[0001] Die Erfindung betrifft eine Hebe- und Transportvorrichtung für schwere Lasten, wie
Betonfertigteile, die an einer Krafteinleitungsfläche des Betonfertigteils angreift,
und die einen Kupplungskopf mit einer durchgehenden Öffnung beinhaltet, deren Durchgriffsöffnung
im wesentlichen in einer vertikalen Aufstell- und Transportebene und parallel zur
Krafteinleitungsfläche liegt sowie ein Schäkel, das mit seinem unteren Anschlußende
diese Öffnung kettengliedartig durchgreift, so daß die Ebene des Anschlußendes im
wesentlichen in der Aufstell- und Transportebene liegt.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-C-2720148 (Figur 1) bekannt. Bei dieser
vorbekannten Vorrichtung verbreitert sich das Schäkel nach oben hin, wobei es an seinem
unteren Teil eine Durchgriffsöffnung aufweist, so daß das kettengliedartige Eingreifen
in den Kupplungskopf entsteht.
[0003] Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß bei einer derartigen Ausbildung des Schäkels
Schwierigkeiten insbesondere beim Aufstellen eines liegenden Betonfertigteils, also
bei parallel zur Stirnseite des Fertigteils zeigender Zugrichtung, auftreten können.
Insbesondere bei tiefstmöglicher Verankerung des Ankers im Betonfertigteil und dementsprechend
tiefem Eintauchen des Kupplungskopfes in die entsprechende Ausnehmung im Betonfertigteil
kann es vorkommen, daß die Schmalseite des Schäkels an die Stirnseite des Betonfertigteils
anstößt und dort Beschädigungen hervorruft. Diese Gefahr wird noch vergrößert, wenn
das Betonfertigteil an der Stirnseite herausragende Nasen oder Rippen aufweist, wie
dies beispielsweise bei Decken- oder Wandelementen gebräuchlich ist. Hierbei kann
es beim Manövrieren des Betonfertigteils durch entsprechende Schwenkbewegungen des
Schäkels zu einem Abplatzen dieser besonders exponierten Bereiche des Betonfertigteils
kommen. Diese Schwierigkeiten nehmen erfahrungsgemäß mit abnehmender Dicke des Betonfertigteils
zu, da der für die Schwenkbewegungen des Schäkels zur Verfügung stehende Raum auf
ein Minimum schrumpft.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, den Kraftangriffspunkt möglichst nahe an die Fläche,
über die die Kraft von der Hebe- und Transportvorrichtung eingeleitet wird, heranzurücken
und beim Handhaben des Betonteils diese Fläche nicht zu beschädigen.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Anschlußende etwa in Form eines Ringes
ausgebildet ist, und daß die Dicke des Schäkels zumindest in der Ringebene und wenigstens
über den an den Ring anschließenden und der Krafteinleitungsfläche des Betonfertigteils
unmittelbar gegenüberliegenden Teil geringer ist als der Ringdurchmesser, so daß selbst
bei zur Krafteinleitungsfläche paralleler Zugrichtung der Kraft an der Öffnung das
ringförmige Anschlußende des Schäkels in eine Aussparung des Betonfertigteils bis
zu einer Tiefe eintauchen kann, bei der der Angriffspunkt des Anschlußendes am Kupplungskopf
innerhalb eines Bereiches liegt, der geringer ist als der Außenradius des ringförmigen
Anschlußendes.
[0006] Durch diese Ausgestaltung des Schäkels weist dieses in der beim Aufstellen eines
Betonfertigteiles entscheidenden Ankerebene nur eine sehr geringe Ausdehnung auf,
so daß ein Anstoßen oder Anschlagen an das Betonfertigteil auch dann ausgeschlossen
ist, wenn die Zugrichtung parallel zur Stirnfläche des Betonfertigteils liegt.
[0007] Hierbei kann der Anker tiefer im Beton liegen. Daraus resultiert ein größerer Ausbruchkegel
und somit eine wesentlich bessere Verankerung im Beton, was insbesondere beim Drehen
und Wenden unter Last von Bedeutung ist.
[0008] Außerdem kann beim späteren Verguß der Aussparung mit Beton eine wesentlich höhere
Betonüberdeckung und somit ein verbesserter Korrosionsschutz der Anker erreicht werden.
