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EP 0 162 175 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.11.1987 Patentblatt 1987/48 |
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Anmeldetag: 21.05.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: D03D 47/38 |
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Eintragsdüsenanordnung einer Luftstrahlwebmaschine
Weft insertion nozzle for air jet looms
Dispositif d'introduction du fil de trame dans les métiers à jet d'air
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.11.1985 Patentblatt 1985/48 |
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Anmelder: GEBRÜDER SULZER AKTIENGESELLSCHAFT |
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CH-8401 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Manders, Petrus Gerardus Johannes
NL-5632 MS Eindhoven (NL)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Eintragsdüsen-Anordnung einer Luftstrahlwebmaschine,
mit mindestens zwei, wahlweise entsprechend einem Eintragsprogramm aktivierten, ausserhalb
des Webfaches an einem Webmaschinenteil angeordneten Düsen für den Schusseintrag.
[0002] Bei einer bisherigen Anordnung dieser Art (DE-OS-30 14 766 = US-PS-4 326 565 / TS
270) ist die Zweischuss-Düsenanordnung schwenkbar auf der Lade der Webmaschine angeordnet.
Durch eine Steuervorrichtung wird jeweils diejenige Düse mit ihrem Luftausströmrohr
in die Schusslinie verschwenkt, deren Schussfaden beim folgenden Schusseintrag benötigt
wird.
[0003] Bei hohen Schusszahlen z. B. von 400 min-
1 und mehr kann der Fall eintreten, dass die Verschwenkung der Düsen vor dem jeweiligen
Schusseintrag nicht rasch genug vor sich geht. Auch können Störungen an den beweglichen
Teilen der Schwenkeinrichtung eintreten.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders in dieser Einsicht verbesserte
Anordnung zu schaffen.
[0005] Die Erfindung besteht darin, dass die beiden Düsen fest an dem sie tragenden Webmaschinenteil
angebracht sind und dass eine der Düsen - mindestens in Eintragsposition der Teile
- im wesentlichen parallel zur Schusslinie und die andere Düse unter einem geringen
Neigungswinkel, vorzugsweise 1 - 5° zu dieser steht.
[0006] Dadurch lässt sich erreichen, dass auf die bewegliche Anordnung der Mehrschuss-Eintragsdüsen
überhaupt verzichtet werden kann. Die Düsen brauchen während des Betriebes weder verschwenkt,
noch achsparallel verschoben zu werden. Damit lässt sich die Anordnung leicht für
beliebig hohe Schusszahlen der Webmaschine verwenden. Bewegliche Teile wie auch die
zugehörige Steuervorrichtung für die jeweilige Bewegung der Düsen vor dem Schusseintrag
fallen fort.
[0007] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass es - wie die Versuche ergaben - möglich
ist, die eine Düse vorzugsweise parallel zur Schusslinie und die andere unter einem
gewissen, geringen Winkel von beispielsweise 3° permanent einzubauen, so dass die
beiden Düsen während des Betriebes nicht relativ zur Schusslinie bzw. zum Webblatt
oder zu anderen Führungsmitteln für den Luftstrahl (z. B. Führungszähnen) bewegt werden
müssen. Der geringe Neigungswinkel der zweiten Düse relativ zur ersten Düse ist besonders
dann möglich, wenn die zweite Düse unter dem geringen Winkel gegen das Riet hin bläst
und nicht etwa von ihm weg. Es kann z. B. ein sogenanntes Tunnelriet (profiliertes
Riet) verwendet werden, dessen Tunnel aus der Profilierung der Lamellen gebildet ist.
[0008] Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer erfindungsgemäss ausgebildeten Eintragsdüsen-Anordnung,
teilweise in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine zugehörige Draufsicht unter Weglassung einiger Teile,
Fig. 3 eine zugehörige, perspektivische Darstellung,
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf eine abgewandelte Ausführungsform,
Fig. 5 eine zugehörige, perspektivische Darstellung der wesentlichen Teile,
Fig. 6 veranschaulicht in einer Draufsicht eine weitere Bauart, und
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform in Draufsicht.
[0009] Auf der Lade 1 einer Luftstrahlwebmaschine ist ein aus profilierten Lamellen 2 bestehendes
Riet 3 angebracht. Die Lamellen 2 bilden zusammen einen Eintragstunnel 4, in welchem
die Schusseintragslinie 5 liegt.
