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(11) |
EP 0 137 373 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.01.1988 Patentblatt 1988/04 |
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Anmeldetag: 20.09.1984 |
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Elektronenstrahlerzeugungssystem für Mehrfachkathodenstrahlröhren, wie Farbbildröhren
Electron gun for multiple cathode ray tubes such as colour picture tubes
Système de canon électronique pour tubes à rayons cathodiques multiples, tels que
tubes d'images en couleurs
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
22.09.1983 DE 3334242
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.04.1985 Patentblatt 1985/16 |
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Patentinhaber: |
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- ALCATEL N.V.
NL-1077 XX Amsterdam (NL) Benannte Vertragsstaaten: FR GB IT NL
- Alcatel SEL Aktiengesellschaft
D-70435 Stuttgart (DE) Benannte Vertragsstaaten: DE
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Erfinder: |
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- Reule, Hans, Dr.
D-7317 Wendlingen (DE)
- Gänzle, Hartmut
D-7310 Plochingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Pohl, Herbert, Dipl.-Ing. et al |
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Alcatel Alsthom,
Intellectual Property Department,
P.O. Box 30 09 29 70449 Stuttgart 70449 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 920 151 US-A- 4 331 904
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US-A- 4 138 624
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Elektronenstrahlerzeugungssystem für Mehrfachkathodenstrahlröhren,
wie Farbbildröhren, mit Kathoden und mehreren auf diese folgenden, in Elektronenstrahlrichtung
hintereinander liegenden Elektroden, von denen wenigstens eine eine wesentlich stärkere
räumliche Ausdehnung in Elektronenstrahlrichtung als die anderen Elektroden aufweist
und aus wenigstens zwei Segmenten besteht und bei dem die Elektroden aus verschiedenen
Werkstoffen bestehen.
[0002] Ein solches Elektronenstrahlerzeugungssystem ist bekannt (DE-PS 29 20 151).
[0003] Bei dem bekannten Elektronenstrahlerzeugungssystem sind wenigstens die ersten drei
Elektroden in Strahlrichtung gesehen aus verschiedenen Werkstoffen hergestellt. Die
Temperaturausdehnungskoeffizienten der Werkstoffe der Elektroden sind von der Kathode
zum Bildschirm hin derart zunehmend gestaffelt, dass die Abstandsänderungen in Strahlrichtung
zwischen den nebeneinander liegenden Öffnungen der Elektroden, durch welche die Elektronenstrahlen
hindurchtreten, linear abnehmen, wenn sich das Elektrodenstrahlerzeugungssystem auf
Betriebstemperatur befindet.
[0004] Durch diese Massnahme wird erreicht, dass die in dem Elektronenstrahlerzeugungssystem
infolge seiner Aufheizung auf solche hohen Temperaturen auftretenden Spannungen möglichst
gering sind und auch die zwischen den Elektroden vorhandenen elektronenoptischen Linsen
eine möglichst ungestörte Wirkung auf die Elektronenstrahlen ausüben können.
[0005] Diese bekannten Elektronenstrahlerzeugungssysteme haben sich in der Praxis auch bewährt.
Jedoch sollten die von den Elektronenstrahlen in einer Farbbildröhre erzeugten Bilder
nicht nur im Betriebszustand der Farbbildröhre konvergent sein, sondern nach Möglichkeit
schon kurze Zeit nach Inbetriebsetzen der Farbbildröhre. Die Anheizphase kann bei
einer Farbbildröhre mehrere Minuten dauern. Es ist beobachtet worden, dass in dieser
Anheizphase der Farbbildröhre sehr auffällige Misskonvergenzen auftreten.
[0006] Diese Misskonvergenzen sind darauf zurückzuführen, dass in der Anheizphase der Farbbildröhre
infolge der unterschiedlichen Ausdehnungsgeschwindigkeiten der Werkstoffe ein zeitweilig
auftretender Versatz zwischen den Elektroden G3 und G4 auftritt. Dies führt zu einer
Verzerrung der elektronenoptischen Linse zwischen G3 und G4.
