(19)
(11) EP 0 163 008 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.08.1988  Patentblatt  1988/33

(21) Anmeldenummer: 85101684.0

(22) Anmeldetag:  15.02.1985
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B66C 1/66

(54)

Hebe- und Transportvorrichtung

Lifting and handling device

Dispositif de levage et de manutention


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 28.04.1984 DE 3415884

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.12.1985  Patentblatt  1985/49

(73) Patentinhaber: Fricker, Siegfried
D-71296 Heimsheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Fricker, Siegfried
    D-71296 Heimsheim (DE)

(74) Vertreter: Frank, Gerhard, Dipl.-Phys. et al
Patentanwälte Mayer, Frank, Reinhardt, Schwarzwaldstrasse 1A
75173 Pforzheim
75173 Pforzheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-B- 2 617 866
DE-C- 2 720 148
US-A- 3 431 012
US-A- 3 640 555
DE-C- 2 240 171
US-A- 3 106 377
US-A- 3 441 301
US-A- 4 087 947
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Hebe- und Transportvorrichtung für schwere Lasten, wie Betonfertigteile, die an einer Krafteinleitungsfläche des Betonfertigteils angreift, und die einen Kupplungskopf mit einer durchgehenden Öffnung beinhaltet, deren Durchgriffsöffnung im wesentlichen in einer vertikalen Aufstell- und Transportebene und parallel zur Krafteinleitungsfläche liegt sowie ein Schäkel, das mit seinem unteren Anschlußende diese Öffnung kettengliedartig durchgreift, so daß die Ebene des Anschlußendes im wesentlichen in der Aufstell- und Transportebene liegt.

    [0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-C-2720148 (Figur 1) bekannt. Bei dieser vorbekannten Vorrichtung verbreitert sich das Schäkel nach oben hin, wobei es an seinem unteren Teil eine Durchgriffsöffnung aufweist, so daß das kettengliedartige Eingreifen in den Kupplungskopf entsteht.

    [0003] Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß bei einer derartigen Ausbildung des Schäkels Schwierigkeiten insbesondere beim Aufstellen eines liegenden Betonfertigteils, also bei parallel zur Stirnseite des Fertigteils zeigender Zugrichtung, auftreten können. Insbesondere bei tiefstmöglicher Verankerung des Ankers im Betonfertigteil und dementsprechend tiefem Eintauchen des Kupplungskopfes in die entsprechende Ausnehmung im Betonfertigteil kann es vorkommen, daß die Schmalseite des Schäkels an die Stirnseite des Betonfertigteils anstößt und dort Beschädigungen hervorruft. Diese Gefahr wird noch vergrößert, wenn das Betonfertigteil an der Stirnseite herausragende Nasen oder Rippen aufweist, wie dies beispielsweise bei Decken- oder Wandelementen gebräuchlich ist. Hierbei kann es beim Manövrieren des Betonfertigteils durch entsprechende Schwenkbewegungen des Schäkels zu einem Abplatzen dieser besonders exponierten Bereiche des Betonfertigteils kommen. Diese Schwierigkeiten nehmen erfahrungsgemäß mit abnehmender Dicke des Betonfertigteils zu, da der für die Schwenkbewegungen des Schäkels zur Verfügung stehende Raum auf ein Minimum schrumpft.

    [0004] Aufgabe der Erfindung ist es, den Kraftangriffspunkt möglichst nahe an die Fläche, über die die Kraft von der Hebe- und Transportvorrichtung eingeleitet wird, heranzurücken und beim Handhaben des Betonteils diese Fläche nicht zu beschädigen.

    [0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Anschlußende etwa in Form eines Ringes ausgebildet ist, und daß die Dicke des Schäkels zumindest in der Ringebene und wenigstens über den an den Ring anschließenden und der Krafteinleitungsfläche des Betonfertigteils unmittelbar gegenüberliegenden Teil geringer ist als der Ringdurchmesser, so daß selbst bei zur Krafteinleitungsfläche paralleler Zugrichtung der Kraft an der Öffnung das ringförmige Anschlußende des Schäkels in eine Aussparung des Betonfertigteils bis zu einer Tiefe eintauchen kann, bei der der Angriffspunkt des Anschlußendes am Kupplungskopf innerhalb eines Bereiches liegt, der geringer ist als der Außenradius des ringförmigen Anschlußendes.

