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EP 0 182 114 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.08.1988 Patentblatt 1988/31 |
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Anmeldetag: 19.10.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: C25B 9/00 |
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Elektrolyseapparat mit horizontal angeordneten Elektroden
Electrolysis apparatus with horizontally positioned electrodes
Appareil d'électrolyse à électrodes disposées horizontalement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
26.10.1984 DE 3439265
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.05.1986 Patentblatt 1986/22 |
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Patentinhaber: HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT |
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65926 Frankfurt am Main (DE) |
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Erfinder: |
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- Staab, Rudolf, Dr.
D-6233 Kelkheim (Taunus) (DE)
- Bergner, Dieter, Dr.
D-6233 Kelkheim (Taunus) (DE)
- Hannesen, Kurt
D-6233 Kelkheim (Taunus) (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 104 137 GB-A- 1 534 834 US-A- 4 108 752
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DE-A- 2 909 640 US-A- 3 288 644
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Elektrolyseapparat zum Herstellen von Chlor aus wässrigen
Alkalihalogenidlösungen, der mindestens eine Elektrolysezellp aufweist, deren Anode
und Gasdiffusionskathode horizontal und durch eine Trennwand voneinander getrennt
in einem Gehäuse aus zwei Halbschalen angeordnet und über ihre Ränder mit den Halbschalen
mechanisch und elektrisch leitend verbunden sind, wobei das Gehäuse mit Einrichtungen
zum Zuführen der Elektrolyseausgangsstoffe und zum Abführen der Elektrolyseprodukte
versehen ist.
[0002] Beim Betreiben von Elektrolysezellen mit vertikal angeordneten Gasdiffusionskathoden
besteht die Gefahr, dass die Sauerstoff verzehrenden Kathoden bedingt durch den hydrostatischen
Druck der Lauge, am unteren Ende elektrolytdurchlässig und am oberen Ende gasdurchlässig
werden. Dieser Effekt macht sich umso mehr bemerkbar, je grösser die Bauhöhe einer
Zelle ist. Eine weitere Schwierigkeit beim Betreiben von Elektrolysezellen mit Gasdiffusionskathoden
besteht in der Stromzuführung zur sauerstoffverzehrenden Kathode. Da die Elektrode
zur Vermeidung des «Ertrinkens» mit einem Kunststoff, z.B. Polytetrafluorethylen,
hydrophobiert sein muss, ist es nicht möglich, solche Kathoden in den Kathodenraum
einzuschweissen. Das Hydrophobierungsmittel würde unter diesen Bedingungen abbrennen.
Dabei entstünden Leckstellen in der Kathode, so dass diese elekrolyt- und gasdurchlässig
würde. Gerade die Dichtigkeit der Gasdiffusionskathode ist jedoch eine entscheidende
Voraussetzung für das Betreiben von Elektrolyseuren mit solchen Elektroden. In der
Praxis bedeutet dies, dass die Kontaktierung der Gasdiffusionskathoden durch Anpressen
an eine Stromzuführung erfolgen muss. Hierbei treten insbesondere bei flächenförmiger
Stromversorgung hohe Übergangswiderstände auf. Die Folge davon ist, dass es praktisch
unmöglich ist, grosse Elektrolysezellen von 1M2 aktiver Fläche und mehr mit Gasdiffusionskathoden
zu betreiben.
[0003] Es bestand daher die Aufgabe, eine Elektrolysezelle zu entwickeln, die es erlaubt,
bei grosser Elektrodenfläche eine flächenförmige Stromzuführung und damit eine bipolare
Schaltungsweise des Elektrolyseurs zu gewährleisten, wobei die einzelnen Elektrolysezellen
aus möglichst wenig, einfachen und preiswerten Bauteilen bestehen und die Gasdiffusionskathode
optimal mit Elektolyt und Sauerstoff versorgt werden kann, und weder Elektrolyt noch
Gas durch die Kathode hindurch treten.
[0004] Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe dadurch, dass die Gasdiffusionskathode
flüssigkeitsdicht mit ihrer Halbschale verbunden ist und auf einer Stromzuführ- und
-verteileinrichtung aufliegt, die zwischen Halbschale und Kathode angeordnet ist,
die Trennwand zwischen einer zwischen den Rändern der Halbschalen umlaufenden Dichtung
und einem dazu parallel angeordneten Rahmen eingeklemmt ist und sich kathodenseitig
auf einem Abstandhalter abstützt, der auf der Kathode aufliegt und durch den Rahmen
gehalten wird und der Rahmen einen Zu- und Ablauf für den Katholyten aufweist.
