[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Bis-Phosphoniumsalzen der
allgemeinen Formel

worin
R' ein geradkettiges oder verzweigtes Alkylradikal mit 1-12 C-Atomen, Cycloalkyl mit
5-8 C-Atomen oder ein substituiertes oder unsubstituiertes Phenyl,
R2 ein Wasserstoffradikal, Methyl, Ethyl, n-Propyl oder i-Propyl und
Xe ein einwertiges, ggf. komplexes, Anion, oder
2 Xe ein zweiwertiges anorganisches Anion bedeuten, wobei jedoch R' kein Cycloalkyl oder
Phenyl ist, wenn R2 kein Wasserstoffradial ist, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man ein Triorganylphosphoniumalkylid
der allgemeinen Formel

mit wasserfreiem Cu(II)-halogenid in einem Lösungsmittel bei Temperaturen von -78
°C bis 0 °C unter Rühren umsetzt, das ausfallende Bis-Phosphoniumdihalogencuprat(l)
abtrennt und ggf. durch doppelte Umsetzung in ein anderes Bis-phosphoniumsalz überführt.
[0002] Vorzugsweise bedeuten R' Methyl, Ethyl, n-Propyl, i-Propyl oder Butyl und X
e Halogenid, Dihalo- gencuprat(l) (CuHal
2⊖), Tetraphenylborat [(C
6H
5)
4B
⊖], Tetrafluoroborat (BF
4⊖) oder Hexafluorophosphat (PF
6⊖), oder s X
⊖ Sulfat.
[0003] Die Bis-Phosphoniumsalze sind zumindest ihrem Typ nach aus EP-A-105843, besonders
Seite 6, Formel III, bekannt.
[0004] Im einzelnen kann man das Verfahren der Erfindung so durchführen, dass man
a) zu einer Suspension von wasserfreiem Cu(II)-halogenid in einem Ether eine Lösung
des Triorganylphosphoniumalkyds in einem Ether im Molverhältnis Alkylid zu CuHal2 von höchstens 1 bei Temperaturen von -78 °C bis 0 °C, vorzugsweise -70 bis -60 °C,
unter starkem Rühren langsam zutropft, das Reaktionsgemisch sich unter fortgesetztem
Rühren auf Raumtemperatur erwärmen lässt und mehrere Stunden weiterrührt, das ausfallende
Bis-Phosphoniumdihalogencuprat(1) abfiltriert, mit Wasser wäscht und ggf. durch doppelte
Umsetzung in ein anderes Bis-Phosphoniumsalz überführt;
b) als Ether Tetrahydrofuran, Dioxane oder Ethylenglykolether einsetzt;
c) zur Herstellung von Bis-Phosphonium-hexafluorophosphat das ausfallende Bis-Phosphonium-dihalogencuprat(I)
abfiltriert, mit Wasser wäscht, in konzentrierter Salzsäure löst, unter Eiskühlung
mit einer wässrigen Lösung von Alkali-oder Ammoniumhexafluorophosphat versetzt und
das ausfallende Bis-Phosphonium-hexafluorophosphat abfiltriert und mit Salzsäure und
Wasser wäscht;
d) zur Herstellung von Bis-Phosphonium-hexafluorophosphat das ausfallende Bis-Phosphonium-dihalogencuprat(I)
abfiltriert, mit Wasser wäscht, in Acetonitril löst, ggf. mit Wasserstoffperoxid versetzt,
unter Zutritt von Luft rührt, das ausfallende Bis-Phosphonium-halogencuprat(II) abfiltriert,
in Wasser unter Zusatz von Salzsäure löst, unter Eiskühlung mit einer wässrigen Lösung
von Alkali- oder Ammoniumhexafluorophosphat versetzt und das anfallende Bis-Phosphonium-hexafluorophosphat
abtrennt und mit Salzsäure und Wasser wäscht.
