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EP 0 168 600 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.08.1988 Patentblatt 1988/33 |
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Anmeldetag: 24.05.1985 |
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Bipolarer Elektrolyseapparat mit Gasdiffusionskathode
Bipolar apparatus for electrolysis using a gas diffusion cathode
Electrolyseur bipolaire avec cathode à diffusion de gaz
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
01.06.1984 DE 3420483
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.01.1986 Patentblatt 1986/04 |
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Patentinhaber: HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT |
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65926 Frankfurt am Main (DE) |
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Erfinder: |
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- Staab, Rudolf, Dr.
D-6233 Kelkheim (Taunus) (DE)
- Hannesen, Kurt
D-6233 Kelkheim (Taunus) (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 022 445 CH-A- 433 210 DE-A- 2 914 869
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AT-B- 199 664 DD-A- 142 456 DE-A- 3 332 566
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen bipolaren Elektrolyseapparat mit Sauerstoffverzehrkathode
zum Herstellen von Chlor und Natronlauge aus wässeriger Alkalichloridlösung mit Einrichtungen
zum Zuführen des Elektrolysestromes und der Elektrolyseeingangsprodukte und zum Abführen
der Elektrolyseausgangsprodukte, bei dem Anode und Kathode durch eine Trennwand voneinander
getrennt angeordnet sind.
[0002] Die wäßrige Natriumchlorid-Elektrolyse ist ein wichtiges Verfahren zur Herstellung
der Schwerchemikalien Chlor und Natronlauge. Eine moderne Variante wird in einer Membranzelle
durchgeführt. Bei diesem Verfahren besteht die Elektrolyse-Zelle aus einem Anodenraum
mit einer Anode und einem Kathodenraum mit einer Kathode, sowie einer Kationenaustauscher-Membran,
die beide Elektrolyseräume voneinander trennt. Speist man in den Anodenraum eine gesättigte
Natriumchlorid-Lösung ein, so werden unter der Einwirkung des elektrischen Stromes
die Chloridionen an der Anode zu elementarem Chlor entladen. Gleichzeitig findet an
der Kathode eine Wasserzerlegung unter Bildung von elementarem Wasserstoff und Hydroxidionen
statt. Etwa in gleichem Maße wie Hydroxidionen erzeugt werden, wandern Natriumionen
aus dem Anodenraum durch die Kationenaustauscher-Membran in den Kathodenraum. Die
zugrundeliegende chemische Reaktion entspricht der folgenden Gleichung :

[0003] Für den Anodenraum einer Elektrolysezelle in der ein Alkalichlorid wie beispielsweise
Natriumchlorid, Kaliumchlorid oder Lithiumchlorid elektrolysiert werden soll, muß
ein Werkstoff verwendet werden: der beständig ist gegen das korrosive Medium, das
hohe Chloridionenkonzentrationen und elementares Chlor enthält. Stand der Technik
ist die Verwendung von Titan, Iridium oder Edelmetalle, bevorzugt ist Titanmetall,
welches oberflächlich mit einem Mischoxid aktiviert sein kann, um die Chlorüberspannung
zu verringern und gleichzeitig die Sauerstoffüberspannung zu erhöhen. Die Anode besteht
ebenfalls aus Titan, welches durch Übergangsmetalloxide wie Rutheniumoxid oder Iridiumoxid
aktiviert sein kann, um die Chlorüberspannung zu erniedrigen und gleichzeitig die
Sauerstoffüberspannung zu erhöhen.
[0004] Für den Kathodenraum kann der Werkstoff Titan nicht verwendet werden, da durch den
gebildeten Wasserstoff eine Versprödung des Titanmetalls verursacht würde. Der Kathodenraum
wird deshalb aus Normalstahl, Edelstahl, Nickel oder vernickeltem Stahl gefertigt.
