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(11) |
EP 0 092 082 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.03.1989 Patentblatt 1989/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.03.1983 |
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Bausatz für ein gekapseltes elektrisches Installationsgerät
Building block for an enclosed electrical installation device
Elément-bloc pour un appareil d'installation électrique enfermé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR IT LI SE |
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Priorität: |
10.04.1982 DE 3213403
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.10.1983 Patentblatt 1983/43 |
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Patentinhaber: Asea Brown Boveri Aktiengesellschaft |
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68309 Mannheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bracht, Werner
D-5880 Lüdenscheid (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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c/o ABB Patent GmbH,
Postfach 10 03 51 68128 Mannheim 68128 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 690 086 DE-U- 7 223 172
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DE-B- 1 177 709
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz für ein gekapseltes elektrisches Installationsgerät
der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art.
[0002] Der kostenbewußte Konstrukteur ist bemüht, die nachteiligen Folgen einer großen Variantenvielfalt
soweit wie möglich zu vermeiden. Insbesondere bei Massenartikeln ist es von Vorteil,
Bausätze zu schaffen, die aus relativ wenigen Gruppen oder Teilen bestehen, aber zu
einer relativ großen Zahl von Varianten vereinigt werden können.
[0003] Installationsgeräte bestehen im wesentlichen aus einem Gehäuseunterteil, einem Gehäuseoberteil
und einem Geräteeinsatz. Während das Gehäuseoberteil und der Geräteeinsatz meistens
der jeweiligen Art des Installationsgerätes angepaßt werden müssen und somit allenfalls
begrenzt in eine gleichartige Gestalt zu bringen sind, kann das Gehäuseunterteil bei
geschickter Konstruktion für alle oder viele Varianten einheitlich gestaltet werden.
Die Zahl möglicher Varianten läßt sich senken, indem man die zu fordernden alternativen
Verbindungstechniken von Schraub- und Rastverbindung in einem Gehäuse vereinigt. Das
Gehäuseunterteil muß im übrigen so ausgebildet sein, daß es sich zur Aufnahme verschiedenartiger
Geräteeinsätze und Gehäuseoberteile eignet, wobei selbstverständlich auch letztere
entsprechend angepaßt sein müssen.
[0004] Um ein rationelles Arbeiten zu gewährleisten, muß das Gehäuse bei der Montage schnell
zu schließen und zu öffnen sein. Rastvorrichtungen mit Rasthebeln und Rastauflagen
erfüllen diese Forderung im allgemeinen wesentlich besser als Schraubenvorrichtungen.
Letztere werden jedoch in Ausnahmefällen bevorzugt.
[0005] Es ist ein feuchtigkeitsgeschütztes Gehäuse für elektrische Installationsgeräte bekannt
(DE-GM 7 223 172), das mit einer Einrichtung zur Befestigung der Abdeckung versehen
ist, die sowohl eine Rast- wie auch eine Schraubenverbindung zuläßt. Die Verbindungseinrichtung
befindet sich jedoch in der Mitte des Gehäuses, was konstruktiv nachteilig ist. Zumindest
dann, wenn das Gehäuse auch zur Aufnahme z. B. eines Kippschalters dienen soll, sind
ganz erhebliche konstruktive Schwierigkeiten zu überwinden.
[0006] Bei einem anderen elektrischen Installationsgerät (DE-AS 1 690 086) sind im Gehäuseunterteil
Stützsäulen ausgebildet. Durch die Stützsäulen erhält der Geräteeinsatz einen Abstand
gegenüber dem Gehäuseboden, so daß Platz für die Leitungsführung auch unterhalb des
Geräteeinsatzes vorhanden ist. Bei diesem Gerät wird mit einer Rastvorrichtung gearbeitet,
doch dient diese lediglich zur Befestigung des Geräteeinsatzes am Gehäuseunterteil.