[0005] Die erfindungsgemässen Umsetzungen verlaufen dabei z.B. nach folgenden Gleichungen:

[0006] Ausgangsverbindungen für das neue Verfahren sind Ylide, die nach bekannten Methoden
in hoher Ausbeute herstellbar und leicht in salzfreier Form isolierbar sind [H.Schmidbaur,
Inorg. Synth. 18, 135-143 (1978); H.Schmidbaur und W.Tronich, Chem. Ber. 101, 595-603
(1968); R.Köster et al., Liebigs Ann. Chem. 739, 211-219 (1970); H.Schmidbaur et al.,
Chem. Ber. 105, 1084-1086 (1972)]. Ihre vorzügliche Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln
erlaubt ihre weitere Umsetzung unter sehr schonenden Bedingungen. Als Lösungsmittel
kommen solche mit Ether-Funktionen in Betracht, z. B. Dioxane oder Glycolether. Ein
bevorzugtes Lösungsmittel ist Tetrahydrofuran. Das gelöste Ylid wird bei Temperaturen
von -78°C bis 0 °C, vorzugsweise bei -60 bis -70°C mit wasserfreiem Cu(II)-Halogenid
vereinigt, wobei das Molverhältnis Ylid:CuHal
2 ≤1 beträgt. Überschüssiges CuHal
2 stört nicht, da es aus dem unlöslichen Reaktionsprodukt mit Wasser extrahierbar ist.
Die in guter Ausbeute anfallenden Primärprodukte - Bis-Phosphoniumsalze mit 2 Äquivalenten
Cu(I)Hal
2⊖ als Gegenion - können in an sich bekannter Weise an ihrem anionischen Teil ausgetauscht
werden; so gelingt die Isolierung der Bis-Phosphoniumsalze als Hexafluorophosphate
durch doppelte Umsetzung der Dichlorcuprate (I) mit äquivalenten Mengen NH
4[PF
s], wobei u. U. zuvor das Cu
+ mittels H
20
2 und/oder Luft in Acetonitril als Lösungsmittel zum Cu
2+ oxidiert werden muss. In die isolierbaren Bis(Phosphonium-Hexafluorophosphate) lassen
sich über Metathesereaktionen beliebige andere Anionen einführen.
[0007] Bei Einsatz von Methyliden (R3P = CH
2) werden nach dem hier beschriebenen Verfahren ethylenverbrückte Bis-Phosphoniumverbindungen
erhalten. Wenn ein H-Radikal der Methylid-Gruppe durch einen Alkyl-Rest, beispielsweise
CH
3 ersetzt wird (R
13P = CHCH
3), sind isomere Verbindungen zu erwarten (RR/SS-Enantiomerenpaar; RS-meso-Form). Überraschenderweise
wurde gefunden, dass die Diastereomere nicht im erwarteten statistischen Verhältnis
(50% RR/SS, 50% RS) anfallen, sondern dass die beiden optischen Antipoden in erheblichem
Überschuss (Molverhältnis 2,8:1) gebildet werden. Der Nachweis dieser ungewöhnlichen
Produktverteilung kann zweifelsfrei anhand des {
1H}
13-C-NMR-Spektrums der Verbindung

geführt werden. Prinzipiell ist es möglich, das Gemisch nach bekannten Methoden in
Stereoisomere aufzutrennen, so dass auf diese Weise optisch aktive Bis-Phosphoniumsalze
zugänglich sind, die - z.B. als Phasentransfer-Katalysator eingesetzteine asymmetrische
Induktion der von ihnen katalysierten Reaktion bewirken können.
