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(11) |
EP 0 121 120 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.08.1988 Patentblatt 1988/31 |
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Anmeldetag: 02.03.1984 |
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Fassadenverkleidung mit Unterkonstruktion
Façade covering with a sub-construction
Revêtement de façade avec sous-construction
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE GB LI NL |
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Priorität: |
02.04.1983 DE 3312150
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.10.1984 Patentblatt 1984/41 |
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Patentinhaber: Eltreva AG |
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CH-4147 Aesch (CH) |
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Erfinder: |
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- Schmidlin, Hans
CH-4147 Aesch (CH)
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Vertreter: Gramm, Werner, Prof. Dipl.-Ing. et al |
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GRAMM, LINS & PARTNER,
Theodor-Heuss-Strasse 2 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 459 513 DE-A- 2 750 961 DE-A- 2 927 164 FR-A- 2 458 647 LU-A- 80 537 US-A- 3 271 918
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DE-A- 1 940 720 DE-A- 2 850 167 FR-A- 2 180 054 FR-A- 2 484 505 US-A- 1 882 529
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fassadenverkleidung mit Unterkonstruktion, bestehend
aus an ihren Vertikalkanten zur Unterkonstruktion hin abgekanteten Blechtafeln, die
mit ihrem oberen Rand an Bolzen o.dergl. hängen, die in Vertikal profilen der Unterkonstruktion
festgelegt sind, wobei jede Blechtafel an ihrer oberen Horizontalkante einen Z-förmigen
Doppelbug und an ihrer unteren Horizontalkante einen U-förmigen Doppelbug aufweist,
und wobei bei zwei in derselben Fassadenebene vertikal übereinander liegenden Blechtafein
der freie Flansch des Z-förmigen Doppelbugs der unteren Blechtafel den freien Flansch
des U-förmigen Doppelbugs der oberen Blechtafel untergreift und den Boden einer offenen
horizontalen Stossfuge bildet und zwischen Blechtafel und Unterkonstruktion jeweils
eine Sicherung gegen Horizontalverschiebung vorgesehen ist.
[0002] Derartige Fassadenverkleidungen dienen in der Regel dazu, Gebäudewände und deren
Isolation vor den Einflüssen der Witterung zu schützen. Diese Fassaden werden als
«Kalt-Fassaden» bezeichnet, weil sie umlüftet sind. Dadurch wird die aus dem Gebäude
austretende Dampfdiffusion weggeführt und kann sich nicht niederschlagen und dadurch
die Isolation des Gebäudes durchnässen und ggf. unbrauchbar machen.
[0003] Fassaden dieser Art werden aus verschiedenen Materialien gefertigt (z.B. Pelichrom,
Eternit, kaltgerollte Profilbleche, abgekantete Blechtafeln). Gehalten werden die
Verkleidungsbleche in der Regel durch eine vorgängig montierte und ausgefluchtete
Unterkonstruktion, die in der Regel Längs- und Querrippen aufweist und auf die die
Blechtafeln aufgeschraubt, -gesteckt oder -genietet werden. Die Unterkonstruktion
muss das Eigengewicht der Verkleidungen sowie die aus Winddruck und -sog herrührenden
Kräfte aufnehmen. Die Montage muss so erfolgen, dass auch eine Demontage zu Reparaturzwecken
möglich ist. Ausserdem soll die Unterkonstruktion so ausgebildet sein, dass kein Wasser
hinter die Tafeln eindringen kann bzw. eingedrungenes Wasser wieder nach aussen abgeleitet
wird.
[0004] Die eingangs zitierte Fassadenverkleidung lässt sich der DE-A-2 927164 entnehmen.
Hier ist jede Blechtafel an ihren beiden Vertikalkanten rechtwinklig abgekantet, wobei
diese abgekanteten Schenkel gegen T-förmige Stäbe ragen, die in Abständen voneinander
lotrecht an Befestigungswinkeln der Unterkonstruktion befestigt sind. Jede Blechtafel
wird zu ihrer Festlegung an der Unterkonstruktion mit den genannten T-Profilen verschraubt,
wobei die Schrauben durch Löcher des Z-Flansches jeder Blechtafel gesteckt sind.
[0005] Ein wesentlicher Nachteil dieser Konstruktion liegt in der notwendigen Verschraubung
der Blechtafeln.
[0006] Eine andere Fassadenverkleidung lässt sich der CH-PS 579 688 entnehmen. Hier weisen
die Blechtafeln an ihren Vertikalkanten einen einfachen Umbug auf, in die oben und
unten jeweils ein nach oben gerichteter winkelförmiger Einschubschlitz nach Art eines
Bajonettverschlusses gestanzt ist. Mit diesen Einschubschlitzen ist die Blechtafel
auf Bolzen bzw. Hohlprofile gehängt, die parallel zur Fassadenebene in Vertikalprofilen
der Unterkonstruktion gehalten sind. Die Vertikalprofile haben U-förmigen Querschnitt
und sind zu den Blechtafeln hin geöffnet, wobei jeweils eine Abkantung zweier horizontal
nebeneinanderliegender Blechtafeln mit Abstand voneinander in ein Vertikalprofil eingreifen.
Um Vibrationen und sonstige Bewegungen der Blechtafeln zu vermeiden, ist jeder der
genannten Bolzen von einer Spreizfeder übergriffen, um an den Flanken des nach Art
einer Schlüsselöffnung ausgebildeten Einschubschlitzes eine Klemmverriegelung zu erreichen.
Auf die Spreizfeder kann eine geschlitzte Kunststoffhülse gedrückt sein, die als Distanzelement
zwischen den beiden benachbarten Blechtafein dient. Die die Bolzen aufnehmenden Vertikalprofile
bestehen meist aus einem gekanteten oder gepressten Aluminiumprofil, das mit verstellbaren
Stahlankern oder auch Aluminiumankern mit dem Rohbau verbunden wird. Meist sind nur
Vertikalprofile vorgesehen, die den Stoss zweier Blechtafein überdecken.
