[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Preßkörpern aus
mit Bindemitteln vermischten pflanzlichen Kleinteilen, insbesondere Holzkleinteilen,
entsprechend den im Oberbegriff des Hauptanspruches aufgeführten Merkmalen.
[0002] Durch die US-A-2 825 674, auf welche sich der Oberbegriff des Hauptanspruches bezieht,
ist es bekannt, ein Türblatt aus einem umlaufenden leistenförmigen Rahmen aus Naturholz
und einer diesen Rahmen ausfüllenden Schicht aus mit Bindemitteln versetzten pflanzlichen
Kleinteilen sowie diese Schicht abdeckenden Furnieren in einem Arbeitsgang zu pressen.
Dieser Preßvorgang wird zwischen zwei zueinander parallelen metallischen Preßplatten
ausgeführt. Damit das Kleinteilgemisch während des Pressens seitlich nicht ausweichen
kann, sind die innenliegenden Flächen des leistenförmigen Rahmens abgeschrägt. Man
erhofft sich, dadurch eine nach innen gerichtete Kraftkomponente auf das Gemisch einwirken
zu lassen.
[0003] Abgesehen davon, daß das vorbekannte Preßverfahren nicht in einem abgeschlossenen
Preßraum stattfindet, geben die umständiichen, außerhalb einer beheizten Presse vorzunehmenden
Vorbereitungen keinen Anlaß, das vorbekannte Verfahren auf andere Preßtechniken anzuwenden.
[0004] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, als Tragriegel, Profile, Balken
oder dergleichen ausgebildete Preßkörper mit gesteigerter Biegefestigkeit bzw. Tragkraft
herzustellen.
[0005] Ausgehend von der US-A-2 825 674 wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruches gelöst.
[0006] Es ist zwar durch die US-A-4 213 928 bekannt, tragfähige Platten oder Bretter aus
mit Bindemittel vermischten pflanzlichen Kleinteilen herzustellen. Die erhöhte Tragfähigkeit
soll durch Längsorientierung der Kleinteile im Randbereich des Preßkörpers parallel
zu dessen Längserstreckung und durch Querorientierung der Kleinteile im mittleren
Bereich des Preßkörpers erreicht werden. Das in dieser Orientierung in einen Preßraum
gefüllte Gemisch wird zunächst in einer Richtung zwischen Preßplatten verpreßt, woraufhin
die Randbereiche des Gemisches durch querbewegliche Preßplatten zusätzlich verdichtet
werden, ohne daß der Querschnitt des Preßkörpers verändert wird.
[0007] Mit einer Maßnahme lassen sich jedoch keine Tragriegel, Balken oder Profile mit gesteigerter
Biegefestigkeit bzw. Tragkraft herstellen.
[0008] Allerdings wird mit der älteren, aber nicht vorveröffentlichten DE-A 32 27 074 ein
Verfahren zur Herstellung von Tragriegein, Profilen, Balken und dergleichen vorgeschlagen,
bei dem die mit Bindemittel versetzten Kleinteile, insbesondere Holzspäne, in einen
von vier Preßstempeln gebildeten Hohlraum eingefüllt werden. Diese Preßstempel werden
in einer bestimmten Reihenfolge gegeneinander zum Verdichten des Gemenges in Preßstellung
gebracht, wobei die Häufigkeit der Preßvorgänge in das Ermessen des Fachmannes gestellt
ist, je nachdem, welches Erzeugnis hergestellt werden soll. Entscheidend erscheint
eine Nachverdichtung in vertikaler Richtung unter Aufrechterhaltung des auf die Seitenflächen
einwirkenden Preßdruckes, um erst daraufhin die Aushärtung des Preßlings unter Aufrechterhaltung
des Preßdruckes durchzuführen.
[0009] Mit diesem Verfahren können Profile, beispielsweise im I-Querschnitt, aus Holzkleinteilen
hergestellt werden, deren Biegefestigkeit gegenüber gleichgroßen Profilen aus gewachsenem
Holz mindestens ebenbürtig sind.
