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EP 0 163 068 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.01.1988 Patentblatt 1988/04 |
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Anmeldetag: 04.04.1985 |
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Schneidkopf einer Abtragsmaschine für Gestein, inbesondere einer Teilschnittvortriebsmaschine
Cutting head of a rock-cutting machine, especially a selective-cut heading machine
Tête de coupe d'une machine d'abattage de roche, en particulier machine à attaque
partielle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI |
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Priorität: |
14.04.1984 DE 3414198
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.12.1985 Patentblatt 1985/49 |
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Patentinhaber: |
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- Etablissement public dit:
CHARBONNAGES DE FRANCE
75008 Paris (FR)
- Hans Krummenauer GmbH & Co. KG
D-6680 Neunkirchen (Saar) (DE)
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Erfinder: |
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- Demoulin, Jean
F-75990 Ippling (FR)
- Hemmer, Walter
D-6680 Neunkirchen 7 (DE)
- Schiel, Reinhard
D-6790 Landstuhl/Süd (DE)
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Vertreter: Bernhardt, Winfrid, Dr.-Ing. |
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Kobenhüttenweg 43 66123 Saarbrücken 66123 Saarbrücken (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 105 047 DE-C- 3 128 049
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DE-A- 3 007 923 GB-A- 2 050 469
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schneidkopf einer Abtragsmaschine für Gestein, insbesondere
einer Teilschnittvortriebsmaschine für den Streckenvortrieb im Bergbau, der mit Meisseln
sowie mit in einem Düsensitz angeordneten Wasserdüsen besetzt ist, die durch im Inneren
des Schneidkopfes angeordnete Wasserzuführungen beschickt sind, die in einem Bereich
unter den Düsensitzen in Ausnehmungen der Schneidkopfwandung verlaufende Rohre umfassen.
[0002] Die Wasserdüsen eines solchen Schneidkopfes schränken die Staubentwicklung ein und
kühlen die Meissel und löschen an diesen entstehende Funken, wenn sie an den Meissein
angeordnet sind.
[0003] Eine weitere mögliche Nutzung der Wasserdüsen ist, mit auf das Gestein gerichteten
scharfen Strahlen zum Abtrag des Gesteins beizutragen. Insbesondere zu diesem Zweck
sind die Wasserdrücke in den letzten Jahren bis auf einige 100 bar gesteigert worden.
[0004] Schneidköpfe mit Wasserdüsen sind aus Druckschriften und durch Benutzung vielfach
bekannt.
[0005] Der eingangs genannte Schneidkopf ist bekannt aus der DE-C-3 128 049. Er ist eine
Schrämwalze zum Hereingewinnen mit einem spiralförmigen Steg, auf dem die Meissel
und die Wasserdüsen angeordnet sind. Das Wasser wird den Wasserdüsen durch ein System
von in der Konstruktion des Drehkörpers eingerichteten Hohlräumen hindurch zugeführt.
Aus dem Grundkörper der Schrämwalze heraus führen zunächst radiale Kanäle in dem Steg
zu einem näher an dessen Aussenumgang parallel zu ihm verlaufenden Verteilerkanal.
Aus diesem zweigen, wiederum radiale, Bohrungen zu den Wasserdüsen ab. In diesen Bohrungen
verläuft jeweils ein Rohr aus rostfreiem Material, z.B. aus Kunststoff oder aus rostfreiem
Stahl, an das der Düsensitz anschliesst.
[0006] Ein anderer Schneidkopf mit einem System von wasserführenden Kanälen ist aus der
EP-A-0 105 047 bekannt, ein weiterer aus der DE-A-2 746 169.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schneidkopf mit einer Düsenanordnung
zu schaffen, die mit verhältnismässig geringem Aufwand eine weitere Vergrösserung
des Wasserdruckes zulässt.
[0008] Gemäss der Erfindung wird dieser Zweck bei einem Schneidkopf der eingangs bezeichneten
Art dadurch erfüllt, dass die genannten Rohre als unmittelbare Zuführungen zu den
Wasserdüsen von Verteilern, an die sie angeschlossen sind, durch die Ausnehmungen
in der Schneidkopfwandung hindurch in den Düsensitz geführt sind, in dem an das Rohrende
selbst die Wasserdüse angesetzt ist.
