(19)
(11) EP 0 126 858 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.11.1987  Patentblatt  1987/48

(21) Anmeldenummer: 84102135.5

(22) Anmeldetag:  29.02.1984
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4H05B 3/16, H05B 3/46

(54)

Elektrischer Heizkörper

Electrical heating element

Corps de chauffe électrique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 22.04.1983 EP 83103976

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.12.1984  Patentblatt  1984/49

(71) Anmelder: Steinel GmbH & Co. KG
D-33442 Herzebrock-Clarholz (DE)

(72) Erfinder:
  • Lassahn, Arno
    D-4840 Rheda-Wiedenbrück (DE)
  • Langer, Lothar
    D-4800 Bielefeld 16 (DE)
  • Schulze-Fröhlich, Dieter F., Dr.-Ing.
    D-4830 Gütersloh 11 (DE)
  • Siwon, Hans
    D-8201 Obing (DE)

(74) Vertreter: Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser Anwaltssozietät 
Maximilianstrasse 58
80538 München
80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Heizkörper zum Erhitzen eines gasförmigen oder flüssigen Mediums, mit einer Haltevorrichtung zur Aufnahme einer Heizdrahtwendel, wobei die Haltevorrichtung aus einzelnen in axialer Richtung aufeinandergesetzten, im Querschnitt kreisförmigen Heizkörperelementen besteht, in denen in einander gegenüberliegenden Bereichen Ausnehmungen ausgebildet sind, in denen die Heizdrahtwendel liegt, und wobei sich die Außenwände der Heizkörperelemente in aufeinandergesetztem Zustand zu einer geschlossenen, zylindrischen Außenwand der Haltevorrichtung ergänzen. Ein derartiger Heizkörper ist bekannt aus der FR-A-1 348 098.

    [0002] Ähnliche Heizkörper sind beispielsweise bekannt aus der US-A-1 514 857 und der FR-A-931 619. Bei diesen Heizkörpern liegt die Heizdrahtwendel mit elektrisch in Reihe geschalteten Teilabschnitten zwischen einzelnen scheibenförmigen Heizkörperelementen, die an den außen liegenden Zylinderflächen Öffnungsschlitze aufweisen, über die die Heizdrahtwendel Kontakt mit dem zu erwärmenden Medium erhält. Da die Heizdrahtwendel bei diesen Heizkörpern durch das Medium relativ schlecht umspült wird, liegt die abgebbare Heizleistung auch bei maximaler Temperatur, mit der die Heizdrahtwendel belastbar ist, relativ niedrig. Es ist zwar beispielsweise aus der FR-A-1 268 738 bereits bekannt, die Heizspirale auf einen sternförmigen Träger aufzuspannen, so daß sie spiralförmig in einer Ebene zu liegen kommt und sie senkrecht zu dieser Ebene zu durchströmen, jedoch lassen sich mit einer solchen Anordnung keine hohen Temperaturen des zu erwärmenden Mediums erzielen. Bei allen Heizkörpern, bei denen eine Zwangsdurchströmung durch die Heizdrahtwendel stattfindet und bei denen mehrere Wendelabschnitte in Strömungsrichtung nacheinander liegen ergibt sich ein zusätzliches Problem dadurch, daß die stromabwärts liegenden Wendelabschnitte mit bereits aufgeheiztem Medium umspült und damit weniger stark gekühlt werden als die weiter stromaufwärts liegenden. Durch diesen unterschiedlichen Temperaturverlauf über die gesamte Länge der Heizdrahtwendel ergibt sich eine nicht optimale Ausnutzung ihrer Leistungsfähigkeit. In der DE-B-1 176 293 ist zur Lösung dieses Problems die Maßnahme getroffen, daß die stromabwärts liegenden Abschnitte der Heizdrahtwendel eine größere Ganghöhe aufweisen als diejenigen, welche weiter stromaufwärts liegen. Aus der DE-A-2 833 663 ist es in diesem Zusammenhang bekannt, die einzelnen in Strömungsrichtung nacheinander liegenden Abschnitte der Heizdrahtwendel jeweils separat mit unterschiedlicher Leistung zu beaufschlagen. Diese aus dem Stand der Technik bekannten Maßnahmen zur Behebung des letztgenannten Problems sind jedoch relativ aufwendig zu realisieren.