    [0006] Durch diese Ausgestaltung des Schäkels weist dieses in der beim Aufstellen eines Betonfertigteiles entscheidenden Ankerebene nur eine sehr geringe Ausdehnung auf, so daß ein Anstoßen oder Anschlagen an das Betonfertigteil auch dann ausgeschlossen ist, wenn die Zugrichtung parallel zur Stirnfläche des Betonfertigteils liegt.

    [0007] Hierbei kann der Anker tiefer im Beton liegen. Daraus resultiert ein größerer Ausbruchkegel und somit eine wesentlich bessere Verankerung im Beton, was insbesondere beim Drehen und Wenden unter Last von Bedeutung ist.

    [0008] Außerdem kann beim späteren Verguß der Aussparung mit Beton eine wesentlich höhere Betonüberdeckung und somit ein verbesserter Korrosionsschutz der Anker erreicht werden.

    [0009] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Schäkels gewährleistet auch, daß bei Verschwenkungen des Schäkels gegen eine möglicherweise am Rand des Betonfertigteils sitzende Rippe bis zu einem gewissen Winkel keine Berührung mit diesem exponierten Bereich des Betonfertigteils stattfindet, was im praktischen Einsatz wesentlich ist. Auch bei derartigen speziellen Betonfertigteilen ist somit ein Schwenkwinkel von mehr als 90° gewährleistet.

    [0010] Aus der DE-B-2617866 ist eine Anschlagvorrichtung für Betonfertigteile bekannt, bei der ein Schäkel ein Trägerteil 13 kettengliedartig durchgreift. Hierbei besteht das Schäkel aus einem Schäkelkörper (Anschlagöse 16) und einer den Schäkelkörper gegenüber dem Betonfertigteil abstützenden Schraubenfeder 27, die den Schäkelkörper federnd in einer etwa senkrecht aus der Anschlageinrichtung herausragenden Stellung halten soll. Zwar weist auch bei dieser vorbekannten Vorrichtung das Anschlußende des Schäkeikörpers die Form eines Ringes auf und der Schäkelkörper ist über einen Teil seiner Gesamtlänge gegenüber dem Ringdurchmesser verjüngt, jedoch hat diese Formgebung des Schäkelkörpers (Ösenteil 16) auf die Funktion der Anschlagvorrichtung keine Auswirkungen ; sie dient lediglich dazu, einen weit genug vom Gehäuse 11 weg gelegenen Abstützbereich für die Spiralfeder 27 zu schaffen.

    [0011] Der Kraftangriffspunkt des Schäkelkörpers am Kupplungskopf liegt relativ weit von der Oberfläche der Seite entfernt, an der die Anschlageinrichtung angreift, außerdem benutzt die vorbekannte Anschlageinrichtung ein relativ voluminöses Gehäuse 11, das im Betonfertigteil untergebracht werden muß. Insbesondere bei der Verwendung der vorbekannten Anschlagvorrichtung zum Heben und Transportieren von schmalen Betonfertigteilen kommt daher nur eine Anordnung in Frage, wie sie in Figur 2 der vorbekannten Druckschrift dargestellt ist, da in dieser Ebene die Schmalseite des Gehäuses 11 liegt. Hierbei ist der mögliche Schwenkwinkel beim Anheben aber ausschließlich durch die große Behinderung durch die Schraubenfeder 27 gegeben, da es bei einer Aufstellbewegung in der Ebene der Figur 2 der vorbekannten Druckschrift auf die Formgebung des Schäkelkörpers 16 in der dazu senkrechten Ebene ohnehin nicht ankommt.

    [0012] Die Formgebung des Schäkelkörpers 16 bei der DE-B-2617866 hat folglich keine Bedeutung für die Funktion dieser vorbekannten Anschlageinrichtung bei der Behandlung von Betonfertigteilen, insbesondere dünnen Betonfertigteilen, die oben definierte Aufgabenstellung der Erfindung ist mit der vorbekannten Anordnung nicht lösbar.

