[0001] Die Erfindung betrifft ein Rigg nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiges Rigg ist aus dem Patentdokument EP-A-0 083 806 bekannt. Das dort beschriebene
Rigg für Segelbretter besteht aus steifen Querrippen, die durch Längsspieren miteinander
verbunden sind. Der luvseitige Segelrand wird stets durch eine Längsspiere gehalten
und somit versteift. Zur Befestigung des Segels an den Querrippen und Längsspieren
dienen durchlaufende Taschen und Verschnürungen.
[0003] Ein weiteres Rigg ist aus der Fachliteratur (DE-Zeitschrift «Surf», Heft 12/83, Seite
49) bekannt, bei dem die mastartigen Spieren einen umlaufenden Rahmen bilden und eine
schlüsselförmige, ovale Segelfläche umfassen. Das Tuchsegel wird an den Rändern durchlaufend
am Rahmen befestigt und besitzt offenbar keine formgebenden Elemente wie Latten oder
spezielle Rippen. Ein im konstruktiven Aufbau gleichartiges Rigg wird in der DE-Zeitschrift
«Surf», Heft 7/84, Seite 10, erwähnt.
[0004] Daneben sind weitere Vorschläge für Riggs bekannt, bei denen nur die beiden Längsränder
des Segels durch mastartige, gerade oder gekrümmte Spieren gehalten werden (z.B. DE-OS
29 29 884, DE-OS 31 07 097, DE-OS 30 17 362, DE-OS 30 40 218).
[0005] Der Vorteil symmetrischer Riggs liegt darin, daß sie von zwei Richtungen angeströmt
werden können und deshalb bei bestimmten Manövern das Schiften bzw. der Seitenwechsel
entfällt. Entsprechend ist eine Griffleiste zum Halten des Riggs nur auf der Luvseite
erforderlich. Außerdem ist ein aerodynamisch vorteilhafter, elliptischer Segelumriß
konstruktiv leicht zu verwirklichen.
[0006] Als nachteilig ist anzusehen, daß die mastartigen Spieren an den luvseitigen Segelrändern
durch ihren Querschnitt Luftwirbel erzeugen und so den Vortrieb des Segels mindern.
[0007] Sind nur gekrümmte Randspieren vorhanden, so läßt sich die Wölbung des Segels nur
schwer kontrollieren, da die Spieren sich unter Windlast verbiegen und die Form des
Segels stark verändert wird.
[0008] Nachteilig wirkt sich auch die gekrümmte Form von Mastspieren aus. Entweder passen
sie sich als schlanke, gerade Stäbe dem gekrümmten Segelumriß an und werden unter
Winddruck sehr stark verformt, oder sie werden in stärkerer Ausführung vorgekrümmt,
was wiederum zu höheren Kosten und Lagerungsproblemen führt.
[0009] Die Ausbildung eines symmetrischen Riggs ohne mastartige Spieren an den Segellängsrändern
ist aus der US-Patentschrift Nr. 4 369 724 bekannt. Hier werden die Segellängsränder
durch Drahtseile gehalten, die ihrerseits an einer tragenden Mast-Gabelbaum-Kombination
befestigt sind. Zwischen den Drahtseilen ist ein Doppelsegel gespannt, in dessen Innerem
sich der Mast und eine Hälfte des Gabelbaums befinden. Dieser Vorschlag vermeidet
zwar die Randwirbel an den Segellängsrändern, ermöglicht jedoch durch die zwangsweise
konvex gekrümmten Drahtseile keinen ovalen Segelumriß. Das freihängende Doppelsegel
wird weitgehend nur durch Windkräfte in seiner Form beeinflußt und ist deshalb nur
schwer zu kontrollieren.
