[0001] Die Erfindung betrifft eine Verdichteranlage mit einem Verdichter, inbesondere einem
Schraubenverdichter, mit Öleinspritzung in den Verdichtungsraum zur Schmierung und
Kühlung und einem dem Verdichter nachgeschalteten Ölabscheide- und Sammelbehälter.
[0002] Aus der GB-A 2 020 362 ist eine solche Verdichteranlage mit einem Lamellenverdichter
bekannt. Die mit Öl vermischte Druckluft, die aus dem Verdichter austritt, durchströmt
einen Ölabscheide-und Sammelbehälter und gelangt danach in einen nachgeschalteten
Ölabscheideraum, in dem eine Ölabscheidepatrone angeordnet ist. Von dem Ölabscheidraum
führt eine Druckleitung zum Verbraucher, in der ein Rückschlagventil und ein automatischer
Abscheider für Kondenswasser und eventuell noch vorhandenes Öl vorgesehen ist, wobei
Kondenswasser umd Öl bei Erreichen eines vorbestimmten Niveaus automatisch aus dem
Abscheider abgeführt werden.
[0003] Transportable Verdichteranlagen, wie sie zur Versorgung von Druckluftverbrauchern
beispielsweise auf Baustellen eingesetzt werden, haben, da sie klein und leicht sein
sollen, kein Speichervolumen für die Druckluft. Vielmehr steht nur die Schlauchlänge
zwischen Verbraucher, beispielsweise einem Presslufthammer, und der Verdichteranlage
als Speichervolumen zur Verfügung. Würde man beim Abschalten des Verbrauchers, beispielsweise
beim Stillsetzen eines Presslufthammers, den Verdichter zur Einsparung von Antriebsenergie
in den entlasteten Leerlauf schalten, so stünde beim Wiedereinschalten des Presslufthammers
nicht sofort Druckluft zur Verfügung, weil der Ölabscheide- und Sammelbehälter bei
entlastetem Leerlauf entlüftet und sonst kein Speichervolumen für Druckluft vorhanden
ist. Der Verbraucher müsste warten, bis der Verdichter wieder ausreichend Druckluft
liefert. Dies ist aber beispielsweise bei dem intermittierenden Betrieb eines Presslufthammers
nicht tragbar, weswegen derartige Verdichteranlagen auf Baustellen in der Regel dauernd,
auch während Arbeitspausen, im nicht entlasteten Leerlauf laufen, der gewährleistet,
dass beim Wiedereinschalten des Presslufthammers sofort ausreichend Druckluft zur
Verfügung steht, so dass die Arbeit ohne Wartezeit aufgenommen werden kann.
[0004] Durch den nicht entlasteten Leerlauf des Verdichters, der überdies einen wesentlichen
Anteil der Gesamtlaufzeit ausmacht, beispielsweise etwa die Hälfte der Gesamtlaufzeit,
wird beträchtliche Antriebsenergie verschwendet, sei es elektrische Antriebsenergie
oder Dieselkraftstoff bei dieselgetriebenen Anlagen. Man könnte diesen Nachteil durch
einen entsprechend grossen Druckluftkessel beheben, der beim Abschalten des Verbrauchers
ausreichend Druckluft speichert, die beim Wiedereinschalten des Verbrauchers sofort
zur Verfügung steht und solange ausreicht, bis der Verdichter aus dem entlasteten
Leerlauf auf Last umgeschaltet ist und wieder ausreichend Druckluft nachliefert. Ein
derartiger Druckluftkessel ist aber voluminös und schwer und steht der Forderung nach
einer leichten und kleinen Verdichteranlage entgegen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verdichteranlage der eingangs angegebenen
Art so auszubilden, dass diese bei abgeschaltetem Verbraucher in den entlasteten Leerlauf
geschaltet werden kann und beim Wiedereinschalten des Verbrauchers ohne zusätzlichen
Druckluftkessel ausreichend Druckluft zur Verfügung steht, die den Bedarf bis zum
Wiedereinsetzen der Druckluftlieferungen durch den Verdichter deckt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst. Durch
die angegebene Aufteilung des ohnehin vorhandenen Ölabscheide- und Sammelbehälters
kann durch Entlüftung des einen Behälterteiles der Verdichter im Leerlauf auf Null
entlastet werden, während durch den weiterhin unter Druck stehenden anderen Behälterteil
ein Druckluftspeicher geschaffen wird, der vor allem auch als Steuervolumen für die
Umschaltung des Verdichters aus dem entlasteten Leerlauf auf Last verwendet werden
kann. Auf diese Weise ist es möglich, die Antriebsenergie des Verdichters, die im
nicht entlasteten Leerlauf 70% der während des Betriebs üblichen Antriebsenergie beträgt,
auf 20% im entlasteten Leerlauf zu verringern. Berücksichtigt man die Länge der Leerlaufzeit,
so ergibt dies eine erhebliche Einsparung an Antriebsenergie bzw. Kraftstoff.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Ansprüchen
angegeben.
