(19)
(11) EP 0 196 349 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.01.1990  Patentblatt  1990/01

(21) Anmeldenummer: 85103966.9

(22) Anmeldetag:  02.04.1985
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5D03D 47/30, D03C 13/00

(54)

Webrotor für Reihenfachwebmaschinen

Weaving rotor for a linear shed multiphase weaving machine

Rotor de tissage pour un métier à tisser multiphasé à foule linéaire


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE GB IT LI

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
08.10.1986  Patentblatt  1986/41

(73) Patentinhaber: GEBRÜDER SULZER AKTIENGESELLSCHAFT
CH-8401 Winterthur (CH)

(72) Erfinder:
  • Steiner, Alois
    CH-8731 Rieden/SG (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 087 513
CH-A- 543 621
DE-B- 2 645 302
EP-A- 0 145 794
DE-A- 2 165 800
IT-A- 452 549
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Webrotor für eine Reihenfachwebmaschine nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.

    [0002] Ein Webrotor dieser Art ist beispielsweise in der Patentschrift CH-A-543 621 beschrieben. Dieser Webrotor weist Schussfadeneintragskämme auf, deren Lamellen Blattlamellen aufweisen, die - in Axialrichtung des Webrotors betrachtet - auf einer Linie ausgerichtet angeordnet sind. Ein Nachteil dieser ausgerichteten Anordnung der Eintragskämme besteht darin, dass beim Erfassen der Kettfäden immer jeweils alle Lamellen gleichzeitig in die Kettfadenschar eintauchen, was insbesondere bei höheren Kettfadendichten dazu führen kann, dass Kettfäden in eine falsche Lage gedrängt werden, d. h. statt in die Hochlage gehoben zu werden, in der Tieflage bleiben oder umgekehrt, was zu Webfehlern führt. Bei höheren Kettfädendichten werden die einzelnen Kettfäden beim gleichzeitigen Eintauchen der Lamellen auch mechanisch höher belastet.

    [0003] In der Patentschrift EP-B-87513 ist ein Webrotor beschrieben, bei dem Führungskämme seitlich, in axialer Richtung des Webrotors Fachhalteorgane aufweisen. Die Fachhalteorgane sind nicht beidseitig, sondern nur einseitig von einer Lamelle begrenzt. Bei dieser Lösung besteht eine erhöhte Gefahr für Fehllagen der Kettfäden.

    [0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Webrotor mit Fachhalteorganen, d. h. Schusseintragskämmen, zu schaffen, der Fehllagen von Kettfäden im Fach bei schonender Behandlung dieser Kettfäden weitgehend ausschliesst.

    [0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss mit einem Webrotor, der die Merkmale vom Kennzeichen von Anspruch 1 aufweist, gelöst. Die abhängigen Ansprüche beziehen sich auf vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.

    [0006] Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist nachfolgend anhand der zeichnung beschrieben. Es ist:

    Fig. 1 ein Teilquerschnitt des Webrotors gemäss der Erfindung;

    Fig. 2 die Vorderansicht 11-11 in Fig. 1, im verkleinerten Massstab ;

    Fig. 3 die Draufsicht III-III in Fig. 1 ;

    Fig.4 ein Teilquerschnitt einer Stafettenblasposition.



