(19)
(11) EP 0 213 137 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.08.1988  Patentblatt  1988/34

(21) Anmeldenummer: 85902955.5

(22) Anmeldetag:  30.05.1985
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B05B 15/04, B05B 13/02, B05C 13/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE8500/185
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 8505/573 (19.12.1985 Gazette  1985/27)

(54)

HALTEVORRICHTUNG ZUM FARBIGEN BESCHICHTEN VON METALLBAUTEILEN

SUPPORT SYSTEM FOR COLOUR COATING OF METAL MEMBERS

DISPOSITIF DE RETENUE POUR ENDUIRE EN COULEUR DES ELEMENTS METALLIQUES DE CONSTRUCTION


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 01.06.1984 DE 3420453

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.03.1987  Patentblatt  1987/11

(73) Patentinhaber: HELL GMBH & CO. KUNSTSTOFFBESCHICHTUNG KG
D-2351 Trappenkamp (DE)

(72) Erfinder:
  • HELL, Uwe
    D-2351 Trappenkamp (DE)

(74) Vertreter: Wilcken, Thomas, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Wilcken & Vollmann Musterbahn 1
23552 Lübeck
23552 Lübeck (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
US-A- 2 928 369
US-A- 2 952 351
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum farbigen Beschichten von zwei sich gegenüberliegenden Seiten mehrerer Metallbauteile, bestehend aus einem Halterahmen mitTrägern zum Haltern der Metallbauteile während des Beschichtens.

    [0002] Zum farbigen Beschichten von Metallprofilen, die zur Herstellung von Fenstern, Türen oder Toren verwendet werden, wird ausser dem Eloxierverfahren überwiegend noch das Pulverlackierverfahren verwendet. Hierzu werden die jeweils benötigten Metallprofile vollständig mit dem gewünschten Farbpulver versehen, das in einem Ofen zum Schmelzen gebracht wird, bzw. dem Eloxierverfahren unterzogen.

    [0003] Probleme ergeben sich dann, wenn die inneren und äusseren Profilflächen von z.B. für Fenster oder Türen bestimmten, metallenen Gesamtprofilen unterschiedlich farbig sein sollen oder die eine Seite lackiert und die andere Seite eloxiert sein soll. Hierbei wird so vorgegangen, dass die Profile für innen und die Profile für aussen gesondertvoneinandert eloxiert bzw. lackiert und dann in einem weiteren Arbeitsgang durch Verbindungsstege aus vorzugsweise Kunststoff miteinander verbunden werden.

    [0004] Diese Herstellweise von derartig zweifarbigen Gesamtmetallprofilen ist wegen des hohen Abfalls an Profilmaterial relativ teuer. Ferner ist ein erhöhtes Risiko bei der Produkthaftung gegeben, weil das Verbinden von inneren und äusseren, verschiedenfarbig beschichteten Metallprofilen mittels der erwähnten Verbindungsstege qualitativ nicht so gut gelingt wie bei unbeschichteten Metallprofilen, weil die farbfertigen Metallprofile keine Kratzer oder andere Beschädigungen während der weiteren Verarbeitung der Profile erleiden dürfen, so dass also grosse Sorgfalt aufgewendet werden muss. Ferner hat die Herstellung verbundener Einzelprofile Grenzen insoweit, als dassverbundene Profile z.B. für grössere Fenster und Türen aus statischen Gründen nicht verwendet werden können. Hierfür muss ein im Querschnitt entsprechend grosses und stabiles Einzelprofil gewählt werden, das hinsichtlich der gewünschten Lackqualität unter annehmbaren Kosten jedoch nur einfarbig hergestellt werden kann.