[0008] Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltschema einer Verdichteranlage, und
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Behälterbauweise.
[0009] In Fig. 1 ist mit 1 ein Schraubenverdichter bezeichnet, in dessen Ansaugleitung 2
eine durch einen Regelzylinder 3 kontinuierlich verstellbarer Volumenstromregler 4
angeordnet ist. Mit 5 ist ein Ansaugluftfilter bezeichnet. Der Schraubenverdichter
1 liefert mit Öl versetzte Druckluft über die Leitung 6 in ein erstes Volumen bzw.
einen Ölabscheide- und Sammelbehälter 7, in welchem sich die Hauptmenge an Öl aus
der Druckluft durch Prallwirkung bzw. Umlenkung abscheidet und gesammelt wird. Diesem
ersten Volumen 7 ist über ein Rückschlagventil 8 ein zweites Volumen 9 nachgeschaltet,
in welchem eine Abscheidepatrone 10 angeordnet ist. Von diesem zweiten Volumen oder
Behälter 9 führt eine Druckluftentnahmeleitung 11 zu einem oder mehreren Verbrauchern
12. Mit 13 ist ein Mindestdruckventil in der Druckluftentnahmeleitung 11 bezeichnet,
dessen federbelasteter Ventilkörper 14 bei abgeschaltetem Verbraucher 12 die Entnahmeleitung
absperrt und sich in die Offenstellung bewegt, wenn der Verbraucher, beispielsweise
ein Presslufthammer, wieder eingeschaltet wird.
[0010] In dem Mindestdruckventil 13 ist eine Bohrung 15 vorgesehen, durch welche der vom
Verdichter 1 aufgebaute Enddruck abgenommen wird. Diese Bohrung 15 ist über eine Leitung
16 mit einem an sich bekannten Proportionaldruckregler 17 verbunden, der den Kolben
des Regelzylinders 3 auf der federbelasteten Seite derart mit Druckluft beaufschlagt,
dass der Volumenstromregler 4 entsprechend dem anfallenden Druckluftbedarf kontinuierlich
verstellt wird. Über eine Leitung 18 liegt der Enddruck an einem Magnetventil 19 an,
das durch eine Feder 20 verstellt wird, wenn es stromlos geschaltet ist.
[0011] In der dargestellten Schaltstellung des Magnetventils 19 liegt der Enddruck des Verdichters
über eine Leitung 21 an einem Steuerventil 22 an, das durch eine Feder 23 umgeschaltet
wird, wenn der Druck in der Leitung 21 unter einen bestimmten Wert absinkt. In der
dargestellten Schaltstellung des Steuerventils 22 ist eine vom Volumen bzw. Behälter
7 wegführende Entlüftungsleitung 24 abgesperrt, während eine vom Behälter 9 wegführende
Ölabsaugleitung 25 über ein Rückschlagventil mit dem Saugbereich des Verdichters 1
verbunden ist. In der anderen Schaltstellung des Steuerventils 22 wird die Entlüftungsleitung
24 mit einer Leitung 27 verbunden, die vor dem Volumenstromregler 4 in die Ansaugleitung
2 mündet. Die Öiabsaugieitung25 ist in dieser Schaltstellung bei 40 abgesperrt.
