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(11) |
EP 0 123 964 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.01.1987 Patentblatt 1987/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.04.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B05B 5/02 |
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Verfahren und Vorrichtung zum elektrostatischen Aufsprühen von Pulverteilchen auf
eine zu beschichtende Oberfläche
Process and device for the electrostatic spraying of powder particles onto a surface
Procédé et dispositif de pulvérisation électrostatique de particules de poudre sur
une surface à revêtir
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
07.04.1983 DE 3312509 04.04.1984 DE 3412694
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.11.1984 Patentblatt 1984/45 |
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Anmelder: Kopperschmidt-Mueller GmbH & Co KG |
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D-7057 Winnenden 6 (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kirchner, Wolfgang
D-7057 Leutenbach 2 (DE)
- Gebhardt, Otto
D-7012 Fellbach/Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Hauck, Graalfs, Wehnert,
Döring, Siemons |
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Mozartstrasse 23 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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Bemerkungen: |
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Verbunden mit 84901348.7/0144335 (europäische Anmeldenummer/Veröffentlichungsnummer)
durch Entscheidung vom 10.03.86. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum elektrostatischen Aufsprühen von in einem
Fördergasstrom zugeführten Pulverteilchen auf eine zu beschichtende Oberfläche mit
den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen sowie eine Vorrichtung
zum Durchführen des Verfahrens gemäß Oberbegriff des Anspruches 3.
[0002] Bei einer derartigen Sprühvorrichtung (DE-A-2312 363) wird das Fördergas-Pulvergemisch
an einer Ablenkeinrichtung vorbeigeführt, aus der ein Luftstrom radial austritt. Durch
Regulieren des radialen Luftstroms läßt sich die Pulverwolke Formen. Zum lonisieren
des Pulvers ist eine innerhalb des Rohres im Wege des Fördergas-Pulvergemisches angeordnete
Elektrode vorgesehen.
[0003] Es ist auch bekannt (DE-A- 24 46 022), von dem zur Zerstäubung dienenden Luftstrom
einen Teilluftstrom abzuzweigen und den Teilstrom beim Vorüberführen an mindestens
einer Nadelelektrode zu ionisieren und außen auf den austretenden Sprühstrahl zu richten.
Dabei ragt die Nadelelektrode frei nach außen und ist der zu beschichtenden Oberfläche
zugekehrt.
[0004] Bei einer Sprühvorrichtung für Naßlack ist es bekannt (US-A- 3 049 092), die Zerstäuberluft
an einem stirnseitig vorgesehenen Prallkörper radial umzulenken und den austretenden
Luftstrom zum Zerstäuben des aus einem Ringspalt axial austretenden Naßlackes zu verwenden.
Dabei ist der Zerstäuberluftstrom mit Rücksicht auf eine vollständige Zerstäubung
des Lackes nur in engen Grenzen regelbar. Die Ionisierung erfolgt durch eine Korona-Entladung
im Bereich der Außenkante des Prallkörpers, wobei die Hochspannung dem gesamten Sprükopf
zugeführt wird.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren bzw. Vorrichtung anzugeben,
mit dem die Sprühwolke besser geformt und die Pulverteilchen in einer Weise ionisiert
werden, daß eine gleichmäßigere Beschichtung der Werkstückoberfläche erzielt werden
kann.
[0006] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 bzw. des Patentanspruches 3 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß erfolgt die Zuführung des ionisierten Gasstroms getrennt von dem
Steuerluftstrom, der zum Aufweiten des Fördergas-Pulvergemisches dient. Da der Steuerluftstrom
für sich dem Druck und der Menge nach regelbar ist, läßt sich die gewünschte Form
der Sprühwolke in einfacher und vorteilhafter Weise einstellen. Die Ionisierung des
Fördergas-Pulvergemisches erfolgt durch den ionisierten Gasstrom, der stromab des
Steuerluftstroms in das Fördergas- Pulvergemisch eingeleitet wird. Damit wird der
ionisierte Gasstrom in das Fördergas-- pulvergemisch in einem Bereich verminderter
Strömungsgeschwindigkeit eingeleitet, nämlich stromab des zum Aufweiten und Abbremsen
dienenden Steuerluftstroms, so daß die Einwirkungsdauer zur lonenanlagerung an die
pulverteilchen verlängert wird.
