[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum farbigen Beschichten von zwei sich gegenüberliegenden
Seiten mehrerer Metallbauteile, bestehend aus einem Halterahmen mitTrägern zum Haltern
der Metallbauteile während des Beschichtens.
[0002] Zum farbigen Beschichten von Metallprofilen, die zur Herstellung von Fenstern, Türen
oder Toren verwendet werden, wird ausser dem Eloxierverfahren überwiegend noch das
Pulverlackierverfahren verwendet. Hierzu werden die jeweils benötigten Metallprofile
vollständig mit dem gewünschten Farbpulver versehen, das in einem Ofen zum Schmelzen
gebracht wird, bzw. dem Eloxierverfahren unterzogen.
[0003] Probleme ergeben sich dann, wenn die inneren und äusseren Profilflächen von z.B.
für Fenster oder Türen bestimmten, metallenen Gesamtprofilen unterschiedlich farbig
sein sollen oder die eine Seite lackiert und die andere Seite eloxiert sein soll.
Hierbei wird so vorgegangen, dass die Profile für innen und die Profile für aussen
gesondertvoneinandert eloxiert bzw. lackiert und dann in einem weiteren Arbeitsgang
durch Verbindungsstege aus vorzugsweise Kunststoff miteinander verbunden werden.
[0004] Diese Herstellweise von derartig zweifarbigen Gesamtmetallprofilen ist wegen des
hohen Abfalls an Profilmaterial relativ teuer. Ferner ist ein erhöhtes Risiko bei
der Produkthaftung gegeben, weil das Verbinden von inneren und äusseren, verschiedenfarbig
beschichteten Metallprofilen mittels der erwähnten Verbindungsstege qualitativ nicht
so gut gelingt wie bei unbeschichteten Metallprofilen, weil die farbfertigen Metallprofile
keine Kratzer oder andere Beschädigungen während der weiteren Verarbeitung der Profile
erleiden dürfen, so dass also grosse Sorgfalt aufgewendet werden muss. Ferner hat
die Herstellung verbundener Einzelprofile Grenzen insoweit, als dassverbundene Profile
z.B. für grössere Fenster und Türen aus statischen Gründen nicht verwendet werden
können. Hierfür muss ein im Querschnitt entsprechend grosses und stabiles Einzelprofil
gewählt werden, das hinsichtlich der gewünschten Lackqualität unter annehmbaren Kosten
jedoch nur einfarbig hergestellt werden kann.
[0005] In der US-A-2 952 351 ist eine Vorrichtung zum zweiseitigen Beschichten von plattenförmigen
Gegenständen beschrieben, wobei die Vorrichtung derart aufgebracht ist, dass grundsätzlich
für jeden Gegenstand eine eigene Aufhängeeinrichtung vorgesehen ist, die während des
Beschichtungsvorganges in die erforderliche Position gedreht werden muss. Diese Vorrichtung
arbeitet so, dass zunächst die eine Seite jedes hängenden Gegenstandes einzeln beschichtet
wird, wonach jeder Gegenstand einzeln gewendet und danach auf der anderen, nun dem
Beschichtungswerkzeug zugekehrten Seite beschichtet wird. Abgesehen davon, dass diese
Beschichtungsweise material-und zeitaufwendig ist, ist nicht gewährleistet, dass ein
gewisser Anteil, des Farbmaterials des zweiten Spritzvorganges sich nicht auf der
zuerst beschichteten Seite niederschlägt, weil zwischen dem jeweiligen Gegenstand
und dem Rand der offenen Gehäuseseite, in welcher der Gegenstand platziert ist, umfangsmässig
ein freier Spalt besteht, durch den hindurch das Beschichtungsmaterial beim Aufspritzen
auf die jeweils hintere Seite des Gegenstandes gelangen kann.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Haltevorrichtung der einleitend
angeführten Art zum zweifarbigen Beschichten von Metallprofilen, die es gestattet,
dass-vom Profilquerschnitt her gesehen - fertige Metallprofile, auch grösseren Querschnittes,
kostengünstig zweifarbig beschichtet werden können.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe geht von der einleitend angeführten Haltevorrichtung aus
und kennzeichnet sich dadurch, dass die Metallbauteile in Form von Metallprofilen
unter Zwischenschaltung von Abdeckblenden parallel zueinander an dem Rahmen derart
befestigbar sind, dass die profilseitigen Ränder der Abdeckblenden jeweils an den
sich gegenüberliegenden Seiten von einander benachbarten Metallprofilen anliegen und
mit diesen eine geschlossene Wand bilden, wodurch die auf beiden Seiten der Wand befindlichen
Metallprofilflächen mit jeweils einer andersfarbigen Beschichtung versehen werden
können.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Metallprofile und die Abdeckblenden
in horizontaler Lage übereinander stapelbar, wobei die Blenden aus Blechstreifen bestehen
und lose durch Führungsschlitze von seitlichen Vertikalträgern des Rahmens hindurchgreifen.
