(19)
(11) EP 0 112 276 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.11.1987  Patentblatt  1987/48

(21) Anmeldenummer: 83730101.9

(22) Anmeldetag:  24.10.1983
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B41J 13/00, B41J 11/58

(54)

Vorrichtung für die Zuführung einzelner Blätter von einem Blattstapel

Device for feeding single sheets from a pile of sheets

Dispositif pour amener des feuilles individuelles d'une pile de feuilles


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI SE

(30) Priorität: 17.12.1982 DE 3247341

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.06.1984  Patentblatt  1984/26

(71) Anmelder: MANNESMANN Aktiengesellschaft
40027 Düsseldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Lohrmann, Gerhard
    D-7915 Elchingen 1 (DE)
  • Röhrer, Kurt
    D-7908 Niederstotzingen (DE)

(74) Vertreter: Presting, Hans-Joachim, Dipl.-Ing. et al
Meissner & Meissner, Patentanwaltsbüro, Postfach 330130
14171 Berlin
14171 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Zuführung einzelner lätter von einem Blattstapel in den einer Schreibwalze zugeordneten Führungskanal mittels antreibbarer Vereinzelungsrollen, einem gegen die Vereinzelungsrollen bewegbaren Stapelboden und Anschlägen für den Blattstapel sowie die Einzelblätter separierenden, den Vereinzelungsrollen in den seitlichen Randbereichen des Blattstapels gegenüber zugeordneten Sperrfingern.

    [0002] Derlei Vorrichtungen für die Separierung einzelner Blätter von einem Blattstapel werden beispielsweise in Schreibautomaten. Druckern, insbesondere in Matrixdruckern, verwendet.

    [0003] Es ist bekannt (DE-Patentschrift 29 28 353), aus Transportwalzen einen Klemmspalt für das geförderte Blatt zu bilden, wobei die Transportwalzen über eine Rutschkupplung mit dem Antrieb der Schreibwalzen verbunden sind. Hierbei ist der Sperrfinger dem Klemmspalt zugeordnet und die Betätigungselemente für den Sperrfinger bestehen aus einer mit der Schreibwalze schlupffrei gekuppelten Nockenscheibe und aus einem die Nockenscheibe abtasten, den, mit dem Sperrfinger verbundenen Abtasthebel, wobei die Transportwalzen vom Transportorgan einerseits und von der Schreibwalze andererseits in einem solchen Abstand angeordnet sind, daß das geförderte Blatt jeweils gleichzeitig mit einer separierenden Transportrolle und den den Klemmspalt bildenden Transportrollen bzw. mit der Schreibwalze in Kontakt steht.

    [0004] Die bekannte Lösung bedient sich außerdem eines bewegbaren Stapelbodens, der mittels Federkraft andauernd gegen die die Einzelblätter separierenden Rollen gedrückt wird. Hierbei ist jedoch nicht auszuschließen, daß der mittels Federkraft bewegbare Stapelboden mehr als nur ein Blatt nach oben drückt, so daß die Vereinzelungsrolle auch zwei Blätter transportiert, die gegen den Sperrfinger geschoben werden. Im bekannten Fall dient außerdem der Sperrfinger lediglich als Anschlag und nicht zur eigentlichen Separierung von einzelnen Blättern im Bereich des Stapelbodens.

    [0005] Die vorliegende Erfindung unterstellt daher, daß dem Stapelboden sowohl seitliche Anschläge für den Blattstapel als auch die Einzelblätter separierende Sperrfinger auf Höhe des Blattstapels zugeordnet sind.

    [0006] Die eingangs bezeichnete Vorrichtung ist aus der US-A1-4 089 402 bekannt. Dort sind die Sperrfinger in Eckbereichen des Blattstapels angeordnet, so daß beim Separieren ein Einzelblatt geine querverlaufende Lage beibehält, wodurch der Separiervorgang nicht immer günstig verläuft. Außerdem wird die Wölbung des abzuziehenden Blattes in seiner Längsrichtung durch einen speziell abgewinkelten Stapelboden bestimmt, wobei je nach Höhe des Blattstapels sich erheblich unterschiedliche Verhältnisse für die Lage des abgewinkelten Teils des Stapelbodens ergeben, So befindet sich der abgewinkelte Teil des Stapelbodens erst in einer parallelen Lage zu den Separierfingern, wenn das Letzte Blatt eines Blattstapels unter den Separierfingern liegt. Ein derartiger Stapelboden erweist sich als relativ starr und unterstützt nicht die Wölbung des zu separierenden Einzelblattes, aufgrund deren der Separiervorgang erleichtert wird.