[0007] Es wurde festgestellt, dass bei einem «Inline»-Elektronenstrahlerzeugungssystem mit
«unitized guns», bei dem die entsprechenden Elektroden aller drei Elektronenstrahlen
in einem Körper vereint sind, der Versatz zwischen einer Elektrodenöffnung in der
Elektrode G3 eines aussenliegenden Elektronenstrahls und der entsprechende Elektrodenöffnung
in der Elektrode G4 bei einem Mittenabstand der Elektrodenöffnungen von 6,6 mm etwa
1,5 µm beträgt. Dies hat die Verschiebung des von einem durch diese Öffnungen hindurchtretenden
Elektronenstrahls im Zentrum des Bildschirms einer 68,6 cm (27")-Röhre erzeugten Leuchtflecks
zum benachbarten Leuchtfleck von etwa 0,2 mm bei einer Spannung von 18 kV zwischen
den Elektroden G3 und G4 zur Folge. Die Verschiebung der von den beiden äusseren Elektronenstrahlen
einer Farbbildröhre erzeugten Leuchtflecken zueinander, d.h. der roten und blauen
Leuchtflecken, beträgt dann also etwa 0,4 mm in der Bildschirmmitte. Das ist eine
deutlich
t sichtbare Misskonvergenz.
[0008] Eine etwa verbleibende restliche Misskonvergenz im eingeschwungenen Zustand der Farbbildröhre,
d.h. wenn deren Elektronenstrahlerzeugungssystem Betriebstemperatur erreicht hat,
kann in bekannter Weise mit einer Konvergenzeinheit korrigiert werden. Da es jedoch
bis zu dreissig Minuten dauern kann, bis eine Farbbildröhre Betriebstemperatur erreicht
hat, ist diese in der Aufheizphase auftretende Misskonvergenz natürlich unerwünscht.
[0009] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, das bekannte Elektronenstrahlerzeugungssystem
in der Weise weiter zu entwickeln, dass in der Aufheizphase ein möglichst geringer
Versatz zwischen den Elektroden eintritt und dass ein etwa doch auftretender Versatz
dem Betrag nach unterhalb der Störgrenze liegt.
[0010] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die der grösseren Elektrode
G3 benachbarten Elektroden G2 und G4 sowie die diesen Elektroden benachbarten Segmente
der grösseren Elektrode G3 derart aus Werkstoffen mit unterschiedlichem Temperaturausdehnungskoeffizienten
bestehen, dass der Werkstoff des der Elektrode G4 benachbarten Elektrodensegmentes
einen kleineren Temperaturausdehnungskoeffizienten als der Werkstoff der Elektrode
G4 und der Werkstoff des der Elektrode G2 benachbarten Elektrodensegmentes einen grösseren
oder den gleichen Temperaturausdehnungskoeffizienten als der Werkstoff der Elektrode
G2 aufweist.
[0011] Wenn das Elektronenstrahlerzeugungssystem in dieser Weise ausgeführt ist, dann tritt
während seiner Aufheizzeit ein geringerer Versatz zwischen den Elektroden auf und/oder
die Zeitspanne, in der infolge des Versatzes eine Misskonvergenz auftritt, ist kürzer
als bei den bekannten Elektronenstrahlerzeugungssystemen, so dass die erforderliche
Konvergenzkorrektur geringer ist und wesentlich eher vorgenommen werden kann.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 11
enthalten. Sie ist nachstehend anhand der Figuren 1 bis 3 erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein «unitized gun»-Elektronenstrahlerzeugungssystem schematisch im Längsschnitt,
entlang der grösseren Achse des Rechtecks geschnitten,
Fig. 2 das Elektronenstrahlerzeugungssystem gemäss Fig. 1, entlang der kleineren Achse
des Rechtecks geschnitten und
Fig. 3 den Querschnitt des Elektronenstrahlerzeugungssystems gemäss Fig. 1, entlang
der Linie AB in Fig. 2 geschnitten.
[0013] In den Figuren 1 bis 3 ist ein sogenanntes «unitized gun» - Elektronenstrahlerzeugungssystem
für eine sogenannte «inline»-Farbbildröhre verdeutlicht. Ein solches Elektronenstrahlerzeugungssystem
weist - wie aus Fig. 3 deutlich erkennbar - einen etwa rechteckigen Querschnitt auf
und enthält, parallel zueinander auf einer Linie angeordnet, drei Elektronenstrahlerzeugungssysteme,
welche jeweils die roten, grünen und blauen Leuchtflecke auf dem Bildschirm der Farbbildröhre
erregen sollen.
