[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein gerüstsalzfreies, flüssiges Waschmittelkonzentrat,
das aufgrund seiner Tensidzusammensetzung in Verbindung mit speziell ausgewählten
Fettsäurediethanolamiden textilweichmachende und griffverbessernde Eigenschaften besitzt,
so daß die damit gewaschenen Textilien keiner Nachbehandlung mit einem speziellen
Avivagemittel bedürfen.
[0002] Es ist aus der Zeitschrift "Soap and Chemical Specialities", November 1958, Seiten
48 bis 50; bekannt, daß gewisse Stearinsäurederivate von Alkylolaminen als weichmachendes
Agens in Textilbehandlungsmitteln eingesetzt werden. Aus GB-A 1 104 441 sind Avivagemittel
bekannt, die neben quartären Ammoniumsalzen mit 2 langkettigen Akylresten zusätzlich
Fettsäuremonoethanolamide und deren Gemische mit Fettsäurediethanolamiden enthalten,
in denen die Fettsäuren 12 bis 18 C-Atome aufweisen und sich bevorzugt von Talgfettsäuren
ableiten, die bekanntlich hohe Anteile an Stearinsäure enthalten. Das Problem, wie
sich derartige Verbindungen in tensidhaltigen Waschmitteln verhalten bzw. eingesetzt
werden können, wird in diesen Publikationen nicht berührt. Im übrigen hat sich gezeigt,
daß die Stearinsäurederivate sich nicht in wirksamer Menge in lagerstabile Flüssigwaschmittel
einsetzen lassen.
[0003] Ferner sind zahlreiche Flüssigwaschmittel-Rezepturen bekannt, die mehr oder weniger
große Gehalte an Fettsäuremono- bzw. diethanolamiden aufweisen. Stets handelt es sich
dabei um solche Alkanolamide, die sich von Fettsäuregemischen mit hohem Anteil an
G2-COs-Fettsäuren, beispielsweise Cocosfettsäuren, ableiten. Diese Alkanolamide sollen
die Wasch- und Schaumkraft steigern bzw. die Hautverträglichkeit verbessern. Eine
Avivagewirkung kommt diesen Mitteln nicht zu. Als Beispiele für derartige Mittel seien
die gemäß DE-A 1 047 973, DE-A 2 022 064, DE-A 2 703 998 (FR-A 2 378 852, US-A 4 153
570), DE-A 2 819 455, DE-A 3 022 767, DE-A 3 161 222, EP-A 38 101, US-A 2 861 956,
US-A 2 943 058 aufgeführt.
[0004] Weiterhin wurde bereits vorgeschlagen, Waschmitteln mit einem Gehalt an Aniontensiden
avivierend wirkende Quartärsalze zuzusetzen, wobei die Quartärsalze längerkettige
Fettsäurereste bzw. Fettalkylreste aufweisen. Da jedoch Aniontenside mit derartigen
Quartärsalzen im allgemeinen unverträglich sind bzw. unter Bildung inaktiver Elektroneutralsalze
reagieren, wird die erwünschte Wirkung in der Regel nicht erzielt.
[0005] Das nachfolgend beschriebene erfindungsgemäße Mittel ist geeignet, die genannten
Mängel zu vermeiden.