    [0007] Nach Fig. 1 ist auf einem Umfang 1 eines Webrotors 2 mit Schrauben 3 und 4 ein Halter 5 befestigt, der sich über die Länge des Webrotors erstreckt. Es sind mehrere solche Halter regelmässig über den Umfang verteilt angebracht. Jeder Halter 5 weist einen Schussfadeneintragskamm 6 und einen Schussfadenanschlagkamm 7 auf. Der Eintragskamm 6 besteht aus einer Anzahl Lamellen 8, die in Gruppen 9 (Fig. 1) von z. B. fünf Lamellen angeordnet sind, und Lamellen 10, (Fig. 4) wovon sich jeweils eine Lamelle zwischen zwei benachbarten Gruppen befindet. Die Lamellen 8 und 10 sind mittels einer Silikongiessmasse 11 in einer Nut 12 des Halters 5 befestigt. Beide Lamellen 8 und 10 sind Presslinge aus Keramik. Sie haben den Vorteil der einfachen Herstellung und der grossen Härte und Glätte der Kettfadenaufl gefläche, so dass die Abnutzung durch die Kettfäden sehr gering und die Standzeit sehr gross ist. Die Lamellen 8 weisen einen Befestigungsabschnitt 15, einen Schussfadenführungsabschnitt 16 und einen Kettfadenführungsabschnitt 17 auf. Der Befestigungsabschnitt 15 besitzt eine längliche Aussparung 20, eine seitliche Aussparung 21 in einer Seite 22 und zwei seitliche Aussparungen 23 und 24 in der gegenüberliegenden Seite 25. Den seitlichen Aussparungen 21, 23 und 24 liegen jeweils Aussparungen 26, 27 und 28 in den Seitenwänden 29 bzw. 30 der Nut 12 gegenüber. Weiterhin ist in einem Boden 31 des Halters 5 eine Nut 32 angebracht. Alle genannten Nuten sind mit der Silikongiessmasse 11 gefüllt. Der Schussfadenführungsabschnitt 16 der Lamellen 8 weist eine Schussöffnung 35 und eine damit verbundene Schussfadenaustrittsöffnungen 36 auf. Die Schussöffnungen 35 aller Lamellen 8 bilden zusammen einen Schusskanal 37 für einen Schussfaden 38, die Austrittsöffnungen 36 eine Schussfadenaustrittsspalte 39. Der Kettfadenführungsabschnitt 17 der Lamellen 8 besteht aus zwei Vorsprüngen 40 und 41, die zwischen sich einen Durchgang 42 für Kettfäden begrenzen. Der Boden des Durchgangs 42 bildet die Auflagefläche 46 für die Kettfäden 47, die sich in Hochfachstellung befinden müssen. Die Auflagefläche 48 weist einen Auflauf 48' und einen Ablauf 48" für die Kettfäden 47 auf.

    [0008] Bei Drehung des Webrotors 1 in der Richtung des Pfeiles A befindet sich der Vorsprung 40 auf einer Vorlaufseite 50, der Vorsprung 41 auf einer Nachlaufseite 51 der Lamelle 8. Ein Eintauchpunkt 52 des vorlaufenden Vorsprunges 40 in die Kette liegt in radialer Richtung gesehen höher als ein Eintauchpunkt 53 des nachlaufenden Vorsprunges 41. Dabei ist die grösste, radiale Höhe des Eintauchpunktes 52 des vorlaufenden Vorsprunges 40 bedingt durch den radial, höchsten Punkt 7" der Anschlaglamellen 7' des Anschlagkammes 7, indem sie kleiner als dieser sein muss. Beide Eintauchpunkte 52 und 53 liegen in Umfangsrichtung auseinander. Dadurch ergibt sich ein grosser Einlaufbereich 54 zwischen beiden Vorsprüngen 40 und 41, was das einwandfreie Einsteuem der Kettfäden durch die Kettfadensteuervorrichtung gewährleistet.

    [0009] Statt ganz aus Keramik, kann die Lamelle aus einem anderen Material, z. B. einem Leichtmetall bestehen und mit einer Schicht aus Keramik oder einem anderen glatten und hartem Material versehen sein. Eine solche Lamelle kann auch nur im Kettfadenführungsabschnitt 17 mit einer solchen Schicht versehen sein.

    [0010] Weiterhin kann die Lamelle einen separaten Kettfadenführungsabschnitt aufweisen. Dieser Kettfadenführungsabschnitt kann ein Pressling oder ein beschichteter Teil sein. In Fig. 1 ist eine solche Teilung der Lamelle durch eine Trennlinie 55 zwischen dem Kettfadenführungsabschnitt 17 und dem Schussfadenführungsabschnitt 16 angegeben. Beide Teile können z. B. durch Kleben oder eine Steckverbindung miteinander verbunden sein.

    [0011] Es können mehrere Lamellen zu einer Echtheit miteinander verbunden sein, z. B. durch gleichzeitiges Pressen der Pressmasse. Zum Beispiel können die Lamellen einer Gruppe 9 in Fig. 2 zu einer solchen Einheit zusammengefasst sein.

    [0012] Die Lamellen 10 (Fig. 4) sind mit den Lamellen 8 weitgehend identisch, nur sind ein Befestigungsabschnitt 57 und ein Schussfadenführungsabschnitt 58 auf einer Nachlaufseite 59 unterhalb der Schussöffnung schmäler ausgeführt. Die entstandene Teilschussöffnung 60 fluchtet mit dem von den Lamellen 8 gebildeten Schusskanal 17. In dem entstandenen Raum 61 befindet sich eine Stafettendüse 62, deren Luftaustrittsöffnung 63 in den Schusskanal 17 reicht und in dessen Eintragsrichtung weist. Die Düse 62 steht mit dem unteren Ende 64 in einem Längskanal 65 im Webrotor 1. Es können eine oder mehrere Düsen in einen Längskanal münden. Jeder Längskanal 65 steht über eine Bohrung 66 mit einem Schaltrohr 67 innerhalb des Webrotors in Verbindung, dessen Innenraum 68 mit einer Druckluftquelle in Verbindung steht. Je nach Winkellage des Schaltrohres hinsichtlich des Webrotors stehen eine oder mehrere Stafettendüsen über Bohrungen 69 im Schaltrohr mit dieser Luftdruckquelle in Verbindung.