Wie das Gehäuseoberteil mit dem Gehäuseunterteil zu verbinden ist, kann der Druckschrift
nicht entnommen werden.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Bausatz der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten
Art zu schaffen, der ein leichtes Zusammenfügen und Lösen seiner Teile erlaubt und
bei dem einzelne Teile ihrem jeweiligen Verwendungszweck (Schalter, Steckdose usw.)
angepaßt sind, im übrigen aber Teile gleicher Art, insbesondere Gehäuseunterteile,
soweit wie möglich gleich ausgebildet sind.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 und 2 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Da zwischen den Sockeln, auf denen der Geräteeinsatz ruht, ein Freiraum ausgebildet
sein kann, bleibt genügend Platz für die Verdrahtung. Zwei der sich mittig gegenüberliegenden
Sockel tragen dabei gleichzeitig Führungszapfen, die in beidseitig des Geräteeinsatzes
ausgesparte Führungsnuten eingreifen. Da die Führungszapfen so angeordnet sind, daß
der Geräteeinsatz zwischen ihnen zu liegen kommt, kann das Gehäuse sowohl Steckdosen-
wie auch Schaltereinsätze aufnehmen.
[0009] Als Spritzgußmaterial für die Gehäuse von Installationsgeräten verwendet man entweder
(flexible) Thermoplaste oder nichtflexible, dafür aber kratzfeste Duroplaste. Während
bei einem Gehäuse aus Thermoplast die Rastvorrichtung angeformt werden kann, soll
bei einem Gehäuse aus Duroplast vorzugsweise ein aus flexiblem Thermoplast oder Metall
bestehender Rasthebel am Gehäuse befestigt werden. Diesen sehr unterschiedlichen Bedingungen
muß man bei der Konstruktion des Gehäuseunterteils Rechnung tragen. Zum Einbau der
Rasthebel in ein Duroplastgehäuse dienen Führungszapfen, die mit einer Nut versehen
sind, die sich zum Einsetzen eines Rasthebels eignet. Wesentlich ist, daß unabhängig
vom Gehäuseaufbau die Rasthebel als Führungselemente für den Geräteeinsatz dienen.
Sie stützen sich dabei gleichzeitig an der Führungsnut des Geräteeinsatzes ab, so
daß nur der die Führungsnut überragende Teil des Rasthebels eine federnde Bewegung
ausführen kann.
[0010] Wenn eine Schraubverbindung gefordert wird, sind die am Gehäuse angeformten Rasthebel
störend. Das gilt nicht zuletzt deshalb, weil die Rasthebel die zwischen den Gehäuseteilen
liegende Dichtung durchdringen müssen. Bei wasserdichten Gehäusen könnte das eine
Verringerung der Dichtheit bedeuten. Es ist deshalb vorteilhaft, die Rasthebel im
Bereich der Führungsnut mit einer Sollbruchstelle zu versehen, die ein Ausbrechen
der Rasthebel erlaubt.
[0011] Die Befestigung des Rasthebels an einem Gehäuse aus Duroplast soll möglichst einfach
von statten gehen. Hierzu kann am Rasthebel ein Fuß ausgebildet sein, der einen Teil
des im Gehäuse angeordneten Sockels kappenartig umschließt. Ein im Bereich des Rasthebelfußes
ausgebildeter Zapfen, dient zum Verschweißen und damit unlösbaren Verbinden der beiden
Teile.
[0012] Die zwischen den beiden Gehäuseteilen liegende hochelastische Dichtung bietet den
großen Vorteil, daß das Gehäuseoberteil mit einer Hand vom Gehäuseunterteil entfernt
werden kann. Sobald eine der beiden Rastnasen ausgeklinkt wird, drückt die hochelastische
Dichtung die beiden Gehäuseteile auseinander. Zunächst gelangt das Gehäuseoberteil
dadurch in eine Kipplage zum Gehäuseunterteil, entzieht sich nach dem Ausklinken der
zweiten oder weiteren Rastnasen jedoch völlig dem Eingriff der Rastvorrichtung.