Die Kathode besteht ebenfalls aus diesen Materialien, kann aber zusätzlich durch Edelmetalle
oder andere Elektrokatalysatoren wie beispielsweise Raney-Nickel oder schwefelhaltigem
Nickel aktiviert sein. Elektrochemische Zellen für die Alkalichlorid-Elektrolyse enthalten
zusätzlich ein Diaphragma oder eine Kationenaustauschermembran, die Anoden- und Kathodenraum
voneinander trennen. Bevorzugt werden Kationenaustauscher-Membranen, das sind perfluorierte
Membranen, die Sulfonsäure- oder Carboxylgruppen enthalten, verwendet, wenn hochreine
Natronlauge erhalten werden soll. Die Membranen sind kationenselektiv, lassen also
bei der Natriumchlorid-Elektrolyse nur die Natriumionen durch, wohingegen die Chloridionen
im Anodenraum verbleiben.
[0005] In der Praxis werden aus solchen Elektrolysezellen, die aus Anodenraum mit Anode,
Kathodenraum mit Kathode und Kationenaustauscher-Membran bestehen, größere Elektrolyseure
zusammenstellt, die aus einer Vielzahl von Einzelzellen bestehen können (vgl. z. B.
DE-A-2 914 869 oder EP-A-22 445). Solche Elektrolyseure können monopolar oder bipolar
geschaltet sein. Bevorzugt ist die bipolare Schaltung, da hiermit sehr große Zelleneinheiten
betrieben werden können.
[0006] Schwierigkeiten treten aber beim Stromübergang von Zelle zu Zelle auf. Wegen der
unterschiedlichen Materialien von Kathodenraum und Anodenraum, über deren jeweilige
Rückwand die Stromleitung erfolgt, und vor allem wegen der Passivierung des Titans
in Luftatmosphäre, treten große Übergangswiderstände und damit erhebliche Spannungsverluste
auf.
[0007] Es bestannd daher die Aufgabe, eine elektrochemische Zelle zur Verfügung zu stellen,
die aus einfachen Bausteinen besteht und zu großen Elektrolyseuren zusammengestellt
werden kann, und die bei bipolarer Schaltung eine optimale Stromleitung von Zelle
zu Zelle gewährleistet.
[0008] Die Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen formuliert ist, löst die Aufgabe dadurch,
daß zwischen zwei Halbschalen mit als Flansch ausgebildeten Rändern, von denen eine
eine Anode und die zweite eine Kathode trägt, mindestens ein Element mit der Form
einer Doppelwanne angeordnet ist, die aus einem gemeinsamen Boden und einer durch
den Boden in ihrer Höhe geteilten seitlichen Wand gebildet wird, deren Ränder mit
Flanschen versehen sind, die Anode und die Kathode, die durch den Boden räumlich voneinander
getrennt sind, mit der Wand und Streben die beidseitig senkrecht aus dem Boden herausragen
elektrisch leitend verbunden sind, zwischen den Flanschen der Halbschalen und des
Elements die Trennwände eingeklemmt und Dichtungselemente so angeordnet sind, daß
zwischen Trennwand und Kathode ein Hohlraum entsteht.
[0009] In einer Ausgestaltung können zwischen den Halbschalen zwei und mehr Elemente angeordnet
sein. Zwischen den Flanschen der Elemente ist die Trennwand eingeklemmt und ein Dichtungselement
so angeordnet, daß zwischen Trennwand und Kathode ein Hohlraum entsteht. Zwischen
Trennwand und Kathode kann ein Abstandshalter angeordnet sein und das Dichtungselement
Ausnehmungen aufweisen, die den Hohlraum zwischen Trennwand und Kathode mit Einrichtungen
zum Zu- und Abführen des Katholyten verbindet. Für die Halbschalen und Elemente kann
Titan als Werkstoff verwendet werden. Als Anode eignet sich Titan, das mit einem Oxid
oder Mischoxid der Metalle der VIII Gruppe des Periodensystems aktiviert ist.
[0010] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand des abhängigen Ansprüche
2-6.