[0009] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Schäkels gewährleistet auch, daß bei Verschwenkungen
des Schäkels gegen eine möglicherweise am Rand des Betonfertigteils sitzende Rippe
bis zu einem gewissen Winkel keine Berührung mit diesem exponierten Bereich des Betonfertigteils
stattfindet, was im praktischen Einsatz wesentlich ist. Auch bei derartigen speziellen
Betonfertigteilen ist somit ein Schwenkwinkel von mehr als 90° gewährleistet.
[0010] Aus der DE-B-2617866 ist eine Anschlagvorrichtung für Betonfertigteile bekannt, bei
der ein Schäkel ein Trägerteil 13 kettengliedartig durchgreift. Hierbei besteht das
Schäkel aus einem Schäkelkörper (Anschlagöse 16) und einer den Schäkelkörper gegenüber
dem Betonfertigteil abstützenden Schraubenfeder 27, die den Schäkelkörper federnd
in einer etwa senkrecht aus der Anschlageinrichtung herausragenden Stellung halten
soll. Zwar weist auch bei dieser vorbekannten Vorrichtung das Anschlußende des Schäkeikörpers
die Form eines Ringes auf und der Schäkelkörper ist über einen Teil seiner Gesamtlänge
gegenüber dem Ringdurchmesser verjüngt, jedoch hat diese Formgebung des Schäkelkörpers
(Ösenteil 16) auf die Funktion der Anschlagvorrichtung keine Auswirkungen ; sie dient
lediglich dazu, einen weit genug vom Gehäuse 11 weg gelegenen Abstützbereich für die
Spiralfeder 27 zu schaffen.
[0011] Der Kraftangriffspunkt des Schäkelkörpers am Kupplungskopf liegt relativ weit von
der Oberfläche der Seite entfernt, an der die Anschlageinrichtung angreift, außerdem
benutzt die vorbekannte Anschlageinrichtung ein relativ voluminöses Gehäuse 11, das
im Betonfertigteil untergebracht werden muß. Insbesondere bei der Verwendung der vorbekannten
Anschlagvorrichtung zum Heben und Transportieren von schmalen Betonfertigteilen kommt
daher nur eine Anordnung in Frage, wie sie in Figur 2 der vorbekannten Druckschrift
dargestellt ist, da in dieser Ebene die Schmalseite des Gehäuses 11 liegt. Hierbei
ist der mögliche Schwenkwinkel beim Anheben aber ausschließlich durch die große Behinderung
durch die Schraubenfeder 27 gegeben, da es bei einer Aufstellbewegung in der Ebene
der Figur 2 der vorbekannten Druckschrift auf die Formgebung des Schäkelkörpers 16
in der dazu senkrechten Ebene ohnehin nicht ankommt.
[0012] Die Formgebung des Schäkelkörpers 16 bei der DE-B-2617866 hat folglich keine Bedeutung
für die Funktion dieser vorbekannten Anschlageinrichtung bei der Behandlung von Betonfertigteilen,
insbesondere dünnen Betonfertigteilen, die oben definierte Aufgabenstellung der Erfindung
ist mit der vorbekannten Anordnung nicht lösbar.
[0013] Aus der US-A-3 640 555 ist eine Kupplungsvorrichtung bekannt, bei der zur vereinfachten
Halterung von tragbaren Handwerkzeugen das zu betätigende Werkzeug mit einem Gegengewicht
verbindbar ist. Diese Kupplungseinrichtung besteht aus einer Öse 16 am Handwerkzeug,
in die ein ringförmiges Kupplungsglied B klauenartig eingreifen kann. Dieses Kupplungsglied
B ist über einen speziellen Mechanismus mit einem schäkelähnlichen Kupplungsglied
A kuppelbar, von dem aus ein Seilzug zum Gegengewicht führt. Diese vorbekannte Vorrichtung
dient zum sicheren Halten des Handwerkzeuges ohne die Gefahr einer unbeabsichtigten
Entkoppelung, seine Funktion ist insoweit als « statisch zu bezeichnen, da die Wirkungslinie
dieser Kupplungsvorrichtung grundsätzlich die Vertikale ist, auf Besonderheiten des
gehaltenen Bauteils, des Handwerkzeuges, kommt es hierbei nicht an, insbesondere spielen
Fragen der Krafteinleitung und des Kraftangriffspunktes von dieser Kupplungseinrichtung
in das gehaltene Handwerkzeug erkennbar keine Rolle.
