[0001] Die Erfindung betrifft eine Liege, insbesondere eine transportable Liege, zum Ruhen,
mit einem Gestell und einer zwischen dem Gestell aufgespannten Ruhefläche.
[0002] Transportable Liegen dieser Art sind bekannt und zwar sowohl mit einem festen Gestell
als auch mit einem klappbaren Gestell. Diese Liegen werden in der Regel nicht nur
zum Schlafen benutzt sondern auch zum Ruhen beim Sonnenbaden.
[0003] Insbesondere in südlichen Ländern ist in der Regel die Sonneneinstrahlung beim Sonnenbaden
derart intensiv, daß nicht nur Menschen mit empfindlicher Haut nach kurzer Zeit sich
mit einem Sonnenschirm oder dergleichen gegen die intensive Sonneneinstrahlung schützen
müssen, vielmehr haben auch Menschen mit verhältnismäßig unempfindlicher Haut das
Bedürfnis, sich nach einer bestimmten Zeit des Sonnens mit einem Schirm gegen weitere
Sonnenbestrahlung zu schützen. Wenn beispielsweise eine solche Liege zum Sonnenbaden
am Strand genutzt wird, ist der Benutzer bisher gehalten, zusätzlich einen Sonnenschirm
zu transportieren und diesen Sonnenschirm dann, wenn es erforderlich wird, aufzustellen
und aufzuspannen.
[0004] Gerade dann, wenn man beispielsweise am Strand Sonnenbaden will, ist es sehr nachteilig,
eine Vielzahl von Ausrüstungsgegenständen vom Quartier an den Strand zu transportieren
und auch noch einen geeigneten Ort dort auszuwählen, an dem sowohl die Liege als auch
der gesonderte Sonnenschirm standfest aufgebaut werden können. So ist es beispielsweise
bei verhältnismäßig steinigem Untergrund überhaupt nicht möglich, einen Sonnenschirm
im Untergrund zu befestigen, es sei denn, es wird noch ein gesonderter Sonnenschirmfuß
mittransportiert, was in der Regel nicht durchführbar oder mit zusätzlichen Schwierigkeiten
verbunden ist.
[0005] Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Art des Liegens und des gleichzeitigen Schutzes
gegen Sonne liegt darin, daß beispielsweise gesondert auf den Sonnenschirm geachtet
werden muß, da dieser als getrenntes Teil von der Liege leicht entwendet werden kann.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Liege zu schaffen, die es dem Benutzer
ermöglicht, sich beim Ruhen bzw. Sonnenbaden auf der Liege bei Bedarf gegen die Sonne
zu schützen, ohne daß ein gesonderter Sonnenschirm beim Transport bzw. Aufstellen
der Liege gehandhabt werden muß.
[0007] Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß im wesentlichen oberhalb
der Ruhefläche ein der Liege unmittelbar zugeordneter Sonnenschutz angeordnet ist.
[0008] Der Vorteil einer derartig ausgebildeten Liege besteht im wesentlichen darin, daß
der Benutzer der Liege ohne jede Mühe den Sonnenschutz so anordnen kann, daß die Sonnenstrahlen
seinen Körper bzw. bestimmte Körperteile nicht erreichen können, und der ein überführen
in eine zurückgezogene Stellung ermöglicht, wenn der Benutzer sich wiederum der Sonne
aussetzen möchte.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Sonnen schutz an einer am Gestell
der Liege befestigbaren Führung verschiebbar angeordnet, so daß der Benutzer der Liege,
sogar im auf ihr liegenden Zustand, den Sonnenschutz über sich ziehen oder in eine
zusammengefaltete bzw. zusammengeschobene Endstellung verschieben kann, so daß das
Sonnenbaden ungehindert durch einen Sonnenschutz vonstatten gehen kann.
[0010] Vorzugsweise besteht die Führung aus zwei stangenförmigen Führungselementen, zwischen
denen der Sonnenschutz verschiebbar aufgespannt ist. Diese Art der Ausbildung der
Führung ermöglicht eine problemlose Führung des eigentlichen Sonnenschutzes, der dann
aus einem textilen Gewebe oder auch aus einem Geflecht bestehen kann, so daß der Sonnenschutz
selbst keinerlei aufwendige eigenstabilisierende Eigenschaften zu haben braucht.
