[0001] Die Erfindung betrifft eine akustische Linsenanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine Linsenanordnung dieser Art ist z.B, aus der US-PS 4 028 933 bekannt. Auf der
einen'Seite eines zylindrischen Saphirstabes ist ein piezoelektrischer Wandler angeordnet
und auf der gegenüberliegenden Seite ist eine sphärische Hohlfläche eingearbeitet.
Ein an den Wandler gelegtes elektrisches Hochfrequenzfeld erzeugt in dem Saphirstab
ein ebenes akustisches Wellenfeld, das durch die sphärische Hohlfläche in einer angrenzenden
Immersionsflüssigkeit fokussiert wird.
[0003] Die Linsenanordnung ist Teil eines akustischen Mikroskops. Dabei wird in den akustischen
Fokus ein zu untersuchendes Objekt gebracht. Nach Wechselwirkung der fokussierten
akustischen Wellen mit dem Objekt (Erzeugung von Longitudinalwellen, hulk waves) gehen
von diesem akustische Wellen aus, die von derselben oder einer anderen akustischen
Linse aufgefangen und im piezoelektrischen Wandler in elektrische Signale umgewandelt
werden. Durch rasterförmige Abtastung des Objektes kann aus diesen elektrischen Signalen
ein die akustische Wechselwirkung darstellendes Bild des Objektes gewonnen werden.
[0004] Für die akustische Mikroskopie werden im wesentlichen die am Objekt regulär reflektierten
bzw. die transmittierten akustischen Wellen ausgenutzt. Es ist jedoch bekannt, daß
akustische Wellen, die unter einem bestimmten, materialabhängigen Winkel (Rayleigh-Winkel
⊖
R) auf eine Objektoberfläche treffen, in dieser Oberflächenwellen anregen (surface
acoustic waves, SAW). Entlang ihres Ausbreitungsweges streuen die SAW akustische Wellen
aus dem Objekt heraus (leaky waves, Leck-Wellen). Auch diese Wellen können detektiert
und in elektrische Signale umgewandelt werden. In der akustischen Mikroskopie sind
sie insbesondere bei Fokussierung auf einen unter der Objektoberfläche liegenden Objektbereich
dem regulären Signal überlagert. Durch besondere Schaltungsmaßnahmen können sie auch
getrennt ausgewertet werden (vgl. DE-Pat.-Anmeldung P 34 09 929.8).
[0005] Beim Auftreffen der SAW auf Inhomogenitäten in der Objektoberfläche werden die SAW
daran reflektiert, so daß sie ihre Ausbreitungsrichtung ändern. Das hat zur Folge,
daß in dieser Richtung auch verstärkt Leck-Wellen auftreten. Da die SAW relativ tief
in die Objektoberflache eindringen, werden sie jetzt zunehmend dazu verwendet, um
Materialeigenschaften verschiedener Objekte zu bestimmen. Der besondere Vorteil ist,
daß es sich um eine zerstörungsfreie Meßmethode handelt, bei der auch quantitative
Messungen möglich sind. Dazu ist es jedoch erforderlich, das örtliche Auflösungsvermö
- gen zu steigern und die Signalausbeute zu verbessern.
[0006] Bei der Verbesserung der SAW-Meßmethode sind im wesentlichen zwei Probleme zu lösen.
Das erste Problem besteht in einer möglichst effizienten Erzeugung der SAW in der
Oberfläche des zu untersuchenden Materials, das in der Regel nicht piezoelektrisch
ist. Das zweite Problem besteht darin, die erzeugten SAW auf die kleinstmögliche Fleckgröße
zu fokussieren.
[0007] Speziell zur Erzeugung von.SAW auf nicht-piezoelektrischen Oberflächen sind bereits
mehrere unterschiedliche Anordnungen vorgeschlagen worden, die jedoch nicht dazu geeignet
sind, die SAW zu fokussieren.
[0008] In Appl.Phys.Lett. 42, S. 411 - 413 (B83) ist ein Verfahren zur Erzeugung konvergenter
SAW auf der zu untersuchenden Oberfläche beschrieben, das eine akustische Linse der
eingangs genannten Art benutzt, bei der jedoch der akustische Wandler als Halbkreisfläche
ausgebildet ist. Im defokussierten Zustand erzeugt diese Linse SAW, die in einem Punkt
auf der optischen Achse der akustischen Linse fokussiert sind. Genauere Untersuchungen
haben dabei gezeigt, daß die in SAW umgesetzte akustische Energie lediglich aus einem
sehr
[0009] schmalen Ringbereich der Abstrahlfläche der akustischen Linse stammt, für den hinsichtlich
der Strahlenneigung der bereits erwähnte Rayleigh-Winkel eingehalten wird. Die übrige
Energie des abgestrahlten Schallwellenfeldes wird an der Objektoberfläche spiegelnd
reflektiert oder in Longitudinal-Wellen (bulk waves) umgesetzt.