    [0005] In der US-A-2 952 351 ist eine Vorrichtung zum zweiseitigen Beschichten von plattenförmigen Gegenständen beschrieben, wobei die Vorrichtung derart aufgebracht ist, dass grundsätzlich für jeden Gegenstand eine eigene Aufhängeeinrichtung vorgesehen ist, die während des Beschichtungsvorganges in die erforderliche Position gedreht werden muss. Diese Vorrichtung arbeitet so, dass zunächst die eine Seite jedes hängenden Gegenstandes einzeln beschichtet wird, wonach jeder Gegenstand einzeln gewendet und danach auf der anderen, nun dem Beschichtungswerkzeug zugekehrten Seite beschichtet wird. Abgesehen davon, dass diese Beschichtungsweise material-und zeitaufwendig ist, ist nicht gewährleistet, dass ein gewisser Anteil, des Farbmaterials des zweiten Spritzvorganges sich nicht auf der zuerst beschichteten Seite niederschlägt, weil zwischen dem jeweiligen Gegenstand und dem Rand der offenen Gehäuseseite, in welcher der Gegenstand platziert ist, umfangsmässig ein freier Spalt besteht, durch den hindurch das Beschichtungsmaterial beim Aufspritzen auf die jeweils hintere Seite des Gegenstandes gelangen kann.

    [0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Haltevorrichtung der einleitend angeführten Art zum zweifarbigen Beschichten von Metallprofilen, die es gestattet, dass-vom Profilquerschnitt her gesehen - fertige Metallprofile, auch grösseren Querschnittes, kostengünstig zweifarbig beschichtet werden können.

    [0007] Die Lösung dieser Aufgabe geht von der einleitend angeführten Haltevorrichtung aus und kennzeichnet sich dadurch, dass die Metallbauteile in Form von Metallprofilen unter Zwischenschaltung von Abdeckblenden parallel zueinander an dem Rahmen derart befestigbar sind, dass die profilseitigen Ränder der Abdeckblenden jeweils an den sich gegenüberliegenden Seiten von einander benachbarten Metallprofilen anliegen und mit diesen eine geschlossene Wand bilden, wodurch die auf beiden Seiten der Wand befindlichen Metallprofilflächen mit jeweils einer andersfarbigen Beschichtung versehen werden können.

    [0008] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Metallprofile und die Abdeckblenden in horizontaler Lage übereinander stapelbar, wobei die Blenden aus Blechstreifen bestehen und lose durch Führungsschlitze von seitlichen Vertikalträgern des Rahmens hindurchgreifen. An den Vertikalträgern sind zusätzlich weitere Abdeckblenden lösbar befestigt.

    [0009] Mit der erfindungsgemässen Haltevorrichtung können Metallprofile, die insbesondere für Fenster und Türen verwendet werden, auf einfache Weise kostengünstig zweifarbig hergestellt werden. Die zweifarbig auszustattenden Metallprofile werden hierzu zueinander parallel verlaufend und mit Abstand voneinander in dem Rahmen gehaltert, wobei der Zwischenraum zwischen ihnen mit den Abdeckblenden ausgefüllt wird, so dass eine geschlossene Wand aus Metallprofilen und Abdeckblenden gebildet ist. Die Vorrichtung mit den Metallprofilen wird dann in die eine Kammer gefahren, wo die auf der einen Seite der Abdeckblenden befindlichen Flächen der Metallprofile mit dem gewünschten Farbpulver beschichtet werden. Der gleiche Vorgang wiederholt sich in einer anderen Kammer auf der anderen Seite der Abdeckblenden mit dem anderen Farbpulver. Danach wird die verschiedenfarbige Pulverbeschichtung der Profile in einem Einbrennofen der Endbehandlung unterworfen.

    [0010] Hieraus ergibt sich, dass die aus Gründen des Wärmeschutzes mit Kunststoffstegen zu verbindenden Einzelprofile nicht mehr nach, sondern schon vor der verschiedenfarbigen Pulverlackierung miteinander verbunden werden können. Der Fensterhersteller kann somit hinsichtlich der Profilgestaltung des gewünschten Gesamtprofiles fertige Gesamtprofile vom Profilhersteller beziehen, wodurch sich sein Haftungsrisiko vermindert. Weiterhin ist auch der Abfallverlust herabgesetzt. Ferner ist es nun auch möglich, statisch steifere Metallprofile, die z.B. für grosse Fenster und Türen verwendet werden müssen, kostengünstig zweifarbig herzustellen. Die erfindungsgemässe Haltevorrichtung ermöglicht es auch, dass das jeweilige Profil auf der einen Seite eloxiert und auf der anderen Seite mit der gewünschten Farbpulverbeschichtung versehen sein kann. Hinsichtlich der zusammengesetzten Profile lassen sich nun auch verkürzte Lieferfristen einhalten, da vom Profilhersteller sofort zusammengesetzte Profile bezogen werden können. Ausserdem entfällt die beim Verbinden von beschichteten Einzelprofilen bestehende Gefahr von Farbbeschädigungen an diesen Profilen.