    [0013] Aus der US-A-3 640 555 ist eine Kupplungsvorrichtung bekannt, bei der zur vereinfachten Halterung von tragbaren Handwerkzeugen das zu betätigende Werkzeug mit einem Gegengewicht verbindbar ist. Diese Kupplungseinrichtung besteht aus einer Öse 16 am Handwerkzeug, in die ein ringförmiges Kupplungsglied B klauenartig eingreifen kann. Dieses Kupplungsglied B ist über einen speziellen Mechanismus mit einem schäkelähnlichen Kupplungsglied A kuppelbar, von dem aus ein Seilzug zum Gegengewicht führt. Diese vorbekannte Vorrichtung dient zum sicheren Halten des Handwerkzeuges ohne die Gefahr einer unbeabsichtigten Entkoppelung, seine Funktion ist insoweit als « statisch zu bezeichnen, da die Wirkungslinie dieser Kupplungsvorrichtung grundsätzlich die Vertikale ist, auf Besonderheiten des gehaltenen Bauteils, des Handwerkzeuges, kommt es hierbei nicht an, insbesondere spielen Fragen der Krafteinleitung und des Kraftangriffspunktes von dieser Kupplungseinrichtung in das gehaltene Handwerkzeug erkennbar keine Rolle.

    [0014] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Schäkel zweiteilig ausgebildet ist, wobei der ringförmige Endbereich durch ein Ösenteil und der anschließende Bereich durch ein Anschlußteil gebildet ist, die so kraftschlüssig miteinander verbunden sind, daß ihre Ebenen maximaler Ausdehnung senkrecht aufeinander stehen.

    [0015] Der Grundgedanke dieser Ausbildung besteht darin, die für das Anschlußteil erforderliche statische Belastbarkeit dadurch sicherzustellen, daß die maximale Ausdehnung des Anschlußteils in der Ebene liegt, in der sie am wenigsten stört, nämlich in Aufstellposition der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der zur Stirnseite des Betonfertigteils parallelen Ebene.

    [0016] In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Anschlußteil einen am Ösenteil angeformten Ansatz gabelartig übergreift und mit diesem verschweißt ist.

    [0017] Diese Lösung ermöglicht eine konstruktiv einfache Realisierung und sichert die statische Belastbarkeit des Schäkels im Übergangsbereich zwischen Ösenteil und Anschlußteil.

    [0018] Weitere Ausgestaltungen sind weiteren Unteransprüchen zu entnehmen.

    [0019] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Hebe- und Transportvorrichtung wird anhand von Zeichnungen näher erläutert, es zeigen :

    Figur 1 eine Seitenansicht der Hebe- und Transportvorrichtung, die in einen Anker eingreift,

    Figur 2 eine Seitenansicht in einer um 90° versetzten Ebene gemäß Figur 1,

    Figur 3 eine Seitenansicht in der Ebene der Figur 2 beim Einsatz der Hebe- und Transportvorrichtung zum Anheben eines Betonfertigteils,

    Figur 4 eine Seitenansicht gemäß Figur 2 beim Transport des Betonfertigteils gemäß Fig. 3,

    Figur 5 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Hebe- und Transportvorrichtung,

    Figur 6 eine Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels,

    Figur 7 eine Seitenansicht senkrecht zu der der Figur 6.



    [0020] Die Hebe- und Transportvorrichtung besteht aus einem Schäkel 10, das kettengliedartig in einen Kupplungskopf 20 eingreift.

    [0021] Dieser Kupplungskopf weist eine zentrale Öffnung 21 zum Durchgriff des Schäkels 10 auf, sowie an seiner Unterseite einen radialen Schlitz, mit dem er einen im Betonfertigteil verankerten Anker 30 übergreift und mittels eines bogenförmigen, durch eine Öffnung im Anker führbaren Riegels festhält.

    [0022] Das Schäkel 10 besteht aus einem ringförmigen Ösenteil 11, das den Kupplungskopf 20 durchgreift und einem Anschlußteil 12,.dessen unteres Ende gabelförmig ausgebildet ist; die beiden Gabelenden 12a, 12b übergreifen dabei einen Ansatz 11a am Ösenteil 11, beide Teile sind in ihren aneinander angrenzenden Bereichen miteinander verschweißt. In bekannter Weise weist das Anschlußteil 12 ein Auge 12c zur Befestigung eines Seiles, Kranhakens oder ähnlichem auf.

    [0023] Durch dieses Aufeinanderstecken der beiden Bauteile, Ösenteil 11 und Anschlußteil 12 erstreckt sich das Ösenteil 11 in einer Ebene, die senkrecht zur Hauptausdehnungsebene des Anschlußteils 12 liegt. Die beiden Teile sind also sozusagen um 90° gegeneinander versetzt aufeinander gesteckt und verschweißt.

