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EP 0 200 963 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.03.1989 Patentblatt 1989/11 |
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Anmeldetag: 15.04.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: D05B 25/00 |
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Vorrichtung zum kontinuierlichen Steppen
Apparatus of continuous quilting
Dispositif de piquage en continu
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
16.04.1985 DE 3513627
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.12.1986 Patentblatt 1986/46 |
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Patentinhaber: Badenia GmbH Steppdeckenfabrik |
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77948 Friesenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Engelhardt, Manfred
D-7632 Friesenheim (DE)
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Vertreter: Hansmann, Axel, Dipl.-Wirtsch.-Ing. et al |
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Patent- und Rechtsanwälte
Hansmann, Vogeser, Dr. Boecker,
Alber, Dr. Strych, Liedl
Albert-Rosshaupter-Strasse 65 81369 München 81369 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 547 096 US-A- 2 856 873
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FR-A- 1 423 560
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steppen von Stoffen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Eine Steppvorrichtung dieser Art ist bekannt aus der DE-PS 2 154 359. Diese bekannte
Vorrichtung hat einen einzigen Vielnadelträger mit mehreren in Reihe quer zur Vorschubrichtung
des Stoffes angeordneten Nadeln. Dieser Vielnadelträger bildet sowohl eine Längsnahtbildestelle
als auch eine Quernahtbildestelle, je nach dem, wie der Vielnadelträger mittels eines
ihn tragenden U-förmigen Rahmens zur Mustererzeugung seitlich hin und her bewegt oder
aber in ortsfester Stellung gehalten wird. Auf diese Weise läßt sich beispielsweise
eine Karomuster, ein Rautenmuster oder dgl. erzeugen. Die Versteppung mittels einer
solchen Vielnadelmaschine vermeidet zwar bereits die Nachteile der weiter unten zum
Stande der Technik erläuterten Versteppung mittels Rahmen. Es wird aber gerade bei
karoähnlichen Mustern nur selten erreicht, daß sich die Steppecken exakt treffen,
und es besteht auch die Gefahr, daß die von oben kommende Nähnadel bei Querbewegungen
nicht mehr exakt in das untere Nähaggregat eingreift, so daß keine Schlaufe mehr gebildet
wird und somit die Naht leicht aufbricht. Gerade bei leichteren Stoffen besteht auch
die Gefahr einer gegenseitigen Verschiebung der einzelnen Materialschichten.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Augabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
als bekannt vorausgesetzten Gattung derart auszugestalten, daß die kontiuierliche
Steppung von Karos oder karoähnlichen Mustern mit einem Höchstmaß an Steppgenauigkeit
und großer Vielseitigkeit verschiedener Steppmuster durchgeführt werden kann.
[0004] Die Lösung der Aufgabe ist im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 herausgestellt.
[0005] Die Beschränkung der Längsnahtherstellung auf mehrere Längsnahtbildestellen und der
Quernahtherstellung auf eine oder mehrere Quernahtbildestellen mit spannungsentlasteter
Zwischenspeicherung des kontinuierlich zugeführten Stoffes zwischen Längsnahtbildestellen
und Quernahtbildestellen erlaubt eine präzise Steppnahtausführung mit hoher Geschwindigkeit
und Nutzung der Programmierungsmöglichkeiten für die Nahtbildestellen zur Erzeugung
einer Vielzahl von Karos oder karoähnlichen Mustern. Eine Umstellung auf andere Muster
ist dabei ohne wesentliche Umrüstzeit durch Umstellung bzw. Änderung der Programmierung
der eingesetzten Vorrichtungen möglich.
[0006] Zum Stande der Technik sei bemerkt, daß die DE-PS 3 321 749 eine andere Vorrichtung
zur Herstelllung von Steppnähten auf Stoffen offenbart hat, bei der zwei Nähköpfe
an von der Seite quer zur Stoff-Förderrichtung über den Stoff führbaren Armen sitzen
und programmgesteuert in verschiedene Nähstellungen gebracht werden können. Es wird
dabei Feld um Feld bzw. Streifen um Streifen im Takt genäht, wobei rosettenartige
Nähpunkte zur Abgrenzung verschiedener Steppfelder gelegt werden. Es sind hier keine
getrennt arbeitenden Längsnahtbildestellen und Quernahtbildestellen vorgesehen.
[0007] Eine Vorrichtung mit programmiert bewegbaren Nähköpfen zeigt auch bereits das EP
0 136 639. Hier ist ein unterer Wagen vorgesehen, der das zu steppende Material gespannt
hält, und ein oberer Wagen für die Nähköpfe. Die Wagen sollen nach Maßgabe eines vorbestimmten
Nahtmusters relativ zueinander bewegt werden.
