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(11) |
EP 0 196 699 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.10.1989 Patentblatt 1989/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.03.1986 |
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Projektionsfernsehbildröhre
Projection cathode ray tube
Tube cathodique de projection
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
20.03.1985 DE 3510021
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.10.1986 Patentblatt 1986/41 |
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Patentinhaber: |
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- Philips Patentverwaltung GmbH
22335 Hamburg (DE) Benannte Vertragsstaaten: DE
- Philips Electronics N.V.
5621 BA Eindhoven (NL) Benannte Vertragsstaaten: FR GB IT
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Erfinder: |
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- Comberg, Albert, Dr.
D-5100 Aachen (DE)
- Schröder, Johann, Dr.
D-5100 Aachen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Piegler, Harald et al |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 162 972 DE-A- 3 042 528 DE-A- 3 208 254 DE-A- 3 300 475
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DE-A- 3 021 431 DE-A- 3 201 314 DE-A- 3 240 855 US-A- 4 409 511
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- Patent Abstracts of Japan,unexamined applications,Section E,Vol.9,Nr.153,12.Januar
1985,THE PATENT OFFICE JAPANESE GOVERNMENT,Seite 87 E 289
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Projektionsfernsehbildröhre mit einer evakuierten
Hülle mit einem Bildfenster, das an der Innenseite mit einem Bildschirm versehen ist
und vor dem auf der Außenseite ein lichtdurchlässiges zweites Fenster angeordnet ist,
wobei durch den Raum zwischen dem Bildfenster und dem zweiten Fenster eine lichtdurchlässige
Kühlflüssigkeit strömt, die die am Bildfenster aufgenommene Wärme über einen Kühlkörper
an die Umgebung abgibt.
[0002] Eine derartige Bildröhre ist aus der DE-OS 30 21 431 bekannt. Mit Hilfe eines Elektronenstrahles
wird an dem Bildschirm, der meistens eine Phosphorschicht oder ein Muster unterschiedlicher
Phosphore aufweist, ein Raster beschrieben. Durch den Elektronenbeschuß nimmt die
Temperatur des Phosphors zu, wodurch der Lichtertrag des Bildschirms abnimmt (« thermal
quenching »). Diese Erscheinung tritt insbesondere bei Bildröhren für Projektionsfemsehen
auf, wobei zum Erhalten der erforderlichen großen Leuchtdichten der Bildschirm durch
Elektronenstrahlen mit großen Strahlströmen abgetastet wird. Zugleich nimmt die Temperatur
des Bildfensters zu und es entsteht ein Temperaturgradient an dem Bildfenster. Dieser
Gradient verursacht eine mechanische Spannung in dem z. B. aus Glas bestehenden Bildfenster.
Bei hohem Elektronenstrahlstrom und folglich hoher thermischer Belastung kann dies
zu einem Bruch des Bildfensters führen. Um diese mechanischen Spannungen in dem Bildfenster
durch Temperaturunterschiede (« thermal stress ») zu verringern und die Verringerung
des Lichtertrags zu vermeiden, ist es aus der bereits genannten DE-OS 30 21 431 bekannt,
das Bildfenster und den damit verbundenen Bildschirm zu kühlen. Der mit Kühlflüssigkeit
gefüllte Raum zwischen dem Bildfenster und dem zweiten Fenster ist bei einer ersten
beschriebenen Ausführungsform oben, unten und seitlich von einem als Distanzglied
dienenden und als Wärmestrahler wirkenden metallenen Kühlkörper umgeben. Durch den
Temperaturanstieg des Bildfensters bewegt sich die durch das Bildfenster angewärmte
Kühlflüssigkeit am Bildfenster entlang nach oben und am zweiten Fenster entlang nach
unten, wodurch auch die Wärme von der Mitte des Bildfensters über den Kühlkörper abgeführt
wird. Bei geringer Belastung, beispielsweise weniger als 5 W, wird die Wärme hauptsächlich
durch Leitung zu dem zweiten Fenster abgeführt. Bei höherer Belastung tritt die oben
beschriebene Flüssigkeitsströmung auf, mit einer damit einhergehenden, aber wenig
wirksamen zusätzlichen Kühlung durch den Kühlkörper.