[0009] Damit fallen die bisher unter der Schneidkopfwandung eingerichteten Kanäle und die
Bohrungen fort, die aus den Kanälen jeweils durch die Schneidkopfwandung und den Düsensitz
zu der Düse führen, wobei sowohl in den Kanälen als auch im Bereich der Bohrungen
durch den Druck des Wassers auf die mit diesem beaufschlagten Flächen starke Kräfte
entstehen, die durch Schweissverbindungen gehalten werden müssen; im Bereich der Bohrungen
geschieht dies an der von der Bohrung durchstossenen Berührungsfläche der Schneidkopfwandung
mit dem Düsensitz, wo das Wasser von der Bohrung aus eintritt und sich ringsherum
bis zu der Schweissnaht ausbreitet, mit der der Düsensitz an der Schneidkopfwandung
befestigt ist. Letzterem kann zwar grundsätzlich durch eine an der genannten Berührungsfläche
die Bohrung unmittelbar umgebende Dichtung entgegengewirkt werden, jedoch nur mit
vergleichsweise grossem Aufwand und auf die Dauer unsicherem Ergebnis.
[0010] Nach dem Erfindungsvorschlag wird demgegenüber jegliche Entwicklung grösserer Kräfte
durch den Wasserdruck vermieden und brauchen keine Schweissverbindungen durch den
Wasserdruck belastet zu werden. Auch bis zu den genannten Verteilern kann das gesamte
Wasserführungssystem aus Rohrleitungen mit Schraubverbindungen zusammengesetzt werden
und/oder aus Bohrungen mit angeschraubten Anschlüssen und ggf. angeschraubten Teilen,
in denen die Bohrung unter Zwischenlegung eines Dichtrings zwischen den Teilen wiederum
durch eine Bohrung fortgesetzt wird, derart, dass in dem ganzen Schneidkopf der Wasserdruck
keine grösseren Kräfte erzeugt und das Wasserführungssystem zumindest weitgehend unabhängig
ist von der kraftübertragenden Konstruktion.
[0011] Das Ansetzen der Wasserdüse an das Rohrende selbst erleichtert im übrigen die Verlegung
der Rohre, was im nachstehenden noch näher erläutert ist, und erlaubt damit die Anwendung
der vorgeschlagenen Lösung auch bei verhältnismässig beschränkten Platzverhältnissen
in den Hohlräumen unter der Schneidkopfwandung.
[0012] Die Wasserdüse kann einfach und zweckmässig in der Weise an das Rohr angesetzt werden,
dass ein, vorzugsweise in seinem Innendurchmesser sich zum Auslass hin verjüngendes,
Düsenmundstück aus Hartmetall, vorzugsweise mit einem keramischen Überzug, mittels
einer Überwurfmutter an das Rohrende angedrückt ist, die auf ein am Rohrende eingeschnittenes
Aussengewinde geschraubt ist.
[0013] Diese Ausgestaltung erlaubt auch die die Verlegung unter beengten Raumverhältnissen
erleichternde Montageweise, einfach das Rohrende durch die Ausnehmung und den Düsensitz
so weit hindurchzustecken, dass das äusserste Ende herausragt, anschliessend die Wasserdüse
aufzuschrauben und sie dann zurück auf den Düsensitz zu drücken, wo sie sich mit dem
das Rohr seitlich überragenden Umfang der aufgeschraubten Überwurfmutter immer an
einem das Rohr eng umschliessenden Halteteil anlegen wird.
[0014] Dieses Halteteil ist nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ein geschlitzter
Kugelkörper, der in einem geschlitzen oder geteilten Ring sitzt, dessen Innenumfang
dem Kugelkörper angepasst und dessen Aussenumfang konisch ist und der mittels einer
einen hohlen Gegenkonus aufweisenden Hohlschraube in dem Düsensitz an einem darin
geformten Absatz klemmend gehalten ist.
[0015] So ist die Wasserdüse winkelverstellbar. Das ist insofern von wesentlichem Vorteil,
als die Ausrichtung des Wasserstrahles jeweils optimiert werden kann, sei es hinsichtlich
des Aufprallwinkels am Gestein, sei es in der Zuordnung zu einem Meissel, etwa derart,
dass der Strahl kurz vor einer Meisselspitze auftrifft. Bevorzugt wird man, wie an
sich bekannt, den Düsensitz in einem Meisselhalter ausbilden, um über die Lockerung
des Gesteins hinaus mit dem Wasser den Meissel zu kühlen und der Funkenbildung entgegenzuwirken,
aber auch deshalb, weil die Meisselhalter ohnehin auf die Schneidkopfwandung aufgesetzt
werden müssen und dies dann nicht noch einmal gesondert für die Düsensitze zu geschehen
braucht.