[0008] Eine voneinander unabhängige Herstellung von Längsnähten und Quernähten ist auch
bei einem aus einer Druckschrift Nr. 260 483-10 bekannten Steppautomaten Modell SNA-Mikro
aus dem Jahre 1983 möglich. Bei diesem Steppautomaten ist ein Nähkopf fest über einem
programmiert bewegbaren Rahmen mit dem eingespannten Stoff angebracht. Der Rahmen
war dabei auch um 90
° drehbar. Mittels einer solchen Rahmensteppung ließ sich bereits ein sehr exaktes
Steppmuster erzielen, allerdings nur mit begrenzter Produktionsgeschwindigkeit. Ein
kontinuierliches Steppen an einem fortlaufend zugeführten Stoff ohne Rahmeneinspannung
war hier nicht möglich.
[0009] Schließlich sei auch noch auf US-PS 4 224 883 verwiesen. Diese zeigt eine Vorrichtung
zum kontinuierlichen Nähen von Kissenhüllen, bei der eine erste Begrenzungsnaht längs
eines ersten Förderweges mittels einer ersten Nähvorrichtung gelegt wird, woraufhin
der Kissenrohling auf eine quer verlaufende Förderbahn überführt wird und dann mittels
einer weiteren Nähvorrichtung eine quer verlaufende Naht gelegt wird. Es erfolgt hier
die Bearbeitung einzelner Kissenrohlinge mit Richtungsänderung derselben um 90
°. Dazu bedarf es eines erheblichen mechanischen Aufwandes, wobei bei der Richtungsänderung
auch die Gefahr unerwünschter Verschiebungen und damit unexakter Nahtlegung gegeben
ist. Die kontinuierliche Legung von Längs- und Quernähten nach einem Karomuster oder
karoähnlichen Muster an einer fortlaufend zugeführten Stoffbahn ist hier nicht möglich,
sondern es erfolgt vielmehr vor den Nähvorgängen eine Zerteilung der Stoffbahn und
Förderung der getrennten Teilstücke auf in unterschiedlichen Richtungen laufenden
Förderbahnen.
[0010] Mit der vorliegenden Erfindung ist eine dem bekannten Stand der Technik gegenüber
hinsichtlich exakter Ausführung von Karomusternähten an mit hoher Geschwindigkeit
kontinuierlich zugeführtem Stoff sowie hinsichtlich einfachem Aufbau, einfacher Bedienbarkeit
und Betriebszuverlässigkeit in unerwarteter Weise fortschrittliche Gesamtkonzeption
geschaffen worden. Die Unteransprüche kennzeichnen vorteilhafte Ausgestaltungen und
Weiterbildungen.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachfolgenden Zeichnungen näher
beschrieben.
[0012] Es zeigen:
Fig. 1: einen Querschnitt der Vorrichtung gemäß der Erfindung
Fig. 2: eine Draufsicht der Vorrichtung aus Fig. 1;
Fig. 3: den Verlauf der Steppnähte bei Einsatz einer herkömmlichen Vielnadelmaschine;
Fig. 4: Versteppungen einer Decke nach dem erfindungsgemäßen Verfahren;
Fig. 5: Versteppungen einer Decke nach dem erfindungsgemäßen Verfahren, bei der eine
körpergerechte Flachsteppung erzielt wird.
Fig. 6: Versteppungen einer Decke mit Kurznaht
[0013] Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist es, daß die Längs- und die
Querversteppung unabhängig voneinander erfolgen. Dabei ist es vom Prinzip her unerheblich,
welche der beiden Versteppungsrichtungen zuerst durchgeführt wird.
[0014] In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erfolgt
zuerst die Längsversteppung. Ob die Quernähte mit einer Maschine oder mehreren durchgeführt
werden, hängt von der Art und Anzahl der gewünschten Steppnähte, von der Durchlaufgeschwindigkeit
und ähnlichen Parametern ab.
[0015] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht das Wesen der Erfindung hauptsächlich darin,
daß das Längssteppen und das Quersteppen von verschiedenen Vorrichtungen durchgeführt
wird. Die zu versteppenden, übereinanderliegenden Materialien 10 werden zu Beginn
des erfindungsgemäßen Steppverfahrens kontinuierlich, d.h. ohne Zuschnitt mittels
einer Längssteppvorrichtung 11 in Längsrichtung gesteppt. Diese Längssteppvorrichtung
11 weist mehrere, beabstandet in einer Linie angebrachte Nadeln auf, deren beide äußeren
Nadeln zur ununterbrochenen Randumnähung unabhängig von den dazwischenliegenden in
Einsatz gebracht werden können. Nachdem das Stoffmaterial 10 die Längssteppvorrichtung
11 durchlaufen hat, wird es einer oder mehreren Quersteppvorrichtung 15 zugeführt.