    [0011] Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den anliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:

    Figur eineSeitenansichtaufdasAusführungsbeispiel,

    Figur 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 in Figur 1,

    Figur 3 eine Einzelheit gemäss 111 in Figur 2,

    Figur 4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV in Figur 2,

    Figur 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Figur 1.



    [0012] Gemäss Figur 1 ist ein Rahmen 1 vorgesehen, der sich aus einer oberen Traverse 2, aus mehreren davon herabhängenden Trägern 3, 4, 5, 6 und 7 sowie aus einer mit den Unterenden der Träger verbundenen unteren Traverse 8 zusammensetzt. Die Träger 3 bis 7 weisen voneinander einen Abstand auf, der für den Träger 7 veränderbar ist, indem dieser Träger an den Traversen verstellbar angeordnet ist.

    [0013] Wie es besser aus den Figuren 2 und 5 erkennbar ist, verlaufen die von der Haltevorrichtung 1 aufzunehmenden und zu beschichtenden Metallprofile 9 aus z.B. Aluminium, horizontal, und zwar derart, dass zuunterst zunächst eine auf der Traverse 8 seitlich gestützte und hochkant liegende Abdeckblende 10 vorgesehen ist, auf der sich ein Metallprofil 9 abstützt, auf dem sich wiederum eine Blende 10 abstützt, worauf wieder ein Metallprofil 9 folgt, usw. Auf dem obersten Metallprofil 9 stützt sich dann ein oberes Abdeckblech 11 ab, das den Zwischenraum zwischen dem obersten Profil 9 und der Traverse 2 abdeckt. Ferner sind auch seitliche und vertikal verlaufende Abdeckblenden 12 und 13 vorgesehen, die sich je an der oberen Traverse 2, an den beiden äusseren seitlichen Trägern 3 und 7 sowie unten auf seitlichen Verlängerungen der unteren Traverse 8 abstützen. Diese Abdeckblenden sind ebenfalls entfernbar, wozu sie in Schlitzen gehalten sind, die durch Schenkel von Winkeleisen gebildet sind, wie es aus Figur 1 entnehmbar ist. Aus den Figuren 2 und 5 unten ist die erwähnte Schlitzbildung deutlicher zu erkennen.

    [0014] Die Figuren 1,2 und 5 zeigen, dass die Abdeckblenden 10, die vorzugsweise aus Metallblech bestehen, auf ihre Fläche bezogen hochkant in der Haltevorrichtung 1 angeordnet sind. Hierzu sind die beiden Endträger 3 und 7 je mit einem Führungsschlitz 14 versehen, dessen Weite so ausgebildet ist, dass die Abdeckblenden 10 wie auch das obere Abdeckblech 11 bequem durch den jeweiligen Schlitz hindurchgeschoben bzw. eingeschoben und auch darin vertikal gehalten werden können, wie Figur 5 deutlich zeigt. Da also die vertikale Lage der Abdeckblenden 10 durch den vertikalen Führungsschlitz 14 der seitlichen Endträger 3 und 7 gesichert ist, ist auch gleichzeitig die gewünschte Lage der zu beschichtenden Metallprofile 9 zwischen den Abdeckblenden gesichert, wie sich ohne weiteres aus den Figuren 2, 3 und 5 ergibt. Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich ist, greifen die in ihrer Längsrichtung horizontal verlaufenden Abdeckblenden 10 so in die Metallprofile 9 ein, dass die Profile sich in der gewünschten Lage an den Abdeckblenden 10 abstützen und so für die Dauer ihrer Farbbehandlung gehalten werden.