    [0007] Bei einer derartigen Bauweise, bei der der Blattstapel mittels der Sperrfinger nach oben zusammengehalten wird, besteht die besondere Schwierigkeit, ein Einzelblatt aus dem Eingriff der Sperrfinger, die meist paarweise in den Randbereichen des Blattstapels vorgesehen sind, herauszubringen.

    [0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs bezeichnete Vorrichtung im Hinblick auf ein verbessertes Außereingriffbringen eines Einzelblattes aus dem Bereich der seitlich angeordneten Sperrfinger weiterzubilden.

    [0009] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Stapelboden aus einer oder mehreren zur Einzelblatt-Mitte symmetrisch angeordneten Führungsleisten gebildet ist, denen jeweils eine antreibbare Vereinzelungsrolle gegenüberliegend im Bereich eines vorderen Anschlags zugeordnet ist, und das die Vereinzelungsrollen zu Beginn des Vereinzelungsvorgangs zumindest um den Weg der Überdeckung durch die Sperrfinger entgegen der Vorschubrichtung eines Einzelblattes drehantreibbar sind. Diese Lösung weist gleich mehrere Vorteile auf: Die Ausbildung des Stapelbodens aus einzelnen Führungsleisten in Verbindung mit der gegenüberliegenden Anordnung von Vereinzelungsrollen gestattet ein Aufwölben des Blattes quer zur Vorschubrichtung. Aufgrund dessen, daß die Sperrfinger den Vereinzelungsrollen in den seitlichen Randbereichen des Blattstapels zugeordnet sind, wird diese Queraufwölbung des Einzelblattes noch gefördert. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Zuruckziehen des Einzelblattes in queraufgewölbter Form ein sicheres Entziehen des Einzelblattes aus dem Bereich der Sperrfinger erlaubt, wonach die Bewegung in Vorschubrichtung ein sicheres Gleiten eines Einzelblattes über die Sperrfinger hinweg bewirkt.

    [0010] Das Separieren eines Einzelblattes wird nunmehr auch noch dadurch unterstützt, daß die Führungsleisten des Stapelbodens unter einem stumpfen Winkel aneinander anschließende Auflageflächen bilden. Hierdurch entsteht nämlich ein Aufwölben in Längsrichtung des Einzelblattes, wodurch ebenfalls das Außereingriffbringen aus der Wirkung der Sperrfinger unterstützt wird.

    [0011] Nach der weiteren Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungsleisten, seitlich parallel verlaufende Führungswände und Distanzstangen zu einer Wippe vereinigt sind, die mittels einer Drehachse schwenkbar in den Seitenteilen des Geräterahmens gelagert ist. Die Ausbildung zur Wippe sowie die schwenkbare Lagerung ermöglichen ein Schwenken des gesamten Stapels in Richtung auf die Vereinzelungsrollen.

    [0012] Hierbei ist außerdem vorteilhaft, daß der Wippe eine Steuerbrücke zugeordnet ist, die aus einem oder mehreren unter Federkraft stehenden, schwenkbar mittels einer Achse in den Seitenteilen des Geräterahmens gelagerten Hebeln besteht. Unabhängig von der Höhe des Blattstapels wird daher die Wippe stets in Richtung gegen die Vereinzelungsrollen geschwenkt, wobei die Anpreßkraft nahezu konstant gehalten wird.

    [0013] Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Wippe als Führung für eine auf Papierbreite einstellbare Führungswand dient.

    [0014] Die Antriebsübertragung für die Vereinzelungsrollen wird nach weiteren Erfindungsmerkmalen dahingehend vorgenommen, daß die Vereinzelungsrollen auf einer durch die Schreibwalze antreibbaren Achse angeordnet sind und daß die Antriebsbewegung mittels einer elektromagnetischen Kupplung bzw. mittels eines Antriebszuges in die zwei Drehrichtungen übertragbar ist.

    [0015] Vorteilhafterweise ist ferner vorgesehen, daß ein vorderer Anschlag und die Sperrfinger auf übereinanderliegenden Achsen aangeordnet sind.

    [0016] Um eine Rückwärtsbewegung der einzelnen Blätter zu begrenzen und gleichzeitig das Aufwölben in Längsrichtung der Einzelblätter zu unterstützen ist außerdem noch vorgeschlagen, daß ein hinterer Anschlag für jeweils ein Einzelblatt vorgesehen ist.

    [0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen

    Fig. 1 eine Draufsicht auf die gesamte Vorrichtung in ihrer Anwendung auf einen Matrixdrucker und

    Fig. 2 einen Schnitt A - B entsprechend der Schnittangabe in Fig. 1.