[0014] Das Elektronenstrahlerzeugungssystem besitzt drei einzelne Kathoden 1 und die Elektroden
G1, G2, G3 und G4. Die Elektroden bestehen entweder aus einzelnen (G1, G2 und G4)
oder aus mehreren, zusammengesetzten, topfförmigen, einen Rand aufweisenden Metallkörpern,
welche entweder an den Rändern oder an zusätzlichen, mit den Elektroden oder Segmenten
verbundenen Halterungsteilen 2 in die Glasstäbe 3 eingeschmolzen sind. Die Elektrode
G3 weist die grösste Länge von allen Elektroden auf und ist aus den Elektrodensegmenten
4, 5, 6 und 7 zusammengesetzt. Ausserdem sind innerhalb der Elektrodensegmente 6 und
7 weitere Elektrodensegmente 8 und 9 vorhanden. Die die Elektrode G3 bildenden Elektrodensegmente
sind kraft-und/oder formschlüssig miteinander verbunden. In der Regel erfolgt die
Verbindung durch Punktschweissen.
[0015] Wie aus den Figuren erkennbar, sind die Elektroden mit Öffnungen versehen, durch
welche die von den Kathoden 1 ausgehenden Elektronenstrahlen auf ihrem Weg zum Bildschirm
hindurchtreten. Die Öffnungen, in der gleichen Elektrode bzw. in dem gleichen Elektrodensegment
sind auf einer Linie nebeneinander und in gleichem Abstand zueinander angeordnet,
wie Fig. 3 verdeutlicht. Dieser Abstand bei Raumtemperatur sei mit Q bezeichnet. Die
Öffnungen von verschiedenen Elektroden besitzen einen unterschiedlichen Durchmesser;
sie sind jedoch konzentrisch zu einer gemeinsamen Symmetrieachse angeordnet. Da die
Elektroden beim Betrieb der Farbbildröhre unterschiedliche elektrische Potentiale
besitzen, entstehen zwischen ihnen elektronenoptische Linsen, welche den Weg der Elektronenstrahlen
beeinflussen.
[0016] Die Erfindung befasst sich mit den Veränderungen der elektronenoptischen Linsen durch
die unterschiedliche Ausdehnungen der Elektroden während der Aufheizphase des Elektrodenstrahlerzeugungssystems
auf Betriebstemperatur, welche zu den eingangs bereits erwähnten Misskonvergenzen
führen.
[0017] Als Beispiel sei erwähnt, dass bei einer heute üblichen Farbfernsehröhre mit einer
Heizleistung von etwa 4,4 Watt, im Betriebszustand die Kathoden eine Temperatur von
ca. 760 °C aufweisen. Die Elektrode G2 hat eine Temperatur von ca. 150 °C, das Elektrodensegment
4 eine Temperatur von ca. 100 °C, das Elektrodensegment 7 eine Temperatur von ca.
85 °C und die Elektrode G4 eine Temperatur von ca. 70 °C.
[0018] Die Konvergenzfehler in der Aufheizphase der Farbbildröhre können sehr stark vermindert
werden, wenn für die Elektroden G4 und G2 sowie die Elektrodensegmente 7 und 4 in
erfindungsgemässer Weise unterschiedliche Werkstoffe verwendet werden. Dabei werden
Werkstoffe eingesetzt, welche bei den Verwendungstemperaturen zwischen 20 °C und 150
°C Temperaturausdehnungskoeffizienten zwischen 1,0 x 10-
5 °C
-1 und 1,7 x 10-
5 °C-' aufweisen.
[0019] Als Werkstoff mit dem Temperaturausdehnungskoeffizienten 1,7 x 10-
5 °C-
1 hat sich in Ausführungsbeispielen ein austenitischer Chromnickelstahl als geeignet
erwiesen, der 16-20 Gew.-% Cr, 8-12 Gew.-% Ni und Rest Eisen enthält. Dieser Werkstoff
ist bei Zimmertemperatur nicht ferromagnetisch. Für diejenigen Elektroden oder Elektrodensegmente,
welche aus einem Werkstoff mit dem höheren Temperaturausdehnungskoeffizienten bestehen,
sind eine Reihe von austenitischen Stählen brauchbar, deren Temperaturausdehnungskoeffizient
zwischen 1,7 und 1,9 x 10-
5 °C-
1 liegt.