    [0015] Somit ist aus den Figuren 1,2 und 5 ersichtlich, dass die Metallprofile zusammen mit den Bestandteilen der Haltevorrichtung eine geschlossene Wand bilden, so dass es möglich ist, in einer Arbeitskammer mit Hilfe von Spritzpistolen auf elektrostatischem Wege die gewünschte farbliche Pulverbeschichtung aufzubringen. Dabei wird jeweils nur auf der einen Seite der Vorrichtung gearbeitet, so dass die andere Seite der Vorrichtung einschliesslich der Metallprofile, unterstützt auch durch die Randblenden 11,12 und 13, keinen Pulverauftrag erhält. Dieser wird dann in einer anderen Kammer in üblicher Weise vorgenommen. Daraufhin wird dann die gesamte Haltevorrichtung 1 zusammen mit den Metallprofilen 9 in einen Einbrennofen eingebracht, wo in üblicher Weise eine Verschmelzung der Pulverpartikel vorgenommen wird.

    [0016] Während die seitlichen Endträger 3 und 7 gerade und vertikal verlaufen, sind die übrigen Träger 4, 5 und 6, die zwischen den Endträgern 3 und 7 angeordnet sind, mit einer Kröpfung 15 versehen, wie Figur 2 zeigt. Der Grund hierfür liegt darin, dass, wenn die Abdeckblenden 10 mit festen Abstützungen 16 versehen werden, sich diese Abstützungen wiederum lose am zugehörigen Träger 4,5 und 6 abstützen können, wie es Figur 4 zeigt. Hierzu ist der Träger 4 beispielsweise mit einer zusätzlichen vertikalen Stange 4a versehen, der z.B. U-förmig von der Abstützung 16 umgriffen wird.

    [0017] Bei sehr langen Abdeckblenden ist es vorteilhaft, diese aus zwei Blendenstreifen 10a und 10b zusammenzusetzen, wobei die einander zugeordneten Endbereiche der Blendenstreifen 10a, 10b sich teilweise formschlüssig überlappen, wozu das eine Streifenende gemäss Figur 4 vorzugsweise U-förmig ausgebildet ist. Beispielsweise kann dann an der U-förmigen Ausbildung des einen Blendenstreifens 10a ein Stützarm 16a befestigt sein, dessen anderes Ende einen offenen Halter 16b aufweist, der z.B. ebenfalls U-förmig ausgebildet ist. Die kürzeren Blendenstreifen 10a und 1 Ob lassen sich so leichter handhaben als eine lange Abdeckblende, wobei gleichzeitig gesichert ist, dass die Blendenstreifen 10a und 1 Ob an der Stelle ihres Ineinandergreifens die erforderliche Lage der jeweiligen Abdeckblende gewährleisten.

    [0018] Die gekröpften senkrechten Träger 4, 5 und 6 weisen an ihrem Unterende einen kurzen, horizontalen Arm 4b auf, und mit jedem kurzen Arm ist die untere Traverse 8 verbunden. Diese Traverse weist, wie weiter vorstehend schon gesagt ist, einen nach oben offenen Längsschlitz 8a auf, der die unterste Abdeckblende 10 teilweise aufnimmt (Figur 2). Dieser relativ hoch ausgebildete Schlitz 8a sichert, dass die unterste Abdeckblende 10 aufgrund des Gewichtes nicht umknickt, das auf ihr durch die darüber befindlichen Metallprofile 9 und weiteren Abdeckblenden 10 ruht. Ferner ist die untere Traverse 8 im Bereich 17 (Figur 1) teleskopisch ausgebildet, so dass sie verlängert oder verkürzt werden kann, wenn der rechte Endträger 7 in horizontaler Richtung auf der oberen Traverse 2 verstellt wird. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn sich die Länge der zu beschichtenden Metallprofile 9 geändert hat.

