[0001] Die Erfindung betrifft einen Füllfederhalter, insbesondere Patronenfüllfederhalter,
mit einem auswechselbaren Löschteil, das sich an dem der Schreibfeder entgegengesetzten
Gehäuseende befindet, und aus einer Löschpatrone mit Spitze besteht und mittels einer
an die Gehäusehülse angepaßten Endkappe abgedeckt ist, wobei sowohl die Gehäusehülse
als auch die Endkappe zur Aufnahme und Abdichtung des Löschteiles ausgebildet ist.
[0002] Ein Füllfederhalter dieser Art ist durch die DE-U 8 317 634 bekannt. Dieses Schreibgerät
bietet die Möglichkeit, das Löschteil entweder gemeinsam mit dem Halter oder getrennt
davon zu benutzen.
[0003] Bei einer in der Praxis durchaus bewährten Ausführungsform des durch das genannte
Gebrauchsmuster bekannten Füllfederhalters, wird es als nachteilig angesehen, daß
für die Abdichtung der Spitze, die wegen der über einen Docht sich leicht verflüchtigenden
Löschflüssigkeit bei Nichtbenutzung des Löschteils unbedingt erforderlich ist, sowohl
in der Gehäusehülle als auch in der Endkappe je eine Dichtung vorhanden sein muß.
[0004] Da diese Dichtungen, die in Form von je einer Dichtkappe in der Gehäusehülse und
in der Endkappe vorgesehen sind, einen relativ großen, durch den Platzbedarf der Löschpatrone
bedingten Hohlraum aufweisen, besteht der Nachteil, daß Löschflüssigkeit in diesen
Raum hinein verdunsten kann.
[0005] Es wird ferner als nachteilig erachtet, daß für den Füllfederhalter vorgesehene Ersatzlöschteile
bis zu ihrem Einsatz eine eigene Schutzkappe tragen müssen, die der Verbraucher vor
dem Austausch der Löschteile entfernen und wegwerfen muß.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Füllhalter der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß der Aufwand für die erforderliche Abdichtung der Löschspitze
wesentlich vermindert ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmalen gelöst.
[0008] Die weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes geht aus dem Unteranspruch hervor.
[0009] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß der Füllfederhalter
keine eingebauten Dichtungen aufweisen muß, weil der Löschteil selbst eine Dichtkappe
hat, die die Funktion der bisher in der Gehäusehülle und der Endkappe vorgesehenen
Dichtkappen allein übernimmt. Ersatzlöschteile sind somit genauso gestaltet wie das
für die ursprüngliche Ausrüstung des Füllfederhalters vorgesehene Löschteil, und die
nun ständig der Spitze angeordnete Dichtkappe umgibt den Docht mit geringem Zwischenraum,
in den hinein Löschflüssigkeit nur in unwesentlicher, praktisch vernachlässigbarer
Menge verdunsten kann.
[0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachstehend
erläutert. Es zeigen
[0011] Fig. 1 einen Längsschnitt des hinteren Teils einer Patronenfüllfederhaltergehäusehülse
mit Löschteil und Endkappe, wobei sich die Löschpatrone in der Gehäusehülse befindet
und
[0012] Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, bei der sich jedoch die Löschpatrone
in der Endkappe befindet und das Löschteil eine sogenannte Tamponausführung mit langem
Docht ist.
[0013] In den Darstellungen sind einander entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen
versehen. Die in den beiden Figuren abgebildeten unterschiedlichen Löschteile haben
jeweils in der oberen und unteren Hälfte voneinander abweichende Konstruktionsformen,
womit lediglich Gestaltungsmöglichkeiten der Löschpatrone und der Löschspitze gezeigt
sind.
[0014] Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Patronenfüllfederhalter, dessen Tintenpatrone
1 nur angedeutet ist, hat ein auswechselbares Löschteil 2, 3, das sich im Gehäuseende
befindet und aus einer Löschpatrone 2 mit Spitze 3 besteht und mittels einer an eine
Gehäusehülse 4 angepaßten Endkappe 5 abgedeckt ist. Das Löschteil 2, 3 weist eine
einen Docht 6 in der Spitze 3 mit geringem Abstand überdeckende Dichtkappe 7 auf,
die auf die Spitze 3 form- und reibschlüssig aufgesetzt ist. Die formschlüssige Verbindung
wird mittels einer Kerbzahnprofil-Verbindung 8 bewirkt.
[0015] An ihrem offenen Ende ist die Dichtkappe 7 mit einem Außengewinde 9 versehen, das
identisch mit einem am löschpatronenseitigen Ende der Spitze 3 ausgebildeten Außengewinde
10 ist. Die Gehäusehülse 4 sowie die Endkappe 5 weisen mit den Außengewinden 9 und
10 der Dichtkappe 7 und der Spitze 3 korrespondierende Innengewinde 11 bzw. 12 auf,
so daß das mit der Dichtkappe 7 versehene Löschteil 2, 3 entweder mit der Löschpatrone
2 voran in die Gehäusehülse 4 (s. Fig. 1) oder in die Endkappe 5 (s. Fig. 2) eingeschraubt
werden kann. In beiden Fällen sorgt dabei die Kerbzahnprofil-Verbindung 8 zwischen
Dichtkappe 7 und Spitze 3 für den erforderlichen Formschluß. Die gleichzeitige Ausbildung
dieser Verbindung als reibschlüssige Verbindung gewährleistet einen sicheren Sitz
der entweder mit der Dichtkappe 7 oder mit der Spitze 3 verbundenen Endkappe 5 am
Ende der Halterhülse 4.