An den Vertikalträgern sind zusätzlich weitere Abdeckblenden lösbar befestigt.
[0009] Mit der erfindungsgemässen Haltevorrichtung können Metallprofile, die insbesondere
für Fenster und Türen verwendet werden, auf einfache Weise kostengünstig zweifarbig
hergestellt werden. Die zweifarbig auszustattenden Metallprofile werden hierzu zueinander
parallel verlaufend und mit Abstand voneinander in dem Rahmen gehaltert, wobei der
Zwischenraum zwischen ihnen mit den Abdeckblenden ausgefüllt wird, so dass eine geschlossene
Wand aus Metallprofilen und Abdeckblenden gebildet ist. Die Vorrichtung mit den Metallprofilen
wird dann in die eine Kammer gefahren, wo die auf der einen Seite der Abdeckblenden
befindlichen Flächen der Metallprofile mit dem gewünschten Farbpulver beschichtet
werden. Der gleiche Vorgang wiederholt sich in einer anderen Kammer auf der anderen
Seite der Abdeckblenden mit dem anderen Farbpulver. Danach wird die verschiedenfarbige
Pulverbeschichtung der Profile in einem Einbrennofen der Endbehandlung unterworfen.
[0010] Hieraus ergibt sich, dass die aus Gründen des Wärmeschutzes mit Kunststoffstegen
zu verbindenden Einzelprofile nicht mehr nach, sondern schon vor der verschiedenfarbigen
Pulverlackierung miteinander verbunden werden können. Der Fensterhersteller kann somit
hinsichtlich der Profilgestaltung des gewünschten Gesamtprofiles fertige Gesamtprofile
vom Profilhersteller beziehen, wodurch sich sein Haftungsrisiko vermindert. Weiterhin
ist auch der Abfallverlust herabgesetzt. Ferner ist es nun auch möglich, statisch
steifere Metallprofile, die z.B. für grosse Fenster und Türen verwendet werden müssen,
kostengünstig zweifarbig herzustellen. Die erfindungsgemässe Haltevorrichtung ermöglicht
es auch, dass das jeweilige Profil auf der einen Seite eloxiert und auf der anderen
Seite mit der gewünschten Farbpulverbeschichtung versehen sein kann. Hinsichtlich
der zusammengesetzten Profile lassen sich nun auch verkürzte Lieferfristen einhalten,
da vom Profilhersteller sofort zusammengesetzte Profile bezogen werden können. Ausserdem
entfällt die beim Verbinden von beschichteten Einzelprofilen bestehende Gefahr von
Farbbeschädigungen an diesen Profilen.
[0011] Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den anliegenden Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
Figur eineSeitenansichtaufdasAusführungsbeispiel,
Figur 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 in Figur 1,
Figur 3 eine Einzelheit gemäss 111 in Figur 2,
Figur 4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV in Figur 2,
Figur 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Figur 1.
[0012] Gemäss Figur 1 ist ein Rahmen 1 vorgesehen, der sich aus einer oberen Traverse 2,
aus mehreren davon herabhängenden Trägern 3, 4, 5, 6 und 7 sowie aus einer mit den
Unterenden der Träger verbundenen unteren Traverse 8 zusammensetzt. Die Träger 3 bis
7 weisen voneinander einen Abstand auf, der für den Träger 7 veränderbar ist, indem
dieser Träger an den Traversen verstellbar angeordnet ist.
[0013] Wie es besser aus den Figuren 2 und 5 erkennbar ist, verlaufen die von der Haltevorrichtung
1 aufzunehmenden und zu beschichtenden Metallprofile 9 aus z.B. Aluminium, horizontal,
und zwar derart, dass zuunterst zunächst eine auf der Traverse 8 seitlich gestützte
und hochkant liegende Abdeckblende 10 vorgesehen ist, auf der sich ein Metallprofil
9 abstützt, auf dem sich wiederum eine Blende 10 abstützt, worauf wieder ein Metallprofil
9 folgt, usw. Auf dem obersten Metallprofil 9 stützt sich dann ein oberes Abdeckblech
11 ab, das den Zwischenraum zwischen dem obersten Profil 9 und der Traverse 2 abdeckt.
