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EP 0 166 886 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.1987 Patentblatt 1987/41 |
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Anmeldetag: 20.04.1985 |
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Vorrichtung zum Aufbringen einer Flächenpressung auf fortschreitende Werkstücke
Press for exerting a pressure on an area of continuously moving work pieces
Installation de compression de pièces en mouvement continu
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
04.07.1984 DE 3424599
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.01.1986 Patentblatt 1986/02 |
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Anmelder: Firma Theodor Hymmen |
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D-33515 Bielefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. Loesenbeck
Dipl.-Ing. Stracke
Jöllenbecker Strasse 164
Postfach 10 18 82 33518 Bielefeld 33518 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbringen einer Flächenpressung
auf fortschreitende Werkstücke, wie Holzwerkstoffplatten od. dgl., bei der mindestens
ein umlaufendes Pressband an das Werkstück von einem in eine Druckkammer einleitbaren
Druckmittel anpressbar und die Druckkammer durch einen Teil eines Trums des Pressbandes,
an der dem Trum gegenüberliegenden Seite durch eine rechteckförmige Druckplatte und
an den in bezug auf die Laufrichtung des Pressbandes Längs- und Querrändern der Druckplatte
durch eine am Rand der Druckplatte vorgesehene, sich am Pressband abstützende Dichtung
begrenzt ist.
[0002] Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird in der Nähe der Dichtung Schmieröl
zugeführt, das dann von dem Pressband zu den Dichtungen transportiert wird, so dass
sich im Bereich der sich am Pressband abstützenden Fläche der Dichtung ein Ölfilm
ausbildet.
[0003] Die bisher bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, dass die Berührungsfläche
zwischen Pressband und Dichtung nur sehr ungleichmässig geschmiert wird. An den Stellen,
an denen ein grösserer Abstand zwischen Dichtung und Pressband gegeben ist, wird mehr
Öl zugeführt als an den Stellen eines geringen Abstandes. Ausserdem haben die bekannten
Vorrichtungen den Nachteil, dass bei der Zuführung des Öles in das Druckkissen eine
Verwirbelung oder intensive Vermischung von Öl mit Sauerstoff stattfindet. Dies führt
zur Oxydation und damit zur vorzeitigen Alterung des Schmieröles.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so zu gestalten, dass die Schmierung an der Reibstelle zwischen der Dichtung und
dem Pressband wesentlich verbessert wird.
[0005] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Dichtung mit einer
oder mit mehreren Schmierdüsen oder mit einem oder mehreren das Schmiermittel führenden
Kanälen versehen ist und in der sich an dem Pressband abstützenden Fläche der Dichtung
eine Austrittsöffnung oder mehrere Austrittsöffnungen für die Schmiermittel angeordnet
sind.
[0006] Dadurch, dass die Schmierflüssigkeit unmittelbar an der Reibstelle zwischen der Dichtung
und dem Pressband zugeführt wird, kann durch eine entsprechende Druckbeaufschlagung
der Schmierflüssigkeit die Dicke des Schmierflüssigkeitsfilmes zwischen der Dichtung
und dem Pressband exakt eingestellt werden, damit dieser Schmierflüssigkeitsfilm seine
Aufgaben als Schmiermittel zur Verrringerung der Reibung der Dichtung auf dem Pressband
und als Abdichtmittel gegen ein Entweichen der Luft aus der Druckkammer optimal erfüllt.
[0007] Es besteht die Möglichkeit, als Druckmittel für die Schmierflüssigkeit die Druckluft
zu verwenden, mit der auch die Druckkammer beaufschlagt wird oder aber die in der
Dichtung vorgesehenen Schmierdüsen aus einem separaten Schmiermittelkreislauf zu speisen.
[0008] Durch den Gegenstand der Erfindung wird der Abrieb der Dichtung vermindert und es
werden Überhitzungen unter der Dichtung vermieden.
[0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine um eine mittlere Achse drehbare Druckplatte von der Seite des Pressbandes
aus gesehen,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit einem oberen und einem unteren Pressband,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 1,
Fig. 4 eine Abwandlungsform zu der Ausführung nach der Fig. 3,
Fig. 5 eine Ansicht der leistenförmigen Dichtung in Richtung des Pfeiles V in Fig.