[0012] Der von der Leitung 18 gelieferte Enddruck liegt über das Magnetventil 19, ferner
über eine mit einer Drossel 28 versehenen Leitung 29 an einem Druckschalter 30 an,
der mit der Leitung 31 zwischen Proportionaldruckregler 17 und Regelzylinder 3 verbunden
ist. Dann wird in der dargestellten Schaltstellung des Magnetventils 19 eine von der
Ansaugleitung 2 hinter dem Volumenstromregier 4 abzweigende Leitung 32 über eine Leitung
33 mit dem Regelzylinder 3 in der Weise verbunden, dass der Druck der Ansaugleitung
2 den Kolben auf der der Feder gegenüberliegenden Seite beaufschlagt. In der anderen
Schaltstellung des Magnetventils 19 werden die Leitungen 21, 29 bei 34 entlüftet,
während die zum Regelzylinder 3 führende Leitung 33 mit der Leitung 18 verbunden wird,
in der der Enddruck des Verdichters anliegt.
[0013] Von dem Ölreservoir im Behälter 7 führt eine Öl-Hauptleitung 35 zum Ansaugbereich
des Verdichters 1. Weitere, bei einer Verdichteranlage dieser Art vorhandene Bauelemente,
wie Durchflussregler, Ölkühler, Antriebsmotor u.dgl., sind nicht dargestellt, da sie
für die Erläuterung der Erfindung nicht erforderlich sind. Die elektrische Schaltung
des Magnetventils 19 ist zur Vereinfachung der Darstellung nicht wiedergegeben, sie
wird aus der nachfolgenden Beschreibung des Funktionsablaufs deutlich. Das Magnetventil
19 ist mit dem Druckschalter 30 elektrisch verbunden sowie mit einem Geber 36, der
am Mindestdruckventil 13 die Stellung des Ventilkörpers 14 abtastet.
[0014] Die Verdichteranlage arbeitet wie folgt. In der dargestellten Schaltstellung befinden
sich die Ventile 19 und 22 in der Anfahrentlastun
gsstel- lung. Der Volumenstromregler 4 ist durch die Feder im Regelzylinder 3 geschlossen.
Durch Einschalten des nicht dargestellten Antriebsmotors, beispielsweise eines Dieselmotors,
wird der Schraubenverdichter 1 angetrieben, worauf nach einer vorbestimmten Zeit das
Magnetventil 19 aus der dargestellten Stellung umgeschaltet wird, wobei die linke
Seite des Kolbens im Regelzylinder 3 entlüftet und die andere Seite mit dem sich aufbauenden
Druck in der Druckluftentnahmeleitung 11 beaufschlagt wird, so dass der Volumenstromregler
4 in die Offenstellung bewegt werden kann. Bei Druckluftentnahme durch den Verbraucher
wird der Kolben im Regelzylinder entsprechend der Kennlinie des Proportionaldruckreglers
17 kontinuierlich verstellt. Das Steuerventil 22 bleibt in der dargestellten Schaltstellung,
in der das im zweiten Abscheidebehälter 9 noch abgeschiedene, restliche Öl über die
Leitungen 25, 26 abgesaugt und über die Öl-Hauptleitung 35 Öl aus dem ersten Abscheidebehälter
7 in den Schraubenverdichter 1 eingespritzt wird, der unter dem vom Verdichter gelieferten
Druck steht.
[0015] Wird der Verbraucher 12 abgeschaltet, so schliesst das mit einer Rückschlagfunktion
ausgestattete Mindestdruckventil 13 die Druckluftentnahmeleitung 11 ab. Ein derartiges
Mindestdruckventil ist in dem GM 80 50 773 beschrieben. Hierdurch steigt der vom Verdichter
1 aufgebaute Enddruck in der Entnahmeleitung an, wird über den als Druckverstärker
wirkenden Proportionaldruckregler 17 an den Druckschalter 30 geliefert, der mit einer
vorbestimmten Zeitverzögerung anspricht und das Magnetventil 19 in die dargestellte
Stellung umschaltet. Hierdurch wird der Regelzylinder auf der rechten Kolbenseite
mit der Ansaugleitung 2 verbunden, so dass durch die Kraft der Feder und dem anliegenden
Enddruck der Volumenstromregler in die Schliessstellung bewegt wird. Ferner liegt
über die Leitungen 18, 21 der erhöhte Enddruck des Verdichters am Steuerventil 22
an, das umgeschaltet wird, so dass der erste Abscheidebehälter 7 über die Leitung
27 entlüftet und die vom zweiten Abscheidebehälter 9 kommende Ölabsaugleitung 25 abgesperrt
wird. Der Schraubenverdichter 1 ist damit vollständig entlastet, er arbeitet lediglich
gegen das Null-Druckniveau im ersten Abscheidebehälter 7, wobei mit einer Antriebsleistung
von etwa 20% lediglich die Rotoren des Schraubenverdichters 1 vom Antriebsmotor gedreht
werden.
