[0001] Die Erfindung betrifft eine Elektrokochplatte mit einem Kochplattenkörper und einer
unteren Abdeckung mit einem Isolierstück für die Durchführung von Heizwiderstands-Anschlußleitungen,
deren äußere Anschluß-Abschnitte mit Ihren Enden für den Anschluß von Geräteleitungen
ausgebildet und in einer Transport- und Montagestellung festgelegt sind.
[0002] Bei Elektrokochplatten besteht einerseits das Bedürfnis nach einer kompakten Stapelung
für die Lagerung und den Transport und andererseits soll die Elektrokochplatte möglichst
einfach, nämlich insbesondere weitestgehend automatisiert, an einer Herdmulde befestigt
und sicher an die Geräteleitungen angeschlossen werden können. Die Elektrokochplatte
wird dabei in eine Montagöffnung der Herdmulde eingesetzt, gegenüber dem Rand dieser
Montageöffnung gegen Auflagekräfte abgestützt und an der Unterseite der Herdmulde
an die Geräteleitungen angeschlossen. Die Weite der Montageöffnung ist meist nur geringfügig
größer als die größte Weite des in sie eingreifenden Teiles des Kochplattenkörpers,
die im Bereich eines äußeren, ringförmigen Guß-Flanschrandes des Kochplattenkörpers
gegeben ist. Für die, insbesondere automatische, Stapelung der Kochplatte ist es dabei
wesentlich, daß die Unterseite der Kochplatte fUr eine Stapelung geeignet ist, was
jedoch meist dazu führt, daß die Anschluß-Abschnitte für den Anschluß der Geräteleitungen
verhältnismäßig schwer zugänglich sind.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Elektrokochplatte der beschriebenen
Art zu schaffen, welche bei einfachem Aufbau eine automatische Handhabung, insbesondere
in Bezug auf die Stapelung, gewährleistet.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die äußeren Abschnitte
der Anschlußleitungen in der Transport- und Montagestellung von oben bis höchstens
etwa an die Unterseite der Kochplatte reichen. Dadurch ist die Kochplatte dafür geeignet,
daß sie, beispielsweise unter Zwischenlage einer mit Schaumstoff-Folie beschichteten
Pappe oder eines ähnlich flächigen Körpers mit gleichartigen bzw. gleichen Kochplatten
Ubereinander gestapelt werden kann, und zwar derart, daß Ubereinander liegende Kochplatten
achsgleich zueinander angeordnet sind. Dabei können die Kochplatten abwechselnd mit
ihren Kochflächen und ihren Unterseiten aufeinander abgestützt sein oder sie können
in besonders vorteilhafter Weise in gleicher Orientierung so gestapelt sein, daß jeweils
benachbarte Kochplatten mit einer Kochfläche und einer Unterseite einander zugekehrt
sind, wobei in jedem Fall zweckmäßig die unterste Kochplatte mit nach unten weisender
Kochfläche angeordnet ist.
[0005] Für die Montage der Kochplatte, die zweckmäßig in verkehrter bzw. in Kopflage, also
mit unten liegender Kochplatte und oben liegender Herdmulde, erfolgt, ist es wesentlich,
wie derjenige Teil der Kochplatte gestaltet ist, welcher durch die Montageöffnung
in die Herdmulde eingeführt werden muß. Weist dieser Teil über den Außenumfang der
Kochplatte vorstehende Glieder, insbesondere Anschluß-Abschnitte oder flexible Anschluß-Leitungen,
auf, so kann fUr die Montage ein Schrägstellen der Kochplatte gegenüber der Herdmulde
erforderlich sein, was die Montage, insbesondere im Falle von deren Automatisierung,
erschweren kann. Sind die Anschluß-Abschnitte dagegen nur durch kurze, Uber das Isolierstück
vorstehende Stummel gebildet, so Ist zwar ein einfaches Einführen der Kochplatte in
die Herdmulde möglich, jedoch kann der Zugriff zum Anschluß der Geräteleitungen verhältnismäßig
kompliziert sein und einen Anschluß ausschließlich durch Schweißverbindung bedingen.
Gemäß der Erfindung wird die Montage wesentlich dadurch vereinfacht, daß in Transport-
und Montagestellung die Anschluß-Abschnitte der Anschluß-Leitungen in Ansicht auf
den Kochplattenkörper höchstens bis an dessen Außenumfang, insbesondere höchstens
bis an den Innenumfang eines äußeren Flanschrandes des Kochplattenkörpers reichen.
[0006] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin,
daß die Anschluß-Abschnitte aus der Transport- und Montagestellung nach dem Einsetzen
der Kochplatte in die Herdmulde in eine Anschlußstellung Uberführbar sind, in welcher
sie über den Außenumfang und/oder die Unterseite der Kochplatte vorstehen und dadurch
für den Anschluß sehr leicht zugänglich sind. In dieser Anschluß- stellung bilden
die Anschluß-Abschnitte zweckmäßig zur Außenseite der Kochplatte annähernd parallel
gerichtete, eigensteife, aber federnd bewegliche und im wesentlichen gerade Steck-
bzw. Anschlußstifte, die vorzugsweise wenigstens von dem Gelenk bzw. von der Durchführung
durch das Isolierstück einteilig ausgebildet sind und über den Außenumfang der Kochplatte
verhältnismäßig weit vorstehen können. Die dann nur unter Aufwendung verhältnismäßig
großer Biege- bzw. Knickkräfte verformbaren, nicht flexiblen Anschluß- Abschnitte
können in ihrer Anschluß-Stellung vom Außenumfang der Kochplatte her, beispielsweise
in einer Steckbewegung, an die Geräteleitungen angeschlossen werden, wobei sie eventuelle
geringe Lageabweichungen gegenüber den Anschluß- gliedern durch ihre federnde Beweglichkeit
ausgleichen. Insbesondere, wenn die Transport- und Montagestellung der Anschluß-Abschnitte
dieselbe Stellung wie deren Anschluß- Stellung ist, ist es zweckmäßig, wenn für den
zwischen dem Isolierstück und dem Außenumfang des Kochplattenkörpers liegenden Teil
des Anschluß-Abschnittes in der Unterseite des äußeren Flanschrandes und/oder der
Abdeckung eine, insbesondere nutförmige, Aufnahmevertiefung vorgesehen ist, so daß
der Anschluß-Abschnitt zwar über den Außenumfang der Kochplatte vorstehen kann, nicht
jedoch über die Unterseite der Kochplatte vorsteht und daher auch die Stapelfähigkeit
in keiner Weise beeinträchtigt. Aus der in die Aufnahmevertiefung eingreifenden Stellung
kann der Anschluß-Abschnitt von der Unterseite der Kochplatte in eine schräge Lage
oder in eine zur Unterseite der Kochplatte rechtwinklige Lage weggebogen und dadurch
in eine bevorzugte Anschlußstellung überführt werden. Die Anschluß-Abschnitte können
dabei auch so angeordnet werden, daß sie unter dem Stapeldruck ruckfedernd in die
Aufnahmevertiefung gedrückt werden und bei Freigabe vom Stapel druck federnd über
die Unterseite der Kochplatte hervortreten. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung
kann auch in vorteilhafter Weise den Nachteilen Rechnung getragen werden, die dadurch
entstehen, daß beim Betrieb der Kochplatte in unmittelbarer Nähe von deren Unterseite
verhältnismäßig hohe Temperaturen auftreten, welche sowohl die Anschluß-Verbindungen
als auch die Geräteleitungen beeinträchtigen bzw. beschädigen können. Diese Temperaturgrade
nehmen bereits mit relativ geringen Entfernungen von der Unterseite der Kochplatte
erheblich ab, weshalb durch die erfindungsgemäße Ausbildung die Anschluß-Verbindungen
und die Geräteleitungen in einen Bereich verlegt werden können, in welchem keine zu
hohen Temperaturen auftreten. Die Anschluß-Leitungen selbst dagegen werden Uber ihre
gesamte Länge so gestaltet, daß sie gegen die hohen Temperaturen beständig sind.
[0007] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe kann in vorteilhafter Weise für sich auch
dadurch gelöst werden, daß ein gemeinsames AnschlußstUck für alle Anschluß-Abschnitte
vorgesehen ist, das gesonderte, an einem Isolierkörper nebeneinander angeordnete Anschluß-Glieder
und im Bereich von deren vorderen Enden liegende Einfädel-FUhrungsmittel für die Anschlußstifte
aufweist, so daß auch bei automatisierter Montage auf einfache Weise eine lagegerechte
Verbindung zwischen Anschluß-Abschnitten und Anschlußstück bzw. den mit diesen verbundenen
Geräteleitungen gewährleistet ist. Das Anschlußstück trägt also vor der endgültigen
Verbindung bzw. vor Erreichen seiner Endlage zur lagegerechten Ausrichtung der Anschluß-Abschnitte
bei. Hierzu können einerseits am Isolierkörper und andererseits an den Anschluß-Gliedern
oder an beiden Teilen Leitflächen vorgesehen sein, die zweckmäßig so angeordnet sind,
daß sie in mindestens zwei Koordinatenrichtungen ausrichtend wirken.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Anschlußstück gegenüber den Anschlußgliedern
isolierte Verbindungs- bzw. Ausrichtglieder zum unmittelbaren Eingriff in die Kochplatte
auf, so daß auf einfache Weise eine genaue Lageausrichtung und ggf. eine unmittelbar
tragende Verbindung des Anschlußstückes gegenüber der Kochplatte erzielt werden kann.
In seiner Anschlußstellung steht der Isolierkörper zweckmäßig mit einem größeren Teil
seiner Gesamtlänge Uber den Außenumfang der Kochplatte vor, so daß die an sein äußeres
Ende anschließenden Geräteleitungen verhältnismäßig weit von der Kochplatte entfernt
sind und daher nicht besonders temperaturbeständig ausgebildet werden müssen.
[0009] Die Anschluß-Abschnitte können vor der Montage auch durch ein gesondertes Zentrierglied
gegenüber der Kochplatte lagegerecht ausgerichtet sein, wobei dieses Zentrierglied
im Abstand von der Durchführung durch das Isolierstück an den Anschluß-Abschnitten
angreift und zweckmäßig deren Enden wenigstens auf kurzer Länge frei vorstehend freiläßt.
Das Zentrierglied, das aus einer Stapelstellung in eine Montagestellung überführbar
sein kann, ist vorteilhaft so angeordnet, daß es beim Anschließen des Anschlußstückes
die Anschluß-Abschnitte nach und nach auf derjenigen gesamten Länge freigibt, auf
welcher diese in das AnschlußstUck eingreifen.
[0010] Die mechanische sowie sicher elektrisch leitende Verbindung zwischen den Anschluß-Gliedern
und den Anschluß-Abschnitten kann durch Widerstandsschweißen, Punktschweißen, Schutzgasschweißen
und insbesondere durch berührungslose Schweißung, wie Laserschweißung, erfolgen. Sie
kann aber auch durch Verquetschen des Anschlußgliedes, durch Klemmschrauben oder durch
reine, ggf. wieder lösbare Steckverbindungen erfolgen, was inbesondere dann vorteilhaft
ist, wenn Kochplatten ausgewechselt bzw. ersetzt werden müssen. In ähnlicher Weise
sind die genannten Verbindungen auch zur Verbindung der Anschlußglieder mit den Geräteleitungen
geeignet, wobei zur Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse jede mögliche Kombination
zwischen den genannten Arten der Verbindung mit den Geräteleitungen denkbar ist.
[0011] Die Gefahr, daß die Heizwiderstands-Anschlußleitungen beim Stapeln der Kochplatte
oder während der Montage durch Bewegen der Anschluß-Abschnitte im Innern der Kochplatte
von ihrer Verbindung mit den Heizwiderständen abgerissen werden, kann wesentlich dadurch
verringert werden, daß die inneren Abschnitte der Anschluß-Leitungen so gegenUber
der Kochplatte gesichert sind, daß Bewegungen der Anschluß-Abschnitte nicht auf sie
übertragen werden.
