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EP 0 177 850 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.11.1987 Patentblatt 1987/48 |
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Anmeldetag: 01.08.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F15B 15/08 |
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Fluidgetriebener kolbenstangenloser Arbeitszylinder
Rodless hydraulic ram
Vérin hydraulique sans tige
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
05.08.1982 DE 3229305 12.04.1983 DE 3313206
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.04.1986 Patentblatt 1986/16 |
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Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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83107549.4 / 0104364 |
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Anmelder: KNORR-BREMSE AG |
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80710 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Mai, Dieter
D-8085 Walleshausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen kolbenstangenlosen Arbeitszylinder gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Es sind kolbenstangenlose Band- und Schlitz-Arbeitszylinder bekannt (EP-A 29188),
die außen auf dem von ihnen umgriffenen Zylinderkörper geführte Kraftabnehmer aufweisen,
welche mechanisch mit dem Kolben in Verbindung stehen. Die mechanische Verbindung
erfolgt über ein umlaufendes Band, welches über an den Stirnseiten des Bandzylinders
angeordnete Rollen läuft und den Kolben mit dem Kraftabnehmer verbindet, oder beim
Schlitzzylinder über eine starre Halterung, die durch einen abdichtbaren Schlitz im
Zylinderkörper ragt. In den Kraftabnehmer ist dabei eine Bremseinrichtung integriert,
die den Zylinderkörper mit wenigstens einem Bremsbelag konzentrisch umfaßt. Die bekannte
Bremseinrichtung kann als Balg ausgebildet sein, der an der den Zylinderkörper mit
Spiel umfassenden, zylindrischen Innenwand des Kraftabnehmers befestigt ist und das
Zylinderrohr konzentrisch umfaßt. Durch Zuführung eines Fluids wird der Balg aufgeweitet,
wobei die Bremsbeläge zum Bremsen oder Anhalten des durch den Kolben bewegten Kraftabnehmers
am zylindrischen Außenumfang des Zylinderrohres zur Anlage kommen.
[0003] Für Schlitzzylinder wurde gemäß der EP-A 68 088 und der gleichlautenden DE-A 31 24
915 bereits vorgeschlagen, am Zylinderkörper längsverlaufende, profilierte Gleitbahnen
vorzusehehn, an welchen am Kraftabnehmer justierbar angeordnete Gleitschuhe geführt
sind, wodurch der Kraftabnehmer eine verdrehsichere Längsführung erfährt. Weiterhin
ist es für Schlitzzylinder aus der DE-B 707 679 bekannt, den Kraftabnehmer mittels
in Rollbahnen eines einen oder mehrere Zylinderkörper tragenden Gestells eingreifende
Rollen zu führen; die DE-A 24 04 244 zeigt eine ähnliche Führung mittels in Rollbahnen
eingreifenden Wälzlagern für Bandzylinder. Keiner dieser Zylinder ist mit einer am
Kraftabnehmer angeorndeten Bremseinrichtung ausgestattet.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen verbesserten kolbenstangenlosen Zylinder der
eingangs genannten Art anzugeben, der bei einfacher Fertigung und Montage nur einen
geringen Raum beansprucht und einen relativ kleinen Durchmesser aufweist, und dessen
leichtbeweglicher Kraftabnehmer durch die Bremseinrichtung gut abbrems- und positionierbar
ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches
1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Merkmalen der Unteransprüche und/oder den nachstehenden Beschreibungen für
Ausführungsbeispiele, die in einer zugehörigen Zeichnung nur skizzenhaft angedeutet
sind. Hierin zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel und
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel ähnlich dem nach Fig.
1.
[0006] Die Ausführungsbeispiele zeigen erfindungsgemäße Arbeitszylinder im Querschnitt durch
den Kraftabnehmer. Gleiche Bezugszeichen in den Figuren bezeichnen gleiche oder entsprechende
Teile. Bei den Ausführungsbeispielen handelt es sich um Band- bzw. Seilzylinder. Es
können jedoch auch soggenannte Schlitzzylinder vorgesehen sein, deren Arbeitszylinder
mit einer schlitzförmigen Zylinderwanddurchbrechnung versehen ist, durch welche ein
den Kraftabnehmer mit dem Kolben verbindendes Teil greift und welche durch ein Abdeckband
abdichtbar ist.