[0016] Durch das Rückschlagventil 8 und das abgesperrte Mindestdruckventil 13 ist das zweite
Volumen 9 abgekapselt und kann somit als Druckluftspeicher dienen.
[0017] Nach Umschaltung des Magnetventils 19 wird die Leitung 29 mit der Leitung 18 verbunden,
wobei sich über die Drossel 28 der Enddruck am Druckschalter 30 aufbauen kann, der
den Druckschalter 30 stabil in der Schaltstellung hält. Das zeitverzögerte Ansprechen
des Druckschalters 30 gewährleistet, dass der Verdichter 1 bei kurzzeitigen Unterbrechungen
der Druckluftentnahme durch den Verbraucher 12 nicht in den entlasteten Leerlauf geschaltet
wird. Zudem kann ein nicht dargestellter Schalter vorgesehen werden, der die automatische
Umschaltung in den entlasteten Leerlauf abtrennt, so dass auch bei längerer Unterbrechung
der Druckluftentnahme der Verdichter im entlasteten Leerlauf laufen kann.
[0018] Die nicht dargestellte elektrische Schaltung ist so ausgelegt, dass der Geber 36
wirkungslos ist, solange vom Druckschalter 30 kein Signal für die Umschaltung des
Magnetventils 19 in die dargestellte Schaltstellung für den entlasteten Leerlauf vorliegt.
Sobald aber dieses Signal vorliegt und das Magnetventil 19 umgeschaltet ist, erhält
der Geber 36 Priorität, so dass bei einer Bewegung des Ventilkörpers 14 in die Offenstellung
ein vom Geber 36 erzeugtes Signal sofort das Magnetventil 19 zurückschaltet, ohne
dass ein weiteres Signal vom Druckschalter 30 vorliegt.
[0019] Wird bei Wiedereinschalten des Verbrauchers 12 Druckluft entnommen, so wird zunächst
der Ventilkörper 14 des Mindestdruckventils 13 mit Rückschlagfunktion in die Offenstellung
bewegt, wobei der Geber 36 ein Signal zum Umschalten des Magnetventils 19 abgibt.
Hierdurch wird die Leitung 21 über 34 entlüftet, so dass das Steuerventil 22 durch
die Feder 23 in die dargestellte Schaltstellung zurückgeschaltet wird. Gleichzeitig
kommt über die Leitungen 18, 33 der Druck des Druckspeichers 9 am Regelzylinder 3
zum Anliegen, wodurch der Volumenstromregier 4 in die Offenstellung bewegt wird. Der
somit auf Last umgeschaltete Schraubenverdichter 1 liefert über den ersten Abscheidebehälter
7 Druckluft in den zweiten Behälter 9, bevor der Druck in diesem Druckspeicher durch
die erneute Entnahme des Verbrauchers 12 wesentlich abgesunken ist. Dadurch wird erreicht,
dass bei Wiedereinschalten des Verbrauchers nicht nur sofort Druckluft aus dem Druckspeicher
9 zur Verfügung steht, sondern auch ausreichend Druckluft sofort nachgeliefert wird,
so dass der Verbrauch kontinuierlich fortgesetzt werden kann, ohne dass an dem am
Verbraucher angeschlossenen Gerät, beispielsweise einem Presslufthammer, ein Nachlassen
der Leistung erkennbar ist. Hierbei dient der Druckluftspeicher 9 auch als Steuervolumen
für die Umschaltung des Steuerventils 22 und für die Beaufschlagung des Regelzylinders
3.
[0020] Die Fig. 2 zeigt eine andere Behälteraufteilung, wobei für gleiche bzw. entsprechende
Bauteile die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet sind. Bei dieser Ausgestaltung
ist das als Druckspeicher dienende zweite Volumen 9 innerhalb des ersten Abscheide-
und Sammelbehälters 7 angeordnet, wobei das Rückschlagventil 8 in dem Behälter 9 eingebaut
ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit horizontaler Anordnung der beiden
Behälter ist eine vertikale Trennwand 37 im Behälter 7 angeordnet, die in einem Abstand
von der oberen Behälterwand endet. Die durch die Leitung 6 eintretende, mit Öl vermischte
Luft strömt nach Abscheidung des Öls im Behälter 7 über die Oberkante dieser Trennwand
37 und gelangt durch das Rückschlagventil 8 in die Abscheidepatrone 10. An der Mündung
der Entnahmeleitung 11 tritt reine Luft aus. An den beiden Behältern sind ferner die
im Zusammenhang mit Fig. 1 bereits beschriebenen Leitungen 24, 25 und 35 angeschlossen.