[0007] Ein wesentlicher Nachteil dieser Konstruktion besteht in der starken Schwächung der
Blechtafein infolge der ausgestanzten Einschubschlitze in den Abkantungen, was zum
Einknicken bei den Ausstanzungen führen kann. Nachteilig ist ferner, dass die Blechtafeln
immer nur punktförmig an der Unterkonstruktion befestigt sind. In der Fläche mehrfach
geknickte Blechtafeln können nicht mehr eingehängt, sondern müssen mehrteilig ausgebildet
werden. Die Lage der Aufhängung muss geplant, berechnet und aufgeteilt werden, wird
die Grundkonstruktion nicht sauber montiert, sind Korrekturen nicht mehr möglich.
Die Vertikalprofile der Unterkonstruktion müssen, da sie im Bereich der Stossfugen
sichtbar sind, gleichfarbig beschichtet sein wie die Blechtafeln.
[0008] Um die vorstehend genannte Schwächung der Blechtafeln zu vermeiden, hat man anstelle
der Ausstanzungen Halterungen an die Abkantungen der Blechtafeln geschweisst, um so
ein Einhängen dieser U-förmig gekanteten Bleche in die Unterkonstruktion zu erlauben.
Der Aufwand zum Anschweissen dieser Aufhängung führt jedoch zu einer starken Verteuerung
der Konstruktion. Bei eloxierter Ausführung der Blechtafeln ergeben sich durch die
Schweissarbeit Probleme.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrude, die eingangs zitierte Fassadenverkleidung
insbesondere hinsichtlich ihrer Stabilität zu verbessern.
[0010] Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung durch folgende Merkmale gelöst:
a) Jede Blechtafel weist an ihrer einen Vertikalkante einen Z-förmigen Doppelbug und
an ihrer anderen Vertikalkante einen U-förmigen Doppelbug auf;
b) die Vertikalprofile der Unterkonstruktion weisen einen zur Seite hin offenen Einschubschlitz
auf, in den jeweils der vertikale Z- und U-Flansch zweier in derselben Fassadenebene
horizontal nebeneinander liegender Blechtafeln eingeschoben sind, wobei der den U-Flansch
untergreifende Z-Flansch den Boden einer offenen vertikalen Stossfuge bildet;
c) jede Blechtafel liegt mit ihrem oberen abgekanteten, zur Fassadenebene weisenden
Rand auf den aus der Unterkonstruktion ragenden Bolzen o.dergl. auf.
[0011] Dabei ist es zweckmässig, wenn bei jeder nicht am Rand einer Fassadenebene angeordneten
Blechtafel die Höhe des Z-Flansches grösser ist als die Höhe des U-Flansches.
[0012] Der doppelte Umbug führt zu einer höheren Steifigkeit der Blechtafeln beim Transport
und im Gebrauch. Ausstanzungen oder Anschweissen sonstiger Befestigungsteile an den
Blechtafeln entfallen. Die Abkantung der Blechtafeln bleibt auch bei linken oder rechten
Anschlüssen an den Baukörper oder bei Eckausbildungen bestehen. Die Verankerung der
Blechtafeln erfolgt über ihre gesamte Höhe. Die Blechtafeln werden beim Einhängen
jeweils in horizontaler Richtung verschoben, wobei das Einhängen von links nach rechts
oder umgekehrt erfolgen kann. Nach dem neuen System liessen sich auch mehrfach geknickte
Blechtafeln einhängen. Unabhängig von der Grösse der Blechtafel sind immer nur zwei
Bolzen o.dergl. pro Blechtafel erforderlich. Abgesehen von dem Abkanten sind keine
weiteren Bearbeitungsschritte an den Blechtafeln erforderlich. Die Vertikalprofile
können roh sein, da sie nicht sichtbar sind. Schweissarbeiten entfallen vollständig.
Bei falsch montierter Unterkonstruktion ist eine Korrektur durch Bohren neuer Löcher
möglich.
[0013] Die Sicherung gegen Horizontalverschiebung der Blechtafeln kann durch Blechschrauben
gebildet sein, die durch die Blechtafel in die Vertikalprofile geschraubt sind. Dabei
können in der Blechtafel die Durchtrittslöcher für die Blechschrauben als vertikale
Schlitzlöcher ausgebildet sein, um einen Höhenausgleich vornehmen zu können. Die genannte
Sicherung kann aber auch durch eine in der oberen Blechkante vorgesehene Einstauchung
erfolgen, gegen die einer der Bolzen seitlich anliegt, oder aber in die ein Bolzen
mit einer Rille einrastet.
[0014] Für jede Blechtafel können zwei Bolzen o.dergl. vorgesehen sein, die in den beiden
benachbarten Vertikalprofilen der Unterkonstruktion gehalten sind. Anstelle der Bolzen
könnten grundsätzlich auch beliebig anders gestaltete Auflager, Nasen o.dergl. vorgesehen
werden.
[0015] Werden die Blechtafeln von unten nach oben montiert, so können sie in der vorgesehenen
Position auf die Bolzen aufgelegt und seitlich eingehängt werden. Soll jedoch die
Montage von oben nach unten erfolgen, müssen die Blechtafeln in einer tieferen als
der vorgesehenen Position eingefahren und anschliessend hochgeschoben werden. Hierfür
ist es dann erforderlich, dass die Bolzen o.dergl. gegen die Wirkung einer Feder bündig
in die Oberfläche des zugeordneten Vertikalprofils der Unterkonstruktion eindrückbar
sind. Beim Hochschieben der Blechtafel werden dann die Bolzen von dem oberen horizontalen
Z-Flansch der Blechtafel zurückgedrückt; die Blechtafel kann dann hochgeschoben werden,
bis die beiden seitlichen Bolzen unter dem oberen Umbug unter Wirkung der Feder wieder
hervorspringen.
[0016] Das Vertikalprofil der Unterkonstruktion kann im Querschnitt vorzugsweise angenähert
U-förmig ausgebildet sein, wobei beide U-Schenkel durch Kastenprofile gebildet sind,
während der U-Steg in Verbindung mit einem kurzen Parallelsteg den Einschubschlitz
bildet. Zur Erleichterung des seitlichen Einhängens der Blechtafeln ist es dabei zweckmässig,
wenn U-Steg und Parallelsteg jeweils eine Anfasung aufweisen.
