(19)
(11) EP 0 184 157 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.06.1989  Patentblatt  1989/23

(21) Anmeldenummer: 85115183.7

(22) Anmeldetag:  29.11.1985
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4A47H 1/102

(54)

Haltevorrichtung für eine Gardinenstange

Curtain rod support

Support de tringle à rideaux


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT NL

(30) Priorität: 05.12.1984 DE 8435564 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.06.1986  Patentblatt  1986/24

(73) Patentinhaber: Settmecker Metallwarenfabrik Hubert Müller oHG
D-5768 Sundern (DE)

(72) Erfinder:
  • Müller, Hubert
    D-5768 Sundern (DE)

(74) Vertreter: Dörner, Lothar, Dipl.-Ing. 
Stresemannstrasse 15
58095 Hagen
58095 Hagen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 211 216
FR-A- 643 288
GB-A- 224 275
DE-U- 8 205 776
GB-A- 3 392
GB-A- 1 265 889
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Haltevorrichtung für eine Gardinenstange mit einem Zierknopf, an dem axial ein Sackloch und radial eine seine Wandung durchsetzende Ausnehmung für die Aufnahme der Gardinenstange vorgesehen sind, und mit einem halter, der als Hohlzylinder ausgebildet ist, dessen Außenabmessungen im wesentlichen gleich den Abmessungen des axialen Sacklochs im Zierknopf sind, und der einen Befestigungsteil für die Befestigung an einem Untergrund und einen Halteteil aufweist, dessen Wandung axial auf der dem Befestigungsteil abgewandten Seite einen an dem dem Befestigungsteil abgewandten Ende des Hohlzylinders beginnenden Schlitz für die radiale Aufnahme der Gardinenstange aufweist und der von dem axialen Sackloch aufgenommen ist.

    [0002] Bei sogenannten Stilgardinen ist es üblich, an den Enden einer Gardinenstange jeweils einen Zierknopf radial aufzustecken. Axial wird der Zierknopf und damit die Gardinenstange auf einen Halter oder einen Stangenträger gesteckt. Der Halter weist einen Befestigungsteil für die Befestigung an einem Untergrund auf.

    [0003] Bei einer bekannten Haltevorrichtung der vorgenannten Art (FR-A-643 288) besteht der Zierknopf aus einem hutartig über den Halter gestülpten, an der Stirnfläche abgerundeten Zylinderteil. In dem Halter und dem Zierknopf sind unterschiedlich große radiale Ausnehmungen in Form von Längsschlitzen vorgesehen, die von dem jeweiligen Rand ausgehen. Die Ausnehmungen sind so gestaltet, daß die Gardinenstange die Haltevorrichtung nur vollständig radial durchsetzen oder mit einem Ende radial aufgenommen werden kann. Abhängig davon, ob die Gardinenstange die Haltevorrichtung durchsetzen oder mit ihrem Ende nur aufgenommen werden soll, ist die Haltevorrichtung unterschiedlich ausgebildet, nämlich einmal mit Ausnehmungen nur auf einer Seite, zum anderen mit Ausnehmungen auf diametral gegenüberliegenden Seiten. Eine tangentiale Aufnahme der Gardinenstange ist nicht möglich. Bei einer weiteren bekannten Haltevorrichtung (DE-U-82 05 776) weist der Salteteil konzentrisch zu einer hohlzylindrischen Aufnahme und mit ihr über eine ringförmige Bodenplatte verbunden einen Klemmzylinder auf. Mit dem Klemmzylinder ist der Halteteil in das axiale Sackloch des Zierknopfes gesteckt. Der Befestigungsteil ist ein von dem Halteteil gesondertes Teil. Bei dieser bekannten Haltevorrichtung hat der Zierknopf die Funktion, die Gardinenstange zu tragen und gegenüber dem Halter abzustützen. Dies hat das sichere Einpassen des Klemmzylinders des Halteteils in die axiale Sackbohrung des Zierknopfes zur Voraussetzung. Bei unterschiedlichen Materialien, z. B. bei einem Halter aus Kunststoff und einem Zierknopf aus Holz, kann es hier Schwierigkeiten geben.