[0012] Die erfindungsgemäße Kochplatte ist insbesondere zur automatischen Stapelung sowie
zur automatischen Montage mit Hilfe von Handhabungsautomaten (Roboter) geeignet. Hierzu
weisen zweckmäßig sowohl die Kochplatte als auch das Anschlußstück bzw. dessen Isolierkörper
jeweils mindestens ein Positionierglied auf, anhand welchem die Lage der Kochplatte
bzw. des Anschlußstückes durch den Handhabungsautomaten genau erkannt und diese Lage
gesichert werden kann.
[0013] Eine Vorrichtung zum Anbringen des AnschlußstUckes an der Elektrokochplatte ist gemäß
der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß ein Greifer vorgesehen ist, der das Anschlußstück
in drei Koordinatenrichtungen gegenüber den Anschluß- Abschnitten bewegt, um diese
nacheinander mit den Leitflächen in Eingriff zu bringen, so daß sich auf einfache
Weise eine genaue Ausrichtung der Anschluß-Abschnitte gegenüber dem Anschlußstück
ergibt. Zusätzlich hierzu oder statt dessen kann es auch vorteilhaft sein, wenn eine
Greif- und Ausrichteinrichtung für die Anschluß-Abschnitte vorgesehen ist, wobei vorzugsweise
zwei Greifbacken vorgesehen sind, von denen mindestens eine eine kammartige Greiffläche
mit Zentrierausschnitten für die Anschluß-Abschnitte aufweist. Die Zentrierausschnitte
können in einfacher Weise prismenförmig, also beispielsweise V-förmig, begrenzt sein.
[0014] Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen auch
aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils
für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform
der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein können. Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Elektrokochplatte im Querschnitt,
Fig. 2 einen Ausschnitt der Kochplatte gemäß Fig. 21 in Ansicht von unten,
Fig. 3 eine weitere AusfUhrungsform im Axialschnitt,
Fig. 4 eine weitere AusfUhrungsform einer Elektrokochplatte im Axialschnitt,
Fig. 5 die Anordnung gemäß Fig. 4 in Ansicht von unten,
Fig. 6 die Kochplatte gemäß Fig. 4, jedoch in angeschlossenem Zustand,
Fig. 7 die Anordnung gemäß Fig. 6 in Ansicht von unten,
Fig. 8 vier weitere Ausführungsbeispiele in Darbis 11 stellungen entsprechend Fig.
6,
Fig. 12 eine weitere AusfUhrungsform in einer Darstellung entsprechend Fig. 3,
Fig. 13 eine Kochplatte in Montage- und Anschluß- stellung mit zugehörigem Anschlußstück,
Fig. 14 das AnschlußstUck gemäß Fig. 13 in Ansicht von oben,
Fig. 15 einen Ausschnitt des Anschlußstückes in Ansicht auf das Anschlußende gemäß
Fig. 13,
Fig. 16 einen Ausschnitt einer Anschlußleitung in vergrößerter Darstellung und in
Seitenansicht,
Fig. 17 den Ausschnitt gemäß Fig. 16 in Draufsicht,
Fig. 18 eine weitere AusfUhrungsform eines Anschluß-und 19 stückes in Darstellungen
entsprechend den Fig. 13 und 14,
Fig. 20 eine weitere AusfUhrungsform eines Anschlußstückes in geschnittener Seitenansicht,
Fig. 21 das AnschlußstUck gemäß Fig. 20 in einer Darstellung entsprechend Fig. 14,
Fig. 22 das Anschlußstück gemäß Fig. 20 in Ansicht auf das Anschlußende,
Fig. 23 eine weitere AusfUhrungsform einer Kochplatte mit zugehörigem AnschlußstUck
in Ansicht auf die Unterseite,
Fig. 24 eine weitere AusfUhrungsform eines Anschluß-und 25 stUckes in Darstellungen
entsprechend den Fig. 13 und 14,
Fig. 26 eine weitere AusfUhrungsform eines Anschlußbis 28 Stückes in Darstellungen
entsprechend den Fig. 20 bis 22,
Fig. 29 eine weitere AusfUhrungsform eines Anschlußbis 31 stückes in Darstellungen
entsprechend den Fig. 13 bis 15,
Fig. 32 zwei weitere Ausführungsformen von Anschlußbis 35 stücken in Darstellungen
entsprechend den Fig. 13 und 14,
Fig. 36 eine weitere AusfUhrungsform eines Anschlußstückes in Seitenansicht,
Fig. 37 eine weitere AusfUhrungsform einer Kochplatte mit zugehörigem Anschlußstück
in einer Darstellung entsprechend Fig. 13,
Fig. 38 die Anordnung gemäß Fig. 37 in Ansicht auf die Unterseite der Kochplatte,
Fig. 39 einen Ausschnitt der Fig. 37 in Längsansicht auf die Anschluß-Abschnitte,
Fig. 40 ein erfindungsgemäßes Werkzeug zum Positionieren der Anschluß-Abschnitte der
Elektrokochplatte bei deren Verbindung mit den Anschluß-Gliedern bzw. mit dem Anschlußstück
in Ansicht und geöffneter Stellung,
Fig. 41 das Werkzeug gemäß Fig. 40 in geschlossenem Zustande
Fig. 42 eine weitere Ausführungsform eines Werkzeuges in einer Darstellung entsprechend
Fig. 40.
[0015] Die Elektrokochplatte 1 gemäß den Fig. 1 und 2 weist einen einteilig aus Guß bestehenden
Kochplattenkörper 2 auf, dessen Oberseite eine ebene, im Zentrum mit einer Vertiefung
versehene und daher ringförmige, jedoch von DurchbrUchen freie Kochfläche 3 bildet.
Der beispielsweise kreisrunde Kochplattenkörper 2 bildet einen an die Kochfläche 3
anschließenden Umfangsbund 4, dessen Außenumfang die größte Weite bzw. den größten
Durchmesser des Kochplattenkörpers 2 bestimmt und an dessen Unterseite ein gegenüber
diesem Außenumfang geringfügig nach innen versetzter, mantel- bzw. schürzenförmiger
Flanschrand 5 anschließt, dessen untere Stirnfläche die Unterseite des Kochplattenkörpers
2 bestimmt. Dieser äußere Flanschrand 5, der achssymmetrisch zur
[0016] Mittelachse 6 der Elektrokochplatte 1 vorgesehen ist, steht nach unten über den zur
Mittelachse 6 an ihn anschließenden Teil der Unterseite des Kochplattenkörpers 2 vor.
In diesem Teil sind in spiralig um die Mittelachse 6 verlaufenden Nuten, die durch
entsprechend spiralig verlaufende, rippenförmige Zwischenstege des Gußkörpers voneinander
getrennt sind, ein, zwei oder mehr Heizwiderstände 7 in Form von Heizwendeln verlegt,
die in eine mineralische verpreßte Isoliermasse gegenüber dem Kochplattenkörper 2
berührungsfrei eingebettet sind. Im radial inneren Bereich desjenigen Feldes, in welchem
die Heizwiderstände 7 verlegt sind, ist dieses Feld von einem dem äußeren Flanschrand
5 entsprechenden inneren Flanschrand 70 des Gußkörpers begrenzt, wobei dieser Flanschrand
70 zweckmäßig weniger weit nach unten vorsteht als der äußere Flanschrand 5. Im Zentrum,
also ggf. mit radialem Abstand innerhalb des inneren Flanschrandes 70, weist der Kochplattenkörper
3 einen über seine Unterseite annähernd so weit wie der Flanschrand 5 vorstehenden,
mit einer Gewindebohrung versehenen Mittelzapfen 8 auf. Die Unterseite der Elektrokochplatte
1 bzw. des vom Flanschrand 5 umschlossenen Raumes ist mit einer Abdeckung 9 aus Blech
verschlossen, welche mit einem äußeren Ringrand 10 an der unteren Stirnfläche des
Flanschrandes 5 unter Spannung anliegt. Die durch ein deckelartiges Präge- bzw. Tiefziehteil
gebildete Abdeckung 9, deren Außenumfang durch die etwa gleiche Weite wie der Außenumfang
des Flanschrandes 5 aufweisende Kantenfläche des Ringrandes 10 gebildet ist, ist mit
mindestens einer, insbesondere zwei oder mehr, außerhalb der Mittelachse 6 liegenden,
in augenförmige Verbreiterungen des Flanschrandes 70 eingreifenden Schrauben 11 und
Muttern gegen die Unterseite des Kochplattenkörpers 2 und damit gegen die Stirnflächen
des Mittelzapfens 8 und des Flanschrandes 5 gespannt, wobei die Schrauben 11 so versenkt
in Vertiefungen in der Unterseite der Abdeckung 9 liegen, daß die Schrauben 11 nicht
Über die im wesentlichen in einer Ebene, nämlich in der Ebene des Ringrandes 10, liegenden
Bereiche der Unterseite der Abdeckung 9 vorstehen. Die Gewindebohrung des Mittelzapfens
8 Ist durch eine Öffnung in der Abdeckung zugänglich und dient der Befestigung der
Kochplatte in einer Herdmulde. Außer der genannten ebenen Unterseite weist die Abdeckung
9 ausschließlich Bereich auf, die an der Unterseite Vertiefungen bilden, also gegenüber
dieser Unterseite nach oben zurückversetzt sind. Diese Bereiche sind insbesondere
durch eine annähernd geschlossene, zum Ringrand 10 unmittelbar benachbart liegende
ringnutförmige Vertiefung 12 sowie eine in Unteransicht annähernd rechteckförmig begrenzte
Vertiefung 13 gebildet, die im Bereich der Unterbrechung der Ringnut 12 symmetrisch
zu einer Axialebene 14 der Kochplatte liegt. An der Unterseite des Umfangsbundes 4
bzw. der durch diesen gebildeten unteren Ringschulter Ist ein Tragring 15 aus Blech
vorgesehen, der den Außenumfang des Flanschrandes 5 auf einem kleinen Teil seiner
Höhe eng umgibt und zur AbstUtzung der Elektrokochplatte 1 auf dem Rand der Montageöffnung
in einer Herdmulde
0.dg1. dient. Der Tragring 15 kann im Querschnitt annähernd U-förmig sein, wobei sein
äußerer Ringschenkel zweckmäßig im Querschnitt nach unten schräg nach außen verläuft.