    [0013] Auf der Seite der Flanken der Lamellen 8 und 10 weist der Halter 5 Abschrägungen 70 bzw. 71 auf, die dazu dienen das Eingiessen der Silikongiessmasse 11 zu erleichtem. Der Vorteil der Verwendung von Silikon ist, dass es nach der Aushärtung leicht örtlich ausgeschnitten werden kann, so dass eine eventuell beschädigte Lamelle entfernt werden kann. Die Ersatzlamelle kann einfach und schnell durch Nachgiessen von Silikongiessmasse befestigt werden.

    [0014] Der Schussfadenanschlagkamm 7, der nicht Gegenstand der Erfindung ist, ist in einer Nut 75 des Halters 5 angebracht. Er kann jedoch in einem getrennten Halter angebracht sein.

    [0015] Die besonders guten Eigenschaften der Eintragselemente 8 hinsichtlich des Einlesens der Kettfäden hat es erlaubt, sie schmäler zu gestalten, als dies bei anderen Lamellen der Fall ist. Dadurch ist in Umfangsrichtung des Webrotors mehr Platz zur Verfügung gekommen, so dass die Befestigungsschrauben 3 und 4 für den Halter 5 jetzt am Umfang des Rotors 2 angebracht werden können. Bisher mussten sie aus Platzgründen am Innenumfang des Webrotors angebracht werden, was eine zweiteilige Ausführung des Webrotors erforderte.


    Ansprüche

    1. Webrotor für Reihenfachwebmaschine, mit Schussfadeneintragskämmen, die aus als Einheit ausgebildeten Lamellen (8) bestehen, die einen Schusstadentuhrungsabschnitt (16) mit einer Schussöffnung (35) und einen Kettfadenführungsabschnitt aufweisen, welcher aus einem Durchgang zwischen zwei Vorsprüngen besteht, dessen Boden die Hochfachauflagefläche für Kettfäden bildet, und weiterhin mit aus Anschlaglamellen bestehenden Schussfadenanschlagskämmen, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Vorsprung (40) der Lamellen sich auf der Vorlaufseite (50), der andere Vorsprung (41) der Lamellen sich auf der Nachlaufseite (51) befindet.
     
    2. Webrotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen Presslinge sind.
     
    3. Webrotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Presslinge aus Keramik bestehen.
     
    4. Webrotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen zumindest im Kettfadenführungsabschnitt (17) mit einer harten und glatten Schicht versehen sind.
     
    5. Webrotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus Keramik besteht.
     
    6. Webrotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Eintauchpunkt (52) in die Kette (47) des vorlaufenden Vorsprunges (40) in radialer Richtung höher liegt als der Eintauchpunkt (53) des nachlaufenden Vorsprunges (41), jedoch tiefer liegt als der höchste Punkt (7") der Anschlaglamellen, und dass beide Eintauchpunkte in Umfangsrichtung auseinanderliegen.
     
    7. Webrotor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kettfadenführungsabschnitt (17) ein separater Teil der Lamelle (8) bildet.
     
    8. Webrotor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (8) in Gruppen (9) angeordnet sind, und dass die jeweils zwei Gruppen trennende Lamelle (10) auf der Nachlaufseite (59) unterhalb der Schussöffnung verschmälert ist, und dass im entstandenen Raum (61) mindestens eine Stafettendüse (62) angebracht ist, deren Luftaustrittsöffnung (63) in den durch die gesamten Schussöffnungen gebildeten Schusskanal (17) reicht.
     
    9. Webrotor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Lamellen (8) zu einer Einheit (9) miteinander verbunden sind.
     
    10. Webrotor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schussfadeneintragskamm (6) mit einem Schussfadenanschlagkamm (7) in einem gemeinsamen Halter (5) befestigt sind.
     
    11. Webrotor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (5) mit Befestigungsschrauben (3, 4) die sich am Umfang (1) des Webrotors (2) befinden, auf diesem befestigt ist.
     


