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EP 0 143 900 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.03.1989 Patentblatt 1989/11 |
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Anmeldetag: 22.08.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H05B 41/392 |
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Hilfseinrichtung zum Regulieren der Helligkeit von Niederspannungs-Leuchtstofflampen
Auxiliary device for regulating the intensity of low voltage fluorescent lamps
Dispositif auxiliaire pour régulariser la luminosité de lampes fluorescentes à basse
tension
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI SE |
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Priorität: |
05.09.1983 DE 3331996
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.06.1985 Patentblatt 1985/24 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Fröbel, Eckhard
D-8400 Regensburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 508 923 GB-A- 2 079 551 US-A- 4 163 925
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GB-A- 2 028 027 US-A- 3 935 505
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Hilfseinrichtung zum Regulieren der Helligkeit
von Niederspannungs-Leuchtstofflampen mit Vorschaltdrossel durch phasenanschnittkontrollierende
Dimmer, im einzelnen nach Gattungsbegriff von Patentanspruch 1.
[0002] Die einfachsten und auf dem Markt am häufigsten vorhandenen Dimmer sind phasenanschnittkontrollierende
Dimmer, oft auch spannungskontrollierende Dimmer genannt, die also durch eine variierende
Spannung die Helligkeit von Lampen regulieren. Bei Niederspannungs-Leuchtstofflampen
bleibt hierfür lediglich ein Regulierungsbereich von knapp 10 %, da Niederspannungs-Leuchtstofflampen
bei einer Spannung unterhalb 200 Volt erlöschen. Es sind daher Spezialdimmer auf dem
Markt, die technisch und wirtschaftlich aufwendig sind.
[0003] Nach einer bekannten Hilfseinrichtung zum Dimmen von Leuchtstofflampen (GB-A-2 079
551) wird dafür gesorgt, daß während des Dimmvorgangs die Heizung der Leuchtstofflampe
eingeschaltet ist. Hierbei sind zwischen Dimmer und elektronischem Ventil und zur
Leuchtstofflampe umfangreiche schaltungstechnische Aufwendungen erforderlich. Dennoch
ist bekanntlich durch derartige Maßnahmen der Regulierungsbereich verhältnismäßig
eng.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Hilfseinrichtung zum Regulieren
der Helligkeit von Niederspannungs-Leuchtstofflampen durch marktübliche phasenanschnittkontrollierende
Dimmer zu entwickeln.
[0005] Die Lösung der geschilderten Aufgabe erfolgt nach der Erfindung durch eine Hilfseinrichtung
nach Patentanspruch 1. Durch eine solche Einrichtung wird der Dimmer durch die Vorschaltdrossel
nicht induktiv belastet und die Hochspannungsspule sorgt für eine Grundionisation
im untersten Leuchtstadium.
[0006] Die Hochspannungspule läßt sich bei einer schnellstarteinrichtung an sich bekannter
Art besonders leicht in die Hilfseinrichtung integrieren. Die Hochspannungsspule kann
insbesondere für eine abgangsseitige Spannung von etwa 600 bis 1500 Volt ausgelegt
sein. Darüber hinaus sorgen bei Einsatz einer Schnellstarteinrichtung die beiden Sekundärwicklungen
der induktiv arbeitenden Schnellstarteinrichtung dafür, die Lampenelektroden in üblicher
Weise aufzuheizen. Eine Hilfseinrichtung mit Hochspannungsspule ermöglicht es, die
Helligkeit von Niederspannungs-Leuchtstofflampen besonders weit herunterzuregeln.
[0007] Die Hilfseinrichtung kann auch nachträglich zwischen den lampenseitigen Anschlüssen
und den netzseitigen Anschlüssen für die Vorschaltdrossel und für den Dimmer sowie
für den Mittelleiteranschluß zwischengeschaltet werden.
[0008] Das elektronische Ventil kann ein Triac mit steuerseitig vorgeschaltetem Kondensator
sein.
[0009] Bei Verwendung einer induktiven Schnellstarteinrichtung in einem gemeinsamen Gehäuse
kann man zwischen dem netzseitigen Anschluß für den Mittelpunktleiter und dem netzseitigen
Anschluß für den Außenleiter die Primärwicklung einschalten und von einer Sekundärwicklung,
deren einer Pol mit dem Mittelpunktanschluß der Primärwicklung verbunden ist, Verbindungen
zu lampenseitigen externen Anschlüssen führen. Von der anderen Sekundärwicklung kann
man eine Verbindung zu einem weiteren lampenseitigen Anschluß und eine weitere Verbindung
zum lampenseitigen Anschluß des elektronischen Steuerventils ausführen. Hierdurch
erzielt man eine kompakt aufgebaute Hilfseinrichtung mit wenigen übersichtlichen externen
Anschlüssen.
