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(11) |
EP 0 072 931 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.1987 Patentblatt 1987/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.07.1982 |
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| (54) |
Verpackung sowie Verfahren zu deren Herstellung
Package and method for its production
Emballage et procédé pour sa fabrication
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
21.08.1981 DE 8124502 U 07.12.1981 DE 3148340 08.12.1981 DE 3148479 01.04.1982 DE 8209393 U 07.05.1982 DE 3217220
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.1983 Patentblatt 1983/09 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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85113131.8 / 0183037 |
| (71) |
Anmelder: C.P. Schmidt Verpackungs-Werk
GmbH & Co. KG |
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D-67663 Kaiserslautern (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hartmann, Alois
D-6792 Ramstein M 1 (DE)
- Lenhardt, Heiner
D-6750 Kaiserslautern (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schmidt-Evers, Jürgen, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Mitscherlich & Partner,
Postfach 33 06 09 80066 München 80066 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Verpackungen dieser Art, bei denen das verpackte Gut von dem Innenfutter umhüllt
ist, das wiederum von dem Verpackungskarton geschützt wird, sind bekannt, vgl. US-PS
37 68 719 und GB-PS 20 32 393. Sie werden insbesondere für Lebensmittel verwendet,
um diese geschützt, ggf. sogar steril aufbewahren zu können, vor Austrocknung oder
auch gegen Fremdgeruch und/oder -geschmack zu schützen, d.h., es wird ein ggf. hermetischer
Abschluß des zu verpackenden Gutes erreicht.
[0003] Bei Verpackungen dieser Art sollen mehrere sich an sich widersprechende Forderungen
erfüllt sein. Zum einen soll der Zugang zu dem Gut im Innenfutter durch den Endverbraucher
auf einfache Weise möglich sein, ohne daß bei der Herstellung, der Abfüllung, dem
Transport und/oder der Lagerung Beeinträchtigungen des Gutes zu befürchten sind. Zum
zweiten muß der dichte Abschluß des Gutes im Innenfutter gewährleistet sein, und es
muß eine dichte und feste Verbindung des das Innenfutter bildenden Innenfutterzuschnitts
gewährleistet sein. Zum dritten soll das Herstellen der Faltschachtel einschl. des
Innenfutters auf einfache, d.h., kostensparende Weise erfolgen können, da es sich
einerseits um Massenprodukte handelt und andererseits das verpackte Gut die wesentliche
Ware ist.
[0004] Bei den bekannten Ausgestaltungen sind Maßnahmen zur Sicherung der Lasche in ihrer
wiederverschlossenen Stellung nicht vorgesehen. Unter Berücksichtigung der Eigenspannung
des Faltschachtel-Materials ist deshalb der Verbleib der wiederverschlossenen Lasche
in ihrer Verschlußstellung nicht gewährleistet. Bei den bekannten Ausgestaltungen
ist zwar jeweils ein Kleber zur Sicherung der Lasche in ihrer Verschlußstellung vorgesehen,
jedoch verliert dieser Kleber beim Herausziehen der Lasche seine Funktion.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung der eingangs bezeichneten
Art so auszugestalten, daß mit einfachen Mitteln ein Zuhalteeffekt für die wiederverschlossene
Lasche erreicht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird jeweils durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 bis
3 jeweils gelöst.
[0007] Allen erfindungsgemäßen Lösungen ist ein Zuhalteeffekt gemeinsam, der auf die Lasche
in deren wiederverschlossenen Stellung wirkt und die Lasche daran hindert, selbsttätig
aufzugehen.
[0008] Gemäß der dem Anspruch 1 enthaltenen Lösung wird dies durch wenigstens einen Abschnitt
des Innenfutters erreicht, der in der wiederverschlossenen Stellung der Lasche den
Rand der Öffnung hintergreift. Dieser Abschnitt des Innenfutters wird beim Wiederverschließen
umgebogen, und er legt sich aufgrund seiner eigenen Elastizität innen an die die Öffnung
der Faltschachtel enthaltende Wand an und dient somit als federndes Schnappelement,
daß die Lasche daran hindert, von selbst aufzuspringen.