[0014] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Schäkel zweiteilig
ausgebildet ist, wobei der ringförmige Endbereich durch ein Ösenteil und der anschließende
Bereich durch ein Anschlußteil gebildet ist, die so kraftschlüssig miteinander verbunden
sind, daß ihre Ebenen maximaler Ausdehnung senkrecht aufeinander stehen.
[0015] Der Grundgedanke dieser Ausbildung besteht darin, die für das Anschlußteil erforderliche
statische Belastbarkeit dadurch sicherzustellen, daß die maximale Ausdehnung des Anschlußteils
in der Ebene liegt, in der sie am wenigsten stört, nämlich in Aufstellposition der
erfindungsgemäßen Vorrichtung in der zur Stirnseite des Betonfertigteils parallelen
Ebene.
[0016] In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Anschlußteil einen am Ösenteil
angeformten Ansatz gabelartig übergreift und mit diesem verschweißt ist.
[0017] Diese Lösung ermöglicht eine konstruktiv einfache Realisierung und sichert die statische
Belastbarkeit des Schäkels im Übergangsbereich zwischen Ösenteil und Anschlußteil.
[0018] Weitere Ausgestaltungen sind weiteren Unteransprüchen zu entnehmen.
[0019] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Hebe- und Transportvorrichtung wird
anhand von Zeichnungen näher erläutert, es zeigen :
Figur 1 eine Seitenansicht der Hebe- und Transportvorrichtung, die in einen Anker
eingreift,
Figur 2 eine Seitenansicht in einer um 90° versetzten Ebene gemäß Figur 1,
Figur 3 eine Seitenansicht in der Ebene der Figur 2 beim Einsatz der Hebe- und Transportvorrichtung
zum Anheben eines Betonfertigteils,
Figur 4 eine Seitenansicht gemäß Figur 2 beim Transport des Betonfertigteils gemäß
Fig. 3,
Figur 5 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Hebe- und Transportvorrichtung,
Figur 6 eine Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels,
Figur 7 eine Seitenansicht senkrecht zu der der Figur 6.
[0020] Die Hebe- und Transportvorrichtung besteht aus einem Schäkel 10, das kettengliedartig
in einen Kupplungskopf 20 eingreift.
[0021] Dieser Kupplungskopf weist eine zentrale Öffnung 21 zum Durchgriff des Schäkels 10
auf, sowie an seiner Unterseite einen radialen Schlitz, mit dem er einen im Betonfertigteil
verankerten Anker 30 übergreift und mittels eines bogenförmigen, durch eine Öffnung
im Anker führbaren Riegels festhält.
[0022] Das Schäkel 10 besteht aus einem ringförmigen Ösenteil 11, das den Kupplungskopf
20 durchgreift und einem Anschlußteil 12,.dessen unteres Ende gabelförmig ausgebildet
ist; die beiden Gabelenden 12a, 12b übergreifen dabei einen Ansatz 11a am Ösenteil
11, beide Teile sind in ihren aneinander angrenzenden Bereichen miteinander verschweißt.
In bekannter Weise weist das Anschlußteil 12 ein Auge 12c zur Befestigung eines Seiles,
Kranhakens oder ähnlichem auf.
[0023] Durch dieses Aufeinanderstecken der beiden Bauteile, Ösenteil 11 und Anschlußteil
12 erstreckt sich das Ösenteil 11 in einer Ebene, die senkrecht zur Hauptausdehnungsebene
des Anschlußteils 12 liegt. Die beiden Teile sind also sozusagen um 90° gegeneinander
versetzt aufeinander gesteckt und verschweißt.
