(57) Es handelt sich um ein Verfahren zum Verlegen von Gittergewebe oder dergl. zum Bewehren
von bitumengebundenen Decken von Straßen oder dergl., bei welchem nach Herstellung
eines Planums einer bituminösen Tragschicht eine zum Beispiel 200 m lange Bahn des
Gittergewebes auf das Planum verlegt wird, wobei der Anfang der auf einer quer zur
Fertigungsrichtung ausgerichteten Traghülse aufgewickelten Gewebebahn gegen das Planum
fixiert wird und die Gewebebahn unter Bewegung der Traghülse in Fertigungsrichtung
von der Traghülse abgewickelt wird und auf das verlegte Gittergewebe das Mischgut
zur Bildung der Decke mittels eines Deckenfertigers aufgebracht wird, wobei der mit
einem Fahrwerk ausgerüstete Deckenfertiger in Fertigungsrichtung hinter dem Fahrwerk
eine das Mischgut auf Fertigungsbreite verteilende und aufgebende Bohle und vor dem
Fahrwerk Schubrollen für die das Mischgut zum Deckenfertiger bringenden Lastkraftwagen
aufweist. Um ein einwandfreies, faltenloses Verlegen der Gewebebahn und ein möglichst
schnelles Fixieren der verlegten Bahn zu ermöglichen, wird die Gewebebahn während
der Fertigung der Decke von einer zwischen den Schubrollen und der Bohle des Deckenfertigers
befindlichen Traghülse abgewickelt und die Traghülse zusammen mit dem Deckenfertiger
in Fertigungsrichtung bewegt.
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