[0006] Gegenstand der Erfindung ist ein Flüssigwaschmittel mit einem Gehalt an (a) Natriumalkylbenzolsulfonat
mit 10 bis 14 C-Atomen in der linearen Alkylgruppe, (b) wasserlöslichen, ethoxylierten
Alkoholen mit 12 bis 18 C-Atomen im Kohlenwasserstoffrest und 5 bis 10 Glykolethergruppen,
(c) einer wasserlöslichen Seife, abgeleitet von gesättigten und/oder ungesättigten
Fettsäuren mit 12 bis 18 C-Atomen, (d) Fettsäurediethanolamid, (e) Sequestrierungsmitteln
aus der Klasse der Polycarbonsäuren und Polyphosphonsäuren, (f) mit Wasser mischbaren
organischen Lösungsmitteln und Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil der
Komponente (a) 5 bis 15 Gew.-%, der Komponente (b) 7 bis 20 Gew.-%, der Komponente
(c), auf Fettsäure bezogen, 6 bis 16 Gew.-%, der Komponente (d) 7 bis 15 Gew.-%, der
Komponente (e) 0,2 bis 3 Gew.-% und der Komponente (f) 5 bis 15 Gew.-% beträgt, mit
der Maßgabe, daß das Verhältnis von (a):(b):(c):(d) = 1:(1-2):(1-2):(1,5-2,5) beträgt
und die Komponente (d) sich von Fettsäuren mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen mit mehr
als 50% an einfach ungesättigten Fettsäuren ableitet.
[0007] Der Anteil des linearen Natrium-alkylbenzolsulfonats (a) beträgt 5 bis 15 Gew.-%,
vorzugsweise 6 bis 10 Gew.-%. Vorzugsweise wird Dodecylbenzolsulfonat eingesetzt.
[0008] Als nichtionische ethoxylierte Alkohole (b) kommen Fettalkohole bzw. in 2-Stellung
methylverzweigte Oxo-Alkohole mit 12 bis 18, vorzugsweise 12 bis 16 C-Atomen infrage.
Die Anzahl der angelagerten Ethylenoxidgruppen (EO) beträgt 5 bis 10. Als gut geeignet
haben sich solche ethoxylierten Alkohole erwiesen, deren HLB-Wert 9 bis 14, insbesondere
11 bis 13,5 beträgt. Beispiele hierfür sind ethoxylierte Cocosfettalkohole, von denen
die Vorlaufalkohole (10 und weniger C-Atome) abgetrennt sind und im wesentlichen aus
Lauryl- und Myristylalkohol neben geringen Anteilen an Cetyl- und Stearylalkohol bestehen.
Besonders geeignet sind ferner ethoxylierte Oxoalkohole bzw. durch Ethylenpolymerisation
hergestellte Alkohole, die im wesentlichen aus Alkoholgemischen mit 12 bis 16 C-Atomen
bestehen. Der Ethoxylierungsgrad dieser bevorzugten Alkohole bzw. Alkoholgemische
beträgt insbesondere 6 bis 9. Der Anteil der Komponente (b) beträgt 7 bis 20 Gew.-%,
vorzugsweise 8 bis 15 Gew.-%.
[0009] Als Seifen (c) kommen Natrium- und Kaliumseifen sowie Seifen von Alkanolaminen, insbesondere
Triethanolamin, infrage, die sich von gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren
mit 12 bis 18 C-Atomen ableiten. Aufgrund ihres niedrig liegenden Trübungspunktes
eignen sich insbesondere Seifen von Cocosfettsäuren (nach Abtrennung der Fettsäuren
mit weniger als 12 C-Atomen) sowie der Ölsäure bzw. von ölsäurereichen Fettsäuregemischen
sowie Kombinationen dieser Seifen. Diese Seifengemische werden vorzugsweise in Form
der Natriumseifen bzw. als Gemische von Natriumseifen und Triethanolaminseifen eingesetzt.
[0010] Der Anteil der Seifen (c) beträgt 6 bis 16 Gew.-%, vorzugsweise 8 bis 15 Gew.-%,
jeweils bezogen auf den Gehalt an Fettsäure.