Ferner sind auch seitliche und vertikal verlaufende Abdeckblenden 12 und 13 vorgesehen,
die sich je an der oberen Traverse 2, an den beiden äusseren seitlichen Trägern 3
und 7 sowie unten auf seitlichen Verlängerungen der unteren Traverse 8 abstützen.
Diese Abdeckblenden sind ebenfalls entfernbar, wozu sie in Schlitzen gehalten sind,
die durch Schenkel von Winkeleisen gebildet sind, wie es aus Figur 1 entnehmbar ist.
Aus den Figuren 2 und 5 unten ist die erwähnte Schlitzbildung deutlicher zu erkennen.
[0014] Die Figuren 1,2 und 5 zeigen, dass die Abdeckblenden 10, die vorzugsweise aus Metallblech
bestehen, auf ihre Fläche bezogen hochkant in der Haltevorrichtung 1 angeordnet sind.
Hierzu sind die beiden Endträger 3 und 7 je mit einem Führungsschlitz 14 versehen,
dessen Weite so ausgebildet ist, dass die Abdeckblenden 10 wie auch das obere Abdeckblech
11 bequem durch den jeweiligen Schlitz hindurchgeschoben bzw. eingeschoben und auch
darin vertikal gehalten werden können, wie Figur 5 deutlich zeigt. Da also die vertikale
Lage der Abdeckblenden 10 durch den vertikalen Führungsschlitz 14 der seitlichen Endträger
3 und 7 gesichert ist, ist auch gleichzeitig die gewünschte Lage der zu beschichtenden
Metallprofile 9 zwischen den Abdeckblenden gesichert, wie sich ohne weiteres aus den
Figuren 2, 3 und 5 ergibt. Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich ist, greifen die
in ihrer Längsrichtung horizontal verlaufenden Abdeckblenden 10 so in die Metallprofile
9 ein, dass die Profile sich in der gewünschten Lage an den Abdeckblenden 10 abstützen
und so für die Dauer ihrer Farbbehandlung gehalten werden.
[0015] Somit ist aus den Figuren 1,2 und 5 ersichtlich, dass die Metallprofile zusammen
mit den Bestandteilen der Haltevorrichtung eine geschlossene Wand bilden, so dass
es möglich ist, in einer Arbeitskammer mit Hilfe von Spritzpistolen auf elektrostatischem
Wege die gewünschte farbliche Pulverbeschichtung aufzubringen. Dabei wird jeweils
nur auf der einen Seite der Vorrichtung gearbeitet, so dass die andere Seite der Vorrichtung
einschliesslich der Metallprofile, unterstützt auch durch die Randblenden 11,12 und
13, keinen Pulverauftrag erhält. Dieser wird dann in einer anderen Kammer in üblicher
Weise vorgenommen. Daraufhin wird dann die gesamte Haltevorrichtung 1 zusammen mit
den Metallprofilen 9 in einen Einbrennofen eingebracht, wo in üblicher Weise eine
Verschmelzung der Pulverpartikel vorgenommen wird.
[0016] Während die seitlichen Endträger 3 und 7 gerade und vertikal verlaufen, sind die
übrigen Träger 4, 5 und 6, die zwischen den Endträgern 3 und 7 angeordnet sind, mit
einer Kröpfung 15 versehen, wie Figur 2 zeigt. Der Grund hierfür liegt darin, dass,
wenn die Abdeckblenden 10 mit festen Abstützungen 16 versehen werden, sich diese Abstützungen
wiederum lose am zugehörigen Träger 4,5 und 6 abstützen können, wie es Figur 4 zeigt.
Hierzu ist der Träger 4 beispielsweise mit einer zusätzlichen vertikalen Stange 4a
versehen, der z.B. U-förmig von der Abstützung 16 umgriffen wird.
[0017] Bei sehr langen Abdeckblenden ist es vorteilhaft, diese aus zwei Blendenstreifen
10a und 10b zusammenzusetzen, wobei die einander zugeordneten Endbereiche der Blendenstreifen
10a, 10b sich teilweise formschlüssig überlappen, wozu das eine Streifenende gemäss
Figur 4 vorzugsweise U-förmig ausgebildet ist. Beispielsweise kann dann an der U-förmigen
Ausbildung des einen Blendenstreifens 10a ein Stützarm 16a befestigt sein, dessen
anderes Ende einen offenen Halter 16b aufweist, der z.B. ebenfalls U-förmig ausgebildet
ist. Die kürzeren Blendenstreifen 10a und 1 Ob lassen sich so leichter handhaben als
eine lange Abdeckblende, wobei gleichzeitig gesichert ist, dass die Blendenstreifen
10a und 1 Ob an der Stelle ihres Ineinandergreifens die erforderliche Lage der jeweiligen
Abdeckblende gewährleisten.