Beispiel 1
Ethylen-1,2-bis(trimethylphosphonium-hexafluorophosphat)
[0008] Zu einer Suspension von 1,1 g CuCl
2 (8,18mmol) in 20 cm
3 Tetrahydrofuran werden innerhalb von 1 h bei einer Temperatur von -60 bis -70 °C
(Ethanol-Trockeneis-Kühlung) unter intensivem Rühren 0,70 g (CH
3)
3P=CH
2 (7,77 mmol) in 10 cm
3 Tetrahydrofuran zugetropft. Nach beendeter Ylidzugabe lässt man das Reaktionsgemisch
langsam auf Raumtemperatur kommen und rührt noch weitere 2 h. Der entstandene ockerfarbene
Feststoff wird in 30 cm
3 H
20 aufgeschlämmt und so lange gerührt, bis er farblos erscheint. Dieser farblose Niederschlag
wird abfiltriert, in 10 bis 20 cm
3 konz. HCI gelöst und mit 1,27 g NH
4PF
6 (7,79 mmol), gelöst in 20 cm
3 H
20, unter Eiskühlung versetzt. Das Produkt wird abfiltriert, mehrmals mit HCI und Wasser
gewaschen und aus Wasser umkristallisiert. Farbloser, luftstabiler Feststoff, Fp.:
286 °C, Ausbeute: 0,68 g (37,2% d.Th.).
C8H22F12P4 (470,16)
ber.: C 20,44, H 4,72
gef.: C 20,83, H 4,74
[0009] Die Struktur dieser Verbindung wurde durch NMR-Spektren bestätigt.
Beispiel 2
Ethylen-1,2-bis(triethylphosphonium-hexafluorophosphat)
[0010] Zu einer Suspension von 3,35 g CuCl
2 (24,9 mmol) in 60 cm
3 Tetrahydrofuran werden unter den in Beispiel 1 beschriebenen Bedingungen 2,58g (C
2H
5)
3P=CH
2 (19,5 mmol) in 30 cm
3 Tetrahydrofuran langsam zugetropft. Man erwärmt wieder auf Raumtemperatur und rührt
noch weitere 2 h. Der entstandene hellgrüne Feststoff wird gründlich mit Wasser gewaschen,
bis er farblos erscheint. Der farblose Niederschlag wird abfiltriert, in 50 cm
3 CH
3CN gelöst, mit 1 ml H
20
2 versetzt und 12 h an der Luft gerührt. Aus der Lösung fällt grünes Chlorocuprat(II)
der Formel [(C
6H
5)
3P-CH
2CH
2-P(C
6J
5)
3]
2⊕ 2[Cu(OH)Cl
2]
⊖ oder [CuCl
4]
2⊖ aus. Dieses wird abfiltriert, in H
20 unter Zusatz einiger Tropfen HCI gelöst und mit 2,0 g NH4PF
6 (12,3 mmol), gelöst in 10 cm
3 Wasser, unter Eiskühlung versetzt. Das entstandene farblose Salz wird mit Wasser
und wenig HCI gewaschen und aus Wasser umkristallisiert. Farbloser, luftstabiler Feststoff,
Fp.: 210 °C, Ausbeute: 1,63 g (30,2% d.Th.).
C14H34F12P4 (554,32)
ber.: C 30,34, H 6,18
gef.: C 30,93, H 6,17
[0011] Die Struktur dieser Verbindung wurde durch NMR-Spektren bestätigt.
Beispiel 3
Ethylen-1,2-bis(triphenylphosphonium-hexafluorophosphat)
[0012] Die Umsetzung erfolgt unter den Bedingungen des Beispiels 1 mit 0,85 g CuCl
2 (6,3 mmol) in 20cm
3 Tetrahydrofuran und 1,28 g (C
6H
5)
3P=CH
2 (4,6 mmol) in 10 cm
3 Tetrahydrofuran. Nach zweistündigem Rühren bei Raumtemperatur erhält man ein gelb
gefärbtes Produkt, das in 10 cm
3 konz. HCI und 20 cm
3 Wasser gelöst und unter Eiskühlung mit 0,75 g NH
4PF
6 (4,6 mmol) in 10 cm
3 H
20 versetzt wird. Das entstandene farblose Salz wird abfiltriert, mit HCI und H20 gewaschen
und im Vakuum bei 100 °C getrocknet; farbloser, luftstabiler Feststoff, Fp.: 208-215
°C, Ausbeute: 1,31 g (67,6% d.Th.).