[0010] An dem in Fig. 1 linken Ende der Lade 1 ist ein Träger 6 durch eine mit Schlitzen
7 versehene Verschraubung 8 verstellbar und feststellbar mit der Lade verbunden, wodurch
sich der Abstand C (Fig. 2) verändern lässt. Auf dem Träger 6 ist mittels einer Schraube
11 ein Block 12 befestigt, auf dem zwei als Ganzes mit 15, 16 bezeichnete Schusseintragsdüsen
fest angebracht sind. In der Düse 15 und dem zugehörigen, kreisrunden Querschnitt
aufweisenden Mischrohr 17 ist ein in Fig. 1 strichpunktiert dargestellter Schussfaden
21, in der Düse 16 und dem zugehörigen Mischrohr 19 ist ein in Fig. 1 gestrichelt
wiedergegebener Schussfaden 18 anderer Sorte, z. B. anderer Farbe, für einen Schusseintrag
bereitgehalten. Die Schussfäden werden von Schussfadenspeichern 61, 62 abgezogen.
[0011] Das freie, kreisrunden Querschnitt aufweisende Ende 17a ist, wie besonders aus Fig.
2 ersichtlich, parallel zur Schusslinie 5 gestellt, das freie, ebenfalls kreisrunden
Querschnitt aufweisende Ende 19a des Mischrohres 19 steht unter einem Winkel A von
etwa 3° zu der Schusslinie 5. Die beiden Enden 17a, 19a der Mischrohre 17, 19 sind
in einer Führung 23 gehalten. Die beiden Ausströmöffnungen 51, 52 werden in der Regel
so nahe wie möglich beieinander angeordnet, vorzugsweise berühren sie einander. Der
Winkel A lässt sich mittels einer Verschraubung 45 einstellen, die einen an der Düse
16 angebrachten Flansch 48 mit einem sich senkrecht zur Zeichenebene von Fig. 1 erstreckenden
Schlitz 47 aufweist.
[0012] Während des Betriebes werden Lade 1 und Riet 3 sowie die gesamte mit 24 bezeichnete
Düsenanordnung gemäss Pfeil 25 hin und her bewegt und es wird z. B. wechselweise entsprechend
dem Schusseintragsprogramm ein Faden 18 oder 21 in das von den Kettfäden 42, 43 gebildete
Webfach 41 eingetragen.
[0013] Bei der Ausführungsform nach Fig. 4, 5 sind Block 12 und Führung 23 mit dem Gestell
48 der Webmaschine fest verbunden. Die Düsenanordnung 24a wird während des Webbetriebes
nicht mit dem Riet 3 hin und her bewegt. Die Düsen bilden wiederum einen Winkel A
von ca. 3° zueinander.
[0014] Bei den Beispielen nach Fig. 1 - 5 ist jeweils das Mischrohr der Düse 16 mit dem
freien Ende 19a so gerichtet (Winkel A), dass es unter der Neigung von ca. 3° gegen
den Grund 49 des Tunnels 4 bläst. Der Winkel A liegt in der horizontalen, in Fig.
1 mit E bezeichneten, strichpunktiert dargestellten, durch den Gewebeanschlag 50 und
den Tunnelgrund 49 verlaufenden Ebene, d.h. in Fig. 2, 4 parallel zur Zeichenebene.
[0015] Während die Mischrohre 17, 19 bei den Beispielen nach Fig. 1 - 5 bei 28, 29 abgeknickt
sind, sind die beiden Mischrohre 17b, 19b bei der Bauart nach Fig. 6 gerade ausgebildet.
[0016] Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist ein Dreischussmechanismus dargestellt, der
eine dritte Düse mit einem Mischrohr 32 enthält. Dieses ist unter einem etwas grösseren
Winkel B von ca. 4° gegen die Schusslinie 5 geneigt. Alle drei Mischrohre 17, 19,
32 der drei Düsen sind in der horizontalen, durch den Gewebeanschlag 50 und den Tunnelgrund
49 verlaufenden Ebene angeordnet, d.h. in Fig. 7 parallel zur Zeichenebene.
[0017] Bei allen Bauarten steht das Ende 17a des Mischrohres 17 mindestens in der Eintragsposition
der Teile oder aber in jeder Position d.h. auch während der Bewegung des Rietes 3
zum Gewebeanschlag 50 hin, jeweils parallel zur Schusslinie 5, das Ende 19a des Mischrohres
19 steht unter dem Winkel A zu dem Ende 17a des Mischrohres 17.
[0018] Bei einer abgewandelten Ausführungsform ist statt eines Tunnelrietes ein Riet mit
unprofilierten, geraden Lamellen verwendet und der Eintragstunnel wird durch vor dem
Riet positionierte Führungszähne gebildet, in welche die Eintragsdüsen 15, 16 bzw.
ihre Enden 17a, 19a blasen. Die Schusslinie 5 liegt dann innerhalb der genannten Führungszähne.