[0005] Als Anodenmaterial eignet sich Titan, das mit einem Oxid oder Mischoxid der Metalle
der VIII. Gruppe des Periodensystems aktiviert ist. Die Diffusionskathode kann aus
einem Stromkollektor aus Nickelgewebe bestehen, welches mit einem porösen, kolloidalen
Silberkatalysator, der auf Polytetrafluorethylen abgeschieden ist, beschichtet ist,
und auf der Laugeseite eine hydrophile Schicht besitzt.
[0006] Der Vorteil der erfindungsgemässen Anordnung ist darin zu sehen, dass ein extrem
dünner Laugefilm im Kathodenraum ausreicht. Daraus ergibt sich ein niedriger hydrostatischer
Laugedruck, bei dem nur eine sehr geringe, meist vernachlässigbare Laugemenge durch
die Kathode hindurchtritt. Da also keine Lauge aus dem Gasraum ausgetrieben werden
muss, kann die Zelle mit der stöchiometrischen Sauerstoffmenge betrieben werden. Des
weiteren genügt wegen des geringen Laugedruckes auch ein niedriger Gasdruck, um die
Dreiphasengrenzfläche Gas-Elektrolyt- und Katalysator innerhalb der Kathode einzustellen.
Auf der Anodenseite wird durch die rasche Entmischung von Chlor und Anolyt der Chlorblaseneffekt
stark reduziert. Bei horizontaler Anordnung wird mit Hilfe des Abstandshalters (Spacer)
auch im Gegensatz zur vertikalen Anordnung der Elektroden vermieden, dass sich die
relativ flexiblen Gasdiffusionskathoden verbiegen und sich an unterschiedlichen Stellen
unterschiedliche Elektrodenabstände (beispielsweise durch Ausbeulen der Kathode aufgrund
des Laugedrucks) einstellen, was zu einer ungleichmässigen Stromverteilung führen
wird.
[0007] Die Erfindung soll nun anhand der Figur näher erläutert werden. Sie zeigt einen Elektrolyseapparat
bestehend aus drei Elektrolysezellen mit Gasdiffusionskathoden 11, die völlig unabhängig
voneinander sind und über Kontaktpunkte oder Kontaktstreifen 20 miteinander elektrisch
leitend verbunden sind. Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt in der Servicefreundlichkeit
der Konstruktion bei Schadstellen an einer Zelle. Durch Lockerung des Anpressdruckes
kann die schadhafte Zelle aus dem Zellenverband entfernt werden und anschliessend
kann sofort nach Wiedereinstellung des Anpressdruckes die Elektrolyse mit den verbleibenden
Zellen wieder aufgenommen werden.
[0008] Die Halbschalen 1 und 8, deren Ränder als Flansche 2 und 9 ausgebildet sind, tragen
die Anode 3 und die Gasdiffunsionskathode 11. Die Anodenschale 1 kann aus Titanmetall
oder einer Titanlegierung bestehen. Die Anode 3, die ebenfalls aus Titan bestehen
kann, das mit einem Edelmetalloxid aktiviert ist, ist über einen Anodenstromleiter
4, der beispielsweise in Form eines Titanwellbandes ausgebildet sein kann, mit der
Anodenhalbschale 1 elektrisch leitend verbunden. Über eine Zuleitung 5 wird der Anodenraum
6 mit Elektrolyt, beispielsweise gesättigter Natriumchloridlösung, versorgt. Die Abführung
des gebildeten Chlors und der abgereicherten Sole erfolgt über das Rohr 7. Für die
Kathodenhalbschale 8 kann Normalstahl, Edelstahl oder Nickel aber auch Titanmetall
verwendet werden; letzteres insbesondere deshalb, weil in der Elektrolysezelle kein
Wasserstoff produziert wird und somit die H
2-Versprödung des Titans nicht einsetzen kann. In der Kathodenhalbschale 8 befindet
sich der Kathodenstromleiter 10 als Stromzuführ-und -verteileinrichtung, der in Form
eines Wellbandes ausgestaltet sein kann und aus dem gleichen Material wie die Kathodenhalbschale
besteht. Der Kathodenstromleiter 10 trägt die Gasdiffusionskathode 11 und verbindet
diese elektrisch leitend mit der Kathodenhalbschale 8. Die Gasdiffusionskathode 11
besteht bevorzugt aus einem Elektrokatalysator auf Metallbasis, wie er beispielsweise
in der EP-A-141 142 beschrieben ist, da eine solche Elektrode auch in einfacher Weise
mit dem Kathodenstromleiter verschweisst oder verlötet werden kann. Die Gasdiffusionskathode
wird am äusseren Rand mit der Kathodenhalbschale 8 ebenfalls durch Löten, Schweissen
oder Kleben mit einem elektrisch leitfähigen Kleber verbunden und gleichzeitig abgedichtet,
so dass unterhalb der Kathode der Gasraum 12 gebildet wird. In diesen wird über eine
Zuleitung 13 ein sauerstoffhaltiges Gas, beispielsweise elementarer Sauerstoff, Luft
oder an Sauerstoff angereicherte Luft eingespeist. Die Entsorgung überschüssigen Sauerstoffs
oder an Sauerstoff verarmter Luft erfolgt über das Rohr 14. Über dieses Rohr 14 kann
auch eventuell anfallendes Kondensat abgeführt werden.