[0009] Bei den Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 2 und 3 beruht der Zuhalteeffekt jeweils
aufgrund einer Verhakung der Ränder des Innenfutters.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0011] Im folgenden wird die Erfindung anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
beschrieben und näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Verpackung in Form einer Faltschachtel mit aufreißbarer Lasche;
Fig. 2 schematisch einen Querschnitt durch den Fenster- und Laschenbereich der Verpackung;
Fig. 3 einen der Fig. 3 entsprechenden Schnitt durch eine Verpackung in abgewandelter
Ausgestaltung;
Fig. 4 eine weitere abgewandelte Ausgestaltung der Verpackung in perspektivischer
Darstellung;
Fig. 5a bis 5c im Ausschnitt eine Ausgestaltung der Lasche bzw. Sollreißlinie für
die Öffnung im Innenfutter als weiteres Ausführungsbeispiel;
Fig. 6 im Ausschnitt eine Ausgestaltung der Sollreißlinie für das Innenfutter sowie
Stanzabschnitte bei Kartonzuschnitten als weiteres Ausführungsbeispiel.
[0012] Gemäß Fig. 1 besteht die Verpackung aus einer von Wänden 11, 14, 24 gebildeten Faltschachtel
1, in der ein Innenfutter 2 angebracht ist. Dieses Innenfutter 2 kann als Beutel ausgebildet
sein, der das zu verpackende Gut allseits umschließt, es ist aber auch denkbar, daß
dieses Innenfutter 2 sich nur über bestimmte Gebiete der Schachtelinnenseite erstreckt.
Der Umriß der gewünschten Öffnung 5 im Innenfutter 2 ist durch eine erste Sollreißlinie
4 vorgeschwächt.
[0013] Fig. 1 zeigt die Verpackung in geöffnetem Zustand. Zum Öffnen zieht der Benutzer
eine Zunge 13 der Lasche 3 heraus und reißt die Lasche 3 entlang einer zweiten Sollreißlinie
6 aus der vorderen Wand 14 heraus. Dabei wird der Öffnungsabschnitt 15 des Innenfutters
2 mitgerissen, so daß er sich entlang der ersten Sollreißlinie 4 von dem Innenfutter
2 trennt und in dem Innenfutter 2 die Öffnung 5 gebildet wird. Die erste Sollreißlinie
4 entspricht dem Rand des Öffnungsabschnitts 15. Auf der Innenseite der Wand 14 befindet
sich das Innenfutter 2. Dieses Innenfutter 2 ist im Bereich des Öffnungsabschnitts
15 mit einer Klebstoffschicht 8 an die Innenseite der Wand 14 der Faltschachtel 1
angeklebt. Der Öffnungsabschnitt 15 wird durch die erste Sollreißlinie 4 in dem Innenfutter
2 umgrenzt.
[0014] Die Lasche 3 ist mit einer Falzung 10 versehen, die es ermöglicht, die herausgerissene
bzw. herausgezogene Lasche 3 zu einer Schütte zu knicken. In Fig. 1 sind das Innenfutter
2 und der aus dem Innenfutter 2 herausgerissene Öffnungsabschnitt 15 schraffiert dargestellt.
Zum Wiederverschließen wird die Lasche 3 wieder flach geformt, so daß der Rand 7 der
Lasche 3 mit der zweiten Sollreißlinie 6 in der Wand 14 wieder zusammenfällt.
[0015] Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Verpackung. Die Wand 14 ist durch Anstanzen
mit der zweiten Sollreißlinie 6 versehen. Die zweite Sollreißlinie 6 grenzt die Lasche
3 ab.
[0016] Fig. 3 zeigt eine Weiterbildung, bei der auf der Außenseite des Öffnungsabschnitts
15 zwischen dem Innenfutter 2 und der Lasche 3 eine Dochtmasse 9 angeordnet ist. Die
Dochtmasse 9 kann auf der Lasche 3 befestigt sein, sie kann sich aber auch auf dem
die Öffnung 5 umgebenden Randbereich des Innenfutters 2 befinden.