[0017] Jedes Kastenprofil des Vertikalprofils kann in seiner dem beanchbarten Vertikalprofil
zugewandten Seitenwandung einen durchlaufenden Vertikalschlitz aufweisen und die Lagerung
für die Bolzen sowie die Halterung für die Baukörper-Befestigung bilden. Dabei erlaubt
der Vertikalschlitz das Einführen der den Bolzen beaufschlagenden Feder, die vorzugsweise
blattförmig gebogen ist, mit ihrem Mittelabschnitt formschlüssig in eine Ringnut des
Bolzens eingreift und sich mit ihren Enden an einem Steg des Vertikalprofils abstützt.
Dabei kann die Feder aus einem Stahldraht gebogen sein.
[0018] Um aus einer geschlossenen Fassadenfläche eine einzelne Blechtafel demontieren zu
können, ist im Bereich des Kreuzungspunktes von vier Blechtafeln im Vertikal profil
der Unterkonstruktion eine Öffnung zum Durchstecken eines die benachbarten Bolzen
o.dgl. eindrückenden Werkzeuges vorgesehen, wobei der vertikale Z-Flansch jeder Blechtafel
eine diese Öffnung freilegende Ausstanzung aufweist. Diese Ausstanzung kann durch
ein Klebeband o.dergl. abgedeckt sein. Die Öffnung ist zweckmässig eine Bohrung, die
sich zusammen mit den beiden benachbarten Bohrungen für die Aufnahme der Bolzen sehr
einfach am Bau herstellen lassen. Das genannte Loch steht immer im gleichen Verhältnis
zu den Löchern für die Halterung der beiden Bolzen, so dass die drei Bohrungen gleichzeitig
mit einer Bohrlehre ausgeführt werden können. Das durch die genannte Öffnung zu steckende
Werkzeug kann z. B. ein eine abgewinkelte Klinge aufweisender Schraubenzieher sein,
mit dem sich der links und rechts liegende Bolzen des entsprechenden Vertikalprofils
zurückziehen lässt, bis er bündig in der Aussenfläche des Vertikalprofils liegt. Dadurch
verliert die entsprechende Blechtafel ihre Auflager und rutscht so weit nach unten,
wie es die horizontale Fuge erlaubt. Durch seitliches Verschieben kann dann die Blechtafel
aus ihrer Halterung herausgezogen werden. Das Wiedereinsetzen erfolgt wie oben beschrieben,
ohne dass hierzu Werkzeuge erforderlich wären.
[0019] Die die Blechtafeln gegen horizontales Verschieben sichernden Blechschrauben haben
keine tragende Funktion.
[0020] Der Einschubschlitz in den Vertikalprofilen ist jeweils so ausgebildet, dass verschiedene
Blechstärken für die Blechtafeln Verwendung finden können. Ein Dickenausgleich wird
mit örtlich aufgebrachten Klebebändern erzielt, die gleichzeitig ein etwaiges Klappern
der Blechtafeln in ihrem Einschubschlitz verhindern sollen.
[0021] Bei allen vorstehend erläuterten Ausführungsformen sind die U-Schenkel der die Unterkonstruktion
bildenden Vertikalprofile den Blechtafeln zugewandt, so dass deren vertikal verlaufenden
Randbereiche jeweils zwischen diesen U-Schenkein liegen. Die beiden durch die als
Kastenprofil ausgebildeten U-Schenkel eines Vertikalprofils geführten und in einer
Horizontalebene liegenden Bolzen o.dergl. können an ihren den Blechtafeln abgewandten
Enden miteinander verbunden sein. Sind die genannten U-Schenkel nicht als Kastenprofil
ausgebildet, könnte zur Halterung eines Bolzens ein separates Lagerteil vorgesehen
werden, das an dem U-Schenkel befestigt wird.
[0022] Die vorstehend erläuterte Fassadenverkleidung mit Unterkonstruktion betrifft lediglich
jeweils den Fassadenbereich, der nicht am Rand einer Fassadenebene liegt. Die Unterkonstruktion
im Rand- bzw. Eckenbereich der Fassade kann erfindungsgemäss aus einem Vertikal profil
bestehen, das im Querschnitt angenähert U-förmig ausgebildet ist, wobei der aussenliegene
U-Schenkel den Randodern Eckenanschluss, der innenliegende U-Schenkel ein Kastenprofil
und der U-Steg in Verbindung mit einem kurzen Parallelsteg einen Einschubschlitz für
den vertikalen Z-Flansch einer Blechtafel bilden. Dabei dient dann der aussenliegende
U-Schenkel als Anschluss z. B. an ein Mauerwerk, während das den innenliegenden U-Schenkel
bildende Kastenprofil die vorstehend für das Kastenprofil erläuterte Funktion übernimmt.
[0023] Stossen aber zwei erfindungsgemäss ausgebildete Fassadenseiten zusammen, dann können
die jeweils aussenliegenden U-Schenkel der beiden zusammen einen Eckenbereich bildenden
Vertikalprofile über ein Winkelstück miteinander verbunden sein, das rechtwinklig
oder aber auch in jedem beliebig anderen Winkel ausgebildet sein kann. Um dabei die
Unterkonstruktion auch im Bereich der Eckausbildung nicht sichtbar werden zu lassen,
ist es vorteilhaft, wenn das Winkelstück mit einem Abdeckblech verkleidet ist. Dadurch
ist jede architektonisch wünschbare Eckgestaltung möglich.
[0024] Durch Verringerung der Breite der im Rand-oder Eckenbereich der Fassade liegenden
Z-Flansche lässt sich je nach ästhetischen Bedürfnissen jede wünschbare Breite der
vertikalen Stossfuge erzielen.
[0025] Vorteilhaft bei der erfindungsgemässen Eckausbildung ist die Verwendung jeweils gleicher
Blechtafeln.
