[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regenerierung von Gießereialtsand durch
thermische und mechanische Aufbereitung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und
betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 7.
[0002] In der Gießerei gibt es verschiedene Formsandsysteme, nämlich die, bei welchen anorganische
Binder, z. B. Ton, die anderen, bei welchen organische Binder, z. B. Kunstharz, und
darunter solche, bei welchen ein flüchtiges Lösungsmittel enthaltende Bindemittel
verwendet werden. Das letztgenannte Sandsystem dient hauptsächlich dem Maskenformverfahren
; das mit Kunstharz als Binder dient vorwiegend dem Kernformen ; und für die Bereiche
außerhalb des Kernes verwendet man vorwiegend Fertigsand mit Ton als Bindemittel.
[0003] Als Formsandsystem mit Ton bezeichnet man den Kreislauf, bei welchem der Fertigsand
in die Form gegeben wird, beim Gießen seine eigentliche Formarbeit leistet, nach dem
Ausleeren als Altsand abgegeben und wenigstens teilweise wieder mit Neusand, Bentonit,
Wasser und Kohlenstaub versetzt wird, so daß bei richtiger Dosierung und Mischen wieder
der ausgangsseitige Fertigsand erstellt wird.
[0004] Bei einem solchen Formsandsystem mit Ton, das in der heutigen Technik vielerorts
verwendet wird, besteht ein laufender Bedarf an Neusand. U. a. soll dieser Verluste
ausgleichen, zerstörten Sand ersetzen und dient auch der Herstellung von Kernen, die
Kunstharz als Binder enthalten. Die Verluste entstehen beim Ausleeren der Formen nach
dem Gießen, z. B. beim Putzen, Ausschlagen usw. Die Sandqualität für die Erstellung
der Kerne ist in der Regel höher als die für die Erstellung des anderen Fertigsandes
in den äußeren Formteilen, so daß häufig nach dem Gießen durch den Zerfall der eingelegten
Kerne bereits ein guter Ausgleich für die Verlustmenge an Sand im Formsandsystem mit
Ton gewährleistet ist.
[0005] Bei den bekannten Formsandsystemen mit Ton konzentriert sich daher der Bedarf an
Neusand immer mehr auf den Sand für die Kerne, d. h. Neusand mit hoher Qualität.
[0006] Bei den Gießereien werden erfahrungsgemäß heutzutage große Mengen Altsand als Abfall
nach dem Ausleeren der Formen auf Halde genommen, um einerseits den Überschuß durch
die Kernzufuhr auszugleichen und andererseits die Durchschnittsqualität des umlaufenden
Altsandes auf einem konstanten Wert zu halten.
[0007] Ziel der Fachleute und auch der vorliegenden Erfindung ist eine möglichst gute Aufbereitung
des Abfallsandes, um einen Neusand mit derart guter Qualität zu erhalten, daß damit
auch der Kern geformt werden kann, und es besteht ersichtlich ein großes wirtschaftliches
Interesse zur Aufbereitung des Abfallsandes, weil dessen Transport und Lagerung zusätzliche
Kosten erbringen.
[0008] Infolge der bekannten Wiederaufbereitungsanlage für Altsand und insbesondere der
laufenden Kernzufuhr im Formsandsystem wird die hierfür erforderliche Sandqualität
laufend ausreichend erreicht, so daß etwa eine Verbesserung oder Vergrößerung von
Wiederaufbereitungsanlagen für Sand mit der geringeren Qualität nicht mehr benötigt
werden. Wohl aber besteht Bedarf nach Neusand oder aufbereitetem Altsand mit der höheren
Qualität zur Erstellung der Kerne. Um diesen Sand mit der höheren Qualität zu erreichen,
genügt weder die mechanische noch die thermische Regenerierung von Altsand für sich,
sondern es wird eine Kombination von thermischer und mechanischer Aufbereitung von
Altsand erforderlich.
[0009] Solche Verfahren zur Regenerierung von Altsand durch thermische und mechanische Aufbereitung
sind an sich schon bekannt. So beschreibt beispielsweise die DE-OS-31 03 030 ein solches
Verfahren, bei welchem Altsand dosiert in einen Wirbelschichtofen gegeben und durch
Heißgase thermisch derart behandelt und erwärmt wird, daß das Feinkorn bereits abgetrennt
werden kann. In diesem Wirbelschichtofen wird der gesamte Altsand getrocknet, und
dem Ton bzw. Bentonit werden die Bindefähigkeit und Plastizität genommen. Die versprödeten,
um die Quarzkörner herumliegenden Bentonitkrusten werden nach Kühlung des thermisch
behandelten Sandgemisches gemäß dem bekannten Verfahren einer Prallmühle mit nachgeschaltetem
Sichter zugeführt. In dieser Prallmühle werden die festen Bindemittelreste oder Krusten
abgelöst und die Quarzkörner sozusagen blankgerieben, wobei im Sichter der abgeriebene
Feinstoff von den schwereren Quarzkörnern getrennt wird.
