[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Regelung des Entnahmedrucks einer
Entnahme-Kondensationsturbine, bei der aus einer Stufe des Schaufelkanals des Mitteldruckteils
bzw. des Hochdruckteils Dampf für Heizzwecke oder chemische Prozeßzwecke entnommen
wird und bei der der in der Turbine verbleibende Dampf einem zweiflutigen Niederdruckteil
zugeführt wird, mit schwenkbaren Schaufeln oder Schaufelteilen von stromabwärts der
Dampfentnahmestelle(n) angeordneten Leitgittern, wobei die Schaufelschwenkbewegung
über Verstellhebel oder -arme durch Axialverschiebung von die Verstellhebel oder -
arme abstützenden Verstellringen erfolgt.
[0002] Aus der US-A 4 387 562 ist eine Einrichtung zur Regelung des Entnahmedrucks eines
Hochofengases bekannt, bei der in Turbineneinlaßkammern schwenkbare Leitschaufeln
angeordnet sind. Letztere werden durch nicht näher erläuterte Steuermittel betätigt,
die auf dem Statorgehäuse montiert sind.
[0003] Weiter ist aus der US-A 2 412 365 eine Turbinendrossel bekannt, deren verstellbares
Organ aus einer Vielzahl von gemeinsam verstellbaren Elementen zusammengesetzt ist.
Die Verstellung erfolgt hydraulisch über einen Ringkolben.
[0004] Für Heizkraftwerke ist es schließlich bekannt (siehe DE-A 25 13 581), schwenkbare
Leitschaufein stromabwärts der Dampfentnahmestelle anzuordnen, die von einem gemeinsamen
Verstellring verstellt werden können. Jedoch fehlen dort ebenfalls konkrete Angaben
über die Mittel zur Axialverschiebung des Verstellrings.
[0005] Offenbar scheiterte bisher die praktische Verwirklichung verstellbarer Leitschaufeln
in großen Entnahme-Kondensationsturbinen, weil Verstelleinrichtungen im Innern mehrgehäusiger
Turbinen sich als zu kompliziert gestalteten und meist ölhydraulisch zu betätigen
sind. Die Verwendung von Öl ist jedoch problematisch, da Öl wegen der Brandgefahr
von heißem Dampf fernzuhalten ist.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Einrichtung der eingangs genannten
Art derart zu vereinfachen, daß sie überwiegend als interne Regeleinrichtung eingesetzt
werden kann ; außerdem soll ein motorischer Axialverschiebetrieb Anwendung finden,
dessen Druckfluid mit dem Turbinenarbeitsmittel gut verträglich ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 beanspruchten
Merkmale gelöst.
[0008] Werden zwei Anzapfdampfmengen unterschiedlichen Druckes für Heiz- oder chemische
Prozeßzwecke entnommen, dann ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zwischen
den beiden Ringscheibenkolben eine vollwandige, axial unverschiebliche Trennwand vorgesehen
und ist im mit den Räumen niedrigen Druckes hinter den verstellbaren Leitschaufeln
verbundenen Radialspalt zwischen radialer innerer Ringehäusewand und Rotorwelle im
Bereich zwischen den den Saugraum jedes Ringscheibenkolbens mit dem Radialspalt verbindenden
Bohrungen eine Labyrinthdichtung angeordnet..
[0009] In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen internen Regeleinrichtung
schematisch dargestellt. Es zeigt :
Fig. 1 die obere Hälfte eines Längsmittelschnitts durch den Einströmteil eines zweiflutigen,
symmetrischen Niederdruckturbine,
Fig. 2 eine für zwei Dampfentnahmen verwendbare Regeleinrichtung, wobei die verstellbaren
Leitschaufeln, die Verstellhebel und die Verstellringe jedoch weggelassen worden sind,
und
Fig. 3 eine Variante einer verstellbaren Leit- - schaufel im Querschnitt.
[0010] Die Verstelleinrichtung ist größtenteils im Ringraum 1 - also einem bereits vorhandenen
Raum - zwischen den beiden ersten Laufradstufen 2a, 2b einer zweiflutigen, bezüglich
der Turbinenstufen symmetrischen Niederdruckturbine angeordnet. - Die Niederdruckturbine
ist vorzugsweise Teil einer Heizdampf-Entnahmeturbine, wobei die Heizdampfabzapfung
am Austritt des Mitteldruck- teils 3 erfolgt und wobei der Dampfstrom, der nach der
Entnahme in der Turbine verbleibt, über eine Überströmleitung vom Mitteldruck-Austritt
dem Ringraum 1 ungedrosselt zugeführt wird.
