| (19) |
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(11) |
EP 0 121 528 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.04.1987 Patentblatt 1987/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.10.1983 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: G03D 15/10 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP8300/258 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8401/441 (12.04.1984 Gazette 1984/10) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM RAHMEN VON DIAPOSITIVEN
METHOD AND DEVICE FOR FRAMING SLIDES
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR L'ENCADREMENT DE DIAPOSITIVES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
05.10.1982 DE 3236842
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.10.1984 Patentblatt 1984/42 |
| (71) |
Anmelder: FILMOSTO-PROJEKTION
Johannes Jost GmbH & Co. |
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D-4300 Essen 1 (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- JOST, Jochen
D-4300 Essen 1 (DE)
- HANDSCHKE, Detlef
D-4300 Essen 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Zenz, Joachim Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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Zenz, Helber, Hosbach & Partner,
Patentanwälte,
Huyssenallee 58-64 45128 Essen 45128 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Rahmen von
Diapositiven in einem aus zwei Rahmenhälften oder -teilen bestehenden Rahmen.
[0002] In herkömmlichen Rahmungsmaschinen wird der Filmstreifen in der Regel entlang der
Führungsbahn von einer als Zahnrolle oder Greifer ausgebildeten Transportvorrichtung
zu der in fester räumlicher Lagebeziehung zur Führungsbahn angeordneten Schnittstelle
der Schneidestation transportiert. Der jeweils zu rahmende, ein Filmbild tragende
Filmabschnitt wird hinter der Schnittstelle von einem Sauggreifer oder mechanischen
Greifer übernommen und über eine vorgegebene Bewegungsbahn in die Endlage in einem
in einer Haltevorrichtung bereitgestell; ten, geöffneten Rahmen eingelegt (DE-B-1
918-970). Bei einer anderen bekannten Rahmungsvorrichtung wird der zu rahmende Filmabschnitt
teilweise in den offen gehaltenen Rahmen eingeschoben, außerhalb des Rahmens von dem
Restfilmstreifen abgeschnitten und mittels einer das Rahmen-Bildfenster durchgreifenden
Greifvorrichtung in die Endlage im Diarahmen vorgeschoben. In jedem Falle ist die
Führungsbahn mit der ihr regelmäßig fest zugeordneten Schneidevorrichtung in fester
räumlicher Beziehung zu dem in der Rahmen-Haltevorrichtung bereitgestellten Rahmen
angeordnet. Diese bekannten Rahmungsvorrichtungen und -verfahren bedingen zum zuverlässigen
Überführen des zu rahmenden Filmabschnitts von dessen Schnittposition zur vorgesehenen
Endlage im bereitgestellten Rahmen eine zusätzliche Greifervorrichtung, die einerseits
zum baulichen Aufwand der gesamten Rahmungsmaschine ganz wesentlich beiträgt und andererseits
den Bewegungsablauf beim Zuführen des Filmabschnitts zum bereitgestellten und geöffneten
Rahmen diskontinuierlich macht und damit unerwünscht verzögert.
[0003] Eine aus der US-A-3 992 243 bekannte Rahmungsvorrichtung bedingt besonders ausgebildete
Rahmenhälften, die jeweils randleistenartige Verdickungen von etwa der vollen Rahmenstärke
haben. Im zusammengesetzten Zustand liegen die randleistenartigen Verdickungen einander
gegenüber und übergreifen damit den benachbarten Rand der in diesem Bereich relativ
dünnen anderen Rahmehälfte. In der Rahmen-Haltevorrichtung ist eine Randaussparung
vorgesehen, die eine quer zur Streifenbahn verlaufende Kippkante des verdickten Randbereichs
der oben liegenden Rahmenhälfte zum verformungslosen Hochkippen der oberen Rahmenhälfte
bildet. Die dem kippbaren verdickten Randbereich entgegengesetzte randleistenartige
Verdickung der unteren Rahmenhälfte ist bündig durch eine zur Rahmenstation gehörige
stationäre Deckschiene abgeschlossen. Diese Deckschiene dient als Gegenlager für ein
vertikal bewegbares Messer und bildet gemeinsam mit letzterem die Abschneidevorrichtung.
Bei dieser bekannten Rahmungsvorrichtung befindet sich das Messer beim Schneiden außerhalb
des geöffneten Rahmens und wird erst nach dem Abtrennen des zu rahmenden Abschnitts
in den Rahmen eingeführt; das Gegenlager bleibt stationär und stets außerhalb des
offengehaltenen Rahmens. Der jeweils zu rahmende Diapositivabschnitt ist vor dem Abschneiden
nicht ausreichend festgelegt und kann gerade während der Vertikalbewegung des Messers
beim Aktivieren und Entaktivieren der Abschneidevorrichtung verschoben und ungenau
abgelängt werden.
[0004] Bei allen herkömmlichen maschinellen Rahmungsverfahren und -vorrichtungen war es
nicht oder nur unter erheblichem manuellen Mehraufwand möglich, kurze Filmstreifen
bis zum letzten Filmabschnitt zu rahmen. Dies lag vor allem daran, daß das letzte
Filmbild in den Führungen der Führungsbahn keinen ausreichenden Halt hatte und vor
allem mit den maschineneigenen Transportmitteln nicht in die zur Übernahme durch die
Greifvorrichtung geeignete Position vorgeschoben werden konnte.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, jeden zu rahmenden Filmabschnitt auch ohne
Verwendung einer besonderen Greifervorrichtung zuverlässig in die Endlage im Rahmen
zu bringen und dort zu fixieren. Insbesondere soll das Einbringen des Filmabschnitts
in die Endlage im bereitgestellten Rahmen praktisch unabhängig von der Restlänge des
in der Führungsbahn geführten Filmstreifens ermöglicht werden.
