[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchteinheit der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Art.
[0002] Eine derartige Leuchteinheit ist aus der DE-A-1 489 332 (Figuren 9 und 10) bekannt.
[0003] Bei der bekannten Anordnung ist nachteilig, dass verhältnismässig viele Bauelemente
notwendig sind, welche die Montage umständlich und aufwendig machen.
[0004] Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile
zu beseitigen und eine entsprechende Leuchteinheit anzugeben, welche konstruktiv vereinfacht
ist und eine erleichterte Montage zulässt. Dabei sollen die spannungsführenden Teile
unter allen Umständen vor Berührung geschützt sein.
[0005] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass durch die vorgesehene Kunststoffleiste
mit mehreren separaten Kammern zur Führung der elektrischen Leiter eine Montage ermöglicht
ist, die von in Längsrichtung wirkenden elastischen Druckkräften frei ist. Die verwendeten
Glühlämpchen lassen sich zu verschiedenen in Serie geschalteten Gruppen zusammenfassen,
wobei in zwei Kammern die zu den Endkontakten führenden Leiter gehalten sind und die
Drahtanschlüsse jeweils aufeinanderfolgender Lämpchen immer abwechselnd in zwei der
weiteren Kammern miteinander verbunden sind, so dass eine maximale Sicherheit gegen
ungewollte Kurzschlüsse gegeben ist.
[0006] Besonders verteilhaft dabei ist auch die Tatsache, dass freie Stromzuführungen aufweisende
Glaskolbenglühbirnen als in elektrische Schaltungen einlötbare Bauelemente mit einer
weitaus grösseren zu erwartenden Lebensdauer erhältlich sind als Sofittenglühlämpchen.
[0007] Zur Herstellung der erfindungsgemässen Leuchteinheiten in verschiedenen Längen und
mit unterschiedlichen elektrischen Leistungen unter Verwendung von Glasröhren mit
eingeschobenem Kunststoffprofil und unter der Bezeichnung «Miniwatt» handelsüblichen
Glühlämpchen können verschiedene Anzahlen von Lämpchen untereinander in Serie verbunden
werden, wobei die einzelnen Serien dann parallel an die in den Kammern zu den Endanschlüssen
geführten Leiter angeschlossen werden.
[0008] Bei anderen vorteilhaften Weiterbildungen, die insbesondere für eine automatisierte
Fertigung geeignet sind, sind die Stege, in denen die Leiter geführt sind, zu lokalen
Haltelementen verkürzt bzw. sind als Anformungen ausgebildet, welche an das Profil
angespritzt sind und die beim Herstellungsvorgang in die Spritzform eingelegten Leiter
umschliessen. Das Kunststoffprofil ist bevorzugt derart flexibel ausgebildet, dass
es sich mit den darauf angeordneten Glühlämpchen nach Biegung um die Längsachse in
ein äusseres Glasröhrchen einschieben lässt und sich infolge der Elastizität festklemmt,
so dass ein Klappern loser Teile vermieden ist.
[0009] Zu Erhöhung der Leuchtkraft der erfindungsgemäss ausgebildeten Leuchteneinheit ist
es günstig, wenn das Kunststoffprofil an der die Glühlämpchen tragenden Seite metallisiert
ist, wobei Durchlässe für nicht isolierte elektrische Leiter in dem zur elektrischen
Sicherheit erforderlichen Bereich von der Metallisierung ausgenommen sind.
[0010] Bei einer anderen bevorzugten Weiterbildung sind die bei der Verbindung einzelner
Glühlämpchen zur eine Serienschaltung erforderlichen Leiterunterbrechungen unterhalb
vonDurchlässen derTrägerplatte vorgesehen, so dass die Unterbrechung der Leiter durch
ein entsprechendes Trennwerkzeug durch diese Durchlässe hindurch oder gegebenenfalls
bei gleichzeitiger Erzeugung der Durchlässe selbst hergestellt werden können. Eventuelle
Querverbindungen zwischen benachbarten Leitern lassen sich ebenfalls unter Benutzung
derartiger Durchbrüche herstellen, wobei der die Querverbindung darstellende Leiter
von oben auf die Trägerplatte aufgelegt ist und die Kontaktierung mittels einer Punktschweissung
hergestellt ist.
