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(11) |
EP 0 192 277 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.01.1990 Patentblatt 1990/01 |
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Anmeldetag: 21.02.1986 |
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Verfahren zur Kühlung und Entstaubung von Koks nach Verlassen der Kokstrockenkühlung
Process for cooling and dedusting coke after its discharge from the dry-cooling plant
Procédé pour le refroidissement et le dépoussiérage du coke sortant de l'installation
de refroidissement à sec de coke
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
21.02.1985 DE 3505955 04.07.1985 DE 3523897
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.08.1986 Patentblatt 1986/35 |
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Patentinhaber: Still Otto GmbH |
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44718 Bochum (DE) |
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Erfinder: |
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- Lorenz, Kurt, Dr.
D-4320 Hattingen (DE)
- Dungs, Horst
D-4690 Herten (DE)
- Auge, Karl-Hans
D-4600 Dortmund 72 (DE)
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Vertreter: Dahlkamp, Heinrich-Leo, Dipl.-Ing. |
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c/o Thyssen Still Otto Anlagentechnik GmbH
Patentabteilung
Postfach 10 18 50 44718 Bochum 44718 Bochum (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 749 408 FR-A- 331 148
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DE-A- 3 429 292 FR-A- 547 263
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Kühlung und Entstaubung von Koks
nach Verlassen einer Kokstrockenkühlung sowie einen Tauchbehälter zur Durchführung
des Verfahrens.
[0002] Aus der Voranmeldung P 34 29 292 ist ein Verfahren zur Entstaubung von trocken gekühltem
Koks bekannt, bei dem im wesentlichen durch Einblasen von Luft der Feinstaub von den
Koksstücken entfernt werden soll. Daneben soll durch geeignete mechanische Bewegung
des Kokses der Staub von den Koksstücken gelöst werden. Die Möglichkeiten bei diesem
Verfahren sind begrenzt, und es läßt sich nicht überall einsetzen.
[0003] Aus dem Gebiet der Heißbrikettierung nach dem ancit-Verfahren (DE-OS 27 49 408) ist
ein Verfahren zur Kühlung der ca. 500
°C heißen Briketts bekannt, bei dem diese über ein Förderband in eine Wassertauchung
geleitet werden und nach einer Schlußkühlung verladen werden. Bei diesem ausschließlich
für die Kühlung der Heißbriketts angewandten Verfahren hat das Wasserbad eine Temperatur
von ca. 40 bis 50
°C und das Kreislaufwasser wird in Wärmetauschern zusätzlich gekühlt. Das Problem der
Staubentwicklung besteht bei den Briketts nicht.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein wirksames Verfahren zur Entstaubung des trocken
gekühlten Kokses vorzuschlagen, bei dem die aufwendigen Maßnahmen zur trockenen Entstaubung
entfallen.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß der Koks mit einer
Temperatur von ca. 150 bis 200
°C in einen Tauchbehälter mit einer Flüssigkeitstemperatur von ca. 100
°C gegeben und vorzugsweise mit stufenlos regelbarer Geschwindigkeit aus dem Tauchbehälter
herausbefördert und dabei vom Feinstaub befreit wird.
[0006] Es hat sich gezeigt, daß bei einer Temperatur des Kokses von mindestens 150
°C beim Eintritt in das Wasserbad dieses auf einer Temperatur von ca. 100
°C gehalten werden kann, so daß auch der Koks nach kurzer Zeit das Wasserbad mit einer
Temperatur von ca. 100
°C verläßt. Bei dieser Austrittstemperatur des Kokses von ca. 100
°C ist gewährleistet, daß das beim Austrag aus dem Tauchbad mitgenommene Wasser anschließend
weitgehend wieder verdampft.
[0007] Es läßt sich erfindungsgemäß insbesondere der Wassergehalt des Kokses nach einer
ausreichenden Ausdampfzeit auf einen Wassergehalt unter 5 %, vorzugsweise unter 3
%, dadurch einstellen, daß die Geschwindigkeit, mit der der Koks aus dem Tauchbehälter
gefördert wird, geregelt wird. Es hat sich nun gezeigt, daß eine Tauchzeit des Kokses
von weniger als 3 Minuten, vorzugsweise sogar von 1 bis 20 Sekunden, besonders günstig
ist, um einen geringen und auch gleichmäßigen Wassergehalt des Kokses zu erhalten.
