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EP 0 120 207 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.11.1987 Patentblatt 1987/48 |
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Anmeldetag: 24.01.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E01C 13/00 |
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Unterlegmatte für einen Bodenbelag, vorzugsweise für einen wasserdurchlässigen Kunstrasen,
sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
Matt as an underlay for a surfacing, in particular for water permeable artificial
turf, and process for its manufacture
Matelas d'assise pour un revêtement de sol, surtout pour un gazon artificiel perméable
à l'eau, ainsi que le procédé de sa fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
24.03.1983 DE 3310640
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.10.1984 Patentblatt 1984/40 |
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Anmelder: J.F. Adolff AG |
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D-71522 Backnang (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Unterlegmatte für einen Bodenbelag, insbesondere für
einen wasserdurchlässigen Bodenbelag und vorzugsweise für einen wasserdurchlässigen
Kunstrasen, bestehend aus einem in Schaumkunststoff ein gebetteten Verstärkungskern,
so daß eine rasterartige Struktur aus elastisch nachgiebigen Schaumkunststoffeldern
und dazwischen liegenden Öffnungen gebildet ist. Ferner betrifft die Erfindung ein
Verfahren zur Herstellung derartiger Unterlegmatten.
[0002] Eine bekannte derartige Unterlegmatte (DE-A-3 113 637) für wasserdurchlässige Kunstrasen
besitzt einen textilen Kern aus einer sog. Rascheiware, welcher ein schachbrettartiges
Muster aus ungefähr guadratischen, von Fäden gebildeten, zumindest nahezu geschlossenen
Feldern und dazwischen angeordneten, gleichfalls ungefähr quadratischen Öffnungen
bildet. Dieser Kern ist in Schaumkunststoff eingebettet, welch letzterer auf der Unterseite
der Unterlegmatte kissenförmige Polster bildet, zwischen denen die Öffnungen angeordnet
sind, während der textile Kern auf der Mattenoberseite nur knapp mit Schaumkunststoff
bedeckt ist.
[0003] Obwohl diese bekannte Unterlegmatte grosse vorteile aufweist, da infolge der Wölbung
der auf der Mattenunterseite gebildeten kissenförmigen Polster durch den Bodenbelag
und die Unterlegmatte hindurchgedrungenes Wasser auch dann gut ablaufen kann, nämlich
nach der Seite zu, wenn Bodenbelag und Unterlegmatte auf einem ebenen, wasserundurchlässigen
Untergrund verlegt werden, lassen die trittelastischen Eigenschaften der bekannten
Unterlegmatten doch noch zu wünschen übrig, insbesondere dann, wenn sie zusammen mit
einem Kunstrasen ein von Sportlern benutztes Spielfeld bilden. Das gewünschte weiche
Abfangen eines auftretenden Fusses erfordert bei einem Löcher aufweisenden Bodenbelag
eine grössere Höhe des elastischen Materials als bei einem Bodenbelag ohne Löcher,
dr. ..n ersteren das elastische Materiai, irn. vorliegenden Fall also der Schaumkunststoff,
in die Öffnungen hinein ausweichen kann. Nun könnte man daran denken, die Höhe der
kissenförmigen Polster der vorstehend beschriebenen bekannten Unterlegmatte durch
stärkeres Aufschäumen des Kunststoffs zu vergrössern; dadurch nimmt aber der Elastizitätsmodul
des Schaumkunststoffs ab, so daß dadurch nichts gewonnen wird. Ein Auftragen des aufschäumbaren
Kunststoffs mit grösserer Schichtdicke auf die geschlossenen Felder des textileh Kerns
der bekannten Unterlegmatte bei ihrer Herstellung lässt sich auch nicht verwirklichen,
weil der fliessfähige, noch nicht aufgeschäumte und formstabilisierte Kunststoff durch
die Öffnungen des textilen Kerns wegfliessen würde.