[0003] Mit einem derartigen geschlossenen Kühlsystem lassen sich Kathodenstrahlröhren bis
etwa 40 W Strahlstromleistung im Dauerbetrieb betreiben. Ein schwerwiegender Nachteil
der bekannten Bildröhre ist jedoch, daß keine Maßnahmen für den Fall vorgesehn sind,
daß die Röhre für einen bestimmten Zeitraum oberhalb der erlaubten Belastung von etwa
40 W betrieben wird. Die thermische Dynamik der bekannten Bildröhre wird nämlich im
wesentlichen nur durch die zur Verfügung stehende Wärmekapazität von Kühlflüssigkeit,
Kühl- und Röhrenkörper bestimmt. Die Folge ist ein mehr oder weniger schneller Temperaturanstieg
der Kühlflüssigkeit und damit des Bildfensters über die erlaubte Temperatur hinaus.
[0004] In der bereits genannten DE-OS 30 21 431 ist außerdem eine Ausführungsform beschrieben,
bei der die Kühlflüssigkeit außerhalb des Raumes einer Kühlung ausgesetzt wird. Dazu
wird die Kühlflüssigkeit von der Oberseite des Raumes durch Rohre oder Schläuche und
durch eine Kühlkammer der Unterseite des Raumes zugeführt, und zwar durch Strömung
infolge von Temperatururiterschieden in der Kühlflüssigkeit. Mit einem derartigen
offenen Kühlsystem kann bis zu 100 W und mehr Strahlstromleistung vom Bildfenster
abgeführt werden, doch sind diese offenen Systeme technisch sehr aufwendig, da sie
einen externen Kühlflüssigkeitskreislauf und einen von den Röhren getrennten Wärmeaustausch
benötigen. Wegen des hohen Fertigungsaufwandes eignen sich die offenen Systeme nicht
besonders gut für Farbfernsehprojektionsgeräte im Hausbereich. Ein weiterer Nachteil
einer derartigen Röhre ist, daß bei Ersatz der Röhre in einem Projektor die Kühlflüssigkeit
entfernt werden muß und die Schläuche bzw. Rohre von der Bildröhre gelöst werden müssen.
[0005] Die Erfindung hat nun die Aufgabe, eine Bildröhre mit einem wirksameren Kühlsystem
zu schaffen, so daß sich eine wirksame Kühlung auch bei Spitzenbelastungen von mehr
als 40 W ergibt.
[0006] Die Erfindung hat ferner noch die Aufgabe, eine Bildröhre mit einer Kühlung ohne
zusätzliche Rohre und gesonderte Wärmeaustauscher zu schaffen.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgaben weist eine Bildröhre der eingangs beschriebenen Art nach
der Erfindung das Kennzeichen auf, daß die Kühlflüssigkeit außerdem in wärmeleitender
Berührung mit einem Latentwärmespeicher steht.
[0008] Latentwärmespeicher nutzen die Latentwärme von chemischen Verbindungen (z. B. Glaubersalz,
Natriumthiosulfat oder Lithiumfluorid) aus, die abgegeben wird, wenn diese Verbindungen
kristallisieren, bzw. aufgenommen wird, wenn sie schmelzen (Enzyklopädie Naturwissenschaft
und Technik, Band 3 (München 1980) S. 2525). Derartige chemische Verbindungen werden
in diesem Zusammenhang als Latentwärmespeichermittel bezeichnet. Zur Kühlung von elektrischen
Systemen oder SystemteVen, deren Betrieb mit einer nachteiligen Wärmeentwicklung verbunden
ist, steht ein derartiges Latentwärmespeichermittel mit einem solchen System oder
Systemteil in Berührung. Das Latentwärmespeichermittel nimmt zufolge seiner Wärmekapazität
und seines Überganges vom festen in den flüssigen Zustand die aus dem System oder
Systemteil abzuführende Wärme auf und gibt diese Wärme durch Wärmeleitung und Konvektion
an die Umgebung des Systems oder Systemteiles ab (DE-AS 10 54 473, DE-PS 20 03 393,
AT-PS 310 811), wobei das wärmeentwickelnde Systemteil gegebenenfalls vom Latentwärmespeicher
getrennt ist und die Wärme zwischen den getrennten Teilen durch eine Flüssigkeit,
z. B. Wasser, übertragen wird, die sich in einem geschlossenen Kreislauf bewegt (US-PS
40 57 101).
[0009] Nach der Erfindung wird der Latentwärmespeicher zur Bewältigung von etwaigen Spitzenbelastungen
im Kühlsystem von Kathodenstrahlröhren eingesetzt. Der Grundgedanke ist dabei, diese
Spitzenbelastungen mit der Umwandlungsenthalpie des Latentwärmespeichermittels am
Phasenübergang aufzufangen. Die Regeneration des Latentwärmespeichers erfolgt dann
beim Betrieb der Kathodenstrahlröhre unter geringer Belastung, bzw. im abgeschalteten
Zustand.