[0006] Ausgehend von einem Verfahren zum Rahmen von Diapositiven, bei dem ein aus zwei Rahmenhälften
oder -teilen bestehender Rahmen offengehalten, das vordere Ende eines entwickelten
Filmstreifens durch Relativsbewegung in einer Einführrichtung soweit in den geöffneten
Rahmen eingeführt wird, bis der zu rahmende vorderste Filmabschnitt eine Schnittposition
über der unteren Rahmenhälfte erreicht hat, sodann der vorderste Filmabschnitt bei
geöffnetem Rahmen durch Aktivierung einer Abschneidevorrichtung abgeschnitten und
schließlich der Rahmen über dem in einer Soll-Endposition befindlichen Filmabschnitt
geschlossen wird, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das vordere
Ende des zu rahmenden Filmabschnitts beim Einführen bis in seine Soll-Endposition
im offengehaltenen Rahmen vorgeschoben und in dieser Endposition vor dem Abschneiden
festgelegt wird, daß die Abschneidevorrichtung durch Relatiwerschiebung von Abschneidevorrichtung
und Rahmen in Längsrichtung des Filmstreifens in den Bereich des offengehaltenen Rahmens
eingeführt wird, daß danach unter fortgesetztem Festhalten des vorderen Endes des
zu rahmenden Filmabschnitts dessen Abschneiden durch Aktivierung der Abschneidevorrichtung
erfolgt, die Abschneidevorrichtung entaktiviert und schließlich aus dem Bereich des
offengehaltenen Rahmens entfernt wird.
[0007] Die Erfindung geht also von dem bei allen herkömmlichen Rahmungsmaschinen und -verfahren
angewandten Prinzip ab, die Relativlage zwischen der mit der Führungsbahn verbundenen
Schneidvorrichtung und der Rahmen-Haltevorrichtung bzw. dem zur Rahmung bereitgestellten
Rahmen während aller Verfahrensschritte stets unverändert zu halten. Statt dessen
sieht die Erfindung eine Relativbewegung derart vor, daß der zu rahmende Filmabschnitt
bereits seine Endlage im Rahmen erreicht hat. wenn er - ebenfalls im Bereich des geöffneten
Rahmens - abgeschnitten wird. Dadurch entfällt einerseits eine zusätzliche Greifervorrichtung
zum Überführen des abgetrennten Filmabschnitts von der Schnittstelle in die Endlage
im Rahmen, und andererseits ist das Erreichen der Soll-Endposition durch den Verbund
des Filmabschnitts mit dem geführten Filmstreifen beim gesamten Einführen in den Rahmen
zuverlässig gewährleistet. Auch der Bildfeldbereich des Filmabschnitts bleibt bei
der Erfindung vollständig unberührt, so daß die bei bestimmten bekannten Greiferausführungen
bestehende Gefahr von Verkratzungen des Bildfeldes eliminiert ist. Der Verfahrensablauf,
beginnend mit dem Vorschieben des gesamten Filmstreifens, ist bis zum Erreichen der
Endlage des zu rahmenden Filmabschnitts im bereitgestellten Rahmen kontinuierlich
möglicht, da der Schnittvorgang erst dann durchgeführt wird, wenn der zu rahmende
Filmabschnitt bereits seine Endlage im Rahmen erreicht hat. Damit ist auch eine Beschleunigung
des gesamten Rahmungsverfahrens gegenüber herkömmlichen Verfahren ermöglicht.
[0008] Um auch kurze Filmstreifen bis zum letzten Filmbild rahmen zu können, ist in Weiterbildung
der Erfindung vorgesehen, daß der zu rahmende Filmabschnitt während des Einführens
in den geöffneten Rahmen jenseits der Schneidevorrichtung in einem Mindestabstand
von der unteren Rahmenhälfte geführt gehalten wird. Wenn das letztere Filmbild über
die Schneidevorrichtung bzw. deren Schnittstelle hinaus bewegt wird, verliert selbst
eine relativ enge Führung innerhalb der der Schneidevorrichtung vorgeordneten Führungsbahn
ihre Wirkung. In diesem Falle übernimmt eine auf der der Rahmen-Halterungsvorrichtung
zugekehrten Seite angeordneten Hilfsführung die Führungsfunktion für den letzten Filmabschnitt
und sorgt für dessen genaue Einführung in die Soll-Endlage im Rahmen.
[0009] Bevor die Schneidevorrichtung aus ihrer Schnittposition im Bereich des geöffneten
Rahmens entfernt wird, muß der abgetrennte Filmabschnitt in der zuvor erreichten Endstellung
fixiert werden, damit die Endlage des Filmabschnitts nicht durch die geringen Reibkräfte
des Filmabschnitts'an beispielsweise der Hilfsführung gestört wird. Dies geschieht
in Weiterbildung der Erfindung vorzugsweise dadurch, daß die beiden Rahmenteile an
ihrer der geöffneten Einschubseite entgegengesetzten Seite zusammengedrückt werden,
wobei der Filmabschnitt in der Soll-Endlage zwischen den beiden Rahmenteilen eingefangen
wird.
[0010] Der letzte Filmabschnitt eines Filmstreifens wird vorzugsweise unter Angriff an seiner
dem Rahmen abgewandten Hinterkante in den Rahmen eingeschoben.
[0011] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Rahmen-Halterungsvorrichtung
mit dem bereitgestellten Rahmen stationär angeordnet ist, sind die Führungsbahn, die
Transportvorrichtung und die Schneidevorrichtung auf einem verschiebbaren Schlitten
angeordnet. Durch Verschiebung des Schlittens in Richtung des bereitgestellten Rahmens
kann die Schnittstelle der Schneidevorrichtung in den Öffnungsbereich des bereitgestellten
Rahmens soweit eingeführt werden, daß das freie Ende des zu rahmenden Filmabschnitts
jenseits der Schnittstelle genau die End-
'position im Rahmen erreicht. Dieselbe Verfahrensweise und Vorrichtungsfunktion läßt
sich aber in alternativer Ausführung auch dadurch erreichen, daß die Führungsbahn,
die Transportvorrichtung und die Schneidevorrichtung stationär angeordnet sind und
die Rahmen-Halterungsvorrichtung demgegenüber innerhalb eines vorgegebenen Bewegungshubs
verschiebbar angeordnet ist.