[0010] Ein anderes Verfahren, mit dem dieser Nachteil vermieden werden soll, ist in J.Appl.Phys.55
(Jan. 1984), S. 75 - 79, beschrieben. Eine akustische Linse mit zylindrischer Ausgangsfläche
wird mit ihrer Längsachse so gegenüber der Objektoberfläche geneigt, daß die Strahlachse
den Rayleigh-Winkel einhält. Hiermit wird zwar ein verbessertes Umwandlungsverhältnis
des abgestrahlten Ultraschallwellenfeldes in SAW erreicht, aber auch hier sind immer
noch nicht alle eingestrahlten Wellen unter dem Rayleigh-Winkel geneigt und anstelle
eines Punktfokus ergibt sich ein Linienfokus, über den sich die SAW-Energie verteilt.
[0011] Der Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine akustische Linsenanordnung anzugeben,
die bei möglichst hoher Umwandlungsrate des eingestrahlten Schallwellenfeldes in SAW
eine punktförmige Fokussierung der SAW ermöglicht, die einfach herzustellen ist und
eine hohe Signalausbeute gewährleistet.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen
2 bis 16.
[0013] Der Neigungswinkel ⊖
R der Schallstrahlen beim Auftreffen auf den Objektbereich hängt vom Verhältnis der
Phasengeschwindigkeiten der Schallwellen in den aneinandergrenzenden Medien ab. Im
Falle einer der Zylinderfläche nachfolgenden Immersionsflüssigkeit ist V
1 die Ausbreitungsgeschwindigkeit in diesem Medium. Handelt es sich um ein festes Übertragungsmedium,
so kann V
1 die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Longitudinalwellen oder der Scherungswellen in
dem Festkörper sein, es kann aber auch die Ausbreitungsgeschwindigkeit in einem gasförmigen
Medium sein.
[0014] Die Schallausbreitungsgeschwindigkeit in dem Objektbereich hängt von unterschiedlichen
Materialeigenschaften ab, wie z.B. der Gefügestruktur, der Dichte, der Elastizität
oder einer Schichtstruktur. Man unterscheidet verschiedene Ausbreitungsgeschwindigkeiten
V
R für
[0015] Rayleigh-Wellen (transversale Oberflächenwellen) Pseudo-Oberflächenwellen (bei anisotropen
Festkörpern) Love-Wellen (bei parallel zur Oberfläche geschichteten Objekten) Stonely-Wellen
(bei parallel zur Oberfläche geschichteten Objekten) Sezewa-Wellen (bei parallel zur
Oberfläche geschichteten Objekten)
[0016] Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen akustischen Linsenanordnung sind in der
Zeichnung schematisch dargestellt. Sie werden nachfolgend näher beschrieben, wobei
auch auf besondere Vorteile im Vergleich zu den bekannten Anordnungen eingegangen
wird. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung der Wirkungsweise der akustischen Linsenanordnung;
Fig. 2 eine graphische Darstellung zur Ermittlung der optimalen Brennweite der akustischen
Linsenanordnung;
Fig. 3, 3a das Signal bei ungestörter Oberflächenwellenausbreitung;
Fig. 4, 4a, 4b das Signal bei einer Störstelle im SAW-Fokus;
Fig. 5, 6, 7 mögliche Ausführungsformen der akustischen Linsenanordnung;
Fig. 8, 9, 10: Anordnungen mit getrennten Sende- und Empfangssystemen.
[0017] Ausgehend von Fig. 1 soll zunächst die grundsätzliche Arbeitsweise der erfindungsgemäßen
Linsenanordnung erläutert werden. Ein akustischer Strahl, der von einem stabförmigen
Wandler in einer Immersionsflüssigkeit erzeugt wird, fällt geneigt auf eine parabolisch
konkave Zylinderfläche eines Festkörpers. Wenn der Einfallswinkel groß genug ist,
wird die gesamte Schalleistung spiegelnd reflektiert und"es werden keine Wellen in
dem Festkörper angeregt. Der Reflektor wirkt wie ein parabolischer Zylinderspiegel.
[0018] Der einfallende akustische Strahl soll durch eine ebene Welle der Form exp [fj(k·y
+ k
z·z)] dargestellt werden. Bei der Reflexion ändert sich die y-und z-Abhängigkeit nicht,
aber es entsteht ein x-abhängiger Term, der die Reflexion an der parabolischen Zylinderfläche
berücksichtigt.
[0019] Da ein parabolischer Zylinderspiegel eine senkrecht auffallende ebene Welle in einem
Strich fokussiert, wird eine schräg auffallende ebene Welle in einem Strich mit linear
veränderlicher Phase fokussiert. Die Wellenfronten sind konisch und im vorliegenden
Fall stimmt die Achse des Konus mit der Fokuslinie des parabolischen Zylinders überein.