1. Eintragsdüsen-Anordnung (24, 24a) einer Luftstrahlwebmaschine, mit mindestens zwei,
wahlweise entsprechend einem Eintragsprogramm aktivierten, ausserhalb des Webfaches
(41) an einem Webmaschinenteil (1, 48) angeordneten Düsen (15, 16) für den Schusseintrag,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Düsen (15, 16) fest an dem sie tragenden Webmaschinenteil
(1, 48) angebracht sind und dass eine (15, 17, 17a) der Düsen - mindestens in Eintragsposition
der Teile - im wesentlichen parallel zur Schusslinie (5) und die andere Düse (16,
19, 19a) unter einem geringen Neigungswinkel (A), vorzugsweise 1 - 5° zu dieser steht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Düsen (15, 16)
enthaltende Anordnung (24) an der Lade (1) der Webmachine befestigt und mit dieser
während des Betriebes hin und her verschwenkt (25) ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Düsen (15, 16)
enthaltende Anordnung (24a) am Webmaschinengestell (48) fest angebracht ist.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine (16, 19, 19a) der Düsen relativ zur anderen einstellbar und feststellbar
(45 - 47) ist, derart dass der Winkel (A) zwischen ihnen verstellbar ist.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die die Düsen (15, 16) enthaltende Anordnung (24) relativ zu dem sie tragenden Webmaschinenteil
(1) einstellbar und feststellbar (7, 8) ist, derart dass der Abstand (C) der Düsen
vom Webfach (41) einstellbar ist.
1. A picking nozzle arrangement (24, 24a) of an air jet loom having at least two picking
nozzles (15, 16) disposed outside the shed (41) on a loom part (1, 48) and activated
selectively in accordance with a picking programme, characterised in that the two
nozzles (15, 16) are rigidly mounted on the loom part (1, 48) carrying them and one
(15, 17, 17a) of the nozzles is disposed, at least with the parts in the picking position,
substantially parallel to the picking line (5) while the other nozzle (16, 19, 19a)
is disposed at a small engle of inclination (A), preferably of from 1 to 5°, to the
picking line (5).
2. An arrangement according to claim 1, characterised in that the arrangement (24)
comprising the nozzles (15, 16) is secured to the loom sley (1) and is oscillatingly
pivoted together therewith in operation.
3. An arrangement according to claim 1, characterised in that the arrangement (24a)
comprising the nozzles (15, 16) is rigidly secured to the loom frame (48).
4. An arrangement according to any of the preceding claims, characterised in that
at least one (16, 19, 19a) of the nozzles can be so adjusted and located (45, 47)
relatively to the other nozzle that the angle (A) between them is adjustable.
5. An arrangement according to any of the previous claims, characterised in that the
arrangement (24) comprising the nozzles (15, 16) can be so adjusted and located (7,
8) relatively to the nozzle-carrying loom part 1 that the distance (C) between the
nozzles and the shed (41) is adjustable.
1. Dispositif (24, 24a) à buses d'insertion, équipant un métier à tisser à jet d'air
et comprenant au moins deux buses (15, 16) d'insertion de la trame qui sont disposées
sur une partie (1,48) du métier à tisser, à l'extérieur de la foule (41), et sont
activées sélectivement en fonction d'un programme d'insertion, caractérisé par le
fait que les deux buses (15, 16) sont montées rigidement sur la partie (1,48) du métier
à tisser qui les porte; et par le fait que l'une (15, 17, 17a) des buses est sensiblement
parallèle à la ligne de duite (5) - au moins dans la position d'insertion des pièces
- et l'autre buse (16, 19, 19a) forme avec cette ligne un angle d'inclinaison (A)
faible, de préférence de 1 à 5°.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif
(24) renfermant les buses (15, 16) est fixé au battant (1) du métier à tisser et est
animé, en service, d'un pivotement alternatif (25) avec ce battant.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif
(24a) renfermant les buses (15, 16) est monté rigidement sur le bâti (48) du métier
à tisser.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
qu'au moins l'une (16, 19, 19a) des buses peut être ajustée et bloquée (45 - 47) par
rapport à l'autre, de telle sorte que l'angle (a) qui les sépare soit réglable.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que le dispositif (24) renfermant les buses (15, 16) peut être ajusté et bloqué (7,
8) par rapport à la partie (1) du métier à tisser qui le porte, de telle sorte que
la distance (C) entre les buses et la foule (41) puisse être réglée.