[0001] Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffes
des Patentanspruches 1. Derartige Transportvorrichtungen sind beispielsweise aus der
DE-A-31 27 016 bekannt. Sie werden sowohl von Foto-Amateuren wie auch im professionellen
Fotobereich eingesetzt und dienen der Entwicklung, Wässerung und Fixierung von belichtetem
Fotopapier. Der Transport des Papiers wird in der Regel durch Transportwalzenpaare
vorgenommen, wobei das Fotopapier unter Reibschluß den Durchtrittsspalt zwischen je
zwei miteinander zusammenwirkenden Transportwalzen durchläuft. Wenigstens eine der
beiden Walzen ist dabei angetrieben und der Durchtrittsspalt für die fotografischen
Schichtträger ist in geringem Maße nachgiebig gestaltet. Die Nachgiebigkeit des Durchtrittsspaltes
ist insbesondere deshalb von wesentlicher Bedeutung für den Entwicklungsvorgang, weil
durch zu hohen Druck auf die fotoempfindliche Schicht der Entwicklungsprozeß negativ
beeinflußt werden kann. Andererseits ist aber auch ein gewisser Minimaldruck erforderlich,
da zum einen eine sichere Führung des schlüpfrigen papiermaterials durch die Transportrollen
hindurch gewährleistet sein muß, wenn ein papierstau vermieden werden soll und zum
anderen durch die der fotoempfindlichen Schichtoberseite zugewandte Rolle ein gewisses
Abpressen der auf der Schichtoberseite beim Entwicklungsvorgang entstehenden Bromkali-Rückstände
erfolgen soll. Zudem ist es von Bedeutung, daß der Walzendruck immer weitgehend gleichmäßig
erfolgt, da sich sonst gegebenenfalls streifig sichtbare Unterschiede bei den Entwicklungsprodukten
zeigen können.
[0002] Bei der in der genannten DE-A 31 27 016 beschriebenen Vorrichtung werden die band-oder
blattförmigen fotografischen Schichtträger mit Hilfe einer Förderwalze durch die fotochemischen
Bäder transportiert, bei der auf einem Walzenkern scheibenförmig oder ähnlich gestaltete
Transportelemente angeordnet sind. Diese Transportelemente sind in Radialrichtung
nachgiebig gestaltet. Die Nachgiebigkeit wird dort allerdings dadurch erreicht, daß
die durchgehend auf dem Kern angeordneten Elemente oder auch die mit Abstand voneinander
angeordneten Elemente aus einem elastischen Material, wie beispielsweise Schaumgummi,
Gummi, od. dgl. bestehen oder auch in Form von Bürsten ausgebildet sind. Andruckwalzen
dieser Art können aber nachteilig sein, da schaumförmiges, insbesondere poröses Material
Oxidationsprodukte des Entwicklers in unerwünschter Weise speichern kann.
[0003] Beim vorbekannten Stand der Technik wird die Nachgiebigkeit des Durchtrittsspaltes
im übrigen auf konstruktiv verschiedene Weise erreicht:
a) Seit langer Zeit finden für die genannten Transportwalzen PVC-Walzen Verwendung,
die sich aufgrund ihrer chemischen Resistenz in gewisser Weise auch bewährt haben.
Allerdings ist die Herstellung dieser Walzen relativ aufwendig, da sie wegen ihrer
Materialhärte sehr genau auf Rundlauf bearbeitet werden müssen, wenn bei der Walzendrehung
Druckschwankungen zwischen den Walzen vermieden werden sollen. Diese harten Walzen
wurden dann federnd gelagert insofern, als man mindestens eine Walze eines jeden Walzenpaares
mit einer Langlochlagerung versehen hat und mittels Schrauben- oder Blattfedern ein
federndes Zusammenpressen der beiden Walzen gesichert hat. Jedoch haben Schraubenfedern
den grundsätzlichen Nachteil, daß sich längerfristig Entwicklungsrückstände in den
Federkörpern absetzen, so daß die Federn nicht mehr "atmen" können. Blattfedern haben
sich nicht als dauerhaft erwiesen, da die aggressiven chemischen Einflüsse in den
Entwicklungsbädern das Federmaterial verspröden, so daß die Federeigenschaften nachlassen.