[0016] Der Löschpatrone 2 in Fig. 1 ist mit Löschflüssigkeit 13 gefüllt und am Patronenende
mit einer Silikonscheibe 14 verschlossen, wobei auf deren der Flüssigkeit abgewandten
Seite ein Luftraum 15 verbleibt.
[0017] Die Löschpatrone 2 in Fig. 1 enthält einen mit Löschflüssigkeit getränkten Tampon
16 und ist am Ende geschlossen.
[0018] Die Verwendungsweise des Löschteils 2, 3 ist variabel. Bei einer Anordnung, wie sie
Fig. 1 zeigt, verbleibt das Löschteil 2, 3 nach Abziehen der Endkappe 5, mit der auch
die Dichtkappe 7 abgezogen wird, in der Gehäusehülse 4, d.h. der Benutzer des Füllfederhalters
dreht diesen dann lediglich um, wenn er Geschriebenes löschen will.
[0019] Bei einer Anordnung gemäß Fig. 2 wird das Löschteil 2, 3 mittels der Endkappe 5 aus
der Gehäusehülse 4 gezogen, wobei die Dichtkappe 7 in der Gehäusehülse 4 verbleibt.
1. Füllfederhalter, insbesondere Patronenfüllfederhalter, mit einem auswechselbaren
Löschteil (2, 3), das sich an dem der Schreibfeder entgegengesetzten Gehäuseende befindet
und aus einer Löschpatrone (2) mit Spitze (3) besteht und mittels einer an die Gehäusehülse
(4) angepaßten Endkappe (5) abgedeckt ist, wobei sowohl die Gehäusehülse (4) als auch
die Endkappe (5) abgedeckt ist, wobei sowohl die Gehäusehülse (4) als auch die Endkappe
(5) zur Aufnahme und Abdichtung des Löschteils ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß nur eine Dichtkappe (7) vorgesehen ist, die auf die Spitze (3) form- und reibschlüssig
aufsetzbar und an ihrem offenen Ende mit einem Außengewinde (9) versehen ist, das
identisch mit einem löschpatronenseitigen Ende der Spitze (3) ausgebildeten Außengewinde
(10) ist und sowohl mit einem Innengewinde (11) der Gehäusehülse (4) als auch einem
Innengewinde (12) der Endkappe (5) korrespondiert.
2. Füllfederhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die formschlüssige
Verbindung von Spitze (3) und Dichtkappe (7) eine Kerbzahnprofil-Verbindung (8) vorgesehen
ist.
1. Fountain pen, in particular a cartridge fountain pen, having a replaceable erasing
part (2, 3) which is located on the end of the housing opposite the nib and consists
of an erasing cartridge (2) with a tip (3) and is covered by means of an end cap (5)
which is matched to the housing sleeve (4), both the housing sleeve (4) and the end
cap (5) being designed to hold and seal off the erasing part, characterised in that
only one sealing cap (7) is provided which can be placed on the tip (3) in form-locking
and friction- .ally engaged manner and is provided at its open end with an external
thread (9) which is identical to an ex- temal thread (10) formed on the end of the
tip (3) on the erasing cartridge side and corresponds both to an internal thread (11)
of the housing sleeve (4) and an internal thread (12) of the end cap (5).
2. Fountain pen according to Claim 1, characterised in that a serrated profile connection
(8) is provided for the form-locking connection of tile tip (3) and the sealing cap
(7).
1. Stylo à plume, en particulier stylo à plume à cartouche, comportant une partie
d'effacement amovible (2, 3), qui se trouve à l'extrémité du corps opposée à la plume
et est constituée d'une cartouche d'effacement (2) à bout (3) et est recouverte par
un capuchon d'extrémité (5) adapté au manchon du corps (4), aussi bien le manchon
(4) que le capuchon d'extrémité (5) étant réalisés pour recevoir et étanchéifier la
partie d'effacement, caractérisé en ce que seulement un capot étanche (7) est prévu,
qui peut être adapté sur le bout (3) mécaniquement et par friction et qui est muni
à son extrémité ouverte d'un filetage externe (9), qui est identique su filetage externe
(10) réalisé à l'extrémité du bout (3) du côté de la cartouche d'effacement et correspond
aussi bien à un filetage interne (1, ) du manchon du corps (4) qu'à un filetage interne
(12) du capuchon d'extrémité (5).
2. Stylo à plume selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour la liaison
mécanique du bout (3) et du capot étanche (7), on prévoit une liaison à profil dentelé
(8).