[0008] Als wichtigster Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Tatsache anzusehen,
daß in dem Tauchbehälter alle Feinstäube aus den Koksstücken herausgetrennt und zunächst
vom Wasser aufgenommen und anschließend mit dem Kettenförderer abtransportiert werden.
[0009] Die auf der Wasseroberfläche schwimmenden Koksstäube werden erfindungsgemäß durch
Aufsprühen von Kreislaufwasser und/oder Frischwasser in Kokstransportrichtung und/oder
zu Sieb-und/oder Filtereinrichtungen hin gespült. Diese Sieb- und Filtereinrichtungen
werden dann in an sich bekannter Weise abgereinigt. Der Koksgrus und die kleineren
Koksstücke, die am Boden des Kettenförderers sich absetzen, werden beim Rücklauf des
Kettenförderers außerhalb des Wasserbades abgetrennt, wobei gegebenenfalls der noch
am Kettenförderer anhaftende Koksgrus vor Eintritt in den Tauchbehälter abgespült
wird.
[0010] Auch der Koks soll beim Verlassen des Tauchbehälters zum Abspülen der oberflächlich
anhaftenden Feinstäube zusätzlich mit geringen Mengen an Wasser beaufschlagt werden.
[0011] Das aus dem Tauchbehälter und evtl. der Auffangwanne unterhalb des Tauchbehälters
abgezogene Wasser wird nach einer eventuellen zusätzlichen Reinigung im Kreislauf
zurückgegeben.
[0012] Zur Verringerung der Korrosionsgefahr und eventuell als Staubbindemittel hat es sich
als günstig erwiesen, dem Wasser des Tauchbehälters in geringen Mengen z. B. Kalkmilch
oder ähnliche Substanzen zuzugeben. Der Koks kann auch beim Verlassen des Tauchbehälters
mit einem Staubbindemittel z. B. aus öligen oder teerhaitigen Stoffen besprüht werden.
[0013] Zur Durchführung des Verfahrens wird ein Tauchbehälter vorgeschlagen, der aus einem
kastenförmigen, offenen Behälter mit kontinuierlich umlaufendem Kettenförderer besteht,
wobei der Rücklauf des Kettenförderers außerhalb des Wasserbades im Freien unter dem
Behälterboden angeordnet ist. Zum Auffangen des Koksgruses und der kleineren Koksstücke
ist dabei zweckmäßigerweise unterhalb des Tauchbehälters eine Auffangwanne mit Wasserablauf
vorgesehen. Der Tauchbehälter besitzt zur Abtrennung der feinen Schwebestoffe aus
dem Wasser einen Wasserüberlauf mit Sieb-und Filtereinrichtungen und zugehörigen Reinigungsgeräten.
Diese Siebe und Filter sind zweckmäßigerweise im Bereich des Austrages des Kokses,
vorzugsweise in den Seitenwänden des Tauchbehälters angeordnet.
[0014] Zur Kondensation der aus dem Tauchbehälter aufsteigenden Dampfschwaden kann schließlich
die Haube des Tauchbehälters oder auch der Austrittsquerschnitt eine indirekte Wasserkühlung
besitzen. Damit wird vor allem der Wasserverlust durch Verdampfung gering gehalten.
[0015] Die Erfindung wird anhand der beigefügten Figur beispielsweise näher erläutert.
[0016] In der Figur ist der erfindungsgemäße Tauchbehälter (1) schematisch in der Seitenansicht
dargestellt.
[0017] Der aus der Kokstrockenkühlung kommende Koks wird über die Koksaufgabe (15) nach
Verlassen der Austragsschleusen über einen geeigneten Förderer in einen kastenförmigen,
teilweise offenen Tauchbehälter (1) gegeben und wird dort im Wassertauchbad (3) gekühlt.
Mit Hilfe eines konti- . nuierlich laufenden Kettenförderers (2) wird der Koks aus
dem Wasserbad herausbefördert und fällt beim Umlenken des Kettenförderers an der Umlenkrolle
(17) auf eine weitere Fördereinrichtung. Der Kettenförderer (2) läuft nach der Umkehrstation
außerhalb des Tauchbehälters (1) im Freien unter dem Behälterboden (4) leer zurück.
