(19)
(11) EP 0 336 246 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
11.10.1989  Patentblatt  1989/41

(21) Anmeldenummer: 89105344.9

(22) Anmeldetag:  25.03.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A63G 25/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE

(30) Priorität: 02.04.1988 DE 3811323

(71) Anmelder: Koschwitz, Heinz
D-76275 Ettlingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Koschwitz, Heinz
    D-76275 Ettlingen (DE)

(74) Vertreter: Geitz, Heinrich, Dr.-Ing. 
Kaiserstrasse 156
D-76133 Karlsruhe
D-76133 Karlsruhe (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Freizeitanlage mit einer Fahrbahn und wenigstens einem Motorfahrzeug


    (57) Längs einer vorgegebenen Fahrspur (11) einer Fahrbahn (10) ist ein Signalgeber (15) verlegt und das auf der Fahrbahn (10) einzu­setzende Motorfahrzeug (16) (Minicar) besitzt ein Empfangs­system (17) zum Erfassen von Signalen, die Seitenabweichungen anzeigen, und eine in Abhängigkeit von derartigen Signa­len die Fahrgeschwindigkeit bis hin zum Stillstand min­dernde Steuereinrichtung (20, 22).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Freizeitanlage mit einer Fahrbahn für Motorfahrzeuge (Minicars) und mit wenigstens einem auf dieser Fahrbahn einsetzbaren, von Vorwärts­fahrt auf Rückwärtsfahrt und umgekehrt umschaltbaren Fahrzeug.

    [0002] Freizeitanlagen dieser Art sind bereits als "Autoskooter-­Anlagen" und "Go-Kart-Rennanlagen" bekannt, die vor­nehmlich von Schaustellern betrieben werden und auf Jahrmärkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen anzutreffen sind.

    [0003] Bei den "Autoskooter-Anlagen" werden auf einer zumeist von erhöhten Banden umgebenen Fläche elektromotorisch angetriebene Kleinfahrzeuge eingesetzt, die über einen Stromabnehmer von einem über der Fahrbahn aufgespannten Versorgungsnetz mit elektrischer Energie versorgt und von einem Piloten wahllos über die Verkehrsfläche gesteuert werden.

    [0004] Die sogenannten "Go-Kart-Rennanlagen" unterscheiden sich davon durch in aller Regel als Rundkurse ausge­bildete Fahrbahnen, die gleichfalls zumeist mit erhöhten seitlichen Banden versehen sind, und durch die Verwen­dung von steuerbaren Kleinfahrzeugen mit in aller Regel Brennkraftmaschinenantrieb.

    [0005] Kennzeichnend für diese vorbekannten Freizeitanlagen ist, daß die Fahrbahnen nur begrenzte Flächen- oder Längenausdehnung haben und daß der jeweilige Pilot sein Fahrzeug weitgehend wahllos über die Fahrbahn steuert.

    [0006] Demgegenüber soll durch die Erfindung eine aus einer Fahrbahn und wenigstens einem auf dieser einsetzbaren Motorfahrzeug bestehende Freizeitanlage geschaffen werden, die den Piloten eines Motorfahrzeugs zu einer "bewußten" Fahrweise zwingt und bei der etwaige Fahr­fehler sich merkbar auf den Fahrbetrieb auswirken und diesen beeinträchtigen.

    [0007] Gelöst ist diese Aufgabe dadurch, daß bei der Freizeit­anlage nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 die Fahrbahn mit einer Signaleinrichtung ausgerüstet ist und zumindest eine vorgegebene Fahrspur mit einem längs dieser verlegten Signalgeber aufweist und daß das Fahr­zeug mit einer Signale des Signalgebers aufnehmenden und auf Seitenabweichungen von der vorgegebenen Fahr­spur ansprechenden Empfangssystem sowie mit einer Steuer­einrichtung ausgerüstet ist, die qualitativ auf Seiten­abweichungen anzeigende Signale anspricht und in Ab­ abweichungen anzeigende Signale anspricht und in Ab­hängigkeit vom Ausmaß aufgetretener Seitenabweichungen von der vorgegebenen Fahrspur die Fahrgeschwindigkeit bis hin zum Stillstand mindert, jedoch beim Umschalten von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt außer Funktion gesetzt wird.