[0013] Durch eine trichterartige Ausbildung der Rastaufnahmen wird die von der elastischen
Dichtung eingeleitete Trennung der beiden Gehäuseteile fortgesetzt. Hierzu trägt auch
die der Wandschräge angepaßte Gleitfläche der Rastnase bei. Die durch Federwirkung
in ihre Ausgangslage zurückdrängenden Rastnasen drücken das Gehäuseoberteil über ihre
Gleitflächen von sich weg.
[0014] Zur Abdichtung des Trennungsspaltes zwischen den beiden Gehäuseteilen kann alternativ
entweder eine separate Dichtung oder eine den Gehäuseteilen angeformte Dichtung verwendet
werden. Eine angeformte Dichtung muß so gestaltet sein, daß mit ihr ein großer Federweg
realisiert werden kann. Erreicht wird das mit einer Dichtung, die die tragenden Seitenwände
des Gehäuseteiles nach innen und/oder außen als Dichtungslippe überragt. Mindestens
eine Dichtungskante des anderen Gehäuseteiles stützt sich dabei auf der Dichtungslippe
ab.
[0015] Ein guter Zugriff zur Rastvorrichtung wird dadurch erzielt, daß die Rastaufnahmen
in einer im Gehäuseoberteil ausgebildeten Abdeckplatte liegen. Um ein unbefugtes Öffnen
des Gehäuses zu erschweren, ist die von oben ausklinkbare Rastnase von einer Abdeckung
umgeben. Die Abdekkung kann nur mit Hilfe eines Werkzeuges überwunden werden. Die
Ausgestaltung der Abdekkung hängt von der Art des Installationsgerätes ab. Bei z.
B. einem Kippschalter dient die auf das Gehäuseoberteil aufzusteckende Wippe als Abdeckung.
Vorzugsweise bei Steckdosen ist ein die Rastauflage und damit auch die Rastöffnung
umschließender Kragen vorgesehen. Zwischen Kragen und Rastnase verbleibt nur ein schmaler
Spalt, in den ausschließlich ein Werkzeug einsteckbar ist. Die Montage des Gehäuses
wird dadurch erleichtert, daß Rasthebel und Rastaufnahmen symmetrisch zueinander angeordnet
sind. Dadurch ist eine Verdrehung um 180° möglich.
[0016] In den abhängigen Ansprüchen sind noch weitere Ausgestaltungen und Fortbildungen
der Erfindung gekennzeichnet.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher beschrieben.
[0018] Es zeigen:
Fig. das geschlossene Gehäuse eines Installationsschalters mit Blick auf das Gehäuseoberteil
bei abgenommener Wippe,
Fig. 2 den in Fig. 1 dargestellten Schnitt A durch einen Sockel im Gehäuseunterteil
mit montiertem Rasthebel,
Fig. 3 den in Fig. 1 dargestellten Schnitt B durch Gehäuseunter und -oberteil mit
aufgesteckter Wippe; Dichtung und Rasthebel sind bei dieser Variante angeformt,
Fig. 4 den in Fig. 1 dargestellten Schnitt B entsprechend Fig. 3, jedoch sind bei
dieser Variante der Rasthebel und die Dichtung separate Teile,
Fig. 5 das Gehäuseunterteil in Draufsicht ohne Geräteeinsatz,
Fig. 6 das Gehäuseunterteil in Draufsicht mit dem Geräteeinsatz für z. B. einen Kippschalter.
[0019] Die Darstellung in Fig. 4 läßt einen Installationsschalter im Schnitt erkennen, der
aus einem Gehäuseunterteil 1, einem Gehäuseoberteil 2 und einer die beiden Gehäuseteile
verbindenden Rastvorrichtung 4, 5 besteht. Zwischen den Gehäuseteilen ist eine hochelastische
Dichtung 3a eingefügt. Diese hat zunächst die Aufgabe, das Gehäuse gegenüber eindringendem
Wasser abzudichten. Außerdem gleicht sie Toleranzen des zwischen den Gehäuseteilen
liegenden Trennungsspaltes aus und sorgt damit für einen festen Sitz des Gehäuseoberteils.