[0009] Auf dem Flansch 9 der Kathodenhalbschale 8 liegt ein umlaufender Rahmen 17 aus einem
laugenbeständigen Material, der mit Zufuhrleitung 18 für Dünnlauge und Abführleitung
19 für die Starklauge versehen ist. Bevorzugtes Material ist Polytetrafluorethylen,
da dadurch auch die Abdichtung gegenüber der Kathodenhalbschale gewährleistet ist.
Durch den Rahmen 17, die Trennwand 15 und die Kathode 11 wird der Laugenraum definiert.
In diesem befindet sich zweckmässigerweise ein Abstandshalter 21 aus einem laugenbeständigen
Kunststoff, der einen konstanten Abstand zwischen Gasdiffusionskathode 11 und Trennwand
15, beispielsweise einer Kationenaustauschermembran, einstellt. Gegenüber der Anodenschale
1 ist die Trennwand 15 mittels einer Dichtung 16 abgedichtet. Die Halbschalen können
mittels in Büchsen aus elektrisch isolierendem Material geführten Schrauben an den
Flanschen miteinander verbunden werden (nicht gezeigt). Dies macht die Zelle besonders
service- und wartungsfreundlich. Es ist aber auch möglich, die Einzelteile der Zelle
übereinander zu stapeln und nach Art einer Filterpresse zusammenzudrücken. Um einen
besseren Stromübergang von Zelle zu Zelle zu ermöglichen, können die Aussenseiten
beider Halbschalenwände oder auch nur eine Halbschalenwand mit Kontaktpunkten oder
Kontaktstreifen 20 aus einem elektrisch leitfähigen Material versehen sein. Über Zuganker
oder andere Pressvorrichtungen werden schliesslich die zu einem Elektrolyseapparat
zusammengestellten Zellen zusammengepresst (nicht dargestellt). Die Stromzuführungen
sind mit Plus und Minus gekennzeichnet. Die Anode 3 kann auf der Trennwand 15 aufliegen.
[0010] Eine Elektrolysezelle gemäss obiger Beschreibung wurde mit einer Gasdiffusionskathode
auf Basis kolloidalen Silbers und einer Titananode so in Betrieb genommen, dass die
Titananode über der Gasdiffusionskathode zu liegen kam. Die aktive, mit elementarem
Sauerstoff bespülte Kathodenoberfläche betrug 0,2 m
2. Die Zelle war mit einer Kationenaustauschermembran des Typs Nafion° 90 209 ausgerüstet.
Bei einer Stromdichte von 3 ka/m
2 arbeitet die Elektrolysezelle mit einer Zellspannung von 2,17 V, wobei 1550 kwh/t
NaOH an elektrischer Energie verbraucht werden. Die Zelle wird bei 90°C mit der stöchiometrischen
Menge an Sauerstoff betrieben; es wird 33 Gew.-%ige Natronlauge produziert.