    [0004] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, eine Haltevorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, das ihr Halter im wesentlichen allein die Haltefunktion für die Gardinenstange übernimmt, der Zierknopf dagegen im wesentlichen nur eine Zierfunktion erfüllt und daß dabei aber die Möglichkeit der Anbringung der Gardinenstange sowohl radial als auch tangential zu dem Zierknopf beibehalten wird.

    [0005] Bei der Erfindung ist die Gardinenstange von dem Halter, auch als Innenteil zu bezeichnen, gehalten, und zwar für zwei Anbringungsmöglichkeiten der Gardinenstange : Bei tangentialer Halterung der Gardinenstange, bei der sie über die Haltevorrichtung hinausragt, wird sie mit einem ihrer Enden in der Ausnehmung gehalten. Bei dieser Halterung wird der Zierknopf zunächst über den Hohlzylinder so geschoben, daß die Ausnehmungen in dem Zierknopf und in dem Halter deckungsgleich liegen, und dann die Gardinenstange eingelegt. Die Gardinenstange wird in der Ausnehmung des Halters gehalten ; sie durchsetzt auch die Ausnehmung im Zierknopf und verhindert dessen Drehen um seine Längsachse. Bei radialer Halterung wird die Gardinenstange mit einem ihrer Enden in die Ausnehmung des Zierknopfes radial eingelegt und zusammen mit dem Aufstecken des Zierknopfes auf den Hohlzylinder des Halters in dessen Axialschlitz eingeführt. Auch hier erfolgt die Halterung der Gardinenstange in dem Halter, nämlich in seinem Axialschlitz. Die Gardinenstange durchsetzt die Ausnehmung in dem Zierknopf und verhindert wiederum dessen Drehen um die Längsachse. Die Halterung erfolgt also in beiden Fällen in dem Halter. Dieser wird stabil an einem Untergrund befestigt. Der Zierknopf wird über den Halter geschoben. Er dient der Verzierung und hat im wesentlichen keine Haltefunktion. Probleme in der Passung zwischen Zierknopf und Halter treten nicht auf.

    [0006] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in vergrößerter Darstellung - Maßstab etwa 2: 1 ­

    Fig. 1 einen Zierknopf mit Halter und mit einem Teil einer radial gehaltenen Gardinenstange im Längsschnitt ;

    Fig. 2 einen Zierknopf ohne Halter in einer Seitenansicht in Richtung seiner radialen Ausnehmung mit einem Teil einer quer gehaltenen Gardinenstange ;

    Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Zierknopf ;

    Fig. 4 eine Seitenansicht des Zierknopfes in Richtung IV in Fig. 3 ;

    Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch den Zierknopf entlang der Schnittlinie V-V in Fig. 3 ;

    Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Halter entlang der Schnittlinie VI-VI in Fig. 9 ;

    Fig. 7 einen Längsschnitt durch den Halter entlang der Schnittlinie VII-VII in Fig. 9 ;

    Fig. 8 eine Seitenansicht des Halters in Richtung VIII in Fig. 9 ;

    Fig. 9 einen Horizontalschnitt durch den Halter entlang der Schnittlinie IX-IX in Fig. 6 ;

    Fig. 10 teilweise in Seitenansicht, teilweise im Axialschnitt ein Distanzstück;

    Fig. 11 die Draufsicht des Distanzstücks.



    [0007] Die Haltevorrichtung für eine Gardinenstange 5, eine sogenannte Vitragenstange, weist einen Zierknopf 1 sowie einen Halter 2 auf. Der Halter 2 besteht seinerseits materialeinheitlich aus einem Befestigungsteil 3 und einem Halteteil 4. Zusätzlich kann bei der Haltevorrichtung ein Distanzstück 6 verwendet sein.