[0017] Die Heizwiderstände 7 weisen an ihren Enden befestigte Endstifte 16 auf, die aus
der Isolierbettung nach unten vorstehen und vollständig in dem Raum zwischen der Unterseite
des Kochplattenkörpers 3 und der Abdeckung 9 liegen. An diesen Endstiften 16 sind
die Enden von inneren Abschnitten 18 von Heizwiderstands-Anschlußleitungen 19 befestigt,
wobei diese inneren Abschnitte 18 zwischen einem Isolierstück 20 und dem jeweils zugehörigen
Endstift 16 im wesentlichen geradlinig bzw. parallel zur Kochfläche 3 mit Abstand
zwischen der Unterseite des Kochplattenkörpers und der Abdeckung 9 verlaufen. Alle,
im dargestellten Ausführungsbeispiel vier Anschlußleitungen 17 sind durch nebeneinanderliegende,
zur Kochfläche 3 rechtwinklige Durchführungsöffnungen 21 im Isolierstück 20 nach unten
aus der Kochplatte bzw. durch die Abdeckung 9 herausgeführt, wobei die Durchführungsöffnungen
21 beiderseits der Axialebene 14 in einer zu dieser rechtwinkligen gemeinsamen Ebene
liegen und das Isolierstück 20 annähernd symmetrisch zur Axialebene 14 ausgebildet
ist. Die Abschnitte 18 sind unmittelbar benachbart zur Innenseite des Isolierstückes
20 bzw. zum zugehörigen, konisch erweiterten Ende der jeweiligen Durchführungsöffnung
21 etwa rechtwinklig abgewinkelt und können mit diesem abgewinkelten Abschnitt im
wesentlichen spielfrei wenigstens in einem engen äußeren Abschnitt der jeweiligen
DurchfUhrungsöffnung 21 liegen. Unmittelbar benachbart zur Außenseite des Isolierstückes
20 bzw. im Anschluß an das äußere enge Ende der DurchfUhrungsöffnung 21 ist die jeweilige
Anschlußleitung 17 wiederum mit einer Abwinkelung 22 derart versehen, daß sie im Anschluß
an diese Abwinkelung einen äußeren, geradlinigen Anschluß-Abschnitt 19 bildet, der
parallel zur Axialebene 14 liegt und gegen den am nächsten beim IsollerstUck 20 liegenden
Bereich des Flanschrandes 5 gerichtet ist. Die Anschlußleitungen 17 sind also im Bereich
der Durchführung durch das Isolierstück 20 zum Teil annähernd U-förmig bzw. zum Teil
Z-förmig abgewinkelt. Die Anschlußleitungen sind von der unmittelbaren Verbindung
mit den Heizwiderständen bzw. deren Endstiften bis zu den Enden der Anschlußstifte
durch einteilige, gebogene, temperaturbeständige Massiv-DrahtstUcke, insbesondere
aus Chrom-Nickel-Legierung, gebildet sind, die vorzugsweise unmittelbar an der Unterseite
des IsollerstUckes abgewinkelt sind. Das zweckmäßig aus Steatit bestehende Isolierstück
20 durchsetzt eine es mit ihrer Begrenzung eng umgebende, fensterartige Öffnung 23
im zur Unterseite parallelen Boden der Vertiefung 13 der Abdeckung 9 und ist mit einer
Schulterfläche an der Innenseite des die Öffnung 23 umgebenden Randes der Abdeckung
9 abgestUtzt. Mit beiderseits der Durchführungs-Öffnungen 21 bzw. der Anschlußleitungen
über ihre Innenseite vorstehenden VorsprUngen 24 ist das Isolierstück 20 ferner an
der Unterseite des Kochplattenkörpers 3 in demjenigen Bereich abgestützt, in welchem
die Heizwiderstände 7 liegen. Die äußeren Enden der DurchfUhrungsöffnungen 21 liegen
in einem Bereich des Isolierstückes 20, der etwa in der Ebene des Bodens der Vertiefung
13 vorgesehen und von einem umlaufenden, vorspringenden Rand 26 umgeben ist, der jedoch
nicht bis an die Unterseite der Abdeckung 9 vorsteht. In den Längsseiten dieses Randes
26 sind Ausschnitte 25 vorgesehen, wobei die Anschluß-Abschnitte 19 im Bereich des
zugehörigen Ausschnittes 25 den Rand 26 rechtwinklig kreuzen. Im Anschluß an die Vertiefung
13 Ist zwischen dieser und dem Ringrand 10 eine weniger tiefe Aufnahmevertiefung 27
in der Unterseite der Abdeckung 9 vorgesehen, welche über den Ringrand 10 im Bereich
eines entsprechenden Ausschnittes im Flanschrand 5 reicht und in welchem die Anschluß-Abschnitte
19 derart liegen, daß sie nicht über die Unterseite der Abdeckung 9 vorstehen und
ihre Enden über den Außenumfang des Flanschrandes 5 hinausreichen. In entspanntem
Zustand liegen die Anschluß-Abschnitte 19 in einer gemeinsamen, zur Axialebene 14
bzw. zur Mittelachse 6 rechtwinkligen Ebene, die auch unter wenigen Winkelgraden derart
zur Unterseite der Abdeckung 9 bzw. zur Kochfläche 3 geneigt liegen kann, daß die
Anschluß-Abschnitte 19 sich zu ihren freien Enden von der Unterseite entfernen und
mit diesen freien Enden im Abstand von der Unterseite der übrigen Kochplatte liegen.
Alle Anschluß-Abschnitte 19 sind gleich lang bzw. so lang, daß ihre freien, quer zur
gemeinsamen Ebene flachgedrückten Enden in einer gemeinsamen, zur Axialebene 14 rechtwinkligen
Ebene liegen.
[0018] Die Kochplatte weist an ihrer Unterseite, nämlich in der unteren Stirnfläche des
Flanschrandes 5, ein nicht näher dargestelltes Positionierglied in Form eines Ausschnittes
auf, in welchem die Abdeckung 9 mit einem Nocken eingreift, der aus ihrem Ringrand
10 herausgeformt ist. Dadurch ist einerseits die Lage der Abdeckung gegenUber dem
Kochplattenkörper 2 genau festgelegt, und außerdem ist dieses Positionierglied bei
der Montage der Kochplatte für deren lagegenaue Ausrichtung gegenüber der Mittelachse
6 geeignet.
[0019] Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die unmittelbar an der Unterseite des IsolierstUckes
20 liegende Abwinkelung der jeweiligen Anschlußleitung 17 dadurch als Sollbiegestelle
bzw. als Gelenk 22a ausgebildet, daß der zugehörige Draht in diesem Bereich im Querschnitt
durch Quetschung geschwächt ist. Die Gelenkachse liegt dabei zweckmäßig parallel zur
Unterseite der Kochplatte la, derart, daß der Anschluß- Abschnitt 19a aus seiner in
Fig. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellten Transport- und Montagestellung um etwa
180° in die strichpunktiert dargestellte Anschlußstellung geschwenkt werden kann,
in welcher er entsprechend der Ausbildung nach Fig. 1 liegt. In diesem Fall Ist die
Aufnahmevertiefung 27a in der Abdeckung 9a so vorgesehen, daß sie den Anschluß- Abschnitt
19a in seiner vom Isolierstück 20a zur Mitte der Kochplatte la gerichteten Transport-
und Montagestellung aufnimmt, während der Anschluß-Abschnitt 19a in der Anschluß-Stellung
unterhalb der Unterseite der Abdeckung 9a bzw. des Flanschrandes 5a liegt.
[0020] Bei der AusfUhrungsform nach den Fig. 5 bis 7 ist das Gelenk des jeweiligen Anschluß-Abschnittes
19b zwischen dessen Abwinkelung 22b bzw. dem IsolierstUck 20b und dem am nächsten
liegenden Bereich des Flanschrandes 5b bzw. des Ringrandes 10b der Abdeckung 9b vorgesehen
und durch eine Schraubentorsions-Feder 71 gebildet, zu welcher die beispielsweise
aus Federdraht bestehende Anschluß-Leitung 17b in diesem Bereich gebogen ist. In der
bei entspannter Feder 71 gestreckten Stellung des Anschluß-Abschnittes 19b weist die
Feder 71 eine einzige Federwindung von 360° auf, wobei sie tangential an die geradlinigen,
fluchtend zueinander liegenden Teile des Anschluß-Abschnittes 19b anschließt, also
im wesentlichen seitlich neben diesem an der von der Axialebene 14b abgekehrten Seite
liegt. Die Federn 71 sind dabei an benachbarten Anschluß-Abschnitten 19b in deren
Längsrichtung gegeneinander versetzt, wobei paarweise die beiden äußeren Federn 71
näher beim IsolierstUck 20b und die beiden mittleren Federn 71 näher beim Flanschrand
5b liegen. Unter Vorspannung der zugehörigen Feder 71 kann der jeweilige äußere bzw.
frei endende, als Anschlußstift dienende Teil des Anschluß-Abschnittes 19b um eine
zur Unterseite bzw. zur Kochfläche 3b rechtwinklige Achse von der Axialebene 14b weggeschwenkt
werden, bis sein Ende an der Innenfläche einer -als Anschlag 72 dienenden Absetzschulter
der Abdeckung 9b anliegt, die einen Übergang zwischen dem Ringrand 10b und dem Boden
der Aufnahmevertiefung 27b bildet. In dieser Aufnahmevertiefung 27b haben die Federn
71 einschließlich der anschließenden Teile der Anschluß-Abschnitte 19b so Platz, daß
sie in der genannten Transport- und Montagestellung nicht Über die Unterseite der
Abdeckung 9b vorstehen. Die Federn 71 sind von den vom IsolierstUck 20b kommenden,
geraden Teilen der Anschluß-Abschnitte 19b in Richtung zum Boden der Aufnahmevertiefung
27b gewickelt, so daß die freien Endteile der Anschluß-Abschnitte 19b in der Transport-
und Montagestellung an diesem Boden anliegen. Durch leichtes Abheben der Anschluß-Abschnitte
19b von der Abdeckung 9b kommen deren freie Endteile von dem Anschlag 72 frei, so
daß sie in die in Fig. 5 strichpunktiert angedeutete gestreckte Anschluß-Stellung
springen. Die Abwinkelungen 22b weisen bei der AusfUhrungsform nach Fig. 4 zwei unmittelbar
benachbart zueinander liegende Biegestellen, nämlich eine unmittelbar an das untere
Ende der Durchführungsöffnung 21b anschließende, zur Mitte der Kochplatte gerichtete,
annähernd rechtwinklige Abbiegung und eine daran anschließende, haarnadelförmig entgegengesetzt
gerichtete Abbiegung auf, so daß sich in vorteilhafter Weise eine Zugentlastung für
die Anschlußleitung 17b ergibt. Der eine Schenkel der haarnadelförmigen Abbiegung
geht geradlinig in den zugehörigen Teil des Anschluß-Abschnittes 19b über, wobei diese
Abbiegung wenigstens teilweise versenkt in der Unterseite des Isolierstückes 20b liegt.
[0021] Wie die Fig. 6 und 7 zeigen, ist zum Anschluß aller Anschluß-Abschnitte 19b ein gemeinsames
Anschlußstück 31 vorgesehen, das in einem Isolierkörper 32 aus Steatit oder dgl. eine
der Anzahl der Anschluß-Abschnitte 19b entsprechende Anzahl parallel zueinander und
unmittelbar nebeneinander liegender, elektrisch leitender Anschluß-Glieder 33 aufweist,
die nur über einen Teil der Länge des Isolierkörpers 32 reichen und vollständig Innerhalb
von diesem verdeckt angeordnet sind. An die hinteren Enden der Anschluß- glieder 33
sind Geräteleitungen 34 über Quetsch- bzw. Klemmverbindungen 35 angeschlossen, wobei
diese Geräteleitungen 34 flexible, also leicht biegbare oder biegeschlaffe und ggf.