    [0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Heizkörper der eingangs genannten Art anzugeben, der bei relativ kompakter Bauweise eine hohe Heizleistung ermöglicht, indem die Heizdrahtwendel auf ihrer gesamten Länge im wesentlichen auf konstante Temperatur gebracht wird.

    [0004] Diese Aufgabe wird gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß in den Heizkörperelementen von den Außenwänden radial nach innen verlaufende Stege vorgesehen sind, die die Ausnehmungen zur Aufnahme der Heizdrahtwendel aufweisen und zwischen sioch axiale Strömungskanäle für das zu erhitzende Medium festlegen, daß im zentralen Bereich des Heizkörpers wenigstens ein axialer Strömungskanal ausgebildet ist, der am stromabwärts gelegenen Ende des Heizkörpers geschlossen ist, und daß an wenigstens einem der stromabwärts gelegenen Heizkörperelemente wenigstens ein radial verlaufender Durchlaß zwischen dem axialen Strömungskanal und den zwischen den Stegen liegenden axialen Kanälen ausgebildet ist.

    [0005] Bei dem obigen Heizkörper wird das zu erwärmende Medium, sei es ein Gas, ein Gasgemisch, Luft oder eine Flüssigkeit, in Ebenen durch die Heizdrahtwendel geführt, auf denen die Achse der Heizdrahtwendel im wesentlichen senkrecht steht. Dabei ergibt sich eine sehr gute Umspülung der Heizdrahtwendel und demzufolge ein ausgezeichneter Wärmetausch. Die Heizdrahtwendel kann dadurch bei vorgegebener Temperatur eine hohe Heizleistung abgeben, wodurch sich relativ kleine Bauformen ergeben. Trotz kompakter Bauweise ist bei diesem Heizkörper durch die Anordnung der Heizdrahtwendel auf im Verhältnis zum Strömungsquerschnitt schmalen Stegen ein relativ geringer Strömungswiderstand erzielbar. Dieser ermöglicht die Verwendung von leise arbeitenden Gebläsen mit geringer Leistung, was die erfindungsgemäßen Heizkörper besonders bei Haushalt- und Heimwerkergeräten attraktiv macht. Mittels der radial verlaufenden Durchlässe zwischen der axialen Öffnung und den zwischen den Stegen liegenden Durchbrüchen in den stromabwärts liegenden Heizkörperelementen werden die Teilabschnitte der Heizdrahtwendel, die dem stromabwärts liegenden Ende des Heizkörpers benachbart sind und sich normalerweise stärker aufheizen, durch zusätzliche Zufuhr von zu erhitzendem Medium niedrigerer Temperatur (Umgebungstemperatur oder leicht erhöhte Umgebungstemperatur) thermisch entlastet. Diese thermische Entlastung ist nicht nur darauf zurückzuführen, daß der Heizdrahtwendel Medium niedrigerer Temperatur zugeführt wird, sondern auch darauf, daß die Strömungsgeschwindigkeit durch das zusätzliche Medium erhöht wird.

    [0006] Die Weiterbildung nach Anspruch 2 führt zu einer zusätzlichen Nivellierung der Temperatur in Strömungsrichtung. Durch den größeren Querschnitt des stromabwärts gelegenen Durchmessers wird dort mehr kühleres Medium zugeführt, wodurch der stromabwärts gelegene Teilabschnitt der Heizdrahtwendel einerseits durch das bereits vorgeheizte Medium weniger stark gekühlt, andererseits aber durch die größere Menge an zugesetztem kühlen Medium stärker gekühlt wird als der benachbarte stromaufwärts liegende Teilabschnitt.

    [0007] Anspruch 3 bezieht sich auf eine Weiterbildung, die es auf äußerst einfache Weise erlaubt, den Gegenstand des Anspruchs 2 zu realisieren, nämlich die Querschnittsflächen der radialen Durchlässe zu variieren, indem Heizkörperelemente so aufeinandergelegt werden, daß sich zum Erreichen eines größeren Querschnitts zwei benachbarte Durchlässe zu einem Durchlaß mit doppeltem Strömungsquerschnitt ergänzen.

