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(11) |
EP 0 171 703 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.05.1988 Patentblatt 1988/21 |
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Anmeldetag: 30.07.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65D 71/00 |
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Trageverpackung aus einem Kartonzuschnitt und Verfahren und Vorrichtung zum Aufrichten
dieser Trageverpackung
Carton carrier, method and apparatus for erecting such a carrier
Emballage porteur en carton, procédé et dispositif pour l'érection d'un tel emballage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
11.08.1984 DE 3429688
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.02.1986 Patentblatt 1986/08 |
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Patentinhaber: |
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- UNILEVER N.V.
3013 AL Rotterdam (NL) Benannte Vertragsstaaten: BE CH DE FR IT LI LU NL SE AT
- UNILEVER PLC
London EC4P 4BQ (GB) Benannte Vertragsstaaten: GB
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Erfinder: |
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- Bienaimé, Patrick
F-60112 Milly-sur-Therain (FR)
- Franzini, Jean
F-60000 Beauvais (FR)
- Froideval, Patrick
F-60000 Beauvais (FR)
- De Schryder, Marc
F-60480 Froissy (FR)
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Vertreter: Hutzelmann, Gerhard et al |
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Duracher Strasse 22 87437 Kempten 87437 Kempten (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 723 957 US-A- 3 254 470
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FR-A- 2 326 331
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Trageverpackung aus einem Kartonzuschnitt, insbesondere
für Flaschen, mit einem V-förmig gefalteten Handgriff, in dem eine Grifföffnung vorgesehen
ist, bei der ausgestanzte Materialstreifen am oberen Rand über eine Anlenklinie angelenkt
sind, die als Abstandhalter der beiden Lagen sich aneinander abstützend fungieren,
sowie ein Verfahren zum Aufrichten einer solchen Trageverpackung und eine Vorrichtung
dazu.
[0002] Aus der DE-AS 27 23 957 ist eine solche Trageverpackungen bekannt, die aber in der
Praxis nicht befriedigt. Insbesondere, wenn verhältnismäßig schwere Flaschen verpackt
werden sollen, ist eine befriedigende Gestaltung des Handgriffs schwierig. Um ein
Einreissen zu verhindern, wurden daher - beispielsweise in der US-PS 2694488 und der
FR-PS 1282673-schon vierlagige Griffkonstruktionen vorgeschlagen, die aber auf einen
V-förmig gefalteten Handgriff nicht ohne weiteres übertragbar sind. Darüber hinaus
befriedigen auch diese Griffkonstruktionen nicht völlig.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trageverpackung der genannten
Art zu schaffen, deren Handgriff bei geringem Materialverbrauch äußerst stabil ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden ausgestanzten Materialstreifen
durch eine Faltkante in jeweils zwei Abschnitte unterteilt sind und der jeweilige
zweite, freie Abschnitt als Abstandhalter zur Faltkante der beiden Lagen mit seinem
freien Ende sich in der Falte abstützt.
[0005] Der so eingefaltete Materialstreifen fixiert dabei den Winkel zwischen den beiden
Lagen des Handgriffs und stützt sich seinerseits mit seinem freien Ende wirksam ab.
Dadurch wird ein Einreissen der Trageverpackung insbesondere im Bereich der Grifföffnung
wirksam verhindert.
[0006] Sehr vorteilhaft ist es auch, wenn erfindungsgemäß die Grifföffnung nach unten erweitert
ist und sich damit der Materialstreifen zu seinem freien Ende hin verbreitert. Damit
wird die Abstützlänge des Materialstreifens wirksam vergrößert und eine noch größere
Festigkeit des Handgriffs erzielt.
[0007] Als sehr vorteilhaft hat es sich auch erwiesen, wenn erfindungsgemäß in Verlängerung
der jeweiligen Anlenklinie der Materialstreifen an den beiden Lagen des Handgriffs
je eine Faltlinie vorgesehen ist.
[0008] Dadurch werden beim unbeabsichtigten Umfalten des oberen Randstückes des Handgriffs
sonst auftretende Materialbrüche verhindert. Diese Materialbrüche würden ein Einreissen
des Kartons und damit eine Zerstörung des Handgriffs fördern.
[0009] Ein vorteilhaftes Verfahren zum Aufrichten einer Trageverpackung aus einem Kartonzuschnitt
für insbesondere Flaschen ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kartonzuschnitt mit
Hilfe von Saugeinrichtungen einer Verformeinrichtung zugeführt wird, wobei eine Saugeinrichtung
an dem Materialstreifen im Bereich der Grifföffhung angreift und diesen entlang einer
Anlenklinie nach unten abbiegt, worauf der Kartonzuschnitt auf ein Faltlineal aufgeschoben
wird, das den Materialstreifen um etwa 90° nach unten umfaltet, worauf der freie Abschnitt
des Materialstreifens entlang einer Faltlinie um weitere etwa 90° umgebogen wird,
und daß im Anschluß daran die beiden Lagen des Handgriffs von oben her gegeneinander
gefaltet werden, wobei von der Innenseite her eine Unterstützung erfolgt.