    [0018] In einem Geräterahmen, wie solche bei Matrixdruckern verwendet werden, sind in den Seitenteilen 1 und 2 die Achsen 3,4, 5 drehbar gelagert.

    [0019] Auf der Achse 3 befindet sich eine Wippe 31, die aus den Führungswänden 6 und 7 und den darin fest eingepreßten oder lose eingelegten Distanzstangen 8 besteht. Eine weitere Führungswand 9 kann auf der Achse 3 bzw. der Distanzstange 8 der gewünschten Papierbreite entsprechend seitlich verschoben und mittels eines nicht näher beschriebenen Feststellhebels auf der Achse 3 verriegelt werden. An den Führungswänden 6 und 9 sind in rückwärtiger Position Anschlagwinkel 10 und 11 vorgesehen, die in Raststellungen oder stufenlos verschiebbar sind und nach der jeweiligen Länge des Einzelblattes bzw. eines einzelnen Formulars eingestellt werden.

    [0020] Auf der Achse 4 befinden sich die Vereinzelungsrollen 17 sowie weitere noch zu beschreibende Antriebsteile.

    [0021] Unter Einbeziehung der Achse 5 ist eine Steuerbrücke 32 gebildet, die aus den äußeren Hebeln 12, die mit der Achse 5 fest verbunden sind, und einer Achse 13 gebildet ist. Die Achse 13 steht über die Langlöcher 6a mit den Führungswänden 6, 7 und 9 der Wippe 31 in Eingriff. Von zwei Zugfedern 14 wird die Steuerbrücke 32 im Uhrzeigersinn verschwenkt und nimmt durch die Achse 13 die darauf gelagerte Wippe 31 mit. Hierbei kommt der auf den Führungsleisten 15 gelagerte Formularstapel 16 zur Anlage an die auf der Achse 4 befindlichen Vereinzelungsrollen 17. Die Anpreßkraft bleibt hierbei immer konstant, auch wenn sich die Höhe des Formularstapels 16 ändert.

    [0022] Die eine Begrenzung für den Formularstapel 16 bilden zwei vordere Anschläge 18, die auf der Achse 19 gelagert sind.

    [0023] Die Vorrichtung wird u. a. von dem Kupplungsrad 20 angetrieben, das über einen Getriebezug 21 mit einem fest mit der Schreibwalze 22 verbundenen Zahnrad 23 in Eingriff steht. Das Kupplungsrad 20 ist Teil der elektromagnetischen Kupplung 24, die bei Bestromung die von der Schreibwalze 22 ausgehende Drehbewegung in gleicher Drehrichtung auf die Achse 4 überträgt.

    [0024] Nachfolgend wird die Wirkungsweise der Vorrichtung beschrieben:

    Wenn ein Einzelblatt bzw. ein Einzelformular zugeführt werden sollen, werden anfangs gleichzeitig die elektromagnetische Kupplung 24 bestromt und die Schreibwalze 22 der Büromaschine um eine festprogrammierte Wegstrecke im Gegenuhrzeigersinn gedreht (Figur 2). Hierbei ist die Achse 4 über die elektromagnetische Kupplung 24 eingeschaltet, so daß die Bewegung in Gegenrichtung über den Getriebezug 21 von der Schreibwalze 22 übertragen werden kann. Über das mit der Schreibwalze 22 verbundene Zahnrad 23 und den beschriebenen Getriebezug 21 wird das Kupplungszahnrad 20 mitgenommen, das wiederum die Achse 4 antreibt. Somit werden auch die auf der Achse 4 befindlichen Vereinzelungsrollen 17 im Gegenuhrzeigersinn bewegt.



    [0025] Das jeweils obere Blatt vom Formularstapel 16, das durch die. federschlüssige Bewegung der Achse 13 an den Vereinzelungsrollen 17 anliegt, wird infolge dieser Drehbewegung in der ersten Phase nach hinten geschoben bis zur Anlage an die hinteren Anschläge 10 und 11. In der zweiten Phase wird das jeweils obere Blatt aus dem Überdeckungsbereich der Sperrfinger 25 als Papierniederhaltung herausgenommen und durch die Oberflächenkrümmung der Führungsleisten 15 zu einer noch größeren Bauchausbildung in Längsrichtung gezwungen. Beim Austritt des jeweils oberen Blattes aus den Sperrfingern 25 können sich gleichzeitig die nach unten gehaltenen seitlichen Blattecken zurückbiegen, nachdem sie vorher durch den Höhenversatz von den Vereinzelungsrollen zu den Sperrfingern 25 quergekrümmt waren.