[0017] Fig. 4 zeigt eine Ausführung der erfindungsgemäßen Verpackung, die insbesondere für
Pralinenschachteln Verwendung finden kann. Die Lasche 3 ist hier als Klappe ausgebildet,
die aus der oben gelegenen Deckseite 14 der Faltschachtel 1 herausgeklappt wird. Auf
der Innenseite der Lasche 3 befindet sich der beim Öffnen herausgerissene Öffnungsabschnitt
15 des Innenfutters 2. Über den Rand 7 der Lasche 3 steht ein Randbereich 16 des Öffnungsabschnitts
15 über. Dieser Randbereich 16 greift nach dem Wiederverschließen der Lasche 3 unter
den entsprechenden Rand 17 der Öffnung in der Wand 14. Durch die punktierte Linie
ist angedeutet, wie weit nach dem Schließen der Klappe oder Lasche 3 der Randbereich
16 diesen Rand 17 untergreift.
[0018] Fig. 5a zeigt den Ausschnitt aus einem Kartonzuschnitt, insbesondere der Wand 14
einer Faltschachtel 1 mit einer Lasche 3, die längs der zweiten Sollreißlinie 6 um
einen Falz 23 herausklappbar ist. Die dargestellte Lasche 3 weist Falzungen 10 auf,
durch die die herausgerissene Lasche 3 zu einer Schütte knickbar ist und die Zunge
13 mit der Lasche 3 im Bereich der Durchstanzungen 12 aus dem Karton herausgezogen
werden kann. Fig. 5b zeigt das zugehörige Innenfutter 2 mit der ersten Sollreißlinie
4, längs der der Öffnungsabschnitt 15 aufreißbar ist. Wie bereits erläutert sind Innenfutter
2 und Kartonzuschnitt, insbesondere dessen Wand 14 zumindest im Überlappungsbereich
von Lasche 3 und dem Bereich innerhalb der Sollreißlinie 4 miteinander verbunden wie
verklebt, wie das auch in Fig. 5c dargestellt ist. Zum Unterschied gegenüber dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 sind die erste Sollreißlinie 4 des Innenfutters 2 und die zweite Sollreißlinie
6 im Kartonzuschnitt zur Bildung der Lasche 3 nicht gleichlaufend oder doch im wesentlichen
gleichartig ausgebildet. Vielmehr besitzt die erste Sollreißlinie 4 einen Verlauf,
der den der zweiten Sollreißlinie 6 mehrfach kreuzt, so daß Randbereiche 18, 19 gebildet
sind, bei denen der innerhalb der ersten Sollreißlinie 4 liegende Bereich über den
innerhalb der zweiten Sollreißlinie 6 liegenden Bereich, d.h. die Lasche 3, übersteht.
Weiter verlaufen die in Richtung auf den Falz 23 der Lasche 3 verlaufenden Abschnitte
25, 26 der ersten Sollreißlinie 4 des Innenfutters 2 etwa konusförmig aufeinander
zu und enden in einem freien Bereich 27, der sich etwa im Bereich des Falzes 23 erstreckt
(Fig. 5c). Außerhalb der Sollreißlinie 4 und jenseits der Abschnitte 25, 26 sind daher
Bereiche 21, 22 gebildet, bei denen die Lasche 3 nahe dem Falz 23 übersteht, also
dort wesentlich breiter als der durch die Sollreißlinie 4 definierte Bereich 27 ist.
[0019] Beim Aufreißen der Lasche 3 längs der Sollreißlinie 6 wird auch das Innenfutter 2
längs der ersten Sollreißline 4 aufgerissen. Die Randbereiche 18,19 stehen über die
Lasche 3 vor und können, wie das bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 erläutert
worden ist, beim Schließen der Lasche 3 wieder hinter den entsprechenden Rand der
Öffnung greifen, so daß sie beim Wiederverschließen der gebildeten Öffnung als Verriegelung
dienen. Darüberhinaus ermöglicht der durch die konusförmig aufeinanderzu verlaufenden
Abschnitte 25, 26 gebildete schmalere Bereich 27 das bessere Ausgießen über die Lasche
3. Ein Überlaufen des auszuschüttenden Guts über die Lasche 3 hinaus wird weitgehend
vermieden.
[0020] Vorteilhaft ist eine im wesentlichen symmetrische Ausbildung von Lasche 3 und erster
Sollreißlinie 4, insbesondere zu einer von dem Falz 27 ausgehenden Mittellinie, die
hier mit einer Falzung 10 zusammenfällt.
[0021] Auch bei dieser Ausgestaltung der Erfindung kann der Auftrag der Dochtmasse 9 in
der erläuterten Weise vorgesehen sein.
