[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Heizkörper zum Erhitzen eines gasförmigen
oder flüssigen Mediums, mit einer Haltevorrichtung zur Aufnahme einer Heizdrahtwendel,
wobei die Haltevorrichtung aus einzelnen in axialer Richtung aufeinandergesetzten,
im Querschnitt kreisförmigen Heizkörperelementen besteht, in denen in einander gegenüberliegenden
Bereichen Ausnehmungen ausgebildet sind, in denen die Heizdrahtwendel liegt, und wobei
sich die Außenwände der Heizkörperelemente in aufeinandergesetztem Zustand zu einer
geschlossenen, zylindrischen Außenwand der Haltevorrichtung ergänzen. Ein derartiger
Heizkörper ist bekannt aus der FR-A-1 348 098.
[0002] Ähnliche Heizkörper sind beispielsweise bekannt aus der US-A-1 514 857 und der FR-A-931
619. Bei diesen Heizkörpern liegt die Heizdrahtwendel mit elektrisch in Reihe geschalteten
Teilabschnitten zwischen einzelnen scheibenförmigen Heizkörperelementen, die an den
außen liegenden Zylinderflächen Öffnungsschlitze aufweisen, über die die Heizdrahtwendel
Kontakt mit dem zu erwärmenden Medium erhält. Da die Heizdrahtwendel bei diesen Heizkörpern
durch das Medium relativ schlecht umspült wird, liegt die abgebbare Heizleistung auch
bei maximaler Temperatur, mit der die Heizdrahtwendel belastbar ist, relativ niedrig.
Es ist zwar beispielsweise aus der FR-A-1 268 738 bereits bekannt, die Heizspirale
auf einen sternförmigen Träger aufzuspannen, so daß sie spiralförmig in einer Ebene
zu liegen kommt und sie senkrecht zu dieser Ebene zu durchströmen, jedoch lassen sich
mit einer solchen Anordnung keine hohen Temperaturen des zu erwärmenden Mediums erzielen.
Bei allen Heizkörpern, bei denen eine Zwangsdurchströmung durch die Heizdrahtwendel
stattfindet und bei denen mehrere Wendelabschnitte in Strömungsrichtung nacheinander
liegen ergibt sich ein zusätzliches Problem dadurch, daß die stromabwärts liegenden
Wendelabschnitte mit bereits aufgeheiztem Medium umspült und damit weniger stark gekühlt
werden als die weiter stromaufwärts liegenden. Durch diesen unterschiedlichen Temperaturverlauf
über die gesamte Länge der Heizdrahtwendel ergibt sich eine nicht optimale Ausnutzung
ihrer Leistungsfähigkeit. In der DE-B-1 176 293 ist zur Lösung dieses Problems die
Maßnahme getroffen, daß die stromabwärts liegenden Abschnitte der Heizdrahtwendel
eine größere Ganghöhe aufweisen als diejenigen, welche weiter stromaufwärts liegen.
Aus der DE-A-2 833 663 ist es in diesem Zusammenhang bekannt, die einzelnen in Strömungsrichtung
nacheinander liegenden Abschnitte der Heizdrahtwendel jeweils separat mit unterschiedlicher
Leistung zu beaufschlagen. Diese aus dem Stand der Technik bekannten Maßnahmen zur
Behebung des letztgenannten Problems sind jedoch relativ aufwendig zu realisieren.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Heizkörper der eingangs
genannten Art anzugeben, der bei relativ kompakter Bauweise eine hohe Heizleistung
ermöglicht, indem die Heizdrahtwendel auf ihrer gesamten Länge im wesentlichen auf
konstante Temperatur gebracht wird.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 dadurch gelöst,
daß in den Heizkörperelementen von den Außenwänden radial nach innen verlaufende Stege
vorgesehen sind, die die Ausnehmungen zur Aufnahme der Heizdrahtwendel aufweisen und
zwischen sioch axiale Strömungskanäle für das zu erhitzende Medium festlegen, daß
im zentralen Bereich des Heizkörpers wenigstens ein axialer Strömungskanal ausgebildet
ist, der am stromabwärts gelegenen Ende des Heizkörpers geschlossen ist, und daß an
wenigstens einem der stromabwärts gelegenen Heizkörperelemente wenigstens ein radial
verlaufender Durchlaß zwischen dem axialen Strömungskanal und den zwischen den Stegen
liegenden axialen Kanälen ausgebildet ist.