4.
Fig. 6 und 7 Abwandlungsformen zu der Ausführung nach der Fig. 5 und
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7 und
Fig. 9 und 10 Ausführungsbeispiele im Schnitt, bei denen ein separater Schmiermittelkreislauf
vorhanden ist.
[0010] Die Vorrichtung 1 weist einen unteren Rahmen 2 und einen oberen Rahmen 3 auf, in
die jeweils endlose Pressbänder 4 eingebaut sind. Die Pressbänder 4 umlaufen Umlenkrollen
5 und werden von diesen angetrieben. Sie sind mit einem Spalt zueinander angeordnet,
der der Breite eines zu bearbeitenden Werkstückes 6 entspricht. Während die Pressbänder
4 mit ihren das Werkstück 6 berührenden Oberflächen eine waagerechte Bewegung ausführen,
wird das Werkstück 6 in die Vorrichtung, und zwar in den Spalt, der zwischen den Oberflächen
besteht, hineingezogen und dort von den Oberflächen der Pressbänder mit Druck beaufschlagt.
Beim Durchlauf des Werkstückes 6 durch die Vorrichtung erfolgt somit seine Bearbeitung,
so dass es als fertig bearbeitetes Werkstück den Spalt zwischen den Pressbändern 4
verlässt.
[0011] In dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel werden auf die Ober- und Unterseite
des Werkstückes 6 Folien 7 aufgepresst, die von Vorratsrollen B abgezogen werden.
Der Pressvorgang kann bei Raumtemperatur oder bei höheren Temperaturen erfolgen, die
auf das Werkstück im Bearbeitungsbereich aufgebracht werden. Zur Erzeugung des gewünschten
Druckes kann der obere Rahmen 3 insgesamt gegen den unteren Rahmen 2 gepresst werden
und es kann nach einer Grobeinstellung des Abstandes zwischen dem oberen Rahmen 3
und dem unteren Rahmen 2 der erforderliche Druck mittels eines Luftdruckes ausgeübt
werden, der in Druckkammern 9 aufgebaut wird, die jeweils an der Rückseite des Pressbandes
4 in bezug auf das Werkstück 6 angeordnet sind.
[0012] Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind für die Grobeinstellung Führungsschlitten
10 vorgesehen, die an dem unteren Rahmen 2 fest angeordnet sind und an denen der obere
Rahmen 3 in senkrechter Richtung verschiebbar ist. Für die Verschiebung sind Hydraulikzylinder
11 vorgesehen. Die Druckkammern 9 werden an der dem Arbeitstrum des Pressbandes abgewandten
Seite durch Druckplatten 12 begrenzt, die gegenüber den Rahmen 2 und 3 geführt sind
und deren Bewegung durch Hydraulikzylinder 13 vorgenommen wird.
[0014] Die Druckplatte 12 ist nach der Darstellung in der Fig. 1 um eine senkrecht zum Arbeitstrum
des Pressbandes 4 verlaufende Achse 14 drehbar, so dass bei einer rechteckigen Ausbildung
mit unterschiedlichen Seitenlängen eine Einstellung der Druckkammerbreite auf verschiedene
Werkstücksbreiten erfolgen kann. Über Öffnungen 15 kann ein Druckmittel durch die
Druckplatte 12 in die Druckkammer 9 eingeführt werden.
[0015] Die Druckplatte 12 weist an ihrer dem Arbeitstrum des Pressbandes 4 zugewandten Seite
umlaufende Nut 16 auf, in der nach dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3 ein im
Querschnitt runder Schlauch 17 angeordnet ist. Dieser Schlauch ist aus Gummi oder
Kunststoff gefertigt. Die Begrenzung der Nut 16 entspricht der Kontur des runden Schlauches.
Die Höhe H der Nut entspricht etwa 2/3 des Aussendurchmessers des Schlauches 17. Der
Schlauch stützt sich mit dem aus der Nut 16 herausragenden Ende am Pressband 4 ab.
[0016] Der Schlauch ist mit einer Dichtungsleiste 18 versehen, die mit dem Schlauch einstückig
ist. In der Dichtungsleiste sind in Abstand voneinander angeordnete Schmierdüsen 19
vorgesehen, denen das Schmieröl aus dem Innenraum 20 des Schlauches zugeführt wird.
