(19)
(11) EP 0 213 122 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.03.1988  Patentblatt  1988/10

(21) Anmeldenummer: 85901291.6

(22) Anmeldetag:  16.04.1985
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B41M 5/26, B41M 7/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/AT8500/011
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 8504/842 (07.11.1985 Gazette  1985/24)

(54)

OPTISCH CODIERBARES, FLÄCHENFÖRMIGES TICKET

OPTICALLY CODABLE TICKET IN THE FORM OF A SURFACE

TICKET FORMANT UNE SURFACE ET CODABLE OPTIQUEMENT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR IT LI SE

(30) Priorität: 16.04.1984 AT 1260/84
11.10.1984 AT 3228/84

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.03.1987  Patentblatt  1987/11

(73) Patentinhaber: SKIDATA COMPUTER GESELLSCHAFT m.b.H.
A-5083 Gartenau (AT)

(72) Erfinder:
  • KOCZNAR, Wolfram
    A-6065 Thaur (AT)

(74) Vertreter: Hofinger, Engelbert, DDr. et al
Patentanwälte Torggler & Hofinger Wilhelm-Greil-Strasse 16
6020 Innsbruck
6020 Innsbruck (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 312 716
JP-A-60 162 688
JP-B- 5 835 478
JP-A-59 103 793
JP-B- 5 436 506
   
  • Patents Abstracts of Japan, Band 5, Nr. 31, 21. August 1981, M(84)(803)
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Thermisch beschriftbare Materialien verwendet man üblicherweise in Form von mit einer Thermoschicht versehenen Papieren. Dieses Thermopapier wird in Thermodruckern verarbeitet, wobei durch kurzzeitiges Erhitzen der Thermoschicht ein Farbumschlag und so Schriften oder Grafiken erzeugt werden. Vorteile der Thermobeschriftung sind vor allem die geringe Geräuschentwicklung und die hohe Druckgeschwindigkeit bei der Darstellung von grafisch beliebig gestalteten Drucken.

[0002] Nachteile der Thermobeschriftung sind die geringe Lichtechtheit sowie die chemische Empfindlichkeit der erzeugten Schriften. Um die Beständigkeit der Thermobeschriftung gegen chemische Einflüsse, insbesondere gegen Wasser, Öl, Weichmacher und organische Lösungsmittel zu verbessern, ist es bekannt, auf die Thermoschicht eine Schutzschichte aufzubringen.

[0003] In einem bekannten Fall besteht diese Schutzschichte aus Polyvinylalkohol, welcher auch meist bei der Aufbringung der Thermoschicht als Bindemittel für die thermoreaktiven Substanzen verwendet wird.

[0004] Man erreicht dadurch jedoch nur eine geringfügige Verbesserung der chemischen Beständigkeit. Weitere Probleme sind, dass bei der Aufbringung des Deckstriches schwierige Bedingungen herrschen, da das Thermopapier ein zweites Mal in der Beschichtungsmaschine durch einen Trockenkanal geführt werden muss. Bei dieser Trocknung besteht die Gefahr, dass die Thermoschicht durch Überhitzung zerstört wird.

[0005] In der DE-A-3312716 ist ein Verfahren beschrieben, bei der über einer Thermoschicht eine Schutzschichte gebildet wird, welche mit einem Elektronenstrahl ausgehärtet worden ist.

[0006] Ein derartiges Beschichtungsverfahren ist nur mit einem beträchtlichen apparativen Aufwand und entsprechenden Schutzmassnahmen für das Bedienungspersonal durchzuführen.

[0007] In der genannten Veröffentlichung ist auch die JP-A-56 67 293 erwähnt. Darin ist ein Verfahren beschrieben, bei dem nach der optischen Codierung der Themoschicht, d.h. also nach der Einfärbung derselben, auf die Thermoschicht ein UV-Lack aufgetragen und als Schutzschicht ausgehärtet wird. Als Nachteile dieses Verfahrens werden genannt, dass die Strahlungswärme einer UV-Lampe unerwünschte Farbe auf der Thermoschicht erzeugen kann, der UV-Lack nur eine geringe Beständigkeit besitzt, lange Zeit zur Härtung benötigt und einem so hergestellten Produkt ein starker Geruch anhaftet.

[0008] In der DE-A-3312 716 ist ein Vergleichsbeispiel Nr. 6 beschrieben, bei dem auf ein wärmeempfindliches Aufzeichnungspapier ein UV-Lack als Schutzschichte aufgetragen wurde. Dieser UV-Lack wurde für 10 Sekunden unter Verwendung einer 80-W-Hochdruck-Quecksilberlampe bestrahlt und dadurch ausgehärtet. Auf dem so hergestellten Thermopapier wurden Farbbilder unter Verwendung eines Testgerätes mit einerTemperatur von 130°C und 10 Sekunden Einwirkungsdauer erzeugt. Diese Farbbilder wiesen eine Anfangsbilddichte von 1,15 und eine Hintergrunddichte von 0,20 auf.