    [0008] Während bei den oben erläuterten Anlagen nach dem Stande der Technik der Pilot eines Fahrzeugs die Fahrbahn wahllos bzw. lediglich dem Richtungsverlauf folgend befahren kann, handelt es sich bei der Erfindung um eine Anlage mit einer längs der Fahrbahn vorgegebenen Fahrspur und mit einem eine Empfangs- und Steuerein­richtung aufweisenden Fahrzeug, das bei Abweichungen von der vorgegebenen - optimalen - Fahrspur seine Fahr­geschwindigkeit bis hin zum Stillstand verlangsamt.

    [0009] Angesichts dieser Ausbildung der Fahrbahn einerseits und des Motorfahrzeugs andererseits führen Lenkfehler des Piloten zu Geschwindigkeitsreduzierungen und gege­benenfalls zum Fahrzeugstillstand. Eine Verlangsamung der Fahrgeschwindigkeit kann der Pilot nur durch Lenk­korrekturen hin zur vorgegebenen - optimalen - Fahr­spur ausgleichen und bei einer Seitenabweichung, die zum Fahrzeugstillstand geführt hat, gelingt die Fort­setzung der Fahrt nur, indem der Pilot auf Rückwärts­fahrt umschaltet und das Fahrzeug rückwärts wieder in die vorgegebene Fahrspur einfährt. Erst danach kann wieder die Vorwärtsfahrt aufgenommen werden.

    [0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den nachgeordneten Patentansprüchen angegeben.

    [0011] So hat es sich als besonders vorteilhaft und kosten­günstig erwiesen, wenn die Fahrbahn und das Fahrzeug mit einem Magnetsteuersystem ausgerüstet sind und der längs der vorgegebenen Fahrspur verlegte Signalgeber als Magnetstreifen ausgebildet ist. Dieser Magnetstrei­fen kann in einfacher Weise auf der Oberfläche der Fahrbahn verlegt, insbesondere auf die Fahrbahnober­fläche aufgeklebt sein.

    [0012] In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung umfaßt das Empfangssystem des Motorfahrzeugs eine sich quer zur Fahrtrichtung erstreckende Antenne mit jeweils in vorbestimmten Abständen voneinander angeordneten Sensoren zum Erfassen des vom Signalgeber ausgehenden Signals und die Sensoren der Antenne sind auf einen Zentralrechner geschaltet, der beim Auftreten von Sei­tenabweichungen anzeigenden Signalen außermittiger Sensoren die Steuereinrichtung ansteuert, die ihrer­seits in Abhängigkeit von derartigen Signalen eine Minderung der Fahrgeschwindigkeit bis hin zum Still­stand bewirkt.

    [0013] Bei einem so ausgebildeten Motorfahrzeug findet keiner­lei Behinderung des Fahrbetriebs statt, solange das Motorfahrzeug die Fahrbahn längs der vorgegebenen Fahr­spur befährt. Seitenabweichungen von dieser Fahrspur führen hingegen in Abhängigkeit von dem Betrag dieser Abweichungen zu einer mehr oder weniger großen Min­derung der Fahrgeschwindigkeit, bis hin zum Fahrzeug­stillstand.

    [0014] Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung des Motorfahrzeugs erfaßt der Zentralrechner gleichzeitig die von benachbarten Sensoren der Antenne empfangenen Signale und gibt in Abhängigkeit davon, wie etwa der Signalstärke der von den einzelnen Sensoren erfaßten Signale, ein aufgetretene Seitenabweichungen von der vorgegebenen optimalen Fahrspur anzeigendes Fehler­signal zum Ansteuern der Steuereinrichtung ab.