[0010] Bei hinreichend intensiver thermischer und nachgeschalteter mechanischer Behandlung
des Altsandes kann man mit diesem bekannten Verfahren tatsächlich eine dem Neusand
ähnliche höhere Qualität erhalten.
[0011] Nachteilig ist aber der hohe Energieaufwand der bekannten Anlage, der sich bei Untersuchungen
dadurch im wesentlichen ergibt, daß die gesamte Sandmenge im Wirbelschichtofen auf
bis etwa 870 °C erwärmt werden muß. Mit anderen Worten wird jedes Quarzkorn bis zum
Kern hin erwärmt. Dies ist auch schon deshalb verständlich, weil die Wärmeleitfähigkeit
des Quarzes höher als die der Bentonithülle ist. Um sicherzustellen, daß alle Binderbestandteile
bzw. Bentonithüllen um die Quarzkörner herum auch noch während der mechanischen Bearbeitung
die erforderliche Temperatur aufweisen, ist es notwendig, die Sandkörner in der getrennten,
vorherigen Aufheizstufe mit ihrer gesamten Masse (durch und durch) auf die erforderliche
Endtemperatur zu bringen. Dies aber bedeutet die Zufuhr einer nachteilig großen Wärmemenge.
[0012] Aus der, den Oberbegriff der Ansprüche 1 und 7 bildenden DE-A-23 07 773 sind ein
Verfahren und eine Vorrichtung bekannt, bei welchen Gußstücke und Formsand gemeinsam
in eine rotierende Trommel gegeben werden. Die auf den Sand einwirkende mechanische
Energie, die das Abreiben der Binderschichten am Sandkorn bewirken soll, rührt dabei
ausschließlich von den Rollbewegungen der Gußstücke her. Es gibt beispielsweise eine
Reihe von Gießereisandbindern, z. B. Kunstharze für das Maskenformverfahren, die eine
Entzündungstemperatur von 800 °C aufweisen. Zum Entfernen der Binderschicht ist es
erforderlich, den Sand auf diese Temperatur aufzuheizen. Umabhängig davon, ob diese
Temperatur durch die heißen Gußstücke selbst erzeugt wird, oder ob diese Temperatur
durch einen Brenner erzeugt wird, führt dies automatisch dazu, daß auch die Gußstücke
eine entsprechend hohe Temperatur annehmen bzw. nicht unterschreiten. Die Festigkeit
der Gußstücke ist in diesem Zustand außerordentlich gering.
[0013] Häufig bestehen die Formen aus einer Kombination von Formmasken mit Kunstharzbindung
und Füllmaterial mit Tonbindung. Der in dem Sand enthaltene Ton brennt bzw. schamottiert
bei Temperaturen über 600 °C. Um diesen schamottierten Ton von der Körnung der Sandoberfläche
abzureiben, sind außerordentlich hohe Prall-und Reibeffekte notwendig. Dazu muß der
Sand mit schnellaufenden Werkzeugen bearbeitet werden.
[0014] Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine Vorrichtung zur Generierung von Gießereialtsand zu schaffen, bei welchem
nicht nur ein Sand mit sehr guter Qualität erhalten wird, sondern darüberhinaus auch
noch weniger Energie verbraucht wird als bei bekannten Verfahren. Diese Aufgabe wird
dadurch gelöst, daß im wesentlichen nur die Binderhüllen erhitzt werden und während
dieser Erhitzung das Behandlungsgut unter Abrieb der Binderhüllen durch ein schnellaufendes
Zerkleinerungswerkzeug zerkleinert wird, wobei der Feinstanteil während dieser Aufbereitung
abgetrennt wird.
[0015] Im Gegensatz zu einigen bekannten Verfahren wird nicht getrennt eine thermische und
separat davon eine mechanische Behandlung vorgenommen, die man bis dahin in den meisten
Fällen für unabdingbar hielt, sondern während des Erhitzens des Behandlungsgutes wird
dieses zugleich verteilt und abgerieben. In anderer Betrachtungsweise erfolgt die
Zerkleinerung während der Erhitzung, so daß die Erhitzung einer stark bewegten Masse
durchgeführt wird, mit allen sich hieraus ergebenden Vorteilen.