[0004] Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Unterlegmatte der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, die hinsichtlich ihrer trittelastischen Eigenschaften der bekannten,
vorstehend beschriebenen Unterlegmatte überlegen ist. Diese Aufgabe lässt sich erfindungsgemäss
dadurch lösen, daß man eine Unterlegmatte der eingangs erwähnten Art so ausbildet,
daß sie auf ihrer Unterseite am Rand mindestens eines Teils der Öffnungen vom Schaumkunststoff
gebildete, die Öffnungen nicht vollständig umschliessende, wulstartige Vorsprünge
aufweist. Zu bevorzugen sind Ausführungsformen, bei denen allen Öffnungen im wesentlichen
gleich, nämlich in der Ansicht von unten C-förmig ausgebildete und auch an allen Öffnungen
gleich angeordnete Vorsprünge zugeordnet sind. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
bildet der Schaumkunststoff ferner auf der Mattenoberseite kissenförmige Polster,
zwischen denen die Öffnungen angeordnet sind.
[0005] Die wulstartigen Vorsprünge verbessern die trittelastischen Eigenschaften; wenn sie
die Öffnungen nicht vollständig umschließen, behindern sie auch das Abfliessen von
aus den Öffnungen der Unterlegmatte nach unten austretendem Wasser nach der Seite
zu nicht, so daß die Unterlegmatte auch auf wasserundurchlässigem, ebenem Untergrund
verlegt werden kann. Die wulstartigen Vorsprünge an der Unterseite der erfindungsgemässen
Unterlegmatte bewirken ausserdem, daß die von einem aufspringenden Spieler oder dergleichen
ausgeübten Kräfte zum Teil durch Walkarbeit abgebaut werden, so daß die trittelastischen
Eigenschaften nicht allein durch die Volumelastizität des Schaumkunststoffs bestimmt
werden, wie dies bei der vorstehend geschilderten bekannten Unterlegmatte der Fall
ist. Auch bewirken die wulstartigen Vorsprünge auf der Unterseite der erfindungsgemässen
Unterlegmatte, daß sich zwischen dieser und einem Untergrund ein Stauraum mit verhältnismässig
hohem Volumen ergibt, so daß z. B. ein im Freien verlegter, wasserdurchlässiger Kunstrasen
auch bei starkem Regen nicht so schnell überflutet wird. Die trittelastischen Eigenschaften
eines Bodenbelags werden aber auch deshalb verbessert, weil der eigentliche Bodenbelag
nunmehr auf den sich auf der Oberseite der erfindungsgemässen Unterlegmatte befindlichen
kissenförmigen Polstern aufliegt und nicht auf der dünnen Schaumkunststoffschicht,
die sich bei der bekannten Unterlegmatte auf der Oberseite des textilen Mattenkerns
befindet.
[0006] Ein besonders einfaches Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemässen Unterlegmatte
zeichnet sich dadurch aus, daß im Durchlaufverfahren zunächst auf die Oberseite einer
Öffnungen aufweisenden Warenbahn ein aufschäumbarer, fliessfähiger Kunststoff aufgebracht
und dann die Dicke der Kunststoffauflage eingestellt wird, worauf aus den Öffnungen
nach unten austretender Kunststoff mittels mindestens eines unterhalb der Warenbahn
angeordneten Werkzeugs an den in Durchlaufrichtung hinteren Öffnungsrändern zumindest
teilweise nach oben gedrückt und an den in Durchlaufrichtung vorderen Öffnungsrändern
entfernt wird, und daß der Kunststoff aufgeschäumt und formstabilisiert wird, nachdem
der nach oben gedrückte Kunststoff wieder nach unten aus den Öffnungen ausgetreten
ist.
[0007] Die erfindungsgemässe Unterlegmatte eignet sich für alle Bodenbeläge, die besondere
trittelastische Eigenschaften haben sollen, ob es sich nun um textile Bodenbeläge
oder um platten- oder bahnförmige Kunststoff-Bodenbeläge handelt. Die besonderen Vorteile
der erfindungsgemässen Unterlegmatte treten aber am stärksten in Erscheinung, wenn
sie für wasserdurchlässige Kunstrasen verwendet wird, mit denen Sport- bzw. Spielfelder
ausgelegt werden.