[0016] Die genannte Hohlschraube kann zugleich zum Schutz der Wasserdüse in der Weise ausgestaltet
werden, dass sie oberhalb des genannten Gegenkonus' die Wasserdüse umschliesst.
[0017] Damit die Winkelverstellung der Wasserdüse keine zu schwierige Verbiegung des Rohres
verlangt, weist vorzugsweise der Düsensitz unter dem genannten Absatz einen von diesem
aus sich erweiternden Hohlraum auf, durch den das Rohr herangeführt ist. Dazu sollte
auch die unter diesem Hohlraum liegende Ausnehmung in der Schneidkopfwandung einen
Durchmesser haben, der Seitverlagerungen des Rohres für die Winkeljustierung zulässt.
[0018] Das genannte Düsenmundstück greift nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung in eine Erweiterung des Rohrinnendurchmessers am Rohrende ein und ist
mit einer scharfen Ringkante an eine Stirnfläche des Rohrendes, vorzugsweise an einen
durch die genannte Erweiterung gebildeten Absatz, angedrückt.
[0019] Da das Material des Rohres regelmässig ein weicheres sein wird als das Hartmetall
des Düsenmundstücks, drückt sich die scharfe Ringkante darin mehr oder weniger ein,
das Material des Rohres passt sich ihr, auch in jeder Unregelmässigkeit, individuell
an und dichtet damit ab.
[0020] Am Auslassende des Düsenmundstückes ist vorzugsweise ein mit von der Überwurfmutter
übergriffener veschleissarmer Ring aus einem Hartstein, z.B. Saphir, angeordnet, der
in einer Scheibe sitzt, die stirnseitig an dem Düsenmundstück aus Hartmetall anliegt
und in die dieses mit einer Ringkante eingedrückt ist.
[0021] Der immer dem stärksten Verschleiss unterworfene Ausgang des Düsenmundstückes wird
damit dauerhafter; die Anordnung und die wiederum durch An- bzw. Eindrücken einer
Ringkante verwirklichte Dichtung sind einfach.
[0022] Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
Fig. 1 zeigt einen (Quer-)Schneidkopf einer Teilschnittvortriebsmaschine in Ansicht
von vorne.
Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab einen Ausschnitt aus dem Schneidkopf in einem axialen
Schnitt.
Fig. 3 zeigt in noch grösserem Massstab einen Schnitt nach Linie 111-111 in Fig. 2.
Fig. 4 zeigt in noch grösserem Massstab ein Einzelteil (Wasserdüse) in axialem Schnitt.
[0023] Der in Fig. 1 gezeigte Schneidkopf 1 sitzt in üblicher Weise am auf und ab und nach
beiden Seiten schwenkbaren Ausleger einer Teilschnittvortriebsmaschine. Seine Verbindung
mit dem Ausleger befindet sich auf der Rückseite der Darstellung an einem Basisteil
2 des Schneidkopfes, an dem zwei Drehkörper 3 gelagert und in dem die Antriebsmechanismen
für die Drehkörper angeordnet sind. Die beiden Drehkörper 3 sind mit Meisseln 50 besetzt,
die in einer Vielzahl von Meisselhaltern 51 sitzen.
[0024] In dem in Fig. 2 dargestellten Ausschnitt aus einem Drehkörper 3 ist nur einer der
Meisselhalter 51 und Meissel 50 gezeichnet.
[0025] Zu erkennen ist ein von einer zentralen Wasserverteilung aus bechickter Rohranschluss
61, mit dem durch eine Rohrleitung 62 ein an der Wandung des Drehkörpers 3 angeordneter
Wasserverteiler 40 verbunden ist. Der Wasserverteiler 40 besteht aus einer Leiste
mit einem axial darin ausgebohrten Hohlraum 41, der an seinem Eingang durch einen
Rohranschluss 42 mit der Rohrleitung 62 verbunden ist und, auf seiner Länge verteilt;
eine Anzahl von Ausgängen 43 aufweist, die als weitere Rohranschlüsse ausgebildet
sind. Von diesen ist jeweils ein Rohr 44 zu einer Wasserdüse 45 gelegt. In der Zeichnung
erscheinen vier Ausgänge 43 auf der einen Seite des Wasserverteilers 40; auf der anderen
Seite sind noch einmal vier Ausgänge bzw. Rohranschlüsse vorhanden. Von dem ersten
dieser Rohranschlüssegeht das einzige in der Zeichnung dargestellte Rohr 44 der insgesamt
acht Rohre, die zu acht Wasserdüsen führen, aus. Auf diese Weise wird ein Sektor von
beispielsweise einem Sechstel oder einem Achtel des Drehkörpers mit Druckwasser versorgt.