Darüber hinaus hat die Dichtung durch ihre außergewöhnliche Elastizität eine entscheidende
Wirkung auf die Rastvorrichtung. Sobald man die Rastvorrichtung ausklinkt, werden
die beiden Gehäuseteile durch die Dichtung auseinandergedrückt.
[0020] Auf der Bodenplatte 1 b des Gehäuseunterteils 1 ist ein Sockel 8 angeformt, an dem
wiederum ein Zapfen 9 ausgebildet ist. Der Zapfen 9 ist mit einer Nut versehen, in
die ein Rasthebel 4 eingesetzt ist. Der Rasthebel 4 besitzt außerdem einen kappenartigen
Fuß 4d, mit dem er sich auf dem Sockel 8 abstützt. Am Kopf des Rasthebels 4 befindet
sich eine Rastnase 4a, die in der Rastaufnahme 5 des Gehäuseoberteils 2 verklinkt
ist. Zur Erzeugung einer Vorspannung besitzt der Rasthebel einen Knick 4c, wodurch
die Rastnase 4a gegenüber der Mitte des Sockels 8 etwas versetzt ist.
[0021] In der Abdeckplatte 2a des Gehäuseoberteils 2 ist die Rastaufnahme 5 ausgebildet.
Diese besteht aus einer Rastöffnung 5a und einer Rastauflage 5b. Die in Richtung zur
Rastauflage hin trichterförmige Rastöffnung 5a erleichtert das Eindringen des Rasthebels
mit der Rastnase. Die Gleitfläche der Rastnase 4a besitzt zudem die gleiche Neigung
wie die Wandfläche der trichterartigen Rastöffnung 5b. Hierdurch wird nicht nur ein
leichteres Eindringen des Rasthebels in die Rastöffnung erreicht, sondern auch ein
leichteres Öffnen des Schalters. Nach dem Ausklinken der Rastnase 4a versucht der
Rasthebel 4 duch seine Federkraft wieder in die Ausgangsstellung zurückzugelangen.
Unterstützt durch die schiefen Ebenen von Gleitfläche und Rastöffnung, drückt der
Rasthebel das Gehäuseoberteil 2 vom Gehäuseunterteil 1 weg. Dadurch unterstützt der
Rasthebel nicht nur die trennende Wirkung der Dichtung, sondern setzt sie, sobald
deren Federweg erschöpft ist, weiter fort.
[0022] Auf das Oberteil 2 ist eine Wippe 6b aufgesteckt, die gleichzeitig als Abdeckung
für die Rastvorrichtung dient. Die Wippe 6b läßt sich nur mit Hilfe eines Werkzeuges
vom Gehäuseobertei lösen, so daß ein Öffnen des Gehäuses von Hand nicht möglich ist.
Die Rastvorrichtung kann durch eine Schraubverbindung 12 unterstützt werden.
[0023] Der in Fig. 3 dargestellte Schalter ist in seinen wesentlichen Teilen so wie in Fig.
4 aufgebaut. Anders ist die Gestaltung der Dichtung, die in diesem Falle als Dichtung
3b dem Gehäuseteil angeformt ist. In diesem Falle müssen die Gehäuseteile aus einem
flexiblen Thermoplast bestehen, damit die notwendig Federwirkung der Dichtung erzielbar
ist. Die Dichtung 3b ist am Innenrand des Gehäuseoberteils 2 als Dichtungslippe angeformt.
Beim Zusammenbau der Gehäuseteile wird die Dichtungslippe 3b durch eine Kante 1a des
Gehäuseunterteils erfaßt und aus ihrer waagrechten Lage gedrängt. Beim Lösen der Rastvorrichtung
federt die Dichtungslippe zurück.
[0024] Da es sich bei Fig. 3 um ein thermoplastisches Gehäuse handelt, ist auch der Rasthebel
4 am Sockel 8 angeformt. Eine Sollbruchstelle 4e erlaubt es im Bedarfsfall, den Rasthebel
auszubrechen und die Gehäuseteile nur mit Schrauben zu verbinden. Da die Sollbruchstelle
im Bereich der Führungsnut 11a des Geräteeinsatzes 11 liegt, ist der Rasthebel an
dieser Stelle gestützt und damit ein nicht gewolltes Abbrechen verhindert.