[0016] Mikroskopisch betrachtet erklärt sich die Energieeinsparung mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren dadurch, daß nicht das gesamte Sandkorn einschließlich Binderhülle sondern
nur die Hülle erhitzt wird, so daß ersichtlich eine geringere Wärmemenge für die erforderliche
Mindestbehandlung des Altsandes ausreicht.
[0017] Vorzugsweise erfolgt die mechanische Aufbereitung bzw. Wiederaufbereitung des Altsandes
bei stürmischer Bewegung unter Erreichen von Reib- und Pralleffekten. In jedem Fall
der mechanischen Behandlung werden durch die Erwärmung frisch versprödete Hüllenteile
oder Binderanteile abgeschlagen und sind zum Entfernen bereit. Noch bevor die Wärme
in das Sandkorn eindringen kann, sozusagen schon während der Wärmezufuhr, erfolgt
der Abriebeffekt durch die gleichzeitige Zerkleinerung.
[0018] Geht man nach der Lehre der Erfindung gemäß der vorstehenden Merkmale vor, so hat
das Sandendprodukt erfahrungsgemäß nur eine Temperatur von 100° bis 400 °C, vorzugsweise
250° bis 300 °C. Ersichtlich handelt es sich im Mittel um eine wesentlich geringere
Wärmemenge, die zur thermischen Behandlung im Sinne der Erfindung zugeführt werden
muß im Vergleich zu der des bekannten Verfahrens.
[0019] Um den Wirkungsgrad des erfinderischen Verfahrens weiter zu steigern, werden während
der thermischen und mechanischen Aufbereitung die Feinstanteile abgetrennt. Da bei
diesem gleichzeitigen Abtrennen, z. B. durch Absaugen, der Feinststoffe laufend nur
noch die verbleibenden Teile aufzubereiten und thermisch zu behandeln sind, wird die
zu erwärmende Masse ersichtlich immer geringer unter Erhöhung des Wirkungsgrades.
Als Feinstanteil betrachtet man die Schlämmstoffe, deren Korndurchmesser in der Regel
geringer als 20 j.1.m ist.
[0020] Bei vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird bzw. werden während der
thermischen und mechanischen Aufbereitung die Temperatur und/oder der Reinheitsgrad
des in Aufbereitung befindlichen Sandgemisches gemessen, und das Meßergebnis wird
als Steuersignal zur Einstellung der Intensität des thermischen und/ oder mechanischen
Einwirkens auf das Sandgemisch verwendet. Die Feuchtigkeits- und Temperaturmessung
kann man berührungslos oder durch Fühler vornehmen und aus dem Meßsignal Schlüsse
für die Erstellung von Steuersignalen ziehen, die beispielsweise zur Leistungssteigerung
des Brenners oder Erhöhung der Drehzahl des Zerkleinerungswerkzeuges verwendet werden,
wobei andererseits aber auch eine Veränderung der Verweilzeit zweckmäßig sein kann.
[0021] Vorteilhaft ist es auch, wenn der Reinheitsgrad des in Aufbereitung befindlichen
Sandgemisches dadurch gemessen wird, daß eine Teilmenge des in Aufbereitung befindlichen
Sandgemisches entnommen und während des Aufbereitungsvorganges getrennt geprüft wird.
Bei der Probeentnahme kann man beispielsweise den Tongehalt in sehr kurzer Zeit mit
großer Genauigkeit feststellen. Wenn man diese Meß- bzw. Prüfergebnisse in Steuersignale
unwandelt, kann man die Leistung der Wärmezuführeinrichtungen oder der mechanischen
Aufbereitungswerkzeuge ebenso verändern wie die Verweilzeit bzw. Bearbeitungsdauer
des Behandlungsgutes. Solche Probenahmen können in kurzen Intervallen durchgeführt
werden, so daß man eine optimale Aufbereitung erreicht.
[0022] Der Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen Regenerierverfahrens kann bei der Bearbeitung
von Klumpen enthaltendem Altsand noch weiter dadurch verbessert werden, daß vor dem
thermischen und mechanischen Aufbereiten zum Zerkleinern großer Klumpen im Sandgemisch
bei geringerer als bei der bei der thermischen Aufbereitung erreichten Temperatur
eine Vorzerkleinerung erfolgt. Dann erhält man einen besseren Zugang der Wärmezufuhr
zu den einzelnen Bentonithüllen der Sandkörner, denen durch das erfindungsgemäße Verfahren
ein Thermoschock zugeführt wird, so daß die Hülle abspringt und als Feinanteil vorzugsweise
während der Aufbereitung sogleich abgesaugt wird.
