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EP 0 129 068 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.04.1987 Patentblatt 1987/16 |
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Anmeldetag: 17.05.1984 |
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Elektromagnetisches Kleinrelais und Verfahren zu dessen Herstellung
Miniaturised electromagnetic relay, and method for its manufacture
Relais électromagnétique miniaturisé et méthode de fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI |
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Priorität: |
20.05.1983 DE 3318493
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.1984 Patentblatt 1984/52 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Weiser, Josef, Dr.rer. nat.
D-8021 Hohenschäftlarn (DE)
- Heinzl, Alfred, Dipl.-Ing. (FH)
D-8000 München 71 (DE)
- Stadler, Heinz
D-8000 München 60 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches Kleinrelais gemäß dem ersten
Teil des Patentanspruchs 1. Außerdem bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren
zur Herstellung eines derartigen Relais.
[0002] Ein Relais nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist im wesentlichen aus der
US-A-3717829 bekannt. Bei dem dort beschriebenen Relais ist ein flacher Anker neben
der Spulenwicklung angeordnet, so daß er an beiden Enden je einen Arbeitsluftspalt
mit einer Kernpolfläche bildet. Auch dort ist zumindest in einer Ausführungsform vorgesehen,
daß eine mit dem Anker verbundene Brückenkontaktfeder an beiden Seiten Kontakt mit
je einem feststehenden Kontaktelement gibt. Das bekannte Relais erfordert aber offenbar
nach allen Richtungen eine verhältnismäßig große Ausdehnung. So ist dieses Relais
auch bei der Ausführungsform mit nur einem Anker verhältnismäßig breit gebaut. Dies
ist schon daraus ersichtlich, daß offenbar ein Kern mit rechtwinkeligem Querschnitt
und großer Breite eine Spule trägt, die eine entsprechend große Ausdehnung in der
Breite besitzt. Aber auch in der Höhe benötigt der bekannte Relaisaufbau verhältnismäßig
viel Platz, da der Anker und die mit dem Anker verbundene Kontaktfeder senkrecht im
Grundkörper stehend angeordnet sind. Außerdem benötigt das bekannte Relais offensichtlich
viele Einzelteile und Montagevorgänge.
[0003] Aus der DE-A-1 816 364 ist weiterhin ein Relais mit einem flachen. oberhalb der Spule
angeordneten Anker bekannt, wobei dieser Anker mit jedem seiner Enden jeweils einer
Polfläche des Kerns unter Bildung eines Arbeitsluftspaltes gegenübersteht. Dieses
Relais besitzt in der Zeichenebene eine verhältnismäßig hohen Aufbau, was allein durch
die Dicke des Kerns und durch dessen abgewinkelte Enden bedingt ist. Aber auch in
der Richtung senkrecht zur Zeichenebene ist kein schmaler Aufbau möglich, da der Anker
als Platte offenbar flach auf den Polflächen aufliegt und somit ebenso wie die Kontaktfeder
in der Ebene senkrecht zur Zeichenebene eine gewisse Breite besitzen muß.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein besonders einfaches Kleinrelais mit dem Prinzipaufbau
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, welches mit wenigen einfachen
Teilen herstellbar ist und einem sehr flachen bzw. einen sehr schmalen Aufbau besitzt.
Dieses Relais soll in Baugröße und Anschlußkonfiguration an integrierte Schaltkreisbausteine
angepaßt werden können und trotz der erwähnten minimalen Baugröße noch verhältnismäßig
hohe Ströme schalten können.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0006] Das erfindungsgemäße Relais erlaubt einen sehr flachen bzw. schmalen Aufbau, da in
einer Richtung lediglich die Dicke des aus einem Blech gestanzten Kerns mit der Dicke
der Spulenwicklung einschließlich Spulenkörper und mit der Dicke des ebenfalls aus
einem flachen Blech bestehenden Ankers mit aufgesetzter flacher Kontaktfeder summiert
wird. Die feststehenden Kontaktelemente stehen stirnseitig vor den beiden Ankerenden
und erhöhen damit die Tiefe des Relaisaufbaus nicht, da nur zwei feststehende Kontaktelemente
für die Umschaltkontaktanordnung vorgesehen sind.