    [0015] Eine andere Weiterbildung des Motorfahrzeugs sieht vor, daß der Zentralrechner die von benachbarten Sen­soren der Antenne empfangenen Signale des Signalgebers innerhalb eines vorbestimmten Schwankungsbereichs ge­geneinander abgleicht, hingegen beim Überschreiten des Schwankungsbereichs das die Steuereinrichtung an­steuernde Fehlersignal bildet, und daß eine Abweichun­gen vom normalen Fahrbetrieb anzeigende Vorrichtung vorgesehen ist. Bei dieser Vorrichtung kann es sich um einen beim Auftreten eines Fehlersignals vom Zen­tralrechner außer Betrieb setzbaren optischen und/oder akustischen Signalgeber handeln, der mithin dem Pilo­ten eines derartigen Fahrzeugs solange normalen Fahr­betrieb signalisiert, wie sich das Fahrzeug innerhalb eines vorbestimmten Toleranzbereichs auf der vorge­gebenen Fahrspur befindet.

    [0016] Eine Ausführungsform der Erfindung soll nachstehend anhand der beigefügten Zeichnung erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen:

    Fig. 1 eine ausschnittsweise Ansicht einer erfindungs­gemäßen Anlage mit einer Fahrbahn und einem auf dieser eingesetzten Motorfahrzeug (Mini­car) und

    Fig. 2 den Aufbau des Empfangssystems und der Steuer­einrichtung des im übrigen nicht dargestellten Motorfahrzeugs.



    [0017] Längs der in Fig. 1 ausschnittsweise veranschaulichten Fahrbahn 10 erstreckt sich eine etwa der Breite der ein­zusetzenden Motorfahrzeuge entsprechend bemessene Fahr­spur 11, die in der Zeichnung schraffiert dargestellt ist. Diese Fahrspur erstreckt sich zwischen zwei eben­falls in Richtung der Längserstreckung der Fahrbahn verlaufenden, vergleichsweise schmalen Fahrbahnstrei­fen 12, 12′, die ebenfalls schraffiert angedeutet und ihrerseits von äußeren Fahrbahnrandstreifen 13, 13′ ein­geschlossen sind.

    [0018] In der Mitte der Breitenerstreckung der Fahrspur 11 ist ein Signalgeber einer fahrbahnseitigen Signaleinrichtung in Form eines auf die Fahrbahnoberfläche aufgeklebten Magnetstreifens 15 verlegt und das in Fig. 1 schematisch in der Fahrspur der Fahrbahn angedeutete Motorfahrzeug 16 ist mit einem Empfangssystem ausgerüstet, das am Fahrzeug­bug eine sich quer zur Fahrzeuglängsachse erstreckende Antenne 17 besitzt. Die Antenne erstreckt sich im wesent­lichen über die gesamte Breite des Motorfahrzeugs und ist - wie Fig. 2 zeigt - mit mehreren in Richtung ihrer Längs­erstreckung in untereinander gleichen Abständen angeordne­ten Sensoren 18, 18′ zum Abtasten des vom Magnetstreifen 15 ausgehenden Magnetfeldes als Signal ausgerüstet. Bei präzisem Befahren der Fahrspur 11 befindet sich ein mittlerer Sensor 18 der Antenne 17 im wesentlichen senkrecht über dem als Signalgeber dienenden Magnetstreifen 17 und bei auftretenden Seitenabweichungen gelangen je nach Richtung der Seitenabweichungen die beidseitig von dem mittleren Sensor 18 angeordneten Sensoren 18′ der Antenne in den Bereich des Magnetstreifens.

