[0001] Die Erfindung betrifft ein gebrauchsfertiges System zur Selbstverfertigung von Zigaretten
durch den Verbraucher.
[0002] Es gibt eine Reihe von mehr oder weniger komfortablen Vorrichtungen zum Stopfen von
Zigarettenhülsen mit Tabak, wobei allen gebräuchlichen Vorrichtungen eine längliche
Presskammer gemeinsam ist, die einerseits von einem etwa halbrunden festen Wandteil
und andererseits von einer entgegengesetzt halbrunden Fläche eines bewegbaren Pressbalkens
begrenzt ist, mittels dem die Presskammer nach Befüllen mit Tabak unter Herstellung
eines Tabakstrangs verschliessbar ist. Am einen stirnseitigen Ende der Presskammer
ist eine Aufstecktülle zum Ansetzen und Aufstecken einer leeren Zigarettenhülse vorgesehen.
Am entgegengesetzten Ende wird die Presskammer durch einen Tabak-Ausstossschieber
begrenzt, mittels dem der Tabakstrang aus der Presskammer in die Zigarettenhülse überführt
werden kann (vgl. z.B. DE-A-2833681; DE-C-2139242, DE-C-2064641 oder DE-A-3135700;
vgl. ferner FR-C-393850). Zur Erhöhung der Funktionssicherheit kann an dem wirksamen
Ende des Ausstossschiebers noch ein halbschalenförmiger Löffel befestigt sein, der
die Überführung des Tabakstrangs aus der Presskammer in die Zigarettenhülse unter
gleichzeitiger Erhaltung der Stabilität derselben unterstützt.
[0003] Diese bekannten Stopfgeräte haben sich in der Praxis zwar gut bewährt. Es haftet
ihnen jedoch der Nachteil an, dass die Anschaffungskosten für die Erstausstattung
aufgrund der zum Teil recht aufwendigen Konstruktion und Mechanik zur Bedienung des
Ausstossschiebers relativ hoch sind, so dass diesbezüglich eine gewisse Hemmschwelle
beim Verbraucher überwunden werden muss. Des weiteren lässt sich bei der Befüllung
der Presskammer eine gewisse Verunreinigung der Hände des Benutzers sowie der Umgebung
mit Tabakresten nicht vermeiden, die zum Teil als störend empfunden wird und den Besitzer
eines Stopfgerätes oftmals von der Benutzung desselben abhält. Schliesslich ist durch
die manuelle Befüllung ein stets gleichbleibender Füllgrad der Presskammer und damit
der Zigarettenhülse nicht möglich. Die auf diese Weise selbst gestopften Zigaretten
zeichnen sich daher durch unterschiedliches Rauchverhalten, nämlich unterschiedlichen
Zug, Geschmack und unterschiedlich lange Abrauchdauer aus. Auch ist der Schadstoffgehalt
der in herkömmlicher Weise selbstgestopften Zigaretten stark unterschiedlich und unkontrolliert
entsprechend den unterschiedlichen Füllgraden der Zigarettenhülse.
[0004] Letztgenanntes Problem ist zwar andeutungsweise bereits erkannt worden (DE-A-3149584),
und zur Lösung dieses Problems wird dort vorgeschlagen, einen beim Hersteller von
Rauchtabak vorportionierten Tabakvorrat bereitzuhalten. Im übrigen wird jedoch nach
wie vor von der herkömmlichen Presskammer eines Stopfgeräts Gebrauch gemacht, in der
die vorportionierten Tabakvorräte jeweils zu einem Tabakstrang vorgepresst und anschliessend
aus der Presskammer mittels eines Ausstosschiebers in die Zigarettenhülse überführt
bzw. geschoben werden.