[0010] Ein symmetrisches Rigg ohne mastartige Spieren an den Segellängsrändern ist weiterhin
aus der internationalen Anmeldung PCT/CH 84/00 104 bekannt. Zur Verringerung des Luftwiderstandes
wird hier der mittig angeordnete Mast durch eine Masttasche in der Ebene der Segelfläche
gehalten, wobei der Querschnitt des Mastes so ausgebildet ist, daß er den Verformungen
der Segelfläche teilweise folgt. Diese Lösung vermeidet zwar den wirbelbildenden Mast,
das Segelprofil in Querrichtung, also parallel zur Luftströmung, bleibt jedoch unkontrollierbar,
da formerhaltende Bauteile in Querrichtung fehlen. Außerdem sammelt sich bei diesem
Rigg, wie auch bei den vorher beschriebenen, Wasser in der Masttasche. Das Aufziehen
des Riggs aus dem Wasser wird dadurch erschwert.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rigg der genannten Gattung so auszubilden,
daß Längsspieren an den Segelrändern entfallen und die Segelfläche durch geeignete
zusätzliche Bauelemente weitgehend verformungsfrei gemacht wird. Außerdem soll die
schlüsselförmige Segelfläche mit den aussteifenden Elementen durch zweckmäßige Anordnung
und Verbindung aller Teile untereinander ein Verbundbauteil bilden, das aufgrund seines
günstigen Tragverhaltens eine Verringerung in den Abmessungen der einzelnen Elemente,
insbesondere der Längsspiere, ermöglicht.
[0012] Die Aufgabe wird bei dem gattungsgemäßen Rigg durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
[0013] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile sind folgende:
1. Durch Wegfall der Randspieren verringern sich die Wirbelverluste. Die flache, aerodynamisch
geformte Längsspiere erzeugt in Segelmitte nur einen Bruchteil der bisherigen Verluste.
2. Durch die aussteifende Wirkung der formstabilen Querrippen wird auch die unter
allseitigem Zug stehende Segelfläche weitgehend verformungsfrei. Unkontrollierbare
Veränderungen der Segelkrümmung entfallen. Das Rigg wirkt somit wie ein starres Profilsegel
mit den bekannten aerodynamischen Vorteilen, wie sie bei asymmetrischen Profilsegeln
nur durch mehrteilige, gegeneinander verdrehbare Profilteile erzielt werden.
3. Gekrümmte, mastartige Spieren an den Rändern des Segels sind nicht mehr vorhanden.
Sie werden durch eine gerade, einfach zu lagernde Längsspiere ersetzt. Abmessungen
und Gewicht der Längsspiere verringern sich aufgrund der Verbundwirkung zwischen Segelfläche
und den aussteifenden Elementen.
4. Aufwendige, sich mit Wasser füllende Mast-und Lattentaschen entfallen, da infolge
der Segelflächenkrümmung die Längsspiere und die Querrippen gegen das Segel gedrückt
werden.
5. Das Herausziehen des Riggs aus dem Wasser ist gegenüber bekannten Segelformen für
Segelbretter leichter. Während beim konventionellen Tuchsegel durch wandernde Bauchbildung
Wasser verdrängt und verschoben wird, schwimmt das symmetrische Profilrigg auf der
Oberfläche oder läßt sich dank der starren Form in drehender Bewegung leicht aus dem
Wasser ziehen.
6. Der aerodynamisch vorteilhafte, elliptische Segelumriß ist sehr einfach zu verwirklichen.
[0014] Die Erfindung wird nachstehend der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen
näher erläutert.
Es zeigen
[0015]
Figur 1 die Ansicht des Riggs in perspektivischer Darstellung
Figur 2 die Ansicht einer typischen Rippe, gesehen in Rigglängsrichtung
Figur 3 Schnitte a-a und b-b zu Figur 2 und 4
Figur 5 die Ansicht der mit der Griffleiste verbundenen Rippe, gesehen in Rigglängsrichtung.
[0016] Figur 1 zeigt als Übersicht die verschiedenen Bauteile des Riggs in einer vorteilhaften
Ausführungsart mit einer Längsspiere 2 und drei Querrippen 8, von denen eine mit einer
Griffleiste 4 versehen ist. Die gleichsinnig doppelt gekrümmelte und bei der Herstellung
vorgeformte Segelfläche 1 aus hochfestem Material ist mit der Längsspiere und den
Querrippen nur an den Rändern über kurze Einstecklaschen oder Gurte verbunden. Beim
Aufbau erhält das Rigg seine endgültige Form durch Spannen der Segelfläche 1 gegen
die Längsspiere 2 am Fußpunkt des Riggs.
[0017] Zwischen den Querrippen sind je nach Bedarf Segellatten bekannter Art angeordnet,
die ebenfalls nur an den Segelrändern gehalten werden.
[0018] Das Rigg wird mit der Griffleiste 4 vom Segler geführt. Beim Start dient die Leine
7 in bekannter Art zum Hochziehen des Riggs mit der Besonderheit, daß das obere Ende
der Leine 7 über einen Ring auf dem Zugband 6 der Querrippe 8 verschiebbar ist. Dadurch
läßt sich das Rigg nach Belieben auf der einen oder anderen Seite hochziehen.