C38H34F12P4 (842,58)
ber.: C 54,17, H 4,07
gef.: C 54,40, H 4,30
[0013] Die Struktur dieser Verbindung wurde durch NMR-Spektren bestätigt.
Beispiel 4
1,2-Dimethyl-ethylen-1,2-bis(triethylphospho- nium-hexafluorophosphat
[0014] 2,3 g CuCI
2 (17,1 mmol) in 40 cm
3 Tetrahydrofuran werden unter den Bedingungen des Beispiels 1 mit 2,5 g (C
2H
5)
3P=CHCH
3 (17,1 mmol) in 20 cm
3 Tetrahydrofuran umgesetzt. Das entstandene farblose Produkt wird abgefrittet, mit
Tetrahydrofuran gewaschen, in 15 cm
3 CH
3CN gelöst, und die Lösung an der Luft 24 h gerührt. Durch Verdampfung entstehende
Verluste an CH
3CN werden ersetzt. Der entstandene grüne Feststoff wird abfiltriert, mit CH
3CN gewaschen und in 10 cm
3 H
20, versetzt mit einigen Tropfen konz. HCI, gelöst. Unter Eiskühlung wird eine Lösung
von 1,5 g NH
4PF
3 (9,2 mmol) in 2 cm
3 Wasser zugegeben. Es bildet sich ein viskoses Produkt, das sich nach Abdekantieren
der überstehenden Flüssigkeit und Waschen mit Wasser kristallin erhalten lässt. Farbloser,
luftstabiler Feststoff, Fp.: 102 °C, Ausbeute: 1,61 g (32,3% d.Th.).
C16H38F12P4 (582,37)
ber.: C 33,00, H 6,58
gef.: C 32,21, H 6,47
[0015] Die Struktur dieser Verbindung wurde durch NMR-Spektren bestätigt, welche darüber
hinaus zeigen, dass der erhaltene Feststoff aus optischen Antipoden des Typs RR/SS
einerseits und RS-Mesoform andererseits im Molverhältnis von 2,8:1 besteht.
1. Verfahren zur Herstellung von Bis-Phosphoniumsalzen der allgemeinen Formel

worin R' ein geradkettiges oder verzweigtes Alkylradikal mit 1-12 C-Atomen , Cycloalkyl
mit 5-8 C-Atomen oder ein substituiertes oder unsubstituiertes Phenyl,
R2 ein Wasserstoffradikal, Methyl, Ethyl, n-Propyl oder i-Propyl, und
X⊖ ein einwertiges, ggf. komplexes, Anion, oder
2 Xe ein zweiwertiges anorganisches Anion bedeuten,
wobei jedoch R' kein Cycloalkyl oder Phenyl ist, wenn R
2 kein Wasserstoffradikal ist, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Triorganylphosphoniumalkylid
der allgemeinen Formel

mit wasserfreiem Cu(II)-halogenid in einem Lösungsmittel bei Temperaturen von -78
°C bis 0 °C unter Rühren umsetzt, das ausfallende Bis-Phosphonium-dihalogencuprat(I)
abtrennt und ggf. durch doppelte Umsetzung in ein anderes Bis-phosphoniumsalz überführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der allgemeinen Formel
der Bis-Phosphoniumsalze
R' Methyl, Ethyl, n-Propyl, i-Propyl oder Butyl,
X⊖ Halogenid, Dihalogencuprat(l), Tetraphenylborat, Tetrafluoroborat oder Hexafluorophosphat,
oder
2 X⊖ Sulfat bedeuten.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man zu einer Suspension
von wasserfreiem Cu(II)-halogenid in einem Ether eine Lösung des Triorganylphosphoniumalkyds
in einem Ether im Molverhältnis Alkylid zu CuHal2 von höchstens 1 bei Temperaturen von -78 °C bis 0 °C, vorzugsweise -70 bis -60 °C,
unter starkem Rühren langsam zutropft, das Reaktionsgemisch sich unter fortgesetztem
Rühren auf Raumtemperatur erwärmen lässt und mehrere Stunden weiterrührt, das ausfallende
Bis-Phosphonium-diha- logencuprat(l) abfiltriert, mit Wasser wäscht und ggf. durch
doppelte Umsetzung in ein anderes Bis-Phosphoniumsalz überführt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ether Tetrahydrofuran,
Dioxane oder Ethylenglykolether einsetzt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung
von Bis-Phosphoniumhexafluorophosphat das ausfallende Bis-Phosphonium-di-halogencuprat(1)
abfiltriert, mit Wasser wäscht, in konzentrierter Salzsäure löst, unter Eiskühlung
mit einer wässrigen Lösung von Alkali- oder Ammoniumhexafluorophosphat versetzt und
das ausfallende Bis-Phosphoniumhexafluorophosphat abfiltriert und mit Salzsäure und
Wasser wäscht.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung
von Bis-Phosphoniumhexafluorophosphat das ausfallende Bis-Phosphonium-dihalogencu-
prat(I) abfiltriert, mit Wasser wäscht, in Acetonitril löst, ggf. mit Wasserstoffperoxid
versetzt, unter Zutritt von Luft rührt, das ausfallende Bis-Phosphonium-halogencuprat(II)
abfiltriert, in Wasser unter Zusatz von Salzsäure löst, unter Eiskühlung mit einer
wässrigen Lösung von Alkali- oder Ammoniumhexafluorophosphat versetzt und das anfallende
Bis-Phosphonium-hexafluorophosphat abtrennt und mit Salzsäure und Wasser wäscht.
1. Process for making bis-phosphonium salts of the general formula

in which
R1 is a straight or branched alkyl group having 1-12 carbon atoms, a cycloalkyl having
5-8 carbon atoms, or a substituted or unsubstituted phenyl,
R2 is a hydrogen radical, methyl, ethyl, n-propyl, oder iso-propyl, and
X⊖ is a monovalent, optionally complex anion, or
2Xe is a bivalent inorganic anion,
R1 standing for a group other than a cycloalkyl or phenyl group in the event of R2 standing for a group other than a hydrogen radical,
which comprises: reacting a triorganylphosphonium alkylide of the general formula
R3P=CHR
2with an anhydrous copper(II)halide in a solvent at temperatures of -78 to 0 °C with
agitation, separating precipitated bis-phosphonium di- halogenocuprate(I), and converting
in by double reaction, if desired, into another bis-phosphonium salt.
2. Process as claimed in claim 1, wherein, in the general formula indicated for the
bis-phosphonium salts,
R1 stands for methyl, ethyl, n-propyl, iso-propyl or butyl,
Xe stands for a halide, dihalogenocuprate(l), tetraphenylborate, tetrafluoroborate or
hexafluorophosphate, or
2 X7 stands for a sulfate.
3. Process as claimed in claim 1 or 2, wherein a solution of the triorganyJphosphonium
alkylide in an ether in a molar ratio of alkylide to CuHal2 of at most 1 is slowly added dropwise with intense agitation at temperatures of -78-0
°C preferably, -70 to -60 °C, to a suspension of an anhydrous Cu-(II)-halide in an
ether, the reaction mixture is allowed to assume room temperature while agitation
is continued over a period of several hours, precipitated bis-phosphonium-dihalogenocup-
rate(I) is filtered off, washed with water, and converted by double reaction, if desired,
into another bis-phosphonium salt.
4. Process as claimed in claim 3, wherein the ether used is tetrahydrofurane, a dioxane
or ethyleneglycol ether.
5. Process as claimed in any of claims 1-4, wherein bis-phosphonium-hexafluorophosphate
is made by filtering off precipitated bis-phosphonium-dihalogenocuprate(l), washing
it with water, dissolving it in concentrated hydrochloric acid, admixing it, while
cooling with ice, with an aqueous solution of an alkali metal or am- moniumhexafluorophosphate,
filtering off precipitated bis-phosphoniumhexafluorophosphate and washing it with
hydrochloric acid and water.