[0025] In Fig. 3 ist die Rastaufnahme 5 des Gehäuseoberteils 2 durch eine kragenartige Abdeckung
6a umgeben. Eine Abdeckung dieser Art kommt dann zur Anwendung, wenn die Rastvorrichtung
nicht durch die Wippe eines Schalters abgedeckt werden kann. In diesem Falle wird
der Kragen 6a so hoch und so dicht um die Rastauflage 5b gelegt, daß die Rastnase
nur mit Hilfe eines Werkzeuges zu erreichen ist.
[0026] In Fig. 1 wird die Rastauflage 5b sowie die Rastnase 4a von oben sichtbar. Die Rastöffnung
5a ist so bemessen, daß die Rastnasen 4a sie leicht durchdringen können.
[0027] Das Gehäuseoberteil 2 besitzt eine Öffnung 14, über welche eine Verbindung der Schalterwippe
6b mit dem Schaltereinsatz erfolgt. Die Drehpunkte der Wippe des Schalters liegen
an den Achsstummeln 16 und bilden eine Verbindung des Gehäuseoberteils 2 mit der Wippe
6b, die innerhalb einer Versenkung 2c des Gehäuseoberteils 2 liegt.
[0028] Fig. 2 verdeutlicht noch die Gestaltung des Rasthebels 4. Es wird sichtbar, daß sich
die Rastnase 4a auch an den Seiten nach oben verjüngt, um eine leichtere Durchdringung
der Rastöffnung 5a zu erreichen.
[0029] Der Fuß 4d des Rasthebels 4 umfaßt den Sockel 8 nur einseitig. Auf der anderen Seite
des Sockels 8 ist ein Zapfen 9 angeformt, in dessen, durch den Schnitt nicht sichbare
Nut, der Rasthebel 4 eingesteckt ist. An dem Sockel 8 ist ein weiterer Zapfen 8a angeformt,
der ein Loch im Fuß 4d des Rasthebels 4 durchdringt. Nachdem der Rasthebel 4 auf den
Sockel 8 aufgesetzt ist, wird der Zapfen 8a an seinem Ende zu einem Zapfenkopf 8b
verschweißt.
[0030] Für die Wirkungsweise der Rastvorrichtung 4, 5 ist noch von Bedeutung, daß sich die
beiden Gehäuseteile 1, 2 an den Seitenwänden gegenseitig überlappen. Beim Durchdringen
der Rastöffnungen 5a üben die Rastzapfen 4 eine Drehkraft auf das Gehäuseoberteil
2 aus, die zu einer Verkantung gegenüber dem Gehäuseunterteil führen würde. Durch
die voreilende Führung der sich überlappenden Seitenwände der Gehäuseteile 1, 2 wird
eine solche Verkantung vermieden und ein müheloses Verklinken der Gehäuseteile erreicht.
1. Bausatz für ein gekapseltes elektrisches Installationsgerät, bestehend aus einem
Gehäuseunterteil (1), einem Gehäuseoberteil (2) und einem in das Gehäuse einzubringenden
Geräteeinsatz (11), mit einer Vorrichtung zum Verbinden der beiden Gehäuseteile (1,
2), die wahlweise eine Verbindung durch Schrauben (12) oder federnde Rasthebel (4)
erlaubt, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Gehäuseunterteiles (1) auf dessen
Bodenplatte (1b) Sockel (8, 10) ausgebildet sind, auf denen der Geräteeinsatz (11)
ruht und zwei sich mittig gegenüberliegende Sockel (8) Führungszapfen (9) tragen,
die in beidseitig des Geräteeinsatzes (11) ausgesparte Führungsnuten (11a) eingreifen
und daß die Führungszapfen (9) ihrerseits eine Nut (9a) besitzen, in die je ein Rasthebel
(4) derart einsetzbar ist, daß die Führungsfunktion der Führungszapfen (9) für den
Geräteeinsatz (11) erhalten bleibt und der Rasthebel (4) den Zapfen (9) soweit überragt,
daß genügend Bewegungsraum für die federnde Rastbewegung des Rasthebels (4) verbleibt.