    [0008] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung ergibt sich aus dem Gegenstand des Anspruchs 4. Nach diesem Anspruch liegen diejenigen Heizkörperelemente, die einen radialen Durchlaß aufweisen, lediglich im Bereich des zentralen Kerns und an der zylindrischen Außenfläche aneinander an. Dadurch bildet die gesamte Querschnittsfläche zwischen der zylindrischen Außenwand und dem zentralen Kern einen gemeinsamen radialen Durchbruch, der alle axialen Öffnungen miteinander verbindet.

    [0009] Die Weiterbildung nach Anspruch 5 enthält eine zusätzlische Maßnahme, den Temperaturverlauf auf der gesamten Länge der Heizdrahtwendel zu egalisieren.

    [0010] Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung im folgenden näher erläutert.

    [0011] Es zeigen:

    Figur 1 eine Seitenansicht eines fertig montierten Heizkörpers;

    Figur 2 die Draufsicht auf die Strömungseinlaßseite des Heizkörpers nach Figur 1 ;

    Figur 3 einen Querschnitt durch den Heizkörper nach den Figuren 1 und 2 ohne die Haltevorrichtung für den Heizkörper und ohne die Heizdrahtwendel;

    Figur 4a und 4b eine Draufsicht auf und einen Schnitt durch ein erstes Heizkörperelement ohne radialen Durchlaß;

    Figur 5a und 5b eine Draufsicht auf und einen Schnitt durch ein zweites Heizkörperelement mit radialen Durchlässen auf beiden Seiten;

    Figur 6a und 6b eine Draufsicht auf und einen Schnitt durch ein drittes Heizkörperelement;

    Figur 7 eine perspektivische Darstellung der im Heizkörper enthaltenen Heizdrahtwendel.



    [0012] In der Figur 1 ist ein Heizkörper dargestellt, der sieben aufeinandergestapelte Heizkörperelemente 1 aufweist, die durch ein sie zentral durchsetzendes Spannglied 2 zusammengehalten sind. Dieser Heizkörper ist auf einer einen Ringflansch aufweisenden Montageeinheit 3 gelagert.

    [0013] Die Heizkörperelemente 1, von denen einzelne Ausführungsformen in den Figuren 4a, 4b, 5a, 5b und 6a, 6b dargestellt sind, bestehen aus keramischem oder anderem hitzebeständigen Material. Sie weisen einen hohlzylindrischen Ring 4 auf, an den sich nach innen radial verlaufende Stege 5 anschließen, die an einem zentralen Kern 6 enden. Im aufeinandergestapelten zustand der einzelnen Heizkörperelemente bilden sie eine durchgehende spaltenlose Mantelfläche. Die Stege 5 sind in radialer Richtung relativ schmal ausgebildet, so daß sie einem den Heizkörper in axialer Richtung durchfließenden Luftstrom nur geringen Widerstand entgegensetzen. Sie weisen an ihren Berandungen etwa halbkreisförmige Ausnehmungen 7 auf, die sich bei aufeinandergestapelten Heizkörperelementen 1 zu einer rund umlafenden ringförmigen Ausnehmung ergänzen, in die einzelne Teilabschnitte 8 einer Heizdrahtwendel, wie sie in Figur 7 dargestellt ist, eingebettet sind. Figur 7 zeigt, wie die Heizdrahtwendel im Heizkörper liegt. Die einzelnen Teilabschnitte 8 der Heizdrahtwendel sind durch senkrecht auf den Ebenen, die die Teilabschnitte 8 definieren, stehenden Verbindungen 9 zueinander in Reihe geschaltet. Da die Teilabschnitte 8 keinen ganzen Vollkreis bilden, sind die Verbindungen winkelmäßig gegeneinander versetzt. Sie verlaufen im Heizkörper jeweils durch gegeneinander versetzte axiale Kanäle 10, die durch zwei einander benachbarte Stege 5 definiert sind. Die Ebenen 11a und 11b der Heizdrahtwendel sind axial herausgeführt und auch aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich. Der dritte axial herausgeführte Leiter 11c ist an einer geeigneten Stelle der Heizdrahtwendel angeschlossen, um einen vorgegebenen Teil der Gesamtspannung von der Heizdrahtwendel abzuzweigen, womit beispielsweise ein Niederspannungsmotor für ein Gebläse betreibbar ist.