[0011] Als Komponente (d) kommen Fettsäurediethanolamide infrage, die sich von einfach ungesättigten
Fettsäuren mit 16 bis 18 C-Atomen sowie deren Gemischen mit gesättigten Fettsäuren
gleicher Kettenlänge ableiten, wobei jedoch der Anteil der ungesättigten Verbindungen
mindestens 50 Gew.-%, vorzugsweise mindestens 65 Gew.-% beträgt. Geeignet sind insbesondere
von Ölsäure und Palmitoleinsäure abgeleitete Diethanolamide sowie deren Gemische mit
den entsprechenden Palmitinsäure- und Stearinsäurederivaten, so wie sie aus natürlich
vorkommenden ölsäurereichen Fettsäuregemischen, z.B. aus Taigfettsäuren oder Tallölfettsäuren,
durch Isolierung der ungesättigten Anteile nach bekannten Trennverfahren (Umnetztrennung)
zugänglich sind. Gut brauchbare Fettsäurefraktionen enthalten z.B. 50 bis 100 Gew.-%,
vorzugsweise 65 bis 95 Gew.-% Ölsäure und 0 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 35 Gew.-%,
Palmitinsäure und Stearinsäure, wobei in technischen Gemischen auch noch geringe Mengen,
d.h. bis zu 5%, an Myristinsäure vorliegen können.
[0012] Die aus diesen Fettsäuren durch Umsetzung mit Diethanolamin herstellbaren Ethanolamide
stellen technische Gemische dar, die üblicherweise 85 bis 95 Gew.-% N-Acylverbindung
und 2 bis 10 Gew.-% O-Acylverbindung enthalten. Darüber hinaus können geringe Mengen,
d.h. bis zu 5 Gew.-%, an nicht umgesetztem Ausgangsmaterial, hauptsächlich freies
Diethanolamin sowie sehr geringe Mengen an freier Fettsäure anwesend sein. Diese üblichen
Beimengungen stören in den vorliegenden Mitteln nicht, sondern können als funktionelle
Bestandteile betrachtet werden, zumal die Mittel ohnehin Seife und in einer bevorzugten
Ausführungsform auch Alkanolamine enthalten.
[0013] Der Anteil der Komponente (d) beträgt 7 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 8 bis 15 Gew.-%
und insbesondere 10 bis 12 Gew.-%.
[0014] Als Sequestrierungsmittel (e) kommen Polycarbonsäuren und Polyphosphonsäuren infrage.
Geeignete Polycarbonsäuren sind Citronensäure, Nitrilotriessigsäure, Ethylendiaminoetetraessigsäure
und deren höhere Homologen. Geeignete Polyphosphonsäuren sind Aminotri-(methylenphosphonsäure),
Ethy- lendiamintetra-(methylenphosphonsäure), Diethylentriaminpenta-(methylenphosphonsäure)
sowie deren höhere Homologen. Die genannten Säuren können als Salze des Natriums,
Kaliums und von Alkanolaminen, z.B. des Triethanolamins, vorliegen. Besonders geeignet
sind Citronensäure, Ethylendiamintetra-(methylenphosphonsäure) und Diethylentriaminpenta-(methylenphosphonsäure)
sowie deren Gemische. Sie sind in den Mitteln in Anteilen von 0,2 bis 3 Gew.-%, vorzugsweise
0,4 bis 2 Gew.-% anwesend.
[0015] Mit Wasser mischbare organische Lösungsmittel, die in den Mitteln in Anteilen von
5 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 7 bis 13 Gew.-% vorliegen, sind z.B. Alkohole, Glykole,
Polyglykole und Etheralkohole, wie Methanol, Ethanol, Propanol, Isopropanol, Glycerin,
Glykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol und niedermolekulare Polyethylenglykole,
Propylenglykol und oligomere Propylenglykolether, ferner Etheralkohole, wie Methylpropylglykol,
Methylbutylglykol oder Methylethylglykol. Vorzugsweise werden Gemische aus Ethanol
und Propylenglykol im Verhältnis 1:4 bis 4:1 als Lösungsmittel verwendet.
[0016] Zusätzliche Bestandteile, die den Mitteln vorteilhaft zugesetzt werden, sind Enzyme,
Enzymstabilisatoren, Verbindungen zur Einstellung des pH-Wertes, optische Aufheller,
Hydrotrope, Schauminhibitoren, Farbstoffe bzw. Farbpigmente und Mittel, die als Trübungsstoffe
wirken bzw. den Lösungen einen Seidenglanz verleihen.