[0007] Nach Fig. 1 ist der ein Zylinderrohr bildende Zylinderkörper 1 eines Bandzylinders
beispielsweise als Achtkantrohr mit planen Flächen ausgebildet. Auf dem achtkantigen
Zylinderkörper 1 ist ein diesen umgreifender, schlittenartiger Kraftabnehmer 8 verschieblich
angeordnet. Der Kraftabnehmer 8 steht in an sich bekannter Weise über ein umlaufendes
Band mit einem im Zylinderkörper 1 angeordneten Kolben in Verbindung. Weder das Band
noch der Kolben sind in Fig. 1 dargestellt. Das Band kann in bekannter Weise in zwei
Abschnitte geteilt sein, von denen der eine Abschnitt mit seinem einen Ende an der
vorderen Stirnseite des Kraftabnehmers 8 angreift und über eine erste Rolle am vorderen
Zylinderkörperende durch einen abgedichteten Schlitz im vorderen Zylinderkopf druckdicht
geführt ist, um mit seinem anderen Ende an der einen Seite des Kolbens anzugreifen.
Entsprechend greift der andere Abschnitt des Bandes mit seinem einen Ende an der entgegengesetzten
Stirnseite des Kraftabnehmers 8 an und ist über eine zweite Rolle am hinteren Zylinderkörperende
durch einen weiteren abgedichteten Schlitz im hinteren Zylinderkopf druckdicht geführt,
um mit seinem anderen Ende an der gegenüberliegenden anderen Seite des Kolbens anzugreifen.
[0008] Die in Fig. 1 nicht gezeigte, axiale Länge des Kraftabnehmers 8 kann entsprechend
der axialen Länge der Kraftabnehmer bekannter Bandzylinder gewählt sein.
[0009] Der Zylinderkörper muß nicht die in Fig. 1 gezeigte Profilgestalt aufweisen, er kann
vielmehr in verschiedener Weise profiliert sein, wobei die Profilflächen, die zur
Anlage einer Bremseinrichtung Reibflächen bilden, die einstückig mit dem Zylinderkörper
sein oder zu gesonderten Gehäuse- bzw. Profilteilen gehören können, die am Zylinderkörper
festgehalten sind. Der Kraftabnehmer 8 beinhaltet die Bremseinrichtung, welche den
Zylinderkörper 1 nicht umfaßt. Eine keilförmige Gestalt der Reib- bzw. Bremsflächen
der Bremseinrichtung kann vorteilhaft sein, da hierdurch die zur Verfügung stehende
Bremsfläche vergrößert wird und die Keilwirkung in Abhängigkeit von dem gewählten
Keilwinkel zur Bremsverstärkung ausgenutzt werden kann. Es sind dann zweckmäßigerweise
Federn vorhanden, die die Bremskörper nach einer Bremsung in ihre Lösestellung zurückbewegen.
[0010] Anhand der Ausführungsbeispiele wird außerdem deutlich, daß die auf den Kraftabnehmer
8 einwirkenden Kräfte im wesentlichen von einem Profilteil am Zylinderkörper 1 aufgenommen
werden können, das in seinen Flächenabmessungen unabhängig ist von dem Durchmesser
des Zylinderkörpers 1. Die Profilflächen sind dabei unabhängig vom Durchmesser des
Zylinderkörpers 1 in ihrer Flächengröße und Flächengestalt derart wählbar, daß eine
optimale Abbremsung und Positionierung des Kraftabnehmers 8 möglich ist, wobei außerdem
die Reibungseinflüsse der Bremseinrichtung im gelösten Zustand auf die leichte Verschieblichkeit
des Kraftabnehmers 8 einen weitgehend geringen Einfluß ausüben.
[0011] Mehr im einzelnen zeigt Fig. 1, daß der Kraftabnehmer 8 sich mit vier Rädern bzw.
Rollen 31 bis 34 an diametral gegenüberliegenden, Rollbahnen bildenden Flächen des
achteckigen Zylinderkörpers 1 abstützt. Im oberen Teil des Kraftabnehmers 8 ist ein
druckdichter Raum 35 vorhanden, in dem ein Druckkörper 36 radial zum Kolbenkörper
1 verschieblich ist. Der Druckörper 36 besitzt kolbenkörperseitig nach innen gezogene
Keilflächen zum Tragen eines keilförmigen Bremsbelages 37. Andererseits trägt der
Druckkörper 36 ist ein druckkissenartiges Abdichtungselement 38, dessen äußerer Rand
sich lippenartig an der Innenwand der Ausnehmung 35 abstützt.