[0026] Die Unterkonstruktion kann in dem zwischen zwei Fassadenseiten gebildeten Eckenbereich
anstelle von zwei Vertikalprofilen in einer abgewandelten Ausführungsform auch aus
nur einem kombinierten Vertikalprofil bestehen, das in der Ebene der einen Fassadenseite
einen zur Seite hin offenen Einschublitz für den vertikalen Z-Flansch einer in dieser
einen Ebene angeordneten Blechtafel und in der Ebene der anderen Fassadenseite zumindest
einen zur Seite hin offenen Einschubschlitz für den vertikalen U-Flansch einer in
dieser anderen Ebene angeordneten Blechtafel aufweist. Dabei kann dieses Vertikalprofil
noch einen dritten Einschubschlitz aufweisen, der in derselben Vertikalebene liegt
wie der Einschubschlitz für den vertikalen U-Flansch, jedoch in den Bereich der anderen
Fassadenseite ragt. Ausbildung und Wirkungsweise dieser Alternativlösung sind anhand
eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0027] In der Zeichnung sind einige als Beispiele dienende Ausführungsformen der Erfindung
dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 schematisch einen Ausschnitt aus einer ebenen Fassade mit den eingezeichneten
Schnittlinien für die Figuren 2, 3, 4 und 7;
Figur 2 in gegenüber Figur 1 vergrössertem Massstab einen Schnitt gemäss der Linie
11-11 in Figur 1;
Figur 3 einen Schnitt gemäss der Linie 111-111 in Fig. 1;
Figur 4 einen Schnitt gemäss der Linie IV-IV in Figur 1;
Figur 5 in Draufsicht eine in Figur 3 in Seitenansicht dargestellte Feder;
Figur 6 in Stirn-, Seiten- und Draufsicht der Stossbereich zwischen mehreren Blechtafeln;
Figur 7 einen Schnitt gemäss der Linie VII-VII in Figur 1;
Figur 8 in einer Darstellung gemäss Figur einen Fassaden-Eckbereich;
Figur 9 in gegenüber Figur 8 vergrössertem Massstab einen Schnitt gemäss der Linie
IX-IX in Figur 8;
Figur 10 eine abgewandelte Ausführungsform in einem Schnitt gemäss Figur 9 und
Figur 11 eine weiterhin abgewandelte Ausführungsform in einer Schnittdarstellung gemäss
den Figuren 9 und 10.
[0028] Figur 1 zeigt schematisch einen Ausschnitt einer ebenen Fassade, von der lediglich
Blechtafeln 1 angedeutet sind. Die Fassade ist mit ihrem rechten Randbereich an ein
Mauerwerk 31 angeschlossen.
[0029] Der in Figur 2 dargestellte Horizontalschnitt durch den Vertikalstoss zweier nebeneinander
liegender Blechtafeln 1 lässt ein im Bereich dieses Vertikalstosses angeordnetes Vertikalprofil
3 erkennen, das für die Fassadenverkleidung die Unterkonstruktion bildet, an der die
Blechtafeln 1 an Bolzen 2 o.dergl. (siehe Figuren 3 und 4) hängen. Jede Blechtafel
1 weist an ihrer einen Vertikalkante sowie an ihrer oberen Horizontalkante einen Z-förmigen
Doppelbug 4 und an ihrer anderen Vertikalkante sowie an ihrer unteren Horizontalkante
einen U-förmigen Doppelbug 5 auf. Bei jeder nicht am Rand einer Fassadenebene angeordneten
Blechtafel 1 beträgt die Höhe z des freien Flansches des Z-förmigen Doppelbugs (nachfolgend
kurz «Z-Flansch» genannt) mehr als das Doppelte der Höhe u des freien Flansches des
U-förmigen Doppelbugs (nachfolgend kurz «U-Flansch» genannt). Dabei entspricht die
Höhendifferenz z - u der Breite der Stossfugen 6 in den Horizontal- und Vertikalstössen
zwischen den Blechtafeln 1, wobei der Z-Flansch 4a jeweils den Boden der Stossfuge
6 bildet (siehe hierzu insbesondere Figur 3). Die Vertikalprofile 3 weisen einen zur
Seite hin offenen Einschubschlitz 7 auf, in den jeweils der vertikale Z- und U-Flansch
4a, 5a zweier horizontal nebeneinanderliegender Blechtafeln 1 eingeschoben sind (siehe
Figur 2). Jede Blechtafel 1 hängt mit ihrem oberen, rechtwinklig abgekanteten Rand
8 auf den senkrecht zur Fassadenebene aus der Unterkonstruktion ragenden Bolzen 2
o.dergl. (siehe Figur 3). Zwischen Blechtafel 1 und Unterkonstruktion ist jeweils
eine Sicherung gegen Horizontalverschiebung vorgesehen, die gemäss Figur 2 durch Blechschrauben
9 gebildet sein kann, die durch die Blechtafel 1 in die Vertikalprofile 3 geschraubt
sind. Figur 6 lässt erkennen, dass in der Blechtafel 1 die Durchtrittslöcher für die
Blechschrauben 9 als vertikale Schlitzlöcher 10 ausgebildet sind.
[0030] Für jede Blechtafel 1 sind zwei Bolzen 2 o.dergl. vorgesehen, die in den beiden benachbarten
Vertikalprofilen 3 der Unterkonstruktion gehalten und gegen die Wirkung einer Feder
11 bündig in die Oberfläche des zugeordneten Vertikalprofils 3 der Unterkonstruktion
eindrückbar sind.