    [0008] Der Zierknopf 1 weist einen Kopf 11 sowie einen Boden 12 auf, die durch eine Wandung 13 in der Form eines Zylindermantels verbunden sind. Der Kopf 11, der Boden 12 und die Wandung 13 begrenzen eine die Wandung 13 radial durchsetzende Ausnehmung 14 in dem Zierknopf 1. Mit Hilfe der Ausnehmung 14 wird die Gardinenstange 5 gehalten. Zur Unterstützung der Halterung sind an den Kopf 11 und an den Boden 12 auf der der Ausnehmung 14 zugewandten Seite paarweise Haltenocken 18 vorgesehen, deren Abstand voneinander dem Durchmesser der Gardinenstange 5 angepaßt ist. Die Halterung der Gardinenstange 5 kann radial - Fig. 1 - oder quer - Fig. 2 - erfolgen. Eine Öffnung 15 in dem Boden 12, die Wandung 13 und eine Ausnehmung 16 in dem Kopf 11 begrenzen ein axiales Sackloch 17. Das axiale Sackloch 17 nimmt den Halter 2 auf. Der Halter 2 ist als Hohlzylinder ausgebildet. Seine Außenabmessungen sind im wesentlichen gleich den Abmessungen des axialen Sacklochs 17 im Zierknopf 1.

    [0009] Der Halteteil 4 des Halters 2 Weist in seiner Wandung 41 radial eine Ausnehmung 42 auf. Die Abmessungen der Ausnehmung 42 in dem Halteteil 4 sind im wesentlichen gleich den Abmessungen der Ausnehmung 14 im Zierknopf 1, diese wiederum im wesentlichen gleich dem Querschnitt der Gardinenstange 5. Im Ausführungsbeispiel hat die Ausnehmung 42 etwa die Tiefe des Durchmessers der Gardinenstange 5. Der Boden 43 der Ausnehmung 42 ist in der Ansicht als Halbkreis ausgebildet. Axial weist der Halteteil 4 auf der dem Befestigungsteil 3 abgewandten Seite einen Schlitz 44 auf. Der Schlitz 44 weist an seinem Boden 45 einen dem Querschnitt der Gardinenstange 5 im wesentlichen gleichen Querschnitt auf. Im Ausführungsbeispiel ist der Boden 45 in der Ansicht als Halbkreis ausgebildet. Auf der dem Boden 45 abgewandten Seite der größten Ausdehnung des Querschnitts sind Rasternocken 46 vorgesehen. Die Rasternocken 46 bewirken, daß eine in den Schlitz 44 eingesteckte Gardinenstange 5 in Anlage an den Boden 45 gehalten ist. Analog den Haltenocken 18 in dem Zierknopf 1 sind in- der Wandung 41 der Ausnehmung 42 zugewandt paarweise Haltenocken 47 vorgesehen. Die Ausnehmung 42 und der Schlitz 44 sind auf diametral sich gegenüberliegenden Seiten des als Hohlzylinder ausgebildeten Halters 2 in die Wandung 41 eingebracht.

    [0010] Als Befestigungsteil 3 ist am Grund des als Hohlzylinder ausgebildeten Halters 2 eine Befestigungsleiste 31 angeformt. Die Befestigungsleiste 31 weist Öffnungen 32 für den Durchtritt von Bolzen auf. Bei diesen Bolzen kann es sich um Schraubenbolzen für das Anschrauben des Halters 2 an einem Untergrund handeln. Es kann sich aber auch in noch zu beschreibender Weise um Bolzen des Distanzstücks 6 handeln. Die Befestigungsleiste 31 verläuft diametral von dem Teil der Wandung 41 des hohlzylindrischen Halteteils 4, in dem der Schlitz 44 vorgesehen ist, bis zu dem Teil, in dem die Ausnehmung 42 vorgesehen ist. Der Teil zwischen Befestigungsleiste 31 und Wandung 41 ist durch einen Boden 33 ausgefüllt. Außen ist an den Boden 33 eine Platte 34 angeformt, deren Abmessungen im wesentlichen Gleich den Abmessungen des Bodens 12 des Zierknopfes 1 sind. Die Platte 34 kann beidseitig mit einem Klebstoff, insbesondere auf der Außenseite mit einer selmbstklebenden Folie, versehen sein.