[0005] Bei dem obigen Heizkörper wird das zu erwärmende Medium, sei es ein Gas, ein Gasgemisch,
Luft oder eine Flüssigkeit, in Ebenen durch die Heizdrahtwendel geführt, auf denen
die Achse der Heizdrahtwendel im wesentlichen senkrecht steht. Dabei ergibt sich eine
sehr gute Umspülung der Heizdrahtwendel und demzufolge ein ausgezeichneter Wärmetausch.
Die Heizdrahtwendel kann dadurch bei vorgegebener Temperatur eine hohe Heizleistung
abgeben, wodurch sich relativ kleine Bauformen ergeben. Trotz kompakter Bauweise ist
bei diesem Heizkörper durch die Anordnung der Heizdrahtwendel auf im Verhältnis zum
Strömungsquerschnitt schmalen Stegen ein relativ geringer Strömungswiderstand erzielbar.
Dieser ermöglicht die Verwendung von leise arbeitenden Gebläsen mit geringer Leistung,
was die erfindungsgemäßen Heizkörper besonders bei Haushalt- und Heimwerkergeräten
attraktiv macht. Mittels der radial verlaufenden Durchlässe zwischen der axialen Öffnung
und den zwischen den Stegen liegenden Durchbrüchen in den stromabwärts liegenden Heizkörperelementen
werden die Teilabschnitte der Heizdrahtwendel, die dem stromabwärts liegenden Ende
des Heizkörpers benachbart sind und sich normalerweise stärker aufheizen, durch zusätzliche
Zufuhr von zu erhitzendem Medium niedrigerer Temperatur (Umgebungstemperatur oder
leicht erhöhte Umgebungstemperatur) thermisch entlastet. Diese thermische Entlastung
ist nicht nur darauf zurückzuführen, daß der Heizdrahtwendel Medium niedrigerer Temperatur
zugeführt wird, sondern auch darauf, daß die Strömungsgeschwindigkeit durch das zusätzliche
Medium erhöht wird.
[0006] Die Weiterbildung nach Anspruch 2 führt zu einer zusätzlichen Nivellierung der Temperatur
in Strömungsrichtung. Durch den größeren Querschnitt des stromabwärts gelegenen Durchmessers
wird dort mehr kühleres Medium zugeführt, wodurch der stromabwärts gelegene Teilabschnitt
der Heizdrahtwendel einerseits durch das bereits vorgeheizte Medium weniger stark
gekühlt, andererseits aber durch die größere Menge an zugesetztem kühlen Medium stärker
gekühlt wird als der benachbarte stromaufwärts liegende Teilabschnitt.
[0007] Anspruch 3 bezieht sich auf eine Weiterbildung, die es auf äußerst einfache Weise
erlaubt, den Gegenstand des Anspruchs 2 zu realisieren, nämlich die Querschnittsflächen
der radialen Durchlässe zu variieren, indem Heizkörperelemente so aufeinandergelegt
werden, daß sich zum Erreichen eines größeren Querschnitts zwei benachbarte Durchlässe
zu einem Durchlaß mit doppeltem Strömungsquerschnitt ergänzen.
[0008] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung ergibt sich aus dem Gegenstand des Anspruchs
4. Nach diesem Anspruch liegen diejenigen Heizkörperelemente, die einen radialen Durchlaß
aufweisen, lediglich im Bereich des zentralen Kerns und an der zylindrischen Außenfläche
aneinander an. Dadurch bildet die gesamte Querschnittsfläche zwischen der zylindrischen
Außenwand und dem zentralen Kern einen gemeinsamen radialen Durchbruch, der alle axialen
Öffnungen miteinander verbindet.