[0017] Als Enzyme eignen sich aus Pilzen oder Bakterien in bekannter Weise gewonnene Proteasen
und Amylasen sowie deren Gemische, z.B. aus Bacillus subtilis oder Bacillus licheniformis
gewonnene Enzyme. Die handelsüblichen Enzymzubereitungen enthalten in der Regel noch
Aktivatoren, wie Calcium- und Magnesiumsalze, sowie Streck- und Bindemittel. Der Gehalt
der Mittel an diesen Enzymzubereitungen beträgt im allgemeinen 0,1 bis 1,5 Gew.-%.
[0018] Die Stabilität der Enzyme kann durch Zusatz von Alkanolaminen, insbesondere Triethanolamin,
erhöht werden. Das Triethanolamin ist zweckmäßigerweise im Überschuß vorhanden, wodurch
sich eine gewünschte schwach alkalische Reaktion von 7,2 bis 9, vorzugsweise von 7,5
bis 8,5 einstellen läßt.
[0019] Als weitere Enzymstabilisatoren eignen sich niedermolekulare Säuren wie Ameisensäure,
Essigsäure und Milchsäure, die, auf freie Säure bezogen, in Anteilen von 0,1 bis 2,
vorzugsweise 0,2 bis 1 Gew.-% anwesend sein können. Aufgrund der basischen Reaktion
der Mittel liegen diese Säuren überwiegend oder vollständig in Form ihrer Salze vor,
z.B. als Natrium-, Kalium- oder Alkanolaminsalze.
[0020] Als optische Aufheller eignen sich die bekannten Derivate der Bis-triazinyl-4,4
'-diaminostilben-2,2
'- disulfonsäure bzw. der Diphenyl-distyryl-disulfonsäure in Form ihrer wasserlöslichen
Salze. Beispiele hierfür sind Salze der 4,4-Bis(-2
"-anilino-4"-morpholino-1,3,5-triazinyl-6"-amino)-stilben-2,2-disulfonsäure bzw. des
4,4-Bis-(2-sulfostyryl)-diphenyls, 4,4-Bis(4-chlor-3-sulfostyryl)-diphenyls und 4-(4-Chlorstyryl)-4-(2-sulfostyryl)-diphenyls.
[0021] Als Schauminhibitoreh eignen sich in Wasser dispergierbare Silikone, z.B. Dimethylpolysiloxane,
die gegebenenfalls mit Polyglykolethergruppen modifiziert sein können, sowie Gemische
derartiger Verbindungen mit Polysiloxanharzen bzw. feinteiliger Kieselsäure, die vorzugsweise
silaniert ist. Der Gehalt der Mittel an optischen Aufhellern und Silikonentschäumern
kann in der Größenordnung 0,01 bis 1 Gew.- % liegen.
[0022] Der Wassergehalt der Mittel soll so eingestellt sein, daß eine homogene, gut gießbare
und nicht durch Ausfällungen entmischte Lösung entsteht. Der Wassergehalt liegt im
allgemeinen zwischen 25 und 45 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 33 und 40 Gew.-%.
[0023] Die erfindungsgemäßen Mittel zeichnen sich durch ein hohes Wasch- und Reinigungsvermögen
sowie günstige weichmachende und griffverbessernde Eigenschaften aus. Sie eignen sich
sowohl für ein Waschen von Hand als auch aufgrund ihres ausgewogenen Schaumverhaltens
zur Anwendung in Waschmaschinen.