[0011] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Figur 1 einen Schnitt durch einen Elektrolyseur der aus drei bipolaren Zellen besteht
(zwei Elemente gemäß Figur 2 zwischen den Halbschalen)
Figur 2 einen Schnitt durch ein Element
Figur 3 einen vergrößerten Ausschnitt « Z von Figur 1
[0012] Zwischen den Halbschalen 1 und 2, deren Ränder als Flansche 3 und 3 a ausgebildet
sind und von denen die eine eine Anode 4 und die andere ein Gasdiffusionskathode 5
trägt, wie sie beispielsweise in der EP-A-141 142 beschrieben ist, ist mindestens
ein Element 6 angeordnet. Das Element 6 besitzt die Form einer Doppelwanne, die aus
einem gemeinsamen Boden 7 und einer durch den Boden in ihrer Höhe geteilten seitlichen
Wand 8 gebildet wird. Der Boden 7 kann auch asymmetrisch angeordnet sein, so daß die
Wannen unterschiedlich tief ausfallen. Die Ränder der Wand, also die freien Enden
sind mit Flanschen 9 und 10 versehen. Der Flansch 9 bzw. das an ihn angrenzende Wandteil
trägt jeweils eine Anode 4 und der Flansch 10 bzw. das daran angrenzende Wandteil
jeweils eine Kathode 5. Der durch die Anode 4 und die Wanne gebildete Raum ist der
Anodenraum 11 und der durch die Kathode 5 und die Wanne gebildete Raum der Gasraum
12. Im Anodenraum 11 und Gasraum 12 sind Streben 13 angeordnet, die senkrecht . aus
dem Boden herausragen und die Elektroden 4 und 5 elektrisch leitend mit dem Boden
7 verbinden. Zwischen den Flanschen 3, 3a, 9, 10 der Halbschalen 1,2 und der Elemente
6 sind Trennwände 14 wie lonenaustauschermembranen, Diaphragmen etc. und Dichtungselemente
15 angeordnet. Das Dichtungselement besteht aus einem laugebeständigen Material, bevorzugt
PTFE. Das Dichtungselement 15 ist bezüglich seiner Dicke so bemessen, daß zwischen
Trennwand 14 und Kathode 5 ein Hohlraum 16, der Kathodenraum entsteht. Es kann zweckmäßig
sein, zwischen Trennwand 14 und Kathode 5 im Hohlraum 16 einen Abstandshalter 17 anzuordnen,
der einen gleichmäßigen Abstand der Kathode von der Trennwand einstellt. Der Abstandshalter
besteht aus einem laugebeständigen Material wie beispielsweise PTFE oder Nickel. Bevorzugt
ist eine Kathodenraumtiefe von etwa 2 bis 3 mm, besonders bevorzugt 0,5 bis 1 mm.
Das Dichtungselement 15 kann mit Ausnehmungen 18 versehen sein, die den Hohlraum 16
mit Einrichtungen 19 zum Zu-und Abführen des Katholyten verbinden. Anolyt wird über
die Leitungen 20 zu- bzw. abgeführt und Gas (Luft, Sauerstoff) für die Sauerstoffverzehrkathode
über die Leitungen 21. Die Halbschalen 1, 2 und die Elemene 6 werden mittels in Büchsen
22 aus elektrisch isolierendem MaterIal geführten Schrauben 23 verbunden. Die Stromzuführungen
sind mit plus und minus gekennzeichnet. Die Trennwand 14 kann auf der Anode 4 aufliegen.