[0009] Die Weiterbildung nach Anspruch 5 enthält eine zusätzlische Maßnahme, den Temperaturverlauf
auf der gesamten Länge der Heizdrahtwendel zu egalisieren.
[0010] Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung
im folgenden näher erläutert.
[0011] Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht eines fertig montierten Heizkörpers;
Figur 2 die Draufsicht auf die Strömungseinlaßseite des Heizkörpers nach Figur 1 ;
Figur 3 einen Querschnitt durch den Heizkörper nach den Figuren 1 und 2 ohne die Haltevorrichtung
für den Heizkörper und ohne die Heizdrahtwendel;
Figur 4a und 4b eine Draufsicht auf und einen Schnitt durch ein erstes Heizkörperelement
ohne radialen Durchlaß;
Figur 5a und 5b eine Draufsicht auf und einen Schnitt durch ein zweites Heizkörperelement
mit radialen Durchlässen auf beiden Seiten;
Figur 6a und 6b eine Draufsicht auf und einen Schnitt durch ein drittes Heizkörperelement;
Figur 7 eine perspektivische Darstellung der im Heizkörper enthaltenen Heizdrahtwendel.
[0012] In der Figur 1 ist ein Heizkörper dargestellt, der sieben aufeinandergestapelte Heizkörperelemente
1 aufweist, die durch ein sie zentral durchsetzendes Spannglied 2 zusammengehalten
sind. Dieser Heizkörper ist auf einer einen Ringflansch aufweisenden Montageeinheit
3 gelagert.
[0013] Die Heizkörperelemente 1, von denen einzelne Ausführungsformen in den Figuren 4a,
4b, 5a, 5b und 6a, 6b dargestellt sind, bestehen aus keramischem oder anderem hitzebeständigen
Material. Sie weisen einen hohlzylindrischen Ring 4 auf, an den sich nach innen radial
verlaufende Stege 5 anschließen, die an einem zentralen Kern 6 enden. Im aufeinandergestapelten
zustand der einzelnen Heizkörperelemente bilden sie eine durchgehende spaltenlose
Mantelfläche. Die Stege 5 sind in radialer Richtung relativ schmal ausgebildet, so
daß sie einem den Heizkörper in axialer Richtung durchfließenden Luftstrom nur geringen
Widerstand entgegensetzen. Sie weisen an ihren Berandungen etwa halbkreisförmige Ausnehmungen
7 auf, die sich bei aufeinandergestapelten Heizkörperelementen 1 zu einer rund umlafenden
ringförmigen Ausnehmung ergänzen, in die einzelne Teilabschnitte 8 einer Heizdrahtwendel,
wie sie in Figur 7 dargestellt ist, eingebettet sind. Figur 7 zeigt, wie die Heizdrahtwendel
im Heizkörper liegt. Die einzelnen Teilabschnitte 8 der Heizdrahtwendel sind durch
senkrecht auf den Ebenen, die die Teilabschnitte 8 definieren, stehenden Verbindungen
9 zueinander in Reihe geschaltet. Da die Teilabschnitte 8 keinen ganzen Vollkreis
bilden, sind die Verbindungen winkelmäßig gegeneinander versetzt. Sie verlaufen im
Heizkörper jeweils durch gegeneinander versetzte axiale Kanäle 10, die durch zwei
einander benachbarte Stege 5 definiert sind. Die Ebenen 11a und 11b der Heizdrahtwendel
sind axial herausgeführt und auch aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich. Der dritte
axial herausgeführte Leiter 11c ist an einer geeigneten Stelle der Heizdrahtwendel
angeschlossen, um einen vorgegebenen Teil der Gesamtspannung von der Heizdrahtwendel
abzuzweigen, womit beispielsweise ein Niederspannungsmotor für ein Gebläse betreibbar
ist.