[0031] Das Vertikalprofil 3 ist im Querschnitt angenähert U-förmig ausgebildet, wobei beide
U-Schenkel durch Kastenprofile 13 gebildet sind, während der U-Steg 14 in Verbindung
mit einem kurzen Parallelsteg 15 den obengenannten Einschubschlitz 7 bildet. Zur Erleichterung
der Montage weisen U-Steg 14 und Parallelsteg 15 jeweils eine Anfasung 16 auf. Um
ein Festklemmen der in den Einschubschlitz 7 eingeschobenen Flansche 4a, 5a zu erreichen
und Knackgeräusche aufgrund von Dilatationsbewegungen zu verhindern, sind die genannten
Flansche im Einschubbereich zweckmässig mit Zwischenlagen 12 bestückt. Jedes Kastenprofil
13 des Vertikalprofils 3 weist in seiner dem benachbarten Vertikalprofil zugewandten
Seitenwandung einen durchlaufenden Vertikalschlitz 17 auf und bildet die Lagerung
für die Bolzen 2 sowie die Halterung für die Baukörper-Befestigung.
[0032] Die Figuren 3 bis 5 lassen erkennen, dass die Feder 11 blattförmig aus einem Stahldraht
gebogen ist, mit ihrem Mittelabschnitt 18 formschlüssig in eine Ringnut 19 des Bolzens
2 eingreift und sich mit ihren Enden an einem Steg 20 des Vertikalprofils 3 der Unterkonstruktion
abstützt.
[0033] Gemäss Figur 6 ist im Bereich des Kreuzpunktes von vier Blechtafeln 1 im Vertikalprofil
3 der Unterkonstruktion eine Öffnung 21 zum Durchstekken eines die benachbarten Bolzen
2 o.dergl. eindrückenden Werkzeuges vorgesehen. Der vertikale Z-Flansch 4a jeder Blechtafel
1 weist eine diese Öffnung 21 freilegende Ausstanzung 22 auf.
[0034] Figur 7 zeigt einen Horizontalschnitt durch den Randbereich einer Fassade, die an
ein Mauerwerk 31 anschliesst. In diesem Randbereich besteht die Unterkonstruktion
aus einem Vertikalprofil 23, das im Querschnitt angenähert U-förmig ausgebildet ist,
wobei der aussenliegende U-Schenkel 24 den Rand- oder Eckenanschluss, der innenliegende
U-Schenkel ein Kastenprofil 13 und der U-Steg 14 in Verbindung mit einem kurzen Parallelsteg
15 einen Einschubschlitz 25 für den vertikalen Z-Flansch 4a einer Blechtafel 1 bilden.
Um die Fuge im Anschlussbereich nicht zu breit werden zu lassen, ist der Z-Flansch
4a nur etwa halb so breit ausgebildet wie in dem Ausführungsbeispiel gemäss den Figuren
2 bis 6.
[0035] Figur 8 zeigt in schematischer Darstellung gemäss Figur 1 den Eckbereich einer Fassade,
bei der zwei Fassadenseiten C und D zusammenlaufen. Der Schnitt gemäss der Linie IX-IX
ist in Figur 9 dargestellt. Hier sind zwei Vertikalprofile 23 gemäss Figur 7 über
ein Winkelstück 26 miteinander verbunden, das rechtwinklig ausgebildet sein kann (ausgezogene
Darstellung) oder aber spitzwinklig sein kann gemäss der gestrichelten Darstellung.
Das rechtwinklig ausgebildete Winkelstück 26 ist in dem Ausführungsbeispiel mit einem
Abdeckblech 27 verkleidet. Der in ausgezogenen Linien dargestellte Z-Flansch 4a hat
etwa die Breite des U-Flansches 5a; in diesem Fall ist im Eckbereich die Breite der
beiden Stossfugen 6 gleich. Der Z-Flansch 4a kann aber auch die in Figur 2 gezeigte
Breite haben (siehe gestrichelte Darstellung); ausserdem kann die durch den Z-förmigen
Doppelbug 4 gebildete Stossfuge 6 noch durch ein Abdeckblech 27a verschlossen werden.
[0036] Figur 10 zeigt einen der Figur 9 vergleichbaren Horizontalschnitt, wobei jedoch die
beiden in Figur 9 dargestellten Vertikalprofile 23 zu einem einzigen Vertikalprofil
28 kombiniert sind. Dies weist in der Ebene der einen Fassadenseite C einen zur Seite
hin offenen Einchubschlitz 25 für den vertikalen Z-Flansch 4a einer in dieser einen
Ebene angeordneten Blechtafel 1 und in der Ebene der anderen Fassadenseite D zwei
zur Seite hin offene Einschubschlitze 29, 30 für den vertikalen U-Flansch 5a einer
in dieser anderen Ebene angeordneten Blechtafel 1 auf. In dem Ausführungsbeispiel
gemäss Figur 10 ist der U-Flansch 5a in den Einschubschlitz 29 eingeschoben, während
der andere Einschubschlitz 30 von einem Abdeckblech 27 verkleidet ist. Dadurch erhält
man in beiden Fassadenseiten C, D jeweils eine Stossfuge 6 gleicher Breite. Das Abdeckblech
27 kann, wie die strichpunktierte Darstellung zeigt, verschiedene Formen aufweisen.
[0037] Bei der in Figur 11 dargestellten Ausführungsform findet das gleiche Vertikalprofil
28 Verwendung. Jedoch wird hier der U-Flansch 5a in den Einschubschlitz 30 eingeschoben,
während der Z-Flansch 4a eine verringerte Breite aufweist. Dadurch erhält man in der
Fassadenseite C nur eine sehr schmale Stossfuge 6, in der Fassadenseite D aber überhaupt
keine Stossfuge im Eckbereich. Auch hier lässt sich die Stossfuge 6 in der Fassadenseite
C durch entsprechende Verbreiterung des Z-Flansches 4a verbreitern.
[0038] Um die Blechtafeln 1 gegen eine Horizontalverschiebung gegenüber der Unterkonstruktion
zu sichern, können die in Figur 2 angedeuteten und vorstehend erläuterten Blechschrauben
9 vorgesehen sein. Als Alternativlösung wäre es aber auch möglich, statt dessen in
der oberen Blechkante der Blechtafeln eine Einstauchung 9a vorzusehen (siehe gestrichelte
Darstellung in Figur 2), gegen die einer der Bolzen 2 seitlich anliegt. Eine andere
Lösung ist in Figur 3 gestrichelt dargestellt: Hier übergreift der Bolzen 2 mit einer
Rille 2a eine entsprechende Einstauchung 9a bzw. einen entsprechend nach innen abgebogenen
Rand der Blechtafel. Dabei könnte der Bolzen 2 anstelle der gestrichelt dargestellten
Rille 2a auch in leichter Schräglage zur Fassadenebene eingebaut sein.
