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EP 0 135 907 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.1987 Patentblatt 1987/50 |
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Anmeldetag: 18.09.1984 |
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Schaltung zur Anregung eines Ultraschall-Therapiekopfes
Circuitry for exciting a piezoelectric oscillator in an ultrasound therapy device
Circuit d'excitation d'un oscillateur piézoélectrique dans un dispositif thérapeutique
ultrasonique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI NL |
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Priorität: |
28.09.1983 DE 3335158
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.04.1985 Patentblatt 1985/14 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Meissner, Ralph
D-8520 Erlangen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Speisung des piezoelektrischen
Schwingers in einem Ultraschall-Therapiekopf gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei bekannten Schaltungsanordungen dieser Art wurde der Ultraschall-Therapiekopf
über einen Leistungsverstärker an einen Oszillator angeschlossen, der auf einer fest
eingestellten Frequenz schwingt. Man war daher gezwungen, entweder bei der Fertigung
der Therapieköpfe deren Resonanzfrequenz in einem sehr engen Toleranzband zu halten
oder den Oszillator bei einem Wechsel des Therapiekopfes neu einzustellen.
[0003] Bei der bekannten Schaltungsanordnung liegt ferner ihr Innenwiderstand über dem minimalen
Widerstand des Therapiekopfes bei dessen Serienresonanz. Um eine befriedigende Leistungsauskopplung
zu erreichen, musste daher mit einer zwischen Serienresonanz und Parallelresonanz
des Therapiekopfes liegenden Frequenz gearbeitet werden, bei der der Innenwiderstand
der Schaltungsanordnung etwa gleich dem Betrag der Impedanz des Therapiekopfes ist;
in diesem Arbeitspunkt ist aber zwangsläufig der Wirkungsgrad wesentlich schlechter
als im Resonanzpunkt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten
Art bei einfacherem Aufbau so zu verbessern, dass ein wesentlich höherer Wirkungsgrad
erzielt wird; dieser soll ohne Nachstellung der Frequenz des Ozillators auch bei einem
Wechsel des Therapiekopfes erhalten bleiben, sofern die Resonanzfrequenz der Therapieköpfe
in einem praktisch akzeptablen Toleranzbereich liegt.
[0005] Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 gekennzeichnet. Sie
zeichnet sich durch äusserst niedrigen schaltungstechnischen Aufwand und einen ungewöhnlich
hohen Wirkungsgrad aus. In Verbindung mit einem sehr niederohmigen Therapiekopf gemäss
DE-U-82 20 944 liess sich bei der hohen Resonanzfrequenz von 880 kHz ein Wirkungsgrad
von etwa 60% erzielen.
[0006] Bei der Erfindung ist der Therapiekopf Teil des Oszillators, der ohne Therapiekopf
nicht schwingen kann. Die Resonanzfrequenz des Serienresonanzkreises ist etwa auf
die Mitte des Toleranzbandes für die Resonanzfrequenz des verwendbaren Therapiekopfes
abgestimmt: Solange die Resonanzfrequenz eines Therapiekopfes etwa zwischen 870 und
880 kHz liegt, ist keine Nachstellung der Resonanzfrequenz des Serienresonanzkreises
erforderlich. Trotzdem schwingt der Oszillator auf der Resonanzfrequenz des Therapiekopfes.
[0007] Aus Elektronik, 1979, Heft 10, S. 83-90 ist zwar eine Oszillatorschaltung für einen
Ultraschallzerstäuber mit einem bipolaren Transistor bekannt, der ebenfalls mit einem
Rückkopplungstransformator und einem Serienresonanzkreis im Steuerkreis des Transistors
arbeitet. Der niedrige Widerstand des Serienresonanzkreises bei Resonanzfrequenz führt
aber hier dazu, dass der Transistor ständig in der Sättigung arbeitet, wodurch er
langsam wird und keine Betriebsfrequenz erzielbar ist, die wesentlich über 100 kHz
liegt. Die erfindungsgemässe Anordnung des Serienresonanzkreises im Steuerkreis eines
Leistungs-PA-Feldeffekttransistors bewirkt gerade das Gegenteil: Der bei Resonanzfrequenz
niederohmige Serienresonanzkreis ermöglicht eine extrem schnelle Entladung der Kapazität
der Steuerstrecke des Feldeffekttransistors, so dass die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung
auf einer Frequenz schwingen kann, die praktisch eine Grössenordnung über der Frequenz
liegt, für die Leistungs-Feldeffekttransistoren bisher eingesetzt wurden.