[0026] Die Enden der Rohre 44 sind jeweils durch eine Ausnehmung 46 in der Wandung des Drehkörpers
3 hindurch in einen Düsensitz 47 geführt, der in einem Meisselhalter 51 ausgebildet
ist.
[0027] Fig. 3 lässt den Düsensitz 47 weiter im einzelnen erkennen:
[0028] Die hier nicht im einzelnen gezeichneteWasserdüse 45 sitzt mit ihrem das Rohr 44
überragenden Umfang auf einem Kugelkörpre 48, der seinerseits in zwei an ihrem Innenumfang
entsprechende Kugelabschnittflächen aufweisenden, auf einem Absatz 63 des Düsensitzes
47 abgestützen Ringsegmenten 64 seinen Sitz hat und solchermassen mit diesen ein Kugelgelenk
bildet. Der Aussenumfang der Ringsegmente 64 ist konisch, und eine Hohlschraube 65,
die in ein am Düsensitz 47 eingeschnittenes Innengewinde 66 greift, hält mit einem
hohlen Gegenkonus die beiden Ringsegmente 64 klemmend zusammen und auf dem Absatz
63. Die Wasserdüse 45 ist in der Hohlschraube 65 versenkt angeordnet.
[0029] Der Aufbau der Wasserdüse 45 im einzelnen ist in Fig. 4 gezeigt.
[0030] Am Ende des Rohres 44 ist ein Aussengewinde 67 eingeschnitten. Darauf ist eine mit
einer axialen Bohrung 68 versehene Hutmutter 69 geschraubt, die ein an seinem Ausgang
mit einem Saphirring 70 versehenes Düsenmundstück 71 auf das Rohrende drückt.
[0031] Das Düsenmundstück 71 sitzt dabei in einer Erweiterung des Rohrinnenumfangs und drückt
sich auf dem durch die Erweiterung gebildeten Absatz 72 mit einer scharfen Ringkante
73 infolge der grösseren Härte seines Materials dicht ein. Das Düsenmundstück besteht
aus Hartmetall und ist mit einer Keramikschicht bedampft, die aber an der Ringkante
73 vorzugsweise weggelassen wird. Von der Ringkante 73 aus verjüngt sich der Innenumfang
des Düsenmundstücks zum Ausgang hin auf den Innenumfang des Saphirrings 70. Dieser
ist in eine Kunststoffscheibe 74 eingebettet, die von dem Düsenmundstück 71 bei 75
eingefasst ist und der gegenüber das Düsenmundstück wiederum mit einer eingedrückten
Ringkante 76 abgedichtet ist.
[0032] Die Rohre 44 werden bei der Verlegung jeweils durch die Ausnehmung 46 in der Wandung
des Drehkörpers 3 hindurch in den noch unmontierten Düsensitz geführt und durch ihn
so weit hindurchgesteckt, dass das äusserste Ende herausragt und hier zunächst die
Düse montiert, d.h. das Düsenmundstück 71 mit der Kunststoffscheibe 74 und dem Saphirring
70 angesetzt und durch Aufschrauben der Hutmutter 69 befestigt werden kann. Dann wird
der zuvor auf das Rohrende klemmend (er ist geschlitzt) aufgeschobene Kugelkörper
48 zwischen die auf dem Absatz 63 liegenden Ringsegmente 64 gebracht und die Hohlschraube
65 daraufgeschraubt. Ist der Kugelkörper 48 dann leicht angeklemmt, aber noch nicht
ganz unbeweglich, wird die Düse 45 justiert. Der unter dem Düsensitz 47 sich nach
unten erweiternde Hohlraum 49 erlaubt dabei Seitverlagerungen des Rohres 44, wie in
Fig. 3 gestrichelt angedeutet. Auch Ausnehmung 46 in dem Drehkörper 3 wird man so
bemessen, dass das Rohr hier genügend Bewegungsfreiheit für die Justierung der Wasserdüse
45 hat. In der justierten Stellung wird die Hohlschraube 65 fest angezogen und die
Wasserdüse 45 damit festgeklemmt.
[0033] Die beschriebene Anordnung erlaubt Wasserdrücke bis zu 2.100 bar und mehr.