[0010] Der Grundgedanke der Erfindung besteht hingegen darin, daß man den Preßdruck derjenigen
Preßstempel, die in der Hauptbelastungsrichtung des zu erzeugenden Gegenstandes wirken,
nicht unmittelbar auf den zu pressenden Körper einwirken läßt, sondern über brettförmige
Streifen, die nach geeigneter Vorbehandlung mit Klebstoff oder ähnlich wirkenden Materialien
die Eigenschaft haben, einerseits den Preßdruck zu übertragen und andererseits sich
fest mit dem zu verpressenden Gemisch aus Kleinteilen pflanzlicher Art zu verbinden.
[0011] Die günstigste Reihenfolge für die erfindungsgemäße Preßtechnik ergibt sich aus den
Merkmalen des Anspruches 2.
[0012] Darüber hinaus schließt aber die Erfindung nicht aus, daß die nach dem Hauptanspruch
eingesetzten brettförmigen Steifen entsprechend dem Merkmal der Figur 3 auch mit den
Außenflächen des Profilsteges verbunden werden können, um beispielsweise durch diese
Art der Verbindung die Knicksteifigkeit des zu erzeugenden Profiles, damit aberauch
auch die Biegesteifigkeit, zu erhöhen. Die Erfindung geht auch so weit, anstelle der
einen Beplankung auch die andere oder umgekehrt bzw. beide gemeinsam vorzusehen.
[0013] Schließlich sieht die Erfindung vor, entsprechend dem Merkmal des Anspruches 4 zwei-
oder mehrschichtige brettförmige Streifen zur Beplankung zu verwenden. Es kann sich
hierbei um Lamellen oder hinsichtlich ihrer Wandstärke unterschiedliche Streifen handeln,
die durchaus auch aus unterschiedlichen Matrialien bestehen können.
[0014] Gegenstand der Erfindung ist außerdem das durch das Verfahren herstellbare Erzeugnis,
welches sich gegenüber dem vom Verfahren zu erwartenden unmittelbaren Erzeugnis dadurch
unterscheidet, daß die Verbindungsfläche zwischen dem gepreßten, aus Kleinteilen bestehenden
Profilkörper und den brettförmigen Streifen uneben ausgebildet ist, wobei diese Unebenheit
in Richtung zum Profilkörper vorspringend gewölbt sein kann.
[0015] Wenn man nämlich beispielsweise Naturholzbretter zur Beplankung vorsieht, dann ist
verständlich, daß diese Naturholzbretier unter dem Preßdruck der auf sie einwirkenden
Preßstempel sich selbst verformen. Überraschenderweise geschieht dies in der Richtung,
daß die Bretter in ihrem Randbereich sich verdichten, sich aber im Mittelbereich eher
hinsichtlich ihrer Wandstärke vergrößern. Dadurch ergibt sich bei ebener Au- ßenfiäche
eine konvex zum Preßkörper sich erstreckende Verbindungsfläche.
[0016] Diese unebene Verbindungsfläche hat den Vorteil, daß die brettförmigen Streifen gegenüber
dem gepreßten Profilkörper aus Kleinteilen nicht nur über das eingebrachte Bindemittel,
sondem auch über die konvexe Verbindungsfläche eine formschlüssige Verbindung mit
dem aus Holzteilen bestehenden gepreßten Profilkörper eingehen. Die brettförmigen
Streifen erhöhen damit nicht nur die Trag- bzw. Biegefestigkeit des hergestellten
Profiles, sondern auch die Verwindungssteifigkeit.
[0017] Einzelheiten der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch und beispielsweise dargestellt.
Es zeigen :
Fig. 1 bis 6 : Vertikalschnitte durch ein Preßwerkzeug in verschiedenen Arbeitsstufen,
Fig. 7: einen Vertikalschnitt durch ein im Gurtbereich beplanktes Profil,
Fig. 8: einen Querschnitt durch ein Profil mit aus mehreren Schichten bestehenden
brettförmigen Streifen und
Fig. 9 : einen Vertikalschnitt durch ein im Gurt-und Stegbereich beplanktes Profil.
[0018] Mit dem in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Preßwerkzeug sollen Tragriegel, Profile,
Balken 1 und dgl. gem. Fig. 7, 8 und 9 hergestellt werden, die im wesentlichen einen
Steg 3 und damit verbundene Gurte 2 aufweisen.
[0019] Das Verformungswerkzeug wird durch die Prc-i3stempel 10, 11, 12, 13 gebildet, die
entlang der Führungen 14 bewegbar sind und zwischen sich den Hohlraum 9 einschließen.