Beispiele
[0024] Zur Herstellung eines Mittels gemäß nachstehender Zusammensetzung wurde eine 50%
wäßrige Paste von Natrium-dodecylbenzolsulfonat mit dem nichtionischen Tensid (Abkürzung
EO = angelagertes Ethylenoxid) vermischt, anschließend das Lösungsmittel, das Fettsäurediethanolamid
und die zur Seifenbildung benötigte Fettsäure sowie die Phosphonsäure (Diethylentriamin-pentamethylenphosphonsäure)
und die Citronensäure zugemischt. Nach der Neutralisation mit Natronlauge und Triethanolamin
erfolgte der Zusatz der übrigen Stoffe (Angaben in Gew.-%, bezogen auf wasserfreie
Substanz). In dem Vergleichsprodukt V1 wurde das Olsäurediethanolamid zu gleichen
Teilen durch Alkylbenzolsulfonat und nichtionisches Tensid ersetzt.

[0025] Das Waschvermögen und die Avivagewirkung wurden unter praxisnahen Bedingungen getestet.
Hierzu wurden Textilproben aus Baumwolle, die unter standardisierten Bedingungen mit
Hautfett, Pigmentschmutz und Flecken von Rotwein, Tee und Blaubeeren angeschmutzt
worden waren, zusammen mit 3 kg Ballastwäsche in einem Haushaltswaschautomaten (Kapazität
4 kg) bei 60
°C und 90
°C gewaschen. Die Waschdauer einschließlich Aufheizung betrug 20 Minuten, die Waschmittelkonzentration
7,5 g/Liter, das Verhältnis von Textilmenge (in kg) zu Waschlauge (in Liter) betrug
1:10, die Härte des Leitungswassers 16
°dH (160 mg Ca0 pro Liter). Nach dreimaligem Nachspülen wurde geschleudert und getrocknet.
Die Remission der Proben wurde photometrisch bestimmt und der Griff (Weichheitsgrad)
beurteilt. Aus jeweils 9 Messungen bzw. Abmusterungen wurde der Mittelwert gebildet.
Bei der Beurteilung der weichmachenden Eigenschaften wurden Vergleichsproben herangezogen,
die unter gleichartigen Bedingungen mit einem handelsüblichen Hochleistungswaschmittel
(V2) ohne weitere Textilnachbehandlung gewaschen worden waren. In einer dritten Versuchsreihe
wurden Proben zum Vergleich herangezogen, die mit einem handelsüblichen Hochleistungswaschmittel
(V3) gewaschen wurden, das einen avivierend wirkenden Zusatz auf Basis eines Cocosalkyl-trimethylammoniumsalzes
enthielt. Die Bestimmung der Griffeigenschaften wurden nach 1 Waschbehandlung sowie
nach 5 Waschbehandlungen vorgenommen. Zusätzlich wurden die Griffbeurteilungen an
1 mal gewaschener Frottierware vorgenommen. Die Ergebnisse sind den folgenden Tabellen
zu entnehmen. Sie belegen die Überlegenheit der erfindungsgemäßen Mittel.

[0026] Griff (0 = niedrigste, 6 = höchste Bewertung; 6 entspricht der Wirkung eines im 4.
Spülgang eingesetzten hochwirksamen Avivagemittels)
[0027]

1. Gerüstsalzfreies Flüssigwaschmittel mit einem Gehalt an (a) Natriumalkylbenzolsulfonat
mit 10 bis 14 C-Atomen in der linearen Alkylgruppe, (b) wasserlöslichen, ethoxylierten
Alkoholen mit 12 bis 18 C-Atomen im Kohlenwasserstoffrest und 5 bis 10 Glykolethergruppen,
(c) einer wasserlöslichen Seife, abgeleitet von gesättigten und/oder ungesättigten
Fettsäuren mit 12 bis 18 C-Atomen, (d) Fettsäurediethanolamid, (e) Sequestrierungsmitteln
aus der Klasse der Polycarbonsäuren und Polyphosphonsäüren, (f) mit Wasser mischbaren
organischen Lösungsmitteln und Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß-der Anteil der
Komponente (a) 5 bis 15 Gew.-%, der Komponente (b) 7 bis 20 Gew.-%, der Komponente
(c), auf Fettsäure bezogen, 6 bis 16 Gew.-%, der Komponente (d) 7 bis 15 Gew.-%, der
Komponente (e) 0,2 bis 3 Gew.-% und der Komponente (f) 5 bis 15 Gew.-% beträgt, mit
der Maßgabe, daß das Verhältnis von (a):(b):(c):(d)= 1:(1-2):(1-2):(1,5-2,5) beträgt
und die Komponente (d) sich von Fettsäuren mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen mit mehr
als 50% an einfach ungesättigten Fettsäuren ableitet.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (a) aus 6 bis