[0008] Weitere merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten
Ansprüchen und/oder aus der nachfolgenden Beschreibung und der beigefügten zeichnerischen
Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Unterlegmatte
und eines Verfahrens zu ihrer Herstellung; in der Zeichnung zeigen:
Figur 1 ein Stück der Unterlegmatte, von oben gesehen;
Figur 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in Figur 1;
Figur 3 eine Ansicht der Unterlegmatte von unten, gesehen in Richtung des Pfeils A
in Figur 2;
Figur 4 ein Stück des textilen Kerns der Unterlegmatte während des Herstellungsverfahrens
(von oben gesehen);
Figur 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 in Figur 4 durch ein Feld des textilen Kerns,
und
Figur 6 eine schematische Darstellung des Verfahrens zur Herstellung der Unterlegmatte.
[0009] Die in den Figuren 1 bis 3 gezeigte, bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen
Unterlegmatte enthält einen textilen Kern 10 (s. Figur 2) in Form einer bahnförmigen
Paschelware, die anhand der Figuren 4 und 5 noch näher beschrieben werden wird. Dieser
textile Kern ist in Schaumkunststoff 12 eingebettet, welcher auf der Oberseite der
Unterlegmatte ein Raster kissenförmiger Polster 14 bildet, zwischen denen sich Drainageöffnungen
16 befinden. Durch die gewölbte Form der Polster 14 wird der Vorteil erreicht, daß
auf der Oberseite der Unterlegmatte anfallendes Wasser vollständig in Richtung auf
die Drainageöffnungen 16 abgeleitet wird.
[0010] Auf der Unterseite der Unterlegmatte bildet der Schaumkunststoff in der Draufsicht
ungefähr C-förmige wulstartige Vorsprünge 18, die erfindungsgemäss die Drainageöffnungen
16 an drei Seiten umfassen und gemäss Figur 3 jeweils links der zugehörigen Drainageöffnung
ihre grösste Höhe aufweisen. Wie sich aus Figur 2 ergibt, ist die Höhe der Vorsprünge
18 an ihrer höchsten Stelle grösser als die Breite der Drainageöffnungen, woraus besonders
gute trittelastische Eigenschaften der Unterlegmatte resultieren. Im Bereich der frei
auslaufenden Schenkel der C-förmigen Vorsprünge 18 nimmt die Höhe dieser Vorsprünge
stetig bis auf Null ab. Aus den Figuren 2 und 3 wird auch ersichtlich, daß der Schaumkunststoff
auf der Unterseite des textilen Kerns 10 diesen nur mit einer ganz dünnen Schicht
bedeckt.
[0011] Die Figur 4 zeigt bereits einen Teil einer Anlage zur Herstellung der erfindungsgemässen
Unterlegmatte, nämlich ein Teilstück eines endlosen, umlaufenden Transportbands 24,
welches mit Nägeln 26 bestückt ist. Mit Hilfe der Nägel 26 zweier derartiger, im Querabstand
voneinander angeordneter Transportbänder 24 wird der eine Warenbahn bildende textile
Kern 10 an seinen Längsrändern gehalten und zur Durchführung des erfindungsgemässen
Verfahrens in Längsrichtung der Transportbänder bewegt. Wie bereits erwähnt, besteht
der textile Kern 10 vorzugsweise aus einer Raschelware mit in Längsrichtung verlaufenden
Maschenstäbchen 28, zwischen denen Öffnungen 30 und geschlossene Felder 32 angeordnet
sind, die erfindungsgemäss ein schachbrettartiges Muster bilden. Die geschlossenen
Felder 32 werden von Fäden, Garnen oder Bändchen 34 gebildet, die in die maschenstäbchen
28 eingebunden sind, wobei die die Felder 32 gegenüber den Öffnungen 30 begrenzenden
Randfäden 34a eine grössere Dicke aufweisen als die übrigen Fäden der Felder 32, woraus
sich eine gewisse Muldenform der Felder 32 ergibt. In Figur 5 wurde eine solche Mulde
mit 38 bezeichnet.