[0023] Zweckmäßig ist es gemäß der Erfindung auch, wenn das Sandgemisch im Endstadium der
thermischen Aufbereitung mit einem ein flüchtiges Lösungsmittel enthaltenden oder
einem niedrig schmelzenden Bindemittel versetzt wird. Zwar ist diese Art der Umhüllung
der Sandkörner bereits bekannt, beispielsweise für das Maskenformverfahren. Bei den
bekannten Verfahren muß aber nach dem Aufbringen der das flüchtige Lösungsmittel enthaltenden
Bindemittel das Lösungsmittel durch nachträglich eingeführte Heißluft oder durch heiße
Gase erwärmt und zum Verdampfen gebracht werden. Durch die Maßnahmen gemäß der Erfindung
kann die von der Regenerierung noch vorhandene Wärme gleich dazu ausgenutzt werden,
um das Lösungsmittel beschleunigt zu verdampfen. Neben Binder mit Lösungsmittel werden
auch Binder in Pulverform mit niedrigem Schmelzpunkt, vorzugsweise unter 400 °C, eingesetzt.
Bei diesen Bindern wird bei herkömmlichen Verfahren ebenfalls Wärme zum Schmelzen
z. B. in Form von Heißluft zugeführt, während erfindungsgemäß die zum Schmelzen erforderliche
Wärme bereits in dem zu umhüllenden Sand enthalten ist. Beide Verfahren stellen eine
besonders gute Ausnutzung der vorhandenen Energie sicher. Im Gegensatz zu konventionellen
Anlagen, wo Erhitzen, Abreiben und Umhüllen in getrennten Maschinen erfolgt, kann
man erfindungsgemäß diese Bearbeitungen in ein und derselben Maschine durchführen,
wodurch Temperatur-und Zeitverluste, z. B. durch Transportwege, vermieden werden.
Der wärmetechnische Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen Verfahrens wird unter diesen
Bedingungen zusätzlich noch dadurch verbessert, daß die Wärme nicht erst von außen
mit den bekannten Verlusten einer Wärmeübertragung in das Sandkorn eingeleitet werden
muß, sondern bereits in diesem enthalten ist.
[0024] Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung weist ein in
einem Behälter mit hoher Drehzahl umlaufendes Zerkleinerungswerkzeug und Einrichtungen
für die Wärmezufuhr, vorzugsweise Brenner oder eine Gasleitung, und für das Abtrennen
der Feinstanteile, vorzugsweise Gebläse, auf und ist dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Brenner oder eine Gasleitung an dem gleichen Behälter vorgesehen ist, in welchem
auch das Zerkleinerungswerkzeug angeordnet ist. Das vorstehend beschriebene, sparsame
Regenerierverfahren gemäß der Erfindung läßt sich auf diese Weise mit einer sehr einfachen
Vorrichtung durchführen. Dadurch sind mit Vorteil Investitionsaufwand und Wartung
auch bei mit hohem Wirkungsgrad leistungsstark durchgeführtem Verfahren sichergestellt.
Der Einsatz des schnellaufenden bzw. mit hoher Drehzahl umlaufenden Zerkleinerungswerkzeuges
erlaubt die Schaffung einer großen Turbulenz im Behandlungsgut, die nicht nur für
die Absaugung nach dem Abschlagen der versprödeten Binderhüllen vorteilhaft ist. Die
Brennergasflamme oder die durch einen Ölbrenner erzeugten Heißgase können ein turbulent
bewegtes Aufbereitungsgut beaufschlagen, so daß mit großer Sicherheit gewährleistet
ist, daß die eingesetzte Wärme vornehmlich die Binderhülle beaufschlagt und für die
Versprödung sorgt, so daß der kurz danach folgende Aufschlag des thermisch vorbereiteten
Sandkornes auf das Zerkleinerungswerkzeug die gewünschte mechanische Bearbeitung erlaubt,
wonach der Feinstanteil abgetrennt ist und in zweckmäßiger Weise sogleich entfernt
wird.
[0025] Der oben erwähnte Thermoschock erfolgt dort, wo der Sand an der Brennerflamme bzw.
den heißen Gasen vorbeiläuft, und die versprödete Tonhülle kann kurzzeitig danach
in gewünschter Weise abgeschlagen werden.