jeweils mit einem gesonderten Isoliermantel umgebene Leitungen, wie Kupferlitzen,
sein können, die im Bereich ihres Überganges in das AnschlußstUck 31 mit den vorderen
Enden der Anschluß-Glieder 33 fluchten. Die Anschluß-Glieder 33 sind im Bereich ihrer
vorderen Enden nach Art von Steckstiften ausgebildet, die etwa gleichen Querschnitt
bzw. Durchmesser wie die Anschluß-Abschnitte 19b haben. Die Steckstifte der Anschluß-Glieder
33 sind mit den Anschluß- Abschnitten 19b jeweils miteinander fluchtend durch einen
als Stoßverbinder ausgebildeten Quetschverbinder in Form einer Quetschhülse 36 miteinander
verbunden, die zweckmäßig durch Quetschung vor der Verbindung mit dem Anschlußglied
33 bzw. vor dem Einführen in den Isolierkörper 32 an dem Anschluß-Abschnitt 19b angebracht
wird und denjenigen, als SteckhUlse über diesen vorstehenden Teil bildet, welcher
in Transport- und Montagelage an dem Anschlag 72 anliegt. Beim Anschluß der Anschluß-Abschnitte
19b werden diese in den Isolierkörper 32 eingeführt, dann die durch AderendhUlsen
gebildeten Anschluß-Glieder 33 der Geräteleitungen 34 in die QuetschhUlsen 36 gesteckt
und danach durch gemeinsame Quetschung mit der QuetschhUlse 36 gesichert. FUr den
Eingriff des Quetschwerkzeuges sind beiderseits im Isolierkörper 32 im Bereich jeder
Quetschstelle zwei miteinander fluchtende Eingriffsöffnungen 53 vorgesehen. Die Anschlußglieder
33 liegen dabei in Nähe des vom Isolierstück 20b entfernten Endes des Isolierkörpers
32 mit Abstand außerhalb des Außenumfanges der Kochplatte in einem Bereich, in welchem
bei derem Betrieb nur verhältnismäßig niedrige Temperaturen herrschen. Die Federn
71 liegen innerhalb taschenförmig erweiterter Öffnungen vollständig versenkt im Isolierkörper
32, der seinerseits nahezu unmittelbar an das Isolierstück 20b anschließt und zu seinem
äußeren Ende unter wenigen Winkelgraden schräg nach unten geneigt ist, derart, daß
er sich unter der Kraft der federnd nach oben drückenden Anschluß-Abschnitte 19b an
der Unterseite des Ringrandes 10b bzw. des Flanschrandes 5b abstützt. Der in Seitenansicht
extrem flache, nahezu plattenförmige Isolierkörper 32 weist im Bereich seines vorderen
Endes an der Oberseite mindestens ein einteilig mit ihm ausgebildetes Hakenglied 56
auf, das in eine entsprechende Stecköffnung im Boden der Aufnahmevertiefung 27b eingehängt
werden kann und dadurch bei der Ausrichtung des Anschlußstückes 31 gegenüber der Kochplatte
sowohl in Stecktiefenrichtung als auch quer zur Unterseite der Kochplatte und in seitlichen
Richtungen beiträgt. Das zugehörige Ende des AnschlußstUckes 31 greift also in die
Aufnahmevertiefung 27b ein.
[0022] Wie Fig. 8 zeigt, kann das Anschlußglied 33c auch unmittelbar durch die QuetschhUlse
gebildet sein, die bereits vor dem Anschluß an die Kochplatte an dem zugehörigen Ende
der Geräteleitung 34c befestigt ist. In diesem Fall liegen die Eingriffsöffnungen
53c fUr das Quetschwerkzeug in den Bereichen des Anschlußstückes 31c, in welche die
Anschluß- Abschnitte 19c einzustecken sind. Gemäß Fig. 8 liegt das Anschlußstück 31c
bzw. der Isolierkörper 32c im Abstand vom Isolierstück 20c, wobei sein diesem zugekehrtes
Ende etwa im Bereich des Flanschrandes 5c vorgesehen ist. Während bei der Ausbildung
nach Fig. 8 eine unmittelbare Verbindung zwischen Isolierkörper 32c und Abdeckung
9c nicht vorgesehen, sondern das AnschlußstUck 31c frei von den Anschluß-Abschnitten
19c getragen ist, ist bei der AusfUhrungsform gemäß Fig. 9 ein Steckprofil 56d vorgesehen,
das durch den kürzeren Schenkel eines abgewinkelten Blechprofiles gebildet ist. Dieses
Blechprofil trägt an seiner Unterseite den Isolierkörper 32d des Anschlußstückes 31d.
Das Steckprofil 56d greift in eine entsprechende Öffnung in der Unterseite der Abdeckung
9d, insbesondere im Boden der Aufnahmevertiefung 27d, ein und trägt das eigentliche
AnschlußstUck 31d gemeinsam mit den Anschluß-Abschnitten 19d. An deren Enden ist jeweils
eine Anschluß-Buchse befestigt, die innerhalb ihres im Isolierkörper 32d liegenden
Abschnittes eine Anschluß-Bohrung zum Einstecken der Geräteleitung und eine Klemmschraube
zum lösbaren Festklemmen der Geräteleitung aufweist. Stattdessen ist auch eine entsprechende
Steckverbindung denkbar, die lösbar oder so selbstsichernd ausgebildet sein kann,
daß nach einmaligem Einstecken ein zerstörungsfreies Lösen der Geräteleitung bzw.
des Anschluß-Abschnittes nicht mehr möglich ist. Die Quetschhülsen bestehen, insbesondere
im Falle der Ausbildung nach Fig. 6 und 7 bzw. nach Fig. 8, zweckmäßig aus korrosionsbeständigem
Stahl und können verhältnismäßig dickwandig sein; auch können sie für eine Uberlappende
Parallelverbindung ausgebildet sein.
[0023] Wie Fig. 10 zeigt, Ist es in bestimmten Fällen auch möglich, die Anschluß-Abschnitte
19e durch kurze Anschluß-Stummel zu bilden, die unter geringfügiger Abwinkelung an
den unteren Enden der DurchfUhrungsöffnungen geradlinig in Richtung zur Unterseite
der Kochplatte vorstehen, jedoch nicht Uber diese Unterseite hinausragen, sondern
in einer Vertiefung an der Unterseite des IsolierstUckes 20e versenkt liegen. An diesen
Anschluß-Abschnitten 19e werden die Anschlußglieder 33e, die zweckmäßig über das zugehörige
Ende des Isolierkörpers 32e des Anschlußstückes 3le vorstehen und im wesentlichen
über dessen ganze Länge einteilig durchgehen, durch Schweißung oder dgl. befestigt.
Das Hakenglied 56e greift in die Abdeckung 9e so ein, daß das zugehörige Ende des
Anschlußstückes 31e bzw. des Isolierkörpers 32e in dem einen Ausschnitt 25e an der
Unterseite des IsolierstUckes 20e liegt, während der Isolierkörper 32e im Bereich
des Flanschrandes 5e mit Abstand unterhalb diesem vorgesehen ist. Demgegenüber ist
bei der Ausführungsform nach Fig. 11 das Hakenglied 56f so vorgesehen, daß der Isolierkörper
32f des Anschlußstückes 31f parallel zur Kochfläche 3f liegt und sowohl in den Ausschnitt
des IsolierstUckes 20f als auch in die Aufnahmevertiefung 27f der Abdeckung 9f und
des Flanschrandes 5f eingreift.
[0024] Während bei der Ausführungsform nach Fig. 1 die Schraube 11 durch eine Stiftschraube
gebildet ist, die mit einem Gewindeabschnitt in der zugehörigen Vertiefung der Abdeckung
9 frei liegt und ggf. zur Verdrehsicherung der Kochplatte gegenüber der Herdmulde
verwendet werden kann, ist die Anordnung gemäß Fig. 12 so vorgesehen, daß die der
entsprechenden Schraube zugehörige Vertiefung in der Abdeckung 9h verhältnismäßig
niedrig ist, nämlich mit ihrer an der Stirnfläche der augenartigen Verbreiterung anliegenden
Bodenwand nicht in der Ebene der Stirnfläche des Flanschrandes 70h, sondern etwa in
der Ebene der Stirnfläche des Flanschrandes 5h liegt. Die Vertiefung reicht aus für
die Aufnahme des Kopfes einer Kopfschraube 11h oder einer eine Stiftschraube konternden
Mutter entsprechend der Ausbildung nach Fig. 1.
[0025] In den Zeichnungsfiguren sind für einander entsprechende Teile im wesentlichen die
gleichen Bezugszeichen, jedoch bei den einzelnen verschiedenen AusfUhrungsformen mit
unterschiedlichen Buchstabenindizes verwendet.
[0026] Bei der AusfUhrungsform nach den Fig. 13 bis 15 ist ein Anschlußstück 31i vorgesehen,
dessen Anschlußglieder 331 über die ganze Länge des Isolierkörpers 32i reichen und
über dessen vorderes Ende frei vorstehen. Im Bereich hinter den vorderen, frei vorstehenden
Enden sind die Anschlußglieder 33i nach Art von Steckbuchsen,ausgebildet, wobei sie
in diesem Bereich annähernd bis zum Anschluß der Geräteleitungen 34i im Querschnitt
liegend U-förmig sind und die Öffnung zwischen den U-Schenkeln durch eine Innenfläche
der Aufnahmeöffnung im Isolierstück 32i abgedeckt ist, so daß eine im Querschnitt
über den Umfang geschlossene, teils vom Anschlußglied 33i und teils vom IsolierstUck
32i begrenzte Steckbuchsenöffnung 36i gebildet ist, deren Weite weniger als doppelt
so groß wie der Durchmesser der Anschluß-Abschnitte 19i ist. Die frei vorstehenden
vorderen Enden der nach Art von Aderendhülsen ausgebildeten Anschlußglieder 33i bilden
Einfädel-FUhrungsmittel und weisen hierzu eine Querschnittsform auf, die Uber den
Umfang nicht vollständig geschlossen ist. Im dargestellten AusfUhrungsbeispiel ist
diese Querschnittsform annähernd rechtwinklig winkelförmig mit einer abgerundeten
Übergangszone zwischen den Winkelschenkeln, deren KrUmmungsradius dem Krümmungsradius
des halbkreisförmigen Quersteges des genannten U-Profiles entspricht und mit diesem
fluchtet. Ein kürzerer Winkelschenkel 38 dieses Winkelprofiles 37 liegt in Anschlußstellung
parallel zur gemeinsamen Mittelebene der Anschlußstifte 19i und zwar an dessen von
der Abdeckung 9i abgekehrten Seite und fluchtet mit dem zugehörigen U-Schenkel des
Anschlußgliedes 33i, von welchem er eine kontinuierliche Fortsetzung bildet. Der andere,
längere Winkelschenkel 39 liegt rechtwinklig hierzu und ist gegen die Unterseite der
Abdeckung 9i gerichtet, wobei dieser Winkelschenkel 39 durch einen entsprechend verformten
Endabschnitt des anderen U-Profilschenkels des Anschlußgliedes 33i gebildet ist und
in diesem Profilschenkel über einen an der Innenseite glattflächigen, kontinuierlich
gekrümmten Leitabschnitt 42 übergeht. Die Innenflächen der Winkelschenkel 38, 39 bilden
zwei rechtwinklig zueinander liegende und über eine konkave Ausrundung ineinander
Ubergehende Leitflächen 40, 41, von welchen die Leitfläche 41 kontinuierlich gekrümmt
in die Innenfläche des Leitabschnittes 42 und damit ebenso wie die Leitfläche 40 kontinuierlich
in die zugehörigen Innenflächen der Steckbuchsenöffnung 36i übergeht. Der Winkelschenkel
38 schließt mit seiner Außenfläche an eine die frei vorstehenden Enden der Anschlußglieder
33i bzw. die Winkelprofile 37 auf einem Teil ihrer Länge überdeckende Schulterfläche
43 des Isolierkörpers 32i an, die durch einen entsprechenden, über die Breite des
Isolierkörpers 32i durchgehenden Vorsprung gebildet ist. Dieser Vorsprung bzw. die
Schulterfläche 43 liegt an der von der Abdeckung 9i abgekehrten Seite der Anschlußglieder
33i bzw. der Winkelprofile 37, wobei die Schulterfläche 43 eine Fortsetzung der Leitflächen
40 bilden kann. Die Winkelschenkel 38 bzw. die Leitflächen 40 aller Anschlußglieder
33i ragen im Querschnitt in gleicher Richtung aus, d.h. daß die Einfädel-FUhrungsmittel
bei allen Anschlußgliedern gleich orientiert sind. In Fig. 13 ist die Elektrokochplatte
li in ihrer bevorzugten Montagelage, nämlich mit untenliegender Kochfläche 3i dargestellt
und bei 44 strichpunktiert die in den Tragring 15i eingreifende Herdmulde 44 angedeutet.