[0010] Wegen ihrer günstigen thermodynamischen Eigenschaften werden Salzhydrate und Hydroxid-Hydrate
als Latentwärmespeichermittel bevorzugt. In manchen Fällen ist es zweckmäßig, diesen
Latentwärmespeichermitteln einen Keimbildner zuzusetzen, um ein Unterkühlen zu verhindern.
[0011] Besonders geeignete Latentwärmespeichermittel sind Calciumchlorid-Hexahydrat, Natriumacetat-Trihydrat
und Natriumhydroxid-Monohydrat. Das letztgenannte Latentwärmespeichermittel hat den
zusätzlichen Vorteil, daß es keinen Keimbildner benötigt.
[0012] Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung und einiger Ausführungsbeispiele näher
erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine graphische Darstellung der abzuführenden Wärmeleistung einer Kathodenstrahlröhre
als Funktion der Betriebszeit nach dem Stand der Technik,
Fig. 2 eine graphische Darstellung der Temperatur der Kühlflüssigkeit als Funktion
der Betriebszeit nach der Erfindung und
Fig. 3 eine aufgeschnittene Seitenansicht einer Kathodenstrahlröhre mit Kühlsystem.
[0013] Die Wirkungsweise des Latentwärmespeichers wird in Fig. 1 und 2 verdeutlicht. In
Fig. 1 ist die abzuführende Wärmeleistung P der Kathodenstrahlröhre als Funktion der
Betriebszeit t dargestellt. P
K ist die kritische Wärmeleistung, bei der in bekannten Kühlsystemen die Temperatur
des Bildfensters den erlaubten Wert überschreitet. Bei herkömmlich gekühlten Kathodenstrahlröhren
ist ein sicheres Betreiben nur in den Zeitintervallen t
o bis t
1 und t
2 bis t
3 möglich. In Fig. 2 ist dargestellt, wie sich die Temperatur der Kühlflüssigkeit und
damit auch die Temperatur des Bildfensters bei einer erfindungsgemäß gekühlten Kathodenstrahlröhre
verhält. Bei Erreichen der Schmelztemperatur T
s des Latentwärmespeichermittels wird die in der Kühlflüssigkeit anfallende Wärme zum
Erschmelzen des Latentwärmespeichermittels verwendet. Thermodynamisch gesehen bedeutet
das Erreichen von T
s eine plötzliche Vergrößerung der Wärmekapazität des gesamten Kühlsystems. Der weitere
Temperaturanstieg wird somit stark gedämpft, unabhängig vom Wärmeübergangskoeffizienten
Kühlkörper/Luft. Die Kapazität des Latentwärmespeichers wird zweckmäßigerweise so
groß gewählt, daß die im Zeitintervall t
2 bis t
1 durch P
K anfallende Mehrleistung aufgefangen werden kann.
[0014] Anhand einiger Ausführungsbeispiele soll nun das Prinzip der Kathodenstrahlröhrenkühlung
mit einem Latentwärmespeicher näher erläutert werden.
Beispiel 1
[0015] Es wird die in Fig. 3 schematisch dargestellte Anordnung aus einer Kathodenstrahlröhre
1 und einem Kühlkörper 2 verwendet. Die Röhre ist mit einem Bildfenster 3 abgeschlossen,
auf dessen Innenseite ein Bildschirm 4 angeordnet ist. Im wesentlichen parallel zur
Außenseite des Bildfensters 3 ist ein lichtdurchlässiges zweites Fenster 5 vorgesehen.
600 g des mit 6 bezeichneten Latentwärmespeichermittels Calciumchlorid-Hexahydrat
CaCl
2·6H
2O, dem laut DE-PS 27 31 572 und DE-OS 32 40 855 ein Keimbildner zugesetzt wurde, sind
in die Rippen des Kühlkörpers 2 eingebettet Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den relevanten
Teil des Kühlkörpers. Der Kühlkörper 2 und seine Rippen bestehen aus 0,5 mm dickem
Edelstahl, sie können aber auch aus Kunststoff oder kunststoffbeschichtetem Aluminium
bestehen. Verbindungen 7 aus dem gleichen Material verleihen der Konstruktion Stabilität
und dienen als Wärmebrücke im Latentwärmespeichermittel 6. Als Kühlflüssigkeit 8 dient
Wasser, dessen Strömung durch Pfeile angedeutet ist. Die Erzeugung von Strömungen
der Kühlflüssigkeit ist in den älteren europäischen Patentanmeldungen 84 200 784.1
und 84 200 785.8 vorgeschlagen worden. Anstelle von Wasser können auch andere, in
diesem Zusammenhang bekannte Wärmetransportmittel gewählt werden. Zur Wärmeübertragung
vom Bildfenster an den Kühlkörper kann auch das sogennante Heat-pipe-Prinzip ausgenutzt
werden.