[0014] Figur 2 zeigt den Heizkörper von der Lufteinlaßseite her. Die Luft tritt durch die
zwölf axialen Kanäle 10 zwischen den Stegen 5 ein, umspült dabei die einzelnen Teilabschnitte
8 der Heizdrahtwendel und tritt auf der stromabwärts gerichteten Seite aus entsprechenden
Kanälen 10 wieder aus. Die Durchmesser der einzelnen Windungen der Heizdrahtwendel
sind nur unwesentlich kleiner als der radiale Durchmesser eines Kanals 10, wodurch
eine große Heizleistung für einen relativ kleinen Heizkörper erzielbar ist. Die Stege
9 der einzelnen Heizkörperelemente sind axial aufeinander ausgerichtet, um einen möglichst
gerinen Luftwiderstand durch die Kanäle 10 zu erreichen. Um dieses aufeinander Ausrichten
zu erleichtern sind die einzelnen Heizkörperelemente 1 mit Markierungsrillen 12 (siehe
Figur 6a) versehen. Es können auch ineinandergreifende Vorsprünge und Ausnehmungen
in den einzelnen Heizkörperelementen ausgebiidet sein, um diese Heizkörperelemente
nur in bestimmten Stellungen aufeinandersetzen zu können. Im vorliegenden Fall ist
die das Spanngleid 2 aufnehmende zentrale Öffnung 13 quadratisch ausgebildet, was
in Verbindung mit einem ebenfalls im Querschnitt quadratischen Spannglied auch zur
Verdrehsicherung führt. Das Spannglied ist hier durch eine Schraube mit aufgesetzter
Mutter ausgebildet.
[0015] Im zentralen Kern 6 sind alle Heizkörperelemente 1 mit Ausnahme des stromabwärts
gelegenen letzten Heizkörperelements 1g von drei axialen Bohrungen 14 a, b, c durchsetzt.
Die Bohrung 14a mündet in schräg nach außen verlaufenden Rinnen 15a und 15b, die in
zueinander benachbarten Kanälen 10 enden. Diese axiale Bohrung 14a dient der Rückführung
des Heizdrahtwendelanschlusses 10a. Die Rinnen 15a und 15b dienen zur Aufnahme der
Verbindungen 9 zwischen den Teilabschnitten 8 der Heizdrahtwendel.
[0016] Die Bohrungen 14a, b, c dienen dazu, den stromabwärts gelegenen Teilabschnitten 8
der Heizdrahtwendel über radiale Durchlässe 17 kühle Luft zuzuführen. Ohne diese "Frischluftzufuhr"
würden sich die stromabwärts gelegenen Teilabschnitte 8 der Heizdrahtwendel stärker
aufheizen, als die weiter stromaufwärts gelegenen, da sie von bereits aufgeheizter
Luft umspült werden. Die Heizdrahtwendel könnte damit nicht optimal genutzt werden.
Durch diese "Frischluftzufuhr" an den Stellen der stromabwärts gelegenen Teilabschnitte
8 der Heizdrahtwendel gelingt es jedoch, die Heizdrahtwendel auf ihrer gesamten Länge
mit annähernd gleicher Temperatur zu betreiben. Figur 3 zeigt schematisch die Luftströmung
durch den Heizkörper, wobei die einzelnen Heizkörperelemente 1 mit denselben Buchstaben
wie in Figur 1 versehen sind. Die Heizkörperelemente 1 bis 1d sind identisch ausgebildet
und weisen keine radialen Durchlässe 17 auf. Diese Heizkörperelemente 1 sind in den
Figuren 4a und 4b dargestellt. Die Heizkörperelemente 1e und 1f sind unter sich wiederum
gleich, unterscheiden sich jedoch von den Heizkörperelementen 1a bis 1d dadurch, daß
sie auf ihren beiden Stirnflächen radiale Durchlässe 17 zwischen den axialen Bohrungen
14a, b, c und dem Bereich der Stege 5 und axialen Kanälen 10 zwischen den Stegen 5
aufweisen. Durch diese radialen Durchlässe 17 strömt Luft aus den axialen Bohrungen
14a, b, c in den Bereich der axialen Kanäle 10 und vermischt sich dort mit bereits
stark aufgeheizter Luft. Die Strömung durch diese radialen Durchlässe 17 wird dadurch
sichergestellt, daß die axialen Bohrungen 14a,,b, c durch das letzte Heizkörperelement
1g abgeschlossen sind. Dieses Heizkörperelement unterscheidet sich von dem Heizkörperelement
1a durch die fehlenden axialen Bohrungen 14a, b, c.