[0011] Bei einer anderen günstigen Weiterbildung der Erfindung ist jeweils ein die zum Erreichen
der Versorgungsspannung notwendige Anzahl von Lämpchen tragendes Trägerelement als
eine Einheit ausgebildet, wobei die Verlängerung der Leuchteinheit durch Aneinanderreihung
einer Mehrzahl dieser Einheiten beliebig erfolgen kann. Besonders vorteilhaft ist
dabei eine Ausführung, bei der die Kontaktierung dieser Einheiten untereinander jeweils
unter Ausnutzung einer Überbrückung zu einem benachbarten Leiter in der Weise erfolgt,
dass sich zwischen aufeinanderfolgenden Leitern eine «U»- oder «Omega»-förmige Leiterführung
ergibt, so dass thermische Dehnungen, welche mit Inbetriebnahme der Leuchteinheit
zwangsläufig eintreten, keine schädlichen Auswirkungen haben und insbesondere die
Einheit nicht verformen.
[0012] Es ist weiterhin günstig, wenn ein mit der Netzversorgung in Verbindung stehenden
Leiter über das Ende der Leuchteinheit hinaus verlängert ist, so dass er als Stiftstecker
zum Kontaktieren der Netzspannung innerhalb eines Lampensockels dienen kann. Dabei
sind beide Pole bevorzugt an einer Seite angeordnet und greifen in einen Keramiksockel
ein, der mit einer Aufnahme oder Halterung einer die Leuchteinheit beinhaltenden Lampe
fest verbunden ist.
[0013] Die erfindungsgemässe Leuchteinheit eignet sich bevorzugt für die Herstellung kleiner,
zierlicher Bildleuchten, Notenpultleuchten, Klavierleuchten, Stufenbeleuchtung, Vitrinenbeleuchtung,
Regalleuchten, Schrankleuchten, Nischenleuchten sowie kleineren Leuchtbändern.
[0014] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der
Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Leuchteinheit in Seitenansicht,
Fig. 2 das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 Querschnitt - eingesetzt in eine Halterung,
Fig. 3 ein Detail des Ausführungsbeispiels gemäss Fig. 1 im Schnitt, vergrössert dargestellt,
Fig. 4das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 samt Halterung,
Fig. 5 ein Detail der Halterung gemäss Fig. 4,
Fig. 6 das weitere Ausführungsbeispiel im Schnitt,
Fig. 7 ein Detail des Lampenträgers für das weitere Ausführungsbeispiel und
Fig. 8 das Ausführungsbeispiel im montierten Zustand in Seitenansicht.
[0015] Bei der erfindungsgemässen Anordnung handelt es sich bevorzugt um ein Glasrohr, in
dem handelsübliche «Miniwatt»-Lämpchen mit freier Stromzuführung zu verschiedenen
Spannungs- und/oder Leistungsgruppen in einer rohrförmigen Leuchteinheit verbunden
werden, wie es in Fig. 1 ersichtlich ist.
[0016] In Fig. 2 ist die erfindungsgemässe Anordnung im Querschnitt wiedergegeben. Die Leuchteinheit
besteht dabei insbesondere aus einem Glasrohr 1 aus «Duran 50» mit 10 mm Durchmesser,
in den ein speziell geformtes extrudiertes halbmondförmiges Halteprofil 2 aus PVC
eingeschoben ist, das eine Anzahl von radial gerichteten, in Längsrichtung durchgehenden
Stegen 3 bis 5 einschliesslich der verdickten Enden 6 und 7 des «Halbmonds» (die insoweit
ebenfalls zur Führung von Leitern geeignete Begrenzungen bilden) aufweist, deren Querschnitt
derart bemessen ist, dass sich das Profil 2 im Inneren des Glasrohrs 1 stabil abstützt.
Im Inneren des sichelförmigen Profils zwischen den Enden 6 und 7 und der somit gebildeten
(ebenfalls in Längsrichtung durchgehenden) Aussparung des Kunststoffhalteprofils sind
handelsübliche sogenannte «Miniwatt»- oder «Pisello»-Lämpchen 8 hintereinander eingeklemmt.
Durch das Kunststoffprofil 2 wird die Anordnung der Lämpchen 8 gleichzeitig stabilisiert
und gegen Stösse geschützt.
[0017] Die durch an der Rückseite des Halteprofils 2 in Längsrichtung durchgehenden Stege
3 bis 5 abgeteilten offenen Kammern nehmen die stromführenden Leiter 9 bis 12 auf.