[0026] Bei Verwendung eines allseitig mehr oder weniger dicht verschließbaren Behälters,
in welchem das Einwirken auf den Altsand eine gewisse Zeit lang erfolgt, kann das
Regenerierverfahren kontinuierlich oder chargenweise erfolgen. Bei Einsatz der bekannten
Prallmühlen ist die Bearbeitungs-oder Verweilzeit nur sehr kurz und beträgt in der
Regel nur wenige Sekunden. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die
Verweilzeit weit höher einstellbar, sie beträgt auch bei kontinuierlichem Betrieb
einige Minuten, wenn dies erwünscht ist. Der Chargenbetrieb kann besonders günstig
sein, weil dann Maschinen mit hoher Turbulenzerzeugung einsetzbar sind, eine hohe
mechanische Energie mit Intensität eingeleitet werden kann und dennoch die Verweilzeit
genauer einstellbar ist. Beispielsweise erlaubt die Qualität (der Reinheitsgrad) des
Endproduktes in der oben beschriebenen Weise die Steuermöglichkeit und genaue Einstellbarkeit
der Verweilzeit.
[0027] Vorteilhaft ist es erfindungsgemäß ferner, wenn der Brenner und/oder das Zerkleinerungswerkzeug
aus dem Behälter herausklappbar angebracht sind. Trotz der gleichzeitigen thermischen
und mechanischen Aufbereitung in ein und demselben Behälter können damit einfache,
gut zu handhabende und zu wartende Maschinen verwendet werden.
[0028] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn erfindungsgemäß die Achse des das Brenn-
bzw. Heißgas in den Behälter einführenden Rohres parallel zur Drehachse des Zerkleinerungswerkzeuges
liegt und das Gaseinführrohr im Abstand vom Zerkleinerungswerkzeug am Verschlußdeckel
des Behälters befestigt ist. Bei Verwendung eines Brenners ist es zweckmäßig, wenn
die Achsrichtung der Brennerflamme parallel zur Drehachse des Zerkleinerungswerkzeuges
liegt. Günstig ist die Verwendung von zylinderförmigen Behältern, in welchen die Aufbereitung
erfolgt, wobei die Behälterachse dann ebenfalls parallel zur Drehachse des Zerkleinerungswerkzeuges
und zur Brennerflamme liegt. An Stelle der Achsrichtung der Brennerflamme kann man
auch die Achsrichtung der strömenden Heißgase betrachten, weil es zweckmäßig ist,
die thermische Behandlung des Altsandes an einer Stelle im Behälter und die mechanische
Behandlung in gewissem Abstand davon an der anderen Stelle im Behälter vorzunehmen.
[0029] Besonders günstig ist es dabei, wenn erfindungsgemäß bei einem um eine winkelig zum
Lot angestellte Achse drehbar angetriebenen Behälter das Gaseinführrohr im unteren
Randbereich des Behälters befestigt ist. Es sind solche zylinderförmigen, drehbar
angetriebenen Behälter bei Aufbereitungs- und Mischmaschinen schon bekannt. Ihre Drehachse
ist unter einem Winkel zum Lot angestellt, beispielsweise 10° bis 60°, vorzugsweise
20 bis 50°-30° ist eine bei vielen Maschinen vorteilhaft und bewährte Neigung, wodurch
sich bei Draufsicht auf den Behälter ein unterer Bereich und ein oberer Bereich ergeben.
Im Falle der Benutzung von Wandabstreifern werden diese meistens im oberen Bereich
angeordnet, während erfindungsgemäß der Brenner oder ein Heißgasrohr im unteren Randbereich
des Behälters befestigt werden. Selbstverständlich endet das Brennergasausströmrohr
oder das Ölbrennerheißgasrohr im Abstand vom Behälterboden, und der Behälter hat Beschickungs-
und Entleerungsöffnungen, vorzugsweise im Deckel und Boden.
[0030] Zweckmäßig ist es erfindungsgemäß, wenn der Brenner oder die Gasleitung in Drehrichtung
des Behälters gesehen vor dem Zerkleinerungswerkzeug angeordnet ist. Hierdurch wird
erreicht, daß das Abreiben des Sandkornes stattfindet, bevor die Wärme in das Innere
des Sandkornes eindringen kann, denn nach der Erwärmung gelangt das Sandkorn auf kürzestem
Weg in kürzester Zeit in Eingriffsbereich des Zerkleinerungswerkzeuges. Damit wird
auch der Wirkungsgrad weiter verbessert.