    [0024] Die Figur 3 zeigt, welche praktischen Vorteile diese Ausbildung hat: Das Betonfertigteil 40 mit Anker 30 liegt horizontal auf einer Ebene und das Schäkel 10 greift parallel zur Stirnseite des Betonfertigteils 40 am Kupplungskopf 20 an (Angriffspunkt A). Durch die ringförmige Ausbildung des Ösenteils 11 kann dieses in eine entsprechend dimensionierte Aussparung 40b des Betonfertigteils 40 eintauchen, so daß der Abstand a des Angriffspunktes A von der stirnseitigen Oberfläche des Betonfertigteils 40 auf ein Minimum reduziert ist. Durch die erfindungsgemäße Gestaltung des Schäkels ergibt sich damit auch eine Vergrößerung der Betonüberdeckung des Ankers 30 um das Maß b gegenüber dem Einsatz des vorbekannten Schäkels.

    [0025] Figur 4 zeigt die räumliche Zuordnung der beteiligten Bauteile beim Transport der Fertigteilplatte 40, der Anker 30 und die Betonfertigteilplatte 40 hängen hier vertikal am Schäkel 10. Durch den um das Maß b gegenüber der bekannten Lösung tiefer sitzenden Anker 30 liegt hier beim Transport der Fertigteilplatte 40 der Kraftangriffspunkt A etwa in der Stirnfläche des Betonfertigteils 40. Es ist nun ohne weiteres zu erkennen, daß beim Transport und Aufstellen des Betonfertigteils 40 oder sonstigen Manipulationen Verschwenkungen des Schäkels 10 auftreten können, ohne daß dadurch die vorspringende Rippe 40a beschädigt wird.

    [0026] Figur 5 zeigt eine Weiterbildung, die darin besteht, daß das Ösenteil 11 und das Anschlußteil 12 lösbar miteinander verbunden sind. Hierzu ist das Ösenteil 11 durch geeignete Warmverformung derart ausgebildet, daß der Ansatz 11 a an seinem oberen Ende aus zwei halbzylindrischen Teilen besteht, auf die ein Gewinde aufgeschnitten wird.

    [0027] Korrespondierend dazu weist das Anschlußteil 12 anstelle der beiden Gabelenden 12a, 12b an seinem unteren Ende einen Hohlzylinder auf, in den ein Innengewinde 12b eingeschnitten ist.

    [0028] Durch diese konstruktiven Ausgestaltungen ergeben sich nunmehr vielfältige Möglichkeiten, insofern, als durch eine Art Bausatzsystem durch verschiedene Formen von Ösenteil 11 und Anschlußteil 12 individuell verschiedene Schäkeiformen aufgebaut werden können, die insbesondere auf speziell geformte Betonfertigteile oder beispielsweise « schwierig » liegende Anker angepaßt sind.

    [0029] Figur 5 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel, bei dem ein Anschlußteil 12 in « konventioneller » Formgebung über eine Gewindehülse 13 und eine Schraube 14 mit dem Östenteil 11 verbunden ist. Über eine Bohrung in der Gewindehülse 13 kann die Schraube 14 festgesetzt werden. Diese Variante ist insbesondere dann sinnvoll, wenn eine möglichst große Bewegungsfreiheit des Schäkels nach allen Richtungen gegeben sein soll, da der durch die Gewindehülse 13 gebildete schlanke, lange .Hals des Ösenteils 11 praktisch nicht störend in Erscheinung treten kann.

    [0030] Eine zweite Variante zeigen die Figuren 6 und 7, hierbei ist auf die Zwischenschaltung einer Gewindehülse verzichtet, das Ösenteil 11 ist direkt in das Innengewinde 12b des Anschlußteils 12 eingeschraubt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Anschlußteil 12 hinsichtlich seiner Formgebung ähnlich ausgebildet wie das Ösenteil 11, insbesondere weist es eine vergleichbar ausgestaltete Öse auf, durch die ein Seil 15 durchgelegt werden kann. Ein derart ausgebildetes Schäkel stellt damit praktisch ein Doppelgelenk dar mit einem Maximum an allseitiger Gelenkigkeit und Beweglichkeit.