1. Bipolarer Elektrolyseapparat mit Sauerstoffverzehrkathode zum Herstellen von Chlor
aus wässriger Alkalichloridlösung mit Einrichtungen zum Zuführen des Elektrolysestromes
und der Elektrolyseeingangsprodukte und zum Abführen der Elektrolyseausgangsprodukte,
bei dem Anode und Kathode durch eine Trennwand voneinander getrennt angeordnet sind,
wird bei dem zwischen zwei Halbschalen (1, 2) mit als Flansch (3,3a) ausgebildeten
Rändern, von denen eine eine Anode (4) und die zweite eine Kathode (5) trägt, mindestens
ein Element (6) mit der Form einer Doppelwanne angeordnet ist, die aus einem gemeinsamen
Boden (7) und einer durch den Boden in ihrer Höhe geteilten seitlichen Wand (8) gebildet
wird, wobei die Ränder der Doppelwanne mit Flanschen (9,10) versehen sind, die gemeinsam
mit der Wand (8) eine Anode (4) und eine Kathode (5) tragen, die durch den Boden (7)
räumlich voneinander getrennt sind, aus dem Boden (7) Streben (13) beidseitig senkrecht
herausragen, die Anode (4) und die Kathode (5) mit den Flanschen (9,10), der Wand
(8) und den Streben (13) elektrisch leitend verbunden sind, zwischen den Flanschen
(3, 3a, 9, 10) der Halbschalen (1, 2) und des Elements (6) die Trennwände (14) eingeklemmt
und Dichtunsgelemente (15) so angeordnet sind, daß zwischen Trennwand (14) und Kathode
(5) ein Hohlraum (16) entsteht.
2. Elektrolyseapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Elemente (6)
zwischen den Halbschalen (1, 2) angeordnet sind und zwischen den Flanschen (10. 11)
der Elemente (6) eine Trennwand (14) eingeklemmt und ein Dichtungselement (15) so
angeordnet ist, daß zwischen Trennwand (14) und Kathode (5) ein Hohlraum (16) entsteht.
3. Elektrolyseapparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Trennwand (14) und Kathode (5) ein Abstandshalter (17) angeordnet ist und das Dichtungselement
(15) Ausnehmungen (18) aufweist, die den Hohlraum (16) zwischen Trennwand (14) und
Kathode (5) mit Einrichtungen (19) zum Zu- und Abführen des Katholyten verbindet.
4. Elektrolyseapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
für die Halbschalen (1, 2) und die Elemente (6) als Werkstoff Titan verwendet wird.
5. Elektrolyseapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
als Anode (4) eine Titananode verwendet wird, die mit einem Oxid oder Mischoxid der
Metalle der VIII Gruppe des Periodensystems aktiviert ist.
6. Elektrolyseapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
als Kathode 5 eine Gasdiffusionskathode verwendet wird, die aus einem Stromkollektor
aus Nickelgewebe besteht, welches mit einem porösen kolloidalen Silberkatalysator,
welcher auf Polytetrafluorethylen abgeschieden ist, beschichtet ist, und auf der Langseite
eine hydrophile Deckschicht besitzt.
1. A bipolar electrolysis apparatus with an oxygenconsuming cathode for the production
of chlorine from aqueous alkali metal chloride solution, with devices for supplying
the electrolysis current and the electrolysis feed materials and for discharging the
electrolysis output products, in which the anode and cathode are arranged to be separated
from one another by means of a partition, and in which at least one element (6) in
the form of a twin trough is located between two half-shells (1, 2) which have edges
formed as a flange (3, 3a) and of which one carries an anode (4) and the second carries
a cathode (5), which twin trough is formed by a common plate (7) and a lateral wall
(8), the height of which is divided by the plate, the edges of the twin trough being
provided with flanges (9, 10) which, together with the wall (8), carry an anode (4)
and a cathode (5) which are separated from one another in space by the plate (7),
struts (13) protruding vertically from the plate (7) on both sides, the anode (4)
and the cathode (5) being electrically conductively connected to the flanges (9, 10),
the wall (8) and the struts (13), the partitions (14) being clamped in between the
flanges (3, 3a, 9, 10) of the half-shells (1, 2) and of the element (6), and sealing
elements (15) being arranged in such a way that a cavity (16) is formed between the
partition (14) and the cathode (5).
2. The electrolysis apparatus as claimed in claim 1, wherein two elements (6) are
located between the halfshells (1, 2), a partition (14) is clamped in between the
flanges (10, 11) of the elements (6), and a sealing element (15) is arranged in such
a way that a cavity (16) is formed between the partition (14) and the cathode (5).
