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EP 0 130 623 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.01.1987 Patentblatt 1987/03 |
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Anmeldetag: 04.07.1984 |
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Ballspielschläger mit längsverschiebbarer Griffhülse
Racket with a longitudinally shiftable grip sleeve
Raquette avec cale de manche déplaçable longitudinalement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
05.07.1983 DE 3324141
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.01.1985 Patentblatt 1985/02 |
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Anmelder: PUMA Aktiengesellschaft
Rudolf Dassler Sport |
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91074 Herzogenaurach (DE) |
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Erfinder: |
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- Adam, Günter
D-8440 Straubing (DE)
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Vertreter: Hufnagel, Walter, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. et al |
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Bad Brückenauer Strasse 6 90427 Nürnberg 90427 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Ballspielschläger gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiger Ballspielschläger ist aus dem DE-U-70 14 518 bekannt. Zur Arretierung
der Griffhülse ist dort an einer Seite zwischen Griffhülse und Schlägerschaft eine
ovale Längsbohrung vorgesehen, deren Ellipsenlängsachse sich in der Trennebene von
Griffhülse und Schaft erstreckt. In diese Bohrung ist ein im Querschnitt angepaßter,
ovaler Stift einsteckbar. Durch Drehen des Stiftes um bis zu 90° kann die Griffhülse
mit dem Schaft verkeilt werden. Der Griff kann auf diese Weise verkürzt werden und
die Normallänge ist durch eine nicht näher beschriebene Markierung gekennzeichnet.
Infolge der beim Spielen auftretenden harten Schläge und der dadurch ausgelösten Vibrationen
ist eine allmähliche Verstellung der Griffhülse nicht auszuschließen. Dadurch wird
die für einen Jugendlichen eingestellte kurze Grifflänge zur Normalgröße hin unmerkbar
vergrößert, wodurch Überbeanspruchungen der Armgelenke und der Armmuskulatur auftreten
können. Schließlich kann es auch vorkommen, daß sich die Griffhülse vollkommen vom
Schaft löst, da die Endstellung nicht erkennbar ist. Dabei kann bei einem Schlag der
Schläger aus der Griffhülse herausgeschleudert und es können andere Spieler oder sonstige
Personen oder Sachen gefährdet bzw. beschädigt werden.
[0003] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Ballspielschläger der
gattungsgemäßen Art so auszugestalten, daß eine kontinuierliche Verstellung der Griffhülse
mit einfachen Mitteln möglich ist und die Gefahr der ungewollten selbsttätigen Verstellung
der Griffhülse auf dem Schaft oder das Lösen derselben vom Schaft sicher vermieden
wird. Darüber hinaus soll die bewußte bzw. gewollte Verstellung der Griffhülse jederzeit
kontrolliert werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
[0005] Aus der DE-B-1 112 435 ist zwar bereits die Festlegung des Schaftes eines Ballspielschlägers,
insbesondere Tennisschlägers, an der Griffhülse mittels einer Klemmschraube bekannt;
dort wird aber die Schraube in die Bohrung eines mit einem Längsschlitz versehenen
Schaftes eingeschraubt, wobei durch Auseinanderspreitzen des Schaftes ein Anpressen
des Schaftes gegen die Innenwandung der Griffhülse bewirkt wird. Eine kontinuierliche
Verstellung der Griffhülse ist dadurch nicht möglich.
[0006] Die Erfindung bietet insbesondere den Vorteil, daß jeder Spieler einen Ballspielschläger;
insbesondere Tennisschläger, von Normalgröße an seine Spielweise, Spieltechnik usw.
individuell anpassen kann. Die Einprägung und/oder der Aufdruck dienen hierbei als
Einstellmarkierung für die Grifflänge. Durch die Anordnung der Einprägung und/oder
des Aufdrucks im Verstellbereich der Endkante der Griffhülse müssen keine besonderen
Sichtfenster in der Griffhülse vorgesehen werden.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungs beispiele
beschrieben. Dabei zeigen:
Figur 1 einen Griff eines erfindungsgemäßen Ballschlägers von oben gesehen, teilweise
im Schnitt,
Figur 2 eine keilförmige Einprägung auf dem Schaft und
Figur 3 eine gegensinnig-doppelkeilförmige Einprägung auf dem Schaft.