    [0014] Figur 2 zeigt den Heizkörper von der Lufteinlaßseite her. Die Luft tritt durch die zwölf axialen Kanäle 10 zwischen den Stegen 5 ein, umspült dabei die einzelnen Teilabschnitte 8 der Heizdrahtwendel und tritt auf der stromabwärts gerichteten Seite aus entsprechenden Kanälen 10 wieder aus. Die Durchmesser der einzelnen Windungen der Heizdrahtwendel sind nur unwesentlich kleiner als der radiale Durchmesser eines Kanals 10, wodurch eine große Heizleistung für einen relativ kleinen Heizkörper erzielbar ist. Die Stege 9 der einzelnen Heizkörperelemente sind axial aufeinander ausgerichtet, um einen möglichst gerinen Luftwiderstand durch die Kanäle 10 zu erreichen. Um dieses aufeinander Ausrichten zu erleichtern sind die einzelnen Heizkörperelemente 1 mit Markierungsrillen 12 (siehe Figur 6a) versehen. Es können auch ineinandergreifende Vorsprünge und Ausnehmungen in den einzelnen Heizkörperelementen ausgebiidet sein, um diese Heizkörperelemente nur in bestimmten Stellungen aufeinandersetzen zu können. Im vorliegenden Fall ist die das Spanngleid 2 aufnehmende zentrale Öffnung 13 quadratisch ausgebildet, was in Verbindung mit einem ebenfalls im Querschnitt quadratischen Spannglied auch zur Verdrehsicherung führt. Das Spannglied ist hier durch eine Schraube mit aufgesetzter Mutter ausgebildet.

    [0015] Im zentralen Kern 6 sind alle Heizkörperelemente 1 mit Ausnahme des stromabwärts gelegenen letzten Heizkörperelements 1g von drei axialen Bohrungen 14 a, b, c durchsetzt. Die Bohrung 14a mündet in schräg nach außen verlaufenden Rinnen 15a und 15b, die in zueinander benachbarten Kanälen 10 enden. Diese axiale Bohrung 14a dient der Rückführung des Heizdrahtwendelanschlusses 10a. Die Rinnen 15a und 15b dienen zur Aufnahme der Verbindungen 9 zwischen den Teilabschnitten 8 der Heizdrahtwendel.

    [0016] Die Bohrungen 14a, b, c dienen dazu, den stromabwärts gelegenen Teilabschnitten 8 der Heizdrahtwendel über radiale Durchlässe 17 kühle Luft zuzuführen. Ohne diese "Frischluftzufuhr" würden sich die stromabwärts gelegenen Teilabschnitte 8 der Heizdrahtwendel stärker aufheizen, als die weiter stromaufwärts gelegenen, da sie von bereits aufgeheizter Luft umspült werden. Die Heizdrahtwendel könnte damit nicht optimal genutzt werden. Durch diese "Frischluftzufuhr" an den Stellen der stromabwärts gelegenen Teilabschnitte 8 der Heizdrahtwendel gelingt es jedoch, die Heizdrahtwendel auf ihrer gesamten Länge mit annähernd gleicher Temperatur zu betreiben. Figur 3 zeigt schematisch die Luftströmung durch den Heizkörper, wobei die einzelnen Heizkörperelemente 1 mit denselben Buchstaben wie in Figur 1 versehen sind. Die Heizkörperelemente 1 bis 1d sind identisch ausgebildet und weisen keine radialen Durchlässe 17 auf. Diese Heizkörperelemente 1 sind in den Figuren 4a und 4b dargestellt. Die Heizkörperelemente 1e und 1f sind unter sich wiederum gleich, unterscheiden sich jedoch von den Heizkörperelementen 1a bis 1d dadurch, daß sie auf ihren beiden Stirnflächen radiale Durchlässe 17 zwischen den axialen Bohrungen 14a, b, c und dem Bereich der Stege 5 und axialen Kanälen 10 zwischen den Stegen 5 aufweisen. Durch diese radialen Durchlässe 17 strömt Luft aus den axialen Bohrungen 14a, b, c in den Bereich der axialen Kanäle 10 und vermischt sich dort mit bereits stark aufgeheizter Luft. Die Strömung durch diese radialen Durchlässe 17 wird dadurch sichergestellt, daß die axialen Bohrungen 14a,,b, c durch das letzte Heizkörperelement 1g abgeschlossen sind. Dieses Heizkörperelement unterscheidet sich von dem Heizkörperelement 1a durch die fehlenden axialen Bohrungen 14a, b, c.