    [0026] Bei der Umkehrbewegung der Schreibwalze 22 werden über die beschriebenen Antriebselemente auch die Achse 4 mit den Vereinzelungsrollen 17 im Uhrzeigersinn, d. h. in Vorschubrichtung für die Einzelblatter gedreht. Die Vereinzelungsrollen 17 schieben das Blatt bis in den Wirkungsbereich der Schreibwalze 22, danach schaltet die elektromagnetische Kupplung 24 ab. Hierbei wird das sich an den Ecken zurückbiegende jeweils obere Formular über die Sperrfinger 25 hinwegtransportiert und durch ein Leitblech 26 den Friktionsrollen 27 zugeführt.

    [0027] Im Bereich des oberen Leitbleches 28 ist ein Sensor 29 angeordnet, der die Vorderkante des Einzelblattes abfühlt und damit eine vorprogrammierte Reversierbewegung einleitet, die das Einzelblatt in die gewünschte Druckposition befördert.

    [0028] Der Auswurf des bedruckten Einzelblattes bzw. Formulars erfolgt in ein wegklappbares Ablagefach 30, dessen Vorteil darin liegt, daß man beim Einlegen des Formularstapels 16 volle Einsicht auf den Formularstapel hat.

    [0029] Nach dieser beschriebenen Einzelblattzuführung lassen sich ebenfalls mehrlagige Formularsätze zuführen.

    [0030] Es ist auch möglich, bei der beschriebenen Vorrichtung über ein zweites Papierreservoir einen zusätzlichen Formular- oder Kuvertstapel zu bevorraten, der entsprechend einer Programmierung abrufbar ist.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung für die Zuführung einzelner Blätter von einem Blattstapel in den einer Schreibwalze (22) zugeordneten Führungskanal mittels antreibbarer Vereinzetungsrollen (17), einem Begen die Vereinzelungsrollen (17) bewegbaren Stapelboden und Anschlägen (10, 11,18) für den Blattstapel sowie die Einzelblätter separierenden, den Vereinzelungsrollen (17) in den seitlichen Randbereichen des Blattstapels (16) gegenüber zugeordneten Sperrfingern (25),
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Stapelboden aus einer oder mehreren zur Einzetblatt-Mitte symmetrisch angeordneten Führungsleisten (15) gebildet ist, denen jeweils eine antreibbare Vereinzelungsrolle (17) gegenüberliegend im Bereich eines vorderen Anschlags (18) zugeordnet ist, und daß die Vereinzelungsrollen (17) zu Beginn des Vereinzelungsvorgangs zumindest Vorschubrichtung eines Einzelblattes drehantreibbar sind.
     
    2. Vorrichtung gemäß Anspruch
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Führungsleisten (15) des Stapelbodens unter einem stumpfen Winkel aneinander anschließende Auflageflächen bilden.
     
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2.
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Führungsleisten (15), seitlich parallel verlaufende Führungswände (6 und 7) und Distanzstangen (8) zu einer Wippe (31) vereinigt sind, die mittels einer Drehachse (3) schwenkbar in den Seitenteilen (1, 2) des Geräterahmens gelagert ist.
     
    4. Vorrichtung nach Ansprüch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Wippe (31) eine Steuerbrücke (32) zugeordnet ist, die aus einem oder mehreren unter Federkraft stehenden. schwenkbar mittels einer Achse (5) in den Seitenteilen (1 und 2) des Geräterahmens gelagerten Hebeln (12) besteht.
     
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 oder 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Wippe (31) als Führung für eine auf Papierbreite einstellbare Führungswand (9) dient.
     
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Vereinzelungsrollen (17) auf einer durch die Schreibwalze (22) antreibbaren Achse (4) angeordnet sind und daß die Antriebsbewegung mittels einer elektromagnetischen Kupplung (24) bzw. mittels eines Antriebszuges (21) in die zwei Drehrichtungen übertragbar ist.
     
    7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß ein vorderer Anschlag (18) und die Sperrfinger (25) auf übereinanderliegenden Achsen angeordnet sind.
     
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß ein hinterer Anschlag (10, 11) vorgesehen ist.
     


    Claims

    1. Device for the feeding of individual sheets from a stack of sheets into the guide channel, associated with a platen (22), by means of drivable separation rolls (17), a stack base which is movable towards the separation rolls (17) and stops (10,11,18) for the stack of sheets and also blocking fingers (25) separating the individual sheets and associated opposite the separation rolls (17) in the lateral margin regions of the stack of sheets (16),
    characterized in that
    the stack base is formed from one or more guide strips (15) arranged symmetrically to the centre of the individual sheet, with which strips there is associated in each case a drivable separation roll (17) lying opposite in the reginn of an anterior stop (18), and that the separation rolls (17) at the beginning of the separation process are rotatably drivable at least by the path of the covering through the blocking fingers (25) against the feed direction of an individual sheet.
     