    [0011] Bei tangentialer Halterung der Gardinenstange 5, bei der sie über die Haltevorrichtung hinausragt - Fig. 2 -, wird sie mit einem ihrer Enden in der Ausnehmung 42 des Halteteils 4 gehalten. Bei dieser tangentialen Halterung wird der Zierknopf 1 zunächst über den Halter 2 so geschoben, daß die Ausnehmung 14 in dem Zierknopf 1 und die Ausnehmung 42 in dem Halteteil 4 deckungsgleich liegen. Sodann wird die Gardinenstange 5 eingelegt. Die Gardinenstange 5 wird in der Ausnehmung 42 des Halteteils 4 gehalten ; sie durchsetzt auch die Ausnehmung 14 in dem Zierknopf 1 und verhindert dessen Drehung um seine Längsachse. Bei radialer Halterung - Fig. 1 - wird die Gardinenstange 5 mit einem ihrer Enden in die Ausnehmung 14 des Zierknopfes 1 radial eingelegt. Beim Aufstecken des Zierknopfes 1 auf den Halter 2 wird die Gardinenstange 5 an diesem Ende in den Schlitz 44 eingeführt. Auch hier erfolgt die Halterung der Gardinenstange 5 in dem Halter 2, nämlich in dem Schlitz 44 des Halteteils 4. Die Gardinenstange 5 durchsetzt die Ausnehmung 14 in dem Zierknopf 1 und verhindert wiederum dessen Drehung um die Längsachse. Die Halterung erfolgt in dem Halter 2. Für die Halterung der Gardinenstange 5 ist die beschriebene Haltevorrichtung paarweise vorzusehen.

    [0012] Für den Fall, daß ein größerer Abstand des Zierknopfes 1 von dem Untergrund notwendig ist, ist das Distanzstück 6 vorgesehen - Fig. 10 -. Das Distanzstück 6 ist in den Befestigungsteil 3 des Halters 2 ·eingesteckt. Das Distanzstück 6 ist nach Art einer Kreisscheibe 61 ausgebildet. Die Kreisscheibe 61 weist am Rand eine umlaufende Ringnut 62 auf. Die Kreisscheibe 61 ist von einem Befestigungsteil 63 durchsetzt, mit dem das Distanzstück 6 an dem Untergrund befestigt wird. Der Befestigungsteil 63 ist aus einer in die Kreisscheibe 61 eingelassenen Nut 64 mit zu den Öffnungen 32 in dem Befestigungsteil 3 des halters 2 kongruenten Öffnungen 65 gebildet. Auf der dem Halter 2 zugewandten Seite sind an das Distanzstück 6 Bolzen 66 oder Zapfen angeformt. Die Bolzen 66 sind spiegelsymmetrisch zu der Nut 64 angeordnet. An ihrem freien Ende weisen sie einen abgerundeten Kopf 67 auf, der durch eine Einschnürung 68 von dem übrigen Teil des Bolzens 66 abgesetzt ist. Mit dem Bolzen 66 greift das Distanzstück 6 in die Öffnungen 32 des Befestigungsteils 3 ein. Die Kreisscheibe 61 kann auch mit Hilfe einer selbstklebenden Folie auf dem Untergrund befestigt werden. Diese selbstklebende Folie ist dann auf der Stirnseite der Kreisscheibe 61 angebracht, die der Stirnseite mit den Bolzen 66 gegenüberliegt.


    Ansprüche

    1. Haltevorrichtung für eine Gardinenstange (5) mit einem Zierknopf (1), an dem axial ein Sackloch (17) und radial eine seine Wandung (13) durchsetzende Ausnehmung (14) für die Aufnahme der Gardinenstange (5) vorgesehen sind, und mit einem Halter (2), der als Hohlzylinder ausgebildet ist, dessen Außenabmessungen im wesentlichen gleich den Abmessungen des axialen Sacklochs (17) im Zierknopf (1) sind, und der einen Befestigungsteil (3) für die Befestigung an einem Untergrund und einen Halteteil (4) aufweist, dessen Wandung axial auf der dem Befestigungsteil (3) abgewandten Seite einen an dem dem Befestigungsteil (3) abgewandten Ende des Hohlzylinders beginnenden Schlitz (44) für die radiale Aufnahme der Gardinenstange (5) aufweist und der von dem axialen Sackloch (17) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder in seiner Wandung (41) zusätzlich radial eine von dem dem Befestigungsteil abgewandten Ende des Hohlzylinders abgerückte Ausnehmung (42) mit im wesentlichen den Abmessungen der Ausnehmung (14) im Zierknopf (1), der im wesentlichen nur eine Zierfunktion erfüllt, für die tangentiale Halterung der Gardinenstange (5) aufweist und daß die Ausnehmung (14) des Zierknopfes (1) und die Ausnehmung (42) des Hohlzylinders im Einbauzustand deckungsgleich sind.
     