[0007] In zweckmäßiger Ausgestaltung des Relais stützt sich der Anker in Ruhestellung unter
Einwirkung der Rückstellfedern an einer Wand einer Gehäusekappe ab. Der Grundkörper
dient zweckmäßigerweise zugleich als Spulenkörper wie als Träger für die feststehenden
Kontaktelemente und gegebenenfalls für Spulenanschlußelemente. Der Kern und die feststehenden
Kontaktelemente können dabei derart in den Grundkörper eingebettet sein, daß lediglich
die Polflächen des Kerns und die Kontaktflächen der Gegenkontaktelemente sowie die
Anschlußstifte frei liegen.
[0008] Besonders vorteilhaft ist es, die beiden Anschlußstifte der feststehenden Kontaktelemente
mit zwei ebenfalls im Grundkörper verankerten Spulenanschlußstiften in einer Reihe
fluchtend aus dem Relais austreten zu lassen, so daß das Relais entweder hochkant
mit sehr schmaler Bauform oder flach mit sehr niedriger Bauform auf einer Leiterplatte
eingesetzt werden kann ; im zweiten Fall brauchen die in einer Reihe stehenden Anschlußstifte
lediglich um 90° gebogen zu werden.
[0009] Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Relais ist es zweckmäßig, daß der Grundkörper
unter Einbetten des flachen Kerns sowie der feststehenden Kontaktelemente gebildet
und mit der Spulenwicklung versehen wird, daß dann der mit der Kontaktfeder und den
Rückstellfedern versehene Anker seitlich an den Grundkörper angesetzt und durch Aufsetzen
einer Schutzkappe gesichert wird. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Kern
und die Gegenkontaktelemente zunächst aus einer gemeinsamen Platine gestanzt und mit
Ausnahme jeweils eines an einem Führungsstreifen hängenden Haltesteges freigeschnitten,
dann gemeinsam in Isolierstoff eingebettet und danach vom Führungsstreifen abgetrennt
werden. Auch die Spulenanschlußstifte können aus der gemeinsamen Platine gestanzt,
mit eingebettet und nach dem Wickeln der Spule in eine gewünschte Rasterstellung gebogen
werden.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt :
Figur 1 ein erfindungsgemäß gestaltetes Relais in Explosionsdarstellung.
Figur 2 eine Querschnittsdarstellung des Relais von Fig. 1, wobei jedoch wegen der
besseren Anschaulichkeit die einzelnen Teile in verschiedenen Ebenen geschnitten sind.
Figur 3 ein Relais gemäß Fig. 1. teilweise im Längsschnitt, wobei die einzelnen Teile
in unterschiedlichen Fertigungsstadien dargestellt sind.
[0011] Das Relais gemäß Fig. 1 bis 3 hat einen Grundkörper 1. weicher sowohl als Spulenkörper
als auch als Kontaktträger dient. Dieser Grundkörper 1 trägt in seinem Mittelteil
eine Wicklung 2. welche an beiden Enden durch die Flansche 3 und 4 begrenzt ist. Innerhalb
der Spulenwicklung ist in den Grundkörper ein flacher Kern 5 eingebettet. welcher
mit seinen Enden jeweils aus der Spule austritt und in Kammern 3a bzw. 4a der Flansche
3 bzw. 4 jeweils eine Polfläche 5a bzw. 5b bildet. Die vom Grundkörper 1 gebildeten
Spulenflansche 3 und 4 tragen außerdem jeweils stirnseitig vor den Polflächen 5a bzw.