[0011] Die Verstelleinrichtung weist ein koaxial zur Rotorwelle 4 angeordnetes und diese
mit Abstand (Radialspalt 5) umgebendes, im Turbineninnern liegendes Ringgehäuse auf,
das einen radial äußeren Mantel 7, zwei sich senkrecht zur Rotorlängsmittelachse 8
erstrechende Ringscheiben 9 und einen radial inneren Mantel 10 umfaßt. Im Ringraum
6 des Ringgehäuses sind zwei Ringscheibenkolben 11, 12 angeordnet, die auf einer oder
mehreren (vorzugsweise - zwecks Erzielen einer stabilen Führung der Ringscheibenkolben
- mehreren) achsparallelen Führungsstangen 13 axial verschieblich gelagert sind. Die
Ringscheibenkolben 11, 12 sind an ihren radial äußeren und radial inneren Umfangsflächen
mit Dichtspitzen 14 versehen, die Labyrinthdichtungen in den Radialspalten zwischen
den Ringscheibenkolben 11, 12 und den äußeren und inneren Umfangsflächen der Ringscheibenkolben
bilden, wobei geringe Leckageströme durch die Labyrinthdichtungen für die Aufrechterhaltung
einer Druckdifferenz auf die Ringscheibenkolben 11, 12 sorgen. Mit den Ringscheibenkolben
11, 12 ist auf deren der Laufradstufe 2 zugewandten Seite je ein Verstellring 15 fest
verbunden. Auf den Verstellringen 15 stützen sich Verstellhebel 16 ab ; die anderen
Enden der Verstellhebel 16 sind mit den radial inneren Enden je einer radial gerichteten
Achse 17 drehstarr verbunden. Die Achsen 17 durchsetzen die zugeordnete Leitschaufel
in deren Längsrichtung und sind mit der Leitschaufel oder einem Teil davon relativ
zu. ihr drehstarr verbunden und mit ihren radial äußeren Enden in einer Ausnehmung
19 im Einströmgehäuse 20 bzw. einem Leitschaufelträger drehbar gestützt und geführt.
Die Verdrehung der Leitschaufeln 18 bzw. Leitschaufelteile erfolgt durch eine Axialverschiebung
der Ringscheibenkolben 11, 12, wobei es, wie an sich bekannt, zu einer Schwenkbewegung
der Verstellhebel 16, und, daraus folgend, zu einer Drehbewegung der Leitschaufeln
18 bzw. deren verschwenkbaren Teile kommt. - Es sind jedoch auch abweichende konstruktive
Lösungen der mechanischen Verstellgestänge 15, 16, 17 möglich.
[0012] Die Axialverstellung der Ringscheibenkolben 11, 12 erfolgt durch turbineneigenen
Dampf ausreichend hohen Druckes, der über eine Steuerdruckleitung 21, und Bohrungen
22 im äußeren Mantel, oder entsprechende Leitungen, in die beiden Druckräume 23a,
23b an den entsprechenden Verstellring 15 und den Verstellhebeln 16 zugewandten Ende
der Ringscheibenkolben 11, 12 geleitet wird. Der Raum (Saugraum) zwischen den inneren
Ringscheibenkolben-Stirnflächen ist über eine oder mehrere Bohrungen 24, oder Ausnehmungen,
im inneren Mantel mit dem Radialspalt 5, und damit - als Folge der Axialspalte 29
- mit den Räumen niedrigen Druckes hinter den Leitschaufeln 18 verbunden.
[0013] Die Axialverschiebung der Ringscheibenkolben 11, 12 hat gegen die Summe der axialen
Dampfkraftkomponenten der verstellbaren Leitschaufeln 18 zu erfolgen. Je nach der
Größe der Druckfläche der Ringscheibenkolben 11, 12 muß der Druck in den Druckräumen
23a, 23b eingestellt werden, um der gesamten Axialkraft aus den axialen Dampfkraftkomponenten
das Gleichgewicht zu halten. Da die Axialkraftkomponenten an den Leitschaufeln 18
stets im Öffnungssinn wirken, ist die Richtung der Druckkraft an jedem Ringscheibenkolben
11, 12 stets gleich. Um in den Druckräumen 23a, 23b jeweils den erforderlichen Druck
zur Verfügung zu haben, ist in der Steuerdruckleitung 21 außerhalb des Turbinengehäuses
ein Stellventil 25 vorgesehen, das vorzugsweise mit einer Turbinenanzapfung für die
regenerative Speisewasservorwärmung höheren Drucks in Wirkverbindung steht. - Die
Steuerung des-Stellventils 25 erfolgt entsprechend der bekannten Steuerung der (externen)
Drosselklappe in der Überströmleitung, so daß auf dieses Detail nicht näher eingegangen
werden muß.