[0018] Der im Wassertauchbad (3) vom Koks abgetrennte Koksgrus wird gemeinsam mit dem Koks
durch den Kettenförderer (2) aus dem Tauchbad heraustransportiert und fällt unterhalb
des Behälterbodens (4) auf ein Transportband (10) und wird in einem Koksgrusbehälter
(12) gesammelt. Im Bereich der Umlenkrolle (17) des umlaufenden Kettenförderers (2)
werden die noch am Kettenförderer anhaftenden Reste an Koksgrus mit Frischwasser aus
den Wasserdüsen (16) abgespritzt.
[0019] Die auf der Wasseroberfläche (5) im Bereich der Koksaufgabe schwimmenden feinen Koksstäube
werden durch Aufsprühen eines Teiles des Kreislaufwassers aus den Wasserdüsen (14)
in Richtung des Koksaustrages zu den Sieb- und Filtereinrichtungen (7) gespült. Der
feine Koksstaub wird dabei zunächst gemeinsam mit dem Wasser über einen Wasserüberlauf
(6) in ein außerhalb der Kokstransportrichtung angeordnetes, evtl. diskontinuierlich
zu reinigendes Filterbecken geleitet. Das Wasser wird dann über den Wasserablauf (11)
und die Umwälzpumpe (13) im Kreislauf zurückgeführt. Der gesamte Tauchbehälter ist
mit einer Haube (8) abgedeckt, die oben einen Austrittsquerschnitt (9) zum Abzug des
verdampften Wassers besitzt. Die Wände der Haube (8) besitzen eine indirekte Wasserkühlung,
so daß ein Teil des aufsteigenden Wasserdampfes an den Wänden wieder kondensiert wird.
Darüber hinaus sind im Austrittsquerschnitt (9) Kühleinrichtungen angeordnet, an denen
der aufsteigende Dampf ebenfalls gekühlt und teilweise wieder kondensiert wird.
Bezugszeichenliste
[0020]
(1) Tauchbehälter
(2) Kettenförderer
(3) Wassertauchbad
(4) Behälterboden
(5) Wasserstand
(6) Wasserüberlauf
(7) Sieb- und Filtereinrichtungen
(8) Haube
(9) Austrittsquerschnitt
(10) Transportband
(11) Wasserablauf
(12) Koksgrusbehälter
(13) Umwälzpumpe
(14) Wasserdüsen
(15) Koksaufgabe
(16) Frischwasseraufgabe
(17) Umlenkrollen
(18) Umlenkrollen
(19) Umlenkrollen
(20) Umlenkrollen
(21) Umlenkrollen
(22) Abwasser
(23) Frischwasser
(24) gereinigter Koks
1. Verfahren zur Kühlung und Entstaubung von Koks nach Verlassen der Kokstrockenkühlung,
dadurch gekennzeichnet, daß der Koks mit einer Temperatur von ca. 150 bis 200 °C in einen Tauchbehälter mit einer Flüssigkeitstemperatur von ca. 100 °C gegeben und vorzugsweise mit stufenlos regelbarer Geschwindigkeit aus dem Tauchbehälter
herausbefördert und dabei vom Feinstaub befreit wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wassergehalt des Kokses
nach Verlassen des Tauchbehälters und nach einer ausreichenden Ausdampfzeit durch
die Geschwindigkeit des Förderers im Tauchbehälter geregelt wird und der Wassergehalt
unter 5 %; vorzugsweise bei 0 bis 3 %, gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchzeit des Kokses
weniger als 3 Minuten, vorzugsweise 1 bis 20 Sekunden, beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Wasseroberfläche
schwimmenden Koksstäube im Bereich der Koksaufgabe durch Aufsprühen von Kreislaufwasser
und/oder Frischwasser in Kokstransportrichtung und/oder zu Sieb- und/oder Filtereinrichtungen
hin gespült werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Boden des Kettenförderers
sich absetzenden Koksstücke beim Rücklauf des Kettenförderers außerhalb des Wasserbades
auf ein Transportband fallen und ggf. der am Kettenförderer haftende Koksgrus vor
Eintritt in den Tauchbehälter abgespült wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Koks beim Verlassen
des Tauchbehälters mit definierten Mengen an Wasser, vorzugsweise sauberem Frischwasser,
beaufschlagt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Tauchbehälter kontinuierlich
eine bestimmte Wassermenge abgezogen und nach einer Reinigung, vorzugsweise ungekühlt,
im Kreislauf zurückgegeben wird.