    [0019] Die Sensoren 18, 18′ der Antenne sind auf einen Zentral­rechner 20 geschaltet, der gleichzeitig die von benach­barten Sensoren empfangenen Signale erfaßt. Bei mittigem Befahren der Fahrspur 11 überwiegen naturgemäß die von dem zentralen Sensor 18 und den diesen unmittelbar benach­barten Sensoren empfangenen Signale und der Zentralrech­ner gleicht innerhalb eines vorbestimmten Toleranzberei­ches diese Signale gegeneinander ab. Wenn indessen der erwähnte Toleranzbereich überschritten und von weiter seitlich angeordneten Sensoren 18′ kommende Signale Sei­tenabweichungen von der vorgegebenen Fahrspur anzeigen, bildet der Zentralrechner ein Fehlersignal, das eine Steuereinrichtung 22 des Fahrzeugs ansteuert, die ihrer­seits in Abhängigkeit von der Stärke des Fehlersignals die Drehzahl des Antriebsmotors 24 des Fahrzeugs und da­mit die Fahrgeschwindigkeit bis hin zum Fahrzeugstill­stand mindert. Wenn auftretende Seitenabweichungen ein vorbestimmtes Maß überschreiten, betätigt darüber hinaus die Steuereinrichtung 24 eine Bremse 25 und löst eine zum Fahrzeugstillstand führende Vollbremsung aus, die nur durch Umschalten des Fahrzeugs von Vorwärtsfahrt auf Rückwärtsfahrt wieder aufhebbar ist.

    [0020] Bei Fahrzeugen mit Brennkraftmaschinenantrieb kann die Minderung der Fahrgeschwindigkeit in Abhängigkeit von auftretenden Fehlersignalen durch Drosselung der Kraft­stoffzufuhr und bei elektromotorisch angetriebenen Fahr­zeugen beispielsweise durch Drosselung der Betriebsspan­nung herbeigeführt werden. Im Rahmen der Erfindung könnte die Steuereinrichtung 22 auch auf ein Übertragungsorgan einwirken, wie beispielsweise eine Strömungsmittelkupplung.

    [0021] Wenn das Motorfahrzeug 16 (Minicar) in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise die Fahrspur 11 mit im wesentlichen senkrecht über dem Magnetstreifen 15 stehendem mittleren Sensor 18 der Antenne 17 befährt, zeigt ein in Fig. 2 an­gedeuteter optischer und/oder Signalgeber 26 den Zustand "Normalfahrt" an. Diese Signalanzeige bleibt auch inner­halb eines vorbestimmten Toleranzbereichs bei gering­fügigen seitlichen Abweichungen des Fahrzeugs in Funktion, wird aber beim Überschreiten des vorgegebenen Toleranz­bereichs außer Betrieb gesetzt. Letztere zeigt dem Piloten eines derartigen Fahrzeugs die Abweichung von der vorgege­benen - optimalen - Fahrspur an.

    [0022] Beim Auftreten derartiger Seitenabweichungen, die zu einer Außerbetriebsetzung des vorgenannten Signalgebers, bei dem es sich im einfachsten Falle um eine Signallampe handeln kann, führen, befindet sich das Fahrzeug teilweise in einem der die vorgegebene Fahrspur 11 beidseitig begrenzenden Fahr­bahnstreifen 12, 12′ und in Abhängigkeit vom Ausmaß der auf­getretenen Seitenabweichung bewirkt die ihrerseits durch ein Fehlersignal des Zentralrechners 20 angesteuerte Steuer­einrichtung 22 eine Minderung der Fahrtgeschwindigkeit. Bei größer werdenden Seitenabweichungen überfährt das Fahrzeug die die vorgegebene Fahrspur 11 begrenzenden Fahrbahnstreifen 12, 12′ und gelangt in den Bereich eines der äußeren Fahr-­ Fahrbahnrandstreifen 13, 13′ mit der Folge, daß die Antenne 17 sich dann außerhalb des Empfangsbereichs der von dem Magnetstreifen 15 ausgehenden Signale be­findet. Das vom Zentralrechner 20 gebildete Fehlersig­nal erreicht dann seinen Maximalwert und in Abhängig­keit davon löst die Steuereinrichtung 22 die bereits erwähnte Vollbremsung aus. Das Fahrzeug 16 kommt so­mit zum Stillstand. Eine Fortsetzung des Fahrbetriebs ist nur in der Weise möglich, daß das Motorfahrzeug von Vorwärtsfahrt auf Rückwärtsfahrt umgeschaltet, rückwärts wieder in die vorgegebene Fahrspur 11 einge­fahren und dann nach erneutem Umschalten die Vorwärts­fahrt wieder aufgenommen wird.