[0019] In die Segelfläche 1 ist eine leichte Längskrümmung im Bereich der Längsachse eingeformt.
Wird die gerade Längsspiere 2 beim Aufbau gegen die Segelfläche gespannt, so muß sie
der Krümmung folgen und entwickelt Rückstellkräfte, die in der Segelfläche 1 Zugkräfte
im wesentlichen längs der Segelränder erzeugen. Dadurch wird das Rigg ohne äußere
Belastung formstabil und selbsttragend.
[0020] Unter Einwirkung der Windlast vergrößern sich die oben angegebenen Zugkräfte in der
Segelfläche 1. Je mehr die Windlast anwächst, desto besser wird die Formstabilität
des Riggs.
[0021] Umgekehrt werden bei entgegengesetzter, unplanmässiger Windlast die Zugkräfte in
der Segelfläche geringer. Die Formstabilität nimmt ab, bis die Segelränder zu flattern
beginnen. Dieser Zustand ist für die Konstruktion unbedenklich und läßt sich durch
Drehung des Riggs in den Wind beenden.
[0022] Die hier geschilderte Wirkungsweise des Riggs ist nicht auf die Kombination einer
Längsspiere 2 mit drei Querrippen beschränkt. Je nach Grösse und besonderer Anforderung
können die Querrippen in beliebiger Anzahl verwendet werden.
[0023] Auch eine Verstärkung der Segelfläche 1 in hochbeanspruchten Bereichen durch Bänder,
Seile oder andere geeignete Materialien ist in besonderen Fällen zweckmässig.
[0024] Die Längsspiere 2 wird gemäß Figur 1 durch Öffnungen 9 in den Rippen 8 geführt. Dadurch
ergibt sich eine einfache, kraftschlüssige und im aufgebauten Zustand unverschiebliche
Verbindung zwischen den Rippen 8 und der Längsspiere 2.
[0025] Die Enden der Rippen 8 sind mit der Segelfläche 1 durch kurze Einstecklaschen 13
verbunden. Beim Aufbau des Riggs werden die Rippen 8 zunächst flach auf die ausgebreitete
Segelfläche 1 gelegt, deren gestreckte Breite zwischen den Einstecklaschen 13 der
Bogenlänge der Rippe 8 entspricht. Da zum Einstecken der Rippe 8 nur deren kürzere
Sehnenlänge zwischen den Rippenenden erforderlich ist, läßt sich die Rippe 8 mühelos
in die Einstecklaschen 13 einführen. Danach wird die Rippe 8 um 90° in die endgültige
Position gedreht, die Segelfläche 1 legt sich der leeseitigen, gekrümmten Rückseite
der Rippe 8 an und wird dabei gleichzeitig gespannt. Die anschließend durch die Öffnung
9 geführte Längsspiere 2 sichert die Rippe 8 gegen unbeabsichtigtes Zurückdrehen.
[0026] Die Ausbildung des veränderlichen Rippenquerschnitts in Figur 2 geht aus den zugehöringen
Schnitten in Figur 3 und 4 hervor. Die annähernd flach-dreiecksförmige Querschnittsform
gemäß Schnitt a-a bleibt in den äußeren Vierteln der Rippenlänge in etwa erhalten.
Vom Viertelspunkt an vergrössert sich die Querschnittshöhe dann zunehmend bis zur
Rippenmitte germäß Schnitt b-b, wobei der Querschnitt in ein schmales Rechteck übergeht.
[0027] Die in Figur 3 und 4 gezeigten Vollquerschnitte gelten bei Verwendung von Holz als
Baustoff. Bei einer Ausführung in Kunststoff oder Aluminium sind unter Wahrung der
äußeren Umrißform offene oder geschlossene Profilquerschnitte mit oder ohne Ausschäumung
je nach Herstellungsverfahren vorzuziehen.
[0028] Die hier beschriebene Ausbildung der Rippen 8 ist einerseits der Beanspruchung durch
die Windkräfte angepaßt und führt damit zu geringeren Rippenverformungen. Andererseits
ermöglicht sie die Ausbildung der Rippenöffnung 9 für die vorteilhafte, einfache Verbindung
der Rippe 8 mit der Längsspiere 2.