[0008] Durch die Anordnung der Elektrode wird eine direkte Feldeinwirkung auf die zu beschichtende
Fläche vermieden. Die Wirkung des von der Elektrode ausgehenden elektrischen Feldes
auf die zu beschichtende Fläche wird vermindert. Insbesondere wird die Feldlinienkonzentration
von Kanten und Vorsprüngen der zu beschichtenden Oberfläche vermieden, so daß sich
eine gleichmäßigere Beschichtung erzielen läßt. Der ionisierte Gasstrom ist außerdem
von dem Steuerluftstrom unabhängig und daher für sich optimal einstellbar.
[0009] Gemäß Patentanspruch 2 ist ergänzend zur elektrostatischen Aufladung durch den ionisierten
Gasstrom auch eine unmittelbare Aufladung des Fördergas-Pulvergemisches vorgesehen.
Erfindungsgemäß kann die elektrostatische Aufladung der Pulverteilchen durch Regelung
der direkten Aufladung und durch Regelung des ionisierten Gasstroms verändert und
optimal eingestellt werden. Die Regelung der direkten Aufladung kann entweder durch
Änderung der an die Elektrode angelegten Spannung oder durch Mittel zum Abschwächen
des elektrischen Feldes erfolgen. Die Aufladung durch den ionisierten Gasstrom läßt
sich am einfachsten durch Regelung des Gasvolumens erzielen.
[0010] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 einen Schnitt durch das Vorderteil einer Sprühvorrichtung,
Figur 2 einen Schnitt durch das Vorderteil in geänderter Ausführungsform.
[0011] In Figur 1 ist das Gehäuse einer Sprühvorrichtung 10 mit 11 bezeichnet und weist
eine Längsbohruhg 12 auf, in der ein Rohr 14 angeordnet ist, das über die vordere
Stirnfläche 15 des Gehäuses 11 hinaus verlängert ist und aus elektrisch isolierendem
Werkstoff besteht.
[0012] Das Fördergas-Pulvergemisch wird auf der nicht dargestellten Rückseite der Sprühvorrichtung
in bekannter Weise in den zwischen der Gehäusebohrung 12 und dem Rohr 14 gebildeten
ringförmigen Kanal 18 eingeleitet und verläßt den Kanal an der Austrittsdüse 19 in
einem im wesentlichen axial gerichteten Strom.
[0013] Am vorderen Ende des Rohres 14 ist ein Einsatzkörper 20 angeordnet, der das Ende
eines innerhalb des Rohres 14 angeordneten weiteren Rohres 21 übergreift. In dem Ringspalt
22 zwischen den beiden Rohren 14 und 21 wird ein Gasstrom herangeführt, dem durch
eine oder mehrere schraubenförmige Nuten 23 am Außenumfang des Einsatzkörpers 20 ein
Drall erteilt wird und anschließend einen Ringkanal 24 zwischen dem Einsatzkörper
20 und dem Rohr 14 durchströmt. Aus dem Ringkanal 24 tritt der Gasstrom durch einen
radialen Spalt zwischen der vorderen Stirnfläche 25 des Rohres 14 und einer radialen
Schulter 26 am Einsatzkörper radial aus. Der Einsatzkörper 20 fluchtet mit dem äußeren
Durchmesser des Rohres 14 und bildet eine vordere stirnseitige Verlängerung des Rohres
innerhalb des durch das Rohr 14 vorgegebenen Querschnitts.
[0014] Die aus dem Spalt 25, 26 austretende Steuerluft dient zum Abbremsen und Aufweiten
des aus der Austrittsdüse 19 austretenden Fördergas-Pulvergemisches. Durch entsprechende
Bemessung der Steuerluft kann die gewünschte Form der Pulverwolke sehr genau eingestellt
werden. Zur Bemessung der Steuerluft dient ein nicht dargestelltes Ventil in der Zuleitung
der Steuerluft.