    Ansprüche

    1. Freizeitanlage mit einer Fahrbahn für Motorfahr­zeuge (Minicars) und mit wenigstens einem auf dieser Fahrbahn einsetzbaren, von Vorwärtsfahrt und Rückwärts­fahrt und umgekehrt umschaltbaren Fahrzeug,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Fahrbahn (10) mit einer Signaleinrichtung ausge­rüstet ist und zumindest eine vorgegebene Fahrspur (11) mit einem längs dieser verlegten Signalgeber (15) aufweist und daß das Fahrzeug (16) mit einem Signale des Signalgebers aufnehmenden und auf Seitenabweichungen von der vorgegebe­nen Fahrspur ansprechenden Empfangssystem (17) sowie mit einer Steuereinrichtung (20, 22) ausgerüstet ist, die qualitativ auf Seitenabweichungen anzeigende Signale an­spricht und in Abhängigkeit vom Ausmaß aufgetretener Seitenabweichungen von der vorgegebenen Fahrspur die Fahrgeschwindigkeit bis hin zum Stillstand des Fahr­zeugs mindert, jedoch beim Umschalten von Vorwärtsfahrt auf Rückwärtsfahrt außer Funktion gesetzt wird.
     
    2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbahn (10) und das Motorfahrzeug (16) mit einem Magnetsteuersystem ausgerüstet sind und daß der längs der vorgegebenen Fahrspur (11) verlegte Signalgeber als Magnetstreifen (15) ausgebildet ist.
     
    3. Fahrbahn der Anlage gemäß Anspruch 2, dadurch gekenn­zeichnet, daß der Magnetstreifen (15) auf der Oberfläche der Fahrbahn (10) verlegt, insbesondere auf die Fahrbahn­oberfläche aufgeklebt ist.
     
    4. Motorfahrzeug der Anlage gemäß Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangssystem eine sich quer zur Fahrtrichtung erstreckende Antenne (17) mit jeweils in vorbestimmten Abständen voneinander ange­ordneten Sensoren (18, 18′) zum Erfassen des vom Signal­geber (15) ausgehenden Signals umfaßt und daß die Sensoren der Antenne auf einen Zentralrechner (20) geschaltet sind, der beim Auftreten von Seitenabweichungen anzeigenden Signalen außermittiger Sensoren (18′) die ihrerseits in Abhängigkeit von derartigen Signalen die Fahrgeschwin­digkeit bis hin zum Stillstand mindernde Steuereinrich­tung (22) ansteuert.
     
    5. Motorfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­net, daß der Zentralrechner (20) gleichzeitig die von be­nachbarten Sensoren (18, 18′) der Antenne (17) empfangen­den Signale des Signalgebers (15) erfaßt und in Abhängigkeit davon, wie etwa der Signalstärke der von den einzelnen Sen­soren erfaßten Signale, ein aufgetretene Seitenabweichun­gen von der vorgegebenen - optimalen - Fahrspur anzeigen­des Fehlersignal zum Ansteuern der Steuereinrichtung(22) bildet.
     
    6. Motorfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­net, daß der Zentralrechner (20) die von benachbarten Sensoren (18, 18′) der Antenne (17) empfangenden Sig­nale des Signalgebers (15) innerhalb eines vorbestimm­ten Schwankungsbereichs gegeneinander abgleicht, hingegen beim Überschreiten des vorgenannten Schwankungsbereichs das die Steuereinrichtung (22) ansteuernde Fehlersignal bildet, und daß eine Abweichungen vom normalen Fahrbe­trieb anzeigende Vorrichtung (26) vorgesehen ist.
     
    7. Motorfahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­net, daß es sich bei der Abweichungen vom normalen Fahrbetrieb anzeigenden Vorrichtung um einen beim Auf­treten eines vom Zentralrechner (22) ausgehenden Fehler­signals außer Betrieb setzbaren optischen und/oder akusti­schen Signalgeber (26) handelt.
     




    Zeichnung