[0017] In dem in der Fig. 3 aufgezeigten Ausführungsbeispiel ist der Innenraum 20 des Schlauches
17 zum grössten Teil mit Schmieröl gefüllt. Dieses Schmieröl wird durch einen Kanal
21 dem Innenraum des Schlauches zugeführt. Die Einfüllöffnung des Kanals 21 wird durch
eine Schraube 22 verschlossen. In den Kanal 21 mündet eine Leitung 23 ein, durch die
Druckluft, die durch einen Stutzen 24 eingeführt wird, sowohl in den schmierölfreien
Raum des Innenraumes 20 als auch in die Druckkammer 9 eingeleitet wird. Das im Innenraum
20 des Schlauches befindliche Schmieröl wird somit druckbeaufschlagt und durch die
Schmierdüsen 19 auf die Reibflächen zwischen der Dichtungsleiste 18 und dem Pressband
4 gedrückt und bildet in diesem Bereich einen Ölfilm. Durch diesen wird die Abnutzung
der Dichtungsleiste herabgesetzt und auch eine gasdichte Abdichtung der Druckkammer
9 erreicht.
[0018] Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 4 weist die Druckplatte 12 eine umlaufende
Nut 25 auf, die zu der dem Pressband 4 zugewandten Seite durch eine Membran 26 verschlossen
wird. An dieser Membran 26, die eine gummielastische Dichtung bildet, und die mittels
Schrauben 27 und Leisten 28 an der Druckplatte 12 gas- und flüssigkeitsdicht festgelegt
ist, ist mittels Schrauben 29 eine Fassung 30 befestigt. Die Fassung weist eine umlaufende
Nut auf, in der ein im Querschnitt rechteckiges, leistenförmiges Dichtungsprofil 31
festgelegt ist. In diesem Dichtungsprofil sind in Abstand voneinander Schmierdüsen
32 vorgesehen. Diesen Schmierdüsen wird das Schmieröl jeweils durch einen Kanal 33
und durch einen in den Kanal eingeschraubten Nippel 34 zugeführt. Die nach unten durch
die Membran 26 begrenzte Nut ist teilweise mit Schmieröl gefüllt. Der schmierölfreie
Raum der Nut wird mit Druckluft beaufschlagt, die durch den Kanal 35 zugeführt wird
und über den Zweigkanal 36 in die Druckkammer 9 gelangt.
[0019] Jede Schmierdüse 19, 32 weist an der dem Pressband 4 zugewandten Seite eine Austrittsöffnung
37 auf, die in dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 einen runden Querschnitt aufweist.
[0020] Diese Austrittsöffnungen können aber auch, wie dies in der Fig. 6 aufgezeigt ist,
als Breitschlitze 38 ausgebildet sein.
[0021] Die Schmierdüsen 19, 32 können in einem Abstand von 100 bis 200 mm angeordnet sein.
[0022] Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 7 sind die Dichtungsprofile 31 mit Schmierdüsen
39 versehen, die in eine Verteilernut 40 einmünden. Diese Verteilernut 40 erstreckt
sich über die gesamte Länge des Dichtungsprofils 31.
[0023] Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 9 werden die in dem leistenförmigen Dichtungsprofil
31 angeordneten Schmierdüsen 32 durch ein System mit Schmiermittel beaufschlagt, das
von der in der Druckkammer 9 vorhandenen Druckmittel unabhängig ist.
[0024] Das Schmiermittel, z.B. Schmieröl, wird durch eine Leitung 41 zugeführt, die in der
Leiste 42 eine Bohrung 43 durchtritt, deren Innendurchmesser grösser ist als der Aussendurchmesser
der Leitung 41. Hierdurch besteht die Möglichkeit, dass die Leitung 41 der Bewegung
der Fassung 30 bzw. der Dichtungsleiste 31 folgen kann, die durch die Druckbeaufschlagung
der gummielastischen Membran 26 auftritt. Die Kammer 44 wird zusammen mit der Druckkammer
9 mit Druckluft beaufschlagt, die durch einen Kanal 45 zugeführt wird.