5b feststehende Kontaktelemente 6 bzw. 7, welche in den Grundkörper eingebettet sind
und nach unten herausstehende Anschlußstachel 6a bzw. 7a bilden. Die Kontaktelemente
6 und 7 sind jeweils mit Kontaktoberflächen 8 versehen. Außerdem trägt der Grundkörper
an der Unterseite noch zwei Spulenanschlußelemente 9 und 10, welche nach unten in
einer Reihe mit den Anschlußstacheln 6a und 7a der Kontaktelemente vorstehende Anschlußstacheln
9a und 10a besitzen und außerdem Wickelstützpunkte 9b und 10b für die Wicklungsenden
2a und 2b bilden.
[0012] Ein Anker 11 besteht ebenso wie der Kern 5 aus einem flachen Blech, wobei die Ankerenden
11a und 11 b jeweils gekröpft sind, damit sie flach auf den jeweiligen Polflächen
5a und 5b des Kerns aufliegen können. Der Anker 11 trägt auf seiner von der Spule
abgewandten Außenfläche eine als kombinierte Kontakt- und Rückstellfeder ausgebildete
Blattfeder 12, welche mit ihrem Mittelteil auf dem Anker über Schweißpunkte 13 oder
auf sonstige Weise befestigt ist. Die Blattfederenden, die zum Zweck der Doppelkontaktgabe
jeweils geschlitzt sind, bilden einen Brückenkontakt 14 zusammen mit den beiden feststehenden
Kontaktelementen 6 und 7. Die äußeren Blattfederenden dienen als Rückstellfedern 15,
welche jeweils an Anlageflächen 16 des Grundkörpers abgestützt werden, wenn der Anker
in Richtung des Pfeiles 17 in das Relais eingesetzt wird. Durch Aufsetzen einer Schutzkappe
18 wird der Anker gegen Herausfallen gesichert, wobei er durch die Rückstellkraft
der Rückstellfedern 15 gegen die Schutzkappe angedrückt wird. Durch unterschiedliche
Vorspannung der Rückstellfedern 15 wäre es auch denkbar, daß der Anker in Ruhelage
mit einem Ende 11 a oder 11 an der entsprechenden Polfläche 5a oder 5b anliegt und
beim Schalten eine Schwenkbewegung um das betreffende Ankerende ausführt. Im Regelfall
werden jedoch alle Rückstellfedern 15 gleich vorgespannt sein, so daß der Anker beim
Schalten eine translatorische Schaltbewegung in Richtung des Pfeiles 17 senkrecht
zur Spulenachse ausführt. Der Grundkörper 1 besitzt außerdem einen Raum 19 zur Aufnahme
eines Getters 20. Das Relais kann dicht verschlossen werden, indem von der Unterseite
eine Folie 21 auf die Anschlußstacheln 6a. 7a. 9a und 10a aufgesteckt und mit dem
Rand 18a der Schutzkappe verschweißt bzw. verklebt wird. Danach kann über eine siphonartige
Öffnung 22 in der Kappe 18 eine Vergußmasse 23 bis zu einem bestimmten Pegel eingefüllt
werden, wodurch beim Aushärten der Vergußmasse auch die Öffnung 22 mit abgedichtet
wird.
[0013] Wie erwähnt, stehen die Anschlußstifte 6a, 7a. 9a und 10a des Relais in einer Reihe
nach unten aus dem Relaisgehäuse heraus. Das Relais kann somit als sehr schmales Bauelement
auf einer Leiterplatte eingesetzt werden. Bei Bedarf ist es auch möglich, die in einer
Reihe stehenden Anschlußstifte 6a. 7a. 9a und 10a um eine gemeinsame Achse um 90°
zu biegen, so daß das Relais sehr flach auf einer Leiterplatte aufliegt.
[0014] In Fig. 3 ist das Relais gemäß Fig. 1 in verschiedenen Fertigungsstufen gezeigt.