[0005] Aus der US-A-3822710 war ein System zur Selbstverfertigung von Zigaretten bekannt,
zu dem neben einem als solches nicht rauchbaren Vorfabrikat in Form einer vorgefertigten,
aus einem Tabakstrang und einer diesen umgebenden Hülle gebildeten Tabakpatrone und
einer Zigarettenpapierhülse als Vorrichtung zum Überführen des Tabakstranges aus der
Tabakpatrone in die Zigarettenpapierhülse ein Gerät gehört, in das die Tabakpatrone
und die Zigarettenpapierhülse in ineinandergeschobenem Zustand eingeführt werden,
worauf mit Hilfe eines koaxial verschieblichen, stangengeführten Klemmschuhes die
Hülle der Tabakpatrone aus der Zigarettenpapierhülse gezogen werden soll, während.
sich der Tabakstrang am Ende der Führungsstange abstützt. Dieses Überführungsgerät
ist aufwendig und kaum praktikabel.
[0006] Deshalb ist bereits vorgeschlagen worden, zum Überführen des Tabakstranges eine freihändig
handhabbare, lose Kolbenstange zu verwenden, deren Aussendurchmesser geringfügig kleiner
als der Innendurchmesser der Tabakpatronen-Hülle ist (EP-A-0123150, DE-A-3311248).
Das Überführen des Tabakstranges einer derartigen Tabakpatrone aus der Umhüllung in
eine aus sehr fragilem Material bestehende Zigarettenpapierhülse mit Hilfe einer axial
auf den Tabakstrang wirkenden Kolbenstange bereitet aber auch dann Schwierigkeiten,
wenn der Aussendurchmesser der Tabakpatrone dem Innendurchmesser der Zigarettenhülse
angepasst ist. Wärend des Ausstossens des Tabakstranges aus der Umhüllung (der Tabakpatrone)
muss die Umhüllung entgegen den Reibungskräften, welche zwischen ihr und dem Tabakstrang
auftreten, festgehalten werden. Dabei darf jedoch die Relativbewegung des axial auf
den Tabakstrang wirkenden Kolbens gegenüber der Umhüllung nicht behindert werden,
was etwa durch anfängliches Komprimieren des Tabaks in der Patrone beim Einführen
des Kolbens geschieht. Erschwerend kommt hinzu, dass die Umhüllung regelmässig aus
flexiblem Material besteht, welches auch keine Stauchfestigkeit besitzt. Es kommt
daher leicht zum Knittern oder gar Aufreissen der Umhüllung und/oder zum Blockieren
der Ausstossbewegung in der Umhüllung beim Überführvorgang.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Überführungsgerät dahingehend
zu verbessern, dass es trotz einfacher Bedienung die (Tabakstrang-)Hülle der Tabakpatrone
durch besseres Einführen des Kolbens in die Tabakpatrone handhabbar macht.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe besteht gemäss einer Ausbildung der Erfindung das gebrauchsfertige
System zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher aus
(a) einer Zigarettenpapierhülse,
(b) einem als solches nicht rauchbaren Vorfabrikat in Form einer vorgefertigten, aus
einem Tabakstrang und einer diesen umgebenden Hülle (Hilfsverpackung) gebildeten Tabakpatrone,
und
(c) einem losen, freihändig handhabbaren stangenförmigen Kolben, an dessen dem Ausstossen
des Tabakstranges aus der Hülle in die Zigarettenpapierhülse dienenden Stirnende eine
hülsenartige Einsteckhülle koaxial angeordnet ist,
mit der Massgabe, dass der Aussendurchmesser der Tabakpatrone geringfügig kleiner
ist als der Innendurchmesser der Zigarettenpapierhülse und der Aussendurchmesser der
Einstecktülle geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser der Hülle der Tabakpatrone.
[0009] Auf diese Weise erfolgt im Rahmen des Überführungsvorganges zunächst eine Kopplung
des Überführungsgeräts mit der Tabakpatrone, und erst dann beginnt die Tabakverdrängung.
