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EP 0 119 523 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.11.1987 Patentblatt 1987/48 |
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Anmeldetag: 01.03.1984 |
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Spielgerät
Play device
Dispositif de jeu
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
18.03.1983 CH 1499/83
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.09.1984 Patentblatt 1984/39 |
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Teilanmeldung: |
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86110234.1 / 0208337 |
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Anmelder: TMG GAMES AG |
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FL-9492 Eschen (LI) |
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Erfinder: |
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- Marugg, Niklaus
CH-9472 Grabs (CH)
- Thöny, Franz
FL-9492 Eschen (LI)
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Vertreter: Riederer, Conrad A., Dr. |
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Bahnhofstrasse 10 7310 Bad Ragaz 7310 Bad Ragaz (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Spielgerät mit einem einen kugelkalottenförmigen
Boden aufweisenden Grundkörper, einem Wassertank und einem mit dem Grundkörper lösbar
verbundenen Sitz.
[0002] Die üblichen Schaukelstühle und Schaukelpferde besitzen einen aus zwei gekrümmten
Kufen bestehenden Grundkörper und einen darauf angeordneten Sitz, wobei bei einem
Schaukelpferd zusätzlich noch Handstützen vorgesehen sind. Solche Schaukelstühle und
Schaukelpferde erlauben lediglich eine eindimensionale Wippbewegung und gestatten
keine Fortbewegung im Raum.
[0003] Die DE-A-2 342 864 zeigt eine Schaukelkugel bestehend aus einer Schale, in der ein
unterer Teil angenähert die Hälfte einer Kugelschale ist und einen Sitz enthält. Ein
Band umschliesst die Schale entlang einem Kreis in der Weise, dass die Berührung des
Bandes mit dem Boden die Grenze der Schaukelbewegung festlegt. Innerhalb der Schale
ist ausser dem Sitz auch ein Raum für Ballast vorgesehen, der beispielsweise aus Wasser
in einem Tank bestehen kann. Diese Schaukelkugel hat den Nachteil, dass sie dem Kind
nicht die Attraktion des Reitens auf einem Tier vermittelt und deshalb rasch an Attraktivität
verliert. Ferner ist nachteilig, dass die Schaukelkugel relativ teuer in der Herstellung
ist und einen separaten Wassertank benötigt.
[0004] Die US-A-4 037 833 betrifft ein Schaukelpferd, das einstückig aus Kunststoff besteht.
Es kann aber mit verschiedenen Überzügen überzogen werden, welche dem Schaukelpferd
beispielsweise das Aussehen eines Pferdes oder eines Nilpferdes geben. Die Bodenauflage
ist konvex, wobei ein Wulst vorgesehen ist, um die Schaukelbewegung zu limitieren.
Im Gegensatz zu den herkömmlichen Schaukelpferden können mit diesem Schaukelpferd
Bewegungen nach allen Seiten ausgeführt werden, wobei auch eine Fortbewegung auf dem
Boden möglich ist. Nachteilig ist jedoch, dass dieses Schaukelpferd relativ teuer
in der Herstellung ist. Des weiteren liegt der Schwerpunkt relativ hoch. Dementsprechend
ist auch die Kippgefahr relativ gross. Bei jedem Kippen muss aber auch mit einer Verletzung
des Benützers gerechnet werden.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Spielgerät der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, das billig in der Herstellung ist, leicht transportiert werden kann
und eine hohe Sicherheit bietet.
[0006] Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass der Grundkörper selbst als
ein mit einem Deckel verschlossener, ungefähr kugelkalottenförmiger Wassertank ausgebildet
ist, und dass der Sitz als Oberteil auf dem Grundkörper angeordnet ist. Dank dieser
Ausgestaltung kann insbesondere der Unterteil sehr preisgünstig im Blasverfahren herstellt
werden. Dank der Ausbildung als Wassertank wird der Schwerpunkt der Kombination Spielgerät/Kind
sehr tief angesetzt, ohne dass die Nachteile der vorbekannten Schaukelkugel in Kauf
genommen werden müssen: Gegenüber den bisherigen Schaukelpferden ist daher die Sicherheit
wesentlich grösser. Trotzdem ist das Spielgerät leicht zu transportieren, weil der
Ballast problemlos entleert und eingefüllt werden kann.