[0031] Der Antrieb des Zerkleinerungswerkzeuges kann mit einer regelbaren Drehzahl erfolgen,
so daß eine Anpassung an die jeweilige Aufgabenstellung (z. B. Rückgewinnung verschiedener
Altsande oder Rückgewinnung für unterschiedliche Wiederverwendung) möglich ist. Die
Absaugung kann durch mindestens ein Rohr erfolgen, das in den Behälter der Zerkleinerungsmaschine
hineinragt. Das Rohr kann schwenkbar ausgebildet und in der Eintauchtiefe einstellbar
sein, um auf diese Weise die Absaugung an der günstigsten Stelle mit der gewünschten
Turbulenz durchzuführen.
[0032] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen. Es
zeigen :
Figur 1 teilweise schematisiert und im Schnitt die Seitenansicht einer Aufbereitungsmaschine
gemäß der Erfindung mit angesetztem Brenner,
Figur 2 eine Draufsicht auf die Maschine der Figur 1 in Richtung der Drehachse des
Zerkleinerungswerkzeuges,
Figur 3 eine ähnliche Ansicht wie Figur 1, jedoch mit der Ausführungsform mit herausklappbarem
Brenner und Zerkleinerungswerkzeug und
Figur 4 in ähnlicher Darstellung wie Figur 1 eine weitere andere Ausführungsform für
die Verwendung eines Ölbrenners.
[0033] Die Vorrichtung zum Regenerieren oder Wiederaufbereiten von Gießereialtsand weist
einen auf einem Bodengestell 15 befestigten Maschinenrahmen 6 auf, der einen drehbaren
Behälter 3 trägt, dessen Drehachse 16 unter einem Winkel von 25° gegen das Lot 17
angestellt ist. Dieser Behälter ist zylinderförmig mit zylindermantelförmiger Seitenwand,
die unten durch einen festen Boden 18 und oben durch einen stationär am Maschinenrahmen
6 befestigten Deckel 19 verschlossen ist. Angetrieben wird der Behälter 3 durch einen
Motor 13, der nur noch teilweise in den Figuren 1, 3 und 4 zu sehen ist.
[0034] Durch die winkelige Anstellung der Behälterdrehachse 16 ergibt sich ein oberer Bereich
im Inneren des Behälters 3, der sich in den Figuren jeweils rechts befindet, sowie
ein gegenüberliegend befindlicher unterer Bereich. Im oberen Bereich ist ein Wandabstreifer
mit Umlenker 14 am Deckel 19 befestigt, dessen Leitblech L-förmig (und über den Behälterboden
18 bogenförmig verlaufend) längs der Wandungen angeordnet werden kann. Außermittig
zur Drehachse 16 des Behälters 3 liegt die Drehachse 20 des Zerkleinerungswerkzeuges
4, die ebenso parallel zur Achse 16 liegt wie die Achse 21 der Brennerflamme 2 bzw.
Achse 21' der Heißgase 2'. Diese Achsen 21 bzw. 21' sind auch die der Gaseinführrohre
22 bzw. 22' des Brenners 1 einerseits bzw. der Heißgasleitung 12 andererseits.
[0035] Der Boden 18 des Behälters 3 ist durch einen Verschlußdeckel 5 verschließbar bzw.
dadurch zu öffnen, daß der Bodenverschlußdeckel 5 um die Drehachse 23 in Richtung
der strichpunktierten, gebogenen Linie 24 verschwenkt wird. Der Antrieb des Zerkleinerungswerkzeuges
4 erfolgt durch den Elektromotor 7. Der Antrieb des Bodenverschlußdeckels 5 ist ein
Hydraulikaggregat 8.
[0036] In Figur 2 sieht man von oben die Verschlußklappe 25 der darunter befindlichen und
nicht dargestellten Eingabeöffnung wobei die gebogene, gestrichelte Linie 14 den Wandabstreifer
und Materialumlenker veranschaulicht. An den Flansch 27 kann eine Feinstanteilabsaugeinrichtung
angeschlossen werden.
[0037] Man erkennt für die Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 3, daß die Achse 21 des
Brennerheißgaseinführrohres 22 im unteren Randbereich des Behälters 3 im Abstand vom
Zerkleinerungswerkzeug 4 angeordnet ist.
