[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden und Zusammenhalten nebeneinander
angeordneter Schalungselemente wie Schaltafein, die zwei gegen Rahmenteile der Schalungselemente
zum Zusammendrücken und Verspannen benachbarter Schalungselemente anstellbare Klauen
aufweist (siehe z. B. BE-A 512 347).
[0002] Zum Zusammendrücken und Verspannen benachbarter Schaltafeln ist es bekannt, eine
von der Rückseite an benachbarte Schaltafeln anzubringende Vorrichtung mit zwei Klauen
zu verwenden, die im Stossbereich benachbarter Schaltafeln deren aneinander liegende
Rahmenteile übergreifen und mittels eines Keilverschlusses an den Rahmenteilen verspannt
werden, um den Stoss zwischen den Schaltafeln zu schliessen. Ein Keilverschluss ist
jedoch nicht immer zweckmässig, weil Fehlmontage möglich ist und die Gefahr besteht,
dass der Keil sich beim Einrütteln des in die Schalung vergossenen Betons lockert,
was zur Folge haben kann, dass die Verbindung zwischen benachbarten Schaltafeln noch
vor dem Verfestigen des vergossenen Betons geschwächt wird. Selbst bei senkrecht nach
unten weisender Anordnung des Keiles kann sich derselbe unter Einfluss der Rüttelbewegungen
beim Eingiessen des Betons lockern, so dass die Spannvorrichtung ihre Funktion ganz
oder zumindest teilweise verliert.
[0003] Zum Ausrichten von in einer Flucht nebeneinander angeordneten Schaltafeln ist andererseits
eine Vorrichtung bekannt, die aus zwei ineinander steckenden Rohrstücken und an diesen
angebrachten hakenartigen Klauen besteht, welche in spezielle Löcher der Querriegel
der zueinander auszurichtenden Schaltafeln eingehängt werden müssen. Zum Festziehen
der Vorrichtung ist ein Exzenternocken vorgesehen. Ein Nachteil dieser bekannten Ausricht-Vorrichtung
liegt darin, dass sie nur in Verbindung mit solchen Schaltafeln benutzt werden kann,
in deren Ouerriegeln Löcher zum Einhängen der Klauen vorgesehen sind. Ferner ist die
Montage der Vorrichtung umständlich und zeitraubend, weil die mit dieser Vorrichtung
zu verbindenden Schaltafeln praktisch schon zueinander ausgerichtet sein müssen, bevor
die Ausricht-Vorrichtung angebracht werden kann.
[0004] Zum Verbinden und Zusammenhalten nebeneinander angeordneter Schaltafeln ist eine
Klemmvorrichtung bekannt (BE-A 512347), welche zwei klammerartig gegen stegförmige
Rahmenteile der Schaltafeln anstellbare Backen aufweist, die sich klemmend gegen diese
Rahmenteile anlegen lassen. Zu diesem Zweck ist durch beide um eine Achse schwenkbar
miteinander verbundenen Backen ein Schraubenbolzen hindurchgesteckt, auf dessen Gewindeende
eine Mutter aufgeschraubt ist, die zum Festspannen der Klemmvorrichtung mittels eines
Schraubenschlüssels anzuziehen und zum Lockern der Vorrichtung mittels eines Schraubenschlüssels
zu lösen ist.
[0005] Zum Verbinden und Verspannen benachbarter Schaltafeln ist es ausserdem bekannt (BE-A
544320), durch miteinander fluchtende Öffnungen in den Rahmenteilen benachbarter Schaltafeln
eine zwei gegeneinander verschwenkbar miteinander verbundene Arme aufweisende Spannvorrichtung
zu verwenden, bei der die freien Ende der Arme mittels einer mit einem der beiden
Arme in Gewindeeingriff stehenden, drehbar gelagerten Stellspindel auseinandergedrückt
werden können, um die Rahmenteile zueinander auszurichten und ausserdem zusammenzuhalten.
Zu diesem Zweck weisen die beiden Arme einander gegenüberliegende Ausnehmungen auf,
in welche sich die Ränder der Öffnungen benachbarter Rahmenteile drücken lassen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine preiswerte und bequem in jeder Position
zu handhabende, einfach anzubringende Vorrichtung zum Zusammendrücken und Verspannen
benachbarter Schalungselemente wie Schaltafeln zu schaffen, welche benachbarte Schaltafeln
auch in die gewünschte Flucht zueinander bringen kann, wobei sich diese Vorrichtung
unter Einfluss von beispielsweise beim Betonieren auftretenden Rüttelbewegungen nicht
lockert, jedoch unproblematisch wieder gelöst werden kann, wenn ausgeschaltet wird.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäss
dadurch gelöst, dass wenigstens eine der beiden Klauen zum Anstellen um eine zur Anstellrichtung
senkrechte Achse verschwenkbar gelagert ist, wobei zum Verstellen der verschwenkbaren
Klauen wenigstens eine Stellspindel vorgesehen ist, und zwar für jede verschwenkbare
Klaue zweckmässig eine Stellspindel. Eine derartige Vorrichtung ist robust, einfach
zu handhaben und leicht zu bedienen. Sie kann an Schalungselementen wie Schaltafeln
mit beliebig ausgeführtem Rahmen angebracht werden, wenngleich es auch zweckmässig
ist, sie in Verbindung mit Schaltafeln zu verwenden, welche an der Innenseite des
umlaufenden äusseren Rahmens im Querschnitt den Spannenden der Klauen entsprechende
sickenartige Vertiefungen aufweisen.