[0010] Bei einer weiteren Ausformung der Erfindung besteht das Überführungsgerät des im
übrigen gleichen Systems zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher
aus einem losen, freihändig handhabbaren stangenförmigen Kolben, auf dem eine Gleithülse
längsverschieblich angeordnet ist, welche an ihrem einen, dem zum Ausstossen des Tabakstranges
aus der Hülle in die Zigarettenpapierhülse dienenden Stirnende des Kolbens zugeordneten,
über dieses Stirnende hinaus schiebbaren Ende als Einstecktülle ausgebildet ist. Die
Gleithülse kann mit ihrem Einsteckende in die Umhüllung der Tabakpatrone eingeführt
werden, wo sie diese aussteift und ein festes Widerlager zum Festhalten der Umhüllung
beim Überführungsvorgang bildet. Die anschliessende Kolbenbewegung wird nicht behindert,
und die Umhüllung wird während des Überführungsvorganges durch die dabei auftretenden
Reibungskräfte lediglich auf Zug beansprucht, was auch leichtem, flexiblem Umhüllungsmaterial
ohne weiteres zugemutet werden kann.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung gehen aus den Ansprüchen 3 bis 8
hervor.
[0012] Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsformen des zur Erfindung gehörenden Überführungsgeräts
anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Querschnitt ein erfindungsgemässes Überführungsgerät, bei dem die Einstecktülle
für die mit Tabak gefüllte Umhüllung integraler Bestandteil der axial wirksamen Kolbenstange
ist;
Fig. 2 die Einstecktülle des Geräts nach Fig. 1 in vergrössertem Massstab (im Schnitt);
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch ein abgewandeltes Überführungsgerät; und
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Gerät gemäss Fig. 3.
[0013] Das Gerät nach Fig. 1 besteht aus einem Kolben 28, an dessen wirksamem Ende eine
topfförmige Einstecktülle 12 angeformt ist, deren freie Stirnfläche 24 einen von 90°
abweichenden Winkel mit der Längsachse 22 der Einstecktülle 12 bzw. des Rundstabes
einschliesst. Entsprechend Fig. 2 ist die äussere Mantelfläche der Einstecktülle leicht
konisch - zum freien Kopplungsende hin konvergierend - ausgebildet und ferner aufgerauht.
Dadurch wird zum einen das Ansetzen und Aufstekken einer mit Tabak 16 gefüllten Hilfsverpackung
18 (Tabakpatrone) auf die Einstecktülle 12 erleichtert und zum anderen ein unerwünschtes
Abrutschen derselben verhindert. Die Hilfsverpackung 18 ist nach Art einer Zigarettenhülse
ausgebildet und besteht aus einem zum Rauchen nicht bestimmten und nicht geeigneten
Material, z.B. aus mit Aluminium bedampftem oder kaschiertem Papier. Sie ist ferner
zu diesem Zweck mit mindestens einer sich über die gesamte Länge erstrekkenden Perforationslinie
52 versehen. Der Aussendurchmesser der Hilfsverpackung 18 ist geringfügig kleiner
als der Innendurchmesser einer Filterzigarettenhülse 14, so dass die Tabakpatrone
problemlos in die Zigarettenpapierhülse 14 eingeschoben werden kann. Wie Fig. 1 erkennen
lässt, ist die Hilfsverpackung 18 so bemessen, dass aus der Zigarettenpapierhülse
noch ein Endabschnitt 11 herausragt, dessen Länge in etwa einer Fingerbreite bzw.
der wirksamen Länge der Einstecktülle 12 entspricht. Der Innendurchmesser der Hilfsverpackung
18 ist geringfügig grösser als der Aussendurchmesser der Einstecktülle 12, so dass
die mit Tabak gefüllte Hilfsverpackung auf die Einstecktülle 12 aufgesteckt werden
kann, wobei das Aufstecken durch die im Zusammenhang mit Fig. 2 beschriebenen Massnahmen
erleichtert wird.
[0014] Das Überführen des Tabakvorrats 16 aus der Hilfsverpackung 18 in die Zigarettenpapierhülse
14 erfolgt dadurch, dass man den vorstehenden Endabschnitt 11 der Hilfsverpackung
18 zwischen zwei Fingern hält und in Fig. 1 nach rechts über die topfförmige Einstecktülle
12 am Kolben 28 schiebt. Der Tabakvorrat 16 stützt sich dabei an der Bodenfläche 13
der Einstecktülle 12 ab, so dass der Tabak bzw. Tabakstrang 16 aus der Hilfsverpackung
18 herausgedrückt und in die Zigarettenpapierhülse 14 eingeführt wird.