[0011] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Liege sind die Führungselemente
selbst biegbar ausgebildet und sind jeweils mit ihren vorderen und hinteren Ende am
Gestell im wesentlichen vorn und hinten lösbar befestigt. Die Führungselemente selbst
können dann im von der Liege gelösten Zustand in Form sich selbst ausrichtender Stangen
transportiert werden und können ggf. auch in Form teleskopartiger Stangen ausgebildet
sein.
[0012] Um die Befestigung der Führungselemente am Gestell zu erleichtern, sind vorteilhafterweise
am Gestell im wesentlichen um eine horizontale Achse schwenkbare Führungshalter vorgesehen,
so daß sich die Führungshalter nach dem Einstecken der stangenförmigen Führungselemente
um deren horizontale Achse drehend selbständig ausrichten können. Dadurch ist es
beispielsweise auch möglich, nicht nur biegbare stangenförmige Führungselemente darin
aufzunehmen, sondern auch vorgefertigte beliebig geformte Führungselemente, beispielsweise
solche, die zusammensetzbar oder aus einem Stück eine im wesentlichen U-förmige Form
haben. Bei unterschiedlich ausgebildeten Führungselementen braucht deshalb der Füh
rungshalter nicht unterschiedlich ausgebildet sein, da er gemäß dieser Ausführungsform
sich an die verschieden ausgebildeten Führungselemente ohne weiteres selbsttätig
anpassen kann.
[0013] Um den gemeinsamen Transport der Liege mit der Führung im allgemeinen bzw. in Form
von Führungselementen ausgebildeten Führungen zu ermöglichen, ist vorzugsweise im
Gestell im wesentlichen unterhalb der Ruhefläche ein Behälter angeordnet. Dieser
Behälter kann, der vorzugsweise auch verschließbar ist, nach dem Absetzen der Liege
am vorbestimmten Ort dann auch als Behälter zum Lagern von Wertgegenständen des Benutzers
der Liege verwendet werden, wenn dieser beispielsweise zum Baden ins Wasser geht
oder sich an anderem Orte als dem der Liege aufhalten will.
[0014] Der Behälter kann gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
in einem Bereich unterhalb einer relativ zur Ruhefläche verstellbaren Kopfstütze
angeordnet sein, wobei der Behälter relativ zum Gestell verschiebbar ist. Die Verschiebbarkeit
des Behälters relativ zum Gestell bei dieser Anordnung im Gestell ermöglicht es, daß
beispielsweise auf bekannte Weise am Gestell drehbar angelenkte und abgestützte
Kopfstützen zusammengeklappt werden können, wobei der unmittelbar unterhalb der Kopfstütze
angeordnete Behälter dann verschiebbar zum Gestell ausgebildet sein muß, um die Kopfstütze
zwischen ihren beiden extremen Auslenkungsmöglichkeiten bewegen zu können.
[0015] Vorteilhafterweise weist der Behälter eine Mehrzahl von Befestigungselementen auf,
mit denen dieser am Gestell lösbar befestigt ist. Grundsätzlich ist es aber auch denkbar,
die Befestigungselemente, mit denen der Behälter am Gestell befestigt ist, zwar verschiebbar
aber nicht lösbar auszubilden, insbesondere dann, wenn es erforderlich sein soll,
daß der Behälter unter keinen Umständen vom eigentlichen Gestell getrennt werden soll.
Eine derartige Ausführungsform wird sich in der Regel dann als vorteilhaft erweisen,
wenn das Gestell der Liege nicht klappbar ausgebildet ist.