[0008] Zum Zusammendrücken und Verspannen benachbarter Schalungselemente wie Schaltafeln
sind die Klauen mittels einer Spindel verschwenkbar. Diese verläuft zweckmässig senkrecht
zur Rückseite der miteinander zu verbindenden Schaltafeln und ist daher bequem zugänglich.
Wenn sie ein selbsthemmendes Gewinde hat, löst sie sich auch nicht unter den beim
Betonieren auftretenden Rüttelbewegungen, so dass während der gesamten Einsatzzeit
der Schalung Stossstellen zwischen benachbarten Schaltafeln sicher geschlossen gehalten
werden. Die Vorrichtung ist äusserst handlich und ist dementsprechend eine zweckmässige
Einschalhilfe für den Schalungsbauer.
[0009] Gemäss einer praktischen Ausführungsform der Erfindung ist die Spindel mit wenigstens
einer der beiden Klauen verbunden, welche um eine rechtwinklig zur Längsachse der
Spindel verlaufende Achse verschwenkbar gelagert ist. Die Spindel überträgt demgemäss
die ihr erteilten Bewegungen auf eine schwenkbar gelagerte Klaue. Die Gefahr, dass
die erfindungsgemässe Vorrichtung beim Zusammenbauen der Schalung abrutscht, bevor
die Klauen derselben vollständig angezogen bzw. festgespannt sind, ist daher äusserst
gering.
[0010] Dabei ist es besonders zweckmässig, wenn die Spindel und wenigstens eine der beiden
Klauen in einem an einer anderen Klaue vorgesehenen Ansatz geführt bewegbar sind,
wobei die Spindel kippbar an der Unterseite des hohl ausgebildeten Ansatzes geführt
und abgestützt ist und in eine mit der schwenkbar gelagerten Klaue verbundene Mutter
eingreift. Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht bei dieser Ausführungsform lediglich
aus drei Hauptteilen, nämlich den zwei Klauen, von denen die eine gegenüber der anderen
verschwenkbar ist, und der die Schwenkbewegungen ausführenden Spindel.
[0011] Es ist aber auch möglich, für jede Klaue eine eigene Spindel vorzusehen, was von
der Ausgestaltung der Vorrichtung und der Anordnung der Klauen zueinander abhängt.
Beispielsweise ist bei Vorrichtungen fürdie Verbindung von Aussenecken vielfach eine
Verstellung beider Klauen notwendig, wozu im allgemeinen für jede Klaue eine eigene
Stellspindel benötigt wird. Die Spindel kann aufgrund ihrer besonderen Ausbildung
und Anordnung den Bewegungen der verschwenkbaren Klaue folgen, so dass ein Verspannen
oder Verklemmen der Spindel nicht möglich ist, ohne dass eine präzise Lagerung erforderlich
wäre.
[0012] Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist dementsprechend preiswert herzustellen, äusserst
kompakt und robust ausgeführt und dementsprechend wenig störanfällig. Beispielsweise
können die Klauen der Vorrichtung als Gussstücke ausgebildet sein. Die Vorrichtung
hat auch im rauhen Baustellenbetrieb eine sehr lange Lebensdauer.
[0013] Auf dem aus der Vorrichtung herausragenden Ende jeder Spindel ist ein Bedienungsknebel
befestigt, der in jeder Montageposition der erfindungsgemässen Vorrichtung bequem
zugänglich ist. Dieser Knebel kann eine ballige Unterseite haben, mit der er sich
gegen den Ansatz der Vorrichtung derart abstützen kann, dass er in jeder Kippstellung
der Spindel diese in gleicher Weise gegenüber dem Ansatz abstützt und dementsprechend
Kippbewegungen der Spindel nicht behindert. Vielmehr rollt der Knebel bei Kippbewegungen
der Spindel sozusagen auf der Aussenseite des Ansatzes der Vorrichtung ab.
[0014] Nach noch einem anderen Merkmal der Erfindung hat jede Klaue zwei in einem Winkel
zueinander liegende Klemm- und Spannflächen, so dass die erfindungsgemässe Vorrichtung
sowohl in Verbindung mit aus Hohlkastenprofilen bestehenden Rahmenteilen von Schaltafeln
als auch mit aus Holz bestehenden Schalelementen zu verwenden ist. Sie kann auch Schalungselemente
miteinander verbinden und fest zusammenschliessen, von denen das eine aus Holz und
das andere aus Metall besteht. Wirkt die erfindungsgemässe Vorrichtung mit aus Hohlprofilen
bestehenden Rahmen von Schaltafeln zusammen, welche eingeformte Vertiefungen zum Eingriff
von Spannklauen enthalten, greift die entsprechende Klaue der Vorrichtung mit einer
schrägverlaufenden Klemm- und Spannfläche in die betreffende Vertiefung des Hohlprofils
ein und wirkt mit einer entsprechend schrägverlaufenden Wand oder Flanke der Vertiefung
zusammen, während sie mit einer gerade ausgebildeten stirnseitigen Klemm- oder Spannfläche
beispielsweise auf Holzträger oder Holzstücke von Schalungselementen einwirken kann.