Nach dem Zusammenfügen von Elektrokochplatte li und Herdmulde 44 wird das Anschlußstück
31i parallel bzw. fluchtend zu den Anschluß- Abschnitten 19i mit einem nicht näher
dargestellten Greifer auf die Anschluß-Abschnitte 19i zubewegt. Der Greifer greift
in zwei seitlich am Isolierkörper 32i vorgesehene Positionierglieder 45 des Anschlußstückes
31i ein, die durch seitliche Ausschnitte bzw. Vertiefungen gebildet sind, so daß außer
einer lagegerechten Halterung des AnschlußstUckes 311 auch eine formschlüssige Verbindung
in Steckrichtung gewährleistet ist. Das Anschlußstück 31i wird dabei an die Anschluß-Abschnitte
19i so heranbewegt, daß diese gegenüber den in Steckrichtung gedachten Verlängerungen
der Leitflächen 40, 41 noch einen geringen Abstand haben, also auf jeden Fall in dem
von diesen eingeschlossenen Winkel- bzw. Steckraum zu liegen kommen. Sobald die Leitflächen
40, 41 alle Anschluß-Abschnitte 19i auf hinreichend großer Länge übergriffen haben,
wird das AnschlußstUck 311 in zwei zueinander rechtwinkligen Koordinatenrichtungen
46, 47 rechtwinklig zur Steckrichtung Pfeil 48 bewegt, wobei diese Koordinatenrichtungen
parallel bzw. rechtwinklig zu den Ebenen der Leitflächen 40, 41 liegen und jeweils
in der Richtung rechtwinklig zur zugehörigen Leitfläche 40, bzw. 41 gerichtet sind,
in welcher diese Leitfläche weist. Zweckmäßig wird dabei das AnschlußstUck 31i zunächst
in der zur Leitfläche 41 rechtwinkligen Koordinatenrichtung 47 bewegt, bis die Anschluß-Abschnitte
19i an der jeweils zugehörigen Leitfläche 41 anschlagen, wonach das AnschlußstUck
31i in der zur Leitfläche 40 rechtwinkligen Koordinatenrichtung 46 bewegt wird, bis
die Anschluß-Abschnitte 19i auch an dieser Leitfläche 40 anschlagen. Die Anschluß-Abschnitte
19i sind somit genau gegenüber den Steckbuchsenöffnungen 46 ausgerichtet, so daß das
Anschlußstück 31i vollends in Steckrichtung Pfeil 48 auf die als Steckstifte ausgebildeten
Anschluß-Abschnitte 19i aufgesteckt werden kann, beispielsweise bis die vorderen Enden
der Anschlußglieder 33i bzw. der Winkelprofile 37 in den Bereich der Abwinkelungen
22i zu liegen kommen. Während der Bewegung in den Koordinatenrichtungen 46, 47 kann
die Bewegung in Steckrichtung Pfeil 48 unterbrochen werden oder sie kann mit so niedriger
Geschwindigkeit fortgeführt werden, daß auf jeden Fall die Einfädelung der Anschluß-Abschnitte
19i in die Steckbuchsenöffnungen 36i gewährleistet ist. Die Anschluß-Abschnitte 19i
werden dann innerhalb der Anschlußglieder 33i, also zwischen deren vorderen und hinteren
Enden bzw. zwischen dem vorderen und hinteren Ende des Isolierkörpers 32i mit den
Anschlußgliedern 33i fest verbunden. Dies kann z.B. in vorteilhafter Weise durch eine
berührungslose Schweißung erfolgen, wofür an der von der Abdeckung 9i abgekehrten
Seite des Isolierkörpers 32i im Bereich jedes Anschlußgliedes 33i eine Zugangsöffnung
49 vorgesehen ist. Es ist aber auch möglich, die Anschlußglieder 33i im Bereich ihrer
frei vorstehenden Enden durch Schweißung, beispielsweise durch Widerstandsschweißung
mit den Anschluß-Abschnitten 19i fest zu verbinden.
[0027] Das Anschlußstück 31i bzw. der Isolierkörper 32i ist als in Seitenansicht bzw. in
Steckrichtung gesehen flacher Körper von etwa konstanter Dicke ausgebildet, der in
Draufsicht länglich-rechteckig mit Uber seine Breite nebeneinanderliegenden Anschlußgliedern
33i ist. An seiner der Abdeckung 9i zugekehrten Seite weist der Isolierkörper 32i
nahe seinem vorderen Ende vorstehende, noppenförmige Rastglieder 50 auf, denen entsprechende
Rastöffnungen bzw. Rastvertiefungen 51 im Boden der Aufnahmevertiefung 27i zugeordnet
sind. Die beiden Rastvertiefungen 51 liegen in Ansicht auf die Unterseite der Kochplatte
beiderseits der Gruppe von Anschluß-Abschnitten 19i. Die Rastglieder 50 schnappen
beim Aufstecken des AnschlußstUckes 31i auf die Anschluß-Abschnitte 19i nach Art von
Anschlägen in die Rastvertiefungen 51 ein, so daß die Stecktiefe, mit welcher die
Anschluß-Abschnitte 19i in das AnschlußstUck 31i eingreifen, genau festgelegt ist.
Die Ausbildung kann dabei so vorgesehen sein, daß die Rastglieder 50 durch die Federkraft
der Anschluß-Abschnitte 19i in die Rastvertiefungen 51 gedrückt und dadurch in ihrer
Raststellung gesichert werden. In angeschlossenem Zustand ragt das entsprechend den
Anschluß-Abschnitten 19i schräg zur Unterseite der Elektrokochplatte 11 liegende AnschlußstUck
31i verhältnismäßig weit über den Außenumfang des Flanschrandes 5i bzw. des Kochplattenkörpers
2i hinaus, so daß die Geräteleitungen 34i mit verhältnismäßig großem Abstand von der
Elektrokochplatte liegen.
[0028] Die Abwinkelung 22, 22a, 22b etc. jedes Anschluß-Abschnittes bildet auch eine Gelenkzone
in Form einer Soll-Biegestelle, durch welche der Anschluß-Abschnitt insbesondere um
eine zur Axialebene 14 rechtwinklige Mittelachse gegenüber der übrigen Kochplatte,
vorzugsweise wenigstens bis zu einer rechtwinklig Über deren Unterseite vorstehenden
Lage geschwenkt werden kann. Dadurch kann das AnschlußstUck nach der Montage ggf.
auch vertikal unterhalb des IsolierstUckes 20i liegen, wobei das Verbiegen der Anschluß-Abschnitte
zweckmäßig erst nach der Verbindung mit dem AnschlußstUck erfolgt. Gemäß den Fig.
16 und 17 ist diese Gelenkzone 22k der Anschlußleitung 17k durch zwei unmittelbar
benachbart zueinander beiderseits der Abwinkelung liegende Querschnittsschwächungen
52 gebildet, wobei diese Querschnittsschwächungen durch Quetschung des massiven DrahtstUckes
gebildet sein können und ihre geringere Querschnittserstreckung in Ansicht rechtwinklig
zur Gelenkachse haben. Die Querschnittsschwächungen, die nach Art von Flachprofilen
versteifend wirken, können auch unmittelbar benachbart zur Abwinkelung nebeneinander
am zugehörigen Ende des Anschluß-Abschnittes vorgesehen sein, so daß die Abwinkelung
und die Gelenkzone nebeneinander liegen und nicht zusammenfallen.
[0029] Bei dem Anschlußstück 31m gemäß den Fig. 18 und 19 sind die Anschlußglieder 33m durch
frei über das vordere Ende des Isolierkörpers 32m vorstehende Steckbuchsen gebildet,
die aus Blechstreifen gebogen und daher längsgeschlitzt sind. Im Abstand vor dem vorderen
Ende des Isolierkörpers 32m weisen die Anschlußglieder 33m konische Erweiterungen
37m als Einfädel- und Führungsmittel für die Anschluß-Abschnitte auf. Ferner weist
der Isolierkörper 32m an seiner zugehörigen Seite einen Anschlag 50m auf, der am Außenumfang
des Flanschrandes des Kochplattenkörpers anschlagen kann und dadurch die Stecktiefe
für die Anschluß-Abschnitte festlegt. Die vorstehenden Anschlußglieder 33m sind insbesondere
zur Verbindung mit den Anschluß-Abschnitten durch Punktschweißung oder berührungslose
Schweißung, wie Laserschweißung, geeignet. Zwischen seinem vorderen und seinem hinteren
Ende weist der Isolierkörper 32m im Bereich jedes Ihn durchsetzenden Anschlußgliedes
33m eine Eingriffsöffnung 53m für ein Quetschwerkzeug auf, mit welchem die Anschluß-
glieder 33m Innerhalb des Isolierkörpers 32m so durch Quetschung verformt sind, daß
sie in Längsrichtung gegenüber dem Isolierkörper 32m lagegesichert sind. Die Eingriffsöffnungen
53m können nebeneinanderliegend an der von der Kochplatte abgekehrten Seite, an der
ihr zugekehrten Seite oder an beiden Seiten, vorzugsweise jeweils miteinander fluchtend
vorgesehen sein.
[0030] Bei der AusfUhrungsform nach den Fig. 20 bis 22 ist eine Leitfläche 40n, nämlich
die zur gemeinsamen Mittelebene der Anschluß-Abschnitte parallele Leitfläche durch
das Isolierstück 32n und zwar durch eine annähernd Über dessen ganze Breite durchgehende
Schulterfläche ähnlich der Schulterfläche 43 nach Fig. 15 gebildet. Diese Schulterfläche
ist lediglich durch ebene streifen- bzw. fahnenförmige Verlängerungen der Anschlußglieder
33n unterbrochen, welche so in nutförmige Vertiefungen in der Schulterfläche eingreifen,
daß die Leitflächen 40n annähernd mit den zugehörigen Innenbegrenzungen der Steckbuchsenöffnungen
36n fluchten, wobei diese Innenbegrenzungen durch die zugehörigen U-Profilschenkel
der Anschlußglieder 33n gebildet sind. Es ist aber auch denkbar, die Anschlußglieder
33n über die gesamte, in Eingriff mit den Anschlußstiften zu bringende Länge, also
beispielsweise bis zum Anschluß der Geräteleitungen 34n, als ebene streifenförmige
Anschlußfahnen auszubilden, so daß die Steckbuchsenöffnung nur an einer einzigen Seite
von dem elektrisch leitenden Anschlußglied 33n und ansonsten vom Isolierkörper 31n
begrenzt wird. Jede Leitfläche 40n geht zwischen zwei Leit- und Anschlußfahnen 39n
ununterbrochen durch, wobei jede Anschlußfahne 39n eine rechtwinklig zur Leitfläche
40n liegende Leitfläche 41n bildet. Im dargestellten AusfUhrungsbeispiel weisen die
Leitflächen 40n im Gegensatz zur Ausführungsform nach den Fig. 13 bis 15 von der Unterseite
der Kochplatte weg, so daß die zugehörige Koordinatenrichtung 46n entsprechend entgegengesetzt
gerichtet ist. Außer den benachbart zum vorderen Ende des Isolierkörpers 32n liegenden
Zugangsöffnungen 49n für die berührungslose Schweißung weist der Isolierkörper 32n
auch fUr jedes Anschlußglied 33n mindestens eine Eingriffsöffnung 53n für ein Quetschwerkzeug
o.dgl. auf. Die frei vorstehenden Enden der Anschlußfahnen 39n sind für die Verbindung
mit den Anschluß-Abschnitten durch Widerstandsschweißung o.dgl. geeignet.