[0018] Die gekröpften senkrechten Träger 4, 5 und 6 weisen an ihrem Unterende einen kurzen,
horizontalen Arm 4b auf, und mit jedem kurzen Arm ist die untere Traverse 8 verbunden.
Diese Traverse weist, wie weiter vorstehend schon gesagt ist, einen nach oben offenen
Längsschlitz 8a auf, der die unterste Abdeckblende 10 teilweise aufnimmt (Figur 2).
Dieser relativ hoch ausgebildete Schlitz 8a sichert, dass die unterste Abdeckblende
10 aufgrund des Gewichtes nicht umknickt, das auf ihr durch die darüber befindlichen
Metallprofile 9 und weiteren Abdeckblenden 10 ruht. Ferner ist die untere Traverse
8 im Bereich 17 (Figur 1) teleskopisch ausgebildet, so dass sie verlängert oder verkürzt
werden kann, wenn der rechte Endträger 7 in horizontaler Richtung auf der oberen Traverse
2 verstellt wird. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn sich die Länge der zu beschichtenden
Metallprofile 9 geändert hat.
[0019] Die Funktion der vorstehend erläuterten Haltevorrichtungfürzweifarbiges Beschichten
von Metallprofilen ist aus der vorstehenden Erläuterung bereits klar ersichtlich,
so dass hierauf nicht weiter eingegangen zu werden braucht. Es sei lediglich noch
erwähnt, dass es ausser dem Aufbringen von zwei verschiedenen Farbpulvern mit dieser
Vorrichtung auch möglich ist, Metallprofile herzustellen, die auf der einen Seite
eloxiert und auf der anderen Seite mit der gewünschten Farbbeschichtung versehen sind.
Zum Eloxieren wird dann so vorgegangen, dass die erläuterte Vorrichtung in ein entsprechendes
Band eingetaucht und dann unter Anwendung elektrischer Energie in üblicher Weise der
Eloxiervorgang vorgenommen wird. Schliesslich ist es noch möglich, dass die zu beschichtenden
Profile 9 und die dazwischen anzuordnenden Abdeckblenden 10 auch vertikal in der Vorrichtung
1 angeordnet werden können. Die Traversen 2und 8 sind dann mit Aufnahmen versehen,
um die oberen bzw. unteren Enden der Teile 9 und 10 festhalten zu können.
1. Vorrichtung zum farbigen Beschichten von zwei sich gegenüberliegenden Seiten mehrerer
Metallbauteile, bestehend aus einem Halterahmen (1) mit Trägern (3 bis 7) zum Haltern
der Metallbauteile während des Beschichtens, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallbauteile
in Form von Metallprofilen (9) unter Zwischenschaltung von Abdeckblenden (10) parallel
zueinander an dem Rahmen (11) derart befestigbar sind, dass die profilseitigen Ränder
der Abdeckblenden (10) jeweils an den sich gegenüberliegenden Seiten von einander
benachbarten Metallprofilen (9) anliegen und mit diesen eine geschlossene Wand bilden,
wodurch die auf beiden Seiten der Wand befindlichen Metallprofilflächen mit jeweils
einer andersfarbigen Beschichtung versehen werden können.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallprofile
(9) und die Abdeckblenden (10) in horizontaler Lage übereinander stapelbar sind.
3. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die aus Metallblechstreifen bestehenden Abdeckblenden (10) lose durch Führungsschlitze
(14) von seitlichen Trägern (3; 7) des Rahmens greifen.
4. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
jede Abdeckblende (10) aus zwei fluchtenden und sich teilweise überlappenden Blendenstreifen
(10a, 10b) besteht, die im Überlappungsbereich formschlüssig ineinandergreifen, und
dass jeweils einer der Blendenstreifen am Überlappungsbereich mit einer gegen Querverschiebung
wirkenden Abstützung (16) versehen ist.
5. Haltevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützungen
(16) aus einem am betreffenden Blendenstreifen befestigten Stützarm (16a) bestehen,
an dessen vom Blendenstreifen abgewandten Ende ein offener Halter (16b) vorgesehen
ist, dass die obere Traverse (2) über vertikale Stützarme (3 bis 7) mit einer unteren
Traverse (8) verbunden ist und dass die erwähnten Halter (16b) lose um die sie vertikal
führenden Stützen (4a) fassen.
6. Haltevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Traverse
(8) einen nach oben offenen Längsschlitz (8a) zur teilweisen Aufnahme der unten befindlichen
Abdeckblende (10) hat.
7. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
aussen an den beiden seitlichen Trägern (3; 7) jeweils eine weitere, vertikal verlaufende
Abdeckblende (12, 13) lösbar befestigt ist.