Um zwischen den einzelnen Steppvorrichtungen einen Arbeitspuffer aufzubauen, befinden
sich zwischen den jeweiligen Steppvorrichtungen sogenannte Tänzer 13, die so angebracht
sind, daß das Stoffmaterial 10, das z.B. aus der Längssteppvorrichtung 11 heraustritt,
mittels unterer Umlenkrollen 16 nach oben geführt und, um obere Umlenkrollen 12 nach
unten geleitet wird, wobei das Stoffmaterial 10 nach unten zum Tänzer 13 gelangt,
den es umgibt, um dann wieder zu einer oberen Umlenkrolle 12 auf der anderen Seite
geführt zu werden. Der Tänzer 13 ist so gelagert, daß er zwischen einem Anschlag 14,
der in gleicher Höhe oder unterhalb der oberen Umlenkrollen 12 angebracht ist, und
seinem unteren Punkt hin-und herbewegt wird. Das Stoffmaterial 10 wird dann zur nächsten
Steppstation bewegt, im Ausführungsbeispiel zur ersten Quersteppvorrichtung 15a. Von
dieser ersten Quersteppvorrichtung 15a läuft das Stoffmaterial 10 über die Umlenkrollen
12b, 16b und einen Tänzer 13b, ebenso wie vorhergehend beschrieben, zur zweiten Quersteppvorrichtung
15b. Hinter dieser zweiten Quersteppvorrichtung 15b können noch weitere Quersteppvorrichtungen
angebracht werden, je nachdem, ob dies hinsichtlich der Optimierung der Geschwindigkeit
des Materialvorschubes und der Anzahl von Quersteppvorrichtungen angebracht ist.
[0016] Wenn der vor der jeweiligen Steppstation vorgeschaltete Tänzer sich durch fehlende
Stoffmaterialzufuhr so weit nach oben bewegt hat, daß er am Anschlag 14 anliegt, wird
die dem Tänzer nachgeschaltete Quersteppvorrichtung nicht neu aktiviert, sondern sie
führt den begonnenen Nähgang noch zu Ende und schaltet dann automatisch ab, um keine
überhöhte Zugspannung und somit Beschädigung des Stoffmaterials 10 zu bewirken. Wenn
sich der Tänzer 13 vom Anschlag 14 über einen bestimmten Weg nach unten bewegt hat,
wird die nachfolgende Steppvorrichtung wieder eingeschaltet. Die einzelnen Steppstationen
können somit ihr Arbeitsprogramm so ausführen, daß eine schädigende Einwirkung auf
das Stoffmaterial 10 oder auf eine Steppstation 15 vermieden wird.
[0017] Damit die der Längssteppvorrichtung 11 nachgeschalteten Quersteppvorrichtungen 15
ihren Arbeitsimpuls erhalten, wird an dem Stoffmaterial 10 beim Durchlauf an der Längssteppvorrichtung
11 oder an irgendeiner Stelle in diesem Bereich eine Markierung 17 angebracht. Wenn
diese Markierung 17 die Quersteppvorrichtung 15 erreicht, wird sie mittels einer Abtastvorrichtung
erkannt, wodurch die Quersteppvorrichtung 15 in Gang gesetzt wird. Wieviele Quersteppnähte
diese Vorrichtung dann ausführt und in welchen Abständen, kann über ein Programm gesteuert
werden. Dieses Programm kann speziell auf diese einzelne Quersteppvorrichtung 15 ausgerichtet
sein, oder es kann mit anderen Quersteppvorrichtungen extern abgestimmt werden. Die
Markierung 17 kann als Etikett, wie z.B. als Metallstreifen, oder durch fluoreszierendes
Material oder dgl.aufgebracht sein.
[0018] Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Markierung 17 nicht nur am Rand des Stoffmaterials
10 angebracht werden kann, sondern auch entlang einer senkrecht zur Vorwärtsbewegung
verlaufenden Linie als Linie oder Punkt, derart, daß die Querversteppung erst an der
Stelle beginnt, an der die Markierung 17 angebracht ist. Dadurch können Steppprofile
erzeugt werden, wie sie beispielsweise in Fig. 4, 5 und 6 dargestellt sind. Durch
diese Markierungen, die am Artikel sichtbar sein können oder nicht, bzw. erst später
nicht mehr sichtbar sind, wird gleichzeitig ein mustergerechtes Abschneiden ermöglicht.