[0007] Vorteilhaft ist der Oberteil über dem Deckel angeordnet, um diesen für Kinderhand
unerreichbar zu machen. Dadurch wird die Gefahr von Wasserschäden durch ausfliessendes
Ballastwasser vermindert.
[0008] Gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an der Peripherie des Grundkörpers
ein Wulst ausgebildet. Dieser Wulst dient als Verstärkung des Grundkörpers, wenn dieser
als Hohlkörper ausgestaltet ist. Des weiteren hat der Wulst die Aufgabe, eine Kippbewegung
zu begrenzen und ein Umkippen bei starkem Schaukeln zu vermeiden.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnung
beschrieben.
[0010] Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines entenförmigen Ausführungsbeispiels des
Spielgeräts mit einem am Grundkörper lösbar befestigten Oberteil,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Gerät von Figur 1 und
Fig. 3 die nicht zur Erfindung gehörende Verwendung des Oberteils des Geräts von Figur
1 mit einem aufblasbaren Schwimmkörper.
[0011] Das Spielgerät gemäss den Figuren 1 und 2 weist einen Grundkörper 11 auf, der mit
dem Oberteil 39 lösbar verbunden ist. Der Oberteil weist einen Sitz 42 mit Rückenlehne
41 auf. Des weiteren stehen den Benützern Handstützen 43 zur Verfügung. Zur erhöhten
Sicherheit dient ferner ein Sicherheitsgurt 45. Der Grundkörper 11 besitzt einen konvex
gewölbten Boden 15 und ist ungefähr kugelkalottenförmig. An der Peripherie des Grundkörpers
11 ist ein Wulst 25 ausgebildet, der als Verstärkung dient und zugleich die Kippbewegung
begrenzt.
[0012] Der Grundkörper 11 ist als Wassertank, zweckmäßigerweise aus Kunststoff, ausgebildet
und weist eine mit Deckel 17 verschlossene Einfüllöffnung 19 auf, durch welche Wasser
21 eingefüllt werden kann. Dies dient zur Gewichtserhöhung und verhindert ein Fallen
des Benützers beim Gebrauch des Gerätes. Es wäre auch möglich, das Wasser beispielsweise
in einen Gummischlauch, der sich der Kontur des Wassertanks 11 anpassen kann, einzufüllen.
Der Gummischlauch kann dabei, je nach dem vom Benützer des Geräts geforderten Gewicht,
mehr oder weniger prall gefüllt werden.
[0013] Die Befestigung des Oberteils 39 am Grundkörper 11 kann mit irgendwelchen geeigneten
Mitteln erfolgen, z. B. mit Muttern 44, die auf am Grundkörper angeordneten Bolzen
45' aufgeschraubt sind. Diese zweiteilige.Ausführung hat den Vorteil, dass der Grundkörper
mit verschiedenen auswechselbaren Oberteilen verbunden werden kann. So kann beispielsweise
der Oberteil 39 die in Figur 1 dargestellte Entenform haben. Die zweiteilige Ausführung
erlaubt es auch, die Einfüllöffnung 19 mit dem Deckel 17 für Kinderhand unerreichbar
unter dem Oberteil 39 anzuordnen. Ferner kann der Ober:eil 39 z. B. mit einem aufblasbaren
Schwimmkörper 11' auf dem Wasser verwendet werden (Fig. 3). Dies stellt jedoch nicht
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
[0014] Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, sind die Muttern 44 in Vertiefungen 47 des Oberteils
39 angeordnet. Wenn die Verwendung des Oberteils 39 mit einem Schwimmkörper 11' (Fig.
3) vorgesehen ist, ist es aber zweckmässig, statt einer lokalen Vertiefung 47 eine
ringförmige Aussparung 47' vorzusehen. Es entsteht dann ein wulstförmiger Rand 49,
der von einer im Wasser befindlichen Person leicht erfasst werden kann.