1. Schneidkopf (1) einer Abtragsmaschine für Gestein, insbesondere einer Teilschnittvortriebsmaschine
für den Streckenvortrieb im Bergbau, der mit Meisseln (50) sowie mit in einem Düsensitz
(47) angeordneten Wasserdüsen (45) besetzt ist, die durch im Inneren des Schneidkopfes
(1) angeordnete Wasserführungen (61, 62, 40-44) beschickt sind, die in einem Bereich
unter den Düsensitzen (47) in Ausnehmungen (46) der Schneidkopfwandung verlaufende
Rohre (44) umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (44) als unmittelbare
Zuführungen zu den Wasserdüsen (45) von Verteilern (40), an die sie angeschlossen
sind, durch die Ausnehmungen (46) in der Schneidkopfwandung hindurch in den Düsensitz
(47) geführt sind, in dem an das Rohrende selbst die Wasserdüse (45) angesetzt ist.
2. Schneidkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein, vorzugsweise in
seinem Innendurchmesser sich zum Auslass hin verjüngendes, Düsenmundstück (71) aus
Hartmetall, vorzugsweise mit einem keramischen Überzug, mittels einer Überwurfmutter
(69) an das Rohrende angedrückt ist, die auf ein am Rohrende eingeschnittenes Aussengewinde
(67) geschraubt ist.
3. Schneidkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das, vorzugsweise in
eine Erweiterung des Rohrinnendurchmessers am Rohrende eingreifende, Düsenmundstück
(71) mit einer scharfen Ringkante (73) an eine Stirnfläche (72) des Rohrendes, vorzugsweise
an einen durch die genannte Erweiterung gebildeten Absatz (72), angedrückt ist.
4. Schneidkopf nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Auslassende
des Düsenmundstücks (71) ein mit von der Überwurfmutter (69) übergriffener verschleissarmer
Ring (70), vorzugsweise aus einem Hartstein, angeordnet ist, der vorzugsweise in einer
Scheibe (74) sitzt, die stirnseitig an dem Düsenmundstück (17) aus Hartmetall anliegt
und in die dieses mit einer Ringkante (76) eingedrückt ist.
5. Schneidkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das
Rohrende mit der Wasserdüse (45) winkelverstellbar in dem Düsensitz (47) gehalten
ist.
6. Schneidkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrende in einem,
vorzugsweise geschlitzten, Kugelkörper (48) gehalten ist, der in einem geschlitzten
oder geteilten Ring (64) sitzt, dessen Innenumfang dem Kugelkörper (48) angepasst
und dessen Aussenumfang konisch ist und der mittels einer einen hohlen Gegenkonus
aufweisenden Hohlschraube (65) in dem Düsensitz (47) an einem darin geformten Absatz
(63) klemmend gehalten ist.
7. Schneidkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlschraube (65)
oberhalb des genannten Gegenkonus die Wasserdüse (45) umschliesst.
8. Schneidkopf nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsensitz
(47) unter dem genannten Absatz (63) einen von diesem aus sich erweiternden Hohlraum
(49) aufweist, durch den das Rohr (44) herangeführt ist.
9. Schneidkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der
Düsensitz (47) in einem Meisselhalter (51) ausgebildet ist.
1. Cutting head of an excavation machine for rock, in particular of a selective cut
heading machine for the driving gallery in mining, which is covered with chisels (50)
and with water nozzles (45) disposed in a nozzle seat (47), which are filled by water
supply lines (61, 62, 40-44) disposed inside the cutting head (1), which in an area
under the nozzles seats (47) envelop pipes (44) running in recesses (46) in the cutting
head wall, characterised in that the pipes (44) are guided as direct supply lines
to the water nozzles (45) from distributors (40), to which they are connected, through
the recesses (46) in the cutting head wall into the nozzle seat (47) in which the
water nozzle (45) is fastened to the pipe end itself.
2. Cutting head according to Claim 1, characterised in that a nozzle orifice (71)
made of hard metal, preferably with a ceramic coating, and the internal diameter of
which tapers towards the outlet, is pressed onto the pipe end by means of a connection
nut (69) screwed on to an external thread (67) cut into the pipe end.
3. Cutting head according to Claim 2, characterised in that the nozzle orifice (71)
having a sharp annular edge (73) and engaging in an extension of the internal diameter
of the pipe at the pipe end, is pressed on to a front surface (72) of the pipe end,
preferably on to a ledge (72) formed by the said extension.