[0029] Figur 5 zeigt die mit der Griffleiste 4 verbundene Querrippe 8. Da bei dieser Querrippe
die volle, in der Längsspiere 2 auftretende Segelkraft über die Griffleiste 4 auf
den Surfer übertragen werden muß, wird ein verstellbares Zugband 10 zwischen der Mitte
der Rippe 8 und der Mitte der Griffleiste 4 angeordnet, das die Beanspruchung und
damit die Verformung der Rippe 8 und der Griffleiste 4 weitgehend verringert.
[0030] Im Bereich der mit der Griffleiste 4 verbundenen Rippe 8 ist außerdem eine aus Figur
1 ersichtliche, ovale Öffnung 12 in der Segelfläche 1 vorgesehen. Sie dient als Segelfenster
und gleichzeitig als Dehnungskompensator für die Segelfläche 1. Die hochbeanspruchten
Bereiche der Segelfläche 1 zu beiden Seiten der Öffnung 12 erleiden im Laufe der Zeit
eine plastische, nicht rückgängig zu machende Verformung («Segelreck») in Segellängsrichtung,
die wiederum zu einer Verringerung der in die Segelfläche 1 eingeformten Längskrümmung
führt. Dieser unerwünschte Effekt läßt sich daruch aufheben, daß die Segelfläche 1
im Bereich der Längsspiere 2 ebenfalls in Längsrichtung gedehnt wird. Die Öffnung
12 wird durch ein leicht verformbares Material geschlossen, das bei stärkerem Anspannen
der Längsspiere 2 gegen die Segelfläche 1 nachgibt und so zu der erforderlichen Dehnung
führt. Dabei ist darauf zu achten, daß innerhalb der Öffnung 12 parallel zur Segellängsachse
verlaufende Verstärkungsstreifen aus Segeltuch oder anderem dehnungsarmen Material
vermieden werden.
1. Zur Längsachse symmetrisches, am Fußpunkt dreh- und kippbares, auf der Luvseite
mit einer Griffleiste versehenes Rigg mit einer schüsselförmigen Segelfläche, deren
Umriß einem polygonal begrenzten Oval entspricht und die durch mastartige Spieren
aufgespannt gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß
eine im spannungslosen Zustand gerade, mastartige, in der Segellängsachse angeordnete
Längsspiere (2) mit einem flachen, aerodynamisch günstigen Querschnitt und biegesteife,
gekrümmte, die Segelfläche (1) aussteifende Querrippen (8) mit mittigen Öffnungen
(9) zum Durchführen der Längsspiere (2) vorgesehen sind,
wobei die Längsspiere (2) und die Querrippen (8) an ihren Enden mit den spierenlosen
Segelrändern durch Gurte oder Einstecklaschen verbunden sind,
über ihre ganze Länge der Segelfläche (1) luvseitig anliegen
und zusammen mit der Segelfläche (1) ein schüsselförmiges Verbundbauteil bilden.
2. Rigg nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Querrippen (8) die
Griffleiste (4) gelenkig angeschlossen ist.
3. Rigg nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Querrippen (8) zusätzlich
Segellatten ohne Lattentaschen angeordnet werden.
4. Rigg nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß zum Herausziehen des Riggs aus
dem Wasser eine Leine (7) dient, die einerseits fest am Mastfuß und andererseits verschieblich
am Zugband (6) der mit der Griffleiste (4) versehenen Querrippe (8) befestigt ist.
5. Rigg nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Griffleiste (4) verbundene
Rippe (8) ein verstellbares Zugband (10) aufweist, das die Mitte der Rippe (8) mit
der Mitte der Griffleiste (4) verbindet.
6. Rigg nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Segelfläche (1) im Bereich
der mit der Griffleiste (4) verbundenen Rippe (8) eine ovale, in der Segellängsachse
angeordnete Öffnung (12) aufweist, deren Durchmesser mehr als der halben Segelbreite
entspricht.
7. Rigg nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (12) durch ein Material
geschlossen wird, dessen Dehnungsmodul erheblich geringer ist als der der umliegenden
Segelfläche (1).
8. Rigg nach Anspruch 6 und 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (12) nur senkrecht
zur Segellängsachse verlaufende Verstärkungsstreifen aus Segeltuch oder anderem dehnungsarmen
Material aufweist.