[0015] Wie Figur 2 zeigt, ist der Grundkörper 11 nahe der Peripherie mit einer ringförmigen
Vertiefung 51 versehen, in welche der Oberteil 39 passt. Es wäre aber auch möglich,
bloss einen Flansch vorzusehen.
[0016] Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Formgebung hat den Vorteil, dass der Grundkörper
11 leicht durch Blasen hergestellt werden kann. Der Oberteil kann bei geeigneter Formgebung
durch Tiefziehen hergestellt werden.
[0017] Als Kunststoff wird vorteilhaft ein weicher Kunststoff, z. B. Polyäthylen, verwendet.
Weicher Kunststoff hat den Vorteil, dass er die Verletzungs- oder Beschädigungsgefahr
weitgehend verhindert. Gerät beispielsweise der Fuss eines anderen Kindes unter den
Wulst 25, so verformt sich dieser Wulst.
1. Spielgerät mit einem einen kugelkalottenförmigen Boden (15) aufweisenden Grundkörper
(11), einem Wassertank und einem mit dem Grundkörper (11) lösbar verbundenen Sitz
(42), dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) selbst als ein mit einem Deckel
(17) verschlossener, ungefähr kugelkalottenförmiger Wassertank ausgebildet ist, und
dass der Sitz (42) als Oberteil (39) auf dem Grundkörper (11) angeordnet ist.
2. Spielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (39) über
dem Deckel (17) angeordnet ist, um diesen für Kinderhand unerreichbar zu machen.
3. Spielgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Peripherie
des Grundkörpers (11) ein Wulst (25) ausgebildet ist.
4. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper
(11) nahe der Peripherie einen Flansch oder eine ringförmige Vertiefung (51) aufweist,
auf den bzw. in welche der Oberteil (39) passt.
5. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil
(39) an der Peripherie eine ringförmige Aussparung (47') aufweist.
6. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest
der Grundkörper (11) ein im Blasverfahren hergestelltes Werkstück aus Weichplastik
ist.
1. Play device comprising a base body (11) having a bottom in the form of a spherical
cap (15), a water tank, and a seat removably connected to the base body (11), characterised
in that the base body (11) itself is formed as a water tank in the form of a substantially
spherical cap and being closed by a cover (17), and that the seat (42) is located
as a top part (39) on the base body (11).
2. Play device as in claim 1, characterised in that the top part (39) is located above
the cover (17) to make the cover inaccessible to children.
3. Play device according to claim 1 or 2, characterised in that a bulge (25) is provided
at the periphery of the base body (11).
4. Play device according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the base
body (11), comprises close to the periphery a flange or a ring-like recess (51) on
which or into which, respectively, the top part (39) fits.
5. Play device according to one of the claims 1 to 4, characterised in that the top
part (39) comprises at its periphery a ring-like groove (47').
6. Play device according to one of the claims 1 to 5, characterised in that at least
the base body (11) is a blowmoulded object of soft plastics.
1. Dispositif de jeu comprenant un corps de base (11) qui présente un fond en forme
de calotte sphérique (15), un réservoir d'eau et un siège (42) fixé de façon amovible
au corps de base (11), caractérisé en ce que le corps de base (11) lui-même est realisé
à la manière d'un réservoir d'eau ayant approximativement la forme d'une calotte sphérique
et fermé par un bouchon (17) et en ce que le siège (42) est disposé sur le corps de
base (11) en tant que partie supérieure (39).
2. Dispositif de jeu selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie supérieure
(39) est disposée sur le bouchon (17) de manière à mettre celui-ci hors de portée
de la main de l'enfant.
3 Dispositif de jeu selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un bourrelet
(25) est formé à la périphérie du corps de base (11).
4, Dispositif de jeu selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que le corps de base (11) comporte, à proximité de sa périphérie, un rebord
ou une gorge annulaire (51) sur lequel ou dans laquelle s'adapte la partie supérieure
(39).
5 Dispositif de jeu selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en
ce que la partie supérieure (39) comporte à sa périphérie une cavité annulaire (47').
6 Dispositif de jeu selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en
ce qu'au moins le corps de base (11) est une pièce en matière plastique souple, fabriquée
par le procédé de soufflage.