    [0017] Figur 3 zeigt eine weitere Besonderheit in der Anordnung der einzelnen Heizkörperelemente 1a bis 1g. Wie bereits oben ausgeführt, haben die Heizkörperelemente 1e und 1f radiale Durchlässe 17 auf ihren beiden Stirnflächen. Nachdem das Heizkörperelement 1e auf einem keinen radialen Durchlaß aufweisenden Heizkörperelement 1d aufliegt, ergibt sich zwischen diesen beiden Heizkörperelementen ein Durchlaßquerschnitt einfacher Breite. Da hingegen bei den Heizkörperelementen 1e und 1f radiale Durchlässe 17 von beiden Seiten aufeinander zu liegen kommen, ergibt sich dort eine doppelte Querschnittsfläche gegenüber der Querschnittsfläche zwischen den Heizkörperelementen 1d und 1e. Damit wird erreicht, daß der Teilabschnitt 8 zwischen den Heizkörperelementen 1e und 1f stärker gekühlt wird, als der weiter stromaufwärts liegende Teilabschnitt 8 zwischen den Heizkörperelementen 1d und 1e. Erforderlichenfalls kann man in diesem Sinn auch einen radialen Durchlaß gewünschter Höhe im letzten Heizkörperelement 1g vorsehen, um dort eine entsprechende Temperierung der Heizdrahtwendel zu erreichen.

    [0018] Eine entsprechende Variation des Strömungsquerschnitts der radialen Durchlässe 17 läßt sich auch dann erreichen, wenn statt der Heizkörperelemente 1e und 1f mit jeweils radialen Durchlässen auf einander gegenüberliegenden Seiten ein Heizkörperelement verwendet wird, das nur auf einer Stirnseite einen solchen radialen Durchlaß aufweist. In diesem Fall würde man auf das letzte geschlossene Heizkörperelement 1d ein solches Heizkörperelement so aufsetzen, daß sein radialer Durchlaß stromabwärts liegt. Auch das nächste Heizkörperelement würde so aufgesetzt werden, während das übernächste zur Erreichung des doppelten Strömungsquerschnittes seinen radialen Druchlaß auf der stromaufwärts liegenden Seite haben müßte. Bei dieser Konstellation müßte allerdings dann dieses letztgenannte Heizkörperelement entweder von einer Scheibe abgeschlossen werden, um die axialen Bohrungen 14a, b, c, die der Luftführung dienen, zu verschließen oder es müßte dafür eine entsprechende andere Maßnahme getroffen werden.

    [0019] Die Figuren 5a und 5b zeigen im einzelnen anhand eines Heizkörperelements 1e, wie die radialen Durchlässe 17 ausgebildet sind. Sie erstrecken sich nicht nur in einem schmalen Kanal zwischen einer axialen Bohrung 14a, b, c und einem dazu benachbarten axialen Kanal 10, sondern nehmen die gesamte Fläche zwischen einem inneren Kernstück 18 und dem Bereich der Stege 5 ein, in, dem lediglich das innere Kernstück 18 und die äußere Umfangswandung 19 des Heizkörperelements 1 mit maximaler Höhe ausgebildet ist und alle übrigen Bereiche mit verminderter Dicke. Aufeinandergestapelte Heizkörperelemente 1 liegen deshalb nur mit ihre, hohlzylindrischen Ring 4 und diesem inneren Kernstück 18 aneinander an. Durch die relativ große Fläche der radialen Durchlässe 17 wird erreicht, daß der Teilabschnitt 8 der Heizdrahtwendel an seinem gesamten Umfang gleichmäßig mit Frischluft versorgt wird.