Dabei sind in zwei der Kammern jeweils abwechselnd die Drahtanschlüsse 10 und 11 zweier
benachbarter Lämpchen einer Serienschaltung miteinander verbunden, so dass sich die
beiden Drahtanschlüsse eines Lämpchen nicht berühren können. Die Anschlussdrähte werden
dabei durch Bohrungen des Profils quer hindurchgeführt. Auf diese Weise lassen sich
Serienschaltungen von Lämpchengruppen zusammenfassen, die jeweils der aussen an der
Leuchteinheit anliegenden vorgesehenen Versorgungsspannung angepasst sind.
[0018] Um die einzelnen jeweils eine Serienschaltung bildendenden Lämpchengruppen mit Strom
zu versorgen, hat das Kunststoffprofil zwei weitere durch eingearbeitete Stege abgeteilte
Kanäle für stromführende durch Kupferadern 9 und 12 gebildeten Leiter, die jeweils
zu einem der Endanschlüsse geführt sind. Die Drahtenden der Lämpchen sind untereinander
bzw. mit den durchgehenden Leitern verlötet.
[0019] Da die Leuchteinheit leicht auswechselbar sein muss, befinden sich an beiden Enden
zentrale isolierte Steckverbinder 13 und 14, die auch gleichzeitig zur Halterung der
rohrförmigen Leuchteinheit in einer Fassung dienen. Die Einzelheiten eines Steckverbinders
sind in Fig. 3 dargestellt.
[0020] Jeder Steckverbinder enthält eine in das Ende der Glasröhre 1 eingeschobene Kunststoffhülse
15 mit zentralem elektrisch-leitenden Steckkontakt 16. Die Hülse bildet ein Kunststoffdrehteil
aus POM, in das der zentrale Steckkontakt 16 eingeschoben ist. Die vorstehende Kunststoffhülse
bildet gleichzeitig einen Berührungsschutz. Als Schutz der Glasröhre 1 ist beidseitig
eine Schutzhülse 17 aus Aluminium (10,5 x 0,2 mm 0 -AiivigSi 05) aufgeschoben, die
ihrerseits durch einen ebenfalls aufgeschobenen Klemmring 18 arretiert ist.
[0021] Das Ende des die verschiedenen in Serie geschalteten Lampengruppen versorgenden Drahtes
9 ist an dem Steckerteil 16 mittels einer Klemmschraube 20 befestigt, welche in eine
entsprechende Aussparung 21 der Kunststoffhülse 15 eingreift und die Anordnung gegen
Verschieben sichert. Der Klemmring 18, der mit der Aluminiumhülse 17 verbunden ist,
sichert seinerseits die Kunststoffhülse 15. Letztere ist mit einem O-Ring 19 versehen,
welche beim Einsetzen in die Halterung eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausgleiten
bildet. Die Anordnung ist frei von in Längsrichtung wirkenden, die Lämpchen aus der
Röhre hinausbewegenden Kräften.
[0022] Die Leuchteinheit wird mit den Enden in eine dreiteilige Halterung eingesetzt, wie
sie in Fig. 4 im Zusammenbau dargestellt ist. Die Halterung wird gebildet durch zwei
Endteile 22, 23 und ein Verbindungsprofil 24, welches in Fig. 2 im Schnitt wiedergegeben
ist. Das Profil 24 bildet ein Strangprofil aus Aluminium oder metallisiertem Kunststoff,
welches im Querschnitt ein Kreissegment von ungefähr 210° bildet und an den Endbereichen
und im mittleren Bereich Stege aufweist, welche Aussparungen 25, 26 und 27 umgeben,
die zur klemmenden Aufnahme von Schrauben oder Stiften geeignet sind.
[0023] Das Endteil 22 ist in Fig. 5 vergrössert wiedergegeben, wobei es eine Kunststoffkappe
28 aufweist, welche Bohrungen enthält, die zur Aufnahme von Schrauben 29 dienen. Die
Schrauben greifen ihrerseits in Ausnehmungen 25 bis 27 des Mittelteils 24 ein und
halten die Anordnungen mittels ihrer Gewinde zusammen. In die Kappe 28 eingeschoben
ist eine zentrale Halterung 31 für eine Steckbuchse 32, welche den Steckerstift 16
der Leuchteinheit kontaktiert und mittels einer Schraube 33 an ein Zuführungskabel
34 angeschlossen ist.