[0038] Im Falle der Ausführungsform der Figur 4 ist an Stelle des Brenners eine Heißgasleitung
12 mit dem Heißgaseinführrohr 22' vorgesehen, wobei die Heißgase durch die Brennkammer
11 erzeugt werden. Diese wiederum ist dem Ölbrenner 10 nachgeschaltet. Dadurch erreicht
man eine voll- . ständigere Verbrennung des Öls.
[0039] Wenn die Maschine aus der Funktionsstellung der Figuren 1 und 2 in die Wartungsstellung
bewegt werden soll, erfolgt die Schwenkung um das Schwenklager 9. Bei der Ausführungsform
der Figur 4 ist vorher die Heißgasleitung 12 vom Deckel 19 zu entfernen.
1. Verfahren zum Regenerieren von Gießereialtsand durch thermische und mechanische
Aufbereitung in ein und demselben Behälter (3) wobei das Behandlungsgut unter Erwärmung
mechanisch bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen nur die Binderhüllen
der Sandkörner erhitzt werden, indem das Behandlungsgut gleichzeitig erhitzt und unter
Abrieb der Binderhüllen durch ein schnellaufendes Zerkleinerungswerkzeug (4) zerkleinert
werden, wobei der Feinstanteil während dieser Aufbereitung abgetrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der thermischen
und mechanischen Aufbereitung die Feinstanteile abgesaugt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß während der thermischen
und mechanischen Aufbereitung die Temperatur und/oder der Reinheitsgrad des in Aufbereitung
befindlichen Sandgemisches gemessen wird/werden und das Meßergebnis als Steuersignal
zur Einstellung der Intensität des thermischen und/oder mechanischen Einwirkens auf
das Sandgemisch verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinheitsgrad des in
Aufbereitung befindlichen Sandgemisches dadurch gemessen wird, daß eine Teilmenge
des in Aufbereitung befindlichen Sandgemisches entnommen und während des Aufbereitungsvorganges
getrennt geprüft wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem
thermischen und mechanischen Aufbereiten zum Zerkleinern großer Klumpen im Sandgemisch
bei geringerer als der bei der thermischen Aufbereitung erreichten Temperatur eine
Vorzerkleinerung erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sandgemisch
im Endstadium der thermischen Aufbereitung mit einem ein flüchtiges Lösungsmittel
enthalten oder einem niedrig schmelzenden Bindemittel versetzt wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit
einem Behälter (3) und mit Einrichtungen (1, 12) für die Wärmezufuhr, vorzugsweise
ein Brenner (1) oder eine Heißgasleitung (12), dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Behälter (3) ein mit hoher Drehzahl um eine Drehachse umlaufendes Zerkleinerungswerkzeug
(4) und Einrichtungen für das Abtrennen der Feinstanteile, vorzugsweise Gebläse, vorgesehen
sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (1) und/oder
das Zerkleinerungswerkzeug (4) aus dem Behälter (3) herausklappbar angebracht sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (21,
21') des in das Brenn- (2) bzw. Heißgas (2') in den Behälter (3) einführenden Rohres
(22, 22') parallel zur Drehachse (20) des Zerkleinerungswerkzeuges (4) liegt und ein
Gaseinführrohr (22, 22') im Abstand vom Zerkleinerungswerkzeug (4) am Verschlußdeckel
(19) des Behälters befestigt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei
einem, um eine winkelig zu einem Lot (17) angestellte Achse (16) drehbar angetriebenen
Behälter (3) ein Gaseinführrohr (22, 22') im unteren Randbereich des Behälters (3)
befestigt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Brenner (1) oder die Gasleitung (12) in Drehrichtung des Behälters (3) gesehen vor
dem Zerkleinerungswerkzeug (4) angeordnet ist.
1. Process for the regeneration of foundry used sand by thermal and mechanical working
up in one and the same container (3), the material under treatment being agitated
mechanically, while heating, characterized in that essentially only the binder shells
of the sand grains are heated, in that the material under treatment is simultaneously
heated and comminuted by a high-speed comminuting tool (4) with abrading of the binder
shells, the very fine content being separated off during this working up.
2. Process according to claim 1, characterized in that the very fine contents are
removed with suction during the thermal and mechanical working up.
3. Process according to claim 1 or 2, characterized in that the temperature and/or
purity of the sand mixture being worked up is/are measured during the thermal and
mechanical working up, and the measurement result is used as a control signal for
adjusting the intensity of the thermal and/or mechanical action on the sand mixture.
4. Process according to claim 3, characterized in that the purity of the sand mixture
being worked up is measured by removing a portion of the sand mixture being worked
up and tested separately during the working up operation.