    Ansprüche

    1. Hebe- und Transportvorrichtung für schwere Lasten, wie Betonfertigteile (40), die an einer Krafteinleitungsfläche des Betonfertigteils (40) angreift, und die einen Kupplungskopf (20) mit einer durchgehenden Öffnung (21) beinhaltet, deren Durchgriffsrichtung im wesentlichen in einer vertikalen Aufstell- und Transportebene und parallel zur Krafteinleitungsfläche liegt sowie ein Schäkel (10), das mit seinem unteren Anschlußende (12) diese Öffnung kettengliedartig durchgreift, so daß die Ebene des Anschlußendes (12) im wesentlichen in der Aufstell- und Transportebene liegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußende (12) etwa in Form eines Ringes (11) ausgebildet ist, und daß die Dicke des Schäkels (10) zumindest in der Ringebene und wenigstens über den an den Ring (11) anschließenden und der Krafteinleitungsfläche des Betonfertigteils (40) unmittelbar gegenüberliegenden Teil geringer ist als der Ringdurchmesser, so daß selbst bei zur Krafteinleitungsfläche paralleler Zugrichtung der Kraft an der Öffnung (21) das ringförmige Anschlußende (12) des Schäkels (10) in eine Aussparung (40b) des Betonfertigteils (40) bis zu einer Tiefe (b) eintauchen kann, bei der der Angriffspunkt (A) des Anschlußendes (12) am Kupplungskopf (20) innerhalb eines Bereiches (a) liegt, der geringer ist als der Außenradius des ringförmigen Anschlußendes (12).
     
    2. Hebe- und Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schäkel (10) zweiteilig ausgebildet ist, wobei das ringförmige Anschlußende durch ein Ösenteil (11) und der verbleibende Teil durch ein Anschlußteil (12) gebildet ist, die so kraftschlüssig miteinander verbunden sind, daß ihre Ebenen maximaler Ausdehnung senkrecht aufeinander stehen.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (12) einen am Ösenteil (11) angeformten Ansatz (11e) gabelartig übergreift und mit diesem verschweißt ist.
     
    4. Hebe- und Transportvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (12) auf einen am Ösenteil (11) angeformten Gewindeansatz aufschraubbar ist.
     
    5. Hebe- und Transportvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Ösenteil (11) und Anschlußteil (12) lösbar miteinander verbindbar sind.
     
    6. Hebe- und Transportvorrichtung nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (11a) als im wesentlichen zylindriseher Fortsatz mit Außengewinde (11b) ausgebildet ist, und daß im Anschlußteil (12) ein passendes Innengewinde (12b) eingebracht ist.
     
    7. Hebe- und Transportvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß Ösenteil (11) und Anschlußteil (12) über eine Gewindehülse (13) miteinander verbindbar sind, in deren unteres Ende das Ösenteil (11) und in deren oberes Ende eine das Anschlußteil (12) durchgreifende Schraube (14) eingeschraubt sind.
     


    Claims

    1. Lifting and conveying device for heavy loads, such as prefabricated concrete articles (40), which device engages with a force inducing surface of the prefabricated concrete article (40) and which device includes a coupling head (20) provided with a through-aperture (21), the .direction of extension of which lies substantially in a vertical assembly and conveying plane and parallel to the force inducing surface, and a shackle (10) which extends with its lower connection end (12) through this aperture in a chain-link manner so that the plane of the connection end (12) lies substantially in the assembly and conveying plane, characterised in that the connection end (12) is substantially in the form of a ring (11), and in that the thickness of the shackle (10) is less than the ring diameter, at least in the ring plane and at least over the portion which is connected to the ring (11) and is situated directly opposite the force inducing surface of the prefabricated concrete article (40), so that, even in the tensile direction of the force at the aperture (21), parallel to the force induction surface, the annular connection end (12) of the shackle (10) can extend into a recess (40b) in the prefabricated concrete article (40) up to a depth (b) at which the contact point (A) of the connection end (12) with the coupling head (20) lies within a region (a) which is smaller than the outer radius of the annular connection end (12).
     
    2. Lifting and conveying device according to claim 1, characterised in that the shackle (10) is a two-part construction, the annular connection end being formed by an eye-piece (11) and the remaining portion being formed by a connection-piece (12), which component parts are interconnected in such a frictional manner that their planes of maximum extension lie vertically one on top of the other.
     