[0012] Die Figur 6 zeigt nur die eine von zwei Transportwalzen 50, über die die beiden Transportbänder
24 verlaufen. Wie man auf der linken Seite der Figur 6 erkennt, wird die von dem textilen
Kern 10 gebildete Warenbahn oben auf die beiden Transportbänder 24 aufgelegt und mit
Hilfe deren Nägel 26 fixiert. Die Transportbänder 24 werden in Richtung des in Figur
6 gezeigten Pfeils B angetrieben. In einer ersten Station wird mittels einer Düse
54 ein aufschäumbarer, fliessfähiger Kunststoff 56 auf die Oberseite des textilen
Kerns 10 aufgetragen, wobei die Dicke der auf den geschlossenen Feldern 32 des textilen
Kerns 10 verbleibenden Kunststoffauflage mit Hilfe eines Rakels 58 eingestellt wird.
In einer dritten Station dient ein Rakel 60 dazu, den aus den öffnungen 30 nach unten
austretenden Kunststoff 56 an dem in Laufrichtung jeweils hinteren Rand einer jeden
Öffnung infolge der Schräge 60a des Rakels durch die Öffnung hindurch nach oben zurückzudrücken
(wenigstens teilweise), während jeweils am vorderen Rand einer jeden Öffnung der aus
dieser nach unten hindurch getretene Kunststoff durch das Rakel 60 abgetrennt wird,
so wie dies durch das in Figur 6 strichpunktiert angedeutete Rakel 60 verdeutlicht
wird (das Rakel befindet sich natürlich immer an derselben Stelle, nämlich an derjenigen,
an der es mit ausgezogenen Linien dargestellt wurde). Gleichzeitig wird mit dem Rakel
60 die Dicke der Kunststoffschicht auf der Unterseite des textilen Kerns 10 eingestellt.
Der abgestreifte Kunststoff gelangt in eine Wanne 64 und kann wiederverwendet werden.
[0013] Für die Unterseite des textilen Kerns 10 können auch mehrere Rakel 60 hintereinander
vorgesehen werden.
[0014] Nachdem die Warenbahn über das letzte Rakel 60 hinweggelaufen ist, tritt am hinteren
Rand einer jeden Öffnung 30 der zuletzt nach oben verdrängte Kunststoff wieder durch
die Öffnung hindurch nach unten aus dieser aus und bildet eine Wulst 66. Anschliessend
durchläuft die Warenbahn einen Ofen 70, in dem der Kunststoff 56 aufgeschäumt und
formstabilisiert wird. Dabei entwickeln sich die Polster 14 und die wulstförmigen
Vorsprünge 18, die, wie die Figur 3 erkennen lässt, die Form eines hochgesteilten
Kragens aufweisen. Schliesslich wird die Warenbahn von den Transportbändern 24 abgenommen,
beispielsweise indem man hinter der letzten Transportwalze 50 eine Abhebewalze vorsieht,
über die die Warenbahn verläuft.
1. Unterlegmatte für einen Bodenbelag, insbesondere für einen wasserdurchlässigen
Bodenbelag und vorzugsweise für einen wasserdurchlässigen Kunstrasen, bestehend aus
einem in Schaumkunststoff (12) eingebetteten Verstärkungskern (10), so daß eine rasterartige
Struktur aus elastisch nachgiebigen Schaumkunststoffeldern und dazwischen liegenden
Öffnungen (16) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Mattenunterseite
am Rand mindestens eines Teils der Öffnungen (16) vom Schaumkunststoff (12) gebildete,
die Öffnungen nicht vollständig umschliessende wulstartige Vorsprünge (18) vorgesehen
sind.
2. Matte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass allen Öffnungen (16) im wesentlichen
gleich ausgebildete ur-,4 angeordnete Vorsprünge (18)

sind.
3. Matte nach Anspruch 1 odc. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (18)
- in der Ansicht von unten - ungefähr C-förmig ausgebildet sind und ihre Höhe im Bereich
ihrer Stege zu deren freien Enden hin auf Null abnimmt.
4. Matte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schaumkunststoff auf der Mattenoberseite kissenförmige Polster bildet, zwischen
denen die Öffnungen angeordnet sind.
5. Matte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Polster (14) und die Öffnungen
(16) ein ungefähr schachbrettartiges Muster bilden.