[0024] Die vollständigen Leuchteinheiten werden in verschiedenen Längen von 200 bis 1475
mm hergestellt, wobei die Leistung der Leuchteinheiten entsprechend der Länge unterschiedlich
ist.
[0025] Die die Halter für Leuchteinheiten bildenden Endteile können nach Bedarf auch so
ausgebildet sein, dass sie mehrere Leuchteinheiten parallel oder in Reihe aufnehmen.
[0026] In den Figuren 6 bis 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
welches sich insbesondere für eine Grossserienfertigung eignet.
[0027] Dabei zeigt Fig. 6 das weitere Ausführungsbeispiel im Schnitt, Fig. 7 ein Detail
des Lampenträgers für das weitere Ausführungsbeispiel und Fig. 8 das Ausführungsbeispiel
im montierten Zustand in Seitenansicht.
[0028] Eine flexible Platte 101 aus Kunststoff bildet einen Träger für Leiter 102, 103,
104 und 105, welche an der Rückseite der Trägerplatte angespritzt oder mit klammerartigen
Anformungen gehalten sind. Die in Fig. 6 erkennbaren klammerartigen Anformungen 106,
107, 108 und 109 fixieren die Leiter 102 bis 105 jeweils über einer Läge von wenigen
Millimetern, so dass sie gegen unbeabsichtigte Kurzschlüsse gesichert sind. Die Trägerplatte
101 ist an der den Leitern gegenüberliegenden (lnnen-)fläche 110 mit einer galvanisch
erzeugten metallischen Verspiegelung versehen, welche die Reflexion und damit die
Lichtwirkung der Glühlampen 111 erhöht. Die verspiegelten Bereiche werden dort unterbrochen,
wo die Gefahr besteht, dass sie in Kontakt mit Leitern kommen.
[0029] Die Glühlämpchen werden durch Vorsprünge 112 und 113 gehalten, welche um den Lampenkolben
herum angeordnet sind und diesen gegen Verschieben sichern. Die Trägerplatte 101 ist
derart elastisch ausgeführt, dass sie beim Einschieben in das transparente Glas- oder
Kunststoffröhrchen 114 sich - wie aus Fig. 6 ersichtlich - sichelförmig verformt.
Auf diese Weise wird die Anordnung innerhalb des Röhrchens stabil gehalten und ist
gegen Verschieben gesichert. Die Trägerplatte 101 ist in einem Teilausschnitt in Fig.
7 ausserhalb des Röhrchens 114 in entspanntem Zustand dargestellt. Die Trägerplatte
101 weist eine Anzahl von durchgehenden Aussparungen auf, durch die hindurch die an
der gegenüberliegenden Fläche befindlichen Leiter kontaktiert werden können. Im Bereich
eines Lämpchens sind zwei Aussparungen 115 und 116 zum Anschluss der Stromanschlüsse
des Lämpchens 111 vorgesehen. Die Kontaktierung kann dabei im Rahmen eines automatisierten
Herstellungsvorgangs bevorzugt durch Punktschweissung vorgenommen werden. Weitere
Aussparungen 117 und 118 sind vorgesehen, um die Leiter 103 bzw. 104, welche die Lämpchen
111 untereinander verbinden, gegebenenfalls mittels geeigneter Werkzeuge durch diese
hindurch zu unterbrechen.
[0030] Durch wechselseitiges Unterbrechen der Leiter nach dem Verbinden jeweils zweier Lämpchen
lässt sich ohne Schwierigkeiten eine Serienschaltung verwirklichen. Dabei ist ein
Trennvorgang in bezug auf die Leiter 103 bzw. 104 entweder durch Aussparungen 117
bzw. 118 hindurch ausführbar oder aber die Aussparungen werden zusammen mit der Leiterunterbrechung
gestanzt. In jedem Fall ist die Leiterführung von oben her zugänglich, ohne dass die
Berührungssicherheit der Leiter untereinander herabgesetzt ist. Die Endanschlüsse
der Serienschaltungen von Lämpchen 111 sind jeweils mit den durchgehenden Leitern
102 bzw. 105 zu verbinden, welche Netzspannung führen. Dazu ist über entsprechende
weitere Aussparungen 119 bzw. 120 eine Brücke 121 vorzusehen, wie es in Fig. 7 dargestellt
ist. An jedem Ende der in Serie geschalteten Lämpchengruppe wird jeweils einer der
innenliegenden Leiter mit jeweils einem der aussen befindlichen Leiter verbunden.