    [0019] Die Funktion der vorstehend erläuterten Haltevorrichtungfürzweifarbiges Beschichten von Metallprofilen ist aus der vorstehenden Erläuterung bereits klar ersichtlich, so dass hierauf nicht weiter eingegangen zu werden braucht. Es sei lediglich noch erwähnt, dass es ausser dem Aufbringen von zwei verschiedenen Farbpulvern mit dieser Vorrichtung auch möglich ist, Metallprofile herzustellen, die auf der einen Seite eloxiert und auf der anderen Seite mit der gewünschten Farbbeschichtung versehen sind. Zum Eloxieren wird dann so vorgegangen, dass die erläuterte Vorrichtung in ein entsprechendes Band eingetaucht und dann unter Anwendung elektrischer Energie in üblicher Weise der Eloxiervorgang vorgenommen wird. Schliesslich ist es noch möglich, dass die zu beschichtenden Profile 9 und die dazwischen anzuordnenden Abdeckblenden 10 auch vertikal in der Vorrichtung 1 angeordnet werden können. Die Traversen 2und 8 sind dann mit Aufnahmen versehen, um die oberen bzw. unteren Enden der Teile 9 und 10 festhalten zu können.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum farbigen Beschichten von zwei sich gegenüberliegenden Seiten mehrerer Metallbauteile, bestehend aus einem Halterahmen (1) mit Trägern (3 bis 7) zum Haltern der Metallbauteile während des Beschichtens, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallbauteile in Form von Metallprofilen (9) unter Zwischenschaltung von Abdeckblenden (10) parallel zueinander an dem Rahmen (11) derart befestigbar sind, dass die profilseitigen Ränder der Abdeckblenden (10) jeweils an den sich gegenüberliegenden Seiten von einander benachbarten Metallprofilen (9) anliegen und mit diesen eine geschlossene Wand bilden, wodurch die auf beiden Seiten der Wand befindlichen Metallprofilflächen mit jeweils einer andersfarbigen Beschichtung versehen werden können.
     
    2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallprofile (9) und die Abdeckblenden (10) in horizontaler Lage übereinander stapelbar sind.
     
    3. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Metallblechstreifen bestehenden Abdeckblenden (10) lose durch Führungsschlitze (14) von seitlichen Trägern (3; 7) des Rahmens greifen.
     
    4. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abdeckblende (10) aus zwei fluchtenden und sich teilweise überlappenden Blendenstreifen (10a, 10b) besteht, die im Überlappungsbereich formschlüssig ineinandergreifen, und dass jeweils einer der Blendenstreifen am Überlappungsbereich mit einer gegen Querverschiebung wirkenden Abstützung (16) versehen ist.
     
    5. Haltevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützungen (16) aus einem am betreffenden Blendenstreifen befestigten Stützarm (16a) bestehen, an dessen vom Blendenstreifen abgewandten Ende ein offener Halter (16b) vorgesehen ist, dass die obere Traverse (2) über vertikale Stützarme (3 bis 7) mit einer unteren Traverse (8) verbunden ist und dass die erwähnten Halter (16b) lose um die sie vertikal führenden Stützen (4a) fassen.
     
    6. Haltevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Traverse (8) einen nach oben offenen Längsschlitz (8a) zur teilweisen Aufnahme der unten befindlichen Abdeckblende (10) hat.
     
    7. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass aussen an den beiden seitlichen Trägern (3; 7) jeweils eine weitere, vertikal verlaufende Abdeckblende (12, 13) lösbar befestigt ist.
     


    Revendications

    1. Dispositif pour enduire, avec un revêtement teinté, deux faces opposées de plusieurs composants métalliques, constitué par un cadre de support (1 ) comportant des supports 3 à 7 servant à maintenir les composants métalliques pendant l'enduction, caractérisé par le fait que les composants métalliques en forme de profilés métalliques (9) peuvent être fixés parallèlement les uns aux autres sur le cadré (11 ) moyennant l'interposition d'écrans de protection (10) de telle sorte que les bords, situés du côté des profilés, des écrans de protection (10) s'appliquent respectivement sur les faces opposées de profilés métalliques (9) voisins et forment avec ces derniers une paroi fermée, ce qui permet d'appliquer un revêtement respectif d'une autre couleur sur les faces des profilés métalliques situées des deux côtés de la paroi.
     