[0031] Während bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 22 die Abstände zwischen benachbarten
Anschluß-Abschnitten bzw. Anschlußgliedern gleich sind, sind sie bei der Ausführungsform
nach Fig. 23 derart asymmetrisch ungleich, daß das Anschlußstück 31p nur in einer
einzigen vorbestimmten Lage mit ihnen verbunden werden kann und somit Anschlußfehler
durch umgeschlagenes Aufstecken des Anschlußstückes 31p ausgeschlossen sind. Bei einer
bevorzugten AusfUhrungsform sind bis auf einen, insbesondere zwischen zwei äußeren
Anschlußgliedern 33p liegenden Abstand alle Übrigen Abstände zwischen benachbarten
Anschlußgliedern 33p gleich, wobei der abweichende Abstand gegenüber diesen Abständen
größer ist. Für jeden Anschluß-Abschnitt 19p ist in der Unterseite der Abdeckung 9p
eine gesonderte, nutförmige Aufnahmevertiefung 27p vorgesehen, die zwischen einer
an den Ringrand 10p anschließenden, verhältnismäßig schmalen Umfangsnut 54 und der
Vertiefung 13p für das Isolierstück 20p in der Abdeckung 9p angebracht ist. Dadurch
ist jeder Anschluß-Abschnitt 19p auch während des Transportes bzw. während der gestapelten
Lagerung gegen seitliche Bewegungen und damit eventuelles entsprechendes Verbiegen
gesichert.
[0032] Die Anschlußglieder 33r des AnschlußstUckes 31r gemäß den Fig. 24 und 25 bilden frei
über das vordere Ende des Isolierkörpers 32r vorstehende, über den Umfang geschlossene,
hülsenförmige Steckbuchsen 36r, deren Innenbohrung am vorderen Ende trichterförmig
bzw. spitzwinklig konisch erweitert ist. Die Anschlußglieder 33r sind zweckmäßig durch
dickwandige Rohrabschnitte aus korrosionsbeständigem Stahl oder einem ähnlich hochtemperaturbeständigen,
elektrisch leitfähigem Werkstoff gebildet und können durch einfaches Zusammenquetschen
mit den Anschlußstiften mechanisch fest verbunden werden.
[0033] Auch bei der AusfUhrungsform nach den Fig. 26 bis 28 sind die Anschlußglieder 33s
durch verhältnismäßig dickwandige StahlhUlsen gebildet, die an ihren vorderen Enden
zur Bildung von Einfädel- und Führungsmitteln für die Anschlußstifte durch spanlose
Verformung trichterförmig aufgeweitet sind. An ihren hinteren, im Isolierkörper 32s
liegenden Enden sind sie oval bzw. langrund aufgeweitet, derart, daß ihre größere
Querschnittserstreckung rechtwinklig zur gemeinsamen Mittelebene der Anschlußglieder
33i bzw. der Anschluß-Abschnitte liegt. In diesen Abschnitten sind Klemmschrauben
55 mit Gewinde derart geführt, daß sie entsprechend Fig. 31 in die Seitenflanken des
ovalen Querschnittes der Anschlußglieder 33s eingreifen und dadurch besonders sicher
geführt sind. Die Klemmschrauben 55 dienen zum Anschluß der Geräteleitungen 34s, die
somit lösbar befestigt sind. Mit den Anschluß-Abschnitten werden die Anschlußglieder
33s durch Quetschung verbunden. Der Isolierkörper 32s Ist an einem aus Blech gebogenen,
im wesentlichen U-förmigen Steckkörper 56 befestigt, der beispielsweise zum Aufstecken
auf einen Gegenstecker der Abdeckung ausgebildet sein kann. Der Steckkörper 56s, der
den Isolierkörper 32s zur Lagesicherung teilweise umgreift, steht in Steckrichtung
Pfeil 48s Über die Anschlußglieder 33s vor und kann im Bereich seines vorderen Endes
mit den Rastgliedern 50s in Form von Ausprägungen versehen sein. Der Steckkörper 56s
liegt an der der Kochplatte zugekehrten Seite des Isolierkörpers 32s, welchen er gegenüber
der Kochplatte abdeckt.
[0034] Bei der AusfUhrungsform nach den Fig. 29 bis 31 sind die Anschlußglieder 33t Über
ihre Länge durchgehend im Querschnitt oval bzw. langrund, so daß auch die Anschluß-
Abschnitte in langrunde Steckbuchsenöffnungen eingeführt werden, deren größere Querschnittserstreckung
rechtwinklig zur gemeinsamen Mittelebene der Anschluß-Abschnitte liegt. FUr die Sicherung
der Anschluß-Abschnitte sind ebenfalls Klemmschrauben 57 vorgesehen, die vor dem Isolierkörper
32t freiliegend an den vorstehenden Enden der Anschlußglieder 33t so angebracht sind,
daß sie mit ihren Gewinden in die zueinander parallelen, ebenen Innen-Flankenflächen
der Steckbuchsenöffnungen eingreifen.
[0035] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 32 und 33 handelt es sich um ein sehr kurzes
AnschlußstUck 31u, dessen die Anschlußglieder vollständig versenkt aufnehmender Isolierkörper
32u eine gegenüber seiner Erstreckung in Steckrichtung wesentlich größere Breite hat
und nach Art einer LUsterklemme ausgebildet sein kann. Zweckmäßig Ist an jedem Anschlußglied
33u nur eine einzige Klemmschraube 37u vorgesehen, welche das, zweckmäßig durch Quetschung
verbreiterte Ende des zugehörigen Anschluß- Abschnittes 19u überlappend gegen das
zugehörige Ende der Geräteleitung 34u und damit unmittelbar gegen diese klemmt. Dieses
Ende der Geräteleitung 34u kann durch Schweißung o.dgl. an dem Anschlußglied 33u befestigt
sein oder es kann gleichzeitig mit dem Anschluß-Abschnitt 19u durch die Klemmschraube
57u lösbar festgelegt sein. Die Klemmschrauben 57u sind ebenfalls versenkt im Isolierkörper
32u angeordnet. Insbesondere diese Ausbildung eignet sich dafür, daß die Anschluß-
Abschnitte 19u in eine etwa rechtwinklig von der Unterseite der Kochplatte abstehende
Lage überführt werden, so daß sich das Anschlußstück 31u und die Geräteleitung 34u,
sofern es die Platzverhältnisse unter der Herdmulde erlauben, verhältnismäßig weit
unterhalb der Elektrokochplatte befinden.
[0036] Wie die Fig. 34 und 35 zeigen, können die Anschlußglieder 33v auch so ausgebildet
sein, daß sie über eine reine, vorzugsweise selbstsichernde Steckverbindung mit den
Anschluß-Abschnitten verbunden werden können. Im dargestellten AusfUhrungsbeispiel
ist jedes Anschlußglied 33v durch ein annähernd U-förmiges Blechprofil gebildet, dessen
zur Vorderseite des AnschlußstUckes 31v hin liegender Schenkel eine Stecköffnung für
den jeweiligen Anschluß-Abschnitt aufweist. Diese Stecköffnung kann von einem widerhakenartigen
Sperrglied 57v begrenzt sein, welches sich so im Anschluß-Abschnitt verhakt, daß es
diesen entgegen Steckrichtung nicht mehr freigibt. Im anderen, gegenüberliegenden
Schenkel des Anschlußgliedes 33v ist zweckmäßig eine Stecköffnung für einen an der
Geräteleitung 34v angebrachten Stecker 58 derart vorgesehen, daß dieser lösbar eingesteckt
werden kann. Sämtliche Geräteleitungen 34v sind unmittelbar benachbart zu ihren zugehörigen
Enden bzw. Steckern 58 lagegerecht an einem stegförmigen Verbindungsstück 59 befestigt,
so daß sie gemeinsam als Block mit dem Anschlußstück 31v verbunden werden können.
[0037] Die Ausführungsform gemäß Fig. 36 unterscheidet sich hiervon im wesentlichen dadurch,
daß die vorderen, den Anschluß-Abschnitten zugeordneten Enden der Anschluß- glieder
33w durch frei vor dem Isolierkörper 32w liegende Winkelprofile 37w oder ähnliche
Einfädel- und FUhrungsmittel gebildet sind, so daß die Anschluß-Abschnitte durch Schweißung
angeschlossen werden können.
[0038] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 37 und 38 sind über die Unterseite der Abdeckung
9y vorstehende Teile an der Kochplatte ly vorgesehen, so daß diese im wesentlichen
nur für eine Stapelung mit versetzten Mittelachsen 6y geeignet ist. Zur Befestigung
der Kochplatte ly im Gerät ist ein in der Mittelachse 6y nach unten vorstehender Gewindebolzen
lly vorgesehen, der in den Mittelzapfen des Kochplattenkörpers 2y eingeschraubt ist
und auf dem eine Mutter zur Festlegung der Abdeckung 9y gegenüber dem Kochplattenkörper
angeordnet ist. Die Abdeckung 9y liegt vollständig innerhalb des Flanschrandes 5y
und ist napfförmig mit einem aufgestellten Rand innerhalb des Flanschrandes 5y gegen
die Unterseite des Kochplattenkörpers bzw. des die Heizwiderstände 7y aufweisenden
Feldes gespannt. Zur Verdrehsicherung der Kochplatte im Gerät, die bei anderen AusfUhrungsformen
auch durch einen aus der Transportstellung Uber die Unterseite der Kochplatte vorstehend
aufstellbaren Teil erfolgen kann, ist bei der AusfUhrungsform nach den Fig. 37 und
38 mindestens ein benachbart zum Mittelbolzen 11y Über die Unterseite vorstehender
Verdrehsicherungsbolzen 29 vorgesehen. Oberhalb der Anschluß-Abschnitte 19y ist ein
parallel zu diesen frei ausragender Gegenstecker 30 in Form eines Blechprofiles vorgesehen,
das ggf. vom IsolierstUck 20y durchsetzt und an der Unterseite der Abdeckung 9y, beispielsweise
durch Punktschweißung, befestigt ist. Der, im Querschnitt ggf.U-förmige oder zungenförmig
flache Gegenstecker 30, dessen freies Ende weniger weit wie die Anschluß-Abschnitte
19y nach außen vorsteht, liegt mit seinem Steckabschnitt im Abstand unterhalb der
Abdeckung 9y, wobei dieser Steckabschnitt etwa gleiche Steckrichtung wie die Anschluß-Abschnitte
19y hat. Der Gegenstecker 30, der statt des beschriebenen Positioniergliedes 28 im
Flanschrand 5y ebenfalls zur lagegerechten Ausrichtung der Elektrokochplatte ly verwendet
werden kann, dient zum Aufstecken eines Anschlußstückes 31y, das gleichzeitig Anschlußglieder
33y für die Aufnahme der Anschluß-Abschnitte 19y aufweist.
[0039] In den Fig. 37 und 38 Ist die Zuordnung des Anschlußstückes 31 zur Elektrokochplatte
ly bzw. zum Gegenstecker 30 dargestellt, wobei das Anschlußstück 39y 1m wesentlichen
demjenigen nach den Fig. 29 bis 31 entspricht. Der Steckkörper 56y kann so angeordnet
sein, daß er zwischen seinen von der Unterseite der Kochplatte wegweisenden, relativ
niedrigen Schenkeln den Gegenstecker 30 aufnimmt und dadurch gegenüber diesem gegen
seitliche Verschiebungen gesichert ist. An dem Steckkörper 56y können gemäß Fig. 38
Rastglieder 50y vorgesehen sein, die mit entsprechenden, nicht näher dargestellten
Gegengliedern im Gegenstecker 30 zusammenwirken. Durch den Steckkörper 56y, der auch
mit dem Gegenstecker 30 in Eingriff kommen kann, bevor die Anschlußglieder 33y in
Eingriff mit den Anschluß-Abschnitten 19y kommen, werden die Anschlußglieder 33y in
zwei zueinander rechtwinkligen Koordinatenrichtungen sehr genau gegenüber den Anschluß-Abschnitten
19y ausgerichtet. Am freien Ende des Gegensteckers 30 ist ein plattenförmiges, einteilig
mit dem Gegenstecker 30 ausgebildetes Zentrierglied 60 für alle Anschluß-Abschnitte
19y vorgesehen, wobei dieses Zentrierglied 60 in Zentrierlage in einer zu den Anschluß-Abschnitten
19y etwa rechtwinkligen Ebene steht und nach unten von der Elektrokochplatte ly wegragt.