[0020] Wenn ein Objekt mit einer ebenen Oberfläche senkrecht zu dieser Achse angeordnet
wird, dann ist die Schnittlinie der konischen Wellenfronten mit der Objektoberfläche
immer kreisförmig. Im Gegensatz dazu werden mit der aus J.Appl.Phys.55, S. 75 - 79,
bekannten Anordnung zylindrische Wellenfronten erzeugt, deren Schnittlinie mit der
Objektoberfläche elliptisch ist. Aufgrund der geometrischen Begrenzung des erfindungsgemäßen
Reflektors umfassen die an ihm reflektierten Wellenfronten nur einen Ausschnitt aus
einem Konus, so daß die Schnittlinie anstelle eines Kreises einen Kreisbogen darstellt.
[0021] Wie bereits erwähnt, erregt ein Ultraschallstrahl beim Durchgang durch eine Flüssigkeit/Festkörper-Grenzfläche
in der Oberfläche des Festkörpers SAW umso intensiver an, je besser der Einfallswinkel
mit dem Rayleigh-Winkel übereinstimmt. Diese Tatsache wird erfindungsgemäß mit den
besonderen Eigenschaften des beschriebenen Reflektors kombiniert, indem der Einfallswinkel
des von dem akustischen Wandler erzeugten Strahls auf dem Reflektor gleich dem Rayleigh-Winkel
gewählt wird. Die auf die Grenzfläche zum Objekt hinlaufende Wellenfront schneidet
dann die Objektoberfläche in Kreisbogen mit abnehmendem Radius. Jede erzeugte Oberflächenwelle
wird die vor ihr mit einem größeren Radius erzeugte Oberflächenwelle phasenstarr verstärken,
da der gewählte spezielle Einfallswinkel der akustischen Wellenfront mit der k-Vektor-Komponente
der Oberflächenwelle entlang der Übergangs-Grenzfläche übereinstimmt. Es ist hervorzuheben,
daß auf diese Weise die gesamte in der konischen Wellenfront enthaltene Energie in
eine einzige, kreisförmig konvergierende Wellenfront der SAW umgewandelt wird. Nahezu
die gesamte vom Wandler erzeugte akustische Energie wird in einem nur beugungsbegrenzten
Fokuspunkt konzentriert.
[0022] Im Gegensatz dazu entstehen bei der aus dem Stand der Technik bekannten schräg einfallenden
zylindrischen Wellenfront als Schnittlinien mit der Objektoberfläche elliptische Bogen
mit gleichbleibender Form, die keine phasenstarre Verstärkung der bereits erzeugten
Wellenfronten der SAW ergeben. Auch eine konvergierende, sphärisch geformte Wellenfront
kann dies nicht leisten, weil nur ein Bruchteil der einfallenden Wellenfront die Bedingung
des Rayleigh-Winkels erfüllt.
[0023] Die erzeugten SAW haben nur eine begrenzte Lebensdauer und werden schließlich als
Longitudinalwellen in die Flüssigkeitsschicht zurückgestreut. Diese auch als Leck-Wellen
bezeichneten Wellen können bereits in dem Moment entstehen, in dem die Oberflächenwellen
erzeugt ,werden. Wenn die Objektoberfläche perfekt eben ist und keinerlei Störstellen
aufweist, d.h. daß keine OberflächenweDen-Reflektoren vorhanden sind, werden nahezu
keine Leck-Wellen zum Wandler zurückkehren. Da das einfallende Strahlenbündel in seinem
Durchmesser begrenzt ist und in seinem Winkelspektrum auch ebene Wellen enthalten
sind, können auch auf den Reflektor zulaufende, d.h. rückwärts laufende, SAW angeregt
werden. Die aus diesen SAW hervorgehenden Leck-Wellen werden dann ein Ausgangssignal
am akustischen Wandler erzeugen, auch wenn keinerlei Störstellen;in der Oberfläche
vorliegen. Dieser Effekt ist jedoch sehr gering und kann durch entsprechende Strahlaufweitung
und geeignete Formgebung des Reflektors weiter unterdrückt werden. Der akustische
Wandler empfängt nur dann ein ausreichend starkes Signal, wenn die Ausbreitungsrichtung
der vorwärtslaufenden SAW an irgendeiner Störstelle geändert wird. Für den Fall, daß
genau im Fokuspunkt eine solche Störstelle vorliegt, wird die SAW daran reflektiert
und als zirkular divergente Welle zurücklaufen. Die daraus in die Flüssigkeit zurückgestreuten
Wellen setzen sich wieder in der ursprünglichen konischen Wellenfront zusammen und
werden durch den Reflektor als kollimiertes Strahlenbündel auf den akustischen Wandler
zurückgeleitet. Wenn die Störstelle nicht genau im Fokuspunkt liegt, wird die daran
reflektierte Wellenfront das ursprünglich eingestrahlte Strahlenbündel auch nicht
genau wiederherstellen können, so daß das Ausgangssignal des Wandlers kleiner als
bei der In-Fokus-Stellung ist.