[0015] Ein weiterer Gasstrom tritt durch eine Längsbohrung 26 des inneren Rohres 21 und
durch eine Sackbohrung 29 und mehrere radiale Bohrung 30 in eine Ausnehmung 31 in
der Stirnseite des Einsatzkörpers 20. Die Stirnfläche 32 ist hohlkegelförmig. In der
so gebildeten Ausnehmung 31 sind eine scheibenförmige Elektrode 34 und eine Isolierstoffscheibe
35 angeordnet. Die Elektrode 34 ist mit einem Sockel 33 versehen, der in dem Einsatzkörper
20 mittels einer Isolierstoffhülse 36 befestigt ist. Vorzugsweise trägt der Sockel
33 ein nicht dargestelltes Außengewinde, das mit einem ebenfalls nicht dargestellten
Innengewinde der Hülse 36 verschraubt ist, so daß die Breite des zwischen der Stirnfläche
32 und der Außenkante der Elektrode 34 bzw. der Isolierstoffscheibe 35 gebildeten
Ringspalts 38 genau einstellbar ist.Eine Zuleitung 39 für die elektrische Hochspannung
ist durch die Langsbohrung 28 des inneren Rohres 21 nach vorne geführt und am Sockel
33 bei 40 in der Bohrung 29 befestigt.
[0016] Die Elektrode 34 ist eine sogenannte Halbleiterelektrode, weist also einen verhältnismäßig
hohen Ohmschen Widerstand auf. Der elektrische Widerstand der Halbleiterelektrode
ist so groß, daß an der Außenkante der scheibenförmigen Elektrode eine Stoßentladung,
also ein Kurzschluß nicht möglich ist.
[0017] Der Durchmesser der Isolierstoffscheibe 35 ist größer als der der Elektrode 34, aber
kleiner als der vordere Durchmesser des Einsatzkörpers 20. Dadurch werden die Feldstärke
und die Feldlinienkonzentration, die von der Außenkante der Elektrode 34 ausgehen,
stark vermindert und die unerwünschte Feldwirkung zwischen der Elektrode und Kanten
oder Vorsprüngen der zu beschichtenden Werkstückoberfläche vermieden.
[0018] Beim Durchströmen des Ringspaltes 36 zwischen der Elektrode 34 und der Stirnfläche
32 wird der durch die radialen Öffnungen 30 austretende Gasstrom von dem hohen elektrischen
Potential der Elektrode ionisiert und trifft auf das durch die aus dem Spalt 25, 26
austretende Steuerluft abgelenkte Fördergas- Pulvergemisch etwa im Bereich der geringsten
Strömungsgeschwindigkeit, nämlich nach dessen Abbremsung durch die Steuerluft. Dabei
werden die im Fördergasstrom mitgeführten Pulverteilchen mit dem hochionisierten Gasstrom
gleichmäßig durchmischt, wobei die Pulverteilchen elektrostatisch aufgeladen werden,
was im wesentlichen durch Anlagern von Gasionen erfolgt. Die Aufladung der Pulverteilchen
wird durch die lonenanlagerung aus dem Gasstrom und auch durch die Verweildauer der
Pulverteilchen im Bereich hoher Ionenkonzentration begünstigt. Erfindungsgemäß läßt
sich auf diese Weise ein sehr gleichmäßiges Sprühmuster der Pulverwolke ausbilden,
die zu einer gleichmäßigen Beschichtung der Oberfläche eines geerdeten Werkstücks
führt. Auch ist die Elektrode 34 so angeordnet, daß sie mit dem Pulverstrom nicht
in Berührung kommt.
[0019] Die Stärke der Aufladung der Pulverteilchen kann durch Regulieren des Gasstromes
durch ein nicht dargestelltes Ventil optimiert werden. Erfindungsgemäß läßt sich durch
Regulieren der Steuerluft und des ionisierten Gasstroms Form und Aufladung der Sprühwolke
optimieren.
[0020] An der Stirnfläche 15 des Gehäuses 11 kann eine Ringelektrode 42 aus halbleitendem
Material eingesetzt sein, die auf nicht dargestellte Weise mit Hochspannung verbunden
ist. Die Ringelektrode 42 ist dem Kanal 18 zugekehrt. Die Ringelektrode 42 dient zur
zusätzlichen elektrischen Aufladung des Fördergas-Pulvergemisches. Auf dem Gehäuse
11 ist ferner eine Hülse 43 aus Isolierstoff axial verschiebbar, durch die die Wirkung
des von der Elektrode 42 erzeugten elektrischen Feldes auf die zu beschichtende Werkstückoberfläche
vergrößert bzw. verkleinert werden kann. Auch die an die Elektrode 42 angelegte Spannung
kann verändert werden. Auf diese Weise läßt sich die Niederschlagswirkung der Feldkräfte,
die einerseits von dem ionisierten Gasstrom und andererseits von der zusätzlichen
Elektrode 42 herrühren, aufeinander abstimmen.