[0009] Mit 1 ist ein an einem nicht dargestellten, die Bespannungsfläche umgebenden Rahmen
anschließender Schaft eines Ballspielschlägers, insbesondere Tennisschläger, bezeichnet.
Auf dessen Endbereich 2 ist eine Griffhülse 3 längsverschiebbar geführt. Sie ist durch
eine Einstellschraube 4 in ihrer Position veränderbar und einstellbar. Dies geschieht
durch eine Nut-Feder-Verbindung zwischen Einstellschraube 4 und Griffhülse 3 und eine
Gewindeführung der Einstellschraube 4 in einer Gewindebohrung 5 im Ende des Schaftes
1. Die Nut-Feder-Verbindung ist hierbei durch eine umlaufende Nut 5 im Kopf 7 der
Einstellschraube 4 und eine oder mehrere, beispielsweise in eine Vertiefung 8 der
Griffhülsenstirnseite 9 einsetzbare Federteile 10 hergestellt. Die Federn können dabei
als einzelne Zähne oder Wandflächen ausgebildet sein. Durch diese Maßnahme ist die
Einstellschraube 4 in der Griffhülse 3 drehbar, jedoch axial und radial unverschiebbar
gelagert. Durch Ein- oder Ausschrauben der Einstellschraube 4 in die Gewindebohrung
5 kann die Griffhülse 3 gegenüber dem Schaft 1 längsverschoben und damit die Grifflänge
des Schlägers verstellt werden.
[0010] Auf dem Schaft 1 ist zumindest im Verstellbereich 11 der vorderen Endkante 12 der
Griffhülse 3 eine Einprägung 13 vorgesehen, die durch die Griffhülse 3 je nach Einstellposition
derselben mehr oder weniger überdeckt ist. Vorteilhafterweise sind Querstege 14 vorgesehen,
um eine leichtere Übersicht über die eingestellte Position der Griffhülse 3 zu erhalten.
Der Abstand der Querstege 14 voneinander beträgt zweckmäßig zwischen 1 mm und 5mm
und die Länge der Querstege 14 kann gegebenenfalls zusätzlich, wie in Fig. 1 dargestellt,
nach einer Seite hin abnehmen. Anstelle der Einprägung 13 oder zusätzlich zu dieser
kann auch ein Aufdruck angebracht sein.
[0011] Aufdrucke und/oder Einprägungen können zweckmäßig zur Markierung der Balance, d.h.
der Gewichtsverteilung bzw. der Verlagerung des Schwerpunkts des Schlägers, also als
Balance-oder Gewichtssymbole, beispielsweise von vorn nach hinten mit L, LM und M
für "low", "low/ medium" und "medium", gegebenenfalls zusätzlich zu den vorgenannten
Aufdrucken und/oder Einprägungen, vorgesehen sein. Ein Aufdruck in einer Einprägung
hat dabei den Vorteil, daß er nicht so leicht abgenutzt wird.
[0012] Die Einprägung 13 und/oder der Aufdruck kann beispielsweise rechteckig oder quadratisch
oder, wie in Fig. 2 dargestellt, Keil- oder Pfeilform aufweisen oder er kann gemäß
Fig. 3 DoppelKeilform aufweisen, wobei die beiden Keile 15 und 16 vorzugsweise gegenläufig
angebracht sind. Vorteilhaft sind die beiden gegenläufigen Keile 15, 16 unterschiedlich
geprägt, beispielsweise der eine Keil 15 mit einer Quer-und der andere Keil 16 mit
einer Längsrippung und/oder es kann ein andersfarbiger Aufdruck vorgesehen sein. Die
Einprägung 13 kann auch eingebrannt sein, beispielsweise in Form eines Brandzeichens.
[0013] Auch wenn das Hauptanwendungsgebiet der Erfindung Tennisschläger betrifft, so kann
diese mit Vorteil auch bei anderen Arten von Ballschlägern, wie Squash-Schlägern,
Federball-Schlägern usw. eingesetzt werden.