1. Fassadenverkleidung mit Unterkonstruktion, bestehend aus an ihren Vertikalkanten
zur Unterkonstruktion hin abgekanteten Blechtafeln (1), die mit ihrem oberen Rand
an Bolzen (2) o.dergl. hängen, die in Vertikalprofilen (3) der Unterkonstruktion festgelegt
sind, wobei jede Blechtafel (1) an ihrer oberen Horizontalkante einen Z-förmigen Doppelbug
(4) und an ihrer unteren Horizontalkante einen U-förmigen Doppelbug (5) aufweist,
und wobei bei zwei in derselben Fassadenebene vertikal übereinander liegenden Blechtafeln
(1) der freie Flansch des Z-förmigen Doppelbugs (Z-Flansch 4a) der unteren Blechtafel
(1) den freien Flansch des U-förmigen Doppelbugs (U-Flansch 5a) der oberen Blechtafel
(1) untergreift und den Boden einer offenen horizontalen Stossfuge (6) bildet und
zwischen Blechtafel (1) und Unterkonstruktion jeweils eine Sicherung gegen Horizontalverschiebung
vorgesehen ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Jede Blechtafel (1) weist an ihrer einen Vertikalkante einen Z-förmigen Doppelbug
(4) und an ihrer anderen Vertikalkante einen U-förmigen Doppelbug (5) auf;
b) die Vertikalprofile (3) der Unterkonstruktion weisen einen zur Seite hin offenen
Einschubschlitz (7) auf, in den jeweils der vertikale Z- und U-Flansch (4a, 5a) zweier
in derselben Fassadenebene horizontal nebeneinander liegender Blechtafeln (1) eingeschoben
sind, wobei der den U-Flansch (5a) untergreifende Z-Flansch (4a) den Boden einer offenen
vertikalen Stossfuge (6) bildet;
c) jede Blechtafel (1) liegt mit ihrem oberen abgekanteten, zur Fassadenebene weisenden
Rand (8) auf den aus der Unterkonstruktion ragenden Bolzen (2) o.dergl. auf.
2. Fassadenverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder nicht
am Rand einer Fassadenebene angeordneten Blechtafel (1) die Höhe (z) des Z-Flansches
(4a) grösser ist als die Höhe (u) des U-Flansches (5a).
3. Fassadenverkleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung
gegen Horizontalverschiebung durch Blechschrauben (9) gebildet ist. die durch die
Blechtafel (1) in die Vertikalprofile (3) geschraubt sind.
4. Fassadenverkleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Blechtafel
(1) die Durchtrittslöcher für die Blechschrauben (9) als vertikale Schlitzlöcher (10)
ausgebildet sind.
5. Fassadenverkleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass für jede Blechtafel (1) zwei Bolzen (2) o.dergl. vorgesehen sind, die in den
beiden benachbarten Vertikalprofilen (3) der Unterkonstruktion gehalten sind.
6. Fassadenverkleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bolzen (2) o.dergl. gegen die Wirkung einer Feder (11) bündig in die Oberfläche
des zugeordneten Vertikalprofils (3) der Unterkonstruktion eindrückbar sind.
7. Fassadenverkleidung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Vertikalprofil (3) der Unterkonstruktion im Querschnitt angenähert U-förmig
ausgebildet ist, wobei beide U-Schenkel durch Kastenprofile (13) gebildet sind, während
der U-Steg (14) in Verbindung mit einem kurzen Parallelsteg (15) den Einschubschlitz
(7) bildet.
8. Fassadenverkleidung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass U-Steg (14) und
Parallelsteg (15) jeweils eine Anfasung (16) aufweisen.
9. Fassadenverkleidung nach Anpruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kastenprofil
(13) des Vertikalprofils (3) in seiner dem benachbarten Vertikalprofil zugewandten
Seitenwandung einen durchlaufenden Vertikalschlitz (17) aufweist und die Lagerung
für die Bolzen (2) sowie die Halterung für die Baukörper-Befestigung bildet.
10. Fassadenverkleidung nach Anspruch 6, 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Feder (11) blattförmig gebogen ist, mit ihrem Mittelabschnitt (18) formschlüssig
in eine Ringnut (19) des Bolzens (2) eingreift und sich mit ihren Enden an einem Steg
(20) des Vertikalprofils (3) der Unterkonstruktion abstützt.
11. Fassadenverkleidung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (11)
aus einem Stahldraht gebogen ist.
12. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich des Kreuzpunktes von vier Blechtafeln (1) im Vertikalprofil (3) der
Unterkonstruktion eine Öffnung (21) zum Durchstecken eines die benachbarten Bolzen
(2) o.dergl. eindrückenden Werkzeuges vorgesehen ist, und dass der vertikale Z-Flansch
(4a) jeder Blechtafel (1) eine diese Öffnung (21) freilegende Ausstanzung (22) aufweist.
13. Fassadenverkleidung nach einemder vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Unterkonstruktion im Rand- bzw. Eckenbereich der Fassade aus einem Vertikalprofil
(23) besteht, das im Querschnitt angenähert U-förmig ausgebildet ist, wobei der aussenliegende
U-Schenkel (24) den Rand- oder Eckenanschluss, der innenliegende U-Schenkel ein Kastenprofil
(13) und der U-Steg (14) in Verbindung mit einem kurzen Parallelsteg (15) einen Einschubschlitz
(25) für den vertikalen Z-Flansch (4a) einer Blechtafel (1) bilden.
14. Fassadenverkleidung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die aussenliegenden
U-Schenkel (24) der beiden zusammen einen Ekkenbereich bildenden Vertikalprofile (23)
über ein Winkelstück (26) miteinander verbunden sind.