[0009] Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein als Ticket, Ausweiskarte od.dgl. verwendbares Material zu schaffen, d.h. eine Karte, deren optische Codierung zeitlich und örtlich von der Herstellung getrennt erfolgt. Die optische Codierung soll gegenüber chemischen Beanspruchungen beständig sein und eine ausgezeichnete Lichtechtheit aufweisen. Weiters soll das Material in eine Codiereinrichtung einsetzbar sein, die auf Grund eines gegebenenfalls exponierten Aufstellungsortes möglichst einfach und wartungsfrei ausgebildet ist.

[0010] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein optisch codierbares, flächenförmiges Ticket, bestehend aus einem Grundkörper, welcher zumindest einseitig mit einer Thermoschichte und einer die Thermoschichte abdeckenden Schutzschichte versehen ist, wobei das Ticket dadurch optisch codierbar ist, dass die Thermoschichte mittels eines Thermodruckers durch die Schutzschichte hindurch kurzzeitig erhitzbar und so ei:n Farbumschlag erzielbar ist, und wobei die Schutzschichte ein durch UV-Bestrahlung ausgehärteter UV-Lack (Acrylpolymerisat) ist.

[0011] Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass die erwarteten Eigenschaften der optischen Codierung nur bei Bildung einer Schutzschichte über der Thermoschichte erzielt werden können. Um eine einfache Ausbildung der Codiereinrichtung sicherzustellen, ist es erforderlich, dass die Thermoschichte durch die Schutzschichte hindurch erhitzt wird, d.h. dass das Ticket bereits als fertiger Rohl'ing in die Codiereinrichtung eingeführt und optisch codiert wird.

[0012] Weiters hat die Erfindung unter Überwindung des vorstehend genannten Vorurteils erkannt, dass zur Bildung einer Schutzschichte ein UV-Lack dann hervorragend geeignet ist, wenn bei der Auftragung desselben verhindert wird, dass der UV-Lack in dieThermoschichte eindringt und so deren Farbbildungsfähigkeit beeinträchtigt. Dies kann durch Beaufschlagung des UV-Lackes mit höchstmöglicher Bestrahlungsenergie und kürzester Zeitdauer erreicht werden. Durch die unmittelbar an die Auftragung anschliessende Aushärtung innerhalb Bruchteilen von Sekunden wird auch eine vorzeitige Verfärbung der Thermoschicht verhindert, da die Thermoschicht durch ihre Wärmeträgheit des Grundkörpers geschützt ist.

[0013] Insbesondere weist ein so hergestelltes, optisch codiertes Ticket eine praktisch hundertprozentige Beständigkeit gegenüber Wasser, Weichmacher, Ölen, Fetten, Lösungsmitteln und dergleichen auf. Auch die Lichtechtheit ist wesentlich verbessert.

[0014] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schutzschichte aus zumindest zwei dünnen Filmen besteht. Dadurch kann der an die Thermoschichte angrenzende Film im Hinblick auf gute Haftung und chemische Verträglichkeit mit der Thermoschichte optimiert werden, während der der zu beschriftenden Oberfläche bzw. dem Thermodrucker zugewandte Film im Hinblick auf chemische Beständigkeit, Hitzefestigkeit und die sonstigen vom Thermodrucker bedingten Eigenschaften optimiert werden kann.

[0015] Von Vorteil ist, wenn der aussenliegende Film der Schutzschichte ein Gleitmittel enthält. Besonders geeignet ist ein Siliconöl oder ein Siliconharz in einer Menge von 1 -10% des Filmgewichtes.

[0016] Weiters ist es von Vorteil, wenn der Grundkörper des Tickets eine Kunststoffolie ist, so dass die Thermoschichte auch von der Rückseite her gegenüber chemischen Beanspruchungen geschützt ist.

[0017] Nach einem bevorzugten Verfahren zur Herstellung des Tickets ist vorgesehen, dass der an die Thermoschichte angrenzende Film in zähflüssiger oder pastöser Form aufgetragen wird, um ein Eindringen in die Thermoschichtzu verhindern. Damit wird die optimale Fähigkeit der Thermoschicht zur Farbbildung erhalten.