8. Verfahren zur Kühlung und Entstaubung von Koks nach Verlassen der Kokstrockenkühlung,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Wasser des Tauchbehälters zur Neutralisation und/oder
als Staubbindemittel in geringen Mengen z. B. CaO, Zellulose etc. zugegeben wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Koks beim Verlassen
des Tauchbehälters mit einem Staubbindemittel z. B. aus öligen oder teerhaltigen Stoffen
besprüht wird.
10. Tauchbehälter zur Durchführung des Verfahrens, bestehend aus einem kastenförmigen,
offenen Behälter (1) mit kontinuierlich umlaufendem Kettenförderer (2), dadurch gekennzeichnet,
daß der Rücklauf des Kettenförderers (2) außerhalb des Wasserbades (3) im Freien unter
dem Behälterboden (4) angeordnet ist.
11. Tauchbehälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserstand (5)
durch einen Wasserüberlauf (6) konstant gehalten und daß vor dem Wasserüberlauf (6)
Sieb- und/oder Filtereinrichtungen (7) für den Koksstaub angeordnet sind und diese
Einrichtungen z.B. kontinuierlich abgereinigt werden.
12. Tauchbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sieb- und/oder
Filtereinrichtungen (7) im Bereich des Austrages des Kokses aus dem Wasserbad vorzugsweise
in den Seitenwänden des Tauchbehälters angeordnet sind.
13. Tauchbehälter nach den Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kondensation
der aus dem Tauchbehälter aufsteigenden Dampfschwaden die Haube (8) des Tauchbehälters
(1) eine indirekte Wasserkühlung besitzt und/oder im Austrittsquerschnitt (9) Kühleinrichtungen
angeordnet sind.
1. A process for the cooling and dedusting of coke having left the coke dry cooling
plant characterized in that the coke, at a temperature of approx. 150 to 200°C, is transferred into an immersion tank holding a liquid at a temperature of approx.
100°C and is discharged from the immersion tank preferably at infinitely variable speed
during which process it is freed from fine dust.
2. A process according to claim 1 characterized in that the water content of the coke
after leaving the immersion tank and after a sufficient steam-out period is controlled
by the speed of the conveyor inside the immersion tank and the water content is maintained
below 5%, preferably in a range between 0 and 3%.
3. A process according to claim 2 characterized in that the immersion time of the
coke is less than 3 minutes, preferably between 1 and 20 seconds.
4. A process according to claim 1 characterized in that the coke dust floating on
the water surface in the area where coke is fed in is flushed away in the coke transfer
direction and/or towards screening and/or filtering equipment by spraying circulation
water and/or fresh water onto the surface.
5. A process according to claim 1 characterized in that the small coke lumps settling
on the bottom of the chain conveyor are dumped at the conveyor return end on a belt
conveyor outside the water bath and that coke breeze, if any, still adhering to the
chain conveyor is rinsed off before the conveyor enters the immersion tank.
6. A process according to claim 1 characterized in that the coke when leaving the
immersion tank is charged with defined amounts of water, preferably clean fresh water.
7. A process according to claim 1 characterized in that a certain amount of water
is continuously withdrawn from the immersion tank and having been cleaned, preferably
uncooled, is returned into the circuit.
8. A process for the cooling and dedusting of coke having left the coke dry cooling
plant characterized in that slight amounts of, for instance, CaO, cellulose etc. are
added to the water inside the immersion tank to serve as neutralization and/or dust
bonding agents.
9. A process according to claim 1 characterized in that a dust bonding agent of, for
instance, oily or tarry substances is sprayed onto the coke when leaving the immersion
tank.
10. An immersion tank required to carry out the process consisting of a box-shaped,
open tank (1) provided with a continuously running endless chain conveyor (2) characterized
in that the return belt of the chain conveyor (2) being arranged outside the water
bath (3) in the open space below the tank bottom (4).
11. An immersion tank according to claim 10 characterized in that the water level
(5) is kept constant by means of a water overflow (6) and that coke dust screening
and filtering systems (7) are arranged ahead of the water overflow (6) and that these
systems are, for instance, cleaned continuously.