[0016] Um den Behälter relativ zum Gestell auf einfache Weise verschiebbar zu befestigen,
weist das Gestell im Bereich des Behälters eine Mehrzahl von im wesentlichen gleich
zu einander beanstandeten Löchern auf, in die je ein Befestigungselement über einen
entsprechend ausgebildeten Stift lösbar eingreift. Es sei aber darauf hingewiesen,
daß diese vorzugsweise Ausführungsform des gestellseitig ausgebildeten Teils der
Befestigung des Behälters an ihm nicht die einzige mögliche Form ist. Vielmehr kann
auch das Befestigungselement in Form einer lösbaren Klemmbefestigung ausgebildet
sein, wobei das Befestigungselement klammerartig um das Gestell greift und beispielsweise
mit einem Befestigungsmittel in Form einer lösbaren Schraubverbindung mit dem Gestell
verbunden und von diesem gelöst werden kann.
[0017] Um die Liege, insbesondere dann, wenn diese in Form einer Klappliege ausgebildet
ist, leicht transportieren zu können, besteht der Behälter aus wenigstens zwei Teilschalen,
die ineinander verschachtelbar sind. Zum erleichterten Transport kann somit der Behälter
wesentlich verkleinert werden, ohne daß die beiden Teilschalen des Behälters dazu
voneinander gelöst werden müssen.
[0018] Um die Liege einerseits zwar sehr stabil auszubilden, andererseits aber die Liege
für einen leichten Transport auszubilden, so daß der Transport der Liege auch von
schwächeren Personen und Kindern ohne weiteres durchgeführt werden kann, besteht
das Gestell und/oder die Führung vorzugsweise aus rohrförmigem Profil. Dabei kann
das Gestell und/oder die Führung aus Metall oder auch aus Kunststoff oder auch aus
Kombinationen von metallischem und Kunststoffwerkstoff bestehen. Auch können Teile
oder die ganze Liege auch aus nicht rohrförmigem Profil bestehen, ggf. auch aus Vollmaterial.
Ebenfalls kann der Behälter schließlich aus gitter förmigem metallischem Werkstoff
aber auch aus gitterförmigem Kunstoffwerkstoff bestehen. Grundsätzlich ist es auch
möglich, den Behälter oder Teile des Behälters aus nicht gitterförmigem homogenem
Werkstoff, beispielsweise Metallblech oder auch aus einem tiefgezogenen oder arminierten
Kunststoffteil herzustellen, um beispielsweise eine unbefugte Zugriffmöglichkeit
zum Behälter zu verhindern.
[0019] Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die nachfolgenden schematischen Zeichnungen
anhand eines Ausführungsbeispieles eingehend beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 in der Seitenansicht eine Liege mit in Führungshaltern eingesteckten Führungselementen
und daran befestigtem Sonnenschutz,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Liege im zusammengeklapptem Zustand und ineinandergeschachteltem
Behälter in der Draufsicht,
Fig. 3a eine aufgeklappte Liege in der Stirnansicht,
Fig. 3b eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Liege unter Weglassung der
klappbaren Kopfstütze,
Fig. 4 die klappbare Kopfstütze in der Draufsicht,
Fig. 5 den zwischen zwei voneinander beabstandeten stangenförmigen Führungselementen
aufgespannten Sonnenschutz in der Draufsicht und
Fig. 6 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch das Gestell im Bereich der lösbaren
Befestigung des Behälters im Gestell.
[0020] Die Liege 10 besteht im wesentlichen aus einem Gestell 11, das bei dem in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem auf bekannte Weise ausgebildeten zusammenklappbaren
Liegengestell besteht. Zwischen zwei im wesentlichen längs verlaufenden parallel
voneinander beabstandeten Gestellträgern 110, 111 ist eine Ruhefläche 12 aufgespannt,
die aus beliebigem geeigneten Material bestehen kann, beispielsweise aus Segeltuch,
aus einem Kunststoff oder Korbgeflecht oder dergleichen. Die Liege 10 weist darüber
hinaus auf bekannte Weise ausgebildete Beine bzw. Stützen auf, mit denen die Liege
10 auf einem Untergrund 24 abgestellt werden kann.
[0021] Die Liege 10 weist darüber hinaus eine Führung 14 auf, die gemäß der Darstellung
von Figur 1 die Ruhefläche 12 bogenförmig überspannt und die einen relativ zur Führung
14 verschiebbaren Sonnenschutz 13 umfaßt, der in eine beliebige Stellung relativ
zur Ruhefläche 12 entsprechend dem Pfeil 25 in beiden Richtungen verschoben werden
kann.