    3. Device according to claim 2, characterised in that the connection-piece (12) engages in a fork-like manner over an extension (11 a), which is moulded to fit on the eye-piece (11) and is welded to the extension.
     
    4. Lifting and conveying device according to claim 2, characterised in that the connection-piece (12) is capable of being screwed onto a threaded extension which is moulded to fit on the eye-piece (11).
     
    5. Lifting and conveying device according to claim 2, characterised in that eye-piece (11) and connection-piece (12) are detachably interconnectable.
     
    6. Lifting and conveying device according to claims 3 or 5, characterised in that the extension (11a) is a substantially cylindrical projection with an external thread (11b), and in that a suitable internal thread (12b) is introduced in the connection-piece (12).
     
    7. Lifting and conveying device according to claims 5 or 6, characterised in that eye-piece (11) and connection-piece (12) are interconnectable via a threaded sleeve (13), the eye-piece (11) being screwed into the lower end of the sleeve and a screw (14), which extends through the connection-piece -(12), being screwed into the upper end of the sleeve.
     


    Revendications

    1. Dispositif de levage et de transport pour des charges lourdes telles que des éléments préfabriqués en béton (40), qui agit sur une surface d'application de force de l'élément préfabriqué en béton (40) et comprend une tête d'accouplement (20) avec une ouverture continue (21) dont la direction de passage se situe sensiblement dans un plan d'installation et de transport vertical et parallèlement à la surface d'application de force, ainsi qu'une manille (10) qui traverse ladite ouverture avec son extrémité d'accouplement inférieure (12) à la manière d'un maillon de chaîne de telle façon que le plan de l'extrémité d'accouplement (12) se situe sensiblement dans le plan d'installation et de transport, caractérisé en ce que l'extrémité d'accouplement (12) présente approximativement la forme d'un anneau (11), et que, au moins sur le plan de l'anneau et au moins au-dessus de l'élément faisant suite à l'anneau (11) et situé immédiatement en face de la surface d'application de force de l'élément préfabriqué en béton (40), l'épaisseur de la manille (10) est plus faible que le diamètre de l'anneau de telle façon que, même lorsque la direction de traction de la force à l'ouverture (21) est orientée parallèlement à la surface d'application de force, l'extrémité d'accouplement (12) en forme d'anneau de la manille (10) peut pénétrer dans un évidement (40b) de l'élément préfabriqué en béton (40) jusqu'à une profondeur (b) à laquelle le point d'attaque (A) de l'extrémité d'accouplement (12) sur la tête d'accouplement (20) se situe à l'intérieur d'une zone (a) qui est inférieure au rayon extérieur de l'extrémité d'accouplement (12) en forme d'anneau.
     
    2. Dispositif de levage et de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que la manil!e (10) est réalisée en deux parties, l'extrémité d'accouplement en forme d'anneau étant constitué par un élément à oeillet (11) et la partie restante étant conformée en élément d'accouplement (12), les-dites parties étant assemblées par adhérence de telle façon que leurs plans dans le sens de l'extension maximale sont perpendiculaires l'un à l'autre.
     
    3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément d'accouplement (12) recouvre à la manière d'une fourche un embout (11a) conformé sur l'élément à oeillet (11) et qu'il est soudé sur ledit embout.
     
    4. Dispositif de levage et de transport selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément d'accouplement (12) peut être vissé sur un embout fileté conformé sur l'élément à oeillet (11 ).
     
    5. Dispositif de levage et de transport selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément à oeillet (11) et l'élément d'accouplement (12) peuvent être assemblés de manière amovible.
     
    6. Dispositif de levage et de transport selon l'une des revendications 3 ou 5, caractérisé en ce que l'embout (11a) est conformé en rallonge sensiblement cylindrique avec filetage extérieur (11b), et que l'élément d'accouplement (12) est muni d'un filetage intérieur (12b) adapté.
     
    7. Dispositif de levage et de transport selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que l'élément à œillet (11) et l'élément d'accouplement (12) peuvent être assemblés par l'intermédiaire d'une douille filetée (13) dans l'extrémité inférieure de laquelle est vissé l'élément à œillet (11) et dans l'extrémité supérieure de laquelle est vissé un boulon (14) qui traverse l'élément d'accouplement (12).
     




    Zeichnung