3. The electrolysis apparatus as claimed as Claim 1 or 2, wherein a spacer (17) is
located between the partition (14) and the cathode (5), and the sealing element (15)
has recesses (18) which connect the cavity (16) between the partition (14) and the
cathode (5) to devices (19) for feeding and discharging the catholyte.
4. The electrolysis apparatus as claimed in any of claims 1 to 3, wherein the material
used for the halfshells (1, 2) and the elements (6) is titanium.
5. The electrolysis apparatus as claimed in any of claims 1 to 3, wherein the anode
(4) used is a titanium anode which has been activated with an oxide or mixed oxide
of the metals of the Group VIII of the Periodic Table.
6. The electrolysis apparatus as claimed in any of claims 1 to 3, wherein the cathode
(5) used is a gas diffusion cathode comprising a current collector of nickel fabric,
which is coated with a porous colloidal silver 20 catalyst deposited on polytetrafluoroethylene,
and having a hydrophilic top layer on the long side.
1. Appareil d'électrolyse bipolaire, avec une cathode consommatrice d'oxygène, pour
la préparation de chlore à partir d'une solution aqueuse d'un chlorure de métaux alcalins,
avec des dispositifs pour amener le courant d'électrolyse et les produits à électrolyser,
et pour évacuer les produits de l'électrolyse, appareil dans lequel l'anode et la
cathode sont disposées en étant séparées l'une de l'autre par une cloison, et dans
lequel entre deux demi-coques (1, 2), ayant des bords formant des brides (3, 3a),
bords dont l'un porte une anode (4) et l'autre une cathode (5), sont disposés au moins
un élément (6) ayant la forme d'une double cuve, laquelle est formée d'un fond commun
et d'une paroi latérale (8) subdivisée en hauteur par le fond, les bords de la double
cuve étant pourvus de brides (9, 10), qui, avec la paroi (8), portent une anode (4)
et une cathode (5), qui sont spatialement séparées l'une de l'autre par le fond (7),
des entretoises (13) dépassant latéralement et perpendiculairement du fond (7), des
deux côtés de ce dernier, l'anode (4) et la cathode (5) étant électriquement reliées
aux brides (9, 10), à la paroi (8) et aux entretoises (13), les cloisons de séparation
(14) étant serrées entre les brides (3, 3a, 9, 10) des demi-coques (1, 2) et de l'élément
(6), et des éléments d'étanchéité (15) étant disposés entre ces brides de façon qu'il
se crée un espace creux (16) entre la cloison de séparation (14) et la cathode (5).
2. Appareil d'électrolyse selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux éléments
(6) sont disposés entre les demi-coques (1, 2), et que, entre les brides (10, 11)
des éléments (6), une cloison de séparation (14) est serrée et un élément d'étanchéité
(15) est disposé de façon qu'il se crée un espace creux (16) entre la cloison de séparation
(14) et la cathode (5).
3. Appareil d'électrolyse selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'entre
la cloison de séparation (14) et la cathode (15) est disposé un écarteur (17), l'élément
d'étanchéité (15) présentant des évidements (18) qui relient l'espace creux (16) aménagé
entre la cloison de séparation (14) et la cathode (5) à des dispositifs (19) destinés
à l'amenée et à l'évacuation du catholyte.
4. Appareil d'électrolyse selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que le matériau utilisé pour les demi-coques (1, 2) et les éléments (6) est le titane.
5. Appareil d'électrolyse selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
qu'on utilise en tant qu'anode (4) une anode de titane, laquelle est activée par un
oxyde ou un oxyde mixte des métaux du groupe VIII du Tableau Périodique. '
6. Appareil d'électrolyse selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
qu'on utilise comme cathode (5) une cathode à diffusion gazeuse, laquelle est constituée
d'un collecteur de courant en un tissu de nickel, ce dernier étant revêtu d'un catalyseur
à l'argent colloïdal, poreux, lequel est déposé sur du polytétrafluoréthylène, et
qui possède, sur sa grande longueur, une couche de finition hydrophile.