    [0020] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei um jeweils 120° versetzte axiale Bohrungen 14a, b, c gezeigt. Statt drei solchen Bohrungen können natürlich auch mehr als drei Bohrungen vorgesehen werden. Es bietet sich auch an, den Kern nicht als Vollmaterial mit axialen Bohrungen auszubilden, sondern mit radialen Stegen und dazwischen liegenden Luftführungskanälen, ähnlich dem Bereich, in dem die Heizdrahtwendel liegt.

    [0021] Um die Temperatur der Heizdrahtwendel auf ihrer gesamten Länge annähernd konstant zu halten, ist es auch möglich, die Windungsabstände der Heizdrahtwendel zu variieren, was sehr einfach beim Bestücken der einzelnen Heizkörperelemente mit der Heizdrahtwendel dadurch erfolgen kann, daß man in den stromabwärts liegenden Teilabschnitten die Heizdrahtwendel von Hand einfach entsprechend streckt. Je weiter die einzelnen Windungen auseinanderliegen, um so geringer ist die thermische Belastung der Heizdrahtwendel. Diese Maßnahme reicht möglicherweise auch ohne die oben beschriebene Frischluftzufuhr bereits aus, um eine ausreichende Nivellierung der Temperatur zu erreichen. Eine Kombination dieser beiden Maßnahmen ist dann sinnvoll, wenn bei sehr kompakter Bauweise und hoher thermischer Belastung der Heizdrahtwendel eine sehr genaue Einstellung der Temperatur auf die gesamte Länge der Heizdrahtwendel erforderlich ist.


    Ansprüche

    1. Elektrischer Heizkörper zum Erhitzen eines gasförmigen oder flüssigen Mediums, mit einer Haltevorrichtung zur Aufnahme einer Heizdrahtwendel (8, 9), wobei die Haltevorrichtung aus einzelnen in axialer Richtung aufeinandergesetzten, im Querschnitt kreisförmigen Heizkörperelementen (1) besteht, in denen in einander gegenüberliegenden Bereichen Ausnehmungen (7) ausgebildet sind, in denen die Heizdrahtwendel (8, 9) liegt, und wobei sich die Außenwände (4) der Heizkörperelemente (1) in aufeinandergesetztem Zustand zu einer geschlossenen, zylindrischen Außenwand der Haltevorrichtung ergänzen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Heizkörperelementen (1) von den Außenwänden radial nach innen zu einem Zentralen Bereich verlaufende Stege (5) vorgesehen sind, die die Ausnehmungen (7) zur Aufnahme der Heizdrahtwendel (8, 9) aufweisen und zwischen sich axiale Strömungskanäle (10) für das zu erhitzende Medium festlegen, daß im zentralen Bereich des Heizkörpers wenigstens ein weiterer axialer Strömungskanal (14a, 14b, 14c) ausgebildet ist, der am stromabwärts gelegenen Ende des Heizkörpers geschlossen ist, und daß an wenigstens einem der stromabwärts gelegenen Heizkörperelemente (1e, 1f) wenigstens ein radial verlaufender Durchlaß (17) zwischen dem weiteren axialen Strömungskanal (14a, 14b, 14c) und den zwischen den Stegen (5) liegenden axialen Kanälen (10) ausgebildet ist.
     
    2. Heizkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens zwei in Strömungsrichtung aufeinanderfolgende radiale Durchlässe (17), deren stromabwärts liegender Durchlaß einen größeren Querschnitt als der stromaufwärts liegende Durchlaß aufweist.
     
    3. Heizkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Durchlaß (17) im stirnseitigen Bereich des Heizkörperelements (1) ausgebildet ist.
     
    4. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizkörperelement (1) zur Bildung des radialen Durchlasses (17) im wesentlichen im gesamten Umfangsbereich zwischen der zylindrischen Mantelfläche (4) und einem zentralen Kern (6) mit verringerter Dicke ausgebildet ist.
     