1. Ballspielschläger, insbesondere Tennisschläger, mit einer Griffhülse (3), die auf
dem Schlägerschaft (1) längsverschiebbar und in beliebiger Position festlegbar ist,
wobei eine Markierung für mindestens eine Position vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsverschiebung und Festlegung der Griffhülse (3) mittels einer zwischen
Griffhülse (3) und Schlägerschaft (1) wirksamen Einstellschraube (4) erfolgt und daß
die Markierung sich zumindest über den Verstellbereich (11) der vorderen Endkante
(12) der Griffhülse (3) erstreckt und als Einprägung (13) und/oder Aufdruck auf dem
Schlägerschaft (1) angebracht ist.
2. Ballspielschläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einprägung (15)
und/oder der Aufdruck im gleichen Abstand von 1 mm bis 5 mm voneinander angeordnete
querstege (14) aufweisen.
5. Ballspielschläger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einprägung
(15) und/oder der Aufdruck Rechteckform aufweisen.
4. Ballspielschläger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einprägung
(15) Keilform aufweist.
5. Ballspielschläger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einprägung
(13) eine gegenläufige Doppelkeilform aufweist.
6. Ballspielschläger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Keil (15)
gegenüber dem anderen, gegenläufigen Keil (15) andersartig geprägt und/oder bedruckt
ist.
7. Ballspielschläger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Keil (15)
gegenüber dem anderen, gegenläufigen Keil (15) in einer anderen Farbe gehalten ist.
1. A racket, in particular a tennis racket, having a handle sleeve (3) which is able
to shift longitudinally along the shank (1) of the racket and to be fixed in any position,
a marking being provided for at least one position, characterized in that the longitudinal
shifting and the fixing of the handle sleeve (3) is effected by means of a setting-screw
(4) effective between the handle sleeve (3) and the shank (1) of the racket and that
the marking extends over at least the range of adjustment (11) of the front and edge
(12) of the handle sleeve (3) and is applied to the shank (1) of the racket as an
impression (13) and/or imprint.
2. A racket as in Claim 1, characterized in that the impression (13) and/or the imprint
exhibit crossbars (14) arranged at equal distances of from 1 mm to 5mm apart.
3. A racket as in Claim 1 or 2, characterized in that the impression (13) and/or the
imprint exhibit a rectangular shape.
4. A racket as in Claim 1 or 2, characterized in that the impression (13) exhibits
a wedge shape.
5. A racket as in Claim 1, 2 or 3, characterized in that the impression (13) exhibits
a double wedge shape in opposite directions.
6. A racket as in Claim 5, characterized in that the one wedge (15) has an impression
and/or imprint of another kind from the other wedge (16) in the opposite direction.
7. A racket as in Claim 5, characterized in that , the one wedge (15) is kept in a
different colour from the other wedge (16) in the opposite direction.
1.- Raquette, notamment raquette de tennis, avec une douille de manche (3), qui peut
coulisser longitudinalement sur le fût du manche de la raquette et être fixée dans
une position quelconque, un repérage étant prévu pour au moins une position, raquette
caractérisée en ce que le coulissement longitudinal et la fixation de la douille (3)
du manche sont obtenus grâce à une vis de réglage (4) agissant entre la douille (3)
du manche et le fût du manche de la raquette et que le repérage s'étend au moins sur
la zone de réglage (11) du bord antérieur (12) de la douille (3) du manche et est
rapporté sur le fût (1) du manche de la raquette sous la forme d'une empreinte (13)
ou d'une impression.
2.- Raquette selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'empreinte (13) et/ou
l'impression comportent des barrettes transversales (14) disposées à intervalles réguliers
de 1 à 5 mm les unes des autres.
3.- Raquette selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'empreinte (13)
et/ou l'impression ont une forme rectangulaire.
4.- Raquette selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'empreinte (13)
a une forme en coin.
5.- Raquette selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que l'empreinte
(13) a la forme de deux coins opposés.
6.- Raquette selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'un coin (15) est estampé
et/ou imprimé d'une autre façon par rapport au coin opposé (16).
7.- Raquette selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'un coin (15) est d'une
autre couleur que l'autre coin (16) qui lui est opposé.