4. Cutting head according to Claim 2 or 3, characterised in that at the outlet end
of the nozzle orifice (71) is disposed a hard-wearing collar (70) overlapped by the
connection nut (69) and preferably made of hard stone, which preferably sits in a
disk (74) which on the front surface abuts the nozzle orifice (71) made of hard metal
and into which this orifice is pressed with its collar edge (76).
5. Cutting head according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the pipe
end with the water nozzle (45) is held in the nozzle seat (47) so that it is angularly
adjustable.
6. Cutting head according to Claim 5, characterised in that the pipe end is held in
a preferably slit spherical body (48), which sits in a slit or divided collar (64),
the internal circumference of which is adapted to the spherical body (48) and the
external circumference of which is conical and which is clamped by means of a hollow
screw (65) having a hollow opposed cone on a ledge (63) formed therein.
7. Cutting head according to Claim 6, characterised in that the hollow screw encloses
the water nozzle (45) above the said opposed cone.
8. Cutting head according to Claim 6 or 7, characterised in that the nozzle seat (47)
under the said ledge (63) has a hollow space (49) extending therefrom, through which
the pipe (44) is guided.
9. Cutting head according to one of Claims 1 to 8, characterised in that the nozzle
seat (47) is formed in a chisel holder (51).
1. Tête coupante (1) de machine d'abatage de roches, notamment d'une machine de fonçage
à coupe partielle utilisée pour le fonçage de galerie de mine, qui est équipée d'outils
de coupe (50) et de buses à eau (45), montées dans un siège de buse (47), qui sont
alimentées par des conduites (61, 62, 40 à 44) d'amenée de l'eau, ménagées à l'intérieur
de la tête coupante (1), qui contiennent des tubes (44) passant au-dessous des sièges
de buse (47) dans des évidements (46) ménagés dans la paroi de la tête coupante, caractérisée
en ce que les tubes (44) qui constituent des conduites d'amenée directe aux buses
à eau (45) sont guidés à partir de distributeurs (40) auxquels ils sont reliés de
manière à passer dans des évidements (46) ménagés dans la paroi de la tête coupante
et à pénétrer dans la siège de buse (47) où la buse à eau (45) est montée sur l'extrémité
même du tube.
2. Tête coupante selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une embouchure de
buse (71) en métal dur dont le diamètre intérieur se rétrécit de préférence en allant
vers la sortie et qui comporte de préférence un revêtement céramique est serrée contre
l'extrémité du tube par un écrou à chapeau (69) vissé sur un filetage extérieur (67)
découpé sur l'extrémité du tube.
3. Tête coupante selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'embouchure de
buse (71 ), qui est montée, de préférence, à l'extrémité du tube dans une partie du
tube dont le diamètre intérieur est plus large, est serrée au niveau d'un bord annulaire
(73) à arête vive contre une surface frontale (72) de l'extrémité du tube, de préférence
contre un épaulement (72) formé par la partie de plus grand diamètre.
4. Tête coupante selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisée en ce qu'elle
comprend, à l'extrémité de sortie de l'embouchure de buse (71), un anneau (70) résistant
à l'usure, recouvert par l'écrou à chapeau (69), constitué de préférence par une pierre
dure et monté de préférence dans un disque (74), qui prend appui sur un côté frontal
contre l'embouchure de buse (71 ) et est serré contre elle au niveau d'une arête annulaire
(76).
5. Tête coupante selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'extrémité
du tube comportant la buse à eau (45) est montée dans le siège de buse (47) de telle
manière que son orientation angulaire puisse varier.
6. Tête coupante selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'extrémité du tube
est maintenue dans un corps sphérique (48), de préférence fendu, qui est monté dans
un anneau (64) fendu ou subdivisé dont le contour intérieur correspond à la forme
du corps sphérique et dont le contour extérieur est conique et qui est serré dans
le siège de buse (47), par une vis creuse (65) comportant un contre-cône creux, contre
un épaulement (63) réalisé par formage.
7. Tête coupante selon la revendication 6, caractérisé en ce que la vis creuse (65)
entoure la buse à eau (45) au-dessus du contre-cône.
8. Tête coupante selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisée en ce que le
siège de buse (47) comporte, sous la partie (63), une cavité (69) qui va en s'élargissant
et dans laquelle passe le tube (44).
9. Tête coupante selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le siège
de buse (47) se trouve dans un dispositif de maintien (51) d'outil de coupe.