[0020] Im Ausführungsbeispiel sind folgende Verfahrensschritte vorgesehen:
[0021] Bei der Stellung nach Fig. 1 befinden sich die seitlichen Preßstempel 12, 13 in zurückgefahrener
Position. Der obere Preßstempel 10 (vgl. Figur 3) ist so weit zurückgezogen, daß das
Füllgut 21 (vgl. Figur 3) in den Hohlraum 9 eingeschüttet werden kann. Der untere
Preßstempel 11 befindet sich ebenfalls in zurückgezogener Position. Auf dessen Oberfläche
wird ein brettförmiger Streifen 19 aufgelegt, welcher der Länge und der Breite des
Hohlraumes 9 entspricht und mit dem Preßstempel 11 bewegt werden kann. Dieser brettförmige
Streifen 19 kann aus verschiedenen Materialien, z. B. aus druckübertragungsfähigem
Material wie Naturholz, faserverstärkte Kunststoffschicht und dgl. bestehen. Dieser
Streifen 19 ist außerdem innenseitig, d. h. an der dem Hohlraum 9 zugekehrten Seite
mit einer Beschichtung aus Leim und/oder Kunstharz versehen. Es hat sich als zweckmäßig
erwiesen, Naturholzbretter für solche Streifen 19 zu verwenden. Wesentlich ist, daß
die Festigkeit dieser Streifen 19 so groß sein muß, daß sie den Preßdruck des Preßstempels
11 übertragen können, ohne selbst über ein bestimmtes Maß hinaus deformiert zu werden.
[0022] In der Stellung gem. Fig. 2 ist gezeigt, daß in den Hohlraum 9 das Füllgut 21 geschüttet
ist, welches bevorzugt aus mit Bindemitteln vermischten Holzkleinteilen besteht Es
ist aber auch möglich, andere pflanzliche Kleinteile, wie z. B. gehäxeltes Stroh und
dgl, zu verwenden. Diese Dosierung und die Beleimung dieser Kleinteile ist dem Stand
der Technik zuzurechnen und bedarf daher keiner Erläuterung.
[0023] Gemäß der Stellung in Figur 3 ist auf das Füllgut 21 ein weiterer brettförmiger Streifen
20 aufgelegt worden, gegen den der obere Preßstempel 10 einwirkt. Beide Preßstempel
10, 11 werden nun in vertikaler Richtung zur Vorverdichtung des Füllgutes 21 so weit
bewegt, bis die in Figur 4 gezeigte Stellung erreicht ist Der Druck der Preßstempel
10, 11 ist dabei über die brettförmigen Streifen 19, 20 auf das Füllgut 21 übertragen
worden. Bei der in Figur 4 gezeigten Stellung können nun die Preßstempel 10, 11 gelüftet
werden, bevor die seitlichen Preßstempel 12, 13 gegeneinander bewegt werden und. dabei
den Steg 3 des Profiles 1 (vgl. Fig. 7) bilden. Diese seitlichen Preßstempel 12, 13
verbleiben in der in Figur 5 gezeigten Preßendlage, wenn gemäß Figur 6 die anderen
Preßstempel 10, 11 zur Nachverdichtung nochmals gegeneinander bewegt werden und die
in Figur 6 gezeigte Endlage erreichen.
[0024] Die geschilderten Preßbewegungen können wiederholt werden. Auch wird sich eine Struktur
der Kleinteile in den Gurt- und Stegbereichen im Sinne der Lehre der eingangs erwähnten
Druckschrift ergeben.
[0025] Wenn man beispielsweise von Holzbrettem für die brettförmigen Streifen 19, 20 ausgeht,
wird sich im fertiggepreßten Zustand eine unebene Verbindungsfläche 23 zwischen den
Streifen 19, 20 einerseits und dem Profilkörper 24 aus den gepreßten Kleinteilen ergeben.
Diese unebene Verbindungsfläche 23 entsteht speziell im letzten Nachpreßvorgang gemäß
Figur 6, indem das Naturholz unter dem hohen Preßdruck aufgrund der gegebenen Widerstände
der Führungen 14 und der seitlichen Preßstempel 12, 13 im mittleren Bereich den Preßdruck
unter gleichzeitiger Verformung überträgt, wohingegen die brettförmigen Streifen 19,
20 im Randbereich eher eine Quetschung erfahren. Das Schnittbild des so hergestellten
Verbundprofiles zeigt außenseitig glatte brettförmige Streifen 19, 20, die aber innenseitig
entsprechend der Struktur der Streifen in Richtung zum Profilkörper 24 mehr oder weniger
gewölbt sind. Diese Wölbung hat zur Folge, daß die brettförmigen Streifen 19, 20 nicht
nur eine erhebliche Erhöhung der Biegesteifigkeit der Profile, sondern auch der Verwindungssteifigkeit
bedingen, weil Formschlußverbindung zufolge der Wölbung gegeben ist.