[0015] Gemäss einer speziellen praktischen Ausführungsform der Erfindung weist die Vorrichtung
eine einstückige Traverse auf, in deren mittleren Bereich die beiden Klauen mit ihren
Spannflächen gegeneinander weisend angeordnet sind, und bei der sich je ein Auflager
im mittleren Bereich und an den Enden der Traverse befindet, von denen wenigstens
die an den äusseren Enden der Traverse befindlichen Auflager über beide Längsseiten
der Traverse überstehen. Eine derartige zum Ausrichten von zwei benachbarten und miteinander
zu verspannenden Schaltafeln dienende Vorrichtung braucht vor dem Spannen nicht in
die Rahmenkonstruktion der miteinander zu verspannenden Schalungselemente wie Schaltafeln
eingehängt zu werden, sondern zieht mit ihren gegeneinander weisenden schrägen Spannflächen
die Randprofile der Rahmen gegeneinander auszurichtender Schalungselemente in eine
von der Traverse bestimmte Ebene, selbst wenn die Schalungselemente vor dem Spannen
nicht genau in Flucht zueinander stehen, sondern gegeneinander versetzt waren.
[0016] Diese Vorrichtung kann dabei sowohl oberhalb als auch unterhalb von Querriegeln der
Rahmen der miteinander zu verbindenden Schalungselemente montiert werden, weil die
an den Enden der Traverse befindliche Auflager zu beiden Seiten ausreichend weit über
die Traverse überstehen. Auch leichte Schrägstellungen der Vorrichtung sind wegen
der seitlich überstehenden Auflager unproblematisch, d.h. die Querriegel benachbarter
Schaltafeln, auf denen sich die Enden der Traverse abstützen, brauchen nicht genau
in einer Flucht oder einem rechten Winkel zueinander zu liegen.
[0017] Wegen der Länge der Traverse hat diese zum Ausrichten der benachbarten Schalungselemente
geeignete Hebelarme. Wegen der einstückigen Ausführung der Traverse ist diese nicht
nur preiswert herzustellen, sondern auch einfach zu montieren. Ferner ist es unproblematisch,
die Auflager auf der einen Oberfläche der Traverse anzubringen.
[0018] Die Auflager sind vorzugsweise auf die aus Metall bestehende Traverse aufgeschweisste
Metallplatten ausreichender Dicke und Stabilität.
[0019] Hierbei ist zweckmässig wenigstens eine der beiden Klauen horizontal zur Traverse
verstellbar bzw. verschiebbar an dieser gelagert, d. h. es genügt, wenn eine der beiden
Klauen verstellbar ist und die andere fest steht. Dadurch lassen sich die Herstellungskosten
der Traverse niedrig halten. Eine bessere Richtwirkung erzielt man aber, wenn beide
Spannklauen gegeneinander anstellbarsind.
[0020] Zum Ausrichten von nebeneinander stehend in Flucht zueinander zu bringenden Schalungselementen
ist die Traverse zweckmässig gerade und langgestreckt, jedoch kann sie nach einem
weiteren Merkmal der Erfindung auch winkelförmig ausgebildet werden, nämlich um Schalungselemente
im Bereich von Eckverbindungen zueinander ausrichten zu können. In diesem Fall ist
an jedem der beiden Schenkel der winkelförmigen Traverse eine verstellbare Klaue mit
einer eigenen Stellspindel verschwenkbar angeordnet, so dass mit zwei verschwenkbaren
Klauen die Holme der Rahmen von winkelförmig und vorzugsweise etwa rechtwinklig zueinander
angeordneten Schaltafeln erfasst werden können.
[0021] Hierbei ist es auch zweckmässig, wenn jede der verstellbaren Klauen mit einem Ansatz
unter eine auf der Stellspindel angeordnete Mutter greift, die vorzugsweise eine abgerundete
Seite aufweist, während die verstellbaren Klauen an ihrem unter die Mutter greifenden
Ansatz eine entsprechend abgerundete Vertiefung enthalten. Dadurch ist stets eine
richtige Verstellung der Klauen möglich, während verhindert wird, dass sich die Spindeln
beim Spannen verklemmen oder sonstwie ungünstig einstellen.
[0022] Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung zum Zusammendrücken und Verspannen, gegebenenfalls
auch zum Ausrichten, benachbarter Schalungselemente wie Schaltafeln geschaffen, die
leicht in jeder Position zu handhaben ist, sich unter Einfluss von Rüttelbewegungen
nicht lokkert und alle bekannten Schalungselemente wie Schaltafeln und Holzbohlen
zusammendrücken, fest miteinander verbinden und in der gewünschten Weise gegeneinander
ausrichten kann. Die Vorrichtung ist einfach, äusserst robust und kompakt ausgebildet
und bequem zu handhaben.