[0024] Ein Ausführungsbeispiel ist schematisch in Fig.. 1 dargestellt. Die akustische Linsenanordnung
besteht aus einem akustischen Wandler 1, einem zylindrischen Spiegel 2 und einer mechanischen
Verbindung 3, mit der der Neigungswinkel und die Position des Wandlers 1 relativ zum
Spiegel 2 so eingestellt werden können, daß der Wandler unabhängig vom Neigungswinkel
die gesamte Spiegelfläche beschallt. Die Anordnung taucht während des Betriebs in
ein als Immersion dienendes Wasserbad 4 ein. Der Spiegel 2 ist auf dem zu untersuchenden
Objekt 5 so angeordnet, daß die Längsachse 6 seiner zylindrischen Hohlfläche 7 senkrecht
auf der Objektoberfläche steht. Das von dem Wandler 1 erzeugte gepulste Schallwellenfeld
8 fällt unter dem Rayleigh-Winkel ⊖
R auf den Spiegel 2. Aus der ebenen Phasenfront entsteht nach der Reflexion eine konisch
geformte Phasenfmnt 9, die auf die Objektoberfläche ebenfalls unter dem Rayleigh-Winkel
eR auftrifft und in ihr SAW 10 anregt. Die von der Objektoberfläche reflektierten
Strahlen werden von dem Wandler 1 aufgenommen und in entsprechende elektrische Signale
umgewandelt, die auf einem nicht dargestellten Oszilloskop angezeigt werden. Ein ebenfalls
nicht dargestelltes Mikropositioniersystem erlaubt eine rasterförmige Relativverschiebung
zwischen akustischer Linsenanordnung 1, 2, 3 und zu untersuchendem Objekt 5.
[0025] Der Wandler 1 besteht aus einer planen Keramikscheibe, deren Dicke für eine Resonanzfrequenz
von 1 MHz ausgelegt ist. Die Übergangsfläche zur Immersionsflüssigkeit 4 ist mit einer
nicht dargestellten X/4-Anpassungs- schicht versehen. Der Wandler wird durch einen
etwa 0,2 Mikrosekunden dauernden Spannungsimpuls angetrieben, der einen sinusförmig
abfallenden Druckimpuls erzeugt. Der abgestrahlte Ultraschallimpuls ist etwa 5 Mikrosekunden
lang und hat eine Mittenfrequenz von 1 MHz.
[0026] Um eine konische Phasenfront des Schallwellenfeldes zu erzeugen, sollte die zylindrische
Hohlfläche 7 eine parabolische Form haben. Da diese schwierig herzustellen ist, sind
als Annäherung an diese Form auch Versuche mit einer kreisförmig zylindrischen Spiegelfläche
erfolgreich durchgeführt worden. Die geometrische Begrenzung dieser vereinfachten
Hohlfläche wurde so gewählt, daß bei Beschallung des Reflektors mit einer ebenen Wellenfront
die Randstrahlen zum Zentralstrahl eine. Wegdifferenz von nicht mehr als λ/4 aufweisen,
wobei X die Wellenlänge des Ultraschallstrahls in der Immersionsflüssigkeit 4 ist.
[0027] Für eine optimale Konstruktion der akustischen Linsenanordnung muß eine bestimmte
Brennweite gewählt werden, die von der Frequenz des verwendeten Ultraschallwellenfeldes
und dem zu untersuchenden Material abhängt. Die optimale Brennweite f
opt kann aus Fig. 2 abgelesen werden. In dieser Figur ist f
opt bezüglich der Schoch-Verschiebung Δ
s normiert und in Abhängigkeit von Δ
s/λ aufgetragen, wobei X die Schallwellenlänge in der Immersionsflüssigkeit ist. Das
Verhältnis Δ
s/λ ist nach Brekovskikh (1980) gegeben durch

mit


wobei V die Schallgeschwindigkeit in der Immersionsflüssigkeit ist und mit V
s, V
I und V
R die Sche-r-, die Longitudinal- und die Rayleigh-Schallgeschwindigkeiten in dem zu
untersuchenden Festkörper bezeichnet sind.