[0014] Es braucht nicht die gesamte Leitschaufel 18 verschwenkt werden. Jede Leitschaufel
18 kann aus einem feststehenden Vorderteil 18a, der Drehachse 17 und einem verstellbaren
(verschwenkbaren) Teil 18b bestehen. (Figur 3). Die feststehenden Teile 18a tragen
die Verstelleinrichtung und verbinden sie mit dem Einströmgehäuseteil der Niederdruckturbine.
Die verstellbaren Teile 18b dienen der Regelung des Dampfentnahmedrucks durch Veränderung
des Durchflußquerschnitts der beiden ersten Leitgitter 18.
[0015] Die Achse 17 kann, - vergleiche Fig. 1 - integraler Bestandteil des verstellbaren
Teils 18b sein ; sie kann aber auch - vergleiche Figur 3 - durch entsprechende Ausnehmungen
der Teile 18a, 18b hindurchgesteckt und mit dem verstellbaren Teil 18b über eine bekannte
Keilverbindung 26, bei der ein Drehmoment durch Reibschluß und Formschluß übertragen
werden kann, verbunden sein.
[0016] Der axiale Verschiebeweg der Ringscheibenkolben kann durch Anschläge begrenzt werden.
[0017] Zum sicheren Öffnen der Leitschaufeln 18 können, was nicht weiter gezeichnet ist,
Druckfedern zwischen die Ringscheibenkolben 11, 12 geschaltet sein.
[0018] Die vorbeschriebene Einrichtung kann mit einfachen Maßnahmen dahingehend erweitert
werden, daß zwei Entnahmedrücke für Heiz- oder Prozeßzwecke geregelt werden können
(Figur 2).
[0019] Dieser Fall setzt einen hinsichtlich der Stufenzahl unsymmetrischen Niederdruckteil
mit zwei getrennten Einströmbereichen voraus. Die dafür einsetzbare Verstelleinrichtung
unterscheidet sich von der Verstelleinrichtung gemäß Figur 1 (nur) dadurch, daß zwischen
den Ringscheibenkolben 11, 12 eine vollwandige, axial unverschiebliche Trennwand 27
vorgesehen ist, daß jeder Druckraum 23a bzw. 23b über je eine Steuerdruckleitung 21'
und je ein Stellventil 25' mit der zugeordneten Steuerdampfquelle verbunden ist, daß
jeder Saugraum über je eine Bohrung 24' mit dem Radialspalt 5 in Verbindung steht,
und daß im Radialspalt 5 zwischen den Bohrungen 24' eine Wellendichtung (Labyrinthdichtung)
mit vorzugsweise am inneren Mantel 10 befestigten Dichtspitzen 28 vorgesehen ist.
1. Einrichtung zur Regelung des Entnahmedrucks einer Entnahme-Kondensationsturbine,
bei der aus einer Stufe des Schaufelkanals des Mitteldruck-Teils (3) bzw. des Hochdruck-Teils
Dampf für Heizzwecke oder chemische Prozeßzwecke entnommen wird und bei der der in
der Turbine verbleibende Dampf einem zweiflutigen Niederdruckteil zugeführt wird,
mit schwenkbaren Schaufeln oder Schaufelteilen (18) von stromabwärts der Dampfentnahmestelle
(n) angeordneten Leitgittern, wobei die Schaufelbewegung über Verstellhebel (16) oder-arme
durch Axialverschiebung von die Verstellhebel oder -arme abstützenden Verstellringen
(15) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellringe (15) fest mit Ringscheibenkolben
(11, 12) verbunden sind, die im Ringraum (6) eines koaxial zur Rotorwelle (4) angeordneten
und die Rotorwelle (4) umgebenden Ringgehäuses (7, 9, 10) auf einer oder mehreren
zueinander und zur Rotorwelle (4) achsparallelen Stangen (13) axial verschiebbar gelagert
und an ihren radial äußeren und radial inneren Umfangsflächen mit Dichtspitzen (14)
versehen sind, daß die Druckräume (23a, 23b) der beiden Ringscheibenkolben (11, 12)
über Leitungen (21, 22) mit turbineneigenem Dampf entsprechend hohen Drucks versorgbar
sind, während der bzw. jeder Saugraum über entsprechende Verbindungen (24, 5, 29)
mit dem Räumen niedrigen Drucks hinter den Leitschaufeln (18) verbunden ist, und daß
- abgesehen von einem Teil der Steuerdruckleitung (21), einem in der Steuerdruckleitung
(21) angeordneten Stellventil (25) und dessen Stellorganbetätigung und - steuerung
- die Leitschaufelverstelleinrichtungen im Ringraum (1) zwischen den beiden ersten
Laufschaufelgittern (2a, 2b) des Niederdruckteils angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Ringscheibenkolben
(11, 12) eine vollwandige, axial unverschiebliche Trennwand (27) vorgesehen ist, und
daß im mit den Räumen niedrigen Druckes hinter den verstellbaren Leitschaufeln (18)
verbundenen Radialspalt (5) zwischen radial innerer Ringgehäusewand (10) und Rotorwelle
(4) im Bereich zwischen den den Saugraum jedes Ringscheibenkolbens (11, 12) mit dem
Radialspalt verbindenden Bohrungen (24') eine Labyrinthdichtung (28) angeordnet ist.