[0015] Vorzugsweise ist an dem der Einstecktülle 12 abgewandten Ende des Kolbens 28 eine
Montagehülse 10 zum Ineinanderstecken von mit Tabak gefüllter Hilfsverpackung 18 und
Zigarettenpapierhülse 14 angeformt, wobei das eine Ende der Montagehülse 40 mit einem
Haltestutzen 42 für die Zigarettenpapierhülse 14 versehen ist. Die dem Haltestutzen
42 gegenüberliegende Einstecköffnung 44 für die mit Tabak gefüllte Hilfsverpakkung
18 ist etwas aufgeweitet, nämlich angefast. Auf diese Weise wird ein einfaches Einführen
der mit Tabak gefüllten Hilfsverpackung in die Zigarettenpapierhülse ermöglicht. Statt
derAnfasung der Einstecköffnung 44 kann der Durchgang 45 der Montagehülse 40, durch
den die mit Tabak gefüllte Hilfsverpackung hindurchgeschoben wird, leicht konisch
- zum Haltestutzen 42 hin konvergierend - ausgebildet sein.
[0016] Der Kolben 28 besitzt einschliesslich Einstecktülle 12 und Montagehülse 40, die nicht
notwendiger Bestandteil des beschriebenen Überführungsgeräts ist, eine Gesamtlänge
von etwa 80 bis 120 mm, besitzt also die Abmessung eines kleinen bis mittelgrossen
Taschenkamms. Eine Aufbewahrung dieses Geräts in der Jackentache oder dgl. ist ohne
Probleme möglich.
[0017] Die Fig. 3 und 4 zeigen ein Überführungsgerät, bei dem ein beispielsweise aus Kunststoff
bestehender Rundkolben 126 in einer beispielsweise aus Metall bestehenden Gleithülse
115 axial verschieblich geführt ist. Ein radial einwärts gerichteter Vorsprung auf
der Innenseite der Gleithülse 115 in Form eines Stiftes 103 ragt in eine Nut 104,
die im Rundkolben 126 eingeformt ist; auf diese Weise sind der Rundkolben 126 und
die Gleithülse 115 relativ unverdrehbar, und die axiale Relativverschiebung des Rundkolbens
126 gegenüber der Gleithülse 115 ist (durch die Enden der Nut 104) begrenzt. Der Durchmesser
d des Rundkolbens 126 an seinem wirksamen, nämlich mit dem Tabakstrang in der Tabakpatrone
in Kontakt tretenden Ende 125 ist etwas kleiner als der Innendurchmesser der zylindrischen
Umhüllung der (nicht dargestellten) Tabakpatrone. Tatsächlich sind die Durchmesserverhältnisse
so gewählt (in der Zeichnung ist die Vorrichtung in vergrössertem Massstab dargestellt),
dass der zum Kopplungsende 106 der Gleithülse 115 leicht konisch zugespitzte Tüllenabschnitt
112 über einen Teil seiner axialen Länge in die zylindrische Umhüllung der Tabakpatrone
eingeschoben werden kann.
[0018] Die Fig. 3 macht ferner deutlich, dass das Kopplungsende 106 der Gleithülse 115 über
das wirksame Ende 125 des Rundkolbens 126 axial vorsteht, wenn die Gleithülse 115
ihre insoweit äusserste Relativlage zum Rundkolben 126 einnimmt, nämlich in der Zeichnung
der Stift 103 der Gleithülse 125 am linken Ende der Nut 104 im Rundkolben 126 anschlägt.