[0023] In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Vorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht dieser Vorrichtung in Richtung des Pfeiles X aus Fig. 1,
Fig. 3 eine weitere Ansicht der Vorrichtung aus Fig. 1 in der Montageposition, in
der sie zwei benachbarte Schaltafeln zusammenhält,
Fig. 4 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung mit gerade gerichteter
Traverse,
Fig. 5 eine um 90° versetzte andere Ansicht dieser Vorrichtung in Richtung des Pfeiles
Y aus Fig. 4,
Fig. 6 eine Ansicht der Vorrichtung ähnlich wie in Fig. 4 nach Anbringen an zwei von
ihr zueinander ausgerichteten und zusammengehaltenen, nebeneinander angeordneten Schaltafeln,
Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung,
die zum Ausrichten von zwei in einem Eckbereich einer Schalung angeordneten Schaltafeln
bestimmt ist,
Fig. 8 eine Ansicht der Vorrichtung aus Fig. 7 nach Anbringen an zwei rechtwinklig
zueinander stehenden Schaltafeln und
Fig. 9 eine Teilansicht einer weiteren abgewandelten Ausführungsform der Vorrichtung,
bei der mit einer Stellspindel zwei verschwenkbar gelagerte Spannklauen in die Spannposition
geschwenkt werden können.
[0024] Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung 1 hat zwei einander gegenüberliegende
Klauen 2 und 3, die mittels einer Spindel 4 verstellbar sind, um dadurch zwischen
ihnen liegende Schalungselemente wie beispielsweise Rahmen 25 und 26 benachbarter
Schaltafeln 23 und 24 aneinander zu drücken und miteinander zu verspannen.
[0025] Beide Klauen 2 und 3 sind als Gusskörper ausgebildet. An die Klaue 2 ist ein als
Hohlkörper ausgebildeter Ansatz 5 angeformt, in den durch dessen äusseres offenes
Ende 6 die andere Klaue 3 mit ihrem unteren Ende 7 hineinragt. Die Klaue 3 ist als
eine Art Winkelhebel ausgebildet und weist ein Auge 8 auf, durch das ein Gelenkstift
9 gesteckt ist, dessen äussere Enden in den Seitenwänden 10 und 11 des Ansatzes 5
liegen. Die Klaue 3 ist um den Gelenkstift 9 im Ansatz 5 verschwenkbar gelagert und
somit gegenüber der Klaue 2 verstellbar.
[0026] Am inneren Ende 7 der Klaue 3 ist ein Block 12 angeformt, der ein auf die Spindel
4 passendes Innengewinde enthält und auf der Spindel 4 angeordnet ist. Wie Fig. zeigt,
hat der Block 12 einen rechteckigen Grundriss und passt zwischen die Seitenwände 10
und 11 des Ansatzes 5, so dass er mit dem ebenfalls zwischen die Seitenwände 10 und
11 passenden Auge 8 der verschwenkbaren Klaue 3 eine seitliche Führung gibt.
[0027] Auf dem aus dem Ansatz 5 herausragenden Ende der Spindel 4 ist drehfest mit dieser
ein Knebel 13 angeordnet, der zum Verdrehen der Spindel 4 und damit zum Verstellen
der Klaue 3 dient. Der Knebel 13 hat eine ballige Unterseite 14, die sich auf die
im wesentlichen ebene Aussenseite 15 des Ansatzes 5 legen kann, so dass, gleichgültig-welche
Position die Spindel 4 jeweils einnimmt, stets ein verkantungsfreier Kontakt zwischen
Knebel 13 und Ansatz 5 möglich ist.
[0028] In den einander gegenüberliegenden Wänden 16 und 17 des Ansatzes 5 ist jeweils ein
Langloch 18 bzw. 19 vorgesehen, dessen Weite etwa dem Durchmesser der Spindel 4 entspricht,
wie Fig. 2 zeigt. Die Spindel 4 ist in Längsrichtung des Ansatzes 5 bewegbar. Zum
Festziehen der bewegbaren Klaue 3 wird die Spindel 4 mittels des Knebels 13 so gedreht,
dass der auf ihr angeordnete, mit Innengewinde versehene Ansatz 12 in Richtung zur
Wand 16 des Ansatzes 5 gezogen wird. Trifft die bewegbare Klaue 3 auf einen Widerstand,
beispielsweise auf ein Schalungselement, so wird beim Weiterdrehen der Spindel 4 die
Unterseite 14 des Knebels 13 gegen die Aussenseite 15 des Ansatzes 5 gezogen, wodurch
die Spannkraft aufgebracht wird.
[0029] Die ballige Unterseite 14 des Knebels 13 gewährleistet, dass der Knebel 13 stets
mit dem für das Spannen erforderlichen Kontakt auf der Aussenseite 15 des Ansatzes
5 aufliegt, ohne dass die Spindel 4 selbst verspannt wird. Vielmehr kann sich die
Spindel 4 in den Langlöchern 18 und 19 in die jeweils richtige Position einstellen,
d. h. gegenüber der Mittelachse 20 der Vorrichtung mehr oder weniger schräg stellen.
[0030] An den äusseren Enden der Klauen 2 und 3 sind jeweils zwei Spann- und Klemmflächen
21 und 22 vorgesehen, die unter einem Winkel zueinander verlaufen. Die Spann- und
Klemmflächen 21 und 22 beider Klauen 2 und 3 liegen einander gegenüber.
