[0001] Die Erfindung betrifft ein Verkleidungssystem für Bauwerke, insbesondere für Tunnel,
mit an der Bauwerkswand befestigten Profilen und von den Profilen gehaltenen Verkleidungsplatten,
wobei jedes Profil einen sich von der Bauwerkswand weg erstreckenden Steg und einen
sich etwa parallel zur Bauwerkswand erstreckenden Halteflansch und jede Verkleidungsplatte
eine zu ihrer Frontfläche in Richtung zur Bauwerkswand rückversetzte Aufhängeleiste,
die in die vom Steg und Halteflansch gebildete Ausnehmung einsetzbar ist, aufweist.
[0002] Ein Verkleidungssystem dieser Art ist beispielsweise aus der AT-B - 359.246 bekannt.
Je Verkleidungsplatte ist bei diesem System nur ein horizontal an der Bauwerkswand
befestigtes Profil vorgesehen, in dessen Halteflansch eine am unteren Randbereich
der Verkleidungsplatte angeordnete Aufhängeleiste einsetzbar ist. Der obere Rand jeder
Verkleidungsplatte stützt sich an einer parallel zur Bauwerkswand vorgesehenen Platte
des Profiles der darüber angeordneten Verkleidungsplatte und wird von deren Randbereich
außen überdeckt und so gehalten.
[0003] Bei diesem System ist die Halterung einer Verkleidungsplatte jeweils vom Rand der
oberen benachbarten Verkleidungsplatte abhängig, was das Verlegen der Verkleidungsplatten
schwierig macht. Zudem ist die Anordnung der Verkleidungsplatten an Decken, wenn überhaupt,
nur schwierig möglich. Im Falle des unbeabsichtigten Lockerns einer Verkleidungsplatte
kann es bei Anordnung der Verkleidungsplatten an einer Decke zu einem Herabfallen
der benachbarten Verkleidungsplatten kommen. Beim Verlegen des bekannten Systems ist
es notwendig, in eine Richtung zu arbeiten, und ein Austausch einer einzelnen Verkleidungsplatte
ist nicht möglich, ohne die benachbarten Verkleidungsplatten ebenfalls auszubauen
oder mit besonderen Vorrichtungen zu stützen.
[0004] Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt
sich die Aufgabe, ein Verkleidungssystem der eingangs beschriebenen Art zu schaffen,
welches in einfacher Weise verlegbar ist, u.zw. auch an Decken, wobei eine große Sicherheit
gegen Lösen der Verkleidungsplatten gegeben ist. Im Falle des Schadhaftwerdens einzelner
Verkleidungsplatten soll es weiters möglich sein, einzelne Platten ohne Lösen der
benachbarten Platten auszutauschen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jede Verkleidungsplatte an
zwei zueinander parallelen Randbereichen je eine Aufhängeleiste aufweist, von denen
eine vom Randbereich frei nach außen und eine vom Randbereich nach innen ragt, und
daß an den Stoßfugen benachbarter Verkleidungsplatten jeweils zwei Profile, deren
Halteflansche in die gleiche Richtung weisen und von denen jedes eine Aufhängeleiste
jeweils einer Verkleidungsplatte aufnimmt, vorgesehen sind.
[0006] Der Ein- und Ausbau einer einzelnen Verkleidungsplatte gestaltet sich besonders einfach,
wenn der freie Rand des Halteflansches eines Profiles in einem Abstand vom Steg des
benachbarten Profiles angeordnet ist der gleich oder größer ist wie bzw. als ein sich
parallel zur Frontfläche der Verkleidungsplatte erstreckender Abschnitt der Aufhängeleisten.
[0007] Zur Vereinfachung der Montage der Profile sind die beiden an einer Stoßfuge benachbarter
Verkleidungsplatten angeordneten Profile gemeinsam an einer an der Bauwerkswand zu
befestigenden Befestigungsplatte angeordnet, vorzugsweise mit dieser integral ausgebildet.
[0008] Zwecks Erzielung eines besonders guten Sitzes der Verkleidungsplatten sind die Ränder
der Aufhängeleisten von einem aus Kunststoff, Gummi od.dgl. gefertigten Aufsetzprofil
gebildet, dessen Querschnitt dem freien Querschnitt der vom Steg und Halteflansch
eines Profiles gebildeten Ausnehmung angepaßt ist.