[0028] Δ
s/λ kann mit Hilfe dieser Formel berechnet werden, wenn die jeweils relevanten physikalischen
Parameter eingesetzt werden. Für Aluminium ergibt sich als Wert von Δ
s/λ z.B. 21.3, für rostfreien Stahl 57.85, für Molybdain 90.3, und für Aluminiumoxid
(Al
2O
3) 118.3. Es läßt sich zeigen, daß die Abhängigkeit f
opt/A
s von Δ
s/λ ziemlich locker ist, und daß man allgemein f t = 0,59 Δ wählen kann. Bei einer
Ultraschallfreopt s quenz von 1,5 MHz wird f
opt für Aluminiumobjekte dann z.B. 12,5 mm. Bei einer Ultraschallfrequenz von 100 MHz
ergibt sich für Aluminiumoxid (Al
2O
3) ein f
opt = 1,05 mm. Wenn der parabolisch zylindrische Reflektor durch eine Zylinderfläche
mit kreisförmiger Krümmung angenähert wird, dann ist f
opt gleich dem halben Radtus. Ein f
opt von 12,5 mm kann mit einem Zylinder von 50 mm Durchmesser und ein f
opt von 1,05 mm durch einen Zylinder von 4,2 mm Durchmesser verwirklicht werden.
[0029] Wenn f
opt einmal bestimmt ist, kann die maximale Breite 2x des Reflektors, bei der keine signifikanten
zylindrischen Aberrationen auftreten, nach folgender Formel berechnet werden:

Mit diesem Wert erreicht die Linsenanordnung eine maximale Auflösung. Er ist 22,4
mm für Aluminium bei 1,5 MHz Ultraschallfrequenz und 1,22 mm für Al
20
3 bei 100 MHz.
[0030] Die Apertur (f-Zahl) der Linsenanordnung kann unter Verwendung der bereits ermittelten
Werte wie folgt bestimmt werden:

und ergibt 0,56 für Aluminium und 0,86 für Al
2O
3.
[0031] Die Höhe H des Reflektors soll gleich f
opt cot ⊖
R sein, wenn die Grundfläche des Reflektors die zu untersuchende Objektoberfläche nahezu
berührt. Die optimale Höhe ergibt sich zu 21,7 für Aluminium bei 1,5 MHz und 4 mm
für Al
20
3 bei 100 MHz.
[0032] Alle angegebenen absoluten Werte verändern sich bei Wahl anderer Ultraschallfrequenzen
umgekehrt proportional zu dem Frequenzverhältnis.
[0033] Als Spiegelmaterial eignet sich z.B. Messing, das gegenüber der Immersionsflüssigkeit
Wasser eine hohe akustishe Impedanz aufweist. In einem Ausführungsbeispiel hatte der
Spiegel eine Höhe von 38 mm, eine Breite von 37 mm und einen Zylinderradius von 50
mm. Diese Dimensionierungen weichen von den aufgrund der Theorie optimalen Grenzwerten
für die Untersuchung von Aluminium zwar geringfügig ab. Es hat sich jedoch gezeigt,
daß die darauf zurückzuführenden Verluste in der Signalleistung vernachlässigbar sind.
[0034] Wenn Aluminium als Testobjekt verwendet wird, ergibt sich bei einer Ultraschallfrequenz
von 1 MHz eine Wellenlänge der SAW von 2,85 mm, womit auch der Durchmesser des beugungsbegrenzten
Fokus und die Schichtdicke der Objektoberfläche festgelegt sind, in der die SAW laufen.
Innerhalb dieser Schichtdicke liegende Inhomogenitäten können aufgrund der an ihnen
zurückreflektierten Schallwellen erkannt werden. Eine 10 mm dicke Testplatte wirkt
daher für die SAW wie ein quasi unendlich dickes Objekt.
[0035] Die akustische Linsenanordnung soll zunächst in der Mitte einer ausreichend großen
Testfläche angeordnet werden. Dieser Fall ist in Fig. 3 schematisch dargestellt. Das
in Fig. 3a dargestellte Oszilloskop-Bild des Meßsignals zeigt nur einen Echo-Impuls
20. Dieses Signal ist auf den bereits geschilderten Sachverhalt zurückzuführen, daß
die von dem akustischen Wandler erzeugte Schallwellenfront nicht exakt eben ist und
daß auf den Reflektor 2 auch Strahlkomponenten treffen, deren Einfallswinkel mehr
oder weniger stark von dem Rayleigh-Winkel ⊖
R abweichen. Diese werden an der Kante zwischen Objektoberfläche und zylindrischer
Hohlfläche reflektiert und erzeugen das Echosignal. Durch Optimierung der Wandler-
und Reflektorgeometrie sowie Einstellung einer geeigneten Nachweisempfindlichkeit
kann dieses Signal minimiert werden. Wird die akustische Linsenanordnung, wie in Fig.
4 dargestellt, so an den Rand der Testoberfläche verschoben, daß der Fokus der SAW
genau an der Kante liegt, dann wird ein zweiter signifikant größerer Echo-Impuls 21
im Oszillogramm beobachtet. Dieser ist in Fig. 4a und vergrößert nochmals in Fig.
4b dargestellt.