6. Matte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass sie einen textilen Kern (10) aufweist, welcher ein schachbrettartiges muster
aus ungefähr rechteckigen und vorzugsweise quadratischen, von Fäden (34) gebildeten,
zumindest nahezu geschlossenen Feldern (32) und dazwischen angeordneten, gleichfalls
ungefähr rechteckigen bzw. quadratischen Öffnungen (30) bildet.
7. Matte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei einander
gegenüberliegende Ränder der Felder bildenden Fäden (34a) - senkrecht zur Mattenebenegrössere
Abmessungen haben als die im Innern der Felder liegenden Fäden, so dass jedes Feld
im Schnitt senkrecht zu diesen Randfäden eine nach oben offene Wanne (38) bildet.
8. Matte nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumkunststoff,
abgesehen von den wulstartigen Vorsprüngen, (18) auf der Unterseite der Felder des
textilen Kerns (10) nur eine dünne Schicht bildet.
9. Matte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Höhe der Vorsprünge (18) an deren hochster Stelle mindestens ungefähr gleich
der Breite der Vorsprünge und vorzugsweise grösser als ihre Breite ist.
10. Matte nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorsprünge(18) die Form eines hochgestellten Kragens haben.
11. Verfahren zur Herstellung einer Matte nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Durchlaufverfahren zunächst auf die Oberseite
einer Öffnungen (30) aufweisenden Warenbahn (10) ein aufschäumbarer, fliessfähiger
Kunststoff (56) aufgebracht und dann die Dicke der Kunststoffauflage eingestellt wird,
worauf aus den Öffnungen (30) nach unten austretender Kunststoff mittels mindestens
eines unterhalb der Warenbahn angeordneten Werkzeugs (60) an den in Durchlaufrichtung
hinteren Öffnungsrändern zumindest teilweise nach oben gedrückt und an den in Durchlaufrichtung
vorderen Öffnungsrändern entfernt wird, und dass der Kunststoff aufgeschäumt und formstabilisiert
wird, nachdem der nach oben gedrückte Kunststoff wieder nach unten aus den Öffnungen
ausgetreten ist.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenbahn (10) an
ihren seitlichen Längsrändern gehalten und angetrieben wird.
1. A backing mat for a ground covering, in particular for a water-permeable ground
covering and preferably for a water-permeable artificial grass, consisting of a reinforcing
core (10) embedded in foamed plastic (12) such that a gridlike structure of elastically
pliable foamed plastic sections and openings (16) arranged therebetween is formed,
characterized in that bulbous projections (18) are provided on the underside of the
mat at the edge of at least some of the openings (16), said projections being formed
from foamed plastic (12) and not completely encircling said openings.
2. Mat as defined in claim 1, characterized in that projections (18) having essentially
the same design and arrangement are associated with all the openings (16).
3. Mat as defined in claims 1 or 2, characterized in that said projections (18) -
when viewed from below - are approximately shaped like a C and their thickness in
the region of their arms is gradually reduced to zero towards their free ends.
4. Mat as defined in any or several of the preceding claims, characterized in that
the foamed plastic forms cushion-like pads (14) on the upper side of the mat, the
openings (16) being arranged between said pads.
5. Mat as defined in claim 4, characterized in that said pads (14) and said openings
(16) form an approximately checkered pattern.
6. Mat as defined in any or several of the preceding claims, characterized in that
it has a textile core (10) forming a checkered pattern consisting of approximately
rectangular and preferably square sections (32), said sections being formed by threads
(34) and being at least nearly closed, and openings (30) arranged therebetween, said
openings also being approximately rectangular or square.
7. Mat as defined in claim 6, characterized in that the threads (34a) forming at least
two opposite edges of said sections - perpendicular to the plane of the mat - have
larger dimensions than the threads located in the inner part of said sections so that
each section forms an upwardly open trough (38) when viewed in a section perpendicular
to the edge threads.
8. Mat as defined in claims 6 or 7, characterized in that the foamed plastic forms
only a thin layer on the underside of the sections (32) of the textile core (10),
with the exception of the bulbous projections (18).
9. Mat as defined in any or several of the preceding claims, characterized in that
the height of the projections (18) at their highest point is at least approximately
equal to the width of said projections and preferably greater than their width.
10. Mat as defined in any or several of the preceding claims, characterized in that
said projections (18) have the shape of a turned-up collar.