[0025] Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 10 ist die Dichtungsleiste 45 mit das Schmiermittel
führenden Kanälen 47 ausgerüstet, die längs der Dichtungsleiste in Abstand voneinander
angeordnet sind. Die Dichtungsleiste wird in einer Fassung 48 verankert, an deren
oberen Begrenzungsfläche 49 sich ein starres Rohr 50 abstützt, das mit einer Kunststoffummantelung
51 versehen ist. Durch dieses Rohr 50 wird das Schmieröl zu den einzelnen Kanälen
47 geleitet, die mit dem Innenraum des Rohres 50 durch Leitungen 52 verbunden sind.
Der Kunststoffmantel 53 des Rohres 50 bildet eine Abdichtung der Kammer 53, die über
eine Leitung 54 zusammen mit der Druckkammer 9 mit Druckluft beaufschlagt wird.
[0026]

1. Vorrichtung zum Aufbringen einer Flächenpressung auf fortschreitende Werkstücke,
wie Holzwerkstoffplatten od. dgl. bei der mindestens ein umlaufendes Pressband an
das Werkstück von einem in eine Druckkammer einleitbaren Durckmittel anpressbar und
die Druckkammer durch einen Teil eines Trums des Pressbandes, an der dem Trum gegenüberliegenden
Seite durch eine rechteckförmige Druckplatte und an den in bezug auf die Laufrichtung
des Pressbandes Längs- und Wuerrändern der Druckplatte durch eine am Rand der Druckplatte
vorgesehene, sich am Pressband abstützende Dichtung begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Dichtung mit einer oder mehreren Schmierdüsen /19, 32, 39) oder mit einem
oder mehreren das Schmiermittel führenden Kanälen versehen ist und in der sich an
dem Pressband (4) abstützenden Fläche der Dichtung eine Austrittsöffnung oder mehrere
Austrittsöffnungen (37) für die Schmierflüssigkeit angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer als Schlauch ausgebildeten Dichtung, die
in einer der Aussenkontur des Schlauches entsprechend begrenzten, zur Pressbandseite
geöffneten Nut angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Innenraum (20)
des Schlauches (17) die Schmierflüssigkeit vorgesehen ist und der Schlauch in seinem
sich am Pressband (4) abstützenden Bereich der Reihe von Austrittsöffnungen (37) für
das Schmiermittel aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer aus leistenförmigen Dichtungsprofilen bestehenden
Dichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsprofile (31) mit in Abstand voneinander
angeordneten Schmierdüsen (32) versehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsprofile
(31) an einer Membran befestigt sind, die Schmierdüsen (32) sich durch die Membran
erstrecken und die durch die Membran begrenzte Kammerteilweise odervollständig mit
der Schmierflüssigkeit gefüllt ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Schmierdüsen (19,32,39) runde oder als Breitschlitze ausgebildete Austrittsöffnungen
(37) aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schmierdüsen in einem Abstand von 100 bis 200 mm angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsprofile
(31) an der dem Pressband (4) zugewandten Seite eine Verteilernut (40) aufweisen,
in die die Schmierdüsen (39) einmünden.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schmierflüssigkeit mit Druckluft beaufschlagt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmierdüsen (19,
32, 39) oder die das Schmiermittel führenden Kanäle (41, Fig. 9; 50, Fig. 10) aus
einem separaten Schmiermittelsystem gespeist werden.
1. Apparatus for applying a surface pressure to advancing workpieces such as wood
material panels or the like wherein at least one circulating pressing belt can be
pressed against the workpiece by a pressure agent which can be introduced into a pressure
chamber, and the pressure chamber is delimited by a part of a run of the pressing
belt, at the side which is in opposite relationship to the run by a rectangular pressure
plate and at the edges of the pressure plate which are the longitudinal and transverse
edges in relation to the direction of movement of the pressing belt, by a seal which
is provided at the edge of the pressure plate and which bears against the pressing
belt, characterised in that the seal is provided with one or more lubricating nozzles
(19, 32, 39) or one or more passages for carrying the lubricating agent, and an outlet
opening or a plurality of outlet openings (37) for the lubricating fluid are arranged
in the surface of the seal which bears against the pressing belt (4).