[0036] Der Abstand zwischen den beiden Echo-Impulsen 20, 21 beträgt 17 Mikrosekunden. Das
entspricht der Laufzeit der SAW für eine Strecke von 50 mm, d. h. der doppelt - ten
Brennweite. Daraus läßt sich ein sehr einfaches Verfahren zur genauen Einstellung
des Rayleigh-Winkels ⊖
R zwischen der Strahlrichtung des vom Wandler ausgehenden ebenen Schallwellenfeldes
und der Längsachse des Reflektors ableiten. Der Reflektor ist im Abstand seiner Brennweite
von einer Kante des zu untersuchenden Objektes anzuordnen und der Neigungswinkel des
Wandlers ist solange zu verändern, bis die Amplitude des Echo-Impulses 21 ein Maximum
hat.
[0037] Durch Messungen an verschiedenen Testobjekten konnte bestätigt werden, daß mit fokussierten
SAW mit einer Wellenlänge von etwa 3 mm periodisch auftretende Störstellen mit einem
Abstand von etwa 2 mm getrennt nachgewiesen werden können. Mit derselben Wellenlänge
konnten auch Inhomogenitäten, die etwa 2,5 mm unter der Objektoberfläche lagen, eindeutig
erkannt werden, wodurch bestätigt ist, daß die Eindringtiefe der SAW ihrer Wellenlänge
entspricht.
[0038] Die Vorrichtung zur Einstellung des Neigungswinkels zwischen Wandler und Reflektor
dient vornehmlich zur Optimierung des objektabhängigen Raylelgh-Winkels ⊖
R zur nahezu verlustlosen Umwandlung des eingestrahlten Schallwellenfeldes in SAW.
Es ist jedoch bekannt, daß bei bestimmten Schichtstrukturen neben den SAW auch andere
Wellen im Objekt angeregt werden können, die ebenfalls von dem Einfallswinkel der
Ultraschallstrahlen an der Grenzfläche Flüssigkeit/Objekt abhängen. Solche Wellen
sind z.B. unter der Bezeichnung Love-Wellen, Stonely-Wellen und Sezewa-Wellen bekannt.
Wenn das zu untersuchende Objekt z.B. mehrere übereinanderliegende Schichten unterschiedlicher
Materialien trägt, können diese Wellen selektiv angeregt werden, wenn der Einfallswinkel
in der Flüssigkeit-geeignet eingestellt wird. Die in das Objekt eindringenden Wellen
werden in ähnlicher Weise fokussiert wie die SAW. Damit wird es möglich, eine größere
Eindringtiefe des akustischen Fokus zu erreichen als bei den SAW.
[0039] Die erfindungsgemäße Vorrichtung wurde vorstehend für Anwendungsfälle mit relativ
niedrigen Ultraschallfrequenzen beschrieben. Sie läßt sich jedoch auch in akustischen
Mikroskopen einsetzen, die Ultraschallfrequenzen bis in den GHz-Bereich benutzen.
Eine geeignete Linsenanordnung ist in Fig. 5 dargestellt. Ein Stab 40 aus einem Material
mit geringen akustischen Verlusten, wie z.B. Saphir, ist mit parallelen, plan polierten
Endflächen versehen. Auf der einen Seite ist ein akustischer Wandler 41 angebracht
(ZnO), der zwischen zwei Goldelektroden 42, 43 liegt. Die andere Seite ist mit einer
X/4-Antireflex-Beschichtung aus Glas oder Kohlenstoff mit geeigneter akustischer Impedanz
versehen, um eine gute Anpassung für den Übergang der Ultraschallstrählen in die nicht
dargestellte Immersionsflüssigkeit zu erreichen. Der zylindrische, vorzugsweise parabolisch
geformte Reflektor 44 ist auf diese Seite des Stabs 40 so aufgeklebt, daß ein bestimmter
Rayleigh-Winkel ⊖
R zu seiner Längsachse entsteht. Er besteht z.B. aus Aluminium oder einem anderen festen
Material hoher akustischer Impedanz. Die geometrischen Abmessungen (Höhe und Breite)
und die Brennweite müssen der vorgesehenen Ultraschallfrequenz angepaßt werden. Sie
verringern sich gegenüber den für 1 MHz genannten Größen nahezu linear proportional
mit der Erhöhung der Ultraschallfrequenz. Aus diesem Grund wird es zweckmäßig sein,
für die Untersuchung unterschiedlicher Materialien unterschiedliche feste Linsenanordnungen
mit entsprechend dem erforderlichen Rayleigh-Winkel ER geneigtem Reflektor vorzusehen.
Grundsätzlich kann jedoch auch hier der Neigungswinkel einstellbar gestaltet werden,
was eine individuelle Anpassung an das Untersuchungsobjekt erlaubt.