Im entlasteten Leerlauf herrscht im Behälter 7 beispielsweise ein Druck von 0 bar
und im Behälter 9 von 7 bar. Die ineinander gebauten Behälter können ebenso vertikal
angeordnet werden.
[0021] Bei der Anordnung nach Fig. 1 ist ein von Hand verstellbarer Proportionaldruckregler
17 vorgesehen, mittels dem der Druck eingestellt werden kann, bei dem der Druckschalter
30 anspricht. Der Druckschalter 30 kann dabei auf einen festen Wert eingestellt bleiben.
Der Proportionaldruckregler 17 hat einen an sich bekannten Aufbau, wobei jede Änderung
des Druckes am Eingang eine verstärkte Änderung des Druckes am Ausgang des Reglers
bewirkt.
[0022] Die in Fig. 2 beschriebene Anordnung der Behälteraufteilung ist insbesondere auch
für eine Kompaktbauweise eines Verdichters geeignet, wie sie in der DE-OS 2 938 557
beschrieben ist.
[0023] Der Geber 36 kann ein berührungsloser Geber oder ein vom Ventilkörper beaufschlagter
Endschalter sein.
1. Verdichteranlage mit einem Verdichter (1), insbesondere einem Schraubenverdichter,
mit Öleinspritzung in den Verdichtungsraum zur Schmierung und Kühlung, einem dem Verdichter
(1) nachgeschalteten Ölabscheide- und Sammelbehälter, der in ein erstes Volumen (7)
und ein über ein Rückschlagventil (8) nachgeschaltetes zweites Volumen (9) unterteilt
ist, wobei das zweite Volumen (9) als Druckluftspeicher dient, dessen Druck für die
Umschaltung des Verdichters aus dem entlasteten Leerlauf auf Last verwendet wird,
während das erste Volumen (7) im Leerlauf des Verdichters über ein Steuerventil (22)
entlüftbar ist, wobei ferner an einem Mindestdruckventil (13) in der Druckluftentnahmeleitung
(11) zwischen zweitem Volumen (9) und Verbraucher eine Abtasteinrichtung (36) angeordnet
ist, die bei Abheben des Ventilkörpers (14) in die Offenstellung ein Signal für die
Umschaltung des Verdichters (1) aus dem entlasteten Leerlauf auf Last abgibt, wenn
ein mit dem am Mindestdruckventil (13) anliegenden Enddruck beaufschlagter Druckschalter
(30) ein Signal für die Schaltung des Verdichters in den entlasteten Leerlauf abgegeben
hat.
2. Verdichteranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Volumen
(7) das zweite Volumen (9) umgibt.
3. Verdichteranlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten
Volumen (9) eine Ölabscheidepatrone (10) angeordnet ist.
4. Verdichteranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtasteinrichtung
als berührungsloser Geber (36) ausgebildet ist, der mit einem Magnetventil (19) verbunden
ist.
5. Verdichteranlage nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der
für die Umschaltung des Verdichters (1) in den entlasteten Leerlauf vorgesehene Druckschalter
(30) zwischen einem vom Enddruck beaufschlagten Proportionaldruckregler (17) und einem
einen Volumenstromregler (4) in der Ansaugleitung (2) beaufschlagenden Regelzylinder
(3) angeschlossen ist, wobei der Druckschalter (30) in der Schaltstellung für entlasteten
Leerlauf durch das Magnetventil (19) mit dem Enddruck beaufschagt und in der anderen
Schaltstellung mit einer Entlüftungsleitung verbunden ist.
6. Verdichteranlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Proportionaldruckregler
(17) von Hand verstellbar ist.