[0021] In Figur 2 ist eine abgeänderte Ausführungsform dargestellt, bei der ebenfalls das
an der Außenfläche des Rohres 14 axial strömende Fördergas-Pulvergemisch durch die
aus dem Spalt zwischen den Flächen 25 und 26 radial austretende Steuerluft aufgeweitet
wird. Ein Gasstrom wird durch eine Längsbohrung 26 des inneren Rohres 21 in eine Bohrung
46 in einem Düsenkörper 47 geführt und tritt durch radiale Bohrungen 4ß gleichmäßig
verteilt aus. Der Gasstrom wird durch die hohlkegelförmige Stirnfläche 32 des Einsatzes
20 etwa radial nach außen gelenkt und auf das Fördergaspulvergemisch gerichtet. Die
Ionisierung dieses Gasstroms erfolgt durch eine Nadelelektrode 44, welche in die Bohrung
46 des Düsenkörpers 47 reicht.
1. Verfahren zum elektrostatischen Aufsprühen von in einem Fördergasstrom zugeführten
Pulverteilchen auf eine zu beschichtende Oberfläche, mit einer Sprühvorrichtung, insbesondere
Sprühpistole, bei der das Pulver von einem Fördergas zerstäubt und das in axialer
Richtung aus einer Austrittsdüse austretende Fördergas-Pulvergemisch von einer Steuerluft
aufgeweitet wird, die durch einen radialen Spalt in das Fördergas-Pulvergemisch etwa
radial eingeleitet wird, und bei der das Fördergas- Pulvergemisch ionisiert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß ein unabhängig von dem Fördergas und/oder der Steuerluft
regelbarer Gasstrom in einem getrennten Kanal herangeführt, vor dem Austritt ionisiert
und in etwa radialer Richtung im Bereich der verminderten Strömungsgeschwindigkeit
des aufgeweiteten Fördergaspulvergemischs in dieses eingeleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Fördergas- Pulvergemisch
vor dem Einleiten des ionisierten Gasstroms elektrostatisch aufgeladen wird, wobei
die Stärke der elektrostatischen Aufladung und die Ionisation des Fördergas-Pulvergemischs
durch Regelung des ionisierten Gasstroms aufeinander abgestimmt werden.
3. Vorrichtung (10) mit einem nach vorne über eine Austrittsdüse (19) zum Austritt
eines Fördergas-Pulvergemisches hinaus verlängerten Rohr (14), in dem ein Ringkanal
(24) zum Zuführen einer Steuerluft vorgesehen ist, mit einem zwischen dem vorderen
Ende (25) des Rohres und einem das Rohrende verschließenden Einsatzkörper (20) vorgesehenen
radialen Spalt (25,26), aus dem die Steuerluft zum Aufweiten des Fördergas-Pulvergemisches
austritt, und mit einer Elektrode (34,44) zum lonisieren des Fördergas-Pulvergemisches,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode in einem, für einen getrennt herangeführten
Gasstrom vorgesehenen, Kanal (28) angeordnet ist und daß der ionisierte Gasstrom stromabwärts
des Spaltes (25, 26) für die Steuerluft in etwa radialer Richtung in das Fördergas-Pulvergemisch
eingeleitet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Elektrode eine Nadelelektrode
(44) in dem innerhalb des Ringkanals (24) für die Steuerluft vorgesehenen Kanal (28)
angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Stirnende des den Ringkanal
(24) für die Steuerluft und den Kanal (2ß) für den lonisiergasstrom aufweisenden Rohres
eine scheibenförmige Elektrode (34) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnfläche
(32) des Einsatzkörpers (20) die scheibenförmige Elektrode (34) angeordnet ist, deren
Durchmesser kleiner als der Durchmesser der Stirnfläche ist und deren Vorderseite
von einer Isolierstoffscheibe (35) abgedeckt ist, und daß aus einer Längsbohrung (29)
innerhalb des Einsatzkörpers (20) zum Heranführen eines Gasstroms mehrere radiale
Öffnungen (30) in einen ringförmigen, sich radial erstreckenden Spalt (31) ausmünden,
der zwischen dem Einsatzkörper (20) und der Elektrode (34) vorgesehen ist, wobei der
an der Elektrode ionisierte Gasstrom in etwa radialer Richtung im Bereich der durch
die Steuerluft erfolgenden Aufweitung in das Fördergas-Pulvergemisch eingeleitet wird.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß von hohlkegelförmigen
Stirnflächen (32) des Einsatzkörpers (20) eine Ausnehmung gebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der vor
dem Ende des Rohres (14) liegende Teil des Einsatzkörpers (20) und das Rohr gleiche
Querschnitte aufweisen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzkörper
(20) im Bereich des Ringkanals (22,24) für die Steuerluft mit schraubenförmigen Nuten
(23) versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Austrittsdüse (19) eine Ringelektrode (42) zum lonisieren des aus der Austrittsdüse
(19) austretenden Fördergas-Pulvergemisches vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringelektrode (42)
am Innenumfang der Austrittsdüse angeordnet ist und am Außenumfang eine Hülse (43)
aus Isolierstoff verschiebbar vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (34)
und die Isolierstoffscheibe (35) in der ringförmigen Ausnehmung an der Stirnfläche
(32) des Einsatzkörpers (20) angeordnet sind.