[0040] In Fig. 6 ist eine sehr kompakte und mechanisch sehr stabile Ausführungsform der
akustischen Linsenanordnung dargestellt. Der Wandler 1 und die gegenüber dem Wandler
hohle Zylinderfläche 7 sind an Außenflächen eines für die Schallübertragung geeigneten
Festkörpers 60 angeformt. Zur Erzeugung einer ausreichend hohen Impedanz der Reflektorfläche
gegenüber der Impedanz des schallübertragenden Festkörpers ist auf die Zylinderfläche
7 eine Metallschicht aufgedampft. Zur besseren Ankopplung des fokussierten Schallstrahlenbündels
an die Objektoberfläche kann zwischen der Austrittsfläche der Linsenanordnung und
der Objektoberfläche noch eine Immersionsflüssigkeit eingefügt sein.
[0041] Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 7 dargestellt. Bei dieser Anordnung
wird die Schallfokussierung anstelle einer Reflexion an der senkrecht zur Objektoberfläche
stehenden Zylinderfläche nunmehr durch eine Brechung an einer solchen Fläche erzeugt.
Die Schallübertragung vom Wandler 1 erfolgt durch einen Festkörper 70 hindurch zur
zylindrischen Hohlfläche 7,' die in diesem Fall zum Wandler hin gewölbt ist und deren
Längsachse 6 senkrecht auf der Objektoberfläche 5 steht. Die Normalenrichtung auf
dem vom Wandler ausgehenden ebenen Schallwellenfeld ist gegenüber der Objektoberfläche
unter einem Winkel ⊖
i geneigt. Der Raum zwischen der Hohlfläche 7 und der Objektoberfläche 5 ist durch
eine nicht dargestellte Immersionsflüssigleit ausgefüllt.
[0042] Wenn die Differenz der Ausbreitungsgeschwindigkeiten für die Schallstrahlen im Festkörper
70 und der Immersionsflüssigkeit groß genug ist, dann wirkt die Hohlfläche 7 in horizontaler
Richtung wie eine Zylinderlinse. Andererseits ist in vertikaler Richtung das Snell'sche
Brechungsgesetz zu beachten:

wobei mit V
Festkörper und V
Immersion die
Phasenge- schwindigkeiten der Schallwellen in den beiden Übertragungsmedien bezeichnet sind.
Nach der Brechung entsteht wieder eine konische Wellenfront wie bei den zuvor beschriebenen
Reflektions-Linsenanordnungen.
[0043] Die Neigung der Wandlerebene ist so zu wählen, daß unter Beachtung der Brechung an
der Hohlfläche 7 die Schallwellen unter dem kritischen Winkel % auf die Objektoberfläche
treffen. Dann werden in der Objektoberfläche wieder SAW erzeugt, die in einem Punkt
fokussiert sind. Es ist noch zu erwähnen, daß bei der Schallausbreitung in dem Festkörper
70 sowohl Longitudinal- wellen als auch Scherungswellen angeregt werden können. Unter
V
Festkörper ist dann die Phasengeschwindigkeit für die jeweils benutzte Wellenart zu verstehen.
Zur Vermeidung von Transmissionsverlusten ist die Hohlfläche 7 mit einer geeigneten
Antireflexbeschichtüng zu versehen.
[0044] Mit der Wahl des Festkörpers 70 und der Immersionsflüssigkeit ist die maximale Größe
des Winkels (90-⊖
R) festgelegt. Aufgrund dieser Tatsache ist in Abhängigkeit von den Materialeigenschaften
des zu untersuchenden Objekts die Auswahl des festen Übertragungsmediums eingeschränkt.
Grundsätzlich gilt, daß die Schallausbreitungsgeschwindigkeit in dem Festkörper 70
geringer sein muß als in der Objektoberfläche 5.
[0045] In den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen wird der akustische Wandler üblicherweise
im Puls-Echo-Verfahren abwechselnd als Sender und als Empfänger benutzt. Bei kontinuierlicher
Schallerzeugung werden die vom Objekt zurückkehrenden Schallwellen mit den eingestrahlten
interferieren, so daß am Wandler ein phasenmoduliertes Signal entsteht.
[0046] Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform mit zwei konfokal zueinander stehenden Linsenanordnungen,
von denen die eine als Sender und die andere als Empfänger für die Schallwellen dient,
wie durch die Pfeilrichtungen angedeutet ist. Beide Anordnungen liegen auf derselben
Achse der SAW-Ausbreitung. Ein solcher Aufbau kann selbstverständlich sowohl mit kontinuierlicher
wie mit gepulster Schallwellenerzeugung arbeiten. Im Puls-Echo-Betrieb lassen sich
zwei Signale gewinnen, die den in Richtung auf den Sender rückwärts gestreuten und
den in Richtung auf den Empfänger vorwärts gestreuten Schallwellenanteilen zugeordnet
sind.
[0047] Die in Fig. 9 dargestellte Anordnung aus zwei konfokalen Linsenanordnungen ist so
gewählt, daß die Richtungen der SAW-Ausbreitung einen Winkl φ miteinander bilden.