(Die Anordnung der Leiter 102 bis 105 kann entsprechend den Anforderungen gegebenenfalls
auch vertauscht werden.)
[0031] Die Netzspannung führenden Drähte 102 und 105 werden über das Ende der Trägerplatte
hinausgeführt und bilden somit Drahtanschlussstifte, welche hingegen in Lampenfassungen
einsetzbar sind, wie sie beispielsweise für Lampen mit Glasquetschfuss üblich sind.
Die Kontaktierung der Lampengruppe vom Netz her kann dabei entweder von den beiden
Seiten her oder von einem Ende her - wie es in Fig. 8 dargestellt ist - vorgenommen
werden.
[0032] In Fig. 8 ist die Anordnung einer in Serie geschalteten Lämpchengruppe innerhalb
einer von einem Glaskolben 114 umgebenen Leuchteinheit wiedergegeben (wobei die Anzahl
der Lämpchen gegenüber der in der Regel tatsächlich zu verwendenden Anzahl verringert
ist. Diese Leuchteinheit kann je nach Bedarf um eine beliebige Anzahl weiterer Lämpchengruppen
verlängert werden, wobei die Herstellung bevorzugt in endloser Weise derart erfolgt,
dass die Leiter 102 bis 105 von einer Rolle abgewickelt und mit einer endlosen oder
in Teilabschnitten für jeweils eine in Serie zu schaltende Lämpchengruppe vorgesehene
Trägerplatte 101 zusammengefügt werden. Dieser Verbindungsvorgang kann - wie eingangs
erwähnt - auch durch Umspritzen oder dergleichen erfolgen. In endloser Produktionsfolge
werden auf die mit Leitern versehenen Trägerplatten 101 die Lämpchen 111 in die Halterung
112/113 eingesetzt und die Anschlussdrähte durch Punktschweissung verbunden. Weiterhin
werden durch Ausstanzvorgänge die Leiter 103 und 104 an den vorgesehen Stellen unterbrochen
und durch Drahtbrücken - ebenfalls durch Punktschweissung - mit den durchgehenden
Leitern verbunden, welche Netzspannung führen. Durch Kürzen der Trägerplatten 101
auf die für die betreffende Leuchteinheit vorgesehene Anzahl Lämpchengruppen werden
die Leitungen 102 und 105 abgetrennt, wobei die Anschlussstifte zum Einsetzen entsprechenden
Lampensockel die Trägerplatte 101 in Längsrichtung überragen.
[0033] Das mit Lämpchen versehene und fertig kontaktierte Trägerelement wird in das Glasröhrchen
eingeschoben, wobei durch die Krümmung der Trägerplatte und deren Elastizität sicher
eine Haltewirkung mit Arretierung ergibt, welche die Lämpchen in ihrer Position festlegt
und gegen Beschädigung schützt. Der Querschnitt des Rohrs 114 braucht nur geringfügig
grösser zu sein als der Querschnitt der Lämpchenkolben, so dass sich insgesamt eine
raumsparende Ausführung ergibt. In Fig. 8 ist ein Ende des Glasrohrs 114 mit einem
Stopfen 122 versehen, welcher in eine entsprechende Halterung 123 einfügbar ist. Die
Gegenseite mit den Anschlussstiften wird in eine Fassung 124 eingesetzt, die bevorzugt
aus Keramik besteht und die Verbindung zu einer Netzanschlussleitung 125 herstellt.
Durch die dargestellte Anordnung ist die elektrische Sicherheit hergestellt, da auch
eine Verbindung mit üblichen Netzspannung beim Einsetzen der Lampe ohne Gefahr für
den Benutzer erfolgen kann, was sonst bei üblichen Glühlampen oder in Serie geschalteten
Niederspannungslämpchen nicht ohne weiteres der Fall ist. Die dargestellte Konstruktion
ermöglicht eine effektvolle Beleuchtung da die verwendeten Langlebensdauer-Lämpchen
einen niedrigen Stromverbrauch aufweisen und ausserdem durch die galvanisierte Reflektorfläche
eine Verbesserung der Lichtausbeute erzielt wird. Durch die Biegung der Trägerplatte
101 beim Einfügen in das Glasrohr entsteht eine Art Parabolspiegel, welcher zu dem
eine Fokussierung des Lichtscheins bewirkt, so dass Arbeits- oder Effektflächen in
einem begrenzten Lichtkegel erstrahlen.