11. A method for producing a mat as defined in any or several of the preceding claims,
characterized in that in a continuous procedure a foamable, flowable plastic (56)
is first applied to the upper side of a web (10) comprising copenings (30) and the
thickness of the plastic coating is then adjusted, whereupon plastic flowing downwards
out of the openings (30) is pressed at least partially upwards at the rear edges of
said openings relative to the direction of feed and removed from the front edges of
said openings relative to the direction of feed by at least one tool (60) located
beneath the web, and that the plastic is foamed and its form stabilized once the plastic
pressed upwards has again passed downwards out of the openings.
12. Method as defined in claim 11, characterized in that the web (10) is held and
propelled at its lateral longitudinal edges.
1. Tapis d'assise pour un revêtement de sol, en particulier pour un revêtement de
sol perméable à l'eau et de préférence pour un gazon artificiel, constitué par un
noyau de renforcement (10) noyé dans une matière synthétique en mousse (12), de telle
sorte qu'une structure quadrillée de zones de matière synthétique en mousse cédant
élastiquement et d'ouvertures (16) situées entre elles soit formée, caractérisé en
ce que sur la face inférieure du tapis sont prévues, sur le bord d'une partie au moins
des ouvertures (16), des saillies en forme de bourrelet (18) formées par la matière
synthétique en mousse (12), n' entourant pas complètement les ouvertures.
2. Tapis suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'à toutes les ouvertures
(16) sont associées des saillies (18) essentiellement de réalisation et disposition
identiques.
3. Tapis suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les saillies (18)
- vues du dessous - sont réalisées approximativement en forme de C et leur hauteur
dans la zone de leurs parties médianes décroît jusqu'à zéro à leurs extrémités libres.
4. Tapis suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la matière synthétique en mousse forme sur la face supérieure du tapis, des rembourrages
(14) en forme de coussin, entre lesquels sont situées les ouvertures (16).
5. Tapis suivant la revendication 4, caractérisé en ce que les rembourrages (14) et
les ouvertures (16) forment un dessin approximativement en damier.
6. Tapis suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'il présente un noyau textile (10), qui forme un dessin en damier de zones (32)
approximativement rectangulaires et de préférence carrées, au moins presque fermées
et formées par des fils (34), et d'ouvertures (30) disposées entre elles, également
approximativement rectangulaires ou carrées.
7. Tapis suivant la revendication 6, caractérisé en ce que les fils (34a) formant
au moins deux bords mutuellement opposés - perpendiculairement au plan médian - ont
de plus grandes dimensions que les fils situés à l'intérieur des zones, de telle sorte
que chaque zone forme en coupe perpendiculairement à ces fils marginaux, une cuvette
(38) s'ouvrant vers le haut.
8. Tapis suivant la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la matière synthétique
en mousse, indépendamment des saillies en forme de bourrelets (18), ne forme qu'une
mince couche sur la face inférieure des zones (32) du noyau textile (10).
9. Tapis suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la hauteur des saillies (18) en leur endroit le plus haut est au moins approximativement
égale à la largeur des saillies et est de préférence supérieure à leur largeur.
10. Tapis suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les saillies (18) ont la forme d'un collet relevé.
11. Procédé pour la fabrication d'un tapis suivant une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'en un procédé continu, on applique d'abord sur la
face supérieure d'une bande de matière (10) présentant des ouvertures (30), une matière
synthétique fluide foisonnable (56) et on ajuste alors l'épaisseur de l'application
de matière synthétique, après quoi la matière synthétique échappée vers le bas des
ouvertures (30) est repoussée au moins partiellement vers le haut, au moyen d'au moins
un outil (60) disposé en dessous de la bande de matière, sur les bords arrière dans
le sens de circulation des ouvertures, et est enlevée sur les bords avant dans le
sens de circulation des ouvertures, et en ce que la matière synthétique est mise en
mousse et stabilisée en forme, après que la matière synthétique repoussée vers le
haut est ressortie vers le bas des ouvertures.
12. Procédé suivant la revendication 11, caractérisé en ce que la bande de matière
(10) est maintenue et entraînée sur ses bords longitudinaux latéraux.