[0016] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Kathodenstrahlröhre für eine Dauerbelastung
von 30 W vorgesehen. Bei einem solchen Dauerbetrieb ist mit einer Kühlflüssigkeitstemperatur
von etwa 30 °C (abhängig von der Kühlrippenoberfläche) zu rechnen. Das Latentwärmespeichermittel
CaC1
2-6H
20 wurde deshalb ausgewählt, weil sein Schmelzpunkt bei T
s = 29,6 °C liegt. Wird die Kathodenstrahlröhre mit einer Leistung P > 30 W betrieben,
wird der Temperaturanstieg der Kühlflüssigkeit bei T
s gestoppt und die zusätzliche Energie zum Erschmelzen des CaC1
2-6H
20 benutzt.
[0017] Da die Schmelzenthalpie von CaCl
2·6H
2O A H
f = 188 kJ/kg beträgt, kann das Kühlsystem somit eine Überlast von 113.10
3 Wsec auffangen. Mit anderen Worten, eine Überlastung der Röhre von z. B. 33 % der
Grundlast kann selbst bei einer Überlastungsdauer von gut 3 Stunden kompensiert werden.
Beispiel 2
[0018] Die konstruktive Anordnung entspricht der von Ausführungsbeispiel 1. Als Latentwärmespeichermittel
wird aber Natriumacetat-Trihydrat CH
3CO0Na-3H
20 verwendet. Nach der DE-Patentanmeidung P 34 11 399.1 ist der Zusatz eines Keimbildners
vorgesehen. Die technisch relevanten Eigenschaften von Natriumacetat-Trihydrat sind
[0019]

[0020] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die maximale Bildfenstertemperatur
der Kathodenstrahlröhre bei etwa 60 °C liegt. In bezug auf Ausführungsbeispiel 1 profitiert
man hier in besonderer Weise von der Tatsache, daß sich die spezifische Wärme Cp des
Latentwärmespeichermittels CH
3COONa.3H
20 beim Erschmelzen verdoppelt.
Beispiele 3 und 4
[0021] Die konstruktive Anordnung entspricht der von Beispiel 1. Als Latentwärmespeichermittel
wird aber Natriumhydroxid-Monohydrat verwendet, und zwar entweder in Form der kongruent
schmelzenden Zusammensetzung (NaOH·H
2O)
con von 68,5 Gew.% NaOH und 31,5 Gew.% H
20 oder in Form der eutektischen Zusammensetzung (NaOH·H
2O)
eut mit 74,2 Gew.% NaOH. Die technisch relevanten Eigenschaften dieser Latentwärmespeichermittel
sind
[0022]

1. Projektionsfernsehbildröhre mit einer evakuierten Hülle mit einem Bildfenster,
das an der Innenseite mit einem Bildschirm versehen ist und vor dem auf der Außenseite
ein lichtdurchlässiges zweites Fenster angeordnet ist, wobei durch den Raum zwischen
dem Bildfenster und dem zweiten Fenster eine lichtdurchlässige Kühlflüssigkeit strömt,
die die am Bildfenster aufgenommene Wärme über einen Kühlkörper an die Umgebung abgibt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlflüssigkeit außerdem in wärmeleitender Berührung
mit einem Latentwärmespeicher steht.
2. Bildröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Latentwärmespeicher
ein Salzhydrat als Latentwärmespeichermittel enthält.
3. Bildröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Latentwärmespeicher
Calciumchlorid-Hexahydrat als Latentwärmespeichermittel enthält.
4. Bildröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Latentwärmespeicher
Natriumacetat-Trihydrat als Latentwärmespeichermittel enthält.
5. Bildröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Latentwärmespeicher
ein Hydroxid-Hydrat als Latentwärmespeichermittel enthält.
6. Bildröhre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Latentwärmespeicher
Natriumhydroxid-Monohydrat als Latentwärmespeichermittel enthält.
7. Bildröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Latentwärmespeicher
Natriumhydroxid-Monohydrat in Form der bei 64,3 °C kongruent schmelzenden Zusammensetzung
von 68,5 Gew.% NaOH und 31,5 Gew.% H20 enthält.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Latentwärmespeicher
Natriumhydroxid-Monohydrat in Form der bei 61,0°C schmelzenden eutektischen Zusammensetzung
mit 74,2 Gew.% NaOH enthält.
