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EP 0 180 075 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.03.1989 Patentblatt 1989/09 |
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Anmeldetag: 09.10.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B41F 31/18 |
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Spülfarbwerk mit geteilter Farbkammerrakel
Inking device with rinsing and with a wiper in two parts
Dispositif d'encrage à rinçage avec une racle en deux parties
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH FR GB IT LI |
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Priorität: |
30.10.1984 DE 3439713 18.02.1985 DE 3505598
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.05.1986 Patentblatt 1986/19 |
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Patentinhaber: Windmöller & Hölscher |
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D-49525 Lengerich (DE) |
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Erfinder: |
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- Geretzki, Helmut
D-4540 Lengerich (DE)
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Vertreter: Lorenz, Eduard et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel,
Widenmayerstrasse 23 D-80538 München D-80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 1 920 419
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US-A- 3 198 113
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Spülfarbwerk für eine Rotationsdruckmaschine, vorzugsweise
Flexodruckmaschine, mit einer an die Farbauftragswalze anstellbaren Rakelleiste, die
zwischen zwei auf der Farbauftragswalze abstützbaren Rakelmessern mit einer der Farbzuführung
und -verteilung dienenden Rinne und mit Einrichtungen zum Zu-und Abführen der Farbe
versehen ist.
[0002] Ein derartiges Spülfarbwerk ist aus der DE-A-3 135711 bekannt. Dieses bekannte Spülfarbwerk
dient der Einfärbung der Farbauftragswalze mit nur einer Farbe. Für bestimmte Drucke,
beispielsweise den Zeitungsdruck, ist es erwünscht, einen Formzylinder über Bereiche
seiner axialen Länge mit zwei oder mehreren unterschiedlichen Farben einzufärben.
Hierzu ist es erforderlich, die Farbauftragswalze entsprechend mit zwei oder mehreren
Rakelleisten zu versehen, die in radialen Ebenen der Farbauftragswalze relativ zueinander
durch Farbtrenneinrichtungen voneinander getrennt sein müssen, so daß die Farbauftragswalze
über die gewünschten Bereiche mit unterschiedlichen Farben eingefärbt werden kann,
ohne daß ein Verschmieren oder Vermischen der Farben erfolgt. Die einzelnen Abschnitte
der Farbauftragswalze unterschiedlicher Farben sind nur durch schmale Ringstreifen
voneinander getrennt.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Spülfarbwerk der eingangs angegebenen Art mit mindestens
zwei Rakelleisten zu schaffen, die durch Farbtrenneinrichtungen auf ihren einander
zugewandten Stirnseiten voneinander getrennt sind, ohne daß Störungen infolge des
Antrocknens von Farbe und der Beeinträchtigung der Beweglichkeit der Farbtrenneinrichtungen
befürchtet werden müssen.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß mindestens zwei Rakelleisten
vorgesehen sind. zwischen denen auf einem zu der Farbauftragswalze parallelen Bolzen
eine zu der Farbauftragswalze rechtwinkelig abstehende Farbtrennplatte schwenkbar
gelagert ist, der zwischen der vertikalen, durch den Schwerpunkt der Farbauftragsplatte
gezogenen Linie und der Farbauftragswalze und oberhalb dieses Schwerpunkts liegt,
so daß die Farbtrennplatte mit einer konkaven Stirnseite, die entsprechend dem Radius
der Farbauftragswalze gekrümmt ist und eine die Rakelmesser überdeckende Umfangslänge
aufweist, unter Schwerkraftwirkung dichtend an dem Mantel der Farbauftragswalze anliegt,
und daß die Rakelleisten, die mit ebenen, mit den Seitenkanten der Rakelmesser fluchtenden
seitlichen, der Farbtrennplatte zugewandten Stirnflächen versehen sind, axial verschieblich
gelagert und dichtend an die Seitenfläche der Farbtrennplatte andrückbar sind.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen Spülfarbwerk entspricht die Breite des uneingefärbten Streifens
nur der Dicke der Farbtrennplatte. Die Farbtrennplatte ist pendelnd auf dem Bolzen
gelagert und nur zwischen den Stirnflächen der Rakelleisten geführt, so daß ein Verkleben
und Verschmieren nicht zu befürchten ist, weil besondere Führungen, die sich mit trocknender
Farbe zusetzen könnten, nicht vorhanden sind.