[0009] Um ein unbeabsichtigtes Lösen einer Verkleidungsplatte mit Sicherheit zu vermeiden,
ist an einem der an einer Stoßfuge benachbarter Verkleidungsplatten angeordneten Profile
eine Sicherungsschiene befestigbar, deren Breite etwa der Breite der von den benachbarten
Verkleidungsplatten gebildeten Stoßfuge entspricht, wobei zur Erzielung einer Abdichtung
zwischen Bauwerkswand und Verkleidung vorteilhaft die Sicherungsschiene an ihren zu
den Verkleidungsplatten gerichteten Seitenrändern jeweils mit einer an einer Verkleidungsplatte
anliegenden Dichtleiste versehen ist.
[0010] Zur Bildung besonders schmaler Stoßfugen zwischen benachbarten Verkleidungsplatten
ist die Frontfläche der Verkleidungsplatte bei Blickrichtung senkrecht zur Frontfläche
über die nach außen gerichtete Aufhängeleiste hinaus verlängert ausgebildet.
[0011] Eine besonders einfache Sicherung der Verkleidungsplatten gegen unbeabsichtigtes
Lösen ist dadurch erzielbar, daß zwischen die Aufhängeleiste einer Verkleidungsplatte
und dem der Aufhängung der benachbarten Verkleidungsplatte dienenden Steg des benachbarten
Profiles ein elastisch verformbarer Körper einsetzbar ist, wobei zweckmäßig der elastisch
verformbare Körper von einem Rohr aus elastisch verformbarem Kunststoff, Gummi od.dgl.
gebildet ist.
[0012] Ein gutes Aufliegen der Aufhängeleisten am Halteflansch wird zweckmäßig dadurch erzielt,
daß die freien Ränder der Halteflansche verdickt ausgebildet sind.
[0013] Zur Sicherung der Verkleidungsplatten gegen seitliches, d.h. in Richtung der Profile
gerichtetes Verschieben sind vorteilhaft in den Profilen im Teilungsabstand benachbarter
Verkleidungsplatten Querschlitze vorgesehen, in die jeweils in Querrichtung zu den
Aufhängeleisten der Verkleidungsplatten liegende und sich etwa vertikal zu den Frontflächen
erstreckende Stegleisten der Verkleidungsplatten eingesetzt sind.
[0014] Die Erfindung ist nachstehend anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert, wobei die Fig. 1 bis 5 jeweils eine Bauwerkswand mit an ihr befestigten
Verkleidungsplatten im Querschnitt gemäß je einer Ausführungsform zeigen. In den Fig.
6, 7 und 8 ist die Sicherung der Verkleidungsplatten gegen Verschieben in Längsrichtung
der Profile veranschaulicht, wobei Fig. 6 eine teilweise geschnittene Ansicht senkrecht
gegen die Bauwerkswand, Fig. 7 einen Schnitt gemäß der Linie VII-VII der Fig. 6 und
Fig. 8 einen Schnitt gemäß der Linie VIII-VIII der Fig. 7 zeigen.
[0015] Gemäß der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform sind an einer als Decke ausgebildeten
Bauwerkswand 1 eines Bauwerkes Verkleidungsplatten 2 haltende Profile 3, 4 befestigt,
beispielsweise mittels Schrauben 5 und Dübbel. Jeweils zwei Profile 3, 4, die benachbarte
Ränder 6, 7 nebeneinander liegender Verkleidungsplatten 2 halten, sind an einer an
der Bauwerkswand 1 befestigten Befestigungsplatte 8 vorgesehen und mit dieser integral,
z.B. als Strangpreßprofil, ausgebildet. Jedes Profil 3, 4 weist einen sich etwa senkrecht
zur Bauwerkswand erstreckenden Steg 9 und einen am Steg anschließenden und etwa parallel
zur Bauwerkswand 1 gerichteten Halteflansch 10 auf, wobei die beiden Halteflansche
10 der beiden benachbarten Profile 3, 4 in die gleiche Richtung weisen, d.h. es sind
ihre freien Ränder 11 gleich gerichtet.
[0016] Die Profile 3, 4 bilden somit im Querschnitt hakenförmige Leisten. In jedes Profil
sind Aufhängeleisten 12, 13 benachbart angeordneter Verkleidungsplatten 2 eingesetzt.