Das Zentrierglied 60, das an seiner unteren Längskante für jeden Anschluß-Abschnitt
19y eine prismen- bzw. V-förmige Zentrieröffnung 61 aufweist, die im Bereich dieser
Längskante eine gegenüber der übrigen Weite der Zentrieröffnung 61 weitere AusfUhröffnung
62 bildet, greift an den Anschluß-Abschnitten 19y mit geringem Abstand hinter deren
freien Enden an. Das Zentrierglied 60 ist im Bereich seiner von den Zentrieröffnungen
61 abgekehrten Seite über eine Gelenkzone 63 in Form verhältnismäßig schwach dimensionierter
Verbindungsstege einteilig mit dem vorderen Ende des Gegensteckers 30 verbunden, wobei
die Gelenkachse in der Ebene der Unterseite des Gegensteckers 30 liegt, so daß das
Zentrierglied 60 gegen diese Unterseite geklappt werden kann. Hierbei treten die Anschluß-Abschnitte
19y durch die AusfUhrungsöffnungen 62 aus den Zentrieröffnungen 61 aus. Der Steckkörper
56y des AnschlußstUckes 31y kann gegenüber den Anschlußgliedern 33y so verkürzt sein,
daß letztere zuerst in Eingriff mit den Anschluß-Abschnitten 19y kommen. Im weiteren
Verlauf schlagen die Anschluß- glieder 33y und insbesondere der Steckkörper 56y an
dem Zentrierglied 60 an, so daß dieses gegen die Unterseite des Gegensteckers 30 geklappt
wird und dann zwischen dieser Unterseite und dem Steckkörper 56y liegt und die Anschlußglieder
33y nicht elektrisch Überbrücken kann. In diesem Fall liegt also der Steckkörper 56
an der Unterseite des Gegensteckers 30. Auch bei der AusfUhrungsform nach den Figuren
37 bis 39 kann also die Kochplatte ly in einem Transport- und Montagezustand an der
Unterseite im wesentlichen durchgehend eben ausgebildet sein. Nach dem ZusammenfUgen
von Kochplatte und Herdmulde wird dann beispielsweise das Zentrierglied 60 aus seiner
gegen die Unterseite des Gegensteckers 30 geklappten Lage aufgestellt, die Anschlußabschnitte
19y werden aus ihrer Transport- und Montagestellung um Ihre Gelenke in die Anschluß-
stellung geschwenkt und hierbei in den Zentrieröffnungen 61 genau ausgerichtet. Der
zur Montage eingesetzte Greifer eines Handhabungsautomaten oder dgl. kann ein entsprechendes
Gegenzentrierglied aufweisen, das ähnliche, prismenförmige Zentrieröffnungen für jeden
Anschluß-Abschnitt 19y aufweist und im Bereich des Zentriergliedes 60 dessen Zentrieröffnungen
61 gegenüberliegend an den Anschluß- Abschnitten 19y angreift, so daß diese unverrückbar
in ihrer Zentrierstellung gehalten werden. Auch kann der Greifer an zwei gegenläufigen
Zentrierbacken beide Zentrierglieder aufweisen, so daß auf das an der Kochplatte vorgesehene
Zentrierglied 60 verzichtet werden kann.
[0040] Die anhand der jeweiligen Ausführungsformen beschriebenen Merkmale können auch bei
allen anderen AusfUhrungsformen vorgesehen sein, je nachdem, welche Erfordernisse
im jeweiligen Anwendungsfall erfüllt werden sollen. Insbesondere im Falle der Anwendung
an einer sogenannten Automatik-Kochplatte, bei welcher in einem Durchbruch im Zentrum
des Kochplattenkörpers ein Temperaturfühler vorgesehen ist, werden zweckmäßig zwei
außerhalb der Mittelachse der Kochplatte und im Abstand voneinander liegende Hohlschrauben
mit Innengewinde entsprechend der Hohlschraube 11 nach den Fig. 1 und 2 sowohl zur
Befestigung der Abdeckung als auch zur Befestigung und Verdrehsicherung der Kochplatte
am Gerät vorgesehen. Statt der beschriebenen Anschlußmöglichkeiten zwischen den Anschlußgliedern
33 etc. und den Geräteleitungen 34 können an den Anschlußgliedern bei allen AusfUhrungsformen
Flachsteckzungen für SteckanschlUsse vorgesehen sein, wie sie unter dem Handelsnamen
AMP gebräuchlich sind.
[0041] Statt der Ausrichtung durch die Zentrierglieder 60 oder zusätzlich hierzu, kann eine
Ausrichtung der Anschluß-Abschnitte, beispielsweise der Anschluß-Abschnitte 19
. 19y "bzw. 19 z bei der Montage auch dadurch erfolgen, daß ein gesondertes Ausricht-bzw.
Zentrier-Werkzeug 64 vorgesehen ist, das zweckmäßig als Greifer für das gesonderte
Greifen der Anschluß- Abschnitte 19 z so vorgesehen ist, daß diese sowohl parallel
zueinander ausgerichtet, als auch im vorbestimmten Abstand zueinander gehalten sind.
Das Werkzeug weist zwei in Eingriff miteinander zu bringende, kammartige Greifbacken
65, 66 auf, die entweder unmittelbar benachbart hintereinander liegen und einander
dadurch überlappen können, oder von denen eine dickere Greifbacke an ihrer Kammkante
einen Aufnahmeschlitz für das Eintauchen der anderen, dünneren, bzw. plattenförmigen
Greifbacke aufweist. Die Greifbacken 65, 66 weisen entsprechend dem Zentrierglied
60 ausgebildete und angeordnete, mit ihren offenen Seiten gegeneinander gerichtete
Greiföffnungen 67 auf, die beispielsweise mit konvex gekrümmten Flanken trichterartig
zu ihren Bodenflächen verengt sind, wobei die Bodenflächen etwa dem halben Querschnitt
der Anschluß-Abschnitte 19 z entsprechen. Die Greifbacken 65, 66 ragen in der Richtung,
in welcher die Greiföffnungen 67 nebeneinander vorgesehen sind, von einem Ende frei
auskragend von einer Greiferhalterung 68 ab, gegenüber welcher eine oder beide Greifbacken
aufeinander zu und voneinander weg bewegbar gelagert sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist nur eine Greifbacke 65 zum Schließen des Werkzeuges gegenüber der Greiferhalterung
68 verschiebbar gelagert, während die andere Greifbacke 66 starr an der Greiferhalterung
68 befestigt ist. An der jeweils bewegbaren Greifbacke 65 greift ein Stellglied 70
in Form beispielsweise einer an der stangenförmigen Backenführung 69 geführten Stellstange
an. Das Werkzeug 64 fährt in geöffnetem Zustand seitlich so in die Anschluß- Abschnitte
19 z ein, daß diese zwischen den Greifbacken 65, 66 liegen und zwischen jeweils zwei
benachbarten Anschluß-Abschnitten 19 z die beiden einander gegenüberliegenden, im
wesentlichen spitz zulaufenden, zugehörigen Kammzinken vorgesehen sind, die jeweils
zwischen zwei Greiföffnungen 67 der jeweiligen Greifbacke 65, 66 liegen und deren
Flanken bilden. Beim Überführen in die Schließlage gemäß Fig. 41 gleiten die Anschluß-Abschnitte
19 z an den Flanken der Greiföffnungen 67, bis sie jeweils an den beiden einander
gegenüberliegenden Bodenflächen zweier gegenüberliegender Greiföffnungen 67 anliegen
und im wesentlichen spielfrei durch Klemmung gehalten sind. Da die freien Enden der
Anschluß-Abschnitte 19 z über das Werkzeug 64 vorstehen, können diese Enden sich in
ihrer Lage beim Einführen in das Anschlußstück noch geringfügig federnd an dessen
Lage bzw. an die Lage der Anschluß-Glieder anpassen.
[0042] Während bei der Ausführungsform nach den Fig. 40 und 41 die Greifbacken 65, 66 geradlinig
gegeneinander bewegbar sind, sind die Greifbacken 65 z, 66 z bei der Ausführungsform
nach Fig. 42 zangenartig gegeneinander schwenkbar. Zu diesem Zweck bilden die beiden
Greifbacken 65 z, 66 z über die Greiföffnungen 67 z hinaus verlängerte Zangenarme,
die an ihren von den Greiföffnungen 67 z entfernten Enden in einem Gelenk 69 z um
eine zu den Mittelachsen der Greiföffnungen 67 z parallele Achse schwenkbar aneinander,
sowie an der Greiferhalterung 68 z gelagert sind. Es ist auch denkbar, für jeden Anschluß-Abschnitt
eine gesonderte Zange vorzusehen, so daß also mehrere Zangen nebeneinanderliegend
von der Unterseite der Elektrokochplatte her in die Anschluß-Abschnitte eingreifen
können. In diesem Fall können die Zangen sehr nahe beim Isolierstück in die Anschluß-
Abschnitte eingreifen, da sie zwischen diesen Anschluß-Abschnitten und der Unterseite
der Elektrokochplatte nur sehr wenig Raum beanspruchen.
1. Elektrokochplatte mit einem Kochplattenkörper (2) und einer unteren Abdeckung (9)
mit einem Isolierstück (20) für die Durchführung von Heizwiderstands-Anschlußleitungen
(17), deren äußere Anschlußabschnitte (19) mit ihren Enden für den Anschluß von Geräteleitungen
(34) ausgebildet und in einer Transport- und Montagestellung festgelegt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die äußeren Abschnitte (19) der Anschlußleitungen (17) in der
Transport- und Montagestellung von oben bis höchstens etwa an die Unterseite der Kochplatte
(1) reichen.
2. Elektrokochplatte, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Transport- und Montagestellung die Anschlußabschnitte (19b) der Anschlußleitungen
(17b) in Ansicht auf den Kochplattenkörper (2b) höchstens bis an dessen Außenumfang,
insbesondere höchstens bis an den Innenumfang eines äußeren Flanschrandes (5b) reichen.
3. Elektrokochplatte, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der jeweilige Anschlußabschnitt (19a) über mindestens ein vorzugsweise einteilig
mit ihm ausgebildetes Gelenk (22a) aus der Transport-und Montagestellung in eine Anschlußstellung
überführbar ist, in welcher er über den Außenumfang und/oder die Unterseite der Kochplatte
vorsteht, wobei vorzugsweise die Gelenkachse wenigstens eines Gelenkes, insbesondere
eines schraubenwendelförmigen Gelenkes, etwa rechtwinklig zur Unterseite der Kochplatte
(1b) oder die Gelenkachse wenigstens eines Gelenkes (22a), insbesondere eines durch
eine im Querschnitt verringerte Abwinkelung des Anschlußabschnittes (19a) gebildeten
Gelenkes, etwa parallel zur Unterseite der Kochplatte und/oder etwa rechtwinklig zur
zugehörigen Axialebene der Kochplatte (la) liegt, daß ferner vorzugsweise der jeweilige
Anschlußabschnitt (19b) über eine insbesondere einteilig mit ihm ausgebildete Feder
(71) etwa in Richtung zu einer Anschlußstellung gegen einen ihn in der Transport-und
Montagestellung haltenden Anschlag (72) an der Unterseite der Kochplatte angelegt
ist, der beispielsweise für den Anschlußabschnitt (19b) an der Abdeckung (9b) vorgesehen,
bzw. durch die Innenseite des Ringrandes (10b) gebildet ist, wobei insbesondere die
Feder (71) durch das Gelenk und/oder dieses durch einen schraubenwendelförmig gebogenen
Teil des Anschlußabschnittes (19b) gebildet Ist oder der Anschlußabschnitt (19k) benachbart
zum Isolierstück eine gelenkartige Soll-biegestelle aufweist, die insbesondere durch
zwei beiderseits der Abwinkelung liegende Querschnittsschwächungen (52) insbesondere
so gebildet ist, daß die Anschlußabschnitte wenigstens annähernd in eine zur Kochplatte
rechtwinklige Lage überführbar sind und daß ferner vorzugsweise ein Gelenk (22a) in
einer Vertiefung an der Unterseite des Isolierstückes (20a) oder ein Gelenk in einer
Aufnahmevertiefung (27b) an der Unterseite der Abdeckung (9b), insbesondere zwischen
dem Isolierstück (20b) und einem den äußeren Flanschrand (5b) des Kochplattenkörpers
(2b) untergreifenden Ringrand (10b) der Abdeckung (9b), liegt.
4. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß für den zwischen dem Isolierstück (20) und dem Außenumfang des
Kochplattenkörpers (2) liegenden Teil des Anschlußabschnittes (19) in der Unterseite
des äußeren Flanschrandes (5) bzw. der Abdeckung (9) eine, insbesondere nutförmige
Aufnahmevertiefung (27) vorgesehen ist und/oder daß in der annähernd bis an die Unterseite
der Abdeckung (9) reichenden Unterseite des die Abdeckung (9) nach unten durchgreifenden
Isolierstückes (20) eine Vertiefung für die Aufnahme des Anschlußabschnittes (19)
vorgesehen ist.
5. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch ein gemeinsames Anschlußstück (31) für alle Anschlußabschnitte (19b), das gesonderte,
an einem Isolierkörper (32) nebeneinander angeordnete Anschlußglieder (33) aufweist,
denen insbesondere im Bereich ihrer vorderen Enden liegende Einfädel-Führungsmittel
für die Anschlußabschnitte (19b) zugeordnet sind, wobei vorzugsweise die Anschlußglieder
(33i) bzw. der Isolierkörper (32i) Steckbuchsen für die Anschlußabschnitte (19i) bilden
und im Bereich des vorderen Endes mindestens einer Steckbuchse eine das Einfädel-Führungsmittel
bildende Querschnittsform aufweisen, vorzugsweise das vordere Ende mindestens einer
Steckbuchsenöffnung (36r) trichterartig erweitert und insbesondere durch das rohr-
oder längsgeschlitzt hUlsenförmige Anschlußglied (33r) gebildet ist, vorzugsweise
mindestens eine Steckbuchsenöffnung (36t), insbesondere rechtwinklig zur gemeinsamen
Ebene der Anschlußabschnitte, langlochförmig ist, und/oder vorzugsweise vor wenigstens
einer Steckbuchsenöffnung (36i) mindestens eine zur Steckrichtung (48) etwa parallele
und insbesondere gegenüber der Weite der Steckbuchsenöffnung (36i) breitere FUhrungs-
und Leitfläche (40, 41, 42) für das Anschlußende des Anschlußabschnittes (19i) vorgesehen
ist, von denen vorzugsweise eine Leitfläche (40) etwa parallel zur gemeinsamen Ebene
der Anschlußabschnitte (19i), insbesondere von der Unterseite der Kochplatte abgekehrt,
vorgesehen ist, vorzugsweise eine Leitfläche (41) etwa rechtwinklig zur gemeinsamen
Ebene der Anschlußabschnitte (19i) insbesondere derart liegt, daß zwei im Winkel zueinander
liegende Leitflächen (40, 41) aneinander anschließen, vorzugsweise mindestens eine
Leitfläche (40, 41, 42) durch das am vorderen Ende insbesondere flachstab-, winkelförmig
oder mit einer Flachsteckzunge ausgebildete Anschlußglied (33i) gebildet ist und/oder
vorzugsweise mindestens eine Leitfläche (40n) durch den Isolierkörper (32n), insbesondere
durch eine über alle Anschlußglieder (33n) durchgehende Schulterfläche gebildet ist
und daß ferner vorzugsweise das Anschlußstück (31, 31i, 31m, 31y), insbesondere der
Isolierkörper (32, 32i, 32m), mindestens ein unmittelbar im Bereich der Unterseite
an der Kochplatte (lb, 1y) eingreifendes Ausrichtglied, wie ein Hakenglied (56), ein
Rastglied (50), einen Stecktiefenanschlag (50m), ein Steckprofil (56y) o.dgl. bildet,
das vorzugsweise durch vorstehende Noppen o.dgl. für den Eingriff in insbesondere
beiderseits der Anschlußabschnitte (19i) vorgesehene Vertiefungen (51) an der Unterseite
der Abdeckung (91) gebildet ist, durch einen Anschlag (50m) für die Anlage am Außenumfang
des äußeren Flanschrandes des Kochplattenkörpers gebildet ist, wobei der Isolierkörper
(32m) in Anschlagstellung insbesondere an der Unterseite des Flanschrandes abgestützt
ist und/oder durch einen einem Gegenstecker (30) der Kochplatte (ly) zugeordneten,
zu den Anschlußabschnitten (19y) etwa parallelen Steckerkörper (56y) gebildet ist,
wobei insbesondere der Steckerkörper (56y) durch ein den Isolierkörper (32y) tragendes
Blechprofil bzw. der Gegenstecker (30) durch eine an der Abdeckung (9y) befestigte,
oberhalb der Anschlußabschnitte (19y) liegende Steckzunge gebildet ist.
6. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch ein in Nähe des Anschlußendes angreifendes Zentrierglied (60) für den Anschlußabschnitt
(19y), das insbesondere aus seiner Zentrierstellung in eine aus dem Steckweg des Anschlußstückes
(31y) verlagerte Anschlußstellung bewegbar an der Kochplatte (ly) angeordnet ist,
wobei vorzugsweise das Zentrierglied (60) etwa in Steckrichtung aus der Zentrierstellung
von dem AnschlußstUck (31y) mitnehmbar, insbesondere um eine zur gemeinsamen Ebene
der Anschluß- abschnitte (19y) etwa parallele Achse schwenkbar gelagert, an der Abdeckung
(9y) angeordnet, insbesondere über Sollbiege-Gelenkzonen (63) mit dem Gegenstecker
(30) verbunden ist und/oder Zentrieröffnungen (61) für die Anschlußabschnitte (19y)
aufweist, die im Bereich von Ausführöffnungen (62) für die Anschlußabschnitte (19y)
randoffen sind, wobei die Ausführöffnungen (62) insbesondere an der von der Gelenkzone
(63) abgekehrten Kante des plattenförmigen Zentriergliedes (60) vorgesehen sind.
7. Elektrokochplatte, insbesondere nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschlußstück (31i) mindestens ein Positionierglied (45) für die lagegerechte
Ausrichtung an dem Greifer eines Handhabungsautomaten o.dgl. aufweist, wobei vorzugsweise
an beiden Seiten des Isolierkörpers (32i) Positionier-Vertiefungen vorgesehen sind.
8. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußglieder (33i) aus Stahl bestehen, insbesondere durch Aderendhülsen
für die Verbindung mit den Geräteleitungen (34i) gebildet sind.
9. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Anschlußglied (33m) durch Verquetschung gegenüber dem Isolierkörper
(32m) lagegesichert ist, der vorzugsweise im Bereich jedes Anschlußgliedes (33m) mindestens
eine quer zu diesem liegende Eingriffsöffnung (53m) fUr ein Quetschwerkzeug aufweist,
daß mindestens ein Anschlußglied (33i) zur berührungslosen Verschweißung mit dem Anschlußabschnitt
(19i) ausgebildet ist, wobei insbesondere im Isolierkörper (32i) eine Zugangsöffnung
(49) im Bereich der jeweiligen Schweißstelle vorgesehen ist, daß mindestens ein Anschlußglied
(33m) zur Quetschverbindung mit dem Anschlußabschnitt bzw. der Geräteleitung (34m)
ausgebildet ist, daß mindestens ein Anschlußglied (33v) zur insbesondere lösbaren
Steckverbindung mit dem Anschlußabschnitt bzw. einem Stecker (58) der Geräteleitung
(34v) ausgebildet ist, daß mindestens ein Anschlußglied (33t) für den Anschlußabschnitt
bzw. für die Geräteleitung (34t) mindestens eine Anschluß-Klemmschraube (57, 55t)
aufweist, deren Gewinde bei ovalem Buchsenquerschnitt des Anschluß-Gliedes (33t) insbesondere
in dessen Querschnittsflanken eingreift, daß mindestens ein, insbesondere über den
Isolierkörper (32i) in Steckrichtung (Pfeil 48) vorstehendes Anschlußglied (33i) annähernd
bis zur Abwinkelung (22i) des Anschlußabschnittes (19i) reicht, daß der Isolierkörper
(32i) in Längsrichtung der, vorzugsweise jeweils einteilig durchgehenden, Anschlußglieder
(33i) langgestreckt ist und insbesondere an der Unterseite des Flanschrandes des Kochplattenkörpers
anliegt bzw. mit einem Teil seiner Gesamtlänge nach außen über die Kochplatte vorsteht,
daß der Isolierkörper (32) wenigstens annähernd an die äußere Seitenfläche bzw. die
Unterseite des Isolierstückes (20b) anschließt und insbesondere die zugehörigen Gelenke
(71) aufnimmt und/oder daß der Isolierkörper (32) bzw. das Isolierstück (20b) aus
einem keramischen Werkstoff, insbesondere Steatit, besteht.
10. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Isolierstück (20) zwischen der Abdeckung (9) und der gegenüberliegenden,
die Heizwiderstände (7) aufnehmenden Unterseite des Kochplattenkörpers (2) lagegesichert
ist und insbesondere zentriert in eine fensterartige Öffnung (23) in der Abdeckung
(9) eingreift und/oder daß das Isolierstück (20) gegenüber der Unterseite der Abdeckung
(9) zurückversetzt ist und, insbesondere in engen Durchführungsöffnungen (21), die
Anschlußleitungen (17) gegen Bewegungen ihrer an die Heizwiderstände (7) anschließenden
inneren Abschnitte (18) sichert.
11. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Unterseite der Kochplatte (1), insbesondere der Abdeckung
(9), als im wesentlichen in einer Ebene liegende Stapelfläche ausgebildet ist, die
von vorstehenden Teilen im wesentlichen frei ist.
12. Elektrokochplatte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckung (9) mit mindestens einem gegenüber ihrer Unterseite
zurückversetzten Befestigungsglied, wie einem Schraubenbolzen (11), an dem Kochplattenkörper
(2) befestigt ist, das insbesondere außerhalb der Mittelachse (6) der Kochplatte (1)
im Bereich eines inneren Flanschrandes (70) des Kochplattenkörpers (2) vorgesehen
ist und daß vorzugsweise die Kochplatte, insbesondere bei Ausbildung als Automatik-Kochplatte,
an der Unterseite zwei im Abstand zueinander liegende Befestigungsglieder, insbesondere
Hohlschrauben, zur Befestigung der Abdeckung bzw. zur Befestigung der Kochplatte in
einer Herdmulde o.dgl. aufweist.
13. Vorrichtung zum Anbringen des Anschlußstückes an der Elektrokochplatte, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Greifer vorgesehen ist, der das Anschlußstück (31i) in drei
Koordinatenrichtungen (Pfeile 46, 47, 48) gegenüber den Anschlußabschnitten (19i),
bewegt, um diese nacheinander mit Leitflächen (40, 41, 42) in Eingriff zu bringen
und/oder daß eine Greif- und Ausrichteinrichtung für die Anschlußabschnitte (19) vorgesehen
ist, insbesondere zwei Greifbacken vorgesehen sind, von denen mindestens eine eine
kammartige Greiffläche mit Zentrierausschnitten für die Anschlußabschnitte (19) aufweist.