[0024] Die Figur 3 zeigt, welche praktischen Vorteile diese Ausbildung hat: Das Betonfertigteil
40 mit Anker 30 liegt horizontal auf einer Ebene und das Schäkel 10 greift parallel
zur Stirnseite des Betonfertigteils 40 am Kupplungskopf 20 an (Angriffspunkt A). Durch
die ringförmige Ausbildung des Ösenteils 11 kann dieses in eine entsprechend dimensionierte
Aussparung 40b des Betonfertigteils 40 eintauchen, so daß der Abstand a des Angriffspunktes
A von der stirnseitigen Oberfläche des Betonfertigteils 40 auf ein Minimum reduziert
ist. Durch die erfindungsgemäße Gestaltung des Schäkels ergibt sich damit auch eine
Vergrößerung der Betonüberdeckung des Ankers 30 um das Maß b gegenüber dem Einsatz
des vorbekannten Schäkels.
[0025] Figur 4 zeigt die räumliche Zuordnung der beteiligten Bauteile beim Transport der
Fertigteilplatte 40, der Anker 30 und die Betonfertigteilplatte 40 hängen hier vertikal
am Schäkel 10. Durch den um das Maß b gegenüber der bekannten Lösung tiefer sitzenden
Anker 30 liegt hier beim Transport der Fertigteilplatte 40 der Kraftangriffspunkt
A etwa in der Stirnfläche des Betonfertigteils 40. Es ist nun ohne weiteres zu erkennen,
daß beim Transport und Aufstellen des Betonfertigteils 40 oder sonstigen Manipulationen
Verschwenkungen des Schäkels 10 auftreten können, ohne daß dadurch die vorspringende
Rippe 40a beschädigt wird.
[0026] Figur 5 zeigt eine Weiterbildung, die darin besteht, daß das Ösenteil 11 und das
Anschlußteil 12 lösbar miteinander verbunden sind. Hierzu ist das Ösenteil 11 durch
geeignete Warmverformung derart ausgebildet, daß der Ansatz 11 a an seinem oberen
Ende aus zwei halbzylindrischen Teilen besteht, auf die ein Gewinde aufgeschnitten
wird.
[0027] Korrespondierend dazu weist das Anschlußteil 12 anstelle der beiden Gabelenden 12a,
12b an seinem unteren Ende einen Hohlzylinder auf, in den ein Innengewinde 12b eingeschnitten
ist.
[0028] Durch diese konstruktiven Ausgestaltungen ergeben sich nunmehr vielfältige Möglichkeiten,
insofern, als durch eine Art Bausatzsystem durch verschiedene Formen von Ösenteil
11 und Anschlußteil 12 individuell verschiedene Schäkeiformen aufgebaut werden können,
die insbesondere auf speziell geformte Betonfertigteile oder beispielsweise « schwierig
» liegende Anker angepaßt sind.
[0029] Figur 5 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel, bei dem ein Anschlußteil 12 in « konventioneller
» Formgebung über eine Gewindehülse 13 und eine Schraube 14 mit dem Östenteil 11 verbunden
ist. Über eine Bohrung in der Gewindehülse 13 kann die Schraube 14 festgesetzt werden.
Diese Variante ist insbesondere dann sinnvoll, wenn eine möglichst große Bewegungsfreiheit
des Schäkels nach allen Richtungen gegeben sein soll, da der durch die Gewindehülse
13 gebildete schlanke, lange .Hals des Ösenteils 11 praktisch nicht störend in Erscheinung
treten kann.
[0030] Eine zweite Variante zeigen die Figuren 6 und 7, hierbei ist auf die Zwischenschaltung
einer Gewindehülse verzichtet, das Ösenteil 11 ist direkt in das Innengewinde 12b
des Anschlußteils 12 eingeschraubt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Anschlußteil
12 hinsichtlich seiner Formgebung ähnlich ausgebildet wie das Ösenteil 11, insbesondere
weist es eine vergleichbar ausgestaltete Öse auf, durch die ein Seil 15 durchgelegt
werden kann. Ein derart ausgebildetes Schäkel stellt damit praktisch ein Doppelgelenk
dar mit einem Maximum an allseitiger Gelenkigkeit und Beweglichkeit.
