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EP 0 124 638 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.11.1987 Patentblatt 1987/48 |
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Anmeldetag: 03.08.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65B 67/12 |
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Abfallbehälter
Refuse bag holder
Support de sac à déchets
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT LU NL SE |
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Priorität: |
06.05.1983 DE 8313907 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.11.1984 Patentblatt 1984/46 |
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Anmelder: BAUTEX Bautechnik für Projektierung
und Baudurchführung AG |
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Luzern (CH) |
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Erfinder: |
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- Herrmann, Bernd
D-1000 Berlin 30 (DE)
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Vertreter: Butenschön, Antje, Dr. et al |
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Patentanwälte
PFENNING, MEINIG & PARTNER
Kurfürstendamm 170 10707 Berlin 10707 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Abfallbehälter nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
[0002] Aus der AT-A-360 427 ist ein derartiger Abfallbehälter bekannt, der einen leistenförmigen
Befestigungsteil, der durch Klebe- oder Schraubverbindungen an einer Wand, zum Beispiel
einer Fläche im Inneren eines Kraftfahrzeuges befestigt ist, und einen drehbar im
Befestigungsteil gelagerten Halterahmen aufweist. Eine sackförmige Abfalltüte ist
mit ihren an der Öffnung liegenden Enden über einen viereckigen Klemmrahmen gestülpt,
der mit Spitzen versehen ist. Die Spitzen durchstoßen das Material der Tüte und krallen
sich in diesem fest. Der Klemmrahmen wird von unten her in den viereckigen Halterahman
eingesteckt, wobei an ihm vorgesehena Vorsprünge in entsprechende Ausnehmungen in
dem Halterahmen einrasten. Dabei wird die Tüte zwischen Klemmrahmen und Halterahmen
festgeklemmt.
[0003] Der Abfallbehälter wird über den aufklappbaren Deckel geöffnet und der Abfall kann
in die Tüte geworfen werden. In der betriebsbereiten Ruhestellung liegt der Halterahmen
senkrecht nach unten parallel zur Fläche, an der das Befestigungsteil befestigt ist,
wobei die Abfalltüte zwischen Fläche und Halterahmen in geschlossenem Zustand herunterhängt.
[0004] Dieser bekannte Abfallbehälter weist den Nachteil auf, daß beim Hineinwerfen von
schweren Gegenständen, zum Beispiel Flaschen, sich der Klemmrahmen aus seiner Rastposition
mit im Halterahmen löst und herunterfällt, so daß der Abfall sich ungewünscht verteilen
kann.
[0005] Die DE-A-2 712 821 beschreibt eine Vorrichtung zur Aufnahme von Abfall unter Verwendung
von biegsamen Säcken, die eine Arbeitsfläche mit Öffnungen aufweist, wobei an dem
Umfang der Öffnung zwei Falze vorgesehen sind, dessen einer einen mit einem Versteifungselemant
versehenan Sack und dessen anderer ainen Deckel aufnimmt. Diese Vorrichtung dient
zur Aufnahme von ständig auftretendan Abfällen aus Labors, Küchen oder dergleichen.
[0006] Aus der FR-A-2 169 950 ist ein Abfallbehälter bekannt, bei dem ein U-förmiger Bügel
an einem mit einem Sockel verbundenen senkrechten Ständer befestigt ist, wobei über
die Schenkel ein Abfallsack in der Weise gestülpt ist, daß er bereit und offen zur
Aufnahme von Abfällen ist. Weiterhin ist an dem Ständer ein Deckel vorgesehen, der
durch eine Fußtaste am Sockel zu öffnen ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Abfallbehälter mit einem Befestigungsteil
und einem in dam Befestigungsteil drehbar galagerten, durch einen aufklappbaran Deckel
abgeschlossenen Halterahmen derart zu verbessern, daß die in dem Halterahmen aufgenommene
Abfalltüte sicher gehalten wird und sich nicht ungewollt lösen und herunterfallen
kann, so daß auch schwerere Geganstände in dem Abfallbehälter aufgenommen werden können.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs
in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs gelöst. Dadurch, daß die Abfalltüte
über einen Bügel gestreift ist und der Bügel von der Deckelöffnung her in den Halterahmen
einlegbar ist und auf Vorsprüngen aufliegt, kann die Abfalltüte auch bei dem Einwurf
von schwereren Gegenständen nicht nach unten herausfallen. Durch Vorsehen von Erhebungen
an den Seitenbereichen des Deckels, die den Vorsprüngen des Halterahmens gegenüberliegen,
wird der auf dan Vorsprüngen aufliegende Bügel in seinar betriebsbereiten Ruhestellung,
d.h. in der sankrecht nach unten geschwenkten Stellung, an die Vorsprünge angedrückt.