[0018] Der zweite Film der Schutzschichte kann nun als dünnflüssiger, mit einem Siliconöl oder einem Siliconharz als Gleitmittel für den Thermodrucker versetzter UV-Lack aufgetragen werden. Durch die Sperrwirkung des ersten Filmes wird verhindert, dass die Thermoschicht insbesondere durch das Siliconöl oder Siliconharz beeinträchtigt wird.

[0019] Weiters ermöglicht dieses Herstellungsverfahren, dass das Ticket gefahrlos bedruckt werden kann, indem die Druckfarben zwischen dem ersten und dem zweiten Film der Schutzschichte aufgebracht werden. Das Ticket ist bei der Bedruckung durch den ersten Film gegen eine Beeinträchtigung der Thermoschichte durch die Druckfarben geschützt.

[0020] Bevorzugt wird die Schutzschichte in einem Hochdruckverfahren, insbesondere im direkten oder indirekten Buchdruck aufgetragen und durch UV-Bestrahlung ausgehärtet. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass der UV-Lack in zähflüssiger oder pastöser Form mit niedrigen Auftragsgewichten aufgetragen werden kann, und dass trotzdem ein geschlossener, porenfreier Film entsteht.

[0021] Weiters ist nach einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass der zweite Film der Schutzschichte nur selektiv an Teilen der Oberfläche aufgetragen wird.

[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, das die Herstellung von mittels Thermodruckern beschrifteten Tickets, Ausweiskarten oder ähnlichem beschreibt.

[0023] Das optisch codierbare Material verwendet als Grundkörper 1 eine homogene PVC-Folie. Es sind auch andere Materialien hiefür einsetzbar, beispielsweise Folien aus Polyester, Polyäthylen oder reissfeste bzw. synthetische Papiere.

[0024] Auf diesem Grundkörper befindet sich einseitig eine Thermoschicht 3, welche in einem Streichverfahren mit anschliessender Lufttrocknung aufgebracht wurde. Die Thermoschicht besteht in der Regel aus einem wasserfesten Bindemittel, in wel - chem thermoreaktive Substanzen eingelagertsind.

[0025] Auf die Thermoschicht 3 ist eine Schutzschicht aufgebracht. Diese Schutzschicht besteht aus zwei dünnen Filmen 4 und 5. Der unmittelbar auf der Thermoschicht aufliegende Film 4 wird vorteilhaft mit einer Offset-Druckmaschine im indirekten Buchdruck ganzflächig aufgetragen und durch UV-Strahlung ausgehärtet. Da die Zeit zwischen Auftragung und Aushärtung relativ kurz ist (Bruchteile von Sekunden), tritt praktisch keine Beeinträchtigung der Thermoschicht ein.

[0026] Hiezu ist es vorteilhaft, wenn der UV-Lack in zähflüssiger oder pastöser Form aufgetragen wird, um ein Eindringen in dieThermoschichtzu verhindern. Die Auftragsmengen liegen vorteilhaft zwischen ein und fünf Gramm pro Quadratmeter.

[0027] Auf diesen ersten Film 4 der Schutzschichte wird nun ein zweiter Film 5 aufgetragen, welcher wiederum aus einem UV-Lack besteht. Dieser Lack für den zweiten Film 5 enthält 1 % bis 5% Siliconöl oder Siliconharz, um eine wasserabweisende Wirkung zu erzielen und die Gleiteigenschaften des Thermodruckkopfes zu verbessern.

[0028] Den zweiten Film 5 der Schutzschicht kann man selektiv auf die Oberfläche auftragen, um beispielsweise gezielt mit Kugelschreiber, Bleistift od.dgl. beschriftbare Flächen zu schaffen, indem diese Flächen nicht mit dem zweiten Film 5 beschichtet werden. Die UV-Lacke werden in der Regel transparent aufgetragen. Es ist aber auch eine transparente Einfärbung möglich.

[0029] Soll das optisch codierbare Ticket beispielsweise farbig bedruckt werden, so werden die Druckfarben zwischen dem ersten Film 4 und dem zweiten Film 5 der Schutzschichte aufgebracht.

[0030] Ein derartausgebildetesTicket lässt sich mit herkömmlichen Thermodruckern problemlos kennzeichnen oder beschriften. Die thermisch erzeugte Beschriftung ist sehr beständig und gegen Öle, Fette und Lösemittel (beispielsweise Alkohol oder Aceton) unempfindlich. Auch die Lichtechtheit ist wesentlich verbessert.


Ansprüche

1. Optisch codierbares, flächenförmiges Ticket, bestehend aus einem Grundkörper, welcher zumindesteinseitig mit einerThermoschichte und einer die Thermoschichte abdeckenden Schutzschichte versehen ist, wobei das Ticket dadurch optisch codierbar ist, dass die Thermoschichte mittels eines Thermodruckers durch die Schutzschichte hindurch kurzzeitig erhitzbar und so ein Farbumschlag erzielbar ist, und wobei die Schutzschichte ein durch UV-Bestrahlung ausgehärteter UV-Lack (Acrylpolymerisat 4,5) ist.
 