[0031] Die eine Spann- oder Klemmfläche 21 liegt etwa parallel zur Mittelachse 20 der Vorrichtung
1 und kommt zum Einsatz, wenn die betreffende Klaue mit einer ebenen Oberfläche eines
Schalungselementes, beispielsweise einer Holzbohle, in Kontakt tritt. Die andere Spann-
und Klemmfläche 22 verläuft in einem Winkel von etwa 35° zur Mittelachse 20 der Vorrichtung
und kommt zur Wirkung, wenn die betreffende Klaue 2 oder 3 in eine Ausnehmung 27 an
der Innenseite des Rahmens 25 oder 26 einer Schaltafel 23 oder 24 eingreift, wie Fig.3
zeigt. Die Spann- oder Klemmflächen 22 verlaufen relativ steil, so dass sie überwiegend
senkrecht zur Mittelachse 20 verlaufende Spannkräfte auf die zwischen den Klauen 2
und 3 befindlichen Rahmen 25 und 26 ausüben und nur einen kleineren Anteil parallel
zur Mittelachse 20 verlaufende Kräfte. Dementsprechend werden die von der Spindel
4 aufgebrachten Kräfte hauptsächlich zum Zusammendrücken der Rahmen 25 und 26 und
zum Verspannen der Stossstelle derselben genutzt, während ein kleinerer Teil dieser
Kräfte auch zum Ausrichten der beiden miteinander verbundenen Schaltafeln 23 und 24
dient, deren Rahmen 25 und 26 auf der Oberseite der Wand 17 des Ansatzes 5 liegen,
wie Fig. 3 zeigt.
[0032] Fig. zeigt auch, dass die Klauen 2 und 3 so lang ausgebildet sind, dass ihre die
Spann- und Klemmflächen 21 und 22 aufweisenden Kopfenden 28 nahe den Schalplatten
29 bzw. 30 der Schaltafeln 23 und 24 liegen, so dass sie an den Rahmen 25 und 26 vorgesehen
hochstehende Ansatzstege 21 und 32 über einen verhältnismässig kurzen Hebelarm zusammendrücken
und somit den Stoss zwischen benachbarten Schaltafeln fest und sicher schliessen.
[0033] Die Spindel 4 liegt etwa in der Mittelachse 20 der Vorrichtung 1 und erstreckt sich
dementsprechend etwa parallel zu den beiden Klauen 2 und 3. Daher befindet sich der
Knebel 13 auf der von den Schallplatten 23 und 24 abgewandten Aussenseite 15 des Ansatzes
5 und ist zum Betätigen stets bequem zugänglich. Die Spindel 4 und der auf ihr sitzende
Block 12 sind mit selbsthemmendem Gewinde versehen. Die in Fig. 4 bis 6 dargestellte,
zum Ausrichten nebeneinander angeordneten Schaltafeln 41 und 42 bestimmte Vorrichtung
43 hat eine langgestreckte einstückige Traverse 44, die aus einem nach einer Seite
offenen U-Profil aus Metallblech besteht. An den äusseren Enden der Traverse 44 sind
Auflager 45 und 46 angebracht, die aus an die Traverse angeschweissten gebogenen Metallblechen
bestehen. Die Auflager 45 und 46 befinden sich auf der offenen Seite der Traverse
44 und sind mit einem Schenkel 45a bzw. 46a an den offenen Stirnenden der Traverse
45 abgestützt. Fig. 5 zeigt, dass die Auflager mit ihren Seiten 45b und 45c bzw. 46b
und 46c flügelartig über die beiden Längsseiten der Traverse 44 überstehen. Im mittleren
Bereich der Traverse 44 ist auf der offenen Seite ein als Auflager dienendes Metallblech
47 befestigt, dessen Aussenseite in einer Ebene mit der Aussenseite der Auflager 45
und 46 liegt, so dass die Traverse 44 insgesamt drei Auflager aufweist, die sich gegen
die Rahmen der miteinander zu verbindenden Schaltafeln 41 und 42 legen, wie Fig. 6
zeigt.
[0034] Aus Fig. 5 ist erkennbar, dass das Auflager 47 seitlich nur wenig über die Traverse
44 übersteht.
[0035] Am - in Fig. 4 gesehen - linken Ende des Auflagers 47 ist auf diesem eine Spannklaue
48 befestigt, welche zur Mittelachse 49 der Traverse 44 weisende Spannflächen 50 und
51 hat.
[0036] Auf der anderen Seite der Mittelachse 49 der Traverse 44 ist in dieser eine weitere
Spannklaue 52 mit ebenfalls zur Mittelachse 49 weisenden Spannflächen 53 und 54 angeordnet,
die um eine querverlaufende Achse 55 verschwenkbar gelagert ist. Die verschwenkbare
Klaue 52 hat am äusseren Ende ihres in der Traverse 44 befindlichen Schenkels 52a
einen mutterartigen Ansatz 56, der ein Innengewinde enthält, in das das Aussengewinde
einer Stellspindel 57 passt, die etwa in der Mittelachse 49 der Traverse 44 verläuft.