[0019] Die Markierung 17 kann jedoch auch als eigener Faden oder in Verbindung mit einem
solchen ausgebildet sein. Dieser Faden wird beim Versteppen mit eingenäht. In der
nächsten Steppvorrichtung oder in einer der nachfolgenden wird diese Markierung 17
erkannt und regelt die Arbeitsvorgänge. Eine derartige Markierung bietet sich z.B.
bei einem Steppmuster an, wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Aber auch bei allen übrigen
Steppmustern bietet diese Markierungsmöglichkeit Vorteile, die nicht hoch genug eingeschätzt
werden können. Ein derartiger Markierungsfaden kann aus Metall, fluoreszierendem Material
oder dergleichen bestehen. Wichtig ist, daß das Material so beschaffen ist, daß es
maschinell ablesbar ist.
[0020] Fig. 5 zeigt sehr deutlich, daß durch Programmierung der Längssteppvorrichtung 11
und der einzelnen Quersteppvorrichtungen 15 Steppmuster erreicht werden können, wie
sie bei herkömmlichen Vorrichtungen und Verfahren nicht oder nur aufwendiger und somit
teurer hergestellt werden konnten. Auch zeigt diese hochwertige Versteppart, daß Nachteile,
wie sie aus der in Fig. 3 dargestellten Vielnadelversteppung entstehen, nicht auftreten.
Bei derartig hochwertigen, versteppten Materialien sind Steppungenauigkeiten, wie
sie aus Fig. 3 ersichtlich sind, so qualitätsmindernd, daß die Produkte kaum konkurrenzfähig
sind. Wie bereits oben erwähnt, konnten bislang derartige Qualitätsanforderungen nur
über eine Handversteppung bzw. eine Einnadelversteppung erreicht werden.
1. Vorrichtung zum Steppen von Stoffen, mit oder ohne Füllung, mit Karos oder karoähnlichen
Mustern bzw. mit Mustern mit Nahtunterbruch, mit einer fortlaufenden bzw. kontinuierlichen
Stoffzuführung zu Nahtbildestellen zur Erzeugung paralleler Nähte, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Längsnahtbildestellen (11) vorgesehen sind, um fortlaufend parallele Längsnähte
zu erzeugen, sowie daß mindestens eine Quernahtbildestelle (15a, 15b, 15c) vorgesehen
ist, um mindestens eine Quernaht an mindestens einer vorbestimmten Stoffstelle auszuführen,
daß der Quernahtbildestelle (15a, 15b, 15c) ein Puffer (13a, 13b, 13c) vorgeordnet
ist, damit der kontinuierlich zugelieferte Stoff (10) gespeichert wird, so daß die
Quernaht spannungsfrei ausgeführt werden kann, sowie daß durch die Quernahtbildestellen
(15a, 15b, 15c) die jeweilige Quernaht nur dann ausführbar ist, wenn der vorgeordnete
Puffer (13a, 13b, 13c) über eine ausreichende Kapazität zur Aufnahme des zugelieferten
Stoffes aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder den Quernahtbildestellen
(15a, 15b, 15c) zur Bildung des Puffers zwischen Umlenkrollen (12a, 12b, 12c; 16a,
16b, 16c) ein Tänzer (13a, 13b, 13c) vorgeschaltet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Tänzer (13a,
13b, 13c) ein die Quernahtbildestelle (15a, 15c) steuernder Anschlag (14) zugeordnet
ist, derart, daß in die einem Tänzer nachgeschaltete Quernahtbildestelle kein weiterer
Stoff mehr zugeführt wird und nur die bereits begonnene Stepptätigkeit vollständig
beendet wird, wenn der Tänzer bis an einen Anschlag heranbewegt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnahtbildestelle
zur Anbringung einer Markierung (17) an dem Stoff ausgestaltet ist, und daß die Quernahtbildestelle
für die Inbetriebsetzung durch die Markierung (17) steuerbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung (17) als
Etikett, Metallstreifen oder fluoreszierendes Material ausgestaltet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung (17) als
Faden oder in Verbindung mit einem Faden ausgebildet ist, der beim Steppvorgang eingenäht
wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung
(17) am Rand des Stoffes (10) angebracht ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnahtbildestelle
zur Anbringung der Markierung (17) an einem Punkt entlang einer quer zur Vorwärtsbewegung
des Stoffes verlaufenden Linie ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Steppanlage nachgeschaltete
Schneidvorrichtung durch die Markierung steuerbar ist.