Zunächst wird der Kern 5 mit den Kontaktelementen 6 und 7 sowie mit den Spulenanschlußstiften
9 und 10 aus einer gemeinsamen Platine 24 gestanzt, wobei alle Teile über die Anschlußstifte
6a, 7a, die Wickelstützpunkte 9b, 10b und über Haltestege 25 mit dem Platinenstreifen
24 verbunden bleiben. Alle diese Teile werden dann mit Isolierstoff zur Bildung des
Grundkörpers 1 umspritzt. Danach werden die Anschlußstifte vom Streifen 24 freigeschnitten
und die Haltestege 25 abgetrennt. Die Spulenwicklung 2 wird auf den Grundkörper aufgebracht,
wobei die Wicklungsenden 2a und 2b an die jeweiligen Wickelstützpunkte 9b und 10b
angewickelt werden. Danach können die Spulenanschlußstifte 9 bzw. 10 über die Unterseite
der Wicklung gebogen werden, so daß die AnschluBstacheln 9a und 10a parallel zu den
Anschlußstacheln 6a und 7a der Kontaktelemente zur Unterseite des Relais herausstehen.
Hierauf kann der Anker 11 mit der Feder 12 eingesetzt und das Relais mit der Schutzkappe
18 verschlossen werden.
1. Elektromagnetisches Kleinrelais mit einem innerhalb einer Erregerspule (2) angeordneten.
an beiden Enden aus dieser austretenden und seitliche Polflächen (5a. 5b) bildenden
Kern (5), mit einem flachen, neben der Spule (2) angeordneten Anker (11), der mit
jedem seiner Enden (11a. 11b) jeweils einer Polfläche (5a. 5b) des Kerns (5) unter
Bildung eines Arbeitsluftspaltes gegenübersteht, ferner mit zwei feststehenden Kontaktelementen
(6, 7), welche jeweils im Bereich eines Kernendes (5a, 5b) in einem die Spule (2)
tragenden Grundkörper (1) verankert und mit einem Anschlußstift (6a, 7a) versehen
sind, und mit einer flachen, auf der von der Spule (2) abgewandten Ankerseite befestigten
Blattfeder (12), aus der einstückig sowohl eine an beiden Ankerenden (11a. 11b) frei
überstehende, die feststehenden Kontaktelemente (6. 7) verbindende Brückenkontaktfeder
(14) als auch Ankerrückstellfedern (15) ausgeschnitten sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kern (5) als ebenes. zur Hauptebene des Ankers (11) paralleles Blech ausgebildet
ist, daß der Anker (11) an beiden Enden (11a, 11b) zu den Kernpolflächen (5a. 5b)
hin gekröpft ist. daß die Rückstellfedern (15) durch Ausschnitte aus der Blattfeder
(12) gebildet werden, die beiderseits der Brückenkontaktfeder (14) liegen, derart,
daß die Rückstellfedern (15) sich beiderseits der Brückenkontaktfeder (14) und parallel
zu dieser erstrecken, daß die Rückstellfedern (15) ebenfalls an beiden Ankerenden
(11 a. 11 b) überstehen und sich mit den überstehenden Enden an Anlageflächen (16)
des Grundkörpers (1) abstützen.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß sich der Anker (11) in Ruhestellung
unter Einwirkung der Rückstellfedern an einer Wand einer Gehäusekappe (18) abstützt.
3. Relais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1)
zugleich als Spulenkörper und als Träger für die feststehenden Kontaktelemente (6,
7) dient.
4. Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (5) und die feststehenden
Kontaktelemente (6. 7) in den Grundkörper (1) derart eingebettet sind, daß lediglich
die Polflächen (5a. 5b) des Kerns (5) und die Kontaktflächen (8) der Gegenkontaktelemente
(6, 7) sowie die Anschlußstifte (6a, 7a) freiliegen.
5. Relais nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Grundkörper (1) Spulenanschlußelemente
(9, 10) eingebettet sind, deren Anschlußstifte (9a, 10a) in einer Reihe mit den Anschlußstiften
(6a. 7a) der feststehenden Kontaktelemente (6, 7) aus dem Relais austreten.