1. Rigging symmetrical to its longitudinal axis, which can be rotated and tilted at
its base, comprising a gripping bar at the windward side, having a dish-shaped sail
surface with an oval, polygonally limited contour and being held stretched by mast-type
spars, characterized in that
one mast-type longitudinal spar (2) being straight if not bent, located in the longitudinal
sail axis, having a flat, aerodynamically favourable cross section, and rigid, curved
transverse ribs (8) stiffening the sail surface (1) with central openings (9) to fit
in the longitudinal spar (2), are provided,
said longitudinal spar (2) and transverse ribs (8) being connected at their ends with
the free sail edges by means of straps or insert clips
and being pressed over their entire length against the sail surface (1) on the windward
side
forming a dish-shaped composite structure in connection with the sail surface (1).
2. Rigging according to claim 1 characterized in that the gripping bar (4) is hinged
to one of the transverse ribs (8).
3. Rigging according to claim 1 characterized in that additional sail battens without
batten sleeves are arranged between the tgransverse ribs (8).
4. Rigging according to claim 2 characterized in that a line (7) serves to lift the
rigging out of the water, being attached with one end tightly to the mast-foot and
with the other end movably along the tension-cord (6) of the transverse rib (8) provided
with the gripping bar (4).
5. Rigging according to claim 2 characterized in that the transverse rib (8) provided
with the gripping bar (4) has an adjustable tension cord (10) connecting the center
of the transverse rib (8) with the center of the gripping bar (4).
6. Rigging according to claim 2 characterized in that the sail surface (1) has an
oval opening (12) the diameter of which is bigger than half the sail width, located
in longitudinal sail axis and close to the transverse rib (8) provided with the gripping
bar (4).
7. Rigging according to claim 6 characterized in that the opening (12) is closed by
a material with a modulus of elasticity which is considerably lower than that of the
surrounding sail surface (1).
8. Rigging according to claim 6 and 7 characterized in that the opening (12) has only
reinforcement strips of sail cloth or other poor stretching material, running perpendicular
to the longitudinal sail axis.
1. Voilure symétrique rotative et basculante autour de sa base comprenant une barre
de commande du côté du vent avec une voile creuse, dont le contour ovale est limité
par un polygone et qui est tenue par des spires formant mât, caractérisée en ce
qu'une spire longitudinale (2) droite en état non fléchi, disposée dans l'axe longitudinale
de la voile (1 avec une section plate favorable du point de vue aérodynamique, et
des nervures transversales (8) rigides et courbes raidissant la voile (1 ), munies
d'ouvertures (9) centrales destinées au passage de la spire longitudinale (2), sont
prévues de sorte que
la spire longitudinale ainsi que les nervures transversales (8) sont reliées à leurs
extrémités aux bords libres de la voile (1) par des bandes ou d'éléments d'enfilage,
se serrent sur toute leur longueur contre la voile ( 1 ) du côté du vent
et forment un élément porteur creux en combinaison avec la voile (1).
2. Voilure selon la revendication 1 caractérisée en ce que la barre de commande (4)
est reliée à une des nervures transversales (8) par des articulations.
3. Voilure selon la revendication 1 caractérisée en ce que des lattes sans goussets
de lattes sont disposées entre les nervures transversales (8).
4. Voilure selon la revendication 2 caractérisée en ce qu'une corde (7) sert à tirer
la voilure de l'eau, étant fixée d'une part au pied du mât et d'autre part attachée
de manière coulissante au tirant (6) de la nervure transversale (8), munie de la barre
de commande (4).
5. Voilure selon la revendication 2 caractérisée en ce que la nervure transversale
(8) munie de la barre de commande (4) comprend un tirant (10) ajustable, reliant le
centre de la nervure (8) au centre de la barre de commande (4).
6. Voilure selon la revendication 2 caractérisée en ce que la voile ( 1 ) comprend
une ouverture (12) ovale disposée dans l'axe longitudinale de la voile (1) et près
de la nervure transversale (8) munie de la barre de commande (4), dont le diamètre
dépasse la mi-largeur de la voilure.
7. Voilure selon la revendication 6 caractérisée en ce que l'ouverture (12) est fermée
par un matériau dont le module d'élasticité est considérablement inférieur à celui
de la voile (1) d'entourant.
8. Voilure selon la revendication 6 et 7 caractérisée en ce que l'ouverture (12) n'est
renforcée que par des bandes de toile ou d'autre matériau peu déformable, arrangées
perpendiculairement à l'axe longitudinale de la voile (1).