[0022] Bei der in den Figuren dargestellten Ausführungsform der Liege 10 besteht die Führung
14 aus zwei voneinander beabstandeten Führungselementen 15, 16, die stangenförmig
und bogenförmig biegbar ausgebildet sind, vgl. insbesondere die Figuren 1 und 5. Die
stangenförmigen Führungselemente 15, 16 können in um Achsen 152, 153 und 162 und 163
drehbare Führungshalter 154, 155 und 164, 165 gesteckt werden, die entsprechende
Aufnahmelöcher aufweisen. Die Achsen 152, 153, 162, 163 sind im wesentlichen parallel
zur Ebene der Ruhefläche 12 ausgerichtet.
[0023] Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Führung 14 bzw.
sind die Führungselemente 15, 16 im an der Liege 10 befestigten Zustand im wesentlichen
halbkreisförmig gebogen. Es sei aber darauf hingewiesen, daß grundsätzlich jede
beliebige andere Form der Führung 14 bzw. der Führungselemente 15, 16 möglich ist,
beispielsweise eine U-förmige Form anstelle einer in Figur 1 dargestellten bogenförmigen.
[0024] Die dargestellte Liege 10 umfaßt ebenfalls eine Kopfstütze 18, die auf bekannte Weise
zwischen zwei vorbestimmten Endstellungen hin und her klappbar und ebenfalls auf
bekannte Weise in vorbestimmten Stellungen arretierbar ist. Bei dieser Ausführungsform
der Liege 10 befinden sich die Führungshalter 154, 164, die bei einer Liege 10 ohne
klappbare Kopfstütze 18 unmittelbar an den Gestellträgern 110, 111 befestigt sind,
an entsprechenden Enden der Kopfstütze 18, beispielsweise an den freien Enden bzw.
Schenkeln der beiden seitlichen Kopfstützenträger. Dadurch ist sichergestellt, daß
auch bei einer mit einer Kopfstütze 18 versehenen Liege 10 auch der unmittelbare Kopfstützenbereich
als Verlängerung der Ruhefläche 12 durch den Sonnenschutz 13, wenn dieser in eine
entsprechende Stellung zur Kopfstütze 18 verschoben worden ist, abgedeckt werden kann,
so daß sich der Benutzer der Liege 10 auch in seinem Kopfbereich vor unmittelbarer
Sonneneinstrahlung schützen kann.
[0025] Bei der dargestellten Ausführungsform der Liege 10 ist im wesentlichen unterhalb
der Ruhefläche 12 ein verschiebbarer Behälter 17 angeordnet. Ist die Liege 10 mit
einer Kopfstütze 18 versehen, ist der Behälter 17 vorzugsweise in einem Bereich unterhalb
der relativ zur Ruhefläche 12 verstellbaren Kopfstütze angeordnet. Der Behälter 17
kann fest mit dem Gestell 11 verbunden sein, er kann aber auch lösbar und/oder verschiebbar
am Gestell 11 angeordnet sein. Zur Befestigung des Behälters 17 am Gestell weist
dieser eine Mehrzahl von Befestigungselementen 19 auf. Die Befestigungselemente können
eine beliebige geeignete Form haben und können auch auf beliebige geeignete Weise
ausgebildet sein. Vorzugsweise sind die Befestigungselemente 19, vgl. die geschnittene
Darstellung von Figur 6, in Form von Spangen mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet,
wobei die Bogenlänge der spangenförmigen Befestigungselemente 19 etwas größer als
180 Grad ist, da dann das Befestigungselement 19, wenn es aus einem elastischen Werkstoff
hergestellt ist, über einen Gestellträger 110, 111 geschoben werden kann und sich
dann selbsttätig auf diesem hält.
[0026] Der Gestellträger 110, 111 kann im Bereich des Behälters 17 mit einer Mehrzahl von
in einem bestimmten Abstand zueinander befindlichen Löchern 20 versehen sein, in
die ein Befestigungselement 19 über einen entsprechend ausgebildeten Stift 21, vgl.