[0012] Die Profilfläche 28 des Zylinderkörpers 1 zwischen zwei benachbarten, als Rollflächen
für den Kraftabnehmer 8 dienenden Profilflächen trägt ein winkliges Profilblech 39,
das keilförmige Anlageflächen für die keilförmigen Bremsbeläge 37 bildet. Abweichend
hierzu kann auch die flache Profilfläche 28 selbst als Anlagefläche für die Bremseinrichtung
dienen, wenn auf eine keilförmige Bremseinrichtung verzichtet wird. Außerdem kann
das Profilblech 39 integraler Bestandteil des Profilkörpers 1 sein, es kann dann zwei
Profilflächen aufweisen, die einerseits zur drehsicheren Führung des Kraftabnehmers
8 dienen, zum anderen als Anlage für die in den Kraftabnehmer 8 integrierte Bremseinrichtung
36 bis 38 dienen. Obwohl der Kraftabnehmer 8 im Beispielsfalle den Zylinderkörper
1 umfaßt, ist aufgrund dessen besonderer Profilgestalt eine verdrehsichere Führung
des Kraftabnehmers 8 gegeben, so daß besondere Vorrichtungen zur Verdrehsicherung
des Kraftabnehmers nicht mehr erforderlich sind.
[0013] Eine nicht dargestellte Druckmittelquelle ist zum Betätigen der Bremseinrichtungen
über wenigstens einen nicht dargestellten, flexiblen Schlauch und eine Anschlußbohrung
27 an den druckdichten Raum 35 angeschlossen.
[0014] Weiterhin kann der Kraftabnehmer nach Fig. 1 auch symmetrisch ausgebildet werden,
so daß der dem Teil des Kraftabnehmers mit der Bremseinrichtung 35 bis 38 diametral
gegenüberliegende Teil des Kraftabnehmers eine gleichartige Bremseinrichtung aufweist,
wobei die beiden Bremseinrichtungen bei einer Bremsung räumlich gegeneinander wirken.
[0015] Abweichend zur beschriebenen Ausführungsform können die Rollen oder Räder 31 bis
34 durch Gleitbahnen oder Gleitbeläge ersetzt sein, die an den Profilflächen des Zylinderkörpers
oder auch entsprechend am Kraftabnehmer anzubringen sind. Außerdem muß der Kraftabnehmer
8 nicht notwendigerweise mittels vier Rädern oder Rollen bzw. entlang von vier Gleitbahnen
geführt werden. So können in einer ähnlichen Konstruktion auch schon drei Rollen bzw.
Gleitbahnen ausreichend sein, die zueinander um 120° versetzt angeordnet sind.
[0016] Die Ausführung des Arbeitszylinders nach Fig. 2 ist ähnlich derjenigen nach Fig.
1. Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß der Zylinderkörper 1 ein keilförmiges
Profilteil 40 aufweist, das auf den Zylinderkörper 1 aufgesetzt ist oder mit diesem
eine Einheit bildet. Das keilförmige Profilteil 40 weist eine derartige Gestalt auf,
daß die keilförmig einander gegenübersthenden Innenflächen des Profilteiles 40 als
Anlageflächen einer keilförmigen Bremseinrichtung 35 bis 38 dienen, deren Bremsbeläge
37 im Gegensatz zu der Ausführung nach Fig. 1 bezüglich des Druckkörpers 36 nicht
keilförmig eingezogen, sondern etwa entsprechend keilförmig nach außen gerichtet angeordnet
sind. Die äußeren Gegenflächen 41 und 42 an dem Profilteil 40 dienen als verdrehsichernde
Roll- oder Gleitbahnen für den Kraftabnehmer 8, der an diesen mit Rollen oder Gleitmitteln
verschieblich geführt ist. Zwei entsprechende Rollen bzw. Räder 43 und 44 sind in
Fig. 2 gestrichelt dargestellt. Im Gegensatz zu der Ausführung nach Fig. 1 ist der
Kraftabnehmer 8 nach Fig. 2 also mittels zweier Rollen oder Räder bzw. mittels zweier
Gleitbahnen geführt.
[0017] Im übrigen umfaßt der Kraftabnehmer 8 nach Fig. 2 die im weiteren zylindrisch ausgebildete
Außenfläche des Zylinderkörpers 1. Dank des Profilteiles 40 an dem Zylinderkörper
1 kann eine in den Kraftabnehmer 8 integrierte Bremseinrichtung 35 bis 38 vorgesehen
werden, die den Zylinderkörper 1 nicht konzentrisch umfaßt.