1. Apparatus for the quilting of materials, with or without batting, with chequered
or chequer-like patterns or with patterns with interrupted stitches, with an ongoing
or continuous feeding of material to the stitch-forming zones for the production of
parallel lines of stitching, characterised in that a plurality of longitudinal stitch
forming zones (11) are provided in order to produce ongoing parallel longitudinal
lines of stitching, and in that at least one cross-stitch forming zone (15a, 15b,
15c) is provided in order to execute at least one cross-stitch at at least one predetermined
position on the material, in that the cross stitch forming zone (15a, 15b, 15c) has
a buffer (13a, 13b, 13c) in advance thereof such that the continuously supplied material
(10) is accumulated, so that the cross-stitching can be carried out free from tension,
and in that the respective cross-stitches can only be executed at the cross-stitch
forming zones (15a, 15b, 15c) if the preceding buffer (13a, 13b, 13c) has more than
sufficient capacity to receive the material to be supplied.
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the cross-stitch forming
zone or zones (15a, 15b, 15c) have a dancer (13a, 13b, 13c) positioned in advance
thereof between deflection rollers (12a, 12b, 12c; 16a, 16b, 16c) to form the buffer.
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that each dancer (13a, 13b,
13c) has associated therewith a stop (14) controlling the cross-stitch forming zone
(15a, 15c) such that at the cross-stitch forming zone following a dancer no further
material is fed and only the quilting action already begun is fully completed if the
dancer has moved into contact with a stop.
4. Apparatus according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the longitudinal
stitch forming zone is adapted for the application of a marker (17) to the material,
and that the cross-stitch forming zone is controllable by the marker (17) for the
initiation of actions.
5. Apparatus according to claim 4, characterised in that the marker (17) is formed
as a tag, metal strip or fluorescent material.
6. Apparatus according to claim 4, characterised in that the marker (17) is a thread,
or is combined with a thread, which is stitched into the material in the quilting
process.
7. Apparatus according to claim 5 or 6, characterised in that the marker (17) is applied
to the edge of the material (10).
8. Apparatus according to claim 5 or 6, characterised in that the longitudinal stitch
forming zone is adapted for the application of the marker (17) at a point along a
line extending transversely to the direction of advance material.
9. Apparatus according to claim 4, characterised in that a cutting device positioned
following the quilting system is controllable by the marker.
1. Dispositif de piquage des tissus, avec ou sans remplissage, avec des modèles à
carreaux ou semblables à des carreaux, ou avec des modèles à interruption de la couture,
avec une amenée en continu, ou continuelle au point de formation de la couture pour
produire des coutures parallèles, caractérisé en ce que plusieurs points de formation
de couture en long (11) sont prévus pour produire en continu des coutures en long
parallèles, ainsi qu'en ce qu'au moins un point de formation de couture en travers
(15a, 15b, 15c), pour exécuter une couture en long en au moins un point déterminé
du tissu, en ce qu'un tampon (13a, 13b, 13c) est disposé en amont du point de formation
de couture en travers (15a, 15b, 15c), afin de stocker le tissu (10) délivré continuellement,
de sorte que la couture transversale puisse être exécuté sans tension, et que chaque
couture en travers ne soit réalisable au moyen des points de formation de couture
en travers (15a, 15b, 15c) que lorsque le tampon (13a, 13b, 13c) disposé en amont
présente une capacité suffisante pour recevoir le tissu délivré.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un tampon (13a, 13b,
13c) est placé en amont du ou des points de formation de couture en long (15a, 15b,
15c), pour former le tampon entre des galets de renvoi (12a, 12b, 12c; 16a, 16b, 16c).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une butée (14) commandant
le point de formation de couture en travers (15a, 15b, 15c) est affectée à chaque
tampon (13a, 13b, 13c), de sorte que plus aucun tissu ne soit délivré au point de
formation de couture en travers placé en aval et que seul le fonctionnement de piquage
déjà commencé soit complètement terminé si le tampon est déplacé jusqu'à atteindre
une butée.
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le point de
formation de la couture en long est réalisé pour adjoindre un marquage (17) sur le
tissu, et en ce que le point de formation de couture en travers peut être commandé
au moyen du marquage (17) pour la mise en service.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le marquage (17) est
réalisé sous forme d'étiquette, de bande de métal, ou de matériau fluorescent.
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le marquage (17) est
réalisé sous forme de fil ou relié à un fil, qui est entraîné dans la couture lors
du processus de piquage.
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le marquage (17)
est adjoint sur le bord du tissu (10).
8. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le point de formation
de couture en long pour adjoindre le marquage (17) est réalisé en un point, le long
d'une ligne se développant transversalement par rapport au mouvement d'avance du tissu.
9. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un dispositif de coupe
disposé en aval des installations de piquage est commanable par le marquage.