[0020] Als Werkstoff mit dem Temperaturausdehnungskoeffizienten 1,5 x 10-
5 °C-
1, wie er beispielsweise für die Elektrode G2 und das Elektrodensegment 7 vorgeschlagen
ist, kann eine Nikkel-Chrom-Eisenlegierung verwendet werden, welche aus 72 Gew.-%
Ni, 14-21 Gew.-% CR und max 10% FE besteht. Es sind aber auch solche Legierungen brauchbar,
die ca. 80 Gew.-% Ni und ca. 20 Gew.-% Cr enthalten oder deren Zusammensetzung aus
ca. 65 Gew.-% Ni, ca. 30 Gew.-% Cr und maximal 1 Gew.-% Fe besteht. Diese Legierungen
sind gleichfalls bei Zimmertemperatur nicht ferromagnetisch. Für die Elektrode G2
können auch Werkstoffe verwendet werden, die bei Zimmertemperatur ferromagnetisch
sind, wie eine Legierung aus 48-54 Gew.-% Ni, maximal 2 Gew.-% Cr und Rest Fe oder
mit ca. 72 Gew.-% Fe und ca. 28 Gew.-% Cr.
[0021] Wenn das Elektrodensegment 7 aus einem Werkstoff mit 80 Gew.-% Ni und 20 Gew.-% Cr
besteht, dann können die Elektrodensegmente 4, 5 und 6 aus einem austenitischen Chromnickelstahl
bestehen.
[0022] Falls einzelne Elektrodensegmente mehrteilig ausgebildet sind, wie beispielsweise
das aus den Elektrodensegmenten 7, 8 und 9 bestehende Teil der Elektrode G3, dann
ist es vorteilhaft, wenn alle Elektrodensegmente, aus dem gleichen Werkstoff bestehen.
Es ist jedoch möglich, dass sich nur geringe Abweichungen ergeben, wenn die Elektrodensegmente
8 und 9 aus einem Werkstoff mit geringfügig anderem Temperatur-Ausdehnungskoeffizienten
als der des Elektrodensegmentes 7 aus einem Werkstoff mit > 72 Gew.-% Ni, 14-21 Gew.-%
Cr und > 10 Gew.-% Fe und die Elektrodensegmente 8 und 9 aus einem austenitischen
Chromnickelstähl bestehen.


1. Elektronenstrahlerzeugungssystem für Mehrfachkathodenstrahlröhren, wie Farbbildröhren,
mit Kathoden und mehreren auf diese folgenden, in Elektronenstrahlrichtung hintereinander
liegenden Elektroden, von denen wenigstens eine eine wesentlich stärkere räumliche
Ausdehnung in Elektronenstrahlrichtung als die anderen Elektroden aufweist und aus
wenigstens zwei Segmenten besteht, und bei dem die Elektroden aus verschiedenen Werkstoffen
bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die der grösseren Elektrode G3 benachbarten
Elektroden G2 und G4 sowie die diesen Elektroden benachbarten Segmente der grösseren
Elektrode G3 derart aus Werkstoffen mit unterschiedlichem Temperaturausdehnungskoeffizienten
bestehen, dass der Werkstoff des der Elektrode G4 benachbarten Elektrodensegmentes
(7) einen kleineren Temperaturausdehnungskoeffizienten als der Werkstoff der Elektrode
G4 und der Werkstoff des der Elektrode G2 benachbarten Elektrodensegmentes (4) einen
grösseren oder den gleichen Temperaturausdehnungskoeffizienten als der Werkstoff der
Elektrode G2 aufweist.
2. Elektronenstrahlerzeugungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Elektrode G3 aus wenigstens drei Elektrodensegmenten besteht, von denen der (die)
Temperaturausdehnungskoeffizient(en) des (der) inneren Elektrodensegmente(s) zwischen
denen der äusseren Elektrodensegmente (4, 7) liegt (liegen).
3. Elektronenstrahlerzeugungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Elektrode G3 aus wenigstens drei Elektrodensegmenten besteht und die zwischen
den beiden äusseren Elektrodensegmenten liegenden Elektrodensegmente aus einem Werkstoff
mit dem gleichen Temperaturausdehnungskoeffizienten wie demjenigen des der Elektrode
G2 benachbarten Elektrodensegmentes (4) besteht.
4. Elektrodenstrahlerzeugungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Temperaturausdehnungskoeffizient der Elektrode G4 wenigstens um 10% grösser
als das ihr benachbarte Elektrodensegment (7) der Elektrode G3 ist.
5. Elektrodenstrahlerzeugungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens das der Elektrode G4 benachbarte Elektrodensegment (7) und die Elektrode
G4 aus einem bei Raumtemperatur nicht ferromagnetischem Werkstoff bestehen.
6. Elektrodenstrahlerzeugungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkstoff der Elektrode G4 einen Temperaturausdehnungskoeffizienten von etwa
1,7 x 10-5 'C-1 und der Werkstoff der Elektrode G2 einen Temperaturausdehnungskoeffizienten von höchstens
1,5 x 10-5 'C-1 besitzt.
7. Elektronenstrahlerzeugungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkstoff der Elektrode G4 und der Elektrodensegmente der Elektrode G3 mit
einem hohen Temperaturausdehnungskoeffizienten eine austenitische Chromnickelstahl-Legierung
ist.
8. Elektronenstrahlerzeugungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkstoff der Elektrode G2 und der Elektrodensegmente der Elektrode G3 mit
einem niedrigen Temperaturausdehnungskoeffizienten eine Nickel-Chrom-Eisen-Legierung
ist.
9. Elektronenstrahlerzeugungssystem nach Anspruch 1 und wenigstens einem der Ansprüche
2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff der Elektrode G2 eine bei Zimmertemperatur
ferromagnetische Nickel-Chrom-Eisen-, Chrom-Eisen- oder Nickel-Eisen-Legierung ist.
10. Elektronenstrahlerzeugungssystem nach Anspruch 1 und wenigstens einem der Ansprüche
2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb des oder der Elektrodensegmente
oder an den Elektrodensegmenten angeordneten Bestandteile wenigstens teilweise aus
einem Werkstoff mit dem gleichen Temperaturausdehnungskoeffizienten wie das Elektrodensegment
bestehen.
11. Elektronenstrahlerzeugungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die Bestandteile aus einer austenitischen Chrom-Nickel-Eisen-Legierung bestehen.
1. Système de canon électronique pour tubes à rayons cathodiques multiples, tels que
les tubes image couleurs, comprenant des cathodes et plusieurs électrodes qui les
suivent et sont disposées les unes derrière les autres dans le sens des faisceaux
électroniques, l'une d'entre elles au moins ayant une extension spatiale, dans le
sens des faisceaux électroniques, sensiblement plus grande que les autres électrodes
et comportant au moins deux segments, dans lequel les électrodes sont faites de matériaux
différents, caractérisé en ce que les électrodes G2 et G4 voisines de l'électrode
plus grande G3, de même que les segments de l'électrode plus grande G3 voisins de
ces électrodes, consistent en matériaux ayant des coefficients de dilatation en fonction
de la température différents, tels que le matériau du segment d'électrode (7) voisin
de l'électrode G4 ait un coefficient de dilatation avec la température plus petit
que le matériau de l'électrode G4 et que le matériau du segment d'électrode (4) voisin
de l'électrode G2 ait un coefficient de dilatation avec la température égal ou supérieur
à celui du matériau de l'électrode G2.
2. Système de canon électronique conforme à la revendication 1, caractérisé en ce
que l'électrode G3 consiste en au moins trois segments d'électrode, le coefficient
de dilatation en fonction de la température du (des) segment(s) d'électrode intérieur(s)
étant compris entre ceux des segments d'électrode extérieurs.
3. Système de canon électronique conforme à la revendication 1, caractérisé en ce
que l'électrode G3 consiste en au moins trois segments d'électrode, les segments d'électrode
situés entre les segments d'électrode extérieurs étant faits d'un matériau ayant le
même coefficient de dilation avec la température que celui du segment d'électrode
(4) voisin de l'électrode G2.
4. Système de canon électronique conforme aux revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que le coefficient de dilatation avec la température de l'électrode G4 est au moins
supérieur de 10% à celui du segment d'électrode (7) qui lui est voisin de l'électrode
G3.
5. Système de canon électronique conforme aux revendications 1 à 4, caractérisé en
ce qu'au moins le segment d'électrode (7) voisin de l'électrode G4 et l'électrode
G4 elle-même sont faits d'un matériau qui n'est pas ferromagnétique à la température
ambiante.
6. Système de canon électronique conforme aux revendications 1 à 5, caractérisé en
ce que le matériau de l'électrode G4 a un coefficient de dilatation avec la température
d'environ 1,7 x 10-5 'C-1, et en ce que le matériau de l'électrode G2 a un coefficient de dilatation avec la
température d'au plus de 1,5 x 10-5 °C-1.