2. Bausatz nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
des Gehäuseunterteiles (1) auf dessen Bodenplatte (1b) Sockel (8, 10) ausgebildet
sind, auf denen der Geräteeinsatz (11) ruht und bei zwei sich mittig gegenüberliegenden
Sockeln (8) durch Abbrechen entfernbare Rasthebel (4) angeformt sind, die in beidseitig
des Geräteeinsatzes (11) ausgesparte Führungsnuten (11a) eingreifen, wobei der Rasthebel
(4) so gestaltet ist, daß er sich im Bereich der Führungsnut (11a) an dieser abstützt,
die Führungsnut (11a) aber soweit überragt, daß genügend Bewegungsraum für die federnde
Rastbewegung des Rasthebels (4) verbleibt.
3. Bausatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasthebel (4) im Bereich
der Führungsnut (11a) eine Sollbruchstelle (4e) erhält, die bei Anwendung der Schraubenverbindung
ein Ausbrechen der Rasthebel (4) erlaubt.
4. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Rasthebel (4)
aus flexiblem Kunststoff (z. B. Thermoplast) oder Metall besteht und an einem aus
nicht flexiblen Kunststoff (z. B. Duroplast) bestehenden Gehäuseteil (1) durch Verschweißen,
Kleben oder Klemmen befestigt ist.
5. Bausatz nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rasthebel (4)
ein Fuß (4d) ausgebildet und dieser mit einem Loch versehen ist und daß im Sockel
(8) des Gehäuseunterteiles (1) ein Zapfen (8a) derart angeformt ist, daß nach dem
Zusammenfügen beider Teile der Zapfen (8a) durch das Loch über dessen Rand hinausragt
und an seinem freien Ende zu einem Zapfenkopf (8b) verschweißt ist.
6. Bausatz nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in technischer Umkehrung
der Merkmale des Anspruches 5 der Zapfen (8a) am Fuß des Rasthebels (4) und das Loch
im Sockel (8) bzw. in einem am Sockel angeformten Steg ausgebildet ist.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1, 4, 5, 6, dadurch gekennzeichnet, daß der am
Rasthebel (4) ausgebildete Fuß (4d) kappenartig einen Teil des Sockels (8) umschließt.
8. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Gehäuseoberteil (2) und dem Gehäuseunterteil (1) eine hochelastische Dichtung
(3) die Trennungsfuge schließt und unterschiedliche Höhen der Trennungsfuge ausgleicht.
9. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
zwischen den Gehäuseteilen liegende Dichtung (3) so bemessen ist, daß sie über einen
Federweg verfügt, der so groß ist, daß bei einer durch Abmessungstoleranzen des Gehäuses
(1, 2) bedingten größtmöglichen Höhe der Trennungsfuge ein Restfederweg verbleibt,
derart, daß bei geschlossenem Gehäuse (1, 2) das Gehäuseunterteil (1) eine Zugkraft
auf das Gehäuseoberteil (2) ausübt und nach dem Lösen der Klemmhebel (4) die Dichtung
(3) beide Gehäuseteile um mindestens 0,5 mm auseinanderdrückt.
10. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den
Rasthebeln (4) des Gehäuseunterteiles (1) im Gehäuseoberteil (2) Rastaufnahmen gegenüberstehen,
die in der Durchdringungsrichtung zur Rastauflage (5b) hin eine trichterartige Wandschräge
besitzen.
1. Assembly kit for an enclosed electrical installation device, comprising a housing
lower part (1), a housing upper part (2) and a contact block (11) to be placed in
the housing, having a device for connecting the two housing parts (1, 2) which permits
connection by screws (12) or resilient latching levers, characterized in that pedestals
(8, 10) on which the contact block (11) rests are formed within the housing lower
part (1) on the base plate (1b) of the latter, and two centrally opposite pedestals
(8) their guide pegs (9) which engage in guide grooves (11a) recessed into both sides
of the contact block (11), and in that the guide pegs (9) themselves have a groove
(9a) into which in each case one latching lever (4) can be inserted such that the
guiding function of the guide pegs (9) for the contact block (11) is maintained and
the latching lever (4) rises above the peg (9) to an extent such that sufficient space
remains for the resilient latching movement of the latching lever (4).