[0010] Die Erfindung soll anhand eines in der Zeichnung grob schematisch wiedergegebenen
Ausführungsbeispiels näher erläutert werden :
[0011] Die Niederspannungs-Leuchtstofflampe 1 wird in üblicher Weise in ihrer Stromaufnahme
durch die Vorschaltdrossel 2 begrenzt. Durch einen marktüblichen phasenanschnittkontrollierenden
Dimmer 3 kann die Helligkeit der Lampe reguliert werden. Um solche einfachen Dimmer
3 verwenden zu können, ist eine Hilfseinrichtung 4 zwischengeschaltet. Sie besteht
im wesentlichen aus einem elektronischen Ventil 5 mit einem netzseitigen Anschluß
6 für die Vorschaltdrossel und einem zur Steuerelektrode 7 des elektronischen Ventils
5 geführten netzseitigen Anschluß 8 für den Dimmer 3. Weitere, vom elektronischen
Ventil unabhängige netzseitige Anschlüsse 9 und 66 sind für den Mittelpunktleiter
M und zum Anschließen des Außenleiters L1 vorgesehen. Das Potential des Mittelpunktleiters
ist zum lampenseitigen Anschluß 10 geführt. Das elektronische Ventil 5 ist mit seinem
Ausgang mit einem lampenseitigen Anschluß 14 verbunden.
[0012] Im Ausführungsbeispiel ist das elektronische Ventil 5 als Triac mit einem steuerseitig
vorgeschalteten Kondensator 11 wiedergegeben. Dieser Kondensator 11 kann in der Praxis
eine Kapazität von etwa 01,1 J,1.F aufweisen. Er differenziert die Steuerspannung,
so daß ein Spannungssprung vom phasenanschnittkontrollierenden Dimmer zur Zündung
des Triacs 5 führt.
[0013] Wenn die Hilfseinrichtung 4 auch die Vorrichtungen für eine induktive Schnellstarteinrichtung
12 bekannter Art umfaßt, läßt sich hiermit leicht eine Hochspannungsspule 13 integrieren.
Zwischen dem netzseitigen Anschluß 9 für den Mittelpunktleiter M und dem lampenseitigen
Anschluß 14 des elektronischen Steuerventils 5 ist vorteilhafterweise die Hochspannungsspule
13 eingeschaltet, die mit dem Eisenkern 15 der induktiven Schnellstarteinrichtung
12 gekoppelt ist. Die Hochspannungsspule 13 kann günstigerweise so ausgelegt werden,
daß sie an ihren Klemmen etwa eine Spannung im Bereich von 600 bis 1500 Volt abgibt.
[0014] Die induktive Schnellstarteinrichtung 12 ist im Ausführungsbeispiel Vorteilhafterweise
in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht. Zwischen dem netzseitigen Anschluß 9 für
den Mittelpunktleiter M und dem netzseitigen Anschluß 66 für den Außenleiter L1 ist
die Schnellstarteinrichtung 12 mit ihrer Primärwicklung 16 eingeschaltet. Von einer
Sekundärwicklung 17, deren einer Pol mit dem Mittelpunktanschluß der Primärwicklung
verbunden ist, sind Verbindungen zu Anschlüssen bzw. Anschlußklemmen 10 und 17 geführt.
Von der anderen Sekundärwicklung 18 ist eine Verbindung zu einem weiteren Anschluß
19 und eine weitere Verbindung zum lampenseitigen Anschluß 14 des elektronischen Steuerventils
5 ausgebildet.
[0015] In Reihe zur Hochspannungsspule 13 kann ein Strombegrenzungswiderstand 20 von etwa
3,3 Megohm eingeschaltet sein. Als weitere Starthilfe für die NiederspannungsLeuchtstofflampe
1 kann in üblicher Weise das geerdete Lampengehäuse dienen, das mit 21 symbolisiert
ist.
[0016] Der Lastkreis der Niederpsannungs-Leuchtstofflampe wird netzseitig durch einen an
der Vorschaltdrossel 2 angeschlossenen Außenleiter L1 und durch den am Anschluß 9
angeschlossenen Mittelpunktleiter gebildet, wobei das Potential des Außenleiters,
mit L2 bezeichnet, auch dem Dimmer 3 zugeführt wird, wodurch die NiederspannungsLeuchtstofflampe
in ihrer Helligkeit reguliert werden kann.
1. Hilfseinrichtung zum Regulieren der Helligkeit von Niederspannungs-Leuchtstofflampen
(1), welche eine Vorschaltdrossel (2) sowie einen phasen anschnittkontrollierenden
Dimmer (3) umfaßt, mit einem elektronischen Ventil (5), das einen netzseitigen Anschluß
(6) für die Vorschaltdrossel (2) und einen lampenseitigen Anschluß (14) aufweist,
sowie weiteren, vom elektronischen Ventil (5) unabhängigen netzseitigen Anschlüssen
(9, 66) für den Mittelpunktleiter bzw. den Außenleiter und einem weiteren lampenseitigen
Anschluß (10), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem netzseitigen Anschluß (9)
für den Mittelpunktleiter und dem lampenseitigen Anschluß (14) des elektronischen
Steuerventils (5) eine Hochspannungsspule (13) eingeschaltet ist, die mit dem Eisenkern
(15) einer induktiven Schnellstarteinrichtung (12) gekoppelt ist, und daß zur Steuerelektrode
(7) des elektronischen Ventils (5) ein netzseitiger Anschluß (8) für den Dimmer (3)
geführt ist, und daß der weitere lampenseitige Anschluß (10) mit dem Ausgang der Schnellstarteinrichtung
verbunden ist.
2. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektronische
Ventil (5) ein Triac mit steuerseitig vorgeschaltetem Kondensator (11) ist.
3. Hilfseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die induktive Schnellstarteinrichtung
(12) in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht ist und zwischen dem netzseitigen
Anschluß (9) für den Mittelpunktleiter und dem netzseitigen Anschluß (66) für den
Außenleiter mit ihrer Primärwicklung (16) eingeschaltet ist und daß von einer Sekundärwicklung
(17), deren einer Pol mit dem Mittelleiteranschluß der Primärwicklung verbunden ist,
Verbindungen zu lampenseitigen Anschlüssen (10, 17) geführt sind und daß von der anderen
Sekundärwicklung (18) eine Verbindung zu einem weiteren lampenseitigen Anschluß (19)
und eine weitere Verbindung zum lampenseitigen Anschluß (14) des elektronischen Steuerventils
verläuft.
1. Auxiliary device for regulating the brightness of low voltage fluorescent lamps
(1), which device comprises a series reactance (2) and also a phase controlling dimmer
(3), with an electronic valve (5), which has a line-side terminal connection (6) for
the series reactance (2) and a lamp-side terminal connection (14), and also with further
line-side terminal connections (9, 66), which are independent of the electronic valve
(5), for the mid-point conductor or the outer conductor and with a further lamp-side
terminal connection (10), characterised in that connected between the line-side terminal
connection (9) for the mid-point conductor and the lamp-side terminal connection (14)
of the electronic control valve (5) there is a high voltage coil (13) which is coupled
with the iron core (15) of an inductive rapid-start device (12) and in that a line-side
terminal connection (8) for the dimmer (3) is run to the control electrode (7) of
the electronic valve (5) and in that the further lamp-side terminal connection (10)
is connected with the output of the rapid-start device.
2. Auxiliary device according to claim 1, characterised in that the electronic valve
(5) is a triac with capacitor (11) which is connected in series on the control side.
3. Auxiliary device according to claim 3, characterised in that the inductive rapid-start
device (12) is accommodated in a common housing and is connected, with its primary
winding (16), between the line-side terminal connection (9) for the mid-point conductor
and the line-side terminal connection (66) for the outer conductor and in that from
a secondary winding (17), the one pole of which is connected with the middle conductor
terminal connection of the primary winding, connections are run to lamp-side terminal
connections (10, 17) and in that from the other secondary winding (18) one connection
extends to a further lamp-side terminal connection (19) and a further connection extends
to the lamp-side terminal connection (14) of the electronic control valve.
1. Dispositif auxiliaire pour régler la luminosité de lampes fluorescentes basse tension
(1), qui comporte un balast inductif (2) ainsi qu'un variateur de lumière (3) qui
contrôle le retard de phase avec une soupape électronique (5) pourvue d'une borne
de raccordement (6), côté réseau, pour le balast inductif (2), et une borne de raccordement
(14), côté lampe, ainsi que d'autres bornes de raccordement (9, 66), côté réseau et
indépendantes de la soupape électronique, pour le conducteur neutre ou le conducteur
extérieur et une borne de raccordement supplémentaire (10), côté lampe, caractérisé
par le fait qu'entre la borne de raccordement (9), côté réseau, pour le conducteur
neutre et la borne de raccordement (14), côté lampe, de la soupape de contrôle (5),
est montée une bobine haute tension (13) qui est couplée avec le noyau de fer (15)
d'un dispositif inductif d'allumage rapide (12), et que l'électrode de commande (7)
de la soupape électronique (5) est reliée une borne de raccordement (8), côté réseau,
pour le variateur de lumière (3), et que la borne de raccordement supplémentaire (10),
côté lampe, est reliée à la sortie du dispositif d'allumage rapide.
2. Dispositif auxiliaire selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la
soupape électronique (5) est un Triac avec un condensateur amont, côté commande.
3. Dispositif auxiliaire selon la revendication 2, caractérisé par le fait que le
dispositif inductif d'allumage rapide (12) est logé dans un boîtier commun et est
monté, avec son enroulement primaire (16), entre la borne de raccordement (9), côté
réseau, pour le conducteur neutre et la borne de raccordement (66), côté réseau, pour
le conducteur extérieur, et qu'à partir de son enroulement secondaire (17), dont une
borne est reliée avec la borne de raccordement du conducteur neutre de l'enroulement
primaire, des liaisons sont établies avec les bornes de raccordement (10, 17), côté
lampe, et qu'à partir de l'autre enroulement secondaire (18) est établie une liaison
avec une borne de raccordement supplémentaire (19), côté lampe, ainsi qu'une autre
liaison menant à la borne de raccordement (14), côté lampe, de la soupape électronique
de commande (5).