[0018] Die Erfindung ist sowohl für Band- bzw. Seilzylinder als auch für sogenannte geschlitzte,
kolbenstangenlose Arbeitszylinder geeignet. Die Rohrprofile der Zylinderköper sind
aus Aluminium im Strangpreßverfahren herstellbar, die Ausführungsbeispiele zeigen
hierzu grundsätzliche Profilbeispiele auf, wobei die aus diesen gefertigen, kolbenstangelosen
Arbeitszylinder nur eine geringe Bauhöhe beanspruchen.
1. Kolbenstangenloser Arbeitszylinder mit einem das Zylindergehäuse (1) umfassenden,
schlittenartig ausgebildeten und verdrehsicher längs des Zylindergehäuses (1) geführten
Kraftabnehmer (8), in den eine Bremseinrichtung (35 bis 38) mit einem Bremsbelag (37)
integriert ist, der mit einer äußeren Reibfläche des Zylindergehäuses (1) zusammenwirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zylindergehäuse (1) mehrere ebene, sich in Längsrichtung
erstreckende Roll- oder Gleitbahnen (41,42) aufweist, an denen sich im Kraftabnehmer
(8) angeordnete Roll- oder Gleitmittel (31 bis 34; 43 und 44) zur Erzielung einer
Verdrehsicherung abstützen, daß der Bremsbelag (37) einseitig am Zylindergehäuse (1)
angreift, und daß zumindest ein Teil der Roll- bzw. Gleitmittel (31 und 32; 43 und
44) bzw. Gleitbahnen (41,42) derart angeordnet sind, daß die beim Bremsen im Kraftabnehmer
(8) auftretenden Radialkräfte aufgenommen werden.
2. Arbeitszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Roll- oder Gleitbahnen
(41,42) sich an Profilflächen des Zylindergehäuses (1) befinden.
3. Arbeitszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftabnehmer
(8) das Zylindergehäuse (1) umfaßt und daß der Kraftabnehmer (8) vier Räder oder Rollen
(31-34) aufweist, die sich an diametral gegenüberliegenden Rollbahnen des Zylindergehäuses
(1) abstützen.
4. Arbeitszylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylindergehäuse
(1) außenseitig als vieleckiges, gegebenenfalls achteckiges Zylinderrohr ausgebildet
ist.
5. Arbeitszylinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kraftabnehmer (8) wenigstens eine an ein Druckmedium anschließbare, kammerartige
Ausnehmung (35) aufweist, in der ein Bremskörper (36) mit einem Bremsbelag (37) verschieblich
angeordnet ist, der an die Reibfläche des Zylindergehäuses (1) anpreßbar ist.
6. Arbeitszylinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskörper (36)
dem Zylindergehäuse (1) zugewandt nach innen gezogene Keilflächen zum Tragen eines
keilförmigen Bremsbelages (37) aufweist.
7. Arbeitszylinder nach einem der Ansprüche 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen
zwei benachbarten Roll- oder Gleitbahnen liegende Außenfläche (28) des Zylinderrohres
(1) die Reibfläche trägt.
8. Arbeitszylinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche (28)
ein keilförmiges Profilteil (39) zur Anlage für die keilförmigen Bremsbeläge (37)
des Bremskörpers (36) trägt.
9. Arbeitszylinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Zylindergehäuse
(1) zwei radial auskragende Profilteile (40) vorhanden sind, deren jeweils eine Fläche
eine Reibfläche für die Bremseinrichtung (35-36) und deren gegenüberliegende, andere
Fläche (41, 42) eine Roll- oder Gleitbahn (41, 42) ist.
1. Working cylinder without a piston rod, having a power consumer (8) enclosing the
cylinder housing (1), constructed as a slide and guided along the cylinder housing
(1) without being able to rotate, in which consumer a brake device (35 to 38) with
a brake lining (37) cooperating with an external friction surface of the cylinder
housing (1) is integrated, characterised in that the cylinder housing (1) has a plurality
of flat rolling or sliding ways (41, 42) extending in the longitudinal direction,
against which rolling or sliding means (31 to 34; 43 and 44) arranged in the power
consumer (8) rest so as to prevent rotation thereof, in that the brake lining (37)
engages on one side with the cylinder housing (1), and in that at least some of the
rolling or sliding means (31 and 32; 43 and 44) or slideways (41, 42) are arranged
in such a way as to take up the radial forces occurring in the power consumer (8)
during braking.
2. Working cylinder according to claim 1, characterised in that the rolling or sliding
ways (41, 42) are located on profiled surfaces of the cylinder housing (1).
3. Working cylinder according to claim 1, characterised in that the power consumer
(8) encloses the cylinder housing (1) and in that the power consumer (8) has four
wheels or rollers (31-34) which rest against diametrically opposite rolling ways of
the cylinder housing (1).