    2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (44) an seinem Boden (45) einen dem Querschnitt der Gardinenstange (5) im wesentlichen gleichen Querschnitt und auf der dem Boden (45) abgewandten Seite der größter Ausdehnung des Querschnitts Rasternocken (46) aufweist.
     
    3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (42) und der Schlitz (44) auf diametral sich gegenüberliegenden Seiten des Hohlzylinders in die Wandung (41) eingebracht sind.
     
    4. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Grund des Hohlzylinders eine Befestigungsleiste (31) mit Öffnungen (32) für den Durchtritt von Bolzen angeformt ist.
     
    5. Haltevorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsleiste (31) diametral von dem Teil der Wandung (41) des Hohlzylinders, an dem der Schlitz (44) vorgesehen ist, bis zu dem Teil, in dem die Ausnehmung (42) vorgesehen ist, verläuft.
     
    6. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Befestingungsteil (3) des Halters (2) ein Distanzstück (6) eingesteckt ist, das nach Art einer Kreisscheibe (61) ausgebildet, mit einem Befestigungsteil (63) für die Befestigung an dem Untergrund sowie mit in den Befestigungsteil (3) des Halters (2) eingesteckten Bolzen (66) versehen ist.
     
    7. Haltevorrichtung nach Anspruch 6 in Verbindung mit Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsteil (63) des Distanzstücks (6) aus einer in das Distanzsstück (6) eingelassenen Nut (64) mit zu den Öffnungen (32) in dem Halter (2) kongruenten Öffnungen (65) gebildet ist.
     
    8. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß außen am Grund des Hohlzylinders eine Platte (34) angeordnet ist, deren Außenabmessungen im wesentlichen gleich den Außenabmessungen des Zierknopfes (1) im Bereich seines Bodens (12) sind.
     
    9. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (14, 42) im Zierknopf (1) und in dem Halter (2) mit Haltenocken (18, 47) versehen sind.
     


    Claims

    1. Holding device for a curtain rod (5) with a decorative button (1) on which are disposed axially a pocket hole (17) and radially a recess (14) which penetrates its wall (13) to accommodate curtain rod (5) and having a holder (2) in the form of a hollow cylinder whose outer dimensions are essentially identical to the dimensions of axial pocket hole (17) in decorative button (1) and displaying a fastening piece (3) for fixing to a base surface and a holder (4) the wall of which displays axially on the end- facing away from fastening piece (3) a slot (44) commencing at the end of the hollow cylinder facing away from fastening piece (3) and which is accommodated in axial pocket hole (17), wherein the hollow cylinder displays in its wall (41) an additional radial recess (42) displaced from the end of the hollow cylinder facing away from fastening piece (3) with essentially the same dimensions as recess (14) in decorative button (1), which basically serves a merely decorative purpose, to accomo- date curtain rod (5) on a tangential plane and whereby recess (14) in decorative button (1) and recess (42) in the hollow cylinder are coincident when installed.
     
    2. Holding device as specified in Claim 1, wherein slot (44) has at its bottom (45) a cross-section essentially identical to the cross-section of the curtain rod (5) and whereby detent cams (46) are provided at the end facing away from the bottom (45) where the cross-section as at its widest.
     
    3. Holding device as specified in Claims 1 or 2, wherein the recess (42) and slot (44) are positened at diametrically opposed ends in wall (41) of the hollow cylinder.
     
    4. Holding device as specified in any of Claims 1 to 3, wherein a fastening rail (31) with apertures (32) to allow penetration of bolts in moulded onto the base of the hollow cylinder.
     
    5. Holding device as specified in Claims 3 and 4, wherein the fastening rail (31) runs diametrically from that part of wall (41) of the hollow cylinder at which slot (44) is located to the part at which recess (42) is located.
     
    6. Holding device as specified in any of Claims 1 to 5, wherein is inserted in fastening piece (3) of holder (2) a spacer collar (6) in the shape of a circular disc (61) with a fastening piece (63) for fixing to the base surface and bolts (66) are inserted in the fastening piece (3) of holder (2).
     