[0009] Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestallt und wird in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf den Abfallbehälter in geschlossenem Zustand ohne Abfalltüte;
Fig. 2 die perspektivische Ansicht des Abfallbehälters mit geöffnetem Deckel ohne
Abfalltüte; und
Fig. 3 den Bügel mit der übergestreiften Abfalltüte.
[0010] Der Abfallbehälter entsprechend den Fig. 1 bis 3 weist ein Befestigungsteil 1, einen
Halterahmen 2, einen den Halterahman abschließenden Deckel 3, einen Bügel 4 und eine
Abfalltüte 5 auf. Das Befestigungstail 1 besteht aus einer Schiene 8, in denen Bohrungen
zur Aufnahme von Schrauben vorgesehen sein können, und aus zwei Seitenteilen 7. In
den Seitenteilen 7 sind Ausnehmungen 8 vorgesehen. Der Halterahmen 2 weist an seinen
hinteren Seitenteilen Ansätze 9 auf, wobei ein Ansatz länger ist als der andere. An
dem Seitenteil des Halterahmens 2 ist eine Feder 10 angeordnet, die mit ihrem freien
Ende zwischen Seitenteil 7 des Befestigungsteils 1 und Halterahmen 2 hineinragt, wobei
der längere Ansatz 9 an der Seite der Feder 10 vorgesehen ist. Durch seitlichen Druck
auf den Halterahmen an der der Feder 10 gegenüberliegenden Seite wird das freie Ende
11 der Feder gegen das entsprechende Seitenteil 7 des Befestigungsteils 1 gedrückt,
wödurch der langere Ansatz 9 tiefer in die Ausnehmung 8 hineintaucht und der gegenüberliegende
Ansatz 9 aus der gegenüberliegenden Ausnehmung 8 herausgenommen werden kann. Auf diese
Weise wird in einfacher Art der Halterahmen 2 von dem Befestigungsteil 1 gelöst.
[0011] Der Deckel 3 ist im Halterahmen 2 drehbar gelagert und ist gegen die Federkraft einer
Spiralfeder 12 aufzuklappen. An drei Innenseiten des Halterahmens 2 sind durchgehende
Vorsprünge 13 vorgesehen, die zur Aufnahme des Bügels 4 dienen. Dabei können die Vorsprünge
13 mit Vertiefungen versehen sein, die rund oder eckig ausgebildet sein können. Der
Bügel 4, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel 0-förmig ausgebildet ist, soll mit
seinem Profil der Vertiefung der Vorsprünge 13 entsprechen, so daß er sich in die
Vertiefungen der Vorsprünge 13 legt. An dem Deckel 3 sind den Vorsprüngen 13 gegenüberliegend
senkrecht hervorstehende Erhebungen 14 vorgesehen, die im geschlossenen Zustand des
Deckels 3 auf den Bügel 4 in den Vertiefungen der Vorsprünge 13 drücken. Die Abfalltüte
5 weist Schlaufen 15 auf, in die der Bügel 4 mit seinen zwei Seitenschenkeln einschiebbar
ist. Dabei kann die Tüte im oberen Bereich eine Lasche aufweisen, die um den Mittelschenkel
17 herumzulegen ist. Der Bügel 4 kann zum Beispiel aus einem Aluminiumdraht hergestellt
sein.
[0012] Die Wirkungsweise des Abfallbehälters ist wie folgt. Das Befestigungsteil 1 wird
über Schrauben oder Klebebänder mit einer Wand, zum Beispiel einer Fläche in einem
Kraftfahrzeug, verbunden. Der Halterahmen wird mit seinem längeren Ansatz 9 in die
Ausnehmung 8 des Seitenteils 7 eingeschoben, wobei die Feder 10 gespannt wird. Der
gegenüberliegende Ansatz 9 rastet in die gegenüberliegende Ausnehmung 8 ein und die
Feder 10 entspannt sich wieder. Der Halterahmen hängt mit seinem Deckel senkrecht
nach unten. Zum Gebrauch kann der Halterahmen 2 an dem Deckel 3 in einer ersten Bewegung
hochgehoben werden, da die Federkraft der Spiralfeder 12 so stark ist, daß sich der
Deckel 3 nicht öffnet. In einer weiteren Bewegung wird der Deckel 3 gegen die Federkraft
der Spiralfeder 12 aufgeklappt und der Abfall kann in die in dem Halterahmen 2 hängende
Tüte hineingeworfen werden. Zum Auswechseln der Abfalltüte 5 wird der Bügel mit der
gefüllten Abfalltüte entfernt, die Seitenschenkel 16 aus den Schlaufen 15 der Abfalltüte
5 herausgezogen und in die Schlaufen 15 einer neuen Tüte 5 gesteckt. Die Tüte mit
dem Bügel 4 wird von der Deckelöffnung her in den Halterahmen eingelassen und der
Bügel 4 wird auf die Vorsprünge 13 gelegt. Dabei wird die im Bereich des Mittelschenkels
17 möglicherweise vorhandene Lasche der Abfalltüte 5 festgelegt, so daß sich die Tüte
5 nicht zusammenfalten kann.