    Claims

    1. A weaving rotor for a series shed weaving machine, the rotor comprising picking combs consisting of lamellae (8) formed as a unit and having a weft-guiding part (16) formed with a picking aperture (35) and a warp-guiding part in the form of a passage between two projections, the passage base being operative as a support for warp yams in the top shed position, the rotor also having weft beating-up combs in the form of beating-up lamellae, characterised in that one projection (40) of the lamellae is situated on the leading side (50) while the other projection (41) of the lamellae is situated on the trailing side (51).
     
    2. A rotor according to claim 1, characterised in that the lamellae are pressings.
     
    3. A rotor according to claim 1 or 2, characterised in that the pressings are made of ceramic.
     
    4. A rotor according to claim 1, characterised in that the lamellae have a hard smooth layer at least in the warp-guiding part (17).
     
    5. A rotor according to claim 4, characterised in that the layer is made of ceramic.
     
    6. A rotor according to claim 5, characterised in that the position (52) at which the leading projection (40) dips into the warp (47) is higher radially than the position (53) at which the trailing projection (41) dips into the warp (47) but lower than the highest position (7") of the beating-up lamellae, and both such positions are disposed apart from one another in the peripheral direction.
     
    7. A rotor according to any of claims 1-6, characterised in that the warp-guiding part (17) is a separate part of the lamella (8).
     
    8. A rotor according to any of claims 1-7, characterised in that the lamellae (8) are arranged in groups (9); the lamella (10) separating two groups narrows on the trailing side (59) below the picking aperture; and the space (61) thus left receives at least one relay jet (62) whose air outlet orifice (63) extends into the weft tunnel (17) formed by all the picking apertures.
     
    9. A rotor according to any of claims 1-8 characterised in that a number of lamellae (8) are interconnected to form a unit (9).
     
    10. A rotor according to any of claims 1-9, characterised in that the picking comb (6) is secured to a beafing-up comb (7) in a common holder (5).
     
    11. A rotor according to claim 10, characterised in that the holder (5) is secured to the rotor (2) by securing screws (3, 4) disposed on the rotor periphery (1).
     


    Revendications

    1. Rotor de tissage pour métier à tisser à foule linéaire, comportant des peignes à introduction du fil de trame qui sont constitués par des lamelles (8) conformées comme une unité et qui présentent une section (16) de guidage de fil de trame, ayant un orifice de trame (35), ainsi qu'une section de guidage de fils de chaîne, laquelle est constituée par un passage entre deux saillies dont le fond forme la face d'application de la foule haute destinée aux fils de chaîne, et en outre des peignes de butée de fil de trame constitués de lamelles de butée, caractérisé en ce que l'une des saillies (40) des lamelles se trouve sur le côté avant (50), tandis que l'autre saillie (41) des lamelles se trouve sur le côté arrière (51).
     
    2. Rotor de tissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les lamelles sont des pièces moulées.
     
    3. Rotor de tissage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les pièces moulées sont constituées par de la céramique.
     
    4. Rotor de tissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les lamelles sont munies au moins dans la section de guidage de fils de chaîne (17), d'une couche dure et lisse.
     
    5. Rotor de tissage selon la revendication 4, caractérisé en ce que la couche est constituée par de la céramique.
     
    6. Rotor de tissage selon la revendication 5, caractérisé en ce que le point de plongée (52) dans la chaîne (47) de la saillie avant (40) se trouve, dans la direction radiale, plus haut que le point de plongée (53) de la saillie arrière (41) mais néanmoins se trouve plus bas que le plus haut point (7") des lamelles de butée, et en ce que les deux points de plongée sont séparés l'un de l'autre dans la direction périphérique.
     
    7. Rotor de tissage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la section de guidage de fils de chaîne (17) forme une partie séparée de la lamelle (8).
     
    8. Rotor de tissage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les lamelles (8) sont disposées en groupes (9) et en ce que la lamelle (10) séparant respectivement deux groupes est rétrécie sur le côté arrière (59) en dessous de l'orifice de trame, et en ce que dans l'espace créé (61), est disposée au moins une buse relais (62) dont l'orifice (63) de sortie d'air atteint le canal de trame (17) formé par tous les orifices de trame.
     
    9. Rotor de tissage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que plusieurs lamelles (8) sont reliées l'une à l'autre pour former une unité (9).
     
    10. Rotor de tissage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le peigne d'introduction du fil de trame (6) est fixé à un peigne de butée de fil de trame (7) dans un support commun (5).
     
    11. Rotor de tissage selon la revendication 10, caractérisé en ce que le support (5) est fixé sur le rotor de tissage (2) par des vis de fixation (3, 4) qui se trouvent à la périphérie (1) du rotor de tissage.
     




    Zeichnung