[0006] Aus der DE-B-1 224 327 ist ein Farbkasten für Tiefdruckrotationsmaschinen bekannt,
der zum gleichzeitigen Drucken mit verschiedenen Farben über die Länge des Formzylinders
durch an den Formzylinderumfang schleifend angestellte Trennwände unterteilt ist.
Abgesehen davon, daß der bekannte Farbkasten nicht mit zwei auf der Farbauftragswalze
abstützbaren Rakelmessern versehen ist, ist die mit einer hochelastischen Dichtleiste
versehene Trennwand mit den diese einfassenden Teilen des Farbkastens zu einer Einheit
verschraubt, so daß sich die Trennwand nicht relativ zu den an diese angrenzenden
Rakelleisten bewegen kann.
[0007] Aus der nicht vorveröffentlichten DE-A-3 320 638 ist eine durch zwei Rakelmesser
rinnenförmig geschlossene Farbauftragsleiste bekannt, die durch Farbtrennbleche entsprechend
unterschiedlichen zu druckenden Farben in Abschnitte unterteilt ist. Die Farbtrennbleche
sind in der Führung dienenden Ausnehmungen der Farbauftragsleiste geführt und durch
Blattfedern gegen die Rasterwalze angedrückt. Insbesondere bei der Verwendung von
schnell trocknenden Farben besteht jedoch die Gefahr, daß die Beweglichkeit der Farbtrennbleche
durch in den der Führung dienenden Ausnehmungen antrocknende Farbe beeinträchtigt
wird.
[0008] Eine besonders gute, dichtende Anlage der Stirnkante der Farbtrennplatte auf dem
Mantel der Farbauftragswalze ist gewährleistet, wenn die Farbtrennplatte in einem
Langloch schwenkbar auf dem Bolzen gelagert ist, das in Richtung auf die Farbauftragswalze
verläuft, und daß die Farbtrennplatte durch eine oberhalb von deren Schwerpunkt angreifende
Feder in Richtung auf die Farbauftragswalze beaufschlagt ist.
[0009] Durch diese Art der Lagerung kann die Farbtrennplatte nicht nur eine Schwenkbewegung,
sondern zusätzlich auch eine translatorische Bewegung in Richtung auf die Farbauftragswalze
ausführen, so daß sich die Stirnkante entsprechend ihrer Kontur an den Mantel der
Farbauftragswalze dichtend anlegen kann, ohne daß die Beweglichkeit der Farbtrennplatte
in der radialen Ebene der Farbauftragswalze durch die Lagerung beeinträchtigt wäre.
[0010] Zweckmäßigerweise ist die Stirnseite der Farbtrennplatte mit einer Nut versehen,
wobei die die Nut einfassenden Schenkel mit schneidenartigen Stirnkanten versehen
sind.
[0011] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß im Bereich der unteren
Stirnkante der Farbtrennplatte eine zu der Farbauftragswalze parallele Schableiste
angeordnet ist, deren Länge die Breite der Farbtrennplatte übersteigt.
[0012] Diese Schableiste übersteigt in ihrer Länge die Breite der Farbtrennplatte nur wenig
und streift eventuelle Farbrückstände von der Farbauftragswalze ab, so daß diese nicht
in den Bereich der Farbtrennplatte gelangen und diese verunreinigen können. Die Schableiste
ist so geschmeidig ausgeführt, daß sie eine gute Anlage der Farbtrennplatte an dem
Mantel der Farbauftragswalze nicht beeinträchtigen kann.