[0010] Damit wird die Trageverpackung in ihrem doch verhältnismäßig komplizierten Bereich
des Handgriffs einfach und rationell aufgerichtet.
[0011] Eine vorteilhafte Vorrichtung zum Aufrichten einer Trageverpackung der genannten
Art ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß ein Vorratsstapel für mehrere
Kartonzuschnitte vorgesehen ist, der mit Saugeinrichtungen in Verbindung steht, weiche
jeweils einen Kartonzuschnitt einer Ver
formeinrichtung zuführen, die mit Führungsleisten zum Auflegen des Kartonzuschnittes
versehen ist und wenigstens ein Faltlineal aufweist, das unterhalb des Kartonzuschnittes
angeordnet ist und hinter den Materialstreifen im Bereich der Grifföffnung greift,
und daß eine Führungsleiste vorgesehen ist, die sich oberhalb des Kartonzuschnittes
erstreckt und die beiden Lagen des Handgriffes gegeneinander faltet.
[0012] Eine solche Vorrichtung ist sehr einfach und damit funktionssicher aufgebaut. Sie
hat als bewegte Teile neben den Saugeinrichtungen lediglich noch eine einfache Transportvorrichtung
für . den Kartonzuschnitt, mit der dieser an den Faltlinealen bzw. Vertormleisten
entlang transportiert wird.
[0013] Jeweils ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Trageverpackung und einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung zu ihrem Aufrichten ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Dabei zeigen :
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Trageverpackung für sechs Flaschen, deren
Köpfe oben aus der Verpackung herausragen und zwischen denen ein Handgriff nach oben
steht,
Fig. 2 einen flachliegenden Zuschnitt zum Herstellen der Trageverpackung nach Fig.
1 mit einem darunter angeordneten schematisch dargestellten Vorrichtungsabschnitt
und
Fig. 3 bis 9 schematische Darstellungen von weiteren Vorrichtungsabschnitten.
[0014] Mit 1 ist in Fig. 1 eine Trageverpackung bezeichnet, von der sechs Flaschen 2 umhüllt.sind.
Die Hälse dieser Flaschen ragen oben aus der Trageverpackung heraus, die mit einem
Handgriff 3 versehen ist, der zwischen den Hälsen nach oben ragt. Der Handgriff ist
zweilagig - Lagen 4 und 5 - ausgebildet und V-förmig gefaltet. In beiden Lagen 4 und
5 ist jeweils eine Grifföffnung 6 vorgesehen ; der dabei ausgestanzte Materialstreifen
7,71 bzw. 8,81 (Fig. 9) ist am oberen Rand der Grifföffnung an der jeweiligen Lage
4 bzw. 5 angelenkt und nach innen eingefaltet. Die Abschnitte 7 und 8 dienen dabei
als Abstandhalter der beiden Lagen 4 und 5 voneinander, während die Abschnitte 71
und 81 nach oben gefaltet sind und sich mit ihrem freien Ende an der innenseite der
Verbindungslinie 9 der beiden Lagen abstützen.
[0015] In Fig. 2 liegt ein noch nicht gefalteter Kartonzuschnitt 10 auf einem ersten Abschnitt
einer Vorrichtung auf, in weicher der Handgriff gefaltet wird. Die Vorrichtung ist
mit vier schwenkbar gelagerten Saugeinrichtungen 11, 12, 13 und 14 versehen, welche
gemeinsam hochschwenken, einen Kartonzuschnitt von einem Vorratsstapel 15 abnehmen
und auf Führungsleisten 16, 17 und 18 der Vorrichtung auflegen. Fig. 3 zeigt den gleichen
Vorrichtungsabschnitt wie Fig. 2, jedoch im Vertikalschnitt ; dabei sind die beiden
Saugeinrichtungen 11 und 14 bereits abgeschaltet und haben sich etwas unter den Kartonzuschnitt
abgesenkt. Die beiden anderen Saugeinrichtungen 12 und 13 greifen an den beiden Materialstreifen
7,71 und 8,81 an und falten diese um ihre jeweilige Anlenklinie 72 und 82 nach unten.
Von einer nicht dargestellten Vorschubeinrichtung wird danh der Kartonzuschnitt zum
nächsten Abschnitt der Vorrichtung geschoben. Dort sind zwei Faltlineale 19 und 20
vorgesehen, die beim Verschieben des Kartonzuschnittes 10 zwischen diesen und den
bereits leicht nach unten vorgebogenen Materialstreifen 7,71 und 8,81 eingreifen.