6. Verfahren zur Herstellung eines Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1) unter Einbetten des flachen Kerns (5) sowie
der feststehenden Kontaktelemente (6, 7) gebildet und mit der Spulenwicklung (2) versehen
wird, daß dann der mit der Kontaktfeder (14) und dem Rücksteltfedern (15) versehene
Anker (11) seitlich an den Grundkörper (1) angesetzt und durch Aufsetzen einer Schutzkappe
(18) gesichert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (5) und die feststehenden
Kontaktelemente (6. 7) aus einer gemeinsamen Platine (24) gestanzt und mit Ausnahme
jeweils eines an einem Führungsstreifen (24) hängenden Haltesteges (6a, 7a. 9b, 10b,
25) freigeschnitten, dann gemeinsam in Isolierstoff eingebettet und danach vom Führungsstreifen
(24) abgetrennt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet. daß auch Spulenanschlußstifte
(9. 10) aus der gemeinsamen Platine (24) gestanzt, miteingebettet und nach dem Abtrennen
gebogen werden.
1. A miniaturised electromagnetic relay comprising a core (5) which is arranged inside
an excitation coil (2) and protrudes therefrom at both ends to form lateral pole surfaces
(5a, 5b) ; a flat armature (11) which is arranged beside the coil (2) and which at
each of its ends (11a. 11b) lies opposite to a respective pole surface (5a. 5b) of
the core (5) with the formation of an operating air gap ; two fixed contact elements
(6. 7) which are respectively fixed in the region of a core end (5a, 5b) in a base
body (1) which supports the coil (2). and the contact elements being provided with
a respective connection pin (6a. 7a) ; and a flat leaf spring (12) which is secured
on the side of the armature which faces away from the coil (2), from which spring
are cut-out in one piece a bridge contact spring (14) which protrudes freely at both
ends (11a, 11b) of the armature and connects the fixed contact elements (6. 7), and
armature resetting springs (15), characterised in that the core (5) is in the form
of a flat sheet which is parallel to the main plane of the armature (11) ; that the
armature (11) at both ends (11a, 11b) is cranked towards the pole surfaces (5a, 5b)
of the core ; that the resetting springs (15) are formed by cut-outs from the flat
springs (12) which are arranged on both sides of the bridge contact spring (14) and
extend parallel thereto ; that the resetting springs (15) also protrude at both ends
(11 a. 11b) of the armature and are supported on contact surfaces (16) of the base
body (1) by the protruding ends.
2. A relay as claimed in Claim 1, characterised in that, in the rest position, the
armature (11) is braced against a wall of a housing dome (18) by the action of the
resetting springs.
3. A relay as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the base body (1) at
the same time serves as coil body and as a carrier for the fixed contact elements
(6, 7).
4. A relay as claimed in Claim 3, characterised in that the core (5) and the fixed
contact elements (6, 7) are embedded into the base body (1) in such manner that only
the pole surfaces (5a, 5b) of the core (5) and the contact surfaces (8) of the counter-contact
elements (6. 7), together with the connection pins (6a, 7a), are exposed.
5. A relay as claimed in Claim 3 or 4, characterised in that coil connecting elements
(9. 10) are embedded into the base body (1), the connection pins (9a, 10a) of said
coil connecting elements emerging from the relay in one row with the connection pins
(6a, 7a) of the fixed contact elements (6, 7).
6. A process for the production of a relay as claimed in one of Claims 1 to 5, characterised
in that the base body (1) is moulded with embedding of the flat core (5) and the fixed
contact elements (6. 7) and provided with the coil winding (2) ; that the armature
(11) provided with the contact spring (14) and the resetting springs (15) is then
laterally attached to the base body (1) and secured by putting on a protective dome
(18).
7. A process as claimed in Claim 6, characterised in that the core (5) and the fixed
contact elements (6. 7) are stamped from a common plate (24) and cut free with the
exception in each case of a holding bridge piece (6a. 7a, 9b. 10b. 25) suspended at
a guide strip (24), are then commonly embedded in insulating material and are subsequently
separated from the guide strip.
8. A process as claimed in Claim 7, characterised in that coil connection pins (9.
10) are similarly stamped from the common plate (24), embedded and bent after the
separation.