[0017] Figur 3 zeigt eine weitere Besonderheit in der Anordnung der einzelnen Heizkörperelemente
1a bis 1g. Wie bereits oben ausgeführt, haben die Heizkörperelemente 1e und 1f radiale
Durchlässe 17 auf ihren beiden Stirnflächen. Nachdem das Heizkörperelement 1e auf
einem keinen radialen Durchlaß aufweisenden Heizkörperelement 1d aufliegt, ergibt
sich zwischen diesen beiden Heizkörperelementen ein Durchlaßquerschnitt einfacher
Breite. Da hingegen bei den Heizkörperelementen 1e und 1f radiale Durchlässe 17 von
beiden Seiten aufeinander zu liegen kommen, ergibt sich dort eine doppelte Querschnittsfläche
gegenüber der Querschnittsfläche zwischen den Heizkörperelementen 1d und 1e. Damit
wird erreicht, daß der Teilabschnitt 8 zwischen den Heizkörperelementen 1e und 1f
stärker gekühlt wird, als der weiter stromaufwärts liegende Teilabschnitt 8 zwischen
den Heizkörperelementen 1d und 1e. Erforderlichenfalls kann man in diesem Sinn auch
einen radialen Durchlaß gewünschter Höhe im letzten Heizkörperelement 1g vorsehen,
um dort eine entsprechende Temperierung der Heizdrahtwendel zu erreichen.
[0018] Eine entsprechende Variation des Strömungsquerschnitts der radialen Durchlässe 17
läßt sich auch dann erreichen, wenn statt der Heizkörperelemente 1e und 1f mit jeweils
radialen Durchlässen auf einander gegenüberliegenden Seiten ein Heizkörperelement
verwendet wird, das nur auf einer Stirnseite einen solchen radialen Durchlaß aufweist.
In diesem Fall würde man auf das letzte geschlossene Heizkörperelement 1d ein solches
Heizkörperelement so aufsetzen, daß sein radialer Durchlaß stromabwärts liegt. Auch
das nächste Heizkörperelement würde so aufgesetzt werden, während das übernächste
zur Erreichung des doppelten Strömungsquerschnittes seinen radialen Druchlaß auf der
stromaufwärts liegenden Seite haben müßte. Bei dieser Konstellation müßte allerdings
dann dieses letztgenannte Heizkörperelement entweder von einer Scheibe abgeschlossen
werden, um die axialen Bohrungen 14a, b, c, die der Luftführung dienen, zu verschließen
oder es müßte dafür eine entsprechende andere Maßnahme getroffen werden.
[0019] Die Figuren 5a und 5b zeigen im einzelnen anhand eines Heizkörperelements 1e, wie
die radialen Durchlässe 17 ausgebildet sind. Sie erstrecken sich nicht nur in einem
schmalen Kanal zwischen einer axialen Bohrung 14a, b, c und einem dazu benachbarten
axialen Kanal 10, sondern nehmen die gesamte Fläche zwischen einem inneren Kernstück
18 und dem Bereich der Stege 5 ein, in, dem lediglich das innere Kernstück 18 und
die äußere Umfangswandung 19 des Heizkörperelements 1 mit maximaler Höhe ausgebildet
ist und alle übrigen Bereiche mit verminderter Dicke. Aufeinandergestapelte Heizkörperelemente
1 liegen deshalb nur mit ihre, hohlzylindrischen Ring 4 und diesem inneren Kernstück
18 aneinander an. Durch die relativ große Fläche der radialen Durchlässe 17 wird erreicht,
daß der Teilabschnitt 8 der Heizdrahtwendel an seinem gesamten Umfang gleichmäßig
mit Frischluft versorgt wird.