[0012] Um den zu rahmenden Filmabschnitt über die bis in den Öffnungsbereich des Rahmens
einschiebbare Schnittstelle der Schneidevorrichtung hinaus zungenartig in die Endlage
vorzuschieben. ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Filmstreifen-Transportvorrichtung
mit dem relativen Bewegungshub zwischen der Führungsbahn bzw. Schneidevorrichtung
und der Rahmen-Haltevorrichtung über einen ein Getriebe enthaltenden Übertragungszug
bewegungsgekoppelt ist. Dieser Übertragungszug weist vorzugsweise einen Freilauf auf,
der die Transportvorrichtung in der die Filmeinführung bewirkenden Bewegungsrichtung
ankuppelt und in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung entkuppelt, so daß die vordere
Schnittkante des in der Führungsbahn geführten Filmstreifens bei Entfernen der Schneidvorrichtung
aus dem geöffneten Rahmen mit der Schnittstelle ausgerichtet bleibt.
[0013] Im folgenden wir die Erfindung anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen :
Figur 1 eine schematische Teilansicht in Draufsicht auf die erfindungsgemäße Rahmungsvorrichtung
;
Figur 2 eine schematische Seitenansicht auf den in Fig. 1 dargestellten Teil der Rahmungsvorrichtung
bei Beginn des Rahmungsverfahrens ;
Figur 3 eine vereinfachte Ansicht entsprechend Fig. in einer späteren Phase des Rahmungsverfahrens
unmittelbar nach dem Abschneiden des zu rahmenden Filmabschnitts ; und
Figur 4 eine Ansicht entsprechend Fig. in einer späteren Verfahrensphase, bei der
der zuvor abgeschnittene, zu rahmende Filmabschnitt in der Soll-Endstellung im Rahmen
fixiert und die zusammen mit der Führungsbahn und der Transportvorrichtung auf einem
verschiebbaren Schlitten angeordnete Schneidevorrichtung mit dem Restfilmstreifen
aus den Rahmen zurückgezogen ist.
[0014] In der Zeichnung ist die neue Rahmungsmaschine schematisch mit den wesentlichen Komponenten
veranschaulicht. Der gerade zutbefüllende Rahmen 1 ist in einer als Ganze mit 2 bezeichneten,
stationär angeordneten Rahmen-Haltevorrichtung in einer Aufnahmestellung (Fig.2) geöffnet
bereitgestellt. Zu der Rahmenhaltevorrichtung gehört ein Füllschacht 20, in welchem
die Leerrahmen gestapelt sind, eine Rahmen-Führungsbahn 21, über die die zu verarbeitenden
Leerrahmen zunächst zur Aufnahmestellung überführt und geöffnet werden, sowie eine
sich an die Aufnahmestelle anschließende Rahmen-Abführbahn 22 entlang der die jeweils
mit Filmbildern gefüllten Rahmen geschlossen und nacheinander abgeführt werden. Die
Mittel zum Verschieben der Rahmen entlang der Rahmen-Führungsbahnen 21 und 22 sowie
zum Öffnen und Schließen der Rahmen sind bekannt und werden nachfolgend nicht näher
erläutert. Bekannt ist auch die Verwendung einer Halte- und Führungsleiste 23, die
den Oberteil 1a des in der Regel zweiteiligen Rahmens im Bereich einer Kante gegenüber
dem in der Führung 21 geführt gehaltenen Unterteil 1 b beabstandet hält und den Rahmen
1 dadurch in einer zur Aufnahme eines Filmabschnitts geeigneten Bereitschaftsstellung
hält.
[0015] Der Filmstreifen 3 wird entlang einer Führungsbahn 4 in Richtung des an der Aufnahmestelle
bereitgehaltenen Rahmens 1 bewegt. Am Ende der Führungsbahn 4 ist das Messer 50 einer
vertikal beweglich gelagerten Schneidevorrichtung 5 angeordnet. Der Transport des
Filmstreifens entlang der Führungsbahn 4 erfolgt über ein irr die Filmstreifenperforation
einfassendes Zahnrad 6. Insoweit entspricht die erfindungsgemäße Rahmungsvorrichtung
bekannten Ausführungen des Standes der Technik.
[0016] Im Gegensatz zu allen bekannten Ausführungen sind die Führungsbahn 4, die Schneidevorrichtung
5 und die Transportvorrichtung 6 jedoch an einem Schlitten 7 angeordnet, der in Transportrichtung
des Filmstreifens 3 entsprechend dem Doppelpfeil H mit einem durch Anschläge geeignet
begrenzten Bewegungshub relativ zur Rahmen-Haltevorrichtung 2 verschiebbar ist. Am
äußersten vorderen Ende des verschiebbaren Schlittens 7 ist eine zweiteilige Hilfsführug
8 befestigt, die an der dem in der Haltevorrichtung 2 bereitgestellten Rahmen 1 zugewandten
Seite jenseits des Messers 50 der Schneidevorrichtung 5 schnabelförmig vorspringt
und einem durch die Schneidevorrichtung 5 in Richtung des Rahmens 1 vorgeschobenen
Filmabschnitt 3a in Fortsetzung der Führungsbahn horizontalen und vertikalen Halt
gibt. Die Funktion der vor allem bei dem letzten Filmbild eines Filmstreifens 3 wesentliche
Hilfsführung 8 wird weiter unten anhand der Figuren 2 bis 4 erläutert.
[0017] An dem Schlitten 7 ist ferner ein Schieber 9 gelagert, der hinter dem Filmstreifen
3 in die Führungsbahn 4 einschwenkbar ist und zum Nachschieben eines letzten Filmbilds
in dessen Endlage im Rahmen 1 parallel zur Führungsbahn 4 bzw. zur Filmtransportrichtung
H auf einer Führungsstange 90 verschiebbar ist.
[0018] Das neue Rahmungsverfahren sowie die Unterschiede der Rahmungsvorrichtung gegenüber
herkömmlichen Ausführungen sind am deutlichsten den Figuren 2 bis 4 zu entnehmen,
die in schematischen Ansichten das Rahmen eines Filmbildes in drei aufeinanderfolgenden
Verfahrensstufen veranschaulichen.
[0019] In Fig. 2 ist bei Beginn eines Rahmungstaktes der Rahmen 1 in der C-förmigen Rahmen-Führungsbahn
21 an der Filmbild-Aufnahmestelle bereitgestellt, wobei das Rahmenoberteil 1 von der
Halte- und Führungsleiste 23 an der dem Schlitten 7 zugewandten Seite unter Bildung
einer maulartigen Öffnung von dem Rahmenunterteil 1b abgehoben ist.