[0022] Um auch bei dünnwandigen und großflächigen Innenfuttern 2 (Folien) und Aufreißöffnungen
ein sicheres Aufreißen des Innenfutters 2 längs der ersten Sollreißlinie 4 zu gewährleisten,
ist die erste Sollreißlinie 4 in der in Fig. 6 näher erläuterten Weise ausgebildet.
[0023] Die erste Sollreißlinie 4 für das Innenfutter weist abwechselnd Stanzabschnitte 46
und Brückenabschnitte 47 (ohne Stanzung) auf. Erfindungsgemäß sind die Stanzabschnitte
46 gekrümmt ausgebildet, und es greifen aufeinanderfolgende Stanzabschnitte 46 hakenförmig
ineinander ein. Die dargestellten Stanzabschnitte 46 bestehen aus einem geradlinigen
Teil 48, der in Richtung der ersten Sollreißlinie 4 verläuft, und einem gekrümmten
oder abgewinkelten Teil 49, der die erste Sollreißlinie 4 schneidet und zwar entgegen
der ersten Sollreißlinie 4 und damit der Aufreißrichtung (Pfeil 44).
[0024] Wenn in dem Innenfutter 2 eine eigene Griff-Zunge 45 vorgesehen ist, erfolgt der
Beginn des Aufreißens des Innenfutters 2 längs der ersten Sollreißlinie 4 von einem
zwischenliegenden Abschnitt. Es ergeben sich somit zwei verschiedene Aufreißrichtungen
44. Die Ausrichtung der gekrümmten Teile 49 der Stanzabschnitte 46 ist ausgehend von
dieser Griff-Zunge 45 aus zueinander entgegengesetzt, wodurch ein breitflächiges Aufreißen
von einer kleinen Griff-Zunge 45 aus einwandfrei und sauber erfolgen kann.
[0025] Die Stanzabschnitte 46 bei dem Innenfutter sind lediglich Anstanzungen, wodurch es
möglich ist, auch sehr dünne Folien auch bei großen Aufreißöffnungen (Öffnungsabschnitt
15) zu verarbeiten. Unter Anstanzung wird ein Stanzvorgang verstanden, bei dem das
Stanzwerkzeug die Folie nicht durchtrennt, sondern in ihr entsprechende Ankerbungen
oder Einkerbungen vorsieht. Auf diese Weise wird der hermetische Abschluß des zu verpackenden
Gutes sichergestellt.
[0026] In Fig. 6 ist auch die bei Kartonzuschnitten bekannte Verwendung hakenförmiger Stanzabschnitte
dargestellt. Diese dürfen jedoch bei Kartonzuschnitten aus den erwähnten Gründen nicht
ineinander greifen und werden daher nur zur Begrenzung von Aufreißstreifen 43 verwendet.
[0027] Fig. 6 zeigt weiter, daß sich die Lasche 3 nicht notwendigerweise nur in einer Ebene
der Faltschachtel 1 erstrecken muß, sie kann vielmehr über eine Falznaht 50 greifen.
Es ist zu erwähnen, daß selbstverständlich ein derartiges Übergreifen über eine Falznaht
auch bei dem Innenfutter 2 möglich ist, auch wenn dies nicht im einzelnen dargestellt
ist.
[0028] Die in der erläuterten Weise ausgebildete erste Sollreißlinie 4 ermöglicht es also,
nicht nur bei kleinen Innenfuttern 2 und kleinen Laschen 3 Öffnungsabschnitte 15 in
dem Innenfutter 2 vorzusehen, sondern auch bei großflächigen Innenfuttern 2 und Laschen
3 sowie sehr dünnen Folien.
1. Verpackung aus einer Faltschachtel (1) mit Wänden aus faltbarem Material, insbesondere
aus Karton, mit einem Innenfutter (2) und mit einer im Bereich des Innenfutters angeordneten,
aus mindestens einer Wand (14) der Faltschachtel (1) unter Bildung einer Öffnung herausziehbaren
Lasche (3), wobei das Innenfutter (2) im Bereich der Lasche (3) mit einer ein Fenster
(5) vorzeichnenden ersten Sollreißlinie (4) versehen und im Bereich des von der ersten
Sollreißlinie (4) umgrenzten Fensters (5) mit der Lasche (3) verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Sollreißlinie (4) teilweise außerhalb des Randes (17)
der von der Lasche (3) freigegebenen Öffnung der Faltschachtel (1) verläuft (Fig.