[0013] Zweckmäßigerweise wird die Farbtrennplatte über Klemmstücke auf der Achse der Rakelleisten
gehalten. Dabei können die Klemmstücke mit einem die Farbtrennplatte lagernden Fortsatz
versehen sein. Die die Farbtrennplatte in ihrem oberen Bereich gegen die Farbauftragswalze
andrückende Feder kann aus einer Zugfeder bestehen, die einerseits auf der Farbtrennplatte
und andererseits an den Klemmstücken befestigt ist.
[0014] Die Rakelleisten können über Buchsen auf der Achse gelagert und durch die Achse einfassende
Druckfedern gegen die Farbtrennplatte angedrückt sein, wobei sich die Druckfedern
auf gestellfeste Anschläge abstützen.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Spülfarbwerks, teilweise im Schnitt gemäß der Linie
I-I in Fig. 2,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Spülfarbwerks nach Fig. 1, teilweise im Schnitt, und
Fig. 3 einen teilweisen Schnitt durch die Farbtrennplatte längs der Linie 111-111
in Fig. 2.
[0016] In zwei Tragstücken 1, 2, die mit den nicht dargestellten Seitenwänden einer Flexodruckmaschine
für den Zeitungsdruck fest verbunden sind, ist eine Achse 3 gehaltert. Auf die Achse
3 sind spiegelbildlich zwei gleich ausgestaltete Konsolen 4, 5 aufgeklemmt. Diese
Konsolen 4, weisen Ansätze 6 und 7 auf, die je mit einem Langloch 8, 9 versehen sind.
Durch beide Langlöcher 8, 9 greift ein Bolzen 10, an welchem eine Farbtrennplatte
11 aufgehängt ist. Die beiden Ansätze 6 und 7 sind noch über einen weiteren Bolzen
12 miteinander verbunden und gegen Verdrehung gesichert, wobei der Bolzen 12 in dem
freien Bereich zwischen den Ansätzen 6 und 7 von einem Ende einer Zugfeder 13 umgriffen
wird, welche andernends mit einer Verstellschraube 14 verbunden ist. Diese Verstellschraube
14 ist in einem Böckchen 15 gelagert, das mit der Farbtrennplatte 11 fest verbunden
ist. Die beiden Konsolen 4 und 5 sind mit der Achse 3 verklemmt und weisen einen solchen
Abstand zueinander auf, daß die Schwenkbewegung der Farbtrennplatte 11 um den Bolzen
10 nicht behindert wird.
[0017] Über die Zugfeder 13 wird dabei die Farbtrennplatte 11 mit ihrer Stirnseite 16 gegen
die Farbauftragswalze 17 gedrückt, die die Farbe auf einen Plattenzylinder 18 überträgt.
Die Lagerung des Bolzens 10 ist dabei so gewählt, daß dessen Achse gegenüber dem Schwerpunkt
der Farbtrennplatte 11 in Richtung auf die Farbauftragswalze 17 hin versetzt ist.
[0018] Um die Schwenkbewegung der Farbtrennplatte 11 um den Bolzen 10 zu gewährleisten,
weist die Farbtrennplatte 11 im Bereich der Achse 3 eine Ausnehmung 19 auf. Im unteren
Bereich trägt die Farbtrennplatte 11 einen Halter 20, der eine Schableiste 21 trägt,
deren Breite größer ist als die Stärke der Farbtrennplatte 11. Die Ausbildung der
Farbtrennplatte 11 in dem Bereich, in dem sie mit ihrer Stirnseite 16 an der Farbauftragswalze
17 anliegt, geht aus der Fig. 3 hervor.
[0019] Wie die Fig. 2 erkennen läßt, sind auf die Achse 3 beidseits neben den Konsolen 4
und 5 je ein Rohrstück 22 und 23 aufgesetzt, die mit Haltern 24 und 25 verbunden sind.