[0034] Die jeweils eine Serienschaltung zur Erreichung der vollen Netzspannung bildenden
Gruppen von Lämpchen 111, welche auf einer Trägerplatte 101 angeordnet sind, lassen
sich zur Erzielung von Leuchteinheiten mit grösserer Länge beliebig kaskadieren. Die
Verbindung der Trägerplatten untereinander erfolgt jeweils mittels der Netzspannung
führenden Leiter, welche auch die Kontaktierung zur Fassung 124 für die Leuchteinheit
bewirken. Um thermische Dehnungen zu vermeiden, werden die Leiter aufeinanderfolgender,
jeweils eine Serienschaltung tragender, Trägerplatten nicht geradlinig miteinander
verbunden, sondern unter Einschluss «U»- oder «Omega»-förmiger Verbindungswege, welche
dadurch gebildet werden, dass Querverbindungen von dem jeweils die Netzspannung führenden
Leiter zu einem benachbarten Leiter erzeugt werden, welcher dann eine Verbindung zwischen
benachbarten Trägerplatten bildet, während die erstgenannten Leiter selbst unterbrochen
sind. Die Brücken stellen dabei bevorzugt solche Verbindungen dar, wie sie auch zur
Erzeugung der Serienschaltungen unter Ausnutzung der benachbarten Leiter - wie in
Fig. 7 dargestellt - benötigt werden. Diese letztgenannten Einzelheiten sind im übrigen
in den Zeichnungen nicht wiedergegeben.
[0035] Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf das vorstehend angegebene
bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmeher ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche
von der in den Ansprüchen dargestellten Lösung auch bei anders gearteten Ausführungen
Gebrauch machen.
1. Leuchteinheit mit wenigstens zwei in Reihe geschalteten Glaskolbenlämpchen, welche
durch ein in eine transparente Röhre eingeschobenes Trägerelement an dessen einer
Seite gehalten sind, das auch die Stromzuleitung aufnimmt, die zu Anschlüssen an den
Enden der Röhre geführt ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die freie Drahtanschlüsse aufweisenden Lämpchen (8) unmittelbar in eine entsprechende
Ausnehmung des als durchgehendes flexibles Kunststoffprofil (2) ausgebildeten Trägerelements
eingeklemmt sind,
dass das Kunststoffprofil an seiner den Lämpchen abgewandten Seite zusätzliche Stege
(3 bis 5) aufweist, welche mehrere Kammern voneinander trennen, in denen die einzelnen
Leiter der Stromzuleitung geführt sind,
dass die freien Drahtanschlüsse (10, 11) der Lämpchen durch das Kunststoffprofil hindurch
zu den Kammern geführt sind, wo sie entweder zwecks Reihenschaltung untereinander
oder mit einem zu einem der beiden Stromanschlüsse führenden Leiter (9, 12) verbunden
sind, und
dass die Stege (3, bis 5, 6, 7) bzw. Kanten des Kunststoffprofils sich an der Innenseite
der transparenten Röhre (1) abstützen.
2. Leuchteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlüsse an den
Enden der Röhre durch eingesetzte aus Kunststoff bestehende Steckhülsen (15) mit je
einem innenliegenden elektrisch leitenden Kontakt (16) gebildet werden.
3. Leuchteinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf jedes Ende der
Röhre eine aus Aluminium bestehende Schutzhülse (17) aufgeschoben ist, die durch einen
Klemmring (18) arretiert ist.
4. Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
verschiedene Stromkreise für die Lämpchen mittels zweier in je einer getrennten Kammer
verlaufender Leiter (9, 12) gebildet werden, an die jeweils die Enden von Serienschaltungen
einer Mehrzahl von Lämpchen angeschlossen sind.
5. Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Anschüsse jeweils zweier aufeinanderfolgender Lämpchen einer Serienschaltung mittels
Leitern miteinander verbunden sind, die abwechselnd für aufeinanderfolgende Lämpchenzusammenschaltungen
in zwei verschiedenen Kammern (10, 11) miteinander verbunden sind.
6. Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Stege nicht über die gesamte Länge des die Lämpchen tragenden, eine Trägerplatte
(101) bildenden Kunststoffprofils erstrecken, sondern jeweils kurze klammerartige
Anformungen (106 bis 109) oder Umspritzungen aus Kunststoff bilden, deren Zwischenräume
die Kammern darstellen.
7. Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens eines der über die Länge der Trägerplatte hinausgeführten Leiterenden (102,
105) gleichzeitig einen Anschlussstift für eine Steckfassung (124) bildet.
8. Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Anschlüsse der Glühlämpchen (111) durch Durchbrüche (115, 116) der Trägerplatte
hindurch mittels Punktschweissung mit den Leitern verbunden sind.
9. Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Unterbrechungen der Leiter ebenfalls unterhalb von in der Trägerplatte vorhandenen
Ausnehmungen (117) ergeugt sind.
10. Leuchteinheitnacheinemdervorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
in Längsrichtung der Röhre gesehen, mehrere getrennte Tägerelemente vorgesehen sind,
die jeweils eine Serienschaltung von Lämpchen aufweisen, welche für eine allen Trägerelementen
gemeinsame Vorsorgungsspannung ausgelegt sind und die Verbindung der Trägerelemente
untereinander nur durch die die Versorgungsspannung führenden Leiter erfolgt.
11. Leuchteinheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass zur Vermeidung von übermässigen thermischen Dehnungen die Leiter u- oder omegaförmige
Bereiche aufweisen, welche insbesondere durch Überbrückungen in Querrichtung unter
Einbeziehung von Leiterteilen gebildet sind, die mindestens zum Teil in Kammern verlaufen,
welche sonst die Leiter aufnehmen, die zwei in der Serienschaltung aufeinanderfolgende
Glühlämpchen miteinander verbinden.
1. A lighting unit having at least two small glass- bulb lamps which are connected
in series and held by a supporting element, at one side thereof, which supporting
element is inserted in a transparent tube and also receives the current lead which
is taken to connections at the ends of the tube,
wherein the lamps (8) which have free wire connections are gripped directly in a corresponding
recess in the supporting element constructed in the form of a continuous flexible
plastics section (2);
the plastics section comprises, at its side remote from the lamps, additional webs
(3 to 5) which separate from one another a plurality of compartments in which the
individual conductors of the current supply are led;
the free wire connections (10,11) of the lamps are taken through the plastics section
to the compartments where they are either connected to one another for the purpose
of series connection or are connected to a conductor (9, 12) leading to one of the
two current connections; and
wherein the webs (3 to 5,6,7) or edges of the plastics section are supported at the
inside of the transparent tube (1).
2. A lighting unit as claimed in Claim 1, wherein the connections atthe ends ofthe
tube are formed by inserted sockets (15) consisting of plastics material and each
having an internal electrically conducting contact (16).
3. A lighting unit as claimed in Claim 2, wherein pushed onto each end of the tuber
is a protective sleeve (17) of aluminium which is retained by a locking ring (18).
4. A lighting unit as claimed in one of the preceding Claims, wherein various circuits
for the lamps are formed by means of two conductors (9, 12) each extending in a separate
compartment and to each of which the ends of series connections of a plurality of
lamps are connected.
5. A lighting unit as claimed in one of the preceding Claims, wherein the connections
of each two successive lamps of a series connection are connected to one another by
means of conductors which are connected to one another for successive lamp interconnections
alternately in two different compartments (10, 11).
6. A lighting unit as claimed in one of the preceding Claims, wherein the webs do
not extend over the whole length of the plastics section supporting the lamps and
forming a carrier plate (101) but form short bracket-like projecting formations (106
to 109) or extruded portions of plastics material, the gaps between which represent
the compartments.
7. A lighting unit as claimed in one of the preceding Claims, wherein at least one
of the ends (102, 105) of the conductors taken beyond the length of the carrier plate
simultaneously forms a connection pin for a socket (124).
8. A lighting unit as claimed in one of the preceding Claims, wherein the connection
of the small incandescent lamps (111) are connected to the conductors, through apertures
(115, 116) in the carrier plate by means of spot welding.
9. A lighting unit as claimed in one of the preceding Claims, wherein the interruptions
in the conductors are likewise produced below apertures (117) present in the carrier
plate.
10. A lighting unit as claimed in one of the preceding Claims, wherein a plurality
of separate supporting elements are provided, seen in the longitudinal direction of
the tube, each of which elements has a series connection of lamps which are designed
for a supply voltage common to all the supporting elements and the connection of the
supporting elements to one another is effected only by the conductors conveying the
supply voltage.