1. Elektrolyseapparat zur Herstellung von Chlor aus wässriger Alkalichloridlösung,
der mindestens eine Elektrolysezelle aufweist, deren Anode und Gasdiffusionskathode
horizontal und durch eine Trennwand voneinander getrennt in einem Gehäuse aus zwei
Halbschalen angeordnet und über ihre Ränder mit den Halbschalen mechanisch und elektrisch
leitend verbunden sind, wobei das Gehäuse mit Einrichtungen zum Zuführen der Elektrolyseausgangsstoffe
und zum Abführen der Elektrolyseprodukte versehen ist, wobei die Kathode (11) flüssigkeitsdicht
mit ihrer Halbschale (8) verbunden ist und auf einer Stromzuführ- und -verteileinrichtung
(10) aufliegt, die zwischen Halbschale (8) und Kathode (11) angeordnet ist, die Trennwand
(15) zwischen einer zwischen den Rändern der Halbschalen (1,8) umlaufenden Dichtung
(16) und einem dazu parallel angeordneten Rahmen (17) eingeklemmt ist und sich kathodenseitig
auf einem Abstandshalter (21) abstützt, der auf der Kathode (11) aufliegt und durch
den Rahmen (17) gehalten wird und der Rahmen (17) einen Zu- und Ablauf (18, 19) für
den Katholyten aufweist.
2. Elektrolyseapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Anode (3)
eine Titananode verwendet wird, die mit einem Oxid oder Mischoxid der Metalle der
VIII. Gruppe des Periodensystems aktiviert ist.
3. Elektrolyseapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasdiffusionskathode
(11 ) aus einem Stromkollektor aus Nickelgewebe besteht, welches mit einem porösen,
kolloidalen Silberkatalysator, der auf Polytetrafluorethylen abgeschieden ist, beschichtet
ist und auf der Laugeseite eine hydrophile Deckschicht besitzt.
1. Electrolysis apparatus for the preparation of chlorine from aqueous alkali chloride
solution which comprises at least one electrolytic cell whose anode and gas diffusion
cathode are disposed horizontally and separatet from each other by a partition in
a housing consisting of two half shells and are connected by means of their edges
mechanically and in an electrically conducting manner to the half shells, the housing
being provided with devices for feeding in the electrolytic starting materials and
for removing the products of electrolysis, wherein the cathode (11) is connected in
a liquid-tight manner to its half shell (8) and is supported by a current supply and
distribution device (10) which is disposed between half shell (8) and cathode (11),
the partition (15) is clamped between a circumferential seal (16) between the edges
of the half shells (1, 8) and a frame (17) disposed parallel thereto and rests on
the cathode side on a spacer (21 which is supported on the cathode (11) and is held
by the frame (17) and the frame (17) contains an inlet and outlet (18, 19) for the
catholyte.
2. Electrolysis apparatus as claimed in claim 1, wherein a titanium anode, which is
activated with an oxide or mixed oxide of the metals of group VI of the periodic system
is used as anode (3).
3. Electrolysis apparatus as claimed in claim 1, wherein the gas diffusion cathode
(11) consists of a current collector of nickel mesh which is coated with a porous,
colloidal silver catalyst, which is deposited on polytetrafluoroethylene, and has
a hydrophilic covering coating on the lye side.
1. Appareil d'électrolyse pour la production de chlore à partir d'une solution aqueuse
de chlorure alcalin, qui comprend au moins une cellule d'électrolyse dont l'anode
et la cathode à diffusion gazeuse sont disposées horizontalement, séparées l'une de
l'autre par une paroi séparatrice, dans un boîtier formé de deux demi-coquilles, et
sont reliées mécaniquement et électriquement aux demi-coquilles par leurs bords, le
boîtier étant muni de dispositifs servant à acheminer les matières de départ de l'électrolyse
et à évacuer les produits de l'électrolyse, la cathode (11) étant relisée à sa demi-coquille
(8) par une liaison étanche aux liquides et reposant sur un dispositif d'amenée et
de distribution du courant (10) qui est disposé entre la demi-coquille (8) et la cathode
(11 ), la paroi séparatrice (15) étant serrée entre une garniture d'étanchéité périphérique
(16) qui s'étend entre les bords des demi-coquilles (1, 8) et un cadre (17) disposé
parallèlement à cette garniture, et s'appuyant, côté cathode, sur une entretoise (21)
qui repose sur la cathode (11) et est retenue par le cadre (17), et le cadre (17)
présente une arrivée et un départ (18, 19) pour le catholyte.
2. Appareil d'électrolyse selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise,
comme anode (3) une anode de titane qui est activée au moyen d'un oxyde ou d'un mélange
d'oxydes des métaux du groupe VIII de la classification périodique.
3. Appareil d'électrolyse selon la revendication 1, caractérisé en ce que la cathode
à diffusion gazeuse (11) est constituée par un collecteur de courant en toile de nickel
qui est enduite d'un catalyseur poreux à l'argent colloïdal, précipité sur du polytétrafluor-
éthylène, et présente une couche de recouvrement hydrophile sur le côté exposé à la
lessive.