[0020] Der Schlitten 7, der die Führungsbahn 4, die Schneidevorrichtung 5, die als Zahnrad
ausgebildete Filmstreifen-Transportvorrichtung 6 und die schnabelartige Hilfsführung
8 trägt, ist von der Rahmen-Haltevorrichtung 2 weitgehend abgerückt. Der Filmstreifen
3, von dem bei jedem Rahmungstakt ein Filmabschnitt 3a (Fig. 3) abgetrennt und gerahmt
wird, ist mit der Vorderkante mit der Schnittebene des Messers 50 der Schneidevorrichtung
5 ausgerichtet. An der Rahmen-Haltevorrichtung 2 ist eine Fixiervorrichtung 10 gelagert,
die die Aufgabe hat, den in die Endlage im Rahmen 1 eingeschobenen Filmabschnitt 3a
in der Endlage festzuhalten und den Rahmen teilweise zu schließen. Diese Fixiervorrichtung
10 weist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei auf das Rahmenoberteil 1 wirkende
Stempel 11 auf, die über eine Hebelanordnung von einer Zugstange 12 entgegen der Vorspannung
einer Druckfeder 13 abgesenkt werden. Bei Beginn des Rahmungstaktes gemäß Darstellung
in Fig. 2 ist die Fixiervorrichtung 10 unwirksam, und die Stempel 11 sind durch die
Feder 13 von der Anlage am Rahmenoberteil 1a abgehoben.
[0021] Zum Einführen des zu rahmenden Filmabschnitts 3a wird der Schlitten 7 in der Regel
motorisch in Längsrichtung des Filmstreifens 3, d. h. in Richtung des Pfeils A in
Fig. 2, soweit auf die Rahmen-Haltevorrichtung 2 und den in dieser bereitgestellten
Rahmen 1 verschoben, daß die durch das Messer 50 dargestellte Schnittebene und die
schnabelförmige Hilfsführung 8 für den zu rahmenden Filmabschnitt 3a in den Öffnungsbereich
des Rahmens 1 zwischen den Rahmenteilen 1a und 1b eingreifen. Der in der Zeichnung
nicht dargestellte Vorschubantrieb des Schlittens 7 ist mit dem ebenfalls nicht gezeigten
Übertragungszug der Filmstreifen-Transportvorrichtung 6 derart gekuppelt und/oder
synchronisiert, daß der Filmstreifen 3 um die volle Länge des als nächsten zu rahmenden
Filmabschnitts 3a über die Messerebene hinaus in den offen gehaltenen Rahmen ausgeschoben
wird. In Führungsschlitzen 80 (Fig. 1) der zweiteiligen Hilfsführung 8 ist der ausgeschobene
Filmstreifenabschnitt 3a in Fortsetzung der Führung in der Führungsbahn 4 jenseits
der Messerebene bis in den Rahmen 1 hineingeführt. Das die Filmstreifen-Transportvorrichtung
bildende Zahnrad 6 kann entweder gleichphasig mit dem Schlittenvorschub in der Richtung
A durch ein geeignet eingestelltes Getriebe angetrieben werden, so daß die volle Länge
des zu rahmenden Filmabschnitts 3a über die Messerebene hinaus in den Rahmen 1 vorgeschoben
ist, wenn der Schlitten 7 die vordere, beispielsweise durch einen einstellbaren Anschlag
70 begrenzte Endposition erreicht hat, oder der Antrieb der Transportvorrichtung 6
wird phasenverschoben gegenüber dem Schlittenantrieb betätigt, so daß der Filmstreifenvorschub
und damit das Ausschieben des zu rahmenden vorderen Filmabschnitts 3a zeitlich versetzt
gegenüber dem Beginn der Schlittenbewegung anfängt. Im Interesse einer Beschleunigung
des Verfahrensablaufs beim Rahmen sind die Antreibe für den Schlittenvorschub in Richtung
des Pfeils A und für den Filmstreifenantrieb über die Transportvorrichtung 6 derart
aufeinander abgestimmt, daß der vordere und zu rahmende Filmabschnitt 3a gerade dann
auf die volle Länge aus der Führungsbahn 4 nach vorn ausgeschoben ist, wenn der Bewegungshub
des Schlittens 7 über den an der Rahmen-Haltevorrichtung 2 anstoßenden Anschlag 70
begrenzt und die Soll-Endstellung der Schneidevorrichtung entsprechend der in Fig.
3 dargestellten Schnittposition im Rahmen 1 erreicht ist.
[0022] Beim Zustellen des Schlittens 7 bis zu der in Fig. 3 dargestellten Endlage des Bewegungshubs
und beim Einführen des zu rahmenden Filmabschnitts 3a in dessen Endlage im Rahmen
1 ist die Fixiervorrichtung 10 noch in der in Fig. 2 dargestellten Freigabestellung,
bei der die Stempel 11 vom Oberteil 1a des Rahmens 1 abgehoben sind. Die Vorderkante
des bis dahin noch mit dem Filmstreifen 3 zusammenhängenden vorderen Filmabschnitts
3a kann daher ungehindert in die Rahmenendposition gleiten. Erst danach, d. h. vor
Beginn der Schneidbewegung des Messers 50, wird die Zugstange 12 beaufschlagt und
drückt die beiden Stempel 11 der Fixiervorrichtung 10 nach unten gegen das Rahmenoberteil
1a. Dadurch wird der in der Rahmungsendstellung befindliche vordere Rand des Filmabschnitts
3a in der Endstellung zwischen den beiden Rahmenteilen 1a und 1b in seiner Sollage
fixiert. Durch das Niederdrücken des Rahmenoberteils 1a gleitet dessen offen gehaltener
Rand von dem nach innen weisenden Rand der Halte-und Führungsleiste 23 ab und wird
einer der in den Öffnungsbereich des Rahmens 1 eingreifenden Komponenten der Schneidevorrichtung
5 bzw. der Hilfsführung 8 aufgelegt. Danach wird die Schneidevorrichtung 5 betätigt
und das Messer 50 trennt in der Schnittebene den mit dem vorderen Rand von den Stempeln
11 in der Endlage im Rahmen 1 gehaltenen Filmabschnitt 1 b von dem Restfilmstreifen
3 ab. Der abgetrennte Filmabschnitt 1 ist also bereits beim Abschneiden in seiner
Endlage im Rahmen 1 fixiert.