Jede Verkleidungsplatte 2 weist an zwei zueinander parallelen und einander gegenüberliegenden
Rändern 6, 7 jeweils eine Aufhängeleiste 12, 13 auf, die sich zur Frontfläche 14 der
Verkleidungsplatte parallel erstreckt und im Abstand 15 von dieser liegt.
[0017] Jede Aufhängeleiste 12, 13 ist durch Aufbiegen eines Randbereiches der vorzugsweise
aus emailliertem Blech 16 gefertigten Verkleidungsplatten 2 in Richtung zur Bauwerkswand
1 um den Abstand 15 rückversetzt. Die freien Ränder 6, 7 der beiden Aufhängeleisten
12, 13 sind in bezug auf die Frontfläche 14 gleich orientiert, d.h. eine Aufhängeleiste
13 ragt vom Randbereich der Verkleidungsplatte frei nach außen und die zweite Aufhängeleiste
12 ragt vom Randbereich nach innen, d.h. in Richtung des Zentrums der Frontfläche
14.
[0018] Die freien Ränder 6, 7 der Aufhängeleisten 12, 13 sind von Aufsetzprofilen 17 von
etwa kreisförmigem Querschnitt bedeckt. Diese Aufsetzprofile bestehen beispielsweise
aus elastisch verformbarem Kunststoff, Gummi etc. Ihr Querschnitt ist dem freien Querschnitt
eines Profiles, d.h. dem freien Raum zwischen Halteflansch 10, Steg 9 und Befestigungsplatte
8 angepaßt, so daß die Aufhängeleiste 12 bzw. 13 im wesentlichen spielfrei vom Halteflansch
10 gehalten wird. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die Halteflansche 10 jeweils den
Aufhängeleisten 12, 13 entgegengerichtet. Um einen guten Halt der Aufhängeleisten
12, 13, d.h. deren Aufsetzprofil 17 am Halteflansch 10, zu sichern, ist der freie
Rand 11 jedes Halteflansches 10 jeweils verdickt ausgebildet und innenseitig mit einer
vom verdickten Ende zum Steg 9 gerichteten Schräge 18 versehen, die etwa parallel
ist zur gegenüberliegenden, ebenfalls geneigten Fläche 19 der Befestigungsplatte 8.
[0019] Die Distanz 20 zwischen dem freien Rand 11 des Halteflansches 10 des einen Profiles
3 zum Steg 9 des benachbarten Profiles 4 ist geringfügig größer als die parallel zur
Frontfläche 14 gerichtete Breite 21 einer Aufhängeleiste 12, 13 einer Verkleidungsplatte
2, so daß jede Verkleidungsplatte 2 bequem ein- und ausbaubar ist, ohne durch den
benachbarten Steg 9 für die benachbarte Verkleidungsplatte 2 behindert zu sein.
[0020] Um ein Entfernen einer Verkleidungsplatte 2 durch Unbefugte zu verhindern bzw. zur
Sicherung der Verkleidungsplatten 2 gegen Herausgleiten aus den Profilen 3, 4, ist
an dem freiliegenden Profil 4, d.h. dem Profil 4, das durch die Frontfläche 14 der
Verkleidungsplatte 2 nicht bedeckt ist, eine Sicherungsschiene 22 befestigt, vorzugsweise
angeschraubt, die im Querschnitt L-förmig gestaltet ist und einen Fortsatz 23, der
zur im benachbarten Profil 3 eingesetzten Verkleidungsplatte 2 gerichtet ist, und
einen weiteren Fortsatz 24, der zur Aufhängeleiste 13 der ersten Verkleidungsplatte
2 gerichtet ist, aufweist.
[0021] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist das Verkleidungssystem zur Decken- und Wandverkleidung
geeignet und es können auch Ecken bei winkeliger Ausbildung des Verkleidungsplattenquerschnittes
verkleidet werden.
[0022] In Fig. 2 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Profile 3, 4 nicht direkt
an der Bauwerkswand 1, sondern an einem eigenen Trägerprofil 25 verankert sind. Dadurch
ist es möglich, einen freien Raum 26 zwischen Bauwerkswand und Verkleidungsplatten
2 zu schaffen, der beispielsweise zur Aufnahme von Versorgungsleitungen dienen kann.
In Fig. 2 ist weiters gezeigt, daß die Verkleidungsplatten 2 nicht unbedingt in einer
Ebene liegen müssen, benachbarte Verkleidungsplatten können auch miteinander einen
Winkel einschließen, z.B. für Gewölbe.