[0008] Gemäss Weiterbildungen der Erfindung sind Einrichtungen vorgesehen, die den Feldeffekttransistor
vor Überspannungen schützen, wie sie bei nicht belastetem Ultraschall-Therapiekopf
auftreten können: Neben einem Tiefpassfilter parallel zur Drain-Sourcestrecke kann
eine Schutzeinrichtung vorgesehen sein, die mit der Spannung an der Drain-Sourcestrecke
gesteuert wird und den Oszillator abschaltet, wenn die erwähnte Spannung einen kritischen
Wert erreicht.
[0009] Die Erfindung wird anhand des in der Figur dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Mit 1 ist der piezokeramische Schwinger eines Ultraschall-Therapiekopfes
bezeichnet, dessen Aufbau in dem DE-U-82 20 944 im Detail beschrieben ist und der
im Serienresonanzpunkt einen reellen Widerstand von < 20 Ohm hat. Die Parallelschaltung
aus diesem Schwinger 1, einer HF-Drossel 2 und einem Widerstand 3 ist zwischen der
ersten Klemme P einer nicht dargestellten Gleichspannungsquelle und der Drain-Elektrode
D eines Leistungs-Feldeffekttransistors angeschlossen, die über ein Tiefpassfilter
mit einem Widerstand 13 und einem Kondensator 14 andererseits mit der zweiten Klemme
N der Gleichspannungsquelle verbunden ist. Zwischen dieser zweiten Klemme N und der
Source-Elektrode S liegt die Primärwicklung 22 eines Rückkopplungstransformators 20,
dessen Sekundärwicklung 21 mit einem Festkondensator 24 und einem einstellbaren Kondensator
23 einen Serienresonanzkreis bildet, der parallel zu einem Widerstand 7 liegt; letzterer
bildet mit einem weiteren Widerstand 5 einen zwischen den Klemmen P und N angeschlossenen
Spannungsteiler, dessen Abgriff über einen Vorwiderstand 11 mit der Gate-Elektrode
G des Feldeffekttransistors 10 verbunden und so bemessen ist, dass der Oszillator
bei angelegter Gleichspannung anschwingt. Zwischen P und N liegt ferner ein Kondensator
6.
[0010] Der Serienresonanzkreis ist mit Hilfe des Kondensators 23 etwa auf die Mitte des
Toleranzbandes abgestimmt, in dem die Resonanzfrequenzen der in Betracht kommenden
Therapieköpfe liegen müssen. Innerhalb dieses Toleranzbandes bleibt die Rückkopplungsbedingung
erfüllt und der Oszillator schwingt auf der Serienresonanz des angeschlossenen Therapiekopfes,
Die vom Therapiekopf abgebbare Leistung lässt sich durch Verändern der Spannung der
Gleichspannungsquelle einstellen und beträgt beispielsweise bei einer
[0011] Spannung von 20 Volt maximal 12 Watt; dabei wurde ein Wirkungsgrad von 60% gemessen.
1. Schaltungsanordnung zur Speisung des piezoelektrischen Schwingers in einem Ultraschall-Therapiekopf
aus einer Gleichspannungsquelle mit einer ersten und einer zweiten Klemme, mit einem
Oszillator zur Erzeugung der Speisewechselspannung, deren Frequenz etwa gleich der
Resonanzfrequenz des Schwingers ist und oberhalb von 500 kHz liegt, dadurch gekennzeichnet,
dass der Oszillator ein Eintakt-Oszillator mit einem Leistungs-Feldeffekttransistor
(10) mit einer Gate-Elektrode (G), einer Drain-Elektrode (D) und einer Source-Elektrode
(S) ist,
dass die Drain-Elektrode (D) über den Schwinger (1) an die erste Klemme (P) der Gleichspannungsquelle
und die Source-Elektrode (S) über die Primärwicklung (22) eines Rückkopplungstransformatos
(20) an die zweite Klemme (N) der Gleichspannungsquelle angeschlossen ist,
dass die Gate-Elektrode (G) über einen Vorwiderstand (11) an einen Spannungsteiler
(5, 7) angeschlossen ist, der zwischen den Klemmen der Gleichspannungsquelle liegt,
und
dass parallel zu dem mit der zweiten Klemme (N) der Gleichspannungsquelle verbundenen
Widerstand (7) des Spannungsteilers ein Serienresonanzkreis mit einem Kondensator
(23, 24) und der Sekundärwicklung (21) des Rückkopplungstransformators (20) angeordnet
ist, dessen Resonanzfrequenz etwa der Resonanzfrequenz des Schwingers (1) gleich ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand
des Ultraschall-Therapiekopfes in belastetem Zustand kleiner als 100 Ohm, vorzugsweise
< 20 Ohm ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
der Drain- und der Source-Elektrode ein Tiefpass (13,14) angeordnet ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Schutzeinrichtung,
die mit der Spannung zwischen den Drain- und Source-Elektroden angesteuert wird und
den Oszillator abschaltet, wenn diese Spannung einen kritischen Grenzwert erreicht.