1. A device for controlling the extraction pressure of an extraction-condensation
turbine where steam for heating or chemical process purposes is extracted from a stage
in the blade channel of the intermediate-pressure section (3) or high- pression section
respectively, the steam remaining in the turbine being fed to a two-flow low-pressure
section with pivotable blades or blade parts (18) of guide grids arranged downstream
of the steam extraction point or points, the pivoting motion of the blades being effected
via control levers (16) or arms by the axial displacement of control rings (15) on
which bear the control levers or arms, characterized in that the control rings (15)
are rigidly connected to annular disc-shaped pistons (11, 12) which are supported
in an axially slidable way in the annular space (6) of an annular casing (7, 9, 10)
arranged coaxially to and surrounding the rotor shaft (4), on one or more rods (13)
disposed parallel to each other and to the rotor shaft (4) and which are provided
with seal tips (14) on their radially outer and radially inner peripheral surfaces,
that the pressure spaces (23a, 23b) of the two annular pistons (11, 12) may be fed
via pipes (21, 22) with the turbine's own steam at a correspondingly high pressure,
whereas the suction space or, respectively, each suction space, communicates via corresponding
connections (24, 5, 29) with the low-pressure spaces downstream of the guide blades
(18) and that - apart from a portion of the control pressure pipe (21), a setting
valve (25) arranged in the control pressure pipe (21) and the actuating and control
mechanism of said setting valve - the guide blade control devices are disposed in
the annular space (1) between the two first rotor grids (2a, 2b) of the low-pressure
section.
2. A device according to claim 1, characterized in that a solid and axially immovable
partition (27) is provided between the two annular pistons (11, 12) and that a labyrinth
seal (28) is provided in the radial gap (5) communicating with the spaces of low pressure
downstream of the adjustable guide blades (18) between the radially inner annular
casing wall (10) and the rotor shaft (4) in the area between the ports (24') connecting
the suction space of each annular piston (11, 12) with the radial gap.
1. Dispositif pour régler la pression de soutirage d'une turbine à prélèvement et
à condensation, dans laquelle de la vapeur est soutirée d'un étage du canal à aubes
de la partie moyenne pression (3), ou de la partie haute pression respectivement,
à des fins de chauffage ou de processus chimiques, et dans laquelle la vapeur restant
dans la turbine est dirigée vers une partie basse pression à double flux, comportant
des aubes ou des parties d'aubes pivotantes (18) des grilles de guidage disposées
en aval de la prise ou des prises de soutirage de vapeur, le pivotement des aubes
étant effectué par des leviers (16) ou bras de réglage suite à un déplacement axial
d'anneaux de régulation (15) portant lesdits leviers ou bras de réglage, caractérisé
en ce que les anneaux de réglage (15) sont fixés à des pistons à disque annulaire
(11, 12) disposés dans l'espace annulaire (6) d'une enveloppe annulaire (7, 9, 10),
orientée coaxialement par rapport à l'arbre de rotor (4) et entourant l'arbre de rotor
(4), et logés de façon axialement déplaçable sur une ou plusieurs barres de guidage
(13) parallèles entre elles, et pourvus de pointes d'étanchéifica- tion (14), que
les espaces de pression (23a, 23b) des deux pistons à-disque annulaire (11, 12) sont
approvisionnés par de la vapeur de la turbine à une pression suffisamment élevée,
alors que le ou chaque espace d'aspiration respectivement communique avec les espaces
à basse pression en aval des aubes de guidage (18) à travers des amenées. (24. 5,
29), et que - abstraction faite d'une partie de la conduite de pression de réglage
(21), d'une vanne pilote (25) disposée dans la conduite de pression de réglage (21)
et de l'actionnement et contrôle de son organe de réglage - les dispositifs pour le
réglage des aubes de guidage sont disposés dans l'espace annulaire (1) entre les deux
premières grilles d'aubes de rotor (2a, 2b) de la partie basse pression.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une paroi pleine (27)
axialement non déplaçable est prévue entre les deux pistons à disque annulaires (11,
12), et une garniture à labyrinthe (28) est disposée dans la fente radiale (5) qui
communique avec les espaces à basse pression en aval des aubes pivotantes de guidage
(18) et qui se trouve entre la paroi radiale intérieure de l'enveloppe annulaire (10)
et l'arbre (4) de rotor dans la zone entre les alésages (24') mettant en communication
la fente radiale et l'espace d'aspiration de chacun des pistons à disque annulaire
(11, 12).