    2. Dispositif de maintien selon la revendication 1, caractérisé en ce que les profilés métalliques (9) et les écrans de protection (10) peuvent être empilés les uns sur les autres en position horizontale.
     
    3. Dispositif de maintien selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les écrans de protection (10) constitués par des bandes de tôle métallique s'engagent de façon lâche dans des fentes de guidage (14) de supports latéraux (3; 7) du cadre.
     
    4. Dispositif de maintien selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque écran de protection (10) est constitué par deux bandes de protection (10a, 10b) alignées, se recouvrant partiellement et s'emboîtant l'une dans l'autre selon une liaison par formes complémentaires dans la zone de recouvrement, et que respectivement l'une des bandes de protection comporte, au niveau de la zone de recouvrement, un organe de support (16) agissant à l'encontre d'un déplacement transversal.
     
    5. Dispositif de maintien selon la revendication 4, caractérisé en ce que les organes de support (16) sont constitués par un bras de soutien (16a) fixé sur la bande de protection considérée, qu'un support ouvert (16b) est prévu sur l'extrémité du bras de soutien, tournée à l'opposé de la bande de protection, que la traverse supérieure (2) est reliée à une traverse inférieure (8) par l'intermédiaire de bras de soutien verticaux (3 à 7) et que les supports mentionnés (16b) entourent de façon lâche les éléments d'appui (4a), qui les guident verticalement.
     
    6. Dispositif de maintien selon la revendication 5, caractérisé en ce que la traverse inférieure (8) possède une fente longitudinale (8a) ouverte vers le haut et servant à loger partiellement l'écran de protection (10) sous-jacent.
     
    7. Dispositif de maintien selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un autre écran de protection verticale (12, 13) est fixé extérieurement, de façon amovible, sur les deux supports latéraux (3; 7), respectivement.
     


    Claims

    1. Device for the colour coating of two mutually opposite sides of several metal components, comprising a support frame (1) having carriers (3 to 7) for supporting the metal components during the coating operation, characterised in that the metal components, having the form of metal sections (9), are securable on the frame (11) with interpositioning of masking screens (10) parallel to one another, in such a way that the section-side edges of the masking screens (10) are in contact in each case with the mutually opposed sides of mutually adjacent metal sections (9) and form a closed partition therewith so that the metal section surfaces situated on the two sides of the wall may each be provided with a coating of a different colour.
     
    2. Securing device according to claim 1, characterised in that the metal sections (9) and the masking screens (10) are stackable one above the other in a horizontal position.
     
    3. Securing device according to one of the claims 1 and 2, characterised in that the masking screens (10) formed by sheet metal strips extend loosely through guiding slots (14) of lateral carries (3; 7) of the frame.
     
    4. Securing device according to one of claims 1 to 3, characterised in that each masking screen (10) comprises two mutually aligned and partially overlapping screen strips (10a, 10b) which are mutually interengaged in the area of overlap, and that one of the screen strips is in each case provided in the area of overlap with a support (16) acting against transverse displacement.
     
    5. Securing device according to claim 4, characterised in that the supports (16) comprise a support arm (16a) fastened to the corresponding screen strip on the end of which facing away from the screen strip is provided an open holder (16b), that the top cross-member (2) is joined via vertical supporting arms (3 to 7) to a lower cross-member (8) and that the said holders (16b) loosely fit around the supports (4a) locating them vertically.
     
    6. Securing device according to claim 5, characterised in that the lower cross-member has an upwardly open longitudinal slot (8a) for partial reception of the lowermost masking screen (10).
     
    7. Securing device according to one of the claims 1 to 6, characterised in that another vertically extending masking screen (12, 13) is in each case releasably secured on the outside of the two lateral bearers (3; 7).
     




    Zeichnung