Daher kann die Gleithülse 115 mit ihrem Kopplungsende 106 in die Tabakpatrone eingeführt
werden, ohne dass es zugleich zu einem Kontakt zwischen dem darin befindlichen Tabakstrang
und dem Rundkolben 126 kommt. Erst wenn die zylindrische Umhüllung der Tabakpatrone
mit ihrem entsprechenden Ende auf dem Tüllenabschnitt 112 der Gleithülse 115 festen
Halt gefunden und dort auch im weiteren Verlauf des Überführungsvorganges gehalten
werden kann (wobei der Tüllenabschnitt 112 der Gleithülse 115 als Widerlager wirkt),
kann der Rundkolben 126 durch die Gleithülse 125 hindurch in die Tabakpatrone eingeschoben
und der Tabakstrang auf der entgegengesetzten Seite ausgestossen bzw. in die dort
bereitgehaltene Zigarettenpapierhülse geschoben werden.
[0019] An dem seinem wirksamen Ende 125 gegenüberliegenden Ende ist am Rundkolben 126 ein
verdicktes Griffstück 109 angeformt. In diesem Griffstück 109 ist eine im wesentlichen
kegelige, mit der Achse 122 fluchtende Ausnehmung 136 angeordnet, mit deren Hilfe
das eingangs erwähnte «Anspitzen» der Tabakpatrone vor deren einführendem Ansetzen
an der Zigarettenpapierhülse erleichtert werden kann.
[0020] Grundsätzlich ist auch eine Art «Blasrohr»-Ausführung denkbar, d.h. ein Rundstab
mit durchgehender Längsbohrung etwa im Bereich der Längsmittelachse. Nach Aufstecken
der Tabakpatrone auf das Kopplungsende des Rundstabes mit einer Einstecktülle wird
mittels durch die Längsbohrung gepresster Luft der Tabakvorrat aus der Hilfsverpackung
18 in die Zigarettenpapierhülse 14 regelrecht «eingeschossen» bzw. «eingeblasen».
Zu diesem Zweck kann der Rundstab an seinem dem Kopplungsende entgegengesetzten Ende
mit einem Mundstück zum erleichterten «Mundblasen» oder einer Druckluft-Stösse erzeugenden
Kolben-Zylinder-Einheit gekoppelt sein, die integraler Bestandteil des Rundstabes
sein kann.
1. Gebrauchsfertiges System zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher,
bestehend aus
(a) einer Zigarettenpapierhülse (14),
(b) einem als solches nicht rauchbaren Vorfabrikat in Form einer vorgefertigten, aus
einem Tabakstrang (16) und einer diesen umgebenden Hülle (18) gebildeten Tabakpatrone,
und
(c) einem losen, freihändig handhabbaren stangenförmigen Kolben (28), an dessen dem
Ausstossen des Tabakstranges (16) aus der Hülle (18) in die Zigarettenpapierhülse
(14) dienenden Stirnende (25) eine hülsenartige Einstecktülle (12) koaxial angeordnet
ist,
mit der Massgabe, dass der Aussendurchmesser der Tabakpatrone (16, 18) geringfügig
kleiner ist als der Innendurchmesser der Zigarettenpapierhülse (14) und der Aussendurchmesser
der Einstecktülle (12) geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser der Hülle
(18) der Tabakpatrone.
2. Gebrauchsfertiges System zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher,
bestehend aus
(a) einer Zigarettenpapierhülse (14),
(b) einem als solches nicht rauchbaren Vorfabrikat in Form einer vorgefertigten, aus
einem Tabakstrang (16) und einer diesen umgebenden Hülle (18) gebildeten Tabakpatrone,
und
(c) einem losen, freihändig handhabbaren stangenförmigen Kolben (126), auf dem eine
Gleithülse (115) längsverschieblich angeordnet ist, welche an ihrem einen, dem zum
Ausstossen des Tabakstranges (16) aus der Hülle (18) in die Zigarettenpapierhülse
(14) dienenden Stirnende (125) des Kolbens (126) zugeordneten, über dieses Stirnende
hinaus schiebbaren Ende (106) als Einstecktülle (112) ausgebildet ist,
mit der Massgabe, dass der Aussendurchmesser der Tabakpatrone (16, 18) geringfügig
kleiner ist als der Innendurchmesser der Zigarettenpapierhülse (14) und der Aussendurchmesser
der Einstecktülle (12) geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser der Hülle
(18) der Tabakpatrone.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstecktülle (12;
112) leicht konisch - zum Einsteckende (6; 106) hin konvergierend - ausgebildet ist.