6. Process as claimed in any of claims 1-4, wherein bis-phosphonium-hexafluorophosphate
is made by filtering off precipitated bis-phosphonium-dihalogenocuprate(l), washing
it with water, dissolving it in acetonitrile, admixing it with hydrogen peroxide,
if desired, stirring it with admission of air, filtering off precipitated bis-phosphonium-halogenocuprate(li),
dissolving it in water while adding hydrochloric acid, admixing it, while cooling
with ice, with an aqueous solution of an alkali metal or ammoniumhexafluorophos- phate,
separating the resulting bis-phosphonium- hexafluorophosphate and washing it with
water and hydrochloric acid.
1. Procédé de préparation de sels de bis-phosphonium de formule générale

dans laquelle
R' représente un radical alkyle à chaîne droite ou ramifiée en C1-C12, un cycloalkyle en C5-C8 ou un phényle substitué ou non substitué,
R2 représente un radical hydrogène, méthyle, éthyle, n-propyle ou i-propyle, et
Xe représente un anion monovalent, éventuellement complexe, ou
2 XI représente un anion inorganique bivalent, mais R' représente un groupe autre que
cycloaf- kyle ou phényle si R2 représente un radical autre que l'hydrogène, caractérisé en ce que l'on fait réagir
un alkylure de triorganylphosphonium de formule générale

avec un halogénure de Cu(II) and anhydre dans un solvant en agitant à des températures
de -78 à 0°C, on sépare le dihalogénocuprate (I) de bis-phosphonium qui précipite
et on le transforme, éventuellement par réaction double, en un autre sel de bis-phosphonium.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans la formule générale
des sels de bis-phosphonium, R
l représente méthyle, éthyle, n-propyle, i-propyle ou butyle,
XI représente un ion halogénure, dihalogénocuprate (I), tétraphénylborate, tétrafluoroborate
ou hexafluorophosphate ou
2 Xe représente un ion sulfate.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on ajoute lentement,
goutte à goutte et avec agitation énergique, à une suspension d'un halogénure de Cu(II)
anhydre dans un éther, une solution de l'alkylure de triorganylphosphonium dans un
éther dans un rapport molaire alkylure/CuHal2 de 1 au plus et à des températures de -78 à 0 °C, de préférence -70 à -60 °C, on
laisse le mélange réactionnel se réchauffer à la température ambiante avec agitation
en continu et on poursuit l'agitation pendant plusieurs heures, on filtre de dihalogénocuprate
(I) de bis-phosphonium qui précipite, on le lave à l'eau et on le transforme, éventuellement
par réaction double, en un autre sel de bis-phosphonium.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'on utilise comme éther
le tétrahydrofu- rane, des dioxannes ou des éthers l'éthylènegly- cols.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que, pour préparer l'hexafluorophosphate de bis-phosphonium, on
filtre le dihalogénocuprate (I) de bis-phosphonium qui précipite, on le lave à l'eau,
on le dissout dans l'acide chlorhydrique concentré, on y ajoute en refroidissant par
la glace une solution aqueuse d'hexafluorophosphate alcalin ou d'ammonium et on filtre
l'hexafluorophate de bis-phosphonium qui précipite et on le lave par l'acide chlorhydrique
et par l'eau.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que, pour préparer
l'hexafluorophosphat de bis-phosphonium, on filtre de dihalogénocuprate (I) de bis-phosphonium
qui précipite, on le lave à l'eau, on le dissout dans l'acétonitrile, on l'additionne
éventuellement l'eau oxygénée, on agite avec apport d'air, on filtre l'halogénocu-
prate (II) de bis-phosphonium qui précipite, on le dissout dans l'eau avec addition
d'acide chlorhydrique, on y ajoute en refroidissant par la glace une solution aqueuse
d'hexafluorophosphate alcalin ou d'ammonium et on sépare l'hexafluorophosphate de
bis-phosphonium obtenue et on le lave par l'acide chlorhydrique et par l'eau.