[0023] Unmittelbar nach dem Abschneiden des im Rahmen 1 fixierten Filmabschnitts 3a kann
der Schlitten in der Gegenrichtung entsprechend Pfeil B in Fig. 4 soweit zurückgezogen
werden, daß die Schneidevorrichtung 5 und die schnabelförmige Hilfsführung 8 vollständig
aus dem Öffnungsbereich des Rahmens 1 herausgezogen werden. Eine Zwischenstellung
dieser Rückkehrbewegung (bis in die in Fig. 2 dargestellte Ausgangslage) ist in Fig.
4 gezeigt.
[0024] Der im Rahmen 1 befindliche Filmabschnitt 3a wird dabei weiterhin durch die von der
Fixiervorrichtung 10 auf dem Oberteil 1a des Rahmens angedrückten Stempel 11 in der
Endlage festgehalten. Die Fixierung des zuvor abgeschnittenen Filmbildes in dessen
Endlage verhindert daher die Mitnahme des Filmabschnitts 3a beispielsweise in der
Hilfsführung 8 oder im Messerspalt bei Zurückziehen des Schlittens 7 und der auf diesem
gehalterten Komponenten 4, 5, 6 und 8. Der dem Schlitten 7 zugewandte Rand des Rahmenoberteils
1a schließt sich beim Zurückziehen des Schlittens 7 unter Einfluß des Drucks der Stempel
11 über der schnabelförmig verjüngten Hilfsführung 8 und erreicht nach der vollständigen
Entfernung der Hilfsführung 8 aus dem Öffnungsspalt zwischen den Rahmenober-und -unterteilen
nahezu die Schließstellung. Das vollständige Schließen des Rahmens erfolgt nach Lösen
des Andrucks der Stempel 11 und Verschieben des mit dem Filmabschnitt 3a befüllten
Rahmens 1 in die Abführbahn 22 durch geeignete und an sich bekannte Rahmen-Schließmittel.
[0025] Bei der Rückkehrbewegung des Schlittens 7 in Richtung des Pfeils B muß die Transportvorrichtung
6 derart unwirksam sein, daß sie den in der Führungsbahn 4 befindlichen Filmstreifen
3 nicht aus seiner mit der Schnittebene des Messers 50 ausgerichteten Schnittkantenposition
zurückzieht. Dies ist beispielsweise dadurch möglich, daß im Übertragungszug vom Antrieb
zum Zahnrad 6 ein Freilaufgetriebe angeordnet ist, das eine Übertragung der Schlittenbewegung
in Richtung des Pfeils B auf das Zahnrad 6 verhindert. Der Antrieb des Zahnrades 6
bei Bewegung des Schlittens 7 in der Einschubrichtung A kann beispielsweise als Malteserantreib
ausgebildet sein, der mit dem Schlittenantrieb in geeigneter Weise kuppelbar ist.
Eine alternative Ausführung des Antreibs der Transportvorrichtung 6 besteht in einer
im Schlitten 7 parallel zur Längsrichtung des Filmstreifens 3 verschieblich gelagerten
Zahnstange, die an irgendeiner vorgegebenen Stelle des Schlitten-Bewegungshubes auf
einen Anschlag aufläuft und beim weiteren Vorschieben des Schlittens bis zum Erreichen
der Schlitten-Endstellung (Fig. 3) das die Transportvorrichtung bildende Zahnrad 6
über ein Getriebe antreibt. Wie oben gesagt, ist der Bewegungshub des Zahnstangentriebs
auf den Bewegungshub des Schlittens 7 derart abgestimmt, daß der zu rahmende Filmabschnitt
3a bei Erreichen der Einschub-Endstellung des Schlittens 7 auf die volle Filmbildlänge
über die Schnittebene des Messers 50 hinaus ausgeschoben ist.
[0026] Beim Rahmen des letzten Filmbildes eines Filmstreifens 3 wird die in Fig. 1 dargestellte
Einschubvorrichtung zum Transport dieses Filmbildes zur Hilfe genommen. Die normale
Transportvorrichtung 6 ist nämlich beim Transport des letzten Filmabschnitts nicht
oder nur sehr begrenzt wirksam und kann insbesondere nicht das letzte Filmbild auf
die volle Sollänge durch den Messerspalt vorschieben. Diesem Zweck dient die in die
Filmstreifenebene einschwenkbare Schiebervorrichtung 9, die mit der Vorderkante 91
die Hinterkante des Filmstreifens erfassen und bis zum Anschlag vor dem Messer 50
vorschieben kann. Die die Führungsbahn 4 jenseits des Messers 50 in Richtung des Rahmens
1 fortsetzende Hilfsführung 8 sorgt mit den beiden schlitzartigen Ausnehmungen 80
für einen sicheren Halt auch des letzten Filmbildes in der Schnittposition. Ohne eine
Führung jenseits des Messers 50 würde das letzte Filmbild ohne ausreichenden Halt
sein, und die Endstellung des Filmabschnitts 3a im Rahmen 1 (entsprechend der Darstellung
in Fig. 3) könnte nicht zuverlässig erreicht werden. Die Führungsschlitze 80 in der
Hilfsführung 8 halten dagegen auch das letzte Filmbild in einer geeigneten Schnittposition,
wobei die Vorderkante dieses Filmbildes in der Endstellung im Rahmen 1 ist.