Die Lagerung mit Federn hat sich langfristig sehr als montage-, wartungs- und kostenintensiv
erwiesen.
b) Ebenfalls seit längerem finden Gummiwalzen als Transportwalzen Verwendung. Gummiwalzen
haben aufgrund ihrer Weichheit zwar den Vorteil, daß aufwendige Federungen im Lagerbereich
nicht unbedingt notwendig sind. Allerdings hat sich die Herstellung der Gummiwalzen
nicht als problemfrei erwiesen, da Gummi nicht so chemisch resistent ist wie PVC.
Man hat zwar in der Vergangenheit Gummimischungen entwikkelt, die für die fotochemischen
Bäder ausreichende chemische Resistenz aufweisen. Aber auch diese Gummiwalzen sind
in gewisser Weise nachteilig, da die in Frage kommenden Gummimischungen nur bedingt
nachgiebig sind, und der Gummi insbesondere einen gewissen Quellprozeß in den Entwicklungsbädern
durchführt, der nicht gezielt steuerbar ist. Dieser Quellprozeß kann zu einem Mehrdurchmesser
der Walzen von 1/10 bis 2/10 mm führen - Größenordnungen, die sich negativ auf den
Anpreßdruck und damit auf das Entwicklungsprodukt auswirken können, insbesondere wenn
man an die Toleranz der Walzenlagerung nicht allzu hohe Anforderungen stellen will.
c) Einen weiteren Stand der Technik bilden Transportwalzen mit einem textilen Überzug,
der gewisse Federeigenschaften mit sich bringt. Dieser textile Überzug hat allerdings
den gravierenden Nachteil, daß sich Entwicklungsrückstände in ihm absetzen, so daß
langfristig die Entwicklungsergebnisse durch Rückstände in den Walzen negativ beeinflußt
werden. Um diesen Negativeinfluß möglichst gering zu halten, sind die Textil- überzüge
etwa im Zeitraum von drei bis vier Monaten zu wechseln, was mit einem erheblichen
Aufwand an Wartung verbunden ist, da die Transportracks dabei vollständig zerlegt
werden müssen.
d) Schließlich sind noch sogenannte Schaumwalzen als Transportwalzen zu erwähnen,
die die gleichen negativen Eigenschaften wie die textil- überzogenen Walzen haben.
Besonders negativ an den Schaumwalzen wirkt sich aber die Saugeigenschaft der Walzen
aus, da beim Herausnehmen eines Racks aus einem Bad dem Tank sehr viel Badflüssigkeit
entzogen wird. Bis nach dem Herausnehmen aus dem Bad die Walzen schließlich getrocknet
sind, d.h. die Restflüssigkeit aus ihnen abgetropft ist, vergeht etwa ein Tag. Weiterhin
ist die Reinigung der Schaumwalzen relativ schwierig. Nicht zuletzt ist das hohe Gewicht
der vollgesogenen Schaumwalzen beim Herausnehmen der Racks aus dem Tank zu erwähnen;
ein vollgesogenes Schaumwalzenrack wiegt etliche Zig-Kilogramm, so daß zum Herausnehmen
kleine Krangalgen erforderlich sind.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportvorrichtung zur Durchführung
von band- oder blattförmigen fotografischen Schichtträgern durch fotochemische Bäder
von Entwicklungsmaschinen vorzuschlagen, welche einfach und preisgünstig herstellbar
und zu warten ist und die eine hohe Qualität der Entwicklungsprodukte auch über längere
Zeitspannen hin gewährleistet. Diese Aufgabe wird gelöst, indem bei einer Vorrichtung
gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1 die Andruckelemente als elastische radial
verformbare Hutlamellen ausgebildet sind, deren Symmetrieachse zur Walzenachse parallel
ist und die die Form von einseitig offenen Halbkugelschalen oder Kegelmänteln haben,
deren offene Seite etwa rechtwinklig zum Wellenkern verläuft.