Auf dem aus der Traverse 44 durch eine Bodenöffnung 58 herausragenden Ende der Stellspindel
57 ist ein Knebel 59 drehfest angeordnet, der zum Verdrehen der Stellspindel 57 und
damit zum Verschwenken der Klaue 52 dient. Die Bodenöffnung 58 ist, wie Fig. zeigt,
als Langloch ausgebildet, so dass eine Relativbewegung der Stellspindel 67 zur Traverse
44 möglich ist. Durch ein ähnliches Langloch 60 im Auflager 47 ist das entgegengesetzte
Ende der Stellspindel 57 zugänglich.
[0037] Der Knebel 59 stützt sich mit einer balligen Unterseite auf der Aussenseite des Bodens
61 der Traverse 44 ab, ist jedoch mit der Traverse 44 selbst nicht direkt verbunden.
Die Stellspindel 57 ist lediglich in den Ansatz 56 der Klaue 52 eingeschraubt und
somit nur indirekt über die Klaue 52 und die Achse 55 mit der Traverse 44 unverlierbar
verbunden.
[0038] Obwohl in Fig. 4 bis 6 nur die Spannklaue 52 beweglich gelagert und die Spannklaue
48 an der Traverse 44 unverrückbar befestigt ist, kann man die Spannklaue 48 auch
in gleicher Weise wie die Spannklaue 52 verschwenkbar lagern. Damit bei dieser Ausführungsform
eine einzige Stellspindel 57 ausreicht, ist der in der Traverse 44 befindliche Schenkel
der Spannklaue 48 mit einer Zunge oder sonstigen Verlängerung versehen, die in Spannrichtung
formschlüssig mit dem Ansatz 56 der Spannklaue 52 zusammenwirkt, beispielsweise zwischen
Ansatz 56 und Knebel 59 ragt.
[0039] Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7 und 8 besteht die zum Ausrichten von in Eckbereichen
einer Schalung angeordneten Schaltafeln bestimmte Vorrichtung 62 aus einer winkelförmigen
Traverse 63 mit einem längeren Schenkel 64 und einem kürzeren Schenkel 65, die in
einem rechten Winkel zueinander stehen und einstückig miteinander verbunden sind.
Die Schenkel 64 und 65 der Winkeltraverse 63 sind, wie bei der Ausführungsform gemäss
Fig.4 bis 6, im Querschnitt U-förmig ausgebildet. An den freien Enden der Schenkel
64 und 65 befinden sich Auflager45 und 46 gleicher Ausgestaltung wie die entsprechenden
Auflager der vorstehend beschriebenen Ausführungsform. Ferner ist ein Auflager 47
im Eckbereich der Winkeltraverse 63 vorgesehen.
[0040] In jedem Schenkel 64 und 65 ist eine verschwenkbare Spann-Klaue 52 gelagert, wobei
Ausbildung und Lagerung dieser Klauen 52 denen der Klaue 52 aus Fig. 4 bis 6 entspricht,
so dass sich hier eine ins einzelne gehende erneute Beschreibung erübrigt. Für jede
Klaue 52 ist jeweils eine Stellspindel mit Knebel 59 vorgesehen.
[0041] Während es bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 bis 6 zum Anbringen und Lösen der
Vorrichtung 43 an Schaltafeln 41 und 42 ausreicht, eine Stellspindel 57 über deren
Knebel 59 zu betätigen, ist es für die als Eckzwinge zu bezeichnende Vorrichtung 62
aus Fig. 7 und 8 erforderlich, zwei Kabel 59 zum Anbringen der Vorrichtung 62 zu betätigen,
um die beiden aneinanderstossenden Schaltafeln 41 und 42 in die Ecke der Zwinge zu
ziehen. Dafür wird zunächst der Knebel der Stellspindel des Schenkels 65 und danach
der Knebel des Schenkels 64 der Ecktraverse 63 angezogen. Zum Ausbauen braucht hingegen
keine bestimmte Reihenfolge der Betätigung eingehalten zu werden.
[0042] Bei den beschriebenen Ausführungsformen verlaufen die Spannfläche 51 der Spannklaue
48 und die Spannfläche 54 der Spannklause 51 in einem Winkel von etwa 45° zur Mittelachse
49 der Traverse 44 bzw. 63. Beim Spannen der Spannklauen 48 und 52 schieben sich diese
Spannflächen 51 und 54 auf korrespondierende schräge Flächen von Sicken 66, die sich
an den Innenseiten der Randprofile 67 der Schaltafeln 41 und 42 befinden, wodurch
die Randprofile 67 gegen die betreffende Traverse 44 bzw. 63 gezogen und die Schaltafeln
41 und 42 in der gewünschten Weise ausgerichtet werden.
[0043] Bei der Ausführungsform aus Fig.9 sind die beiden in der Traverse 44 auf Achsen 55
verschwenkbar gelagerten Spannklauen 52 nur indirekt mit der Stellspindel 57 verbunden.
[0044] Bei dieser Ausführungsform ist auf die Stellspindel 57 eine Mutter 68 aufgeschraubt,
deren zum Knebel 59 weisende Seite eine Abrundung 69 hat. Diese Abrundung 69 passt
in eine lagerpfannenartig nach innen gewölbte Vertiefung 70 des in der Traverse 44
liegenden Schenkels 52b jeder der beiden verschwenkbar gelagerten Spannklauen 52.