    2. Device according to Claim 1,
    characterized in that
    the guide strips (15) of the stack base form bearing surfaces adjoining each other at an obtuse angle.
     
    3. Device according to Claims 1 and 2,
    characterized in that
    the guide strips (15), guide walls (6 and 7) running laterally parallel and spacer bars (8) are united into a rocker (31) which is nivotally mounted by means of a swivel axis (3) in the side pieces (1,2) of the frame of the apparatus.
     
    4. Device according to Claim 3,
    characterized in that
    associated with the rocker (31) is a control bridge (32), which consists of one or more levers (12) which are under spring tension and are pivotably mounted by means of an axis (5) in the side pieces (1 and 2) of the frame of the apparatus.
     
    5. Device according to Claims 3 or 4,
    charicterized in that
    the rocker (31) serves as a guide for a guide wall (9) which is able to be adjusted to the width of the paper.
     
    6. Device according to Claims 1 to 5,
    characterized in that
    the separation rolls (17) are arranged on an axis (4) which is drivable by the platen (22) and that the drivinc movementis able to be transferred into the two directions of rotation by means of an electromagnetic coupling (24) or respectively by means of a drive train (21).
     
    7. Device according to one or more of Claims 1 to 6,
    characterized in that
    an anterior stop (18) and the blocking fingers (25) are arranged on axes which lie one over the other.
     
    8. Device according to Claims 1 to 7,
    characterized in that
    rear stop (10, 11) is provided.
     


    Revendications

    1. Dispositif pour l'alimentation de feuilles individuelles d'une pile de feuilles dans le canal de guidage associé à un cylindre d'impression (22) au moyen de galets de séparation de feuilles commandables (17), comportant un fond de pile déplaçable contre les galets de séparation (17), et des butées (10, 11, 18) pour la pile de feuilles, ainsi que des doigts d'arrêt (25), séparant les feuilles individuelles, associes aux galets de séparation (17) en regard des zones de bord latérales de la pile de feuilles (16),
    caractérisé en ce que le fond de pile est formé d'une ou plusieurs baguettes de guidage (15) disposées symétriquement par rapport au centre de la feuille individuelle, à chacune desquelles est associé un galet de séparation commandable (17) de façon opposée dans la zone d'une butée avant (18), et en ce que, au début du processus de séparation, les galets de séparation (17) peuvent être entraînés en rotation à l'encontre de la direction d'avance d'une feuille individuelle d'au moins l'étendue du recouvrement par les doigts d'arrêt (25).
     
    2. Dispositif selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que les baguettes de guidage
     
    (15) du fond de pile forment des surfaces d'appui se raccordant l'une à l'autre sous un angle obtus.
     
    3. Dispositif selon les revendications 1 et 2,
    caractérisé en ce que les baguettes de guidage (15), des parois de guidage s'étendant parallèlement latéralement (6 et 7) et des barres d'écartement (8) forment ensemble une bascule (31), qui est montée pivotante, au moyen d'un axe de rotation (3), dans les parties latérales (1, 2) du châssis de l'appareil.
     
    4. Dispositif selon la revendication 3,
    caractérisé en ce qu'une boîte de commande (32) est associée à la bascule (31), boite qui est constituée d'un ou plusieurs leviers (12) élastiquement sollicités, et montés pivotants au moyen d'un axe (5) dans les parties latérales (1 et 2) du châssis de l'appareil.
     
    5. Dispositif selon les revendications 3 ou 4,
    caractérisé en ce que la bascule (31) sert de guide pour une paroi de guidage (9) réglable à la largeur du papier.
     
    6. Dispositif selon les revendications 1 à 5,
    caractérisé en ce que les galets de séparation (17) sont disposés sur un axe (4) commandable par l'intermédiaire du cylindre d'impression (22), et en ce que le mouvement d'entraînement peut être transmis au moyen d'un couplage électromagnétique (24) ou au moyen d'un engrenage (21) dans les deux sens de rotation.
     
    7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6,
    caractérisé en ce qu'une butée avant (18) et les doigts d'arrêt (25) sont disposés sur des axes superposés.
     
    8. Dispositif selon les revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une butée arrière (10, 11) est prévue.
     




    Zeichnung