4).
2. Verpackung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Sollreißlinie (4) wellenförmig ausgebildet ist (Fig. 4).
3. Verpackung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Sollreißlinie (4) aus Stanzabschnitten (46) und Brückenabschnitten (47) zwischen
diesen längs der ersten Sollreißlinie (4) besteht, und daß die Stanzabschnitte (46)
längs der ersten Sollreißlinie (4) gekrümmt ausgebildet sind und aufeinanderfolgende
Stanzabschnitte (46) hakenförmig ineinandergreifen (Fig. 6).
4. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Sollreißlinie
(4) des Innenfutters (2) und die Außenkontur (zweite Sollreißlinie 6) der herausziehbaren
Lasche (3) sich mehrfach kreuzen derart, daß mehrere Randbereiche (18, 19) innerhalb
der ersten Solfreißlinie (4) außerhalb des Randes der von der Lasche (3) freigegebenen
Öffnung verlaufen (Fig. 5c).
5. Verpackung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Randbereiche
(18, 19) symmetrisch zu einer Mittellinie der Lasche (3) angeordnet sind, wobei die
Mittellinie von einem Falz (23) ausgeht, um den die Lasche (3) herausklappbar ist.
6. Verpackung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei der zur
Mittellinie symmetrischen Abschnitte (25,26) der ersten Sollreißlinie (4) von der
jeweiligen Kreuzungsstelle ausgehend konusförmig aufeinanderzu verlaufen.
7. Verpackung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abschnitte (25,
26) in Richtung auf den Falz (23) konusförmig aufeinanderzu verlaufen, um den die
Lasche (3) herausklappbar ist.
8. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand
(7) der Lasche (3) durch eine zweite Sollreißlinie (6) in der Wand (14) vorgezeichnet
ist.
9. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenfutter
(2) aus Kunststoffolie besteht.
10. Verpackung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenfutter (2) aus
metallisierter Kunststoffolie besteht.
11. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Sollreißlinie (4) in dem Innenfutter (2) angestanzt ist.
12. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Sollreißlinie (4) durch eine Perforation des Innenfutters (2) gebildet ist.
13. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Solireißlinie (4) wellenförmig ausgebildet ist (Fig. 4).
14. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Sollreißlinie (4) aus Stanzabschnitten (46) und Brückenabschnitten (47) zwischen
diesen längs der ersten Sollreißlinie (4) besteht, und daß die Stanzabschnitte (46)
längs der ersten Sollreißlinie (4) gekrümmt ausgebildet sind und aufeinanderfolgende
Stanzabschnitte (46) hakenförmig ineinandergreifen (Fig. 6).
15. Verpackung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzabschnitte (46)
jeweils aus einem geradlinigen Teil (48) und einem diesem gegenüber abgewinkelten
Teil (49) bestehen, sich der geradlinige Teil (48) in Richtung der ersten Sollreißlinie
(4) erstreckt und der abgewinkelte Teil (49) die erste Sollreißlinie (4) schneidet.
16. Verpackung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der abgewinkelte Teil
(49) die erste Sollreißlinie (4) entgegen der Aufreißrichtung (Pfeil 44) schneidet.
17. Verpackung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der abgewinkelte Teil
(49) die erste Sollreißlinie (4) unter einem spitzen Winkel schneidet.
18. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lasche (3) sich über eine Kante der Faltschachtel (1) hinweg erstreckt, und das Ende
der Lasche (3) als Zunge (13) ausgebildet ist, die unter eine Wand (11) der Faltschachtel
steckbar ist (Fig. 1).
19. Verpackung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (11) an der
Kante eine Ausnehmung (12) aufweist.
20. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das
Innenfutter (2) im Bereich des Fensters (5) an der Lasche (3) angeklebt ist.
21. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lasche (3) etwa ellipsen- oder kreisförmig ausgebildet ist.
22. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das
Innenfutter (2) durch einen Beutel gebildet ist.