[0023] In Fig. 3 ist eine Sicherungsschiene 27 gezeigt, an deren zu den Verkleidungsplatten
2 gerichteten Seitenrändern 28 elastische Dichtelemente 29 eingesetzt sind, wodurch
das Eindringen von Staub etc. in den Raum hinter den Verkleidungsplatten 2 verhindert
wird.
[0024] In Fig. 4 ist eine Deckenverkleidung dargestellt, bei der zwischen benachbarten Verkleidungsplatten
2 ein Zwischenraum zur Aufnahme einer Leuchte geschaffen ist. Zu diesem Zweck sind
modifizierte Sicherungsschienen 30, welche eine optische Begrenzung des Raumes für
die Leuchte bewirken, vorgesehen.
[0025] Gemäß Fig. 5 erstreckt sich zwecks Verkleinerung der zwischen benachbarten Verkleidungsplatten
2 vorhandenen Stoßfuge 31 die Frontfläche 14 der Verkleidungsplatte über die bei Blickrichtung
senkrecht zur Frontfläche 14 nach außen gerichtete Aufhängeleiste 13 hinaus, wodurch
der sonst frei sichtbare Halteflansch 10 des Profiles 4 optisch abgedeckt ist. Zur
Sicherung gegen Hinausgleiten der Verkleidungsplatten 2 aus den Profilen 3, 4 ist
in den Raum 32 zwischen der Aufhängeleiste 12 der einen Verkleidungsplatte 2 und dem
der benachbarten Verkleidungsplatte 2 zugeordneten Steg 9 des Profiles 4 ein elastisch
verformbarer Körper 33 eingesetzt, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel als
Rohr, welches aus Kunststoff, Gummi etc. gefertigt ist, ausgebildet ist. Dieser elastisch
verformbare Körper 33 stützt sich einerseits am Steg 9 des Profiles 4 und andererseits
an der Aufhängeleiste 12 der Verkleidungsplatte 2 ab, so daß die Verkleidungsplatte
2 in Richtung des ihr zugeordneten Steges 9 des Profiles 3 gepreßt wird.
[0026] Die über den Steg hinausragende verlängerte Ausbildung der Frontfläche 14 stützt
mit ihrem freien Rand 34 den elastisch verformbaren Körper, so daß dieser nicht nach
außen gleiten kann.
[0027] Um ein Verschieben der Verkleidungsplatten 2 in Richtung der Profile 3, 4 zu vermeiden,
weisen die Profile 3, 4 im Teilungsabstand der Verkleidungsplatten 2 liegende und
sich quer zur Längsrichtung der Profile 3, 4 erstreckende Querschlitze 35 auf, in
die jeweils in Querrichtung zu den Aufhängeleisten 12, 13 der Verkleidungsplatten
2 liegende und sich etwa vertikal zur Frontfläche 14 der Verkleidungsplatten 2 erstreckende
Stegleisten 36 hineinragen, wie dies in den Fig. 6 bis 8 veranschaulicht ist.
[0028] Zwischen den benachbarten Verkleidungsplatten ist auch hier ein elastisch verformbarer
Körper 37 eingesetzt, um Bewegungen bzw. Schwingungen der Verkleidungsplatten in Längsrichtung
der Profile 3, 4 zu vermeiden.
[0029] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele, sondern
kann in verschiedener Hinsicht modifiziert werden. Beispielsweise ist es möglich,
die beiden Profile 3, 4, die gemäß den dargestellten Ausführungsbeispielen mittels
einer Befestigungsplatte 8 zu einer Baueinheit vereint sind, getrennt zu fertigen
und an der Bauwerkswand 1 zu befestigen. Wie im rechten Teil der Fig. 1 dargestellt,
kann die Aufhängeleiste 13ʹ einer am Rand der Decke angeordneten Verkleidungsplatte
2 mit einem etwa senkrecht zur Frontfläche 14 gerichteten Abschnitt 38 versehen sein,
wodurch die Aufhängeleiste 13ʹ in das Profil 4, welches nicht an der Decke, sondern
an einer vertikalen Bauwerkswand befestigt ist, eingesetzt werden kann. Die zur Aufhängeleiste
13ʹ parallel angeordnete Aufhängeleiste dieser Verkleidungsplatte ist wie die in Fig.
1 mit 12 bezeichnete Aufhängeleiste gestaltet, so daß der vis-à-vis-Rand in ein an
der Decke befestigtes Profil 3 einsetzbar ist.