1. Hebe- und Transportvorrichtung für schwere Lasten, wie Betonfertigteile (40), die
an einer Krafteinleitungsfläche des Betonfertigteils (40) angreift, und die einen
Kupplungskopf (20) mit einer durchgehenden Öffnung (21) beinhaltet, deren Durchgriffsrichtung
im wesentlichen in einer vertikalen Aufstell- und Transportebene und parallel zur
Krafteinleitungsfläche liegt sowie ein Schäkel (10), das mit seinem unteren Anschlußende
(12) diese Öffnung kettengliedartig durchgreift, so daß die Ebene des Anschlußendes
(12) im wesentlichen in der Aufstell- und Transportebene liegt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschlußende (12) etwa in Form eines Ringes (11) ausgebildet ist, und daß
die Dicke des Schäkels (10) zumindest in der Ringebene und wenigstens über den an
den Ring (11) anschließenden und der Krafteinleitungsfläche des Betonfertigteils (40)
unmittelbar gegenüberliegenden Teil geringer ist als der Ringdurchmesser, so daß selbst
bei zur Krafteinleitungsfläche paralleler Zugrichtung der Kraft an der Öffnung (21)
das ringförmige Anschlußende (12) des Schäkels (10) in eine Aussparung (40b) des Betonfertigteils
(40) bis zu einer Tiefe (b) eintauchen kann, bei der der Angriffspunkt (A) des Anschlußendes
(12) am Kupplungskopf (20) innerhalb eines Bereiches (a) liegt, der geringer ist als
der Außenradius des ringförmigen Anschlußendes (12).
2. Hebe- und Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schäkel (10) zweiteilig ausgebildet ist, wobei das ringförmige Anschlußende durch
ein Ösenteil (11) und der verbleibende Teil durch ein Anschlußteil (12) gebildet ist,
die so kraftschlüssig miteinander verbunden sind, daß ihre Ebenen maximaler Ausdehnung
senkrecht aufeinander stehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (12)
einen am Ösenteil (11) angeformten Ansatz (11e) gabelartig übergreift und mit diesem
verschweißt ist.
4. Hebe- und Transportvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Anschlußteil (12) auf einen am Ösenteil (11) angeformten Gewindeansatz aufschraubbar
ist.
5. Hebe- und Transportvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Ösenteil
(11) und Anschlußteil (12) lösbar miteinander verbindbar sind.
6. Hebe- und Transportvorrichtung nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansatz (11a) als im wesentlichen zylindriseher Fortsatz mit Außengewinde (11b)
ausgebildet ist, und daß im Anschlußteil (12) ein passendes Innengewinde (12b) eingebracht
ist.
7. Hebe- und Transportvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß Ösenteil (11) und Anschlußteil (12) über eine Gewindehülse (13) miteinander verbindbar
sind, in deren unteres Ende das Ösenteil (11) und in deren oberes Ende eine das Anschlußteil
(12) durchgreifende Schraube (14) eingeschraubt sind.
1. Lifting and conveying device for heavy loads, such as prefabricated concrete articles
(40), which device engages with a force inducing surface of the prefabricated concrete
article (40) and which device includes a coupling head (20) provided with a through-aperture
(21), the .direction of extension of which lies substantially in a vertical assembly
and conveying plane and parallel to the force inducing surface, and a shackle (10)
which extends with its lower connection end (12) through this aperture in a chain-link
manner so that the plane of the connection end (12) lies substantially in the assembly
and conveying plane, characterised in that the connection end (12) is substantially
in the form of a ring (11), and in that the thickness of the shackle (10) is less
than the ring diameter, at least in the ring plane and at least over the portion which
is connected to the ring (11) and is situated directly opposite the force inducing
surface of the prefabricated concrete article (40), so that, even in the tensile direction
of the force at the aperture (21), parallel to the force induction surface, the annular
connection end (12) of the shackle (10) can extend into a recess (40b) in the prefabricated
concrete article (40) up to a depth (b) at which the contact point (A) of the connection
end (12) with the coupling head (20) lies within a region (a) which is smaller than
the outer radius of the annular connection end (12).
2. Lifting and conveying device according to claim 1, characterised in that the shackle
(10) is a two-part construction, the annular connection end being formed by an eye-piece
(11) and the remaining portion being formed by a connection-piece (12), which component
parts are interconnected in such a frictional manner that their planes of maximum
extension lie vertically one on top of the other.
3. Device according to claim 2, characterised in that the connection-piece (12) engages
in a fork-like manner over an extension (11 a), which is moulded to fit on the eye-piece
(11) and is welded to the extension.