1. Petit relais électromagnétique, comprenant un noyau (5) placé dans une bobine d'excitation
(2), d'où il dépasse aux deux extrémités, en formant des faces polaires latérales
(5a. 5b), une armure plate (11) placée à côté de la bobine (2) et située par chacune
de ses extrémités (11a, 11b) en regard d'une face polaire (5a, 5b) du noyau (5), avec
formation d'un entrefer de travail, deux éléments de contact fixes (6, 7) qui sont
chacun ancrés, dans la région d'une extrémité de noyau (5a, 5b), dans un corps de
base (1) portant la bobine (2) et sont chacun munis d'une broche de connexion (6a.
7a), ainsi qu'un ressort-lame plat (12), fixé sur le côté du noyau qui est éloigné
de la bobine (2), dans lequel sont découpés, d'un seul tenant, à la fois une lame
de contact en pont (14). dépassant librement aux deux extrémités (11a, 11b) de l'armature
et reliant les éléments de contact fixes (6, 7), et des ressorts (15) de rappel de
l'armature, caractérisé en ce que le noyau (5) est formé d'une tôle plane disposée
parallèlement au plan principal de l'armature (11), que l'armature (11) est coudée
et contrecoudée à ses deux extrémités (11a. 11b) vers les faces polaires (5a, 5b)
du noyau, que les ressorts de rappel (15) sont formés par des parties découpées du
ressort-lame (12) et situées des deux côtés de la lame de contact en pont (14), de
manière que les ressorts de rappel (15) s'étendent de part et d'autre et parallèlement
à la lame de contact en pont (14), et que les ressorts de rappel (15) dépassent également
aux deux extrémités (11a. 11b) de l'armature et s'appuient par les extrémités saillantes
sur des faces d'appui (16) du corps de base (1).
2. Relais selon la revendication 1, caractérisé en ce que, en position de repos, les
ressorts de rappel appliquent l'armature (11) contre une paroi d'un capot formant
boîtier (18).
3. Relais selon la revendication 1 ou 2. caractérisé en ce que le corps de base (1)
sert à la fois de carcasse de bobine et de support pour les éléments de contact fixes
(6, 7).
4. Relais selon la revendication 3, caractérisé en ce que le noyau (5) et les éléments
de contact fixes (6, 7) sont encastrés dans le corps de base (1), de manière que seules
les faces polaires (5a. 5b) du noyau (5) et les surfaces de contact (8) des éléments
de contact opposés (6. 7), de même que les broches de connexion (6a. 7a), soient libres.
5. Relais selon la revendication 3 ou 4. caractérisé en ce que des éléments de connexion
de bobine (9, 10) sont encastrés dans le corps de base (1) et possèdent des broches
de connexion (9a, 10a) qui font saillie du relais en étant situées en une rangée avec
les broches de connexion (6a, 7a) des éléments de contact fixes (6, 7).
6. Procédé pour fabriquer un relais selon une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que l'on forme le corps de base (1) avec encastrement du noyau plat (5) et des
éléments de contact fixes (6, 7) et en le dotant de l'enroulement de bobine (2), que
l'on dispose ensuite l'armature (11), pourvue de la lame de contact (14) et des ressorts
de rappel (15), latéralement contre le corps de base (1) puisqu'on assure le maintien
en place de l'armature par la mise en place d'un capot de protection (18).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'on réalise le noyau (5)
et les éléments de contact fixes (6, 7) par découpage d'un disque unique (24). que
l'on sépare par découpage le noyau et les éléments de contact fixes à l'exception
de languettes d'attache (6a, 7a, 9b, 10b, 25) solidaires d'une bande de guidage (24),
qu'on les encastre ensuite ensemble dans une matière isolante puis qu'on les détache
de la bande de guidage (24).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'on découpe également
les broches de connexion (9.10) de la bobine dans le disque (24) unique, on les encastre
avec les autres éléments et on les coude après la séparation.