2. Apparatus according to claim 1 comprising a seal in the form of a tube arranged
in a groove which is open towards the pressing belt side and which is of a configuration
corresponding to the outside contour of the tube, characterised in that the lubricating
fluid is provided in the interior (20) of the tube (17) and the tube has the row of
outlet openings (37) for the lubricating agent, in its region which bears against
the pressing belt (4).
3. Apparatus according to claim 1 having a seal comprising strip-shaped sealing members,
characterised in that the sealing members (31) are provided with spaced-apart lubricating
nozzles (32).
4. Apparatus according to claim 3, characterised in that the sealing members (31)
are fixed to a diaphragm, the lubricating nozzles (32) extend through the diaphragm
and the chamber delimited by the diaphragm is partially or completely filled with
the lubricating fluid.
5. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the lubricating
nozzles (19, 32, 39) have round oulet openings (37) or outlet openings which are in
the form of wide slots.
6. Apparatus according to one of claims 1 to 5, characterised in that the lubricating
nozzles are arranged at a spacing of 100 to 200 mm. °
7. Apparatus according to claim 1, characterised in that the sealing members (31)
are provided at the side towards the pressing belt (4) with a distributor groove (40)
into which the lubricating nozzles (39) open.
8. Apparatus according to one of claims 1 to 7, characterised in that the lubricating
fluid is acted upon by compressed air.
9. Apparatus according to claim 1, characterised in that the lubricating nozzles (19,
32, 39) or the passages (41, Figure 9; 50, Figure 10) carrying the lubricating agent
are fed from a separate lubricating agent system.
1. Dispositif pour appliquer une pression superficielle sur des pièces en mouvement
continu, telles que des panneaux de matériaux dérivés du bois ou autres pièces travaillées
similaires, selon lequel au moins une bande de pressage sans fin peut être pressée
contre la pièce par un agent de pression pouvant être introduit dans une chambre de
pression, et selon lequel la chambre de pression est délimitée par une partie d'une
section de la bande de pressage, par une plaque de pression de forme rectangulaire
sur le côté opposé à la section, et, sur les bords longitudinaux et transversaux de
la plaque de pressage - par rapport au sens de circulation de la bande de pressage
-, par un joint d'étanchéité prévu sur le bord de la plaque de pressage et s'appuyant
contre la bande de pressage, caractérisé en ce que le joint d'étanchéité est muni
d'une ou plusieurs buses de lubrification ( 19,32, 39) ou d'un ou plusieurs canaux
amenant le lubrifiant, et un orifice de sortie ou plusieurs orifices de sortie (37)
pour le liquide de lubrification sont disposés dans la face du joint d'étanchéité
qui s'appuye contre la bande de pressage (4).
2. Dispositif selon la revendication 1 avec un joint d'étanchéité configuré sous la
forme d'un flexible, qui est disposé dans une rainure ouverte vers le côté de la bande
de pressage et délimitée conformément au contour extérieur du flexible, caractérisé
en ce que le liquide de lubrification est prévu dans l'espace intérieur (20) du flexible
(17), et le flexible présente la série d'orifices de sortie (37) pour le lubrifiant
dans sa région s'appuyant contre la bande de pressage (4).
3. Dispositif selon la revendication 1 avec un joint d'étanchéité constitué de profilés
d'étanchéité en forme de lattes, caractérisé en ce que les profilés d'étanchéité (31)
sont munis de buses de lubrification (32) disposées à distance les unes des autres.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les profilés d'étanchéité
(31) sont fixés à une membrane, les buses de lubrification (32) s'étendent à travers
la membrane, et la chambre délimitée par la membrane est remplie en totalité ou en
partie du liquide de lubrification.
5. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
buses de lubrification (19, 32, 39) présentent des orifices de sortie (37) ronds ou
configurés sous la forme de fentes larges.
6. Dispositif selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les buses
de lubrification sont disposées à un écartement de 100 à 200 mm.
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les profilés d'étanchéité
(31) présentent, sur le côté tourné vers la bande de pressage (4), une rainure distributrice
(40), dans laquelle débouchent les buses de lubrification (39).
8. Dispositif selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le liquide
de lubrification est alimenté par de l'air sous pression.
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les buses de lubrification
(19, 32, 39) ou les canaux (41, figure 9; 50, figure 10) amenant le liquide de lubrification
sont alimentés à partir d'un système de lubrifiant séparé.