1. A method for electrostatic powder coating by spraying powder particles entrained
in a carrying gas stream upon a surface to be coated, using a spray device, in particular
a spray gun, in which method the powder is dispersed by carrying gas and the carrying
gas powder mixture discharged from an outlet nozzle in an axial direction is expanded
by control air introduced into the carrying gas powder mixture through a radial gap
in an approximately radial direction, and the carrying gas powder mixture is ionized,
characterized in that a gas stream controllable independently of the carrying gas
and/or the control air is fed through a separate passage and is ionized before being
discharged and is introduced in an approximately radial direction in an area of reduced
flow velocity of the expanded carrying gas powder mixture.
2. The method of claim 1, characterized in that the carrying gas powder mixture is
electrostatically charged before the ionized gas stream is fed thereinto, the electrostatic
charge and the ionization of the carrying gas powder mixture being matched to each
other by controlling the ionized gas stream.
3. An apparatus (10) comprising a tube (14) extending forwards beyond an outlet nozzle
(19) for discharging a carrying gas powder mixture, which tube includes an annular
passage (24) for feeding control air, a radial gap (25, 26) between the forward end
of the tube and an insert member (20) closing said end of the tube, the control air
for expanding the carrying gas powder mixture being discharged from said annular gap,
and an electrode (34,44) for ionizing the carrying gas powder mixture, characterized
in that the electrode is located in a passage (28) provided for separately feeding
a gas stream and that the ionized gas stream is introduced in an approximately radial
direction into the carrying gas powder mixture downstream of said gap (25, 26) provided
for the control air.
4. The apparatus of claim 3, characterized in that the electrode is comprised by a
needle electrode (44) disposed in said passage (28) within an annular passage (24)
for the control air.
5. The apparatus of claim 3, characterized in that at one end face of the tube comprising
the annular passage (24) for control air and the passage for the ionizing gas stream
there is disposed a disc-shaped electrode (34).
6. The apparatus of claims 3 and 5, characterized in that the disc-shaped electrode
(34) is disposed at the end face (32) of the insert member (20) and has a diameter
that is smaller than the diameter of said end face, the front side of said disc-shaped
electrode being shielded by an insulating disc (35), and in that a plurality of radial
openings (30) for feeding a gas stream extends from a radial longitudinal bore (29)
within said insert member (20) to a radially extending annular gap (31) provided between
said insert member (20) and said electrode (34), the gas stream ionized on said electrode
is fed into the carrying gas powder mixture in a substantially radial direction in
the area where the gas stream is expanded by the control air.
7. The apparatus according to any of claims 3 to 6, characterized in that a recess
is formed by hollow coneshaped end faces (32) of said insert member (20).
8. The apparatus of any of claims 3 to 7, characterized in that said tube (14) and
a portion of the insert member (20) extending beyond the end of said tube (14) are
of similar cross-section.
9. The apparatus of any of claims 3 to 8, characterized in that said insert member
(20) is provided with helical grooves (23) in the area of the annular passage (22,
24) for the control air.
10. The apparatus of any of claims 3 to 9, characterized in that an annular electrode
(42) is provided in the area of said outlet nozzle (19) for ionizing the carrying
gas powder mixture discharged from said outlet nozzle (19).
11. The apparatus of claim 10, characterized in that said annular electrode (42) is
disposed at the inner periphery of the open end of said outlet nozzle (19) and in
that a sleeve (43) of insulating material is displaceably mounted on the outer periphery.
12. The apparatus of claims 6 and 7, characterized in that the electrode (34) and
the insulating disc (35) are disposed within the annular recess of said end face (32)
of said insert member (20).