7. Système de canon électronique conforme aux revendications 1 à 6, caractérisé en
ce que le matériau de l'électrode G4 et des segments de l'électrode G3 ayant un coefficient
de dilatation avec la température élevé, est un alliage d'acier au nickel-chrome austénitique.
8. Système de canon électronique conforme aux revendications 1 à 7, caractérisé en
ce que le matériau de l'électrode G2 et des segments de l'électrode G3 ayant un coefficient
de dilatation avec la température petit est un alliage de fer au nickel-chrome.
9. Système de canon électronique conforme à la revendication 1, caractérisé en ce
que le matériau de l'électrode G2 est un alliage nickel-chrom-fer, chrome-fer ou nickel-fer.
10. Système de canon électronique conforme à la revendication 1 et au moins l'une
des revendications 2 à 9, caractérisé en ce que les parties constituantes disposées
dans un ou plusieurs des segments d'électrode ou sur les segments d'électrode sont
faites au moins partiellement d'un matériau ayant le même coefficient de dilatation
avec la température que le segment d'électrode.
11. Système de canon électronique conforme à la revendication 10, caractérisé en ce
que lesdites parties constituantes consistent en un alliage chrome-nickel-fer austénitique.
1. Electron-gun system for multi-cathode-ray tubes, such as colour picture tubes,
comprising cathodes and several electrodes following them and arranged behind each
other in the electron- beam direction, at least one of which has a substantially greater
spatial expansion in the electron-beam direction than the other electrodes and consists
of at least two segments, its electrodes being made of different materials, characterized
in that the electrodes G2 and G4 adjacent to the larger electrode G3, as well as the
segments of the larger electrode G3 adjacent to these electrodes, are composed in
such a way of materials having different temperature expansion coefficients that the
material of the electrode segment (7) adjacent to the electrode G4 has a lower temperature
expansion coefficient than the material of the electrode G4 and that the material
of the electrode segment (4) adjacent to the electrode G2 has a temperature expansion
coefficient either higher than or the same as that of the material of the electrode
G2.
2. An electron-gun system as claimed in Claim 1, characterized in that the electrode
G3 consists of at least three electrode segments, with the temperature expansion coefficient
(s) of the inner electrode segment(s) lying between those of the outer electrode segments
(4, 7).
3. An electron-gun system as claimed in Claim 1, characterized in that the electrode
G3 consists of at least three electrode segments, with the electrode segments lying
between the two outer electrode segments consisting of a material having the same
temperature expansion coefficient as that of the electrode segment (4) adjacent to
the electrode G2.
4. An electron-gun system as claimed in Claims 1 to 3, characterized in that the temperature
expansion coefficient of the electrode G4 is at least by 10 °C higher than that of
its adjacent electrode segment (7) of the electrode G3.
5. An electron-gun system as claimed in Claims 1 to 4, characterized in that at least
the electrode segment (7) adjacent to the electrode G4 and the electrode G4 itself
are made of a material which is not ferromagnetic at room temperature.
6. An electron-gun system as claimed in Claims 1 to 5, characterized in that the material
of the electrode G4 has a temperature expansion coefficient of about 1.7 x 10-5 °C-1, and that the material of the electrode G2 has a temperature expansion coefficient
of at most 1.5 x 10-5 oc-1.
7. An electron-gun system as claimed in Claims 1 to 6, characterized in that the material
of the electrode G4 and of the electrode segments of the electrode G3 having a high
temperature expansion coefficient is an austenitic chromium-nickel- steel alloy.
8. An electron-gun system as claimed in Claims 1 to 7, characterized in that the material
of the electrode G2 and of the electrode segments of the electrode G3 having a low
temperature expansion coefficient is a nickel-chromium-iron alloy.
9. An electron-gun system as claimed in Claim 1 and at least one of Claims 2 to 8,
characterized in that the material of the electrode G2 is a nickel-chromium-iron,
chromium-iron or nickel-iron alloy which is ferromagnetic at room temperature.
10. An electron-gun system as claimed in Claim 1 and at least one of Claims 2 to 9,
characterized in that the component parts arranged within the one or more electrode
segments or on the electrode segments are made at least partially of a material having
the same temperature expansion coefficient as the electrode segment.
11. An electron-gun system as claimed in Claim 10, characterized in that said component
parts consist of an austenitic chromium-nickel-iron alloy.