[0026] Im Beispiel der Figur 8 ist gezeigt, daß die einzelnen brettförmigen Streifen 19,
20 aus zwei oder mehr Schichten 25, 26 bestehen können, die vorher miteinander verleimt
worden sind. Bei solchen Schichten 25, 26 wird sich natürlich eine geringfügigere
Wölbung der Verbindungsfläche 23 ergeben.
[0027] Im Beispiel der Figur 9 ist gezeigt, daß außer den preßförmigen Streifen 19, 20 auch
noch die Seitenfläche des Steges 3 überdeckende, brettförmige Streifen 22 verwendet
werden können, die folglich durch die seitlichen Preßstempel 12, 13 beim Preßvorgang
gemäß Figur 5 in eine feste Verbindung mit den den Steg 3 bildenden Kleinteilen gebracht
werden. Hierbei ist es dem Fachmann überlassen, die Randbereiche der seitlichen Preßstempel
12, 13 auch so auszubilden, daß die brettförmigen Streifen 22 gewissermaßen in den
Steg 3 eingebettet sind und von dort der Übergang zum Gurt 2 stufenlos erfolgt.
[0028] Es liegt auf der Hand, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren auch Profile anderen
Querschnittes, z. B. U-Z-L-Profile, hergestellt werden können, so daß sich die Erfindung
nicht auf die Darstellung der Ausführungsbeispiele beschränkt.
Stückliste
[0029]
1 Tragriegel, Profil, Balken und dgl.
2 Gurt
3 Steg
4-
5-
6-
7-
8-
9 Hohlraum
10 Preßstempel
11 Preßstempel
12 Preßstempel
13 Preßstempel
14 Führung
15 -
16-17 -
18 -
19 Brettförmiger Streifen
20 Brettförmiger Streifen
21 Füllgut
22 Brettförmiger Streifen
23 Verbindungsfläche
24 Profilkörper
25 Schicht
26 Schicht
1. Verfahren zur Herstellung von Preßkörpem aus mit Bindemitteln vermischen pflanzlichen
Kleinteilen, insbesondere Holzkleinteilen, bei dem die Kleinteile in einen von mehreren
Preßstempeln gebildeten Hohlraum eingefüllt werden und die Preßstempel nacheinander
aus verschiedenen Richtungen einen Preßdruck auf die eingefüllte Masse unter Wärmeeinwirkung
ausüben, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Tragriegeln, Profilen, Balken
oder dergleichen Preßkörpem in den Hohlraum mindestens eine, vorzugsweise zwei einander
gegenüberliegende, brettförmige Streifen aus druckübertragungsfähigem Material, z.
B. Naturholz, faserverstärkten Kunststoffschichten oder dergleichen mit einer Leim
und/oder Kunstharzbeschichtung versehen eingelegt werden, welche die Kleinteile zwischen
sich begrenzen, woraufhin zunächst die dem Gurtbereich zugeordneten Preßstempel über
die brettförmigen Streifen einen Preßdruck auf die Kleinteile ausüben und danach die
den Seitenflächen zugeordneten Preßstempel gegeneinander in Preßstellung gebracht
werden, und daß schließlich eine Nachpressung der Gurtbereiche des Preßkörpers unter
Aufrechterhaltung des auf die Seitenflächen einwirkenden Preßdruckes erfolgt, bevor
der Preßkörper unter Wärmeeinwirkung und Aufrechterhaltung des Preßdruckes ausgehärtet
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein brettförmiger
Streifen auf den die Bodenfläche des Hohlraumes bildenten Preßstempel aufgelegt, danach
der Hohlraum mit den Kleinteilen gefüllt und schiießlich der zweite brettförmige Streifen
auf die Füllung aufgesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Außenflächen
des Profilsteges mit brettförmigen Streifen beplankt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei-oder mehrschichtige brettförmige Streifen zur Beplankung verwendet werden.
5. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2 hergestellter biegesteifer Balken, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsfläche zwischen den gepreßten, aus Kleinteilen
bestehenden Profilkörpern und den brettförmigen Streifen uneben ausgebildet ist.
6. Balken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß, die Verbindungsfläche in Richtung
zum Profilkörper vorspringend gewölbt ausgebildet ist
1. Method of manufacturing compressed elements from vegetable particles, in particular
wood particles, mixed with binding agents, wherein the particles are introduced into
a hollow chamber formed by a plurality of press dies and the press dies successively
exert a pressing force from different directions upon the introduced mass under the
influence of heat, characterised in that, for the production of support crossbars,
profiles, beams or similar compressed elements, at least one, preferably two opposing
board-like strips of pressure transmitting material, e. g. natural wood, fibre-reinforced
plastic layers or the like provided with an adhesive and/or synthetic resin coating
are inserted in the hollow chamber and confine the particles between them, whereupon
firstly the press dies associated with the belt region exert a pressing power by way
of the board-like strips upon the particles and then the press dies associated with
the side surfaces are moved toward one another into pressing position, and that finally
follow-up pressing of the belt regions of the compressed element is effected by maintaining
the pressing power acting upon the side surfaces before the compressed element is
hardened by the action of heat and maintenance of the pressing power.
2. Method according to claim 1, characterised in that firstly a board-like strip is
placed on the press die forming the base of the hollow chamber, then the hollow chamber
is filled with the particles and finally the second board-like strip is placed on
the filling.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the external surfaces of
the profile web are also planked with board-like strips.
4. Method according to claim 1 or one of the subsequent claims, characterised in that
board-like strips comprising two or more layers are used for planking.
5. Rigid beams manufactured using the method according to claim 1 or 2, characterised
in that the connecting surface between the compressed profile elements made from particles
and the board-like strips is uneven.
6. Beams according to claim 5, characterised in that the connecting surface is outwardly
curved in the direction towards the profile element.
1. Procédé de fabrication d'objets par compression, constitués de particules végétales,
notamment de particules de bois, mélangées à des liants, qui consiste à remplir de
particules une empreinte formée de plusieurs fouloirs de compression et appliquer
successivement par les fouloirs de compression et tout en chauffant une pression dans
des directions différentes à la masse, de remplissage, caractérisé en ce qu'il consiste,
pour fabriquer des barres porteuses, des profilés, des poutres, ou des objets analogues
par compression, à introduire dans l'empreinte au moins une bande en forme de planche
et, de préférence, deux bandes opposées en forme de planche, en matériau apte à transmettre
la pression, par exemple en bois naturel, en couches de matière plastique renforcées
par des fibres ou en matériaux analogues qui sont munies d'une colle et/ou d'un revêtement
en résine de matière plastique et qui délimitent entre elles les particules, puis
à appliquer d'abord, par les fouloirs de compression, associées à la région de la
membrure et par l'intermédiaire des bandes en forme de pianche, une pression aux particules,
puis à mettre les fouloirs de compression associés aux surfaces latérales l'un en
face de l'autre en position de compression, et enfin à effectuer une post-compression
des régions des membrures de l'objet par compression, tout en maintenant la pression
appliquée sur les surfaces latérales avant de durcir, par action de la chaleur et
en maintenant la pression, l'objet moulé par compression.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'il consiste à appliquer.
d'abord une bande en forme de planche, sur le fouloir de compression formant la surface
du fond de l'empreinte, puis à remplir l'empreinte des particules et enfin, à appliquer
sur le remplissage la deuxième bande en forme de planche.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les surfaces extérieures
de l'âme du profilé sont également bardées de bandes en forme de planche.
4. Procédé suivant la revendication 1 ou l'une des revendications suivantes, caractérisé
en ce qu'il consiste à utiliser, pour le bardage, des bandes en forme de planches
à deux couches ou à plusieurs couches.
5. Poutre résistant à la flexion, préparée par le procédé selon la revendication 1
ou 2, caractérisée en ce que la surface de liaison entre les profilés comprimés et
constitués de particules et les bandes en forme de planche, n'est pas plane.
6. Poutre suivant la revendication 5, caractérisée en ce que la surface de liaison
est incurvée en étant convexe en direction du profilé.