[0005] Durch die Erfindung wird eine Transportvorrichtung geschaffen, die das papier außerordentlich
sanft behandelt, wobei durch die einzelnen, radial nachgiebigen Andruckelemente ein
für die ganze Walzenlänge gleichbleibender kontinuierlicher Anpreßdruck gewährleistet
ist. Jedes der Elemente wirkt gleichsam als isoliertes, rundlaufendes, von den anderen
axial abgekoppeltes Federelement, also derart, daß sich möglicherweise vorhandene
Unrundheiten im Walzenlauf nicht wesentlich auf den Anpreßdruck, der auf das Papier
ausgeübt wird, auswirken. Auch ist die Federwirkung nicht auf eine definierte Federrichtung
beschränkt, wie dies beispielsweise bei harten, in Langlöchern gelagerten Walzen der
Fall ist, sondern die mit dem Papier zusammenwirkenden Außenflächen der Elemente können
sich weich an die Papieroberfläche und möglicherweise vorhandene papierkrümmungen
anschmiegen, ohne daß das Papier einer harten linienförmigen Belastung zwischen den
Walzen ausgesetzt ist.
[0006] Für eine bevorzugte Ausführungsform wird vorgeschlagen, daß die Hutlamellen mit dem
der offenen Seite axial gegenüberliegenden Wandungsabschnitt auf dem Wellenkern befestigt
sind (Patentanspruch 2). In Abwandlung dieser Ausführungsform können die Hutlamellen
einstückig mit einer auf dem Wellenkern mit Haftsitz angeordneten Lagerhülse ausgebildet
sein, die axial über die offene Seite hinaussteht. Der Wandungswinkel der konisch
geformten Hutlamellen soll etwa 45° betragen. Vorteilhaft ist es, wenn die Hohlkörper
der Hutlamellen aus polyethylen bestehen.
[0007] Gemäß Patentanspruch 6 soll eine jeweils gleiche Anzahl der Hutlamellen einer gemeinsamen
Welle mit ihren offenen Enden zum einen bzw. zum anderen Wellenende hinweisen. Gemäß
Patentanspruch 7 sollen je zwei benachbarte Hutlamellen mit ihren offenen Seiten parallel
nebeneinander liegen. Gemäß patentanspruch 8 ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
daß ein oder mehrere Abschnitte des Hohlkörperquerschnittes als elastisch federnder
Balg ausgebildet ist.
[0008] Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
In den Figuren der Zeichnung und dem erläuternden Text sind jeweils nur bestimmte
Aspekte von Ausführungsbeispielen dargestellt und nicht sämtliche für die Erfindung
wesentlichen Merkmale. Die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 aufgeführten
Merkmale gehen im wesentlichen aus den Figuren 4 und 5 der Zeichnung hervor.
[0009] Die Transportvorrichtung zur Durchführung von band- oder blattförmigen fotografischen
Schichtträgern weist in ihrem Inneren eine Mehrzahl von parallelen Transportwalzen
auf, wobei bei den sogenannten "Walzentrios" 1-4 jeweils drei Walzen gleichebig nebeneinanderliegen
und die der unbeschichteten Rückseite des Schichtträgers zugewandte Walze als Lamellenwalze
5 ausgebildet ist. Diese ist mit einer Vielzahl von radial von der Walzenachse 6 abstehenden
nachgiebigen Lamellenscheiben 7 versehen, die mit ihren Umfangsflächen gegen die Oberflächen
8 der Außenwalzen 9, 10 vorstehen bzw. diese berühren. Zwischen der Lamellenwalze
5 und den Außenwalzen 9, 10 liegen die Durchtrittsspalte 11 für die fotografischen
Schichtträger. Die Außenwalzen 9, 10 sind mit starrem gegenseitigen Abstand 37 in
Rackseitenteilen 12, 13 gelagert.