[0027] Anstelle der als Zahnrad 6 mit Andruckrolle 6' ausgebildeten Filmstreifen Transportvorrichtung
können auch geeignete Greifer in die Führungsbahn eingebaut und in Anpassung an die
Schlittenbewegung beim Schlittenvorschub in Richtung des Pfeils A zum relativen Vorschub
des Filmstreifens 3 betätigt werden. Die Betätigungsvorrichtung für die Stempel 11
- im dargestellten Ausführungsbeispiel über die Zugstange 12 - ist vorzugsweise mit
dem Schlittenantrieb und/oder der Filmstreifen-Transportvorrichtung 6 derart synchronisiert
bzw. bewegungsgekoppelt, daß die Stempel 11 automatisch bei Erreichen der Soll-Endlage
(Fig. 3), d. h. der stärksten Annäherung zwischen dem Schlitten 7 und der Rahmen-Haltevorrichtung
2, gegen die Rahmenoberseite gedrückt werden, um den dann in der Endlage befindlichen
zu rahmenden Filmabschnitt 3a in dieser Endlage zu fixieren. Die Aufhebung des Andrucks
der Stempel 11 erfolgt erst nach vollständigem Entfernen der mit dem Schlitten 7 mechanisch
verbundenen Teile aus dem Öffnungsspalt zwischen den Rahmenober- und -unterteilen.
Die im beschriebenen Ausführungsbeispiel als abgewinkeltes Blech ausgebildete Halte-
. und Führungsleiste 23 für den Rahmenoberteil 1a kann natürlich eine andere Gestaltung
haben, wobei darauf zu achten ist, daß Messer und Hilfsführung in den Rahmen-Öffnungsbereich
ungehindert eingeschoben werden können. In Abwandlung der beschriebenen Anordnung
kann auch die Rahmen-Haltevorrichtung 2 mit der Fixiervorrichtung 10 auf einem Schlitten
ver
" schiebbar angeordnet und das Gestell für die Komponenten 4, 5, 6 und 8 stationär
gehalten werden.
1. Verfahren zum Rahmen von Diapositiven, bei dem ein aus zwei Rahmenhälften oder
-teilen bestehender Rahmen offengehalten, das vordere Ende eines entwickelten Filmstreifens
durch Relativbewegung in einer Einführrichtung soweit in den geöffneten Rahmen eingeführt
wird, bis der zu rahmende vorderste Filmabschnitt eine Schnittposition über der unteren
Rahmenhälfte erreicht hat, sodann der vorderste Filmabschnitt bei geöffnetem Rahmen
durch Aktivierung einer Abschneidevorichtung abgeschnitten und schließlich der Rahmen
über dem in einer Soll-Endposition befindlichen Filmabschnitt geschlossen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß das vordere Ende des zu rahmenden Filmabschnitts beim Einführen
bis in seine Soll-Endposition im offengehaltenen Rahmen vorgeschoben und in dieser
Endposition vor dem Abschneiden festgelegt wird, daß die Abschneidevorrichtung durch
Relativverschiebung von Abschneidevorrichtung und Rahmen in Längsrichtung des Filmstreifens
in den Bereich des offengehaltenen Rahmens eingeführt wird, daß danach unter fortgesetztem
Festhalten des vorderen Endes des zu rahmenden Filmabschnitts dessen Abschneiden durch
Aktivierung der Abschneidevorrichtung erfolgt, die Abschneidevorrichtung entaktiviert
und schließlich aus dem Bereich des offengehaltenen Rahmens entfernt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zu rahmende Filmabschnitt
während des Einführens und Schneidens in dem geöffneten Rahmen jenseits der Schnittstelle
in einem Mindestabstand von der unteren Rahmenhälfte geführt gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmstreifen
in Filmlängsrichtung in einen maulartig geöffneten, stationär gehaltenen zweiteiligen
Rahmen kontinuierlich bis zur Soll-Endposition seines vorderen Endes eingeschoben
wird, daß die beiden Rahmenteile danach an ihrer der offenen Einschubseite entgegengesetzten
Seite zum Fixieren des vorderen Filmabschnittendes zusammengedrückt werden und daß
nach dem Abschneiden des Filmabschnitts der restliche Filmstreifen zusammen mit der
Schneidevorrichtung parallel und entgegen der Einschubrichtung aus dem geöffneten
Rahmen zurückgezogen wird, wobei der zu rahmende Filmabschnitt in der Soll-Endposition
im Rahmen festgehalten wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte Filmabschnitt
eines Filmstreifens unter Angriff an der dem Rahmen abgewandten Hinterkante in den
Rahmen eingeschoben und hinter der Schnittstelle geführt gehalten wird.
5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit
einer Haltevorrichtung (2) zur Halterung eines Rahmens (1) in der Aufnahmestellung,
einer Führungsbahn (4) zum Führen und Ausrichten eines Filmstreifens (3) auf den in
der Haltevorrichtung bereitgestellten Rahmen, ferner mit einer Transportvorrichtung
(6) zum Vorschieben des Filmstreifens entlang des Führungsbahn (4) und einer mit der
Führungsbahn verbundenen Abschneidevorrichtung (5) zum Abschneiden des jeweils zu
rahmenden Filmabschnitts (3a) von dem restlichen Filmstreifen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsbahn (4) zusammen mit der an ihr angebrachten Abschneidevorrichtung
(5) einerseits und die Rahmen-Haltevorrichtung (2) andererseits in Einführrichtung
(A) des Filmstreifens (3) relativ zueinander innerhalb eines begrenzten Hubs bewegbar
gelagert sind, wobei der Bewegungshub so bemessen ist, daß die Schnittstelle der Abschneidevorrichtung
(5) in den Bereich des bereitgestellten und geöffneten Rahmens (1) bewegbar ist, daß
eine den zu rahmenden Filmabschnitt (3a) in dessen Soll-Endstellung im Rahmen fixierende
Vorrichtung (10, 11) vorgesehen ist und daß die Fixiervorrichtung (10) derart auf
den Arbeitstakt der Transportvorrichtung (6) und die Relativbewegung abgestimmt ist,
daß der Filmabschnitt (3a) nach Erreichen seiner Soll-Endstellung bis zum Schließen
des Rahmens (1) in letzterem fixiert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen-Haltevorrichtung
(2) stationär angeordnet ist und die Führungsbahn (4), die Transportvorrichtung (6)
und die Schneidevorrichtung (5) auf einem verschiebbaren Schlitten (7) angeordnet
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Rahmen-Haltevorrichtung
(2) zugekehrten Seite der Schneidevorrichtung (5) eine den zu rahmenden Filmabschnitt
(3a) im Bereich des Rahmens führende Hilfsführung (8) angeordnet ist, die mit der
Führungsbahn (4) ausgerichtet und verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsführung eine
das Vorderende des Filmstreifens (3) in der Filmvorschubebene der Führungsbahn (4)
unmittelbar hinter der Schnittstelle aufnehmende, ein- oder mehrteilige schnabelförmige
Verlängerungskonsole (8) ist, in der wenigstens eine schlitzartige Führungsnut (80)
zur Führung des Filmabschnitts hinter der Schnittebene ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmstreifen-Transportvorrichtung
mit dem relativen Bewegungshub zwischen dem die Führungsbahn und die Schneidevorrichtung
tragenden Gestell und der Rahmen-Haltevorrichtung über einen ein Getriebe enthaltenden