4. System nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Einstecktülle (12; 112) aussenseitig aufgerauht ist.
5. System nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Stirnfläche (24; 124) der Einstecktülle (12; 112) am Einsteckende (6; 106)
gegenüber der Längsachse (22; 122) der Einstecktülle geneigt ist.
6. System nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass am Kolben (126) eine topfförmige Ausnehmung (136) angeordnet ist, die mindestens
teilweise kegelstumpfförmig ausgebildet und deren grösster Innendurchmesser geringfügig
grösser als der Aussendurchmesser der Hülle (18) ist.
7. System nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass am Kolben (28) eine Montagehülse (40) zum Ineinanderstecken einer mit einem Tabakstrang
(16) gefüllten Stranghülle (18) und einer Zigarettenpapierhülse (14) angeordnet ist,
wobei das eine Ende der Montagehülse (40) mit einem Haltestutzen (42) für die Zigarettenpapierhülse
(14) versehen ist.
8. System nach Anspruch 2 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Kolben (126) in der Gleithülse (115) unverdrehbar geführt ist.
1. A ready-for-use system for the production of homemade cigarettes by the consumer,
consisting of:
(a) a cigarette-paper tube (14);
(b) an unfinished product not smokable as such, in the form of a prefabricated tobacco
cartridge formed from a string of tobacco (16) and a sheath (18) surrounding it; and
(c) a loose plunger (28) in the form of a rod which may be handled unsupported and
at that endface (25) of which, which serves for ejecting the tobacco string (16) from
the sheath (18) into the cigarette-paper tube (14), a tubelike plug-in socket (12)
is arranged coaxially;
by the measure that the outer diameter of the tobacco cartridge (16, 18) is slightly
less than the inner diameter of the cigarette-papertube (14) and the outer diameter
of the plug-in socket (12) is slightly less than the inner diameter of the sheath
(18) of the tobacco cartridge.
2. A ready-for-use system for the production of homemade cigarettes by the consumer,
consisting of:
(a) a cigrette-paper tube (14);
(b) an unfinished product not smokable as such, in the form of a pre-fabricated tobacco
cartridge formed from a string of tobacco (16) and a sheath (18) surrounding it; and
(c) a loose plunger (126) in the form of a rod which may be handled unsupported and
upon which a tubular slide (115) is arranged to be able to shift longitudinally, which
at the one end (106) of it, which is associated with that endface (125) of the plunger
(126) serving for ejecting the tobacco string (16) from the sheath (18) into the cigarette-paper
tube (14), and which may be slid beyond the said endface, is made as a plug-in socket
(112);
by the measure that the outer diameter of the tobacco cartridge (16, 18) is slightly
less than the inner diameter of the cigarette-paper tube (14) and the outer diameter
of the plug-in socket (12) is slightly less than the inner diameter of the sheath
(18) of the tobacco cartridge.
3. A system as in claim 1 or 2, characterized in that the plug-in socket (12; 112)
is made slightly conical - converging towards the plug-in end (6; 106).
4. A system as in at least one of the preceding claims, characterized in that the
plug-in socket (12; 112) is roughened on the outside.
5. A system as in at least one of the preceding claims, characterized in that the
endface (24; 124) of the plug-in socket (12; 112) at the plug-in end (6; 106) is inclined
with respect to the longitudinal axis (22; 122) of the plug-in socket.
6. A system as in at least one of the preceding claims, characterized in that on the
plunger (126) a pot-shaped recess (136) is arranged, which is made at least partially
frustoconical and the greatest inner diameter of which is slightly greater than the
outer diameter of the sheath (18).