Figur 6, lösbar eingreift. Der Stift 21 ist auf beliebige Weise mit dem Befestigungselement
19, beispielsweise durch Klebung oder durch eine Schraubverbindung, verbunden. Der
Behälter 17 ist wiederum mit den Befestigungselementen, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
vier Befestigungselementen, auf beliebige Weise fest verbunden.
[0027] Grundsätzlich kann der Behälter 17 mit der Liege 10 an einem beliebigen Ort am Gestell
11 befestigt sein. Es hat sich jedoch gezeigt, daß es für den Benutzer der Liege
10 vorteilhaft ist, den Behälter 17 unmittelbar dort am Gestell 11 anzuordnen, wo
der Kopf des Benutzers zu liegen kommt. Dadurch ist auch eine unmittelbare Überwachung
des Behälters, beispielsweise während des Schlafens und Ruhens des Benutzers, möglich.
Die Notwendigkeit der Verschiebbarkeit des Behälters 17 relativ zum Gestell 11 ist
grundsätzlich nur dann nötig, wenn die Liege 10, wie schon erwähnt, eine Kopfstütze
18 aufweist, da durch die Verstellmechanik der Kopfstütze 18, insbesondere durch die
Stützstreben der Kopfstütze 18 zum Gestell 11, die verschiedene Stellungen zum Gestell
einnehmen kann, eine unterschiedliche Positionierung des Behälters 17 nötig ist.
[0028] Der Behälter 17 kann grundsätzlich aus einem beliebig geformten Behälter bestehen,
er besteht jedoch vorzugsweise gemäß der Darstellung in den Figuren aus zwei ineinander
verschachtelbaren Teilschalen 22, 23, die zum Transport der Liege 10 einfach zusammengeschoben
werden, vgl. die Darstel lung von Figur 2. Zu diesem Zweck weist eine der Teilschalen
22, 23 zwei im wesentlichen in das Behälterinnere hineinstehende Führungsstifte auf,
die zu beiden Seiten des Behälters angeordnet sind, während die andere Teilschale
zwei Langlochführungen 230 aufweist, die ebenfalls zu beiden Seiten dieser Teilschale
ausgebildet sind. Die Stifte 220 greifen in die ertsprechend ausgebildeten und positionierten
Langlochführungen 230 der anderen Teilschale. Auf diese Weise können zwar die beiden
Teilschalen 22, 23 ineinander zusammengeschoben und auseinandergezogen werden, beispielsweise
in eine Endstellung, wie sie in der Figur 1 dargestellt ist, die beiden Teilschalen
22, 23 können jedoch nicht ohne weiteres voneinander getrennt werden, so daß im Behälter
aufbewahrte Wertgegenstände während des Ruhens sicher verschlossen werden können,
wenn beispielsweise der Behälter mit einem verschließbaren Deckel versehen ist, der
ggf. mit einem gesonderten Schloß verschlossen werden kann.
[0029] Vorzugsweise kann die Liege 10 mit einer hier nicht dargestellten Sicherungseinrichtung
versehen sein, die beispielsweise ein akustisches und/oder optisches Signal liefert,
wenn die Liege vom Untergrund 24 durch Unbefugte angehoben wird.
[0030] Zum Transport der Liege 10 kann beispielsweise die Führung 14 bzw. können die Führungselemente
15, 16 und ebenfalls der Sonnenschutz 13 im Behälter 17 transportiert werden, wenn
beispielsweise die Führungselemente 15, 16 in Form von teleskopartig verschiebbarer
Stangen oder auseinandernehmbarer Stangen ausgebildet sind, die dann eine entsprechende
Teillänge haben, daß sie im Behälter 17 untergebracht werden können. Der Sonnenschutz
13 selbst kann auch aus beliebigem geeigneten Werkstoff bestehen, beispielsweise
aus einem Gewebematerial oder auch aus einem Kunststoffmaterial oder aus Kombinationen
dieser Materialien, um beispielsweise den Sonnenschutz 13 auch als kurzfristigen Schutz
vor Regen nutzen zu können. Auch ist die Länge des Sonnenschutzes 13 be liebig wählbar,
wobei darauf hingewiesen ist, daß die Darstellung in den Figuren einen verhältnismäßig
kurzen Sonnenschutz 13 zeigt, der zwischen den Führungselementen 15, 16 durch Abstandshalter
140, 141 auf gleichen Abstand gehalten, verschiebbar ist.