Oberhalb des Kartonzuschnittes 10 ist noch eine weitere Führungsleiste 21 angeordnet,
die im Bereich der Führungsleiste 17 liegt und den Kartonzuschnitt nach oben abstützt.
[0016] Im in Fig. 6 dargestellten Abschnitt der Vorrichtung sind die Faltlineale 19 und
20 senkrecht nach unten gerichtet, so daß auch die Materialstreifen nach unten abgebogen
sind.
[0017] Die Fig. 7 zeigt die beiden Faltlineale 19, 20 in einem abgewinkelten Zustand, wodurch
auch die Materialstreifen abgewinkelt sind..
[0018] Die beiden Faltlineale gehen dann in ein einziges Faltlineal 19/20 mit zuerst T-förmigem
Querschnitt über, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist. Dabei nimmt gleichzeitig die Führungsleiste
21 eine U-förmige Gestalt an, so daß die beiden Lagen 4 und 5 des Handgriffs um die
Verbindungslinie 9 zueinander gefaltet werden. Der Endzustand ist dann in dem in Fig.
9 gezeigten Abschnitt der Vorrichtung dargestellt.
[0019] Der Kartonzuschnitt wird dann in üblicher, und nicht dargestellter Weise auf die
Flaschen 2 aufgesetzt und an seiner Unterseite durch Verkleben oder Verhaken geschlossen.
[0020] in den Fig. 1 und 2 sind die dort dargestellte Trageverpackung 1 bzw. der Kartonzuschnitt
10 mit zwei zusätzlichen Faltlinien 22, 23 versehen, die in Verlängerung der Anlenklinien
72, 82 verlaufen. Diese beiden zusätzlichen Faltlinien erhöhen die Flexibilität des
Handgriffs, so daß beim unsachgemäßen Umbiegen des oberen Handgriffteiles ein Einreissen
vermieden wird.
1. Trageverpackung aus einem Kartonzuschnitt, insbesondere für Flaschen, mit einem
V-förmig gefalteten Handgriff, in dem eine Grifföffnung (6) vorgesehen ist, bei der
ausgestanzte Materialstreifen (7, 74 ; 8, 81) am oberen Rand über eine Anlenklinie
(72, 82) angelenkt sind, die als Abstandhalter der beiden Lagen sich aneinander abstützend
fungieren, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden ausgestanzten Materialstreifen (7,
71 ; 8, 81) durch eine Faltkante in jeweils zwei Abschnitte unterteilt sind und der
jeweilige zweite, freie Abschnitt als Abstandhalter zur Faltkante-(9) der beiden Lagen
(4, 5) mit seinem freien Ende sich in der Falte abstützt.
2. Trageverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grifföffnung (6)
nach unten erweitert ist und sich damit der Materialstreifen (7, 71 ; 8, 81) zu seinem
freien Ende hin verbreitert.
3. Trageverpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Verlängerung
der jeweiligen Anlenklinie (72, 82) der Materialstreifen (7, 71 ; 8, 81) an den beiden
Lagen (4, 5) des Handgriffs je eine Faltlinie (22, 23) vorgesehen ist.
4. Verfahren zum Aufrichten einer Trageverpackung aus einem Kartonzuschnitt für insbesondere
Flaschen nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kartonzuschnitt
mit Hilfe von Saugeinrichtungen einer Verformeinrichtung zugeführt wird, wobei eine
Saugeinrichtung an dem Materialstreifen im Bereich der Grifföffnung angreift und diesen
entlang einer Anlenklinie nach unten abbiegt, worauf der Kartonzuschnitt auf ein Faltlineal
aufgeschoben wird, das den Materialstreifen um etwa 90° nach unten umfaltet, worauf
der freie Abschnitt des Materialstreifens entlang einer Faltlinie um weitere etwa
90° umgebogen wird, und daß im Anschluß daran die beiden Lagen des Handgriffs von
oben her gegeneinander gefaltet werden, wobei von der Innenseite her eine Unterstützung
erfolgt.
5. Vorrichtung zum Aufrichten einer Trageverpackung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Vorratsstapel (15) für mehrere Kartonzuschnitte (10) vorgesehen
ist. der mit Saugeinrichtungen (11, 12, 13, 14) in Verbindung steht, welche jeweils
einen Kartonzuschnitt einer Verformeinrichtung zuführen, die mit Führungsleisten (16, 17, 18) zum Auflegen des Kartonzuschnittes
(10) versehen ist, und wenigstens ein Faltlineal (19, 20) aufweist, das unterhalb
des Kartonzuschnittes angeordnet ist und hinter den Materialstreifen (7, 71 ; 8, 81)
im Bereich der Grifföffnung (6) greift, und daß eine Führungsleiste (21) vorgesehen
ist, die sich oberhalb des Kartonzuschnittes erstreckt und die beiden Lagen (4, 5)
des Handgriffs gegeneinander faltet.