1. Package consisting of a folding box (1) with walls of foldable material in particular
of cardboard, with an inner lining (2) and with a flap (3) arranged in the region
of the inner lining, which flap can be pulled out of at least one wall (14) of the
folding box (1) thereby forming an opening the inner lining (2) being provided, in
the region of the flap (3), with a first prescribed tear line (4) defining a window
(5) and connected, in the region of the window (5) circumscribed by the first prescribed
tear line (4), to the flap (3), characterised in that the first prescribed tear line
(4) runs partially outside the border (17) of the opening of the folding box (1) released
by the flap (3) (fig. 4).
2. Package according to the preamble of claim 1, characterised in that the first prescribed
tear line (4) has an undulating form (fig. 4).
3. Package according to the preamble of claim 1, characterised in that the first prescribed
tear line (4) consists of pressed sections (46) and interposed bridge sections (47)
along the first prescribed tear line (4), and in that the pressed sections (46) along
the first prescribed tear line (4) have a crooked shape and consecutive pressed sections
(46) interlock like hooks (fig. 6).
4. Package according to claim 1, characterised in that the first prescribed tear line
(4) of the inner lining (2) and the outer contour (second prescribed tear line 6)
of the flap (3) which can be pulled out, cross one another several times in such a
way that several border regions (18, 19) within the first prescribed tear line (4)
run outside the border of the opening released by the flap (3) (fig. 5c).
5. Package according to claim 4, characterised in that at least two border regions
(18, 19) are arranged symmetrically about a central line of the flap (3), the central
line proceeding from a fold (23) around which the flap (3) can be swung out.
6. Package according to claim 5, characterised in that at least two of the sections
(25, 26) of the first prescribed tear line (4) which are symmetrical about the central
line, converge on one another conically proceeding from the relevant intersection.
7. Package according to claim 6, characterised in that both sections (25, 26) converge
on one another conically in the direction of the fold (23), around which the flap
(3) can be swung out.
8. Package according to one of claims 1 to 7, characterised in that the border (7)
of the flap (3) is marked by a second prescribed tear line (6) in the wall (14).
9. Package according to one of claims 1 to 8, characterised in that the inner lining
(2) consists of plastic foil.
10. Package according to claim 9, characterised in that the inner lining (2) consists
of metallised plastic foil.
11. Package according to one of claims 1 to 10, characterised in that the first prescribed
tear line (4) is punched in the inner lining (2).
12. Package according to one of claims 1 to 10, characterised in that the first prescribed
tear line (4) is formed by a perforation of the inner lining (2).
13. Package according to one of claims 1 to 12, characterised in that the first prescribed
tear line (4) has an undulating form (fig. 4).
14. Package according to one of claims 1 to 13, characterised in that the first prescribed
tear line (4) consists of pressed sections (46) and interposed bridge sections (47)
along the first prescribed tear line (4), and in that the pressed sections (46) along
the first prescribed tear line (4) have a crooked shape and consecutive pressed sections
(46) interlock like hooks (fig. 6).
15. Package according to claim 14, characterised in that the pressed sections (46)
each consist of a straight-line part (48) and a part (49) inclined to it, the straight-line
part (48) extends in the direction of the first prescribed tear line (4) and the inclined
part (49) intersects the first prescribed tear line (4).
16. Package according to claim 15, characterised in that the inclined part (49) intersects
the first prescribed tear line (4) against the tear direction (arrow 44).
17. Package according to claim 16, characterised in that the inclined part (49) intersects
the first prescribed tear line (4) at an acute angle.
18. Package according to one of claims 1 to 17, characterised in that the flap (3)
extends beyond one edge of the folding box (1), and the end of the flap (3) has the
form of a tongue (13) which can be pushed under one wall (11) of the folding box (fig.
1).
19. Package according to claim 18, characterised in that the wall (11) has a recess
(12) at the edge.
20. Package according to one of claims 1 to 19, characterised in that the inner lining
(2) is stuck to the flap (3) in the region of the window (5).
21. Package according to one of claims 1 to 20, characterised in that the flap (3)
is approximately elliptical or circular-shaped.
22. Package according to one of claims 1 to 20, characterised in that the inner lining
(2) consists of a bag.