Die Halter 24 tragen dabei das Farbkammerrakel 26 und die Halter 26 das Farbkammerrakel
27. Die einander zugewandten Stirnseiten der beiden Farbkammerrakeln 26 und 27 sind
offen. Sie legen sich von beiden Seiten dichtend gegen die Farbtrennplatte 11 an,
die mit einem farbabweisenden Belag versehen ist. Dieser Belag kann beispielsweise
Teflon sein.
[0020] Die Andrückkraft für die beiden Farbkammerrakel 26 und 27 wird von Druckfedern 28'
und 29' erzeugt, welche sich einerseits an den Tragstükken 1 und 2 und andererseits
an den einander abgewandten Stirnflächen der Rohrstücke 22 und 23 abstützen. Zwischen
den beiden Rohrstücken 22 und 23 und den beiden Konsolen 4 und 5 ist so viel Freiraum
vorhanden, daß eine dichtende Anlage der Farbkammerrakel-Stirnseiten an der Farbtrennplatte
11 immer gewährleistet ist. Die Farbkammerrakeln 26 und 27 weisen je eine Farbkammer
28 und 29 sowie eine jeder Farbkammer zugeordnete Farbrücklaufbohrung 30 und 31 auf.
Durch diese Farbrücklaufbohrung 30 und 31 läuft überschüssige Farbe in eine durch
ein Blech 32 zweigeteilte Farbauffangwanne 33. Die einander abgewandten Stirnseiten
der Farbkammerrakeln 26 und 27 sind, wie an sich bekannt, durch Spritzbleche geschlossen.
Umfangsseitig sind die Farbkammern 28 und 29 durch Rakel 34 und 35 geschlossen.
[0021] Die Farbe wird den Farbkammern 28, 29 durch nicht dargestellte Leitungen zugeführt.
[0022] Infolge der Schwerkraftwirkung der pendelnd aufgehängten Farbtrennplatte 11 wird
der untere Bereich der Stirnkante 16 stärker an den Mantel der Farbauftragswalze 17
angedrückt als der obere Bereich. Die Zugfeder 13 schafft einen entsprechenden Ausgleich,
da der Bolzen 10 in dem Langloch 8 verschieblich geführt ist.
[0023] Durch entsprechende Einstellung der Vorspannung der Feder 13 wird ein gleichmäßiger
Andruck der Stirnkante 16 der Farbtrennplatte 11 über ihre gesamte Länge erreicht.
Die im unteren Bereich der Farbtrennplatte 11 angeordnete Schableiste 21 ist mit relativ
schwachem Andruck an den Mantel der Farbauftragswalze 17 angestellt und hält den Umfangsbereich
der Farbtrennplatte von eventuellen Farbrückständen frei.
1. Spülfarbwerk für eine Rotationsdruckmaschine, vorzugsweise Flexodruckmaschine,
mit mindestens einer an die Farbauftragswalze (17) anstellbaren Rakelleiste (26, 27),
die zwischen zwei auf der Farbauftragswalze (17) abstützbaren Rakelmessern (34, 35)
mit einer der Farbzuführung und -verteilung dienenden Farbkammer (28, 29) und mit
Einrichtungen zum Zu- und Abführen (30) der Farbe versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei Rakelleisten (26, 27) vorgesehen sind, zwischen denen auf einem
zu der Farbauftragswalze (17) parallelen Bolzen (10) eine zur Farbauftragswalze (17)
rechtwinkelig abstehende Farbtrennplatte (11) schwenkbar gelagert ist, wobei der die
Schwenkachse bildende Bolzen (10) zwischen der vertikalen durch den Schwerpunkt der
Farbtrennplatte (11) gezogenen Linie und der Farbauftragswalze (17) und oberhalb dieses
Schwerpunktes liegt, so daß die Farbtrennplatte (11) mit einer konkaven Stirnseite
(16), die entsprechend dem Radius der Farbauftragswalze (17) gekrümmt ist und eine
die Rakelmesser (34, 35) überdeckende Umfangslänge aufweist, unter Schwerkraftwirkung
dichtend an dem Mantel der Farbauftragswalze (17) anliegt, und daß die Rakelleisten
(26, 27), die mit ebenen mit den Seitenkanten der Rakelmesser (34, 35) fluchtenden
seitlichen, der Farbtrennplatte (11) zugewandten Stirnflächen versehen sind, axial
verschieblich gelagert und dichtend an die Seitenflächen der Farbtrennplatte (11)
andrückbar sind.
2. Spülfarbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbtrennplatte (11)
in einem Langloch (8), das in Richtung auf die Farbauftragswalze (17) verläuft, schwenkbar
auf dem Bolzen (10) gelagert ist und daß die Farbtrennplatte (11) durch eine oberhalb
von deren Schwerpunkt angreifende Feder (13) in Richtung auf die Farbauftragswalze
(17) beaufschlagt ist.
3. Spülfarbwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite
der Farbtrennplatte (11) mit einer Nutversehen ist und die die Nut einfassenden Schenkel
mit schneidenartigen Stirnkanten (16) versehen sind.
4. Spülfarbwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der unteren Stirnkante der Farbtrennplatte (11) eine zu der Farbauftragswalze (17)
parallele Schableiste (21) angeordnet ist, deren Länge die Dicke der Farbtrennplatte
(11) übersteigt.
5. Spülfarbwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rakelleisten (26, 27) über Buchsen (22, 23) auf einer Achse (3) gelagert und durch
die Achse (3) einfassende Druckfedern (28', 29') gegen die Farbtrennplatte (11) angedrückt
sind, und daß die Farbtrennplatte (11) über Klemmstücke (4, 5) durch die Achse (3)
gehalten ist.
6. Spülfarbwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rakelleisten (26, 27) in ihren der Farbtrennplatte (11) zugewandten Bereichen mit
in die Farbkammern (28, 29) mündenden Farbrücklaufbohrungen (30) versehen sind.
1. A rinsable inking unit for a rotary press, preferably for a flexographic printing
press, comprising at least one doctor bar (26, 27), which is engageable with the inking
roller (17), which unit is provided between two doctor blades (34, 35), which are
adapted to bear on the inking roller (17), with an ink compartment (28, 29) for supplying
and distributing ink and with means for supplying and removing (30) the ink, characterized
in that at least two doctor bars (26, 27) are provided, a fountain separator plate
(11), which protrudes at right angles from the inking roller (17) is pivoted between
said doctor bars (26, 27) on a pin (10), which is parallel to the inking roller (17),
the pin (10), which constitutes the pivot, is disposed between the vertical line which
is drawn through the centre of gravity of the fountain separator plate (11) and the
inking roller (17) and above that centre of gravity so that a concave end face (16)
of the fountain separator plate (11), which concave end face is curved in accordance
with the radius of the inking roller (17) and has a circumferential length covering
the doctor blades (34, 35) is urged by gravity into sealing contact with the circumference
of the inking roller (17), the doctor bars (26, 27) are provided with planar end faces,
which are aligned with the side edges of the doctor blades (34, 35) and face the fountain
separator plate (11), and the doctor bars (26, 27) are axially displaceably mounted
and are adapted to be urged into sealing contact with the side faces of the fountain
separator plate (11).
2. A rinsable inking unit according to claim 1, characterized in that the fountain
separator plate (11) is pivoted on the pin (10) in a slot (8), which extends towards
the inking roller (17), and the fountain separator plate (11) is urged towards the
inking roller (17) by a spring (13), which engages the fountain separator plate (11)
above its centre of gravity.
3. A rinsable inking unit according to claim 1 or 2, characterized in that the end
face of the fountain separator plate (11) is provided with a groove and the legs which
confine the groove are provided with end edges (16) which are similar to knife edges.
4. A rinsable inking unit according to any of claims 1 to 3, characterized in that
a scraper bar (21) which is parallel to the inking roller (17) and has a length in
excess of the thickness of the fountain separator plate (11) is disposed adjacent
to the lower end edge of the fountain separator plate (11).