11. A lighting unit as claimed in one of the preceding Claims, wherein in order to
avoid excessive thermal expansion, the conductors have U-shaped or omega-shaped regions
which are formed, in particular, by bridging in the transverse direction using parts
of conductors which extend at least partially in compartments which otherwise receive
the conductors which connect together two successive incandescent lamps in the series
connection.
1. Unité d'éclairage comportant au moins deux petites lampes sous ampoule de verre
branchées en série, qui sont maintenues par un élément-support introduit dans un tube
transparent, et se trouvent appliquées contre un côté de cet élément-support, lequel
reçoit aussi l'amenée de courant allant aux moyens de raccordement aux extrémités
du tube, caractérisé
par le fait que les moyens de raccordement sous forme de fils dégagés sont reçus et
enserrés directement dans un réceptacle correspondant de l'élément-support qui est
réalisé sous la forme d'un profilé flexible continu en matière plastique (2);
par le fait que le profilé en matière plastique présente, sur son côté non tourné
vers les petites lampes, des nervures supplémentaires (3, à 5) qui séparent les unes
des autres plusieurs chambres dans lesquelles passent les conducteurs individuels
de l'amenée de courant;
par le fait que les moyens de raccordement des petites lampes, sous forme de fils
dégagés (10, 11), traversent le profile en matière pour atteindre les chambres où
ils sont connectés soit les uns aux autres pour réaliser un branchement série, soit
à l'un des deux conducteurs (9, 12) allant aux deux moyens de liaison électrique;
et
par le fait que les nervures (3 à 5, 6, 7) ou les arêtes du profilé en matière plastique
prennent appui contre le côté intérieur du tube transparent (1).
2. Unité d'éclairage selon revendication 1, caractérisée par le fait que les moyens
de raccordement situés aux extrémités du tube sont constitués par des douilles à emboîtement
(15), faites en matière plastique, insérées aux extrémités du tube, chacune comportant
un contact intérieur (16) conducteur de l'électricité.
3. Unité d'éclairage selon revendication 2, caractérisée par le fait qu'une douille
protectrice (17) en aluminium est placée, par emboîtement, sur chaque extrémité du
tube et est arrêtée par un anneau de serrage (18).
4. Unité d'éclairage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que différents circuits sont formés pour les petites lampes au moyen de
deux conducteurs (9, 12) passant chacun dans une chambre séparée, les extrémités de
chaque circuit constitué par une pluralité de petites lampes branchées en série étant
raccordées à ces deux conducteurs.
5. Unité d'éclairage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que les moyens de raccordement de deux petites lampes successives d'un
circuit série sont mutuellement reliés au moyen de conducteurs qui sont mutuellement
reliés de manière alternée pour des circuits de groupement de petites lampes successifs,
dans deux chambres différentes (10, 11).
6. Unité d'éclairage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que les nervures s'étendent non pas sur toute la longueur du profilé en
matière plastique constituant une plaque-support (101) portant les petites lampes,
mais constituent de courts reliefs (106 à 109) ou des recouvrements par extrusion,
du genre attache, en matière plastique, dont les espaces intermédiaires forment les
chambres.
7. Unité d'éclairage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
par le fait qu'au moins l'une des extrémités (102, 105) de conducteurs allant au-delà
de la longueur de la plaque-support constitue en même temps une broche de connexion
pour une monture à emboîtement (124).
8. Unité d'éclairage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que les moyens de raccordement des petites lampes (111) traversent des
ajours (115, 116) de la plaque-support et sont connectés aux conducteurs, par des
soudures par point.
9. Unité d'éclairage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que les interruptions des conducteurs sont également produites en dessous
d'évidements ou ajours (117) présents dans la plaque-support.
10. Unité d'éclairage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
par le fait qu'il est prévu, en considérant la direction longitudinale du tube, plusieurs
éléments-supports qui présentent chacun un circuit série de petites lampes agencées
pour une tension d'alimentation commune à tous les éléments-supports, et par le fait
que la liaison entre les éléments-supports n'est réalisée que par les conducteurs
portant la tension d'alimentation.
11. Unité d'éclairage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
par le fait que, pour éviter des déformations thermiques exagérées, les conducteurs
présentent des zones en forme de U ou de Q, lesquelles sont formées notamment par
des pontages en direction transversale, en recourant à des parties de conducteur passant
au moins en partie dans des chambres qui reçoivent par ailleurs les conducteurs reliant
deux petites lampes à incandescence se succédant dans le circuit série.