[0031] Das Gestell 11 und/oder die Führung 14 besteht aus rohrförmigem Profil, um bei hoher
Liegenstabilität ein geringes Gesamtgewicht zu erhalten. Das Gestell 11 und/oder die
Führung 14 kann aus Metall bestehen, sie kann jedoch auch aus geeignet ausgewähltem
Kunststoff bestehen oder auch aus beliebigen geeigneten Kombinationen dieser Werkstoffe.
Auch der Behälter 17, der gemäß der dargestellten Ausführungsform gitterförmig ausgebildet
ist, kann aus beliebigem Werkstoff, beispielsweise aus Metall oder Kunststoff oder
auch aus Kombinationen dieser Werkstoffe bestehen.
Bezugszeichenliste
[0032] 10 Liege
11 Gestell
110 Gestellträger
111 Gestellträger
12 Ruhefläche
13 Sonnenschutz
14 Führung
140 Abstandshalter
141 Abstandshalter
15 Führungselement
16 Führungselement
150 Führungselementende
151 Führungselementende
160 Führungselementende
161 Führungselementende
152 Achse
153 Achse
162 Achse
163 Achse
154 Führungshalter
155 Führungshalter
164 Führungshalter
165 Führungshalter
17 Behälter
18 Kopfstütze
19 Befestigungselement
20 Löcher
21 Stift
22 Teilschale
220 Stift
23 Teilschale
230 Langlochführung
24 Untergrund
25 Pfeil
1. Liege, insbesondere transportable Liege, zum Ruhen, mit einem Gestell und einer
zwischen dem Gestell aufgespannten Ruhefläche, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen
oberhalb der Ruhefläche (12) ein Sonnenschutz (13) angeordnet ist.
2. Liege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sonnenschutz (13) an einer
am Gestell (11) der Liege (10) befestigbaren Führung (14) verschiebbar angeordnet
ist.
3. Liege nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (14) aus zwei stangenförmigen
Führungselementen (15, 16) besteht, zwischen denen der Sonnenschutz (13) verschiebbar
aufgespannt ist.
4. Liege nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (15, 16)
biegbar ausgebildet sind und jeweils mit ihren vorderen und hinteren Enden (150,
151; 160, 161) am Gestell (11) im wesentlichen vorn und hinten lösbar befestigt sind.
5. Liege nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß am Gestell (11) im wesentlichen um eine horizontale Achse (152, 153; 162, 163)
schwenkbare Führungshalter (154, 155; 164, 165) vorgesehen sind.
6. Liege nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß im Gestell (11) im wesentlichen unterhalb der Ruhefläche (12) ein Behälter (17)
angeordnet ist.
7. Liege nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (17) in einem Bereich
unterhalb einer relativ zur Ruhefläche (12) verstellbaren Kopfstütze (18) angeordnet
ist, wobei der Behälter (17) relativ zum Gestell (11) verschiebbar ist.
8. Liege nach einem oder beiden der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Behälter (17) eine Mehrzahl von Befestigungselementen (19) aufweist, mit denen
dieser am Gestell (11) lösbar befestigt ist.
9. Liege nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (11) im Bereich
des Behälters (17) eine Mehrzahl von im wesentlichen gleich zueinander beabstandeten
Löchern (20) aufweist, in die ein Befestigungselement (19) über einen entsprechend
ausgebildeten Stift (21) lösbar eingreift.
10. Liege nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (17) aus wenigstens zwei Teilschalen (22, 23) besteht, die ineinander
verschachtelbar sind.
11. Liege nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gestell (11) und/oder die Führung (14) aus rohrförmigem Profil besteht.
12. Liege nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gestell (11) und/oder die Führung (14) aus Metall besteht.
13. Liege nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gestell (11) und/oder die Führung (14) aus Kunststoff besteht.
14. Liege nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (17) aus gitterförmigem metallischem Werkstoff besteht.