1. Verkleidungssystem für Bauwerke, insbesondere für Tunnel, mit an der Bauwerkswand
(1) befestigten Profilen (3, 4) und von den Profilen (3, 4) gehaltenen Verkleidungsplatten
(2), wobei jedes Profil (3, 4) einen sich von der Bauwerkswand (1) weg erstreckenden
Steg (9) und einen sich etwa parallel zur Bauwerkswand (1) erstreckenden Halteflansch
(10) und jede Verkleidungsplatte (2) eine zu ihrer Frontfläche (14) in Richtung zur
Bauwerkswand (1) rückversetzte Aufhängeleiste (12, 13, 13ʹ), die in die vom Steg (9)
und Halteflansch (10) gebildete Ausnehmung einsetzbar ist, aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Verkleidungsplatte (2) an zwei zueinander parallelen Randbereichen je eine
Aufhängeleiste (12, 13, 13ʹ) aufweist, von denen eine vom Randbereich frei nach außen
und eine vom Randbereich nach innen ragt, und daß an den Stoßfugen (31) benachbarter
Verkleidungsplatten (2) jeweils zwei Profile (3, 4), deren Halteflansche (10) in die
gleiche Richtung weisen und von denen jedes eine Aufhängeleiste (12, 13, 13ʹ) jeweils
einer Verkleidungsplatte (2) aufnimmt, vorgesehen sind.
2. Verkleidungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Rand
(11) des Halteflansches (10) eines Profiles (3) in einem Abstand (20) vom Steg (9)
des benachbarten Profiles (4) angeordnet ist, der gleich oder größer ist wie bzw.
als ein sich parallel zur Frontfläche (14) der Verkleidungsplatte (2) erstreckender
Abschnitt (21) der Aufhängeleisten (12, 13).
3. Verkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
an einer Stoßfuge (31) benachbarter Verkleidungsplatten (2) angeordneten Profile (3,
4) gemeinsam an einer an der Bauwerkswand zu befestigenden Befestigungsplatte (8)
angeordnet sind, vorzugsweise mit dieser integral ausgebildet sind.
4. Verkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder
(6, 7) der Aufhängeleisten (12, 13, 13ʹ) von einem aus Kunststoff, Gummi od.dgl. gefertigten
Aufsetzprofil (17) gebildet sind, dessen Querschnitt dem freien Querschnitt der vom
Steg (9) und Halteflansch (10) eines Profiles (3, 4) gebildeten Ausnehmung angepaßt
ist.
5. Verkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem
der an einer Stoßfuge (31) benachbarter Verkleidungsplatten (2) angeordneten Profile
(3, 4) eine Sicherungsschiene (22, 27) befestigbar ist, deren Breite etwa der Breite
der von den benachbarten Verkleidungsplatten (2) gebildeten Stoßfuge (31) entspricht.
6. Verkleidungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsschiene
(27) an ihren zu den Verkleidungsplatten (2) gerichteten Seitenrändern (28) jeweils
mit einer an einer Verkleidungsplatte (2) anliegenden Dichtleiste (29) versehen ist.
7. Verkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frontfläche
(14) der Verkleidungsplatte (2) bei Blickrichtung senkrecht zur Frontfläche (14) über
die nach außen gerichtete Aufhängeleiste (13) hinaus verlängert ausgebildet ist.
8. Verkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
die Aufhängeleiste (12) einer Verkleidungsplatte (2) und dem der Aufhängung der benachbarten
Verkleidungsplatte (2) dienenden Steg (9) des benachbarten Profiles (4) ein elastisch
verformbarer Körper (33) einsetzbar ist.
9. Verkleidungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch verformbare
Körper (33) von einem Rohr aus elastisch verformbarem Kunststoff, Gummi od.dgl. gebildet
ist.
10.Verkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freien
Ränder (11) der Halteflansche (10) verdickt ausgebildet sind.
11.Verkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Profilen
(3, 4) im Teilungsabstand benachbarter Verkleidungsplatten Querschlitze (35) vorgesehen
sind, in die jeweils in Querrichtung zu den Aufhängeleisten (12, 13) der Verkleidungsplatten
(2) liegende und sich etwa vertikal zu den Frontflächen (14) erstreckende Stegleisten
(36) der Verkleidungsplatten eingesetzt sind.