1. Procédé de projection électrostatique sur une surface à revêtir de particules de
poudre entraînées par un courant de gaz porteur, avec un dispositif de projection,
notamment un pistolet, dans lequel le poudre est mise en suspension par le gaz porteur
et le courant de mélange poudre-gaz porteur sortant en direction axiale d'une buse
de sortie est élargi par un gaz d'entraînement qui est envoyé à peu près radialement
dans le mélange poudre-gez porteur par une fente radiale, et par lequel le mélange
poudre-gaz porteur est ionisé, caractérisé en ce qu'un courant réglable de gaz indépendant
du gaz porteur et/ou du gaz d'entraînement est envoyé dans un conduit séparé, ionisé
evant la sortie et Injecté dans le courant élargi de mélange poudre-gaz porteur, en
direction axiale, dans la région de vitesse réduite de ce courant.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le mélange poudre-gaz porteur
est chargé électrostatiquement avant l'enloi du courant de gaz ionisé, si bien que
l'intensité de la charge électrostatique et l'ionisation du mélange poudre-gaz porteur
sont accordées l'une à l'autre par réglage du courant de gaz ionisé.
3. Dispositif (10) comportant un tube (14) qui se prolonge vers l'avant au delà d'une
buse (19) de sortie du mélange poudre-gaz porteur, ce tube étant pourvu d'un conduit
annulaire (24) pour l'envoi d'un gaz d'entraînement; une fente radiale (25, 26) prévue
entre l'extrémité avant (25) du tube et une pièce (20) insérée pour fermer l'extrémité
du tube, le gaz d'entraînement pour l'élargissement du courant de mélange poudre-gaz
porteur sortant par cette fente; et une électrode (34,44) pour l'ionisation du mélange
poudre-gaz porteur, caractérisé en ce que l'électrode est disposée dans un conduit
(25) prévu pour l'amenée d'un courant de gaz envoyé séparément, et en ce que le courant
de gaz ionisé est injecté en direction axiale dans le mélange poudre-gaz porteur en
aval de la fente (25, 26) pour le gaz d'entraînement.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que, comme électrode, une
électrode-aiguille (44) est disposée dans le conduit (28), situé à l'intérieur du
conduit annulaire (24) prévu pour le gaz d'entraînement.
5. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'une électrode en forme
de disque (34) est prévue à l'extrémité frontale du tube comportant le conduit annulaire
(24) pour le gaz d'entraînement et le conduit (28) pour le gaz d'ionisation.
6. Dispositif selon les revendications 3 et 5, caractérisé en ce que l'électrode en
forme de disque (34) est disposée sur la face frontale de la pièce insérée (20), le
diamètre de cette électrode est inférieur à celui de cette face frontale et sa face
antérieure est recouverte d'un disque de matière isolante (35), et en ce que plusieurs
ouvertures radiales (30) partant d'un perçage longitudinal (29) traversent la pièce
insérée (20) pour l'envoi d'un courant de gaz et débouchent dans une fente (31) s'étendant
radialement, prévue entre la pièce insérée (20) et l'électrode (34), si bien que le
courant de gaz ionisé le long de l'électrode est injecté en direction à peu près radiale
dans le mélange poudre-gaz porteur, dans la région de l'élargissement du courant résultant
de l'action du gaz d'entraînement.
7. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisé en ce qu'une cavité
résulte d'une forme en cône creux de la surface frontale (32) de la pièce insérée
(20).
8. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisé en ce que la partie
de la pièce insérée (20) qui se trouve en avant du tube (14) et ce tube lui-même ont
le même diamètre.
9. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 8, caractérisé en ce que la pièce
insérée (20) . présente des rainures hélicoïdales (23) dans la zone du conduit annulaire
(2"2, 24) pour le gaz d'entraînement.
10. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 9, caractérisé en ce qu'une électrode
annulaire (42) est prévue au voisinage de la buse de sortie (19) pour ioniser le mélange
poudre-gaz porteur sortant par cette buse.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'électrode annulaire
(42) est disposée à la périphérie intérieure de la buse de sortie (19), et en ce qu'un
manchon coulissant (43) en matière isolante est prévu à sa périphérie extérieure.
12. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'électrode (34)
et le disque de matière isolante (35) sont placés dans la cavité annulaire formée
dans la surface frontale (32) de la pièce insérée (20).