12. An immersion tank according to claim 11 characterized in that the screening and/or
filtering systems (7) are arranged, in the area of the coke discharge, outside of
the water bath, preferably in the side walls of the immersion tank.
13. An immersion tank according to claims 10 to 12 characterized in that the hood
(8) of the immersion tank (1) is provided with an indirect water cooling system, and/or
that cooling elements are mounted in the outlet cross section (9) in order to enable
a condensation of the steam vapours ascending from the immersion tank.
1. Procédé pour le refroidissement et le dépoussiérage du coke à sa sortie de l'installation
de refroidissement à sec du coke, caractérisé par le fait qu'à sa sortie de l'installation
de refroidissement à sec, le coke, avec une température d'environ 150 à 200°C, est introduit dans une cuve d'immersion contenant un liquide à la température de
100°C environ, et ensuite évacué du bain à une vitesse de préférence progressivement
réglable et débarassé de ses poussières au cours de cette opération.
2. Procédé d'après la revendication 1, caractérisé par le fait que la teneur en eau
du coke, à sa sortie de la cuve d'immersion et après une période d'évaporation suffisamment
longue, est réglée par la vitesse du transporteur du coke à l'intérieur de la cuve
d'immersion et que la teneur d'eau est maintenue à des valeurs inférieures à 5%, de
préférence comprises entre 0 et 3%.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé par le fait que la durée de l'immersion
du coke est inférieure à 3 minutes, de préférence comprise entre 1 et 20 secondes.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les poussières de
coke qui surnagent à la surface de l'eau, dans la zone de l'alimentation en coke,
sont chassées par rinçage dans le sens de transport du coke et/ou vers des installations
de tamisage et/ou de filtrage, au moyen d'une pulvérisation d'eau en circuit et/ou
d'eau fraîche.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les morceaux de coke
qui se déposent sur le fond du transporteur à chaîne avec raclettes tombent sur une
bande transporteuse lors de la course de retour du transporteur à chaîne avec raclettes
hors du bain d'eau, et que le poussier de coke, qui éventuellement adhère au transporteur
à chaîne avec raclettes, est enlevé par rinçage avant que le transporteur ne pénètre
de nouveau dans la cuve d'immersion.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'à sa sortie de la
cuve d'immersion, le coke est arrosé avec des débits bien définis d'eau, de préférence
d'eau fraîche propre.
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'un débit d'eau déterminé
est constamment soutiré de la cuve d'immersion et, après épuration, réintroduit dans
le circuit, de préférence sans refroidissement préalable.
8. Procédé pour le refroidissement et le dépoussiérage du coke à sa sortie de l'installation
de refroidissement à sec du coke, caractérisé par le fait que, pour la neutraliser
et/ou pour la rendre plus apte à lier les poussières, on ajoute à l'eau de la cuve
d'immersion de petites quantités d'autres substances, comme par exemple de CaO, de
cellulose etc. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'à sa sortie
de la cuve d'immersion, le coke est aspergé avec des produits liant les poussières,
comme par exemple des substances huileuses ou goudronneuses.
10. Cuve d'immersion pour l'application du procédé, constituée par un bac ouvert (1),
en forme de caisson, avec un transporteur à chaîne avec raclettes constamment en mouvement
(2), caractérisée par le fait que le retour du transporteur à chaîne avec raclettes
(2) se fait à l'air libre, en dehors de la cuve d'immersion et sous le fond de celle-ci
(4).
11. Cuve d'immersion selon la revendication 10, caractérisée par le fait que le niveau
d'eau (5) est maintenu constant au moyen d'un trop-plein d'écoulement (6), qu'en amont
du trop-plein (6) sont installés des dispositifs de tamisage et/ou de filtrage (7)
pour les poussières de coke, et que ces dispositifs sont par exemple nettoyés en continu.
12. Cuve d'immersion selon la revendication 11, caractérisée par le fait que, dans
la zone d'évacuation du coke hors du bain d'eau, les dispositifs de tamisage et/ou
de filtrage sont installés de préférence dans les parois latérales de la cuve d'immersion.
13. Cuve d'immersion selon les revendications 10 à 12, caractérisée par le fait que,
pour la condensation des buées de vapeurs qui montent de la cuve, la coiffe (8) de
la cuve (1) est dotée d'un refroidissement indirect par eau et/ou que des dispositifs
de refroidissement sont installés dans la section de sortie (9).