5. Process according to any one of claims 1 to 4, characterized in that before the
thermal and mechanical working up, precomminution is carried out at a temperature
lower than that reached during thermal working up, in order to comminute large lumps
in the sand mixture.
6. Process according to any one of claims 1 to 5, characterized in that a binder contain
(sic) a volatile solvent or a low-melting binder is added to the sand mixture in the
final stage of the thermal working up.
7. Device for carrying out the process according to any one of claims 1 to 6 with
a container (3) and with equipment (1, 12) for supplying heat, preferably a burner
(1) or a hot gas line (12), characterized in that a comminuting tool (4) which rotates
at a high speed of rotation around a rotational axis and equipment for separating
off the very fine contents, preferably a fan, are provided in the container (3).
8. Device according to claim 7, characterized in that the burner (1) and/or the comminuting
tool (4) are located so that they can be folded out of the container (3).
9. Device according to claim 7 or 8, characterized in that the axis (21, 21') of the
pipe (22, 22') introducing fuel gas (2) or hot gas (2') into the container (3) lies
parallel to the rotational axis (20) of the comminuting tool (4) and a gas inlet pipe
(22, 22') is fixed to the closing cover (19) of the container at a distance from the
comminuting tool (4).
10. Device according to either of claims 7 and 8, characterized in that in the case
of a container (3) driven in rotation around an axis (16) set at an angle to the perpendicular
(17), a gas inlet pipe (22, 22') is fixed in the region of the lower edge of the container
(3).
11. Device according to any one of claims 1 to 10, characterized in that the burner
(1) or the gas line (12) is located before the comminuting tool (4), when viewed in
the direction of rotation of the container (3).
1. Procédé pour la régénération de sable de décochage de fonderie par traitement thermique
et mécanique dans un même récipient (3), les matières à traiter étant mises mécaniquement
en mouvement et chauffées, caractérisé en ce qu'essentiellement, seules les enveloppes
de liant des grains de sable sont chauffées, les matières en traitement étant simultanément
chauffées et réduites par un outil de broyage (4) tournant à grande vitesse, avec
attrition des enveloppes de liant, la fraction de très fine granulométrie étant séparée
au cours de ce traitement.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les fractions de très fine
granulométrie sont éliminées par aspiration pendant le traitement thermique et mécanique.
3. Procédé selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que durant le traitement
thermique et mécanique, la température et-ou le degré d'épuration du mélange de sable
en cours de traitement sont mesurés et en ce que la mesure est utilisée comme signal
de commande pour le réglage de l'intensité des actions thermiques et-ou mécaniques
sur le mélange de sable.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que le taux d'épuration du
mélange de sable en traitement est mesuré par prélèvement d'une quantité partielle
du mélange de sable en traitement et contrôlé séparément durant l'opération de traitement.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
l'on opère un broyage primaire à une température inférieure à celle atteinte lors
du traitement thermique, pour réduire les grosses mottes du mélange de sable avant
le traitement thermique et mécanique.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au
stade final du traitement thermique, le mélange de sable est additionné d'un liant
contenant un solvant volatil et présentant un point de fusion bas.
7. Dispositif pour la mise en ceuvre du procédé selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, comprenant un récipient (3) muni d'agencements (1, 12) pour un apport calorique,
de préférence un brûleur (1) ou un conduit de gaz chauds (12), caractérisé en ce que
le récipient (3) contient un outil de broyage (4) tournant à grande vitesse autour
d'un axe de rotation et des agencements pour séparer la fraction de très fine granulométrie,
de préférence des soufflantes.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le brûleur (1) et-ou
l'outil de broyage (4) sont montés sur un volet permettant de les extraire par pivotement
hors du récipient (3).
9. Dispositif selon les revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que l'axe (21, 21')
du conduit (22, 22') introduisant respectivement les gaz de combustion (2) ou les
gaz chauds (2') dans le récipient (3) est parallèle à l'axe de rotation de l'outil
de broyage (4) et qu'un conduit d'introduction des gaz (22, 22') est fixé sur le couvercle
de fermeture (19) du récipient, à distance de l'outil de broyage (4).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce
que dans le cas d'un récipient entraîné en rotation autour d'un axe (16) incliné par
rapport à la verticale (17), un conduit d'introduction de gaz (22, 22') est fixé dans
la zone inférieure du bord du récipient (3).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce
que le brûleur (1) ou un conduit de gaz (12) est situé devant l'outil de broyage (4)
vu dans le sens de la rotation du récipient (3).