1. Montage pour alimenter le cristal piézoélec- trique, situé dans une tête d'ultrasonothérapie,
constitué par une source de tension continue comportant des première et seconde bornes,
et comportant un oscillateur servant à produire une tension alternative d'alimentation
et dont la fréquence est égale approximativement à la fréquence de résonance du cristal
et est supérieure à 500 kHz, caractérisé par le fait
que l'oscillateur est un oscillateur à simple alternance comportant un transducteur
à effet de champ de puissance (10) possédant une électrode de grille (G), une électrode
de grain (D) et une électrode de source (S),
que l'électrode de drain (D) est raccordée par l'intermédiaire du cristal (1) à la
première borne (P) de la source de tension continue et que l'électrode de source (S)
est raccordée par l'intermédiaire de l'enroulement primaire (22) d'un transformateur
de réaction (20) à la seconde borne (N) de la source de tension continue,
que l'électrode de grille (G) est raccordée par l'intermédiaire d'une résistance additionnelle
(11 ) d'un diviseur de tension (5, 7), qui est branché entre les bornes de la source
de tension continue, et
qu'en parallèle avec la résistance (7) du diviseur de tension, qui est relié à la
seconde borne (N) de la source de tension continue, se trouve branché un circuit résonant
série possédant un condensateur (23, 24) et l'enroulement secondaire (21 ) du transformateur
de réaction (20) et dont la fréquence de résonance est égale approximativement à la
fréquence de résonance de l'oscillateur (1).
2. Montage suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que la résistance de
la tête d'ultraso- nothérapie est, à l'état chargé, inférieure à 100 ohms et de préférence
< 20 ohms.
3. Montage suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'un filtre passe-bas
(13, 14) est monté entre l'électrode de drain et l'électrode de source.
4. Montage suivant la revendication 3, caractérisé par un dispositif de projection,
qui est commandé par la tension présente entre les électrodes de drain et de source
et débranche l'oscillateur lorsque cette tension atteint une valeur limite critique.
1. A circuit arrangement for supplying a piezoelectric vibrator in an ultrasonic therapy
device, comprising a d.c. voltage source having a first and second terminal, an oscillator
which generates the supply a.c. voltage whose frequency is approximately equal to
the resonance frequency of the vibrator and exceeds 500 kHz, characterised in
that the oscillator is a single-phase oscillator comprising a power field-effect transistor
(10) which has a gate electrode (G), a drain electrode (D), and a source electrode
(S);
that the drain electrode (D) ist connected via the vibrator (1) to the first terminal
(P) of the d.c. voltage source, and the source electrode (S) is connected via the
primary winding (22) of a feedback transformer (20) to the second terminal (N) of
the d.c. voltage source;
that the gate electrode (G) is connected via a series resistor (11) to a potential
divider (5, 7) which lies between the terminals of the d.c. voltage source; and
that the resistor (7) of the potential divider, which is connected to the second terminal
(N) of the d.c. voltage source, is connected in parallel to a series resonant circuit
which comprises a capacitor (23, 24) and the secondary winding (21) of the feedback
transformer (20) whose resonance frequency is approximately equal to the resonance
frequency of the vibrator (1).
2. A circuit arrangement as claimed in Claim 1, characterised in that in the loaded
state the value of the resistance of the ultrasonic therapy device is less than 100
Ohms, and preferably < 20 Ohms.
3. A circuit arrangement as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that a low-pass
filter (13, 14) is arranged between the drain electrode and the source electrode.
4. A circuit arrangement as claimed in Claim 3, characterised by a protective device
driven by the voltage between the drain and source electrodes, to disconnect the oscillator
when this voltage reaches a critical limit value.