1. Emballage constitué d'une boîte pliante (1) ayant des parois en matière pliable,
en particulier en carton, comportant une doublure (2) et une patte (3) placée dans
la zone de cette doublure et écartable d'au moins une paroi (14) de la boîte pliante
(1) avec formation d'une ouverture, la doublure (2) étant pourvue dans la zone de
la patte (3) d'une première ligne de déchirement (4) dessinant une fenêtre (5) et
étant jointe à la patte (3) dans la zone de cette fenêtre (5) délimitée par cette
première ligne de déchirement (4), caractérisé en ce que la première ligne de déchirement
(4) s'étend en partie à l'extérieur du bord (17) de l'ouverture de la boîte pliante
(1) libérée de la patte (3) (figure 4).
2. Emballage selon le préambule de la revendication 1, caractérisé en ce que la première
ligne de déchirement (4) est ondulée (figure 4).
3. Emballage selon le préambule de la revendication 1, caractérisé en ce que la première
ligne de déchirement (4) est constituée de parties estampées ou perforées (46) et
de parties sans estampage ou perforation (47) situées entre elles et que les parties
estampées ou perforées (46) sont coudées et les parties estampées ou perforées (46)
successives s'engagent en crochet les unes dans les autres (figure 6).
4. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première ligne de
déchirement (4) de la doublure (2) et le contour extérieur (deuxième ligne de déchirement
6) de la patte tirable (3) se croisent plusieurs fois de façon telle que plusieurs
zones de bordure (18, 19) intérieures à la première ligne de déchirement (4) s'étendent
à l'intérieur du bord de l'ouverture libérée de la patte (3) (figure 5c).
5. Emballage selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'au moins deux zones de
bordure (18, 19) sont placées symétriquement par rapport à un axe de la patte (3),
cet axe partant d'un pli (23) autour duquel la patte (3) peut être rabattue.
6. Emballage selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'au moins deux des tronçons
(25, 26) de la première ligne de déchirement (4) symétriques par rapport à l'axe convergent
à partir du point de croisement.
7. Emballage selon la revendication 5, caractérisé en ce que les deux tronçons (25,
26) convergent vers le pli (23) autour duquel la patte (3) peut être rabattue.
8. Emballage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le bord (7)
de la patte (3) est délimité dans la paroi (14) par une deuxième ligne de déchirement
(6).
9. Emballage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la doublure
(2) est en feuille de plastique.
10. Emballage selon la revendication 9, caractérisé en ce que la doublure (2) est
en feuille de plastique métallisée.
11. Emballage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la première
ligne de déchirement (4) est estampée dans la doublure (2).
12. Emballage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la première
ligne de déchirement (4) est formée d'une perforation de la doublure (2).
13. Emballage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la première
ligne de déchirement (4) est ondulée (figure 4).
14. Emballage selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la première
ligne de déchirement (4) est constituée de parties estampées ou perforées (46) et
de parties sans estampage ou perforation (47) situées entre elles et que les parties
estampées ou perforées (46) sont coudées et les parties estampées ou perforées (46)
successives s'engagent en crochet les unes dans les autres (figure 6).
15. Emballage selon la revendication 14, caractérisé en ce que les parties estampées
ou perforées (46) sont constituées chacune d'une partie rectiligne (48) et d'une partie
(49) faisant un angle avec celle-ci, la partie rectiligne (48) s'étend dans la direction
de la première ligne de déchirement (4) et la partie faisant un angle (49) coupe la
première ligne de déchirement (4).
16. Emballage selon la revendication 15, caractérisé en ce que la partie faisant un
angle (49) coupe la première ligne de déchirement (4) en sens contraire du sens de
déchirement (flèche 44).
17. Emballage selon la revendication 16, caractérisé en ce que la partie faisant un
angle (49) coupe la première ligne de déchirement (4) à angle aigu.
18. Emballage selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que la patte
(3) s'étend au-delà d'une arête de la boîte pliante (1) et l'extrémité de la patte
(3) est constituée d'une languette (13) qui peut être engagée sous une paroi (11)
de la boîte pliante (figure 1).
19. Emballage selon la revendication 18, caractérisé en ce que la paroi (11) présente
à l'arête un évidement (12).
20. Emballage selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que la doublure
(2) est, dans la zone de la fenêtre (5), collée à la patte (3).
21. Emballage selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que la patte
(3) est à peu près elliptique ou circulaire.
22. Emballage selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisé en ce que la doublure
(2) est formée d'un sac.