2. Ticket nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschichte aus zumindest zwei dünnen Filmen (4,5) besteht.
 
3. Ticket nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein aussenliegender Film (5) der Schutzschichte ein Gleitmittel, vorzugsweise ein Siliconöl oder Siliconharz in einer Menge von 1 % bis 10% des Filmgewichtes, enthält.
 
4. Ticket nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) eine Kunststoffolie, insbesondere eine PVC-Folie ist.
 
5. Verfahren zur Herstellung eines optisch codierbaren Tickets nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschichte in einem Hochdruckverfahren, insbesondere im direkten oder indirekten Buchdruck, aufgetragen und unmittelbar anschliessend durch UV-Bestrahlung gehärtet wird.
 
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Film in Form eines pastösen UV-Lackes,vorzugsweisemiteinem Flächengewicht von 1 bis 3 g/m2, aufgetragen und dass ein zweiter Film in Form eines mit einem Gleitmittel versetzten UV-Lackes, vorzugsweise mit einem Auftragsgewicht von 2 bis 5 g/m2, aufgetragen wird.
 
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Film nur selektiv an Teilen der Oberfläche aufgetragen wird.
 


Claims

1. An optically codable ticket in sheet form comprising a main body which is provided on at least one side with a thermal layer and a protective layer covering the thermal layer, wherein the ticket is optically codable in that the thermal layer can be briefly heated through the protective layer by means of a thermal printer and in that way a change in colour can be produced, and wherein the protective layer is a UV-Iacquer (acrylic polymer, 4,5) which is cured by UV-irradiation.
 
2. A ticket according to Claim 1, characterised in that the protective layer comprises at least two thin films (4, 5).
 
3. A ticket according to Claim 1 or Claim 2, characterised in that an outer film (5) of the protective layer contains a lubricant, preferably a silicone oil or silicone resin, in an amount of from 1 % to.1 0% of the weight of the film.
 
4. A ticket according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the main body (1) is a plastic foil, in particular a PVC foil.
 
5. A method of manufacturing an optically codable ticket according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the protective layer is applied in a high-pressure process, in particular in direct or indirect printing, and is immediately thereafter cured by UV-irradiation.
 
6. A method according to Claim 5, characterised in that a first film in the form of a pasty UV-Iacquer is applied, preferably with a weight in relation to surface area of from 1 to 3 g/m2, and that a second film in the form of a UV-Iacquer which is mixed with a lubricant is applied, preferably with a weight of application of from 2 to 5 g/m2.
 
7. A method according to Claim 6, characterised in that the second film is only selectively applied to parts of the surface.
 


Revendications

1. Ticket pouvant être codé optiquement, possédant une certaine étendue plane et constitué par un corps de base qui est équipé, sur au moins une face, d'une couche thermosensible et d'une couche de protection recouvrant la couche thermosensible, le ticket pouvant être codé optiquement grâce au fait que la couche thermosensible peut être chauffée pendant un bref intervalle de temps au moyen d'une imprimante thermique, à travers la couche de protection, et que l'on peut obtenir ainsi un virage de couleur, et la couche de protection étant formée par une laque sensible aux ultraviolets (polymère acrylique 4, 5) durcie par irradiation aux ultraviolets.
 
2. Ticket selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche de protection est constituée par au moins deux pellicules minces (4, 5).
 
3. Ticketselon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une pellicule extérieure (5) de la couche de protection contient un agent antifriction, de préférence une huile au silicone ou une résine au silicone en une quantité comprise entre 1 % et 10% du poids de la pellicule.
 
4. Ticket selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le corps de base (1 ) est une feuille de matière plastique, notamment une feuille de PVC.
 
5. Procédé pour fabriquer un ticket pouvant être codé optiquement, selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'on dépose la couche de protection, selon un procédé sous vide poussé, notamment par typographie directe ou indirecte, et qu'aussitôt après on la fait durcir au moyen d'une irradiation aux ultraviolets.
 
8. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'on dépose une première pellicule sous la forme d'une laque pâteuse sensible aux ultraviolets, possédant un poids superficiel compris entre 1 et 3 g/m2, et qu'on dépose une seconde pellicule sous la forme d'une laque sensible aux ultraviolets, portant un agent antifriction, avec un poids d'enduction compris entre 2 et 5 g/m2.
 
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'on dépose la seconde pellicule uniquement de façon sélective sur des parties de la surface.
 




Zeichnung