Dieser Winkel kann einstellbar gemacht werden. Auch diese Anordnung ist für kontinuierliche
und für gepulste Schallerzeugung geeignet. Mit ihr lassen sich insbesondere Anisotropien
in der SAW-Reflexion bestimmen.
[0048] Die in Fig. 10 dargestellte Ausführungsform arbeitet mit nur einem Reflektor und
einem zweigeteilten Wandler, von denen einer als Sender und der andere als Empfänger
sowohl im kontinuierlichen wie im gepulsten Betrieb verwendet werden kann. Die Abbildungseigenschaften
des Reflektors sorgen für eine ausreichende Richtungsselektion zwischen dem gesendeten
und dem empfangenen Schallstrahlenbündel, so daß die beiden Strahlen nicht oder nur
in sehr geringem Maße miteinander interferieren, und zwar unabhängig von der Orientierung
der Teilungslinie zwischen den Wandlern.
1. Akustische Linsenanordnung mit mindestens einem Wandler zur Erzeugung und/oder
zum Empfang eines ebenen Schallwellenfeldes, Mitteln zum Fokussieren des Schallwellenfeldes
in einem Objektbereich und mindestens einem Medium zum verlustarmen Übertragen des
Schallwellenfeldes zwischen dem Wandler, den Mitteln zum Fokussieren und dem Objektbereich,
dadurch gekennzeichnet , daß dem Wandler (1) gegenüberliegend eine von dem Schallwellenfeld
(8) beschallte Zylinderfläche (7) vorgesehen ist, deren Längsachse (6) gegenüber der
Normalenrichtung auf dem Schallwellenfeld (8) so geneigt ist, daß in einer Stellung
der Längsachse (6) normal zur Oberfläche (5) des Objektbereichs die dort auftreffenden
Schallstrah- l
en einen Winkel ⊖
R = sin
-1
mit der Normalen auf der Oberfläche bilden, wobei V
I die Phasengeschwindigkeit der Schallwellen in dem Übertragutngsmedium zwi- schen
der Zylinderfläche und dem Objektbereich und V
R die Phasengeschwindigkeit der Schallwellen in dem Objektbereich ist.
2. Akustische Linsenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Zylinderfläche
(7) gegenüber dem Wandler (1) hohl ist und in Reflexion benutzt wird.
3. Akustische Linsenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die akustische
Impedanz der Zylinderfläche (7) im Vergleich zu der des schallübertragenden Mediums
(4, 60) hoch ist.
4. Akustische Linsenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Zylinderfläche
(7) gegenüber dem Wandler (1) gewölbt ist und in Transmission als brechende Fläche
benutzt wird.
5. Akustische Linsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-
zeichnet, daß zur Übertragung des Schallwellenfeldes (8) zwischen Wandler (1), Zylinderfläche
(7) und Objektbereich (5) ein flüssiges Immersionsmedium (4) vorgesehen ist.
6. Akustische Linsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-
zeichnet , daß zur Übertragung des Schallwellenfeldes (8) zwischen Wandler (1), Zylinderfläche
(7) und Objektbereich (5) ein festes Medium (60) vorgesehen ist.
7. Akustische Linsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-
zeichnet, daß zwischen Wandler (1) und Zylinderfläche (7) ein festes Medium (70) und
zwischen Zylinderfläche (7) und Objektbereich (5) zumindest in einem Teilbereich ein
flüssiges Immersionsmittel (4) vorgesehen ist.
8. Akustische Linsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-
zeichnet, daß zur Schallübertragung in einem Teilbereich ein gasförmiges Medium vorgesehen
ist.
9. Akustische Linsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Neigungswinkel ⊖R zwischen der Normalenrichtung auf dem Schallwellenfeld und der Längsachse der Zylinderfläche
(7) einstellbar ist.
10. Akustische Linsenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Querschnitt
der Zylinderfläche (7) eine Parabel bildet.
11. Akustische Linsenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt
der Zylinderfläche (7) einen Kreisbogen bildet.
12. Akustische Linsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-
zeichnet, daß zwei zueinander konfokale, getrennte Linsenanordnungen vorgesehen sind,
von denen eine als Schallsender und die andere als Schallempfänger dient.
13. Akustische Linsenanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die
durch die Zentralstrahlen der Sender- und Empfängeranordnung aufgespannten Ebenen
übereinstimmen (Fig. 8).
14. Akustische Linsenanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die
durch die Zentralstrahlen der Sender- und Empfängeranordnung aufgespannten Ebenen
miteinander einen Winkel 0 bilden (Fig. 9).
15. Akustische Linsenanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß der
Winkel Ø einstellbar ist.
16. Akustische Linsenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Wandler zweigeteilt ist, wobei die eine Hälfte als Schallsender
und die andere Hälfte als Schallempfänger dient (Fig. 10).