    7. Holding device as specified in Claim 6 in conjunction with Claim 4 or 5, wherein the fastening piece (63) of spacer collar (6) is formed from a slot (64) recessed into spacer collar (6) with apertures (65) congruent with apertures (32) in the holder (2).
     
    8. Holding device as specified in any of Claims 1 to 3, wherein a plate (34) is disposed externally on the base of the hollow cylinder and has external dimensions essentially identical to the external dimensions of the decorative button (1) in the area of its base (12).
     
    9. Holding device as specified in any of Claims 1 to 3, wherein the recesses (14, 42) in decorative button (1) and in the holder (2) are provided with retaining cams (18, 47).
     


    Revendications

    1. Dispositif de fixation pour une tringle à rideaux (5) comprenant un bouton décoratif (1) sur lequel sont prévus dans le sens axial un trou borgne (17) et dans le sens radial un évidement (14) traversant sa paroi (13) et destiné à recevoir la tringle à rideaux (5), ainsi qu'un support (2) qui est réalisé sous la forme d'un cylindre creux dont les dimensions extérieures sont sensiblement égales aux dimensions du trou borgne axial (17) dans le bouton décoratif (1), et qui comprend un élément de fixation (3) pour le fixage sur une surface de réception et un élément de support (4) dont la paroi présente, axialement, du côté opposé à l'élément de fixation (3), une fente radiale (44) pour la réception radiale de la tringle à rideaux (5) commençant à l'extrémité du cylindre creux opposée à l'élément de fixation (3) et qui prend place dans ledit trou borgne axial (17), caractérisé en ce que, en plus, le cylindre creux présente radialement, dans sa paroi (41), un évidement (42) pour la fixation tangentielle de la tringle à reidaux (5) qui est écarté de l'extrémité du cylindre creux opposée à l'élément de fixation dont les dimensions sont sensiblement égales aux dimensions de l'évidement (14) dans le bouton décoratif (1), lequel bouton n'assume pour l'essentiel qu'une fonction d'ornement, et que, à l'état monté, l'évidement (14) du bouton décoratif (1) et l'évidement (42) du cylindre creux coïncident.
     
    2. Dispositif de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fente (44) présente, au niveau de son fond (45), une section transversale sensiblement égale à la section transversale de la tringle à rideaux (5) et, du côté de l'extension maximale de la section transversale opposé au fond (45), des saillies d'arrêt (46).
     
    3. Dispositif de fixation selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'évidement (42) de la fente (44) sont ménagés dans la paroi (41) sur des côtés diamétralement opposés du cylindre creux.
     
    4. Dispositif de fixation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le fond du cylindre creux est conformée une baguette de fixation (31) avec des ouvertures (32) pour le passage de boulons.
     
    5. Dispositif de fixation selon les revendications 3 et 4, caractérisé en ce que la baguette de fixation (31) s'étend diamétralement de la partie de la paroi (41) du cylindre creux sur laquelle est prévue la fente (44) jusqu'à la partie dans laquelle est prévu l'évidement (42).
     
    6. Dispositif de fixation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément de fixation (3) du support (2) est emboîtée une pièce d'écartement (6) qui est conformée à la manière d'un disque circulaire (61) et munie d'un élément de fixation (63) pour le fixage sur la surface de réception ainsi que de boulons (66) engagés dans l'élément de fixation (3) du support (2).
     
    7. Dispositif de fixation selon la revendication 6, en combinaison avec l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que l'élément de fixation (63) de la pièce d'écartement (6) est constitué par une rainure (64) ménagée dans la pièce d'écartement (6) et présentant des ouvertures (65) congruentes avec les ouvertures (32) dans le support (2).
     
    8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que, à l'extérieur du fond du cylindre creux est disposée une plaque (34) dont les dimensions extérieures sont sensiblement égales aux dimensions extérieures du bouton décoratif (1) dans la région de son fond (12).
     
    9. Dispositif de fixation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les évidements (14, 42) dans le bouton décoratif (1) et dans le support (2) sont munis de saillies de retenue (18, 47).
     




    Zeichnung