[0020] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei um jeweils 120° versetzte axiale
Bohrungen 14a, b, c gezeigt. Statt drei solchen Bohrungen können natürlich auch mehr
als drei Bohrungen vorgesehen werden. Es bietet sich auch an, den Kern nicht als Vollmaterial
mit axialen Bohrungen auszubilden, sondern mit radialen Stegen und dazwischen liegenden
Luftführungskanälen, ähnlich dem Bereich, in dem die Heizdrahtwendel liegt.
[0021] Um die Temperatur der Heizdrahtwendel auf ihrer gesamten Länge annähernd konstant
zu halten, ist es auch möglich, die Windungsabstände der Heizdrahtwendel zu variieren,
was sehr einfach beim Bestücken der einzelnen Heizkörperelemente mit der Heizdrahtwendel
dadurch erfolgen kann, daß man in den stromabwärts liegenden Teilabschnitten die Heizdrahtwendel
von Hand einfach entsprechend streckt. Je weiter die einzelnen Windungen auseinanderliegen,
um so geringer ist die thermische Belastung der Heizdrahtwendel. Diese Maßnahme reicht
möglicherweise auch ohne die oben beschriebene Frischluftzufuhr bereits aus, um eine
ausreichende Nivellierung der Temperatur zu erreichen. Eine Kombination dieser beiden
Maßnahmen ist dann sinnvoll, wenn bei sehr kompakter Bauweise und hoher thermischer
Belastung der Heizdrahtwendel eine sehr genaue Einstellung der Temperatur auf die
gesamte Länge der Heizdrahtwendel erforderlich ist.
1. Elektrischer Heizkörper zum Erhitzen eines gasförmigen oder flüssigen Mediums,
mit einer Haltevorrichtung zur Aufnahme einer Heizdrahtwendel (8, 9), wobei die Haltevorrichtung
aus einzelnen in axialer Richtung aufeinandergesetzten, im Querschnitt kreisförmigen
Heizkörperelementen (1) besteht, in denen in einander gegenüberliegenden Bereichen
Ausnehmungen (7) ausgebildet sind, in denen die Heizdrahtwendel (8, 9) liegt, und
wobei sich die Außenwände (4) der Heizkörperelemente (1) in aufeinandergesetztem Zustand
zu einer geschlossenen, zylindrischen Außenwand der Haltevorrichtung ergänzen, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Heizkörperelementen (1) von den Außenwänden radial nach
innen zu einem Zentralen Bereich verlaufende Stege (5) vorgesehen sind, die die Ausnehmungen
(7) zur Aufnahme der Heizdrahtwendel (8, 9) aufweisen und zwischen sich axiale Strömungskanäle
(10) für das zu erhitzende Medium festlegen, daß im zentralen Bereich des Heizkörpers
wenigstens ein weiterer axialer Strömungskanal (14a, 14b, 14c) ausgebildet ist, der
am stromabwärts gelegenen Ende des Heizkörpers geschlossen ist, und daß an wenigstens
einem der stromabwärts gelegenen Heizkörperelemente (1e, 1f) wenigstens ein radial
verlaufender Durchlaß (17) zwischen dem weiteren axialen Strömungskanal (14a, 14b,
14c) und den zwischen den Stegen (5) liegenden axialen Kanälen (10) ausgebildet ist.
2. Heizkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens zwei in Strömungsrichtung
aufeinanderfolgende radiale Durchlässe (17), deren stromabwärts liegender Durchlaß
einen größeren Querschnitt als der stromaufwärts liegende Durchlaß aufweist.
3. Heizkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Durchlaß
(17) im stirnseitigen Bereich des Heizkörperelements (1) ausgebildet ist.
4. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizkörperelement
(1) zur Bildung des radialen Durchlasses (17) im wesentlichen im gesamten Umfangsbereich
zwischen der zylindrischen Mantelfläche (4) und einem zentralen Kern (6) mit verringerter
Dicke ausgebildet ist.
5. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungsabstände
der schraubenförmiggewundenen Heizdrahtwendel in den stromabwärtz gelegenen Bereichen
des Heizkörpers größer ausgebildet sind, als in den stromaufwärts liegenden Bereichen.
1. Electrical heater for heating a gaseous or liquid medium, with a holding device
for receiving a resistance-wire coil (8, 9), the holding device consisting of individual
heater elements (1) of circular cross-section, which are placed on top of one another
in the axial direction and in which there are, in regions located opposite one another,
recesses (7) in which the resistance-wire coil (8, 9) is located, and the outer walls
(4) of the heater elements (1), when these are placed on top of one another, complementing
each other to form a closed cylindrical outer wall of the holding device, characterized
in that in the heater elements (1) there are webs (5) which extend radially inwards
from the outer walls to a central region and have the recesses (7) for receiving the
resistance-wire coil (8, 9), and which between themselves determine axial flow channels
(10) for the medium to be heated, in that in the central region of the heater there
is at least one further axial flow channel (14a, 14b, 14c) which is closed at the
downstream end of the heater, and in that on at least one of the downstream heater
elements (1e, 1f) at least one radially extending passage (17) is formed between the
further axial flow channel (14a, 14b, 14c) and the axial channels (10) located between
the webs (5).
2. Heater according to Claim 1, characterized by at least two radial passages (17)
which succeed one another in the flow direction and of which the downstream passage
has a larger cross-section than the upstream passage.
3. Heater according to Claim 1 or 2, characterized in that the radial passage (17)
is formed in the region of the end face of the heater element (1).
4. Heater according to one of Claims 1 to 3, characterized in that, to form the radial
passage (17), the heater element (1) is made with a reduced thickness essentially
over the entire peripheral region between the cylindrical outer surface (4) and a
central core (6).
5. Heater according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the distances between
the turns of the helically wound resistance-wire coil are made greater in the downstream
regions of the heater than in the upstream regions.
1. Radiateur électrique pour le chauffage d'un agent gazeux ou liquide, muni d'un
dispositif de fixation destiné à recevoir un filament chauffant (8, 9), le dispositif
de fixation étant constitué d'éléments chauffants (1) de section circulaire, disposés
les uns sur les autres en direction radiale, dans lesquels sont formés des évidements
dans des zones superposées (7), dans lesquelles est disposé le filament chauffant
(8, 9), et dans lequel les parois extérieures (4) des éléments chauffants (1) confèrent
au dispositif de fixation une paroi extérieure cylindrique, caractérisé en ce que,
dans les éléments chauffants (1), sont prévues des entretoises (5) s'étendant radialement
entre les parois extérieures et une zone centrale, qui comportent les évidements (7)
destinés à recevoir le filament chauffant (8, 9), et entre lesquelles sont établis
des canaux d'écoulement axiaux (10) pour l'agent à chauffer, en ce qu'il est formé
dans la zone centrale du radiateur, au moins un canal d'écoulement axial supplémentaire
(14a, 14b, 14c) qui est fermé à l'extrémité aval du radiateur, et en ce que sur au
moins l'un des éléments chauffants (1e, lf) situés en aval, au moins un passage dirigé
radialement (17) est formé entre le canal d'écoulement axial supplémentaire (14a,
14b, 14c) et les canaux axiaux (10) disposés entre les entretoises (5).
2. Radiateur selon la revendication 1, caractérisé par au moins deux passages radiaux
(17) disposés l'un sur l'autre dans la direction d'écoulement, et parmi lesquels le
passage disposé vers l'aval présente une section droite supérieure à celle du passage
disposé vers l'amont.
3. Radiateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le passage radial
(17) est formé dans la zone de la face avant de l'élément chauffant (1).
4. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que, pour la
réalisation du passage radial (17), l'élément chauffant (1) est essentiellement formé
sur la totalité de la périphérie entre la paroi cylindrique (4) et une âme centrale
(6) d'épaisseur réduite.
5, Radiateur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la distance
entre spires du filament chauffant enroulé en spirale dans les zones orientées vers
l'aval du radiateur est plus grande que dans les zones dirigées vers l'amont.