7. A system as in at least one of the preceding claims, characterized in that on the
plunger (28) a mounting-collar (40) is arranged for the plugging into one another
of a string-sheath (18) filled with a string (16) of tobacco and a cigarette-paper
tube (14), the one end of the mounting-collar (40) being provided with a holder-nozzle
(42) for the cigarette-paper tube (14).
8. A system as in claim 2 or one of the succeeding claims, characterized in that the
plunger (126) is guided so as to be unable to twist in the tubular slide (115).
1. Système prêt à l'emploi pour l'autofabrication de cigarettes par le consommateur,
composé de:
a) une gaine de papier à cigarettes (14),
b) un élément préfabriqué, non fumable en tant que tel, sous forme d'une cartouche
de tabac préfabriquée formée d'un cordon de tabac (16) et d'une enveloppe (18) qui
l'entoure, et
c) un piston libre (28), en forme de tige que l'on peut manier sans appui, avec un
embout de pénétration en forme de douille (12) disposé de façon coaxiale à l'extrémité
frontale (25) du piston servant à expulser le cordon de tabac (16) de l'enveloppe
(18) en l'introduisant dans la gaine de papier à cigarettes (14), avec la caractéristique
que le diamètre extérieur de la cartouche de tabac (16, 18) est légèrement plus faible
que le diamètre intérieur de la gaine de papier à cigarettes (14) et que le diamètre
extérieur de l'embout de pénétration (12) est légèrement plus faible que le diamètre
intérieur de l'enveloppe (18) de la cartouche de tabac.
2. Système prêt à l'emploi pour l'autofabrication de cigarettes par le consommateur,
composé de:
a) une gaine de papier à cigarettes (14),
b) un élément préfabriqué, non fumable en tant que tel, sous forme d'une cartouche
de tabac préfabriqué formée d'un cordon de tabac (16) et d'une enveloppe (18) qui
l'entoure, et
c) un piston libre (126), en forme de tige que l'on peut manier sans appui, sur lequel
une douille coulissante (115) est disposée pour se déplacer en direction longitudinale,
cette douille étant réalisée sous forme d'embout de pénétration (112) à son extrémité
(106) associée à l'extrémité frontale (125) du piston (126) servant à expulser le
cordon de tabac (16) de l'enveloppe (18) en l'introduisant dans la gaine de papier
à cigarettes (14), l'embout d'extrémité pouvant coulisser au-delà de l'extrémité frontale,
avec la caractéristique que le diamètre extérieur de la cartouche de tabac (16,18)
est légèrement plus faible que le diamètre intérieur de la gaine de papier à cigarettes
(14), et que le diamètre extérieur de l'embout de pénétration (112) est légèrement
plus faible que le diamètre intérieur de l'enveloppe (18) de la cartouche de tabac.
3. Système selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'embout de pénétration
(12; 112) est réalisé de façon légèrement conique, en convergeant vers l'extrémité
de pénétration (6; 106).
4. Système selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'embout de pénétration (12; 112) est rendu rugueux extérieurement.
5. Système selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la face frontale (24; 124) de l'embout de pénétration (12; 112) du côté de l'extrémité
de pénétration (6; 106) est inclinée sur l'axe longitudinal (22; 122) de l'embout
de pénétration.
6. Système selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'un évidement (136) en forme de cuvette est constitué sur le piston (126), cet évidement
étant, au moins partiellement, réalisé en forme de tronc de cône avec un diamètre
intérieur maximal légèrement supérieur au diamètre extérieur de l'enveloppe (18).
7. Système selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'un fourreau de montage (40) est disposé sur le piston (28) pour l'introduction
dans une gaine de papier à cigarettes (14) d'une enveloppe (18) remplie avec un cordon
de tabac (16), l'une des extrémités du fourreau de montage (40) étant munie d'une
tubulure d'arrêt (42) de la gaine de papier à cigarettes (14).
8. Système selon la revendication 2 ou l'une des revendications suivantes, caractérisé
en ce que le piston (126) est guidé sans possibilité de rotation dans la douille coulissante
(115).