2. Assembly kit according to the precharacterizing clause of Claim 1, characterized
in that pedestals (8, 10) on which the contact block (11) rests are formed within
the housing lower part (1) on the base plate (1 b) of the latter, and latching levers
(4) which can be removed by breaking off and engage in guide grooves (11a) recessed
into both sides of the contact block (11) are integrally formed on two centrally opposite
pedestals (8), the latching lever (4) being of a design such that, in the region of
the guide groove (11a), it is supported on the latter but rises above the guide groove
(11a) to an extent such that sufficient space for the resilient latching movement
of the latching lever (4) remains.
3. Assembly kit according to Claim 2, characterized in that, in the region of the
guide groove (11a), the latching lever (4) is provided with a predetermined breaking
point (4e) which, when the screwed connection is used, connects the latching lever
(4) to be broken out.
4. Assembly kit according to Claim 1, characterized in that the resilient latching
lever (4) is composed of flexible plastic (e. g. thermoplastic) or metal and is fixed
on a housing part (1) composed of inflexible plastic (e. g.) thermosetting resin)
by welding, adhesive bonding or clamping.
5. Assembly kit according to Claim 1 or 4, characterized in that a foot (4d) is formed
on the latching lever (4) and said foot is provided with a hole, and in that a peg
(8a) is integrally formed in the pedestal (8) of the housing lower part (1) in a manner
such that, when the two parts are fitted together, the peg (8a) protrudes through
the hole, beyond the edge of the latter, and, at its free end, is welded to a peg
head (8b).
6. Assembly kit according to Claim 1 or 4, characterized in that, in a technical reversal
of the features of Claim 5, the peg (8a) is formed on the foot of the latching lever
(4) and the hole is formed in the pedestal (8) or in a ridge integrally formed on
the pedestal.
7. Assembly kit according to one of Claims 1, 4, 5, 6, characterized in that the foot
(4d) formed on the latching lever (4) surrounds a part of the pedestal (8) in the
manner of a cap.
8. Assembly kit according to one of the preceding claims, characterized in that a
highly elastic seal (3) closes the parting line between the housing upper part (2)
and the housing lower part (1) and compensates differing heights of the parting line.
9. Assembly kit according to one of the preceding claims, characterized in that the
seal (3) lying between the housing parts is dimensioned such that it has a spring
travel that is so large that when, due to dimensioning tolerances of the housing (1,
2), the height of the parting line is at its maximum possible, there remains a residual
spring travel so that, with the housing (1, 2) closed, the housing lower part (1)
exerts a tensile force on the housing upper part (2) and, following the release of
the clamping lever (4), the seal (3) presses the two housing parts apart by at least
0.5 mm.
10. Assembly kit according to one of the preceding claims, characterized in that latching
receivers which have a funnel-like wall slope in the direction of passing through
to the latching rest lie opposite the latching levers (4) of the housing lower part
(1) in the housing upper part (2).
1. Agencement d'appareil d'installation électrique protégé, se composant d'une partie
inférieure de carter (1), d'une partie supérieure de carter (2) et d'un module fonctionnel
d'appareil (11) à introduire dans le carter, avec un dispositif pour relier les deux
parties de carter (1, 2), qui permet au choix une liaison par vis (12), ou par levier
d'encliquetage (4) élastique, caractérisé en ce qu'à l'intérieur de la partie inférieure
de carter (1) des socles (8, 10) sont formés sur sa plaque de fond (1b), sur lesquels
repose le module fonctionnel d'appareil (11) et en ce que deux socles (8) centralement
opposés portent des saillies de guidage (9) qui viennent en prise dans des rainures
de guidage (11a) ménagées des deux côtés du module fonctionnel d'appareil (11), et
en ce que les saillies de guidage (9) possèdent de leur côté une rainure (9a) dans
chacune de laquelle un levier d'encliquetage (4) peut être introduit de façon à ce
que la fonction de guidage des saillies de guidage (9) pour le module fonctionnel
d'appareil (11) soit conservée et que le levier d'encliquetage (4) dépasse la saillie
(9) de telle sorte qu'il reste suffisamment d'espace pour le mouvement d'encliquetage
élastique du levier d'encliquetage (4).