1. Compressor unit having a compressor (1), more particularly a screw compressor,
with oil injection into the compression chamber for lubrication and cooling, an oil
separating and collecting container provided downstream of the compressor (1), said
container being subdivided into a first volume (7) and a second volume (9) connected
downstream thereof via a non-return valve (8), the second volume (9) acting as a store
of compressed air the pressure of which is used to switch the compressor over from
unloaded idling to the loaded state, whilst the first volume (7) can be evacuated
via a control valve (22) when the compressor is idling, and furthermore there is provided,
on a minimum pressure valve (13), in the compressed air removal line (11) between
the second volume (9) and the load, a sensor device (36) which emits a signal for
switching the compressor (1) from the unloaded idling state to the loaded state when
the valve body (14) is raised into the open position, when a pressure switch (30)
acted upon by the delivery pressure bearing on the minimum pressure valve (13) has
emitted a signal for switching the compressor into the unloaded idling state.
2. Compressor unit according to claim 1, characterised in that the first volume (7)
surrounds the second volume (9).
3. Compressor unit according to claims 1 and 2, characterised in that an oil separation
cartridge (10) is provided in the second volume (9).
4. Compressor unit according to claim 1, characterised in that the sensor device is
in the form of a non-contact transmitter (36) connected to a solenoid valve (19).
5. Compressor unit according to claims 1 and 4, characterised in that the pressure
switch (30) provided for switching the compressor (1) into the unloaded idling state
is connected between a proportional pressure regulator (17) acted upon by the delivery
pressure and a regulating cylinder (3) acting upon a volume flow regulator (4) in
the intake line (2), whilst in the switch position for unloaded idling the pressure
switch (30) is acted upon by the delivery pressure by means of the solenoid valve
(19) and in the other switch position it is connected to an evacuating line.
6. Compressor unit according to claim 5, characterised in that the proportional pressure
regulator (17) can be adjusted manually.
1. Ensemble compresseur comprenant un compresseur (1), notamment un compresseur à
vis, avec injection d'huile dans la chambre de compression en vue de la lubrification
et du refroidissement, ainsi qu'un réservoir séparateur et collecteur d'huile qui
est installé en aval du compresseur (1) et qui est subdivisé en une première chambre
(7) et en une seconde chambre (9) raccordée en aval par l'intermédiaire d'un clapet
anti-retour (8), cette seconde chambre (9) servant d'accumulateur d'air comprimé dont
la pression est utilisée pour commuter le compresseur de la marche à vide exempte
de charge à un fonctionnement sous charge, tandis que la première chambre (7) peut
être ventilée par l'intermédiaire d'une valve de commande (22) lorsque le compresseur
fonctionne à vide, un dispositif détecteur (36) étant par ailleurs installé sur une
soupape (13) à pression minimale, dans le conduit (11) de prélèvement d'air comprimé
entre la seconde chambre (9) et l'appareil consommateur, ce dispositif délivrant,
lors du soulèvement du corps obturateur (14) à la position ouverte, un signal pour
la commutation du compresseur (1) de la marche à vide exempte de charge à un fonctionnement
sous charge, lorsqu'un interrupteur manométrique (30), sollicité par la pression finale
appliquée à la soupape (13) à pression minimale, a délivré un signal pour l'enclenchement
du compresseur à la marche à vide exempte de charge.
2. Ensemble compresseur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la première
chambre (7) entoure la seconde chambre (9).
3. Ensemble compresseur selon les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait qu'une
cartouche (10) de séparation d'huile est logée dans la seconde chambre (9).
4. Ensemble compresseur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif
détecteur est réalisé sous la forme d'un émetteur (36) sans contact, qui est relié
à une valve électromagnétique (19).
5. Ensemble compresseur selon les revendications 1 et 4, caractérisé par le fait que
l'interrupteur manométrique (30), prévu pour commuter le compresseur (1) à la marche
à vide exempte de charge, est raccordé entre un régulateur manométrique proportionnel
(17) sollicité par la pression finale et un vérin régulateur (3) qui agit sur un régulateur
volumétrique (4) dans le conduit d'aspiration (2), cet interrupteur manométrique (30)
étant sollicité par la pression finale, par l'intermédiaire de la valve électromagnétique
(19), lorsqu'il occupe la position de commutation pour la marche à vide exempte de
charge, et étant relié à un conduit d'évent lorsqu'il occupe l'autre position de commutation.
6. Ensemble compresseur selon la revendication 5, caractérisé par le fait que le régulateur
manométrique proportionnel (17) est réglable à la main.