9. Bildröhre nach Anspruch 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Latentwärmespeichermittel
einen Keimbildner enthält.
10. Bildröhre nach Anspruch 1, 2, 5 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Latentwärmespeichermittel
(6) in die Rippen des Kühlkörpers (2) eingebettet ist.
1. A projection television display tube comprising an evacuated envelope having a
display window provided on its inside with a display screen and a transparent second
window which is disposed in front of said display window on its outside, a transparent
coolant flowing through the space between the display window and the second window,
said coolant conveying the heat taken up at the display window through a cooling member
to the atmosphere, characterized in that the coolant is also in thermally conducting
contact with a latent heat accumulator.
2. A display tube as claimed in Claim 1, characterized in that the latent heat accumulator
agent in the latent heat accumulator is a salt hydrate.
3. A display tube as claimed in Claim 2, characterized in that the latent heat accumulator
agent in the latent heat accumulator is calcium chloride hexahydrate.
4. A display tube as claimed in Claim 2, characterized in that the latent heat accumulator
agent in the latent heat accumulator is sodium acetate trihydrate.
5. A display tube as claimed in Claim 1, characterized in that the latent heat accumulator
agent in the agent heat accumulator is a hydroxide hydrate.
6. A display tube as claimed in Claim 5, characterized in that the latent heat accumulator
agent in the latent heat accumulator is sodium hydroxide monohydrate.
7. A display tube as claimed in Claim 6, characterized in that the latent heat accumulator
comprises sodium hydroxide monohydrate in the form of a composition of 68.5 % by weight
of NaOH and 31.5 % by weight of H20 congruently melting at 64.3 °C.
8. An arrangement as claimed in Claim 6, characterized in that the latent heat accumulator
comprises sodium hydroxide monohydrate in the form of a eutectic composition comprising
74.2 % by weight of NaOH and melting at 61.0 °C.
9. A display tube as claimed in Claim 2, 3, 4, or 5, characterized in that the latent
heat accumulator agent comprises a nucleating agent.
10. A display tube as claimed in Claim 1, 2, 5 or 9, characterized in that the latent
heat accumulator agent (6) is embedded in the ribs of the cooling member (2).
1. Tube image de télévision par projection muni d'une enveloppe d'air comportant une
fenêtre image dont la face intérieure est munie d'un écran image et devant laquelle
est disposée sur la face extérieure, une deuxième fenêtre transparente, un liquide
de refroidissement transparent circulant à travers l'espace compris entre la fenêtre
image et la deuxième fenêtre et cédant la chaleur absorbée à la fenêtre image par
l'intermédiaire d'un corps de refroidissement à l'ambiance, caractérisé en ce que
le liquide de refroidissement est en outre en contact conducteur de chaleur avec un
accumulateur de chaleur latente.
2. Tube cathodique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'accumulateur
de chaleur latente contient un nitrate de sel comme moyen accumulateur de chaleur
latente.
3. Tube cathodique selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'accumulateur
de chaleur latente contient de l'hexahydrate-chlorure de calcium comme moyen accumulateur
de chaleur latente.
4. Tube cathodique selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'accumulateur
de chaleur latente contient du trihydrate-acétate de sodium comme moyen accumulateur
de chaleur latente.
5. Tube cathodique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'accumulateur
de chaleur latente contient un hydrate-hydroxyde comme moyen accumulateur de chaleur
latente.
6. Tube cathodique selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'accumulateur
de chaleur latente contient du monohydrate-hydroxyde de sodium comme moyen accumulateur
de chaleur latente.
7. Tube cathodique selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'accumulateur
de chaleur latente contient du monohydrate-hydroxyde de sodium sous forme de la composition
sujette à fusion congruente à 64,3 °C et constituée par 68,5 % en poids de NaOH et
31,5 % en poids de H20.
8. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'accumulateur de chaleur
latente contient du monohydrate-hydroxyde de sodium sous forme de la composition eutectique
sujette à fusion à 61,0 °C et contenant 74,2 % en poids de NaOH.
9. Tube cathodique selon la revendication 2, 3, 4 ou 5, caractérisé en ce que le moyen
accumulateur de chaleur latente contient un formateur de germe.
10. Tube cathodique selon la revendication 1, 2, 5 ou 9, caractérisé en ce que le
moyen accumulateur de chaleur latente (6) est noyé dans les nervures du corps de refroidissement
(2).