Übertragungszug. derart bewegungsgekoppelt ist, daß der Filmstreifen bei der Einführbewegung
um die Länge eines ein Filmbild tragenden Filmabschnitts über die Schnittstelle der
Schneidevorrichtung hinaus in den Rahmen vorgeschoben wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungszug der
Transportvorrichtung mit einem Freilauf versehen ist, der die Transportvorrichtung
in der die Filmeinführung bewirkenden Bewegungsrichtung an einen Antrieb ankuppelt
und in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung von dem Antrieb entkuppelt, so daß
die vordere Schnittkante des in der Führungsbahn geführten Filmstreifens beim Entfernen
der Schneidevorrichtung aus dem geöffneten Rahmen mit der Schnittebene ausgerichtet
bleibt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Hilfstransportvorrichtung mit einem in die Filmstreifen-Vorschubebene der Führungsbahn
einführbaren und in Filmlängsrichtung verschiebbaren Schieber zum Einschieben des
das letzte Filmbild eines Filmstreifens tragenden Filmabschnitts in den geöffneten
Rahmen versehen ist.
1. A method of mounting transparencies wherein a mount consisting of two frame halves
or frame parts is kept open, the leading end of a developed film is inserted by relative
motion in a feeding direction so far into said open mount until the leading film portion
to be mounted has reached a cutting position above the lower frame half, thereafter
said leading film portion is cut in said open mount by activating a cutting device
and finally said mount is closed over the film portion being in its predetermined
final position, characterized in that the leading end of the film portion to be mounted
is advanced to its predetermined final position in the open mount, as it is being
inserted, and is fixed in this final position before cutting, further in that the
cutting device is inserted in the longitudinal direction of said film into said open
mount by relative motion of the cutting device and the mount, in that thereafter the
cutting of said film portion takes place by activating said cutting device, while
the leading end of the film portion to be mounted is continually kept fixed, and in
that the cutting device is deactivated and finally removed out of the range of the
open mount.
2. A method according to claim 1 characterized in that during the insertion and cutting
in the open mount the film portion to be mounted is held guided beyond the cutting
line at a minimum distance from the lower mount part.
3. A method according to claim 1 or 2 characterized in that the film is inserted continually
in the longitudinal direction of said film into a mount consisting of two frame parts
kept open like a mouth and kept stationary, until the leading end of said film portion
has reached said predetermined final position, further in that both frame parts are
pressed together thereafter at the side opposite the open, mouth-like insertion side
to fix the leading end of the film portion, and further in that after the cutting
of said film portion the remainder of the film along with the cutting device are retracted
from said open mount para- lIely and opposite to the feeding direction, the film portion
to be mounted being held fixed in said mount in its predetermined final position.
4. A method according to claim 2 or 3 characterized in that the last film portion
of a film is pushed into said mount by engaging at its trailing edge averted from
the mount and is held guided beyond said cutting line.
5. An apparatus for executing the method according to one of claims 1 through 4 comprising
a holding device (2) for holding a transparency mount (1) in loading position, a guide
path (4) for guiding and aligning a film (3) to a mount presented by said holding
device, a conveying means (6) for advancing said film along said guide path (4), and
a cutting device (5) connected to said guide path for cutting the respective film
portion to be mounted (3a) from the remainder of the film, characterized in that the
guide path (4) along with the cutting device (5) on the one hand and the mount holding
device (2) on the other hand are mounted for limited relative movement in the feeding
direction (A) of the film (3), said movement (A) being limited such that the cutting
line of said cutting device (5) may be moved into the open mount (1) presented, further
in that a fixing device (10, 11) is provided for fixing the film portion to be mounted
in its predetermined final position in said mount, and in that the fixing device (10)
is adapted to the cycle of operation of said conveying means (6) and to said relative
movement so that said film portion to be mounted (3a) is fixed in said mount after
arrival at its predetermined final position, until said mount is closed.
6. An apparatus according to claim 5, characterized in that said mount holding device
(2) is stationary and said guide path (4), said coveying means (6) and said cutting
device (5) are arranged on a mobile skid means (7).
7. An apparatus according to claim 5 or 6 characterized in that an auxiliary guide
means (8) aligned with and connected to said guide path (4) is arranged at the side
of said cutting device (5) facing said mount-holding device (2) for guiding said film
portion to be mounted (3a) in the range of said mount.
8. An apparatus according to claim 7 characterized in that said auxiliary guide means
comprises a one or plural piece nose-shaped extension (8) for receiving immediately
behind said cutting line the leading end of said film (3) in the film feeding plane
provided by said guide path (4), said extension including at least one slot-type groove
(80) for guiding said film portion behind said cutting line.
9. An apparatus according to one of claims 5 through 8 characterized in that the film
conveying means is coupled by means of a transmission mechanism incorporating gear
means with said relative movement between a support carrying said guide path as well
as said cutting device and said mount holding device so that the film is advanced
during the insertion by the length of one film portion incorporating one film picture
beyond the cutting line of said cutting device into said mount.
10. An apparatus according to claim 9 characterized in that said transmission mechanism
of said conveying means incorporates a free running mechanism, which engages said
conveying means with a drive as said forward movement of the film is being made and
which disengages said conveying means from said drive as the return movement is being
made so that the leading edge of the film guided by said guide means remains aligned
with said cutting line as said cutting device is being retracted from said open mount.