[0010] Die Lamellenwalze 5 weist einen Wellenkern 14 auf und die Lamellenscheiben 7 sind
als auf den Kern 14 aufgesteckte ebene Lochscheiben ausgebildet, die durch zwischen
ihnen liegende Abstandsscheiben 15 geringeren Durchmessers auf dem Wellenkern 14 fixiert
sind. Die Enden 16, 17 des Wellenkerns 14 sind in Lagern 18, 19 der Rackseitenteile
12, 13 drehgelagert.
[0011] Die im unteren Durchführungs-U-Bogen 20 des Racks liegende zentrale Umkehrwalze ist
ebenfalls als Lamellenwalze 21 ausgebildet, die von einer Mehrzahl von starr-U-förmig
angeordneten Leitrollen 22 umgeben ist.
[0012] Die Leitrollen 22 sind ebenfalls mit Lamellen versehen, die aber nicht radial nachgiebig
zu sein brauchen. Der axiale Versatz der Lamellen von den jeweils benachbarten Leitrollen
22 ermöglicht das Eintauchen der Lamellen in die Lamellenzwischenräume, so daß ein
Papierstau vermieden werden kann.
[0013] Zur Führung der quer zur Durchführungsrichtung verlaufenden Papierkanten ist eine
Mehrzahl von als langgestreckte Stäbe ausgebildeten Leitelementen 23 vorgesehen, die
die Lamellenwalzen innerhalb des Walzendurchmessers 24 der Lamellenwalze 5 durchsetzen.
Bei einer Mehrzahl von übereinander angeordneten Walzentrios durchsetzt ein als U-förmiger
Bügel ausgebildetes Leitelement mehrere übereinanderliegende Walzentrios, wobei die
freien U-Schenkel 25 die Leitstäbe bilden und die Leitelemente im Bereich ihres U-Hauptes
26 an einer das Rack parallel zu den Walzen durchsetzenden Haltestange 27 befestigt
sind.
[0014] Alle Führungswalzen des Racks sind angetrieben. Der Antrieb erfolgt innerhalb eines
Walzentrios, d. h. zwischen den beiden Außenwalzen und der Mittelwalze durch Zahntriebe,
die auf der Außenseite eines Rackseitenteils (z.B. 12) liegen. Der Antrieb der Walzentrios
untereinander erfolgt durch Zahn- oder Kettentriebe, die aus Gleichgewichtsgründen
auf der Außenseite des anderen Rackseitenteils (z.B. 13) angeordnet sind. Der Antrieb
der Leitrollen erfolgt über Planetenräder, die über ein auf der Welle der als Umlenkwalze
wirksamen unteren Lamellenwalze 21 angeordnetes Sonnenrad angetrieben werden. Die
Antriebszahnräder/Kettentriebe sind in den Zeichnungsfiguren nicht dargestellt.
[0015] Die Ebene der Walzentrios 1-4 ist gegenüber den Hauptdurchlaufrichtungen 28,28' so
geneigt, daß die Außenwalzen in Durchlaufrichtung gegenüber der Mittelwalze vorversetzt
sind, so daß die vordere Papierkante das Walzentrio beim Austritt aus dem Durchtrittsspalt
geringfügig zum Leitelement 23 in Pfeilrichtung 29 hingebogen wird.
[0016] Das über dem Flüssigkeitsspiegel 31 liegende Oberteil 30 des Racks ist vom Unterteil
32 mittels einer Teilfuge 33 abnehmbar, die etwa horizontal zwischen dem obersten
Walzentrio 34 und weiteren Leitrollen verläuft. Am Rack-Oberteil 30 sind auf der Einlaufseite
Lamellenwalzen 35, 35a, ähnlich wie die Walzen 5, und eine glatte Walze 35b, ähnlich
wie die Walzen 9, 10, zur Führung bzw. Förderung des Papiers angeordnet.
[0017] Auf der Auslaßseite des Rack-Oberteils befinden sich Förder- bzw. Führungswalzen
39 und 39a.
[0018] Durch eine nur skizzenhaft dargestellte Verbolzung 36 ist dafür Sorge getragen, daß
in Betriebsstellung Oberteil und Unterteil gegeneinander exakt justiert sind.