4. Lifting and conveying device according to claim 2, characterised in that the connection-piece
(12) is capable of being screwed onto a threaded extension which is moulded to fit
on the eye-piece (11).
5. Lifting and conveying device according to claim 2, characterised in that eye-piece
(11) and connection-piece (12) are detachably interconnectable.
6. Lifting and conveying device according to claims 3 or 5, characterised in that
the extension (11a) is a substantially cylindrical projection with an external thread
(11b), and in that a suitable internal thread (12b) is introduced in the connection-piece
(12).
7. Lifting and conveying device according to claims 5 or 6, characterised in that
eye-piece (11) and connection-piece (12) are interconnectable via a threaded sleeve
(13), the eye-piece (11) being screwed into the lower end of the sleeve and a screw
(14), which extends through the connection-piece -(12), being screwed into the upper
end of the sleeve.
1. Dispositif de levage et de transport pour des charges lourdes telles que des éléments
préfabriqués en béton (40), qui agit sur une surface d'application de force de l'élément
préfabriqué en béton (40) et comprend une tête d'accouplement (20) avec une ouverture
continue (21) dont la direction de passage se situe sensiblement dans un plan d'installation
et de transport vertical et parallèlement à la surface d'application de force, ainsi
qu'une manille (10) qui traverse ladite ouverture avec son extrémité d'accouplement
inférieure (12) à la manière d'un maillon de chaîne de telle façon que le plan de
l'extrémité d'accouplement (12) se situe sensiblement dans le plan d'installation
et de transport, caractérisé en ce que l'extrémité d'accouplement (12) présente approximativement
la forme d'un anneau (11), et que, au moins sur le plan de l'anneau et au moins au-dessus
de l'élément faisant suite à l'anneau (11) et situé immédiatement en face de la surface
d'application de force de l'élément préfabriqué en béton (40), l'épaisseur de la manille
(10) est plus faible que le diamètre de l'anneau de telle façon que, même lorsque
la direction de traction de la force à l'ouverture (21) est orientée parallèlement
à la surface d'application de force, l'extrémité d'accouplement (12) en forme d'anneau
de la manille (10) peut pénétrer dans un évidement (40b) de l'élément préfabriqué
en béton (40) jusqu'à une profondeur (b) à laquelle le point d'attaque (A) de l'extrémité
d'accouplement (12) sur la tête d'accouplement (20) se situe à l'intérieur d'une zone
(a) qui est inférieure au rayon extérieur de l'extrémité d'accouplement (12) en forme
d'anneau.
2. Dispositif de levage et de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce
que la manil!e (10) est réalisée en deux parties, l'extrémité d'accouplement en forme
d'anneau étant constitué par un élément à oeillet (11) et la partie restante étant
conformée en élément d'accouplement (12), les-dites parties étant assemblées par adhérence
de telle façon que leurs plans dans le sens de l'extension maximale sont perpendiculaires
l'un à l'autre.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément d'accouplement
(12) recouvre à la manière d'une fourche un embout (11a) conformé sur l'élément à
oeillet (11) et qu'il est soudé sur ledit embout.
4. Dispositif de levage et de transport selon la revendication 2, caractérisé en ce
que l'élément d'accouplement (12) peut être vissé sur un embout fileté conformé sur
l'élément à oeillet (11 ).
5. Dispositif de levage et de transport selon la revendication 2, caractérisé en ce
que l'élément à oeillet (11) et l'élément d'accouplement (12) peuvent être assemblés
de manière amovible.
6. Dispositif de levage et de transport selon l'une des revendications 3 ou 5, caractérisé
en ce que l'embout (11a) est conformé en rallonge sensiblement cylindrique avec filetage
extérieur (11b), et que l'élément d'accouplement (12) est muni d'un filetage intérieur
(12b) adapté.
7. Dispositif de levage et de transport selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé
en ce que l'élément à œillet (11) et l'élément d'accouplement (12) peuvent être assemblés
par l'intermédiaire d'une douille filetée (13) dans l'extrémité inférieure de laquelle
est vissé l'élément à œillet (11) et dans l'extrémité supérieure de laquelle est vissé
un boulon (14) qui traverse l'élément d'accouplement (12).