4. Working cylinder according to claim 3, characterised in that the cylinder housing
(1) is constructed on the outside as a polygonal, possibly octagonal, cylindrical
tube.
5. Working cylinder according to one of the preceding claims, characterised in that
the power consumer (8) has at least one chamber-like recess (35) which can be connected
to a pressure medium, in which recess there is arranged a movable brake body (36)
with a brake lining (37) which can be pressed against the friction surface of the
cylinder housing (1).
6. Working cylinder according to claim 5, characterised in that the brake body (36)
has, facing the cylinder housing (1), inwardly inclined wedge surfaces for carrying
a wedge-shaped brake lining (37).
7. Working cylinder according to claim 6, characterised in that the external surface
(28) of the cylindrical tube (1) lying between two adjacent rolling or sliding ways
carries the friction surface.
8. Working cylinder according to claim 7, characterised in that the external surface
(28) carries a wedge-shaped profiled part (39) for the wedge-shaped brake linings
(37) of the brake body (36) to press against.
9. Working cylinder according to claim 5, characterised in that on the cylinder housing
(1) there are two radially projecting profiled parts (40), where in each case one
of its surfaces is a friction surface for the brake device (35-36) and the opposite
other surface (41, 42) is a rolling or sliding way (41,42).
1. Cylindre de travail sans tige de piston, avec une prise de force (8) qui entoure
le boîtier de cylindre (1), qui est du genre d'un traîneau et qui est guidé, sans
pouvoir tourner, le long du boîtier de cylindre, dans lequel est intégré un dispositif
de freinage (35 à 38) avec une garniture de frein (37) qui coagit avec une surface
de friction extérieure du boîtier de cylindre (1), caractérisé par le fait que le
boîtier (1) comporte plusieurs pistes planes de roulement ou de glissement (41, 42)
qui s'étendent dans le sens longitudinal et contre lesquelles prennent appui des moyens
de roulement ou de glissement (31 à 34; 43 à 44) qui sont prévus dans la prise de
force et qui servent à réaliser l'appui excluant toute rotation, que la garniture
de frein (37) attaque unilatéralement le boîtier de cylindre (1), et qu'au moins une
partie des moyens de roulement ou de glissement (31 et 32; 43 et 44) ou des pistes
de glissement (41, 42) sont disposés de telle façon, que les forces radiales qui apparaissent
au freinage dans la prise de force (8), sont absorbées.
2. Cylindre de travail selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les pistes
de roulement ou de glissement (41, 42) se trouvent sur des surfaces profilées du boîtier
de cylindre (1).
3. Cylindre de travail selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la prise
de force (8) comporte le boîtier de cylindre (1), et que la prise de force (8) comporte
quatre roues ou galets (31-34) qui prennent appui sur des pistes de roulement diamétralement
opposées du boîtier de cylindre (1).
4. Cylindre de travail selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le boîtier
de cylindre (1) est réalisé, du côté extérieur, sous la forme d'un polygône, éventuellement
sous la forme d'un tube cylindrique octogonal.
5. Cylindre de travail selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que la prise de force (8) comporte au moins une cavité (35) se présentant
sous la forme d'une chambre et qui est susceptible d'être reliée à un milieu sous
pression, cavité dans laquelle est disposé, de façon déplaçable, un corps de freinage
(36), avec sa garniture de frein (37), ledit corps étant susceptible d'être pressé
contre la surface de friction du boîtier de cylindre (1).
6. Cylindre de travail selon la revendication 5, caractérisé par le fait que le corps
de freinage (36) présente, en vis-à-vis du boîtier de cylindre (1), des surfaces cunéiformes
qui s'étendent vers l'intérieur et qui servent à porter un revêtement de freinage
cunéiforme (37).
7. Cylindre de travail selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait
que la surface extérieure (28) du tube de cylindre (1), qui se situe entre deux pistes
de roulement ou de glissement voisines, porte la surface de friction.
8. Cylindre de travail selon la revendication 7, caractérisé par le fait que la surface
extérieure (28) porte une partie profilée cunéiforme (39) pour l'application des garnitures
de frein cunéiformes (37) du corps de freinage (36).
9. Cylindre de travail selon la revendication 5, caractérisé par le fait que le boîtier
de cylindre (1) présente deux parties profilées (40) qui sont saillantes radialement,
et dont une face de chaque partie constitue une surface de friction pour le dispositif
de freinage (35-36) et dont l'autre surface (41,42) qui est située en vis-à-vis, représente
une piste de roulement ou de glissement (41, 42).