[0019] In Fig. 4 sind auf einen abschnittweise dargestellten Wellenkern 14 Hutlamellen 50
derart aufgeschoben, daß je zwei mit ihren offenen Seiten 51 gegeneinander gerichtet
sind und sozusagen ein Hutlamellenpaar bilden. Die offenen Seiten 51 verlaufen dabei
rechtwinklig zur Walzenachse 6.
[0020] Die Hutlamellen 50 sind in ihrem Umfangsbereich mit einem ersten im wesentlichen
zylindrischen Abschnitt 52 versehen, dessen Außenseite 53 die Kontaktfläche zum Fotopapier
bildet. Diesem zylindrischen Abschnitt 52 schließt sich ein konischer Wandungsteil
54 an, der zur Walzenachse 6 etwa einen Winkel 55 von 45° einschließt. Der Wandungsteil
54 geht einstückig in eine Lagerhülse 56 über, die über die offene Seite 51 etwas
hinaussteht, so daß die Unterkanten der Außenseiten 53 zweier mit ihren offenen Seiten
51 aneinanderliegender Hütchen einen Einfederungsabstand 57 aufweisen. Die Einfederungsbewegung
der Kanten der Hutlamellen 50 bei radialem Druck ist durch die pfeile 58 angedeutet.
[0021] In Fig. 5 ist zunächst eine andere Anordnung der Hutlamellen zueinander gezeigt.
Sie weisen nämlich mit ihren offenen Seiten 51 nicht gegeneinander, sondern in die
gleiche Richtung. Allerdings ist bei einer derartigen Anordnung dafür Sorge zu tragen,
daß beispielsweise die Hutlamellen des anderen Wellenendes in die entgegengesetzte
Richtung weisen.
[0022] Weiterhin sind die in Fig. 5 dargestellten Hutlamellen mit im Wandungsteil 54 angeordneten
Bälgen 59 versehen.
1. Transport-Vorrichtung zur Durchführung von band- oder blattförmigen fotografischen
Schichtträgern durch fotochemische Bäder von Entwicklungsmaschinen, mit einem oder
mehreren Paaren paralleler Transportwalzen, zwischen denen jeweils ein Durchtrittsspalt
(11) für die Schichtträger angeordnet ist, wobei wenigstens eine Walze eines jeden
Walzenpaares angetrieben ist und wobei die jeweils der unbeschichteten Rückseite des
Schichtträgers zugewandte Walze einen veränderbaren Querschnitt aufweist, welche Walze
auf einem Wellenkern (14) eine Vielzahl von nebeneinanderliegenden radial nachgiebigen
Andruckelementen (50) trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckelemente (50)
als elastische radial verformbare Hutlamellen (50) ausgebildet sind, deren Symmetrieachse
zur Walzenachse parallel ist und die Form von einseitig offenen Halbkugelschalen oder
Kegelmänteln haben, deren offene Seite (51) etwa rechtwinklig zum Wellenkern (14)
verläuft.
2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hutlamellen
. (50) mit dem der offenen Seite (51) axial gegenüberliegenden Wandungsabschnitt auf
dem Wellenkern (14) befestigt sind.
3. Transportvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hutlamellen
(50) einstückig mit einer auf dem Wellenkern (14) mit Haftsitz angeordneten Lagerhülse
(56) ausgebildet sind, die axial über die offene Seite (51) hinaussteht.
4. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wandungswinkel (55) der konisch geformten Hutlamellen (50) etwa 45° beträgt.
5. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
da8 die Hohlkörper der Hutlamellen aus Polyethylen bestehen.
6. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß eine jeweils gleiche Anzahl der Hutlamellen einer gemeinsamen Welle mit ihren
offenen Seiten zum einen bzw. zum anderen Wellenende hinweisen.
7. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß je zwei benachbarte Hutlamellen (50) mit ihren offenen Seiten (51) parallel nebeneinander
liegen.
8. Transportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein oder mehrere Abschnitte des Hohlkörperquerschnittes als elastisch federnder
Balg (59) ausgebildet ist.