15. Fassadenverkleidung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelstück
(26) mit einem Abdeckblech (27) verkleidet ist.
16. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die Unterkonstruktion in dem zwischen zwei Fassadenseiten (C, D) gebildeten Eckenbereich
aus einem Vertikalprofil (28) besteht, das in der Ebene der einen Fassadenseite (C)
einen zur Seite hin offenen Einschubschlitz (25) für den vertikalen Z-Flansch (4a)
einer in dieser einen Ebene angeordneten Blechtafel (1) und in der Ebene der anderen
Fassadenseite (D) zumindest einen zur Seite hin offenen Einschubschlitz (29, 30) für
den vertikalen U-Flansch (5a) einer in dieser anderen Ebene angeordneten Blechtafel
(1) aufweist.
1. Facade cladding with sub-construction, consisting of metal sheets (1) folded towards
the sub-construction at their vertical edges, which metal sheets hang at their upper
edges on bolts (2) or the like, which are fixed in vertical sections (3) of the sub-construction,
wherein each metal sheet (1) has a Z-shaped double bend (4) on its upper horizontal
edge and a U-shaped double bend (5) on its lower horizontal edge, and wherein, with
two metal sheets (1) lying vertically one above the other in the same facade plane,
the free flange of the Z-shaped double bend (Z-flange 4a) of the lower metal sheet
(1) engages under the free flange of the U-shaped double bend (U-flange 5a) of the
upper metal sheet (1), and forms the bottom of an open horizontal joint (6), and between
each metal sheet (1) and the sub-construction a securement against horizontal displacement
is provided, characterized by the following features:
a) each metal sheet (1) has on its one vertical edge a Z-shaped double bend (4) and
on its other vertical edge a U-shaped double bend (5);
b) the vertical sections (3) of the sub-construction comprise a push-in slot (7) open
to the side, into which are pushed each of the vertical Z- and U-flanges (4a, 5a)
of two metal sheets (1) lying horizontally adjacent in the same facade plane, wherein
the Z-flange (4a) engaging under the U-flange (5a) forms the bottom of an open vertical
joint (6);
c) each metal sheet (1) lies with its upper edge (8) folded towards the facade plane
on the bolts (2) or the like projecting from the sub-construction.
2. Facade cladding according to claim 1, characterized in that, for each metal sheet
(1) not arranged at the edge of a facade plane, the height (z) of the Z-flange (4a)
is greater than the height (u) of the U-flange (5a).
3. Facade cladding according to claim 1 or 2, characterized in that the securement
against horizontal displacement is formed by self-tapping screws (9) which are screwed
through the metal sheet (1) into the vertical sections (3).
4. Facade cladding according to claim 3, characterized in that the through-holes in
the metal sheet (1) for the self-tapping screws (9) are formed as vertical slots (10).
5. Facade cladding according to one of the preceding claims, characterized in that
two bolts (2) or the like are provided for each metal sheet (1), which bolts are retained
in the two neighbouring vertical sections (3) of the sub-construction.
6. Facade cladding according to one of the preceding claims, characterized in that
the bolts (2) or the like can be pressed in against the action of a spring (11) flush
in the surface of the corresponding vertical (3) of the sub-construction.
7. Facade cladding according to one of the preceding claims, characterized in that
the vertical section (3) of the sub-construction is formed approximately U-shaped
in cross-section, both U-arms being formed by box sections (13) while the U-web (14)
forms the push-in slot (7) in conjunction with a short parallel web (15).
8. Facade cladding according to claim 7, characterized in that the U-web (14) and
parallel web (15) each have a chamfer (16).
9. Facade cladding according to claim 7 or 8, characterized in that each box section
(13) of the vertical section (3) has a continuous vertical slot (17) in its side wall
facing the adjacent vertical section and forms the mounting for the bolts (2) as well
as the holder for the fixing to the building member.
10. Facade cladding according to claim 6, 7, 8 or 9, characterized in that the spring
(11) is bowed in leaf-form, interlocks with its middle section (18) in an annular
groove (19) of the bolt (2) and bears with its ends on one web (20) of the vertical
section (3) of the sub-construction.
11. Facade cladding according to claim 8, characterized in that the spring (11) is
bent from a steel wire.
12. Facade cladding according to one of claims 6 to 11, characterized in that, in
the region of the crossing point of four metal sheets (1) there is provided in the
vertical section (3) of the sub-construction an opening (21) for the passage of a
tool pressing in the adjacent bolts (2) or the like, and in that the vertical Z-flange
(4a) of each metal sheet (1) has a cut-out (22) exposing this opening (21).
13. Facade cladding according to one of the preceding claims, characterized in that
the sub-construction consists in the edge or corner region of the facade of a vertical
section (23) which is formed approximately U-shaped in cross-section, the outer lying
U-arm (24) forming the edge or corner connection, the inner lying U-arm forming a
box-section (13) and the U-web (14) forming a push-in slot (25) for the vertical Z-flange
(4a) of a metal sheet (1) in conjunction with a short parallel web (15).
14. Facade cladding according to claim 13, characterized in that the outer lying U-arms
(24) of the two vertical sections (23) together forming a corner region are connected
together by an angle bracket (26).
15. Facade cladding acording to claim 14, characterized in that the angle bracket
(26) is covered with a metal cover sheet (27).
16. Facade cladding according to one of claims 1 to 12, characterized in that the
sub-construction in the corner region formed between two facade sides (C, D) consists
of a vertical section (28) which has in the plane of the one facade side (C) a push-in
slot (25) open to the side for the vertical Z-flange (4a) of a metal sheet (1) arranged
in this one plane and in the plane of the other facade side (D) at least one push-in
slot (29, 30) open to the side for the vertical U-flange (5a) of a metal sheet (1)
arranged in this other plane.