11. An apparatus according to one of the claims 7 through 10 characterized in that
an auxiliary feeding device is provided with a pusher which can be inserted into the
film feeding plane of the guide path and which can be shifted in the longitudinal
direction of the film to insert the film portion carrying the last picture of a film
into the open mount.
1. Procédé d'encadrement de diapositives dans lequel un cadre constitué de deux moitiés,
ou parties, est maintenu ouvert, l'extrémité avant d'une bande de film développée
est, par mouvement relatif dans une direction d'introduction, introduite dans le cadre
ouvert jusqu'à ce que la partie de film avant à encadrer atteigne une position de
coupe au-dessus de la moitié inférieure du cadre, puis, le cadre étant ouvert, la
partie de film avant est coupée par actionnement d'un moyen de coupe et, enfin, le
cadre est fermé par-dessus la partie de film se trouvant dans une position finale
fixée, caractérisé par le fait que l'extrémité avant de la partie de film à encadrer
est, lors de son introduction, avancée dans le cadre maintenu ouvert jusqu'à sa position
finale fixée et fixée dans cette position avant la coupe, que le moyen de coupe est
introduit dans la zone du cadre maintenu ouvert par déplacement relatif du moyen de
coupe et du cadre dans la direction longitudinale de la bande de film, qu'après cela,
l'extrémité avant de la partie de film à encadrer étant toujours fixée, ladite partie
de film est coupée par actionnement du moyen de coupe et le moyen de coupe est mis
hors d'action et enfin enlevé de la zone du cadre maintenu ouvert.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel la partie de film à encadrer est,
pendant l'introduction et la coupe dans le cadre ouvert, tenue guidée au-delà de l'emplacement
de coupe à une distance minimale de la moitié inférieure du cad re.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 et 2, dans lequel la bande de film est
introduite en direction longitudinale, dans un cadre en deux parties immobilisé et
ouvert comme une gueule, de façon continue jusqu'à la position finale fixée de son
extrémité avant, que les deux parties du cadre sont ensuite serrées sur leur côté
opposé au côté d'introduction ouvert pour la fixation de l'extrémité avant de la partie
de film, et qu'après la coupe de la partie de film, la bande de film restante est,
conjointement avec le moyen de coupe, reculée du cadre ouvert en sens contraire du
sens d'introduction tandis que la partie de film à encadrer est immobilisée dans le
cadre dans sa position finale fixée.
4. Procédé selon l'une des revendications 2 et 3, dans lequel la dernière partie d'une
bande de film est introduite dans le cadre avec attaque de son bord arrière opposé
au cadre et est tenue guidée après l'emplacement de coupe.
5. Appareil pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications 1 à 4,
comportant un dispositif de support (2) destiné à supporter un cadre (1) en position
de réception, une glissière (4) destinée à guider et orienter une bande de film (3)
vers le cadre prêt dans le dispositif de support, un moyen de transport (6) destiné
à faire avancer la bande de film le long de la glissière (4), et un moyen de coupe
(5) joint à la glissière destiné à détacher la partie de film à encadrer (3a) de la
bande de film restante, caractérisé par le fait que la glissière (4) avec le moyen
de coupe (5) monté sur elle, d'une part, et le dispositif de support de cadres (2),
d'autre part, sont montés mobiles l'un par rapport à l'autre dans la direction d'introduction
(A) de la bande de film (3) avec une course limitée fixée de façon que l'emplacement
de coupe du moyen de coupe (5) puisse être amené dans la zone du cadre (1) prêt et
ouvert, qu'il est prévu un moyen (10, 11) fixant la partie de film à encadrer (3a)
dans le cadre dans sa position finale fixée, et que ce moyen de fixation (10) est
accordé avec la marche du moyen de transport (6) et avec le mouvement relatif de façon
telle que la partie de film (3a), après avoir atteint sa position finale fixée, soit
fixée dans le cadre (1) jusqu'à la fermeture de celui-ci.
6. Appareil selon la revendication 5, dans lequel le dispositif de support de cadres
(2) est fixe et la glissière (4), le moyen de transport (6) et le moyen de coupe (5)
sont montés sur un chariot mobile (7).
7. Appareil selon l'une des revendications 5 et 6, dans lequel, sur le côté du moyen
de coupe (5) dirigé vers le dispositif de support de cadres (2), est placé un guidage
auxiliaire (8) qui est aligné avec la glissière (4) et joint à elle et guide la partie
de film à encadrer (3a) dans la zone du cadre.
8. Appareil selon la revendication 7, dans lequel le guidage auxiliaire est une console
de rallonge (8) en forme de bec et en une ou plusieurs parties qui reçoit l'extrémité
avant de la bande de film (3) dans le plan d'avance du film de la glissière (4) immédiatement
après l'emplacement de coupe et dans laquelle est ménagée au moins une rainure de
guidage, du genre fente (80), destinée à guider la partie de film après le plan de
coupe.
9. Appareil selon l'une des revendications 5 à 8, dans lequel le moyen de transport
de la bande de film est accouplé à la course relative entre le bâti portant la glissière
et le moyen de coupe et le dispositif de support de cadres par une chaîne de transmission
contenant un engrenage, ce de façon telle que lors du mouvement d'introduction, la
bande de film soit avancée dans le cadre au-delà de l'emplacement de coupe du moyen
de coupe de la longueur d'une partie de film portant une image.
10. Appareil selon la revendication 9, dans lequel la chaîne de transmission du moyen
de transport est pourvue d'une roue libre qui accouple le moyen de transport à une
commande dans le sens de mouvement produisant l'introduction du film et le désaccouple
de cette commande dans le sens de mouvement opposé, de sorte que le bord avant de
coupe de la bande de film guidée dans la glissière reste aligné avec le plan de coupe
lors de l'enlèvement du moyen de coupe du cadre ouvert.
11. Appareil selon l'une des revendications 7 à 10, dans lequel un moyen de transport
auxiliaire est pourvu d'un coulisseau pouvant être introduit dans le plan d'avance
de la bande de film de la glissière et déplacé dans la direction longitudinale du
film et destiné à introduire dans le cadre ouvert la partie de film portant la dernière
image d'une bande de film.