    5. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungsabstände der schraubenförmiggewundenen Heizdrahtwendel in den stromabwärtz gelegenen Bereichen des Heizkörpers größer ausgebildet sind, als in den stromaufwärts liegenden Bereichen.
     


    Claims

    1. Electrical heater for heating a gaseous or liquid medium, with a holding device for receiving a resistance-wire coil (8, 9), the holding device consisting of individual heater elements (1) of circular cross-section, which are placed on top of one another in the axial direction and in which there are, in regions located opposite one another, recesses (7) in which the resistance-wire coil (8, 9) is located, and the outer walls (4) of the heater elements (1), when these are placed on top of one another, complementing each other to form a closed cylindrical outer wall of the holding device, characterized in that in the heater elements (1) there are webs (5) which extend radially inwards from the outer walls to a central region and have the recesses (7) for receiving the resistance-wire coil (8, 9), and which between themselves determine axial flow channels (10) for the medium to be heated, in that in the central region of the heater there is at least one further axial flow channel (14a, 14b, 14c) which is closed at the downstream end of the heater, and in that on at least one of the downstream heater elements (1e, 1f) at least one radially extending passage (17) is formed between the further axial flow channel (14a, 14b, 14c) and the axial channels (10) located between the webs (5).
     
    2. Heater according to Claim 1, characterized by at least two radial passages (17) which succeed one another in the flow direction and of which the downstream passage has a larger cross-section than the upstream passage.
     
    3. Heater according to Claim 1 or 2, characterized in that the radial passage (17) is formed in the region of the end face of the heater element (1).
     
    4. Heater according to one of Claims 1 to 3, characterized in that, to form the radial passage (17), the heater element (1) is made with a reduced thickness essentially over the entire peripheral region between the cylindrical outer surface (4) and a central core (6).
     
    5. Heater according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the distances between the turns of the helically wound resistance-wire coil are made greater in the downstream regions of the heater than in the upstream regions.
     


    Revendications

    1. Radiateur électrique pour le chauffage d'un agent gazeux ou liquide, muni d'un dispositif de fixation destiné à recevoir un filament chauffant (8, 9), le dispositif de fixation étant constitué d'éléments chauffants (1) de section circulaire, disposés les uns sur les autres en direction radiale, dans lesquels sont formés des évidements dans des zones superposées (7), dans lesquelles est disposé le filament chauffant (8, 9), et dans lequel les parois extérieures (4) des éléments chauffants (1) confèrent au dispositif de fixation une paroi extérieure cylindrique, caractérisé en ce que, dans les éléments chauffants (1), sont prévues des entretoises (5) s'étendant radialement entre les parois extérieures et une zone centrale, qui comportent les évidements (7) destinés à recevoir le filament chauffant (8, 9), et entre lesquelles sont établis des canaux d'écoulement axiaux (10) pour l'agent à chauffer, en ce qu'il est formé dans la zone centrale du radiateur, au moins un canal d'écoulement axial supplémentaire (14a, 14b, 14c) qui est fermé à l'extrémité aval du radiateur, et en ce que sur au moins l'un des éléments chauffants (1e, lf) situés en aval, au moins un passage dirigé radialement (17) est formé entre le canal d'écoulement axial supplémentaire (14a, 14b, 14c) et les canaux axiaux (10) disposés entre les entretoises (5).
     
    2. Radiateur selon la revendication 1, caractérisé par au moins deux passages radiaux (17) disposés l'un sur l'autre dans la direction d'écoulement, et parmi lesquels le passage disposé vers l'aval présente une section droite supérieure à celle du passage disposé vers l'amont.
     
    3. Radiateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le passage radial (17) est formé dans la zone de la face avant de l'élément chauffant (1).
     
    4. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que, pour la réalisation du passage radial (17), l'élément chauffant (1) est essentiellement formé sur la totalité de la périphérie entre la paroi cylindrique (4) et une âme centrale (6) d'épaisseur réduite.
     
    5, Radiateur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la distance entre spires du filament chauffant enroulé en spirale dans les zones orientées vers l'aval du radiateur est plus grande que dans les zones dirigées vers l'amont.
     




    Zeichnung