Beim Drehen der Stellspindel 57 in entsprechender Richtung wird die Mutter 68 in Richtung
zum Knebel 59 bewegt und drückt damit die Schenkel 52d der Spannklauen 52 in Richtung
zum Boden 61 der Traverse 44, wodurch sich die Spannflächen 53, 54 der beiden verschwenkbaren
Klauen 52 nähern.
[0045] Aufgrund der abgerundeten Form der Abrundung 69 und der Vertiefungen 70 ist stets
ein ausreichender Flächenkontakt zwischen der Mutter 68 und den verschwenkbaren Spannklauen
52 gewährleistet.
[0046] Um ein Herausdrehen der Stellspindel 57 aus der Mutter 68 zu verhindern, kann das
äussere Ende der Stellspindel 57 leicht aufgeweitet oder mit einer beispielsweise
aufgeschweissten Auflage versehen sein.
[0047] Da bei dieser Ausführungsform die Stellspindel 57 nicht kippen soll, kann der Knebel
59 vollflächig auf dem Boden 61 der Traverse 44 aufliegen.
1. Vorrichtung zum Verbinden und Zusammenhalten nebeneinander angeordneter Schalungselemente
wie Schaltafeln (23, 24; 41, 42), mit zwei gegen Rahmenteile (25, 26) der Schalungselemente
zum Zusammendrücken und Verspannen benachbarter Schalungselemente anstellbaren Klauen
(2, 3; 48, 52), dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der beiden Klauen (3;
52) zum Anstellen um eine zur Anstellrichtung senkrechte Achse (9; 55) verschwenkbar
gelagert und zum Verstellen der schwenkbaren Klauen wenigstens eine Stellspindel (4;
57) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellspindel (4)
mit wenigstens einer der beiden Klauen (2, 3) verbunden ist, welche um eine rechtwinklig
zur Längsachse (20) der Stellspindel verlaufende Achse (9) verschwenkbar gelagert
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellspindel
(4) und wenigstens eine der beiden Klauen (3) in einem an einer anderen Klaue (2)
vorgesehenen Ansatz (5) geführt bewegbar sind, wobei die Stellspindel (4) kippbar
an der Unterseite (15) des hohl ausgebildeten Ansatzes (5) geführt und abgestützt
ist und in eine mit der schwenkbar gelagerten Klaue (3) verbundene Mutter (12) eingreift.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede
Klaue (2, 3) zwei in einem Winkel zueinander liegende Klemm- und Spannflächen (21,22)
aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
bewegbare Klaue (3) als Winkelhebel ausgebildet und im Bereich ihres Winkels an der
anderen Klaue (2) verschwenkbar gelagert ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie
eine einstückige lange Traverse (44; 63) aufweist, in deren mittleren Bereich die
beiden Klauen (48; 52) mit schräg liegenden Spannflächen (51, 54) gegeneinander weisend
angeordnet sind, und dass sich je ein Auflager (45, 46, 47) im mittleren Bereich und
an den Enden der Traverse (44; 63) befindet, von denen wenigstens die an den äusseren
Enden der Traverse befindlichen Auflager (45, 46) über beide Längsseiten der Traverse
(44) überstehen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Klaue
(52) mit ihrer Spannfläche (54) in Längsrichtung der Traverse (44; 63) verstellbar
in dieser gelagert und zum Verstellen der Klauen (52) wenigstens eine etwa senkrecht
zur Längsrichtung der Traverse (44; 63) verlaufende Stellspindel (57, 59) vorgesehen
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (63)
winkelförmig ausgebildet ist und an jedem ihrer beiden Schenkel (64, 65) eine verschwenkbare
Klaue (52) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede
der verstellbaren Klauen (52) mit einem Ansatz (52b) unter eine auf der Stellspindel
(57; 59) angeordnete Mutter (68) greift, die vorzugsweise eine abgerundete Seite (69)
aufweist, während die verstellbaren Klauen (52) in ihrem unter die Mutter (68) greifenden
Ansatz (52b) eine entsprechend gerundete Vertiefung (70) enthalten.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
Auflager (45, 46) an den äusseren Enden der Traverse (44; 63) angebrachte gebogene
Bleche sind.
1. Conneting and assembling device for adjacent shuttering elements, e.g. shuttering
tables (23, 24; 41, 42) comprising a pair of jaws (2, 3; 48, 52) adjustable against
a pair of frame portions (25, 26) of the shuttering elements for connecting and assembling
adjacent shuttering elements, characterized in that at least one of the pairs of jaws
(3; 52) is pivotally supported around an axis (9; 55) extending vertically to the
adjustment direction and that at least one adjustment spindle (4; 57) is provided
for adjusting said pivotal jaws.
2. A device as defined by claim 1, characterized in that adjustment spindle (4) is
connected to at least one of jaws pivotally supported around an axis (9) extending
rectangularly to the longitudinal axis (20) of adjustment spindle (4).
