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EP 0 246 400 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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25.11.1987 Patentblatt 1987/48 |
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Anmeldetag: 24.02.1987 |
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FR GB NL |
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Priorität: |
21.05.1986 DE 8613729 U
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Anmelder: C. Cramer, Weberei, Heek-Nienborg, GmbH & Co. KG |
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D-48619 Heek-Nienborg (DE) |
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Erfinder: |
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- Cramer, Johannes
D-4422 Ahaus 5 (DE)
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Vertreter: Stark, Walter, Dr.-Ing. |
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Moerser Strasse 140 47803 Krefeld 47803 Krefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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Gewebebahn für Jachtsegel |
(57) Die Erfindung betrifft eine Gewebebahn in Leinwandbindung für Jachtsegel. Eine Gewebebahn
mit Leinwandbindung besitzt einen verhältnismäßig großen Gewebecrimp, d. h. sie ist
dehnbar. Für Jachtsegel werden aber Gewebebahnen mit geringer Dehnbarkeit bevorzugt.
Um das zu erreichen, hat man Gewebebahnen für Jachtsegel aus stärkeren Fäden hergestellt.
Dadurch wird aber das Gewicht der Gewebebahn vergrößert. Um eine Gewebebahn für Jachtsegel
mit geringer Dehnung (Crimp) und geringem Gewicht anzugeben, wird eine Gewebebahn
in Leinwandbindung vorgeschlagen, die wechselweise lose (3) und gespannt eingebundene
(2) Kettfäden aufweist.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Gewebebahn in Leinwandbindung für Jachtsegel. Eine Gewebebahn
mit Leinwandbindung besitzt einen verhältnismäßig großen Gewebecrimp, d.h. sie ist
dehnbar. Für Jachtsegel werden aber Gewebebahnen mit geringer Dehnbarkeit bevorzugt.
Um das zu erreichen hat man Gewebebahnen für Jachtsegel aus stärkeren Fäden hergestellt.
Dadurch wird aber das Gewicht der Gewebebahn vergrößert.
[0002] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gewebebahn für Jachtsegel mit geringer Dehnung
(Crimp) und geringem Gewicht anzugeben.
[0003] Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Gewebebahn in Leinwandbindung, die gekennzeichnet
ist durch wechselweise lose und gespannt eingebundene Kettfäden. Insbesondere kann
jeder zweite Kettfaden lose eingebunden sein.
[0004] Bei dieser Gewebebahn ist die Dehnbarkeit (Gewebecrimp) bei gleicher Fadenstärke
beachtlich reduziert, während das Gewicht unverändert bleibt. Eine Reduzierung des
Gewebecrimps von circa 15 Prozent bei gleichem Gewicht läßt sich ohne weiteres erreichen.
Damit eignet sich diese Gewbebahn besonders für Jachtsegel, bei denen eine geringe
Dehnbarkeit gefordert wird.
[0005] Im folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert; die einzige Figur zeigt schematisch und in perspektivischer Darstellung
einen Ausschnitt aus einer Gewebebahn.
[0006] Die dargestellte Gewebebahn ist für Jachtsegel bestimmt. Sie besteht aus Schußfäden
1 und Kettfäden 2,3 in Leinwandbindung. Jeder zweite Kettfaden 2 ist straff gespannt
in das Gewebe eingebunden, während die zwischen den straff gespannten Kettfäden 2
angeordneten Kettfäden 3 wie üblich in die Gewebebahn eingebunden sind. Dadurch erhält
man bei unveränderter Fadenstärke bzw. unverändertem Gewicht der Gewebebahn eine
reduzierte Dehnbarkeit bzw. einen reduzierten Gewebecrimp.
1. Gewebebahn in Leinwandbindung für Jachtwechsel, gekennzeichnet durch wechselweise
lose und gespannt eingebundene Kettfäden (2,3).
2. Gewebebahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder zweite Kettfaden
(3) lose eingebunden ist.