2. Agencement selon le préambule de la revendication 1, caractérisé en ce qu'à l'intérieur
de la partie inférieure de carter (1), des socles (8, 10) sont formés sur sa plaque
de fond (1b), sur lesquels repose le module fonctionnel d'appareil (11) et en ce que
sur deux socles (8) centralement opposés sont formés des leviers d'encliquetage (4)
qui sont détachables par rupture et qui viennent en prise dans des rainures de guidage
(11a) ménagées des deux côtés du module fonctionnel d'appareil (11), le levier d'encliquetage
(4) ayant une conformation telle qu'il s'appuie dans la zone de la rainure de guidage
(11a) dans cette dernière, mais dépasse de la rainure de guidage (11a) de telle sorte
qu'il reste suffisamment d'espace pour le mouvement d'encliquetage élastique du levier
d'encliquetage (4).
3. Agencement selon la revendication 2, caractérisé en ce que, dans la zone de la
rainure de guidage (11a), le levier d'encliquetage (4) reçoit un emplacement destiné
à la rupture (4e), qui permet une rupture du levier d'encliquetage (4) en cas d'assemble
par vis.
4. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le levier d'encliquetage
(4) élastique se compose de matière plastique flexible (par exemple matière thermoplastique)
ou de métal et est fixé par soudure, collage ou coincement sur une partie de carter
(1) se composant de matière plastique non flexible (par exemple matière plastique
thermodurcissable).
5. Agencement selon la revendication 1 ou 4, caractérisé en ce qu'un pied (4d) est
réalisé sur le levier d'encliquetage (4) et que ce pied est pourvu d'un trou et en
ce qu'une saillie (8a) est formée sur le socle (8) de la partie inférieure de carter
(1), de façon à ce qu'après réunion des deux parties, la saillie (8a) émerge par le
trou, au-dessus du bord de ce dernier, et est soudée à son extrémité libre sous la
forme d'une tête (8b);
6. Agencement selon la revendication 1 ou 4, caractérisé en ce qu'en inversant techniquement
les caractéristiques de la revendication 5, la saillie (8a) est formée au pied du
levier d'encliquetage (4) et le trou dans le socle (8) respectivement dans une nervure
formée sur le socle.
7. Agencement selon l'une des revendications 1, 4, 5, 6, caractérisé en ce que le
pied (4d) formé sur le levier d'encliquetage (4) entoure en forme de capuchon une
partie du socle (8).
8. Agencement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une
garniture d'étanchéité (3) hautement élastique obture le joint de séparation situé
entre la partie supérieure de carter (2) et la partie inférieure de carter (1) et
compense les différences de hauteur du joint de séparation.
9. Agencement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
garniture d'étanchéité (3) située entre les parties de carter est dimensionnée de
telle sorte qu'elle dispose de la course élastique, telle qu'il reste une course élastique
résiduelle dans le cas d'une hauteur du joint de séparation maximale par les tolérances
de dimensionnement du carter (1, 2), de façon à ce que lorsque le carter (1, 2) est
fermé, la partie inférieure de carter (1) exerce une force de traction sur la partie
supérieure de carter (2) et qu'après desserrage du levier d'encliquetage (4), la garniture
d'étanchéité écarte l'une hors de l'autre les deux parties de carter d'au moins 0,5
mm.
10. Agencement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des
crans d'encliquetage sont situées dans la partie supérieure de carter (2) en face
des leviers d'encliquetage (4) de la partie intérieure de carter (1), ces crans possédant
une rampe en forme d'entonnoir dans le sens de pénétration vers l'appui de cran (5b).