3. Device as defined by either of claims 1 or 2, characterized in that adjustment
spindle (4) and at least one of said two jaws (3) is movably guided at a shoulder
(5) located at another of said jaws (2), whereas adjustment spindle (4) is pivotally
guided and supported at lower surface (15) of hollow shoulder (5) and engages a nut
(12) connected to pivotally supported jaw (3).
4. Device as defined by either of claims 1 to 3, characterized in that each of jaws
(2, 3) is provided with a pair of angularly arranged connecting and assembling faces
(21,22).
5. Device as defined by either of claims 1 to 4, characterized in that pivotal jaw
(3) is designed as angle lever the angular area of which is tiltably supported at
the other jaw (2).
6. Device as defined by either of claims 1 to 5, characterized in that it comprises
a one-piece longitudinal tie-bar (44; 63), in the center area of which the pair of
jaws (48; 52) is arranged with oppositely mating inclined assembling faces (51, 54)
and that in the center part and at the ends of tie-bar (44; 63) are each arranged
bearing supports (45, 46, 47) of which at least bearing supports (45, 46) located
at the outer ends of said tie-bar extend beyond both longitudinal edges of tie-bar
(44).
7. Device as defined by claim 6, characterized in that assembling face (54) of at
least one jaw (52) is longitudinally adjustably supported in tie-bar (44; 63) and
that for adjusting jaws (52) there is provided at least one adjustment spindle (57,
59) extending substantially vertical to the longitudinal direction of tie-bar (44;
63).
8. Device as defined by either of claims 6 or 7, characterized in that tie-bar (63)
is of angular construction and comprises at each of legs (64, 65) a tiltable jaw (52).
9. Device as defined by either of claims 1 to 8, characterized in that a shoulder
(52b) of each of adjustable jaws (52) engages the lower surface of nut (68) provided
on adjustment spindle (57; 59), said nut preferably comprising a spherical face (69)
while shoulder (52b) of adjustable jaw (52) extending below nut (68) comprises a mating
spherical recess (70).
10. Device as defined by either of claims 1 to 9, characterized in that bearing supports
(45, 46) are bent metal sheets located at the outer ends of tie-bar (44; 63).
1. Dispositif pour relier et tenir ensemble des éléments de coffrage disposés l'un
à côté de l'autre comme des panneaux de coffrage (23, 24; 41, 42), comportant deux
mors (2, 3; 48, 52) qui peuvent se positionner contre les cadres (25, 26) des éléments
de coffrage pour serrer ensemble et bloquer les éléments de coffrage voisins, caractérisé
en ce que, pour ce positionnement, au moins l'un des deux mors (3; 52) est porté avec
liberté de pivoter autour d'un axe (9; 55) perpendiculaire à la direction de positionnement;
et en ce que pour le déplacement des mors pivotants est prévue au moins une broche
de positionnement (4; 57).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la broche de positionnement
(4) est réliée à au moins l'un des deux mors (2, 3) qui est porté avec liberté de
pivoter autour d'un axe (9) dirigé perpendiculairement à l'axe longitudinal (20) de
la broche de positionnement.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la broche de positionnement
(4) et au moins l'un des deux mors (3) peuvent se déplacer, en étant guidés dans un
embout (5) prévu sur l'autre mors (2), étant précisé que la broche de positionnement
(4) est guidée et s'appuie, avec liberté de basculer, contre le face inférieure (15)
de l'embout (5), conçu creux, et se visse dans un écrou (12) relié aux mors (3) porté
avec liberté de pivoter.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque mors
(2, 3) présente deux surfaces de serrage et de bridage (21, 22) faisant un angle l'une
avec l'autre.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le mors
mobile (3) est conçu sous forme d'un levier coudé et a sa portée pivotante sur l'autre
mors (2), dans la région de son angle.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il présente
une traverse longue d'une seule pièce (44; 63) dans la zone médiane de laquelle les
deux mors (48; 52) sont disposés, dirigés l'un vers l'autre, avec des surfaces de
bridage (51, 54) obliques; et en ce que chaque fois, dans la zone médiane et aux extrémités
de la traverse (44; 63) se trouve un support dont au moins les supports (45, 46) qui
se trouvent aux extrémités extérieures de la traverse débordent au-delà des deux côtés
longitudinaux de la traverse (44).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'au moins un mors (52)
est porté dans la traverse (44; 63) avec liberté de se déplacer, par sa surface de
bridage (54), dans la direction longitudinale de cette traverse; et en ce que pour
le déplacement des mors (52) est prévue au moins une broche de positionnement (57,59)
dirigée à peu près perpendiculairement à la direction longitudinale de la traverse
(44; 63).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la traverse (63)
a la forme d'une équerre et présente à chacune de ses deux ailes (64,65) un mors pivotant
(52).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que chacun des
mors pivotants (52) vient en prise, par un embout (52b), sous un écrou (68) qui est
disposé sur la broche de positionnement (57; 59) et qui présente de préférence une
face arrondie (69) tandis que les mors déplaçables (52) présentent, sur leur embout
(52b) qui vient en prise sous l'écrou (68), un évidement arrondi approprié (70).
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les supports
(45, 46) rapportés aux deux extrémités extérieures de la traverse (44; 63) sont des
tôles pliées.