1. A carry pack made from a board blank for bottles in particular, with a V-Shaped
folded handle including a hand hole (6), to the top edge of which cut and creased
strips of material (7, 71 ; 8, 81) are hinged via a hinge line (72, 82) which rest
against each other to keep the two layers of the handle apart, wherein each of the
two cut and creased strips of material (7, 71 ; 8, 81) is divided into two sections
by means of a folding line and the free end of each free second section is supported
in the join line between the two layers (4, 5) of the handle, thus keeping the first
sections the required distance away from the join line.
2. A carry pack according to claim 1, wherein the hand hole (6) is wider at the bottom,
so that the free end of the strips of material (7, 71 ; 8, 81) is also wider.
3. A carry pack according to claim 1 or 2, wherein the hinge lines (72, 82) of the
strips of material (7, 71 ; 8, 81) on both layers (4, 5) of the handle are extended
by a folding line (22, 23).
4. A process for erecting a carry pack for bottles in particular from a board blank
according to claim 1, 2 or 3, wherein the board blank is fed into a forming unit with
the help of suction devices, one suction device engaging the strip of material in
the area of the hand hole, bending the material downwards along a hinge line, after
which the board blank is pushed onto a folding device that folds the strip of material
down through about 90°, the free section of the strip of material then being folded
through a further roughly 90° along a folding line, and wherein following this the
two layers of the handle are folded against each other from above, with support being
given from the inside.
5. An apparatus for erection of a carry pack according to claim 1, 2 or 3, wherein
a magazine (15) for a number of board blanks (10) is included which is connected to
suction devices (11, 12, 13, 14), each of which feeds a board blank into a forming
unit that has guides (16, 17, 18) to position the board blanks (10) as well as at
least one folding device (19, 20) which is located beneath the board blank and engages
the same behind the strips of material (7, 71 ; 8, 81) in the area of the hand hole
(6) and wherein it has a guide (21) which is located above the board blank and folds
the two layers (4, 5) of the handle together.
1. Emballage à porter fait d'un flan de carton, destiné en particulier à des bouteilles
et comportant une poignée pliée en forme de V dans laquelle une ouverture d'agrippage
(6) est prévue, les bandes de matière estampées (7, 71 ; 8, 81) pour cette ouverture
étant articulées au bord supérieur par une ligne d'articulation (72, 82) et servant
d'organes d'entretoisement des deux épaisseurs de carton de la poignée par appui l'une
sur l'autre, caractérisé en ce que les deux bandes de matière estampées (7, 71 ; 8,
81) sont divisées chacune en deux sections par un bord de pliage et la seconde section
libre respective prend appui à titre d'organe d'entretoisement en direction du bord
de pliage (9) des deux épaisseurs (4, 5) par son extrémité libre à l'intérieur du
pli.
2. Emballage à porter suivant la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture
d'agrippage (6) s'élargit vers le bas et les bandes de matière (7, 71 ; 8, 81) s'élargissent
ainsi vers leur extrémité libre.
3. Emballage à porter suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, dans
le prolongement des lignes d'articulation (72, 82) des bandes de matière (7, 71 ;
8, 81), une ligne de pliage (22, 23) est prévue à chacune des deux épaisseurs (4 et
5) de la poignée.
4. Procédé pour dresser un emballage à porter fait d'un flan de carton et destiné
en particulier à des bouteilles suivant la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en
ce que le flan de carton est amené au moyen de dispositifs à ventouses à un dispositif
de façonnage, un dispositif à ventouses attaquant les bandes de matière dans la zone
de l'ouverture d'agrippage et les rabattant vers le bas suivant une ligne d'articulation,
après quoi le flan de carton est glissé sur une règle de pliage, qui rabat les bandes
de matière d'environ 90° vers le bas, puis la section libre des bandes de matière
est pliée à nouveau d'environ 90° autour d'une ligne de pliage et qu'ensuite les deux
épaisseurs de la poignée sont pliées l'une contre l'autre à partir du haut, un soutien
étant alors fourni par l'intérieur.
5. Appareil pour dresser un emballage à porter suivant la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce qu'une pile d'alimentation (15) pour plusieurs flans de carton (10)
est prévue et est en liaison avec des dispositifs à ventouses (11, 12, 13, 14), qui
amènent chaque fois un flan de carton à un dispositif de façonnage pourvu de guides
(16, 17, 18) pour le dépôt du flan de carton (10) et comportant au moins une règle
de pliage (19, 20) disposée en dessous du flan de carton et attaquant la face postérieure
des bandes de matière (7, 71 ; 8.81) dans la zone d'ouverture d'agrippage (6) et en
ce qu'un guide (21) est prévu et s'étend au-dessus du flan de carton et plie les deux
épaisseurs (4, 5) de la poignée l'une vers l'autre.