1. Système de transport pour conduire des bases d'émulsion photographiques en forme
de rubans ou de feuilles à travers les bains photochimiques de machines de traitement,
comprenant un ou plusieurs paires de rouleaux de transport parallèles, entre chacune
d'elles étant disposée une fente de passage (11) pour les bases d'émulsion, au moins
un rouleau de chaque paire étant entraîné, et le rouleau de chaque paire qui est tourné
vers le dos non couché de la base d'émulsion ayant une section transversale variable,
ledit rouleau portant sur une âme d'arbre (14) une pluralité d'éléments de pression
(50) élastiques en direction radiale, disposés l'un à côté de l'autre, caractérisé
en ce que les éléments de pression (50) sont conçus en tant que lamelles en champignon
(50) élastiques en direction radiale, dont l'axe de symétrie est parallèle à l'axe
du rouleau, et qui ont la forme de coques hémisphériques ou aires latérales de cônes,
ouvertes d'un côté, et dont la face ouverte (51) est à angles droits, environ, à l'âme
d'arbre (14).
2. Système de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que les portions
de paroi axialement opposé à la face ouverte (51) des lamelles (50) sont fixées sur
l'âme d'arbre (14).
3. Système de transport selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les
lamelles (50) sont conçues d'une seule pièce avec un manchon (56) disposé sur l'âme
d'arbre (14)'en ajustement collant, ledit manchon saillissant en direction axiale
sur la face ouverte.
4. Système de transport selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
l'angle (55) entre les parois des lamelles coniques (50) est de 45° environ.
5. Système de transport selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
le creux des lamelles est en polyéthylène.
6. Système de transport selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
les faces ouvertes d'un nombre identique de lamelles montées sur un arbre commun,
sont tournées vers l'un et vers l'autre bout de l'arbre.
7. Système de transport selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
les faces ouvertes (51) de deux lamelles (50) adjacentes chaque fois sont situées
en parallèle, l'une à côté de l'autre.
8. Système de transport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que une ou plusieurs portions de la section transversale du creux sont conçues
en tant que zones annulaires (59) élastiques, en forme de soufflet.
1. A conveying system for passing a web- or sheet-shaped photographic layer-bearing
carrier along a path through photochemical baths of developing machines, comprising
one or several pairs of parallel conveying rollers with a passage gap (11) for the
layer-bearing carrier being disposed between each such pair, at least one roller of
each pair being driven, and the roller facing the uncoated rear side of the layer-bearing
carrier having a variable cross-sectional area, which roller carrying on a shaft core
(14) a plurality of radially resilient pressure elements (50) disposed side by side,
wherein the pressure elements (50) are designed as elastically resilient, radially
yielding mushroom-shaped lamellae (50), whose axis of symmetry is parallel to the
axis of the roller, and which have the shape of hemispherical shells or envelopes
of cone open on one side, and whose open sides (51) run approximately at right angles
to the shaft core (14).
2. A conveying system according to claim 1, wherein the wall portions axially opposite
to the open side (51) of the lamellae (50) are fixed to the shaft core (14).
3. A conveying system according to claim 1 or 2, wherein the lamellae (50) are configured
in one piece with a bearing bush (56) disposed on the shaft core (14) with a wringing
fit, which bush projects over the open side (51) in axial direction.
4. A conveying system according to any of claims 1 to 3, wherein the angle (55) formed
by the walls of the cone-shaped lamellae (50) is approximately 45°.
5. A conveying system according to any of claims 1 to 4, wherein the hollow part of
the lamellae is of polyethylene.
6. A conveying system according to any of claims 1 to 5, wherein the open sides of
an equal number of lamellae mounted on a common shaft face one or the other shaft
end, respectively.
7. A conveying system according to any of claims 1 to 6, wherein the open sides (51)
of two adjacent lamellae (50) each are situated parallel side by side.
8. A conveying system according to any of the preceding claims, wherein one or several
portions of the cross section of the hollow part are designed as an elastically resilient,
accordion- shaped annular zone (59).