5. A rinsable inking unit according to any of claims 1 to 4, characterized in that
the doctor bars (26, 27) are movably mounted by means of bushings (22, 23) on a pivot
(3) and by compression springs (28', 29') which surround the pivot (3) are urged against
the fountain separator plate (11), and the fountain separator plate (11) is held by
the pivot (3) through the intermediary of clamping members (4, 5).
6. A rinsable inking unit according to any of claims 1 to 5, characterized in that
those portions of the doctor bars (26, 27) which face the fountain separator plate
(11) are provided with ink return bores (30), which open into the ink compartments
(28, 29).
1. Dispositif d'encrage à rinçage pour une imprimeuse rotative, de préférence une
imprimeuse flexographique munie d'au moins une barre à racle (26, 27) qui peut être
mise en contact avec le rouleau encreur (17), qui est prévu entre deux couteaux de
racle (34, 35) qui sont adaptés pour s'appuyer sur le rouleau encreur (17), comportant
un réservoir d'encre (28, 29) pour alimenter et distribuer l'encre et des dispositifs
pour amener et évacuer l'encre, caractérisé en ce que, au minimum deux barres à racle
(26, 27) sont prévues, une plaque de séparation d'encre (11) pivotante étant logée
à angle droit par rapport au rouleau encreur (17) entre les deux barres à racle (26,
27) sur un axe parallèle (10) au rouleau encreur (17), l'axe de pivotement (10) qui
constitue le pivot se trouvant entre la ligne verticale s'étendant à travers le centre
de gravité de la plaque de séparation d'encre (11) et le rouleau encreur (17) et au-dessus
de ce centre de gravité de telle sorte que la plaque de séparation encreuse (11) dont
la face avant est concave (16) et est courbée en conformité avec le rayon du rouleau
encreur (17) présente une longueur circonférencielle couvrant les couteaux de racle
(34, 35) et forme un contact étanche avec la circonférence du rouleau encreur (17),
par la force de la pesanteur, que les barres à racle (26, 27) sont pourvues de faces
avant planes qui sont alignées par rapport aux bords latéraux des couteaux de racle
(34, 35) et font face à la plaque de séparation d'encre (11), et que les barres à
racle (26, 27) sont montées décalées par rapport à l'axe et adaptées pour être mises
en contact étanche avec les faces latérales de la plaque de séparation d'encre (11).
2. Dispositif d'encrage à rinçage selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la plaque de séparation d'encre (11) est pivotée sur l'axe (10) dans un trou oblong
(8) qui s'étend en direction du rouleau encreur (11) et que la plaque de séparation
d'encre est pressée vers le rouleau encreur (17) par un ressort (13) qui agit sur
la plaque de séparation d'encre (11) au-dessus du centre de gravité de celle-ci.
3. Dispositif d'encrage à rinçage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que la face avant de la plaque de séparation d'encre (11) est pourvue d'une rainure
et que les côtés bordant la rainure sont pourvus de faces avant (16) semblables à
des lames de couteau.
4. Dispositif d'encrage à rinçage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce qu'une barre de grattage (21) parallèle au rouleau encreur (17) ayant une longueur
dépassant l'épaisseur de la plaque de séparation d'encre (11) est disposée contigue
au bord avant inférieur de la plaque de séparation d'encre (11).
5. Dispositif d'encrage à rinçage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que les barres à racle (26, 27) sont montées sur un axe (3) par des douilles
(22, 23) et sont pressées par des ressorts (28', 29') qui entourent l'axe (3) contre
la plaque de séparation d'encre (11), et que la plaque de séparation d'encre (11)
est tenue par l'axe (3) à l'aide de pièces de serrage (4, 5).
6. Dispositif d'encrage à rinçage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que les barres à racle (26, 27) dans leurs parties qui font face à la plaque
de séparation d'encre (11) sont pourvues de perçages pour le retour de l'encre (30)
qui débouchent dans les réservoirs d'encre (28, 29).