1. Abfallbehälter mit einem leistenförmigen Befestigungsteil (6) und einem in dem
Befestigungsteil (6) drehbar gelagerten, durch einen aufklappbaren Deckel (3) abgeschlossenen
Halterahmen (2), in dem eine Abfalltüte (5) aufgenommen ist, wobei in der betriebsbereiten
Ruhestellung der Halterahmen (2) und der Deckel (3) nach unten geschwenkt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halterahmen (2) an einer Innenseite Vorsprünge (13) aufweist,
auf denen ein Bügel (4) gelagert ist, wobei der Bügel (4) die Abfalltüte hält, die
in ihrem oberen Bereich Schlaufen (15) zum Einschieben des Bügels (4) aufweist, und
daß der Deckel (3) den Vorsprüngen (13) gegenüberliegend an den Seitenbereichen senkrecht
hervorstehende Erhebungen (14) aufweist, die den Bügel (4) an die Vorsprünge (13)
drücken.
2. Abfallbehälter nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (4) zwei Seitenschenkel
(16) und einen Mittelschenkel (17) aufweist, wobei die Seitenschenkel (16) in die
Schlaufen der Abfalltüte (5) eingesteckt sind.
3. Abfallbehälter nach einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorsprünge (13) als an drei Innenseiten durchgehender Absatz ausgebildet sind.
4. Abfallbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorsprünge (13) runde oder eckige Vertiefungen zur Aufnahme des Bügels (4) aufweisen.
5. Abfallbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bügel einen abgerundeten oder eckigen Querschnitt aufweist.
1. Waste bin with a strip-like fixing part (6) and a holding frame (2) terminated
by a hinged lid (3) and mounted in rotary manner in the fixing part and in which can
be received a waste paper bag (5), whereby at normal position ready for work the holding
frame (2) and the lid (3) are turned downwardly, characterized in that on its insides,
the holding frame (2) has protrusions (13), on which is mounted a hoop (4), which
retains the waste paper bag (5), having loops (15) in its upper region for inserting
the hoop (4) and that facing protrusions (13), the sides of lid (3) have vertical
projections (14) which press the hoop (4) against the protrusions (13).
2. Waste bin according to claim 1, characterized in that the hoop (4) has two side
legs (16) and a central leg (17), the side legs (16) being inserted in the loops of
the waste paper bag (5).
3. Waste bin according to one of the claims 1 or 2, characterized in that the protrusions
(13) are constructed as a continuous shoulder on three insides.
4. Waste bin according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the protrusions
(13) have circular or angular projections for receiving the hoop (4).
5. Waste bin according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the hoop
has a rounded or angular cross-section.
1. Réceptable à ordures comprenant une pièce de fixation (6) en forme de latte et
un cadre de support (2) couvert par un couvercle (3) relevable et articulé par rapport
à la pièce de fixation (6), le cadre de support (2) et le couvercle (3) dans leurs
positions prets à être mis en service étant dirigés vers le bas caractérisé en ce
que le cadre de support (2) comport à son intérieur des saillies (13) supportant un
archet (4) qui porte un sac à déchets ayant dans sa partie supérieure ddes passants
pour insérer l'archet et en ce que le couvercle contient à ses parties latérales vis-à-vis
aux saillies des épaulements qui pressent l'archet (4) contre les saillies.
2. Réceptacle à ordures suivant la revendication 1 caractérisé en ce que l'archet
comprend deux branches (16) et une pièce de milieu (17), les branches étant insérées
dans les passants du sac (5).
3. Réceptacle à ordures suivant la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que les
saillies (13) sont constituées par des rebords continus arrangés à trois côtés intérieures.
4. Réceptacle à ordures suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que les saillies (13) ont des creux ronds ou anguleux pour recevoir l'archet.
5. Réceptacle à ordures suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que la coupe transversale de l'archet est arrondie ou anqulaire.