1. Habillage de façade à infrastructure, constitué de feuilles de tôle (1) repliées
vers l'infrastructure au niveau de leurs bords verticaux et suspendues par leurs bords
supérieurs à des goujons (2) ou à des organes analogues qui sont fixés dans les profilés
verticaux (3) de l'infrastructure, dans lequel chaque feuille de tôle (1) présente,
à son bord horizontal supérieur, une double pliure en Z (4) et à son bord horizontal
inférieur une double pliure en U (5), et dans lequel, pour deux feuilles de tôle (1)
disposées verticalement l'une au-dessus de l'autre dans le même plan de la façade,
l'aile libre de la double pliure en Z (aile de Z 4a) de la feuille de tôle inférieure
(1) est sous-jacente à l'aile libre de la double pliure en U (aile de U 5a) de la
feuille de tôle (1) supérieure et forme le fond d'un interstice de joint horizontal
creux (6) et une protection contre un déplacement horizontal est chaque fois prévue
entre la feuille de tôle (1) et l'infrastructure, caractérisé par les particularités
suivantes:
a) chaque feuille de tôle (1) présente, à l'un de ses bords verticaux, une double
pliure en Z (4) et, à l'autre de ses bords verticaux, une double pliure en U (5);
b) les profilés verticaux (3) de l'infrastructure présentent une fente d'insertion
(7) ouverte latéralement, dans laquelle sont insérées respectivement l'aile de Z et
l'aile de U (4a, 5a) de deux feuilles de tôle (1) disposées horizontalement l'une
à côté de l'autre dans le même plan de la façade, l'aile de Z (4a) sous-jacente à
l'aile de U (5a) formant le fond d'un interstice de joint vertical creux (6);
c) chaque feuille de tôle porte par son bord supérieur (8) replié vers le plan de
la façade sur le goujon (2) ou l'organe analogue faisant saillie sur l'infrastructure.
2. Habillage de façade suivant la revendication 1, caractérisé en ce que pour chaque
feuille de tôle (1) qui n'est pas disposée au bord d'un plan de la façade, la hauteur
(z) de l'aile de Z (4a) est supérieure à la hauteur (u) de l'aile de U (5a).
3. Habillage de façade suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la protection
contre le déplacement horizontal est assurée par des vis à tôle (9) qui sont vissées
à travers les feuilles de tôle (1) dans les profilés verticaux (3).
4. Habillage de façade suivant la revendication 3, caractérisé en ce que les trous
prévus dans la feuille de tôle (1) pour les vis à tôle (9) ont la forme de boutonnières
verticales (10).
5. Habillage de façade suivant l'un quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que pour chaque feuille de tôle (1) sont prévus deux goujons ou organes analogues
qui sont retenus dans les deux profilés verticaux (3) voisins de l'infrastructure.
6. Habillage de façade suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que les goujons (2) ou organes analogues peuvent être repoussés dans la surface
du profilé vertical (3) associé de l'infrastructure jusqu'au ras de celle-ci, à l'encontre
de la sollicitation d'un ressort (11).
7. Habillage de façade suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le profilé vertical (3) de l'infrastructure a, en coupe, à peu près la forme
d'un U, les deux ailes du U étant formées par des profilés en caisson (13) et l'âme
du U (14) formant, en association avec une courte nervure parallèle (15), la fente
d'insertion (7).
8. Habillage de façade suivant la revendication 7, caractérisé en ce que l'âme du
U (14) et la nervure parallèle (15) présentent chacune un chanfrein (16).
9. Habillage de façade suivant la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que chaque
profilé en caisson (13) du profilé vertical (3) présente, dans sa paroi orientée vers
le profilé vertical voisin, une fente verticale continue (17) et forme de logement
pour les goujons (2) ainsi que le support pour le dispositif de fixation du corps
du bâtiment.
10. Habillage de façade suivant la revendication 6, 7, 8 ou 9, caractérisé en ce que
le ressort (11) est formé par pliage en forme de lame, s'engage par sa section médiane
(18) avec épousement de forme dans une gorge annulaire (19) du goujon (2) et prend
appui, par ses extrémités, sur une partie d'aile (20) du profilé vertical (3) de l'infrastructure.
11. Habillage de façade suivant la revendication 8, caractérisé en ce que le ressort
(11) est formé par pliage d'un fil d'acier.
12. Habillage de façade suivant l'une quelconque des revendications 6 à 11, caractérisé
en ce que, dans la zone de croisement de quatre feuilles de tôle (11), est prévue,
dans le profilé vertical (3) de l'infrastructure, une ouverture (21) permettant le
passage d'un outil repoussant les goujons (2) ou organes analogues voisins, et l'aile
de Z verticale (4a) de chaque feuille de tôle (1) présente une découpe (22) dégageant
cette ouverture (21).
13. Habillage de façade suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que, dans les zones respectivement des bords et des angles de la façade, l'infrastructure
est constituée d'un profilé vertical (23) qui, en coupe, a approximativement la forme
d'un U, l'aile extérieure (24) du U formant l'élément de jonction de bord ou d'angle,
l'aile intérieure du U formant un profilé en caisson (13) et l'âme (14) du U formant,
en association avec une courte nervure parallèle (15), une fente d'insertion (25)
pour l'aile de Z (4a) verticale d'une feuille de tôle (1).
14. Habillage de façade suivant la revendication 13, caractérisé en ce que les ailes
extérieures (24)
du U des deux profilés verticaux (23) formant ensemble une zone d'angle sont reliées
l'une à l'autre par l'intermédiaire d'une cornière (26).
15. Habillage de façade suivant la revendication 14, caractérisé en ce que la cornière
(26) est coiffée d'une tôle de recouvrement (27).
16. Habillage de façade suivant l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé
en ce que, dans la zone d'angle formée entre deux côtés de façade (C, D), l'infrastructure
est constituée d'un profilé vertical (28) qui, dans le plan de l'un des côtés de façade
(C), présente une fente d'insertion (25) ouverte latéralement et destinée à l'aile
de Z verticale (4a) d'une feuille de tôle (1) disposée dans ce premier plan et, dans
le plan de l'autre côté de façade (D), présente au moins une fente d'insertion (29,
30) ouverte latéralement et destinée à l'aile de U verticale (5a) d'une feuille de
tôle disposée dans cet autre plan.