1. Dispositif pour enduire, avec un revêtement teinté, deux faces opposées de plusieurs
composants métalliques, constitué par un cadre de support (1 ) comportant des supports
3 à 7 servant à maintenir les composants métalliques pendant l'enduction, caractérisé
par le fait que les composants métalliques en forme de profilés métalliques (9) peuvent
être fixés parallèlement les uns aux autres sur le cadré (11 ) moyennant l'interposition
d'écrans de protection (10) de telle sorte que les bords, situés du côté des profilés,
des écrans de protection (10) s'appliquent respectivement sur les faces opposées de
profilés métalliques (9) voisins et forment avec ces derniers une paroi fermée, ce
qui permet d'appliquer un revêtement respectif d'une autre couleur sur les faces des
profilés métalliques situées des deux côtés de la paroi.
2. Dispositif de maintien selon la revendication 1, caractérisé en ce que les profilés
métalliques (9) et les écrans de protection (10) peuvent être empilés les uns sur
les autres en position horizontale.
3. Dispositif de maintien selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce
que les écrans de protection (10) constitués par des bandes de tôle métallique s'engagent
de façon lâche dans des fentes de guidage (14) de supports latéraux (3; 7) du cadre.
4. Dispositif de maintien selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que chaque écran de protection (10) est constitué par deux bandes de protection (10a,
10b) alignées, se recouvrant partiellement et s'emboîtant l'une dans l'autre selon
une liaison par formes complémentaires dans la zone de recouvrement, et que respectivement
l'une des bandes de protection comporte, au niveau de la zone de recouvrement, un
organe de support (16) agissant à l'encontre d'un déplacement transversal.
5. Dispositif de maintien selon la revendication 4, caractérisé en ce que les organes
de support (16) sont constitués par un bras de soutien (16a) fixé sur la bande de
protection considérée, qu'un support ouvert (16b) est prévu sur l'extrémité du bras
de soutien, tournée à l'opposé de la bande de protection, que la traverse supérieure
(2) est reliée à une traverse inférieure (8) par l'intermédiaire de bras de soutien
verticaux (3 à 7) et que les supports mentionnés (16b) entourent de façon lâche les
éléments d'appui (4a), qui les guident verticalement.
6. Dispositif de maintien selon la revendication 5, caractérisé en ce que la traverse
inférieure (8) possède une fente longitudinale (8a) ouverte vers le haut et servant
à loger partiellement l'écran de protection (10) sous-jacent.
7. Dispositif de maintien selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
qu'un autre écran de protection verticale (12, 13) est fixé extérieurement, de façon
amovible, sur les deux supports latéraux (3; 7), respectivement.
1. Device for the colour coating of two mutually opposite sides of several metal components,
comprising a support frame (1) having carriers (3 to 7) for supporting the metal components
during the coating operation, characterised in that the metal components, having the
form of metal sections (9), are securable on the frame (11) with interpositioning
of masking screens (10) parallel to one another, in such a way that the section-side
edges of the masking screens (10) are in contact in each case with the mutually opposed
sides of mutually adjacent metal sections (9) and form a closed partition therewith
so that the metal section surfaces situated on the two sides of the wall may each
be provided with a coating of a different colour.
2. Securing device according to claim 1, characterised in that the metal sections
(9) and the masking screens (10) are stackable one above the other in a horizontal
position.
3. Securing device according to one of the claims 1 and 2, characterised in that the
masking screens (10) formed by sheet metal strips extend loosely through guiding slots
(14) of lateral carries (3; 7) of the frame.
4. Securing device according to one of claims 1 to 3, characterised in that each masking
screen (10) comprises two mutually aligned and partially overlapping screen strips
(10a, 10b) which are mutually interengaged in the area of overlap, and that one of
the screen strips is in each case provided in the area of overlap with a support (16)
acting against transverse displacement.
5. Securing device according to claim 4, characterised in that the supports (16) comprise
a support arm (16a) fastened to the corresponding screen strip on the end of which
facing away from the screen strip is provided an open holder (16b), that the top cross-member
(2) is joined via vertical supporting arms (3 to 7) to a lower cross-member (8) and
that the said holders (16b) loosely fit around the supports (4a) locating them vertically.
6. Securing device according to claim 5, characterised in that the lower cross-member
has an upwardly open longitudinal slot (8a) for partial reception of the lowermost
masking screen (10).
7. Securing device according to one of the claims 1 to 6, characterised in that another
vertically extending masking screen (12, 13) is in each case releasably secured on
the outside of the two lateral bearers (3; 7).