10 Gew.-% an Natrium-dodecylbenzolsulfonat besteht.
3. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (b) aus 8 bis
15 Gew.-% an ethoxylierten Fettalkoholen oder Oxoalkoholen mit 12 bis 16 C-Atomen
und 6 bis 9 Glykolethergruppen besteht.
4. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (c) aus 8 bis
15.Gew.-% (bezogen auf Fettsäure) an Natrium- oder Triethanolaminseifen besteht, die
sich von Cocosfettsäuren, Ölsäure und deren Gemischen ableiten.
5. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (d) aus 8 bis
15 Gew.-% an Fettsäurediethanolamiden besteht, die sich von Fettsäuren ableitet, deren
Anteil an Ölsäure mehr als 65 Gew.-% beträgt.
6. Mittel nach Anspruch 1, daurch gekennzeichnet, daß die Komponente (e) aus wasserlöslichen
Salzen der Citronensäure, der Ethylendiamintetra-(methylenphosphonsäure) oder der
Diethylentriaminpen- ta-(methylenphosphonsäure) sowie deren Gemischen besteht.
7. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß.die Komponente (f) aus 7 bis
13 Gew.-% aus Ethanol und Propylenglykol besteht.
8. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es 0,1 bis 1,5
Gew.-% an Enzymen enthält.
9. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Triethanolamin.
10. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 9, qekennzeichnet durch einen pH-Wert von 7,2
bis 9.
1. A liquid detergent containing (a) sodium alkylbenzene sulfonate containing from
10 to 14 carbon atoms in the linear alkyl group, (b) water-soluble, ethoxylated alcohols
containing from 12 to 18 carbon atoms in the hydrocarbon radical and from 5 to 10
glycolether groups, (c) a water-soluble soap derived from saturated and/or unsaturated
C12-C18 fatty acids, (d) fatty acid diethanolamide, (e) sequestering agents of the polycarboxylic
acid and polyphosphonic acid type, (f) water-miscible organic solvents and water,
characterized in that the percentage of component (a) is from 5 to 15% by weight,
the percentage of component (b) from 7 to 20% by weight, the percentage of component
(c), based on fatty acid, from 6 to 16% by weight, the percentage of component (d)
from 7 to 15% by weight, the percentage of component (e) from 0.2 to 3% by weight
and the percentage of component (f) from 5 to 15% by weight, with the proviso that
the ratio of (a) to (b) to (c) to (d) is 1:(1-2):(1:2):(1.5-2.5) and component (d)
is derived from C16-C18 fatty acids containing more than 50% of monounsaturated fatty acids.
2. A detergent as claimed in Claim 1, characterized in that component (a) consists
of from 6 to 10% by weight of sodium dodecylbenzene sulfonate.
3. A detergent as claimed in Claim 1, characterized in that component (b) consists
of from 8 to 15% by weight of ethoxylated fatty alcohols or oxoalcohols containing
from 12 to 16 carbon atoms and from 6 to 9 glycolether groups.
4. A detergent as claimed in Claim 1., characterized in that component (c) consists
of from 8 to 15% by weight (based on fatty acid) of sodium-or triethanolamine soaps
derived from coconut oil fatty acids, oleic acid and mixtures thereof.
5. A detergent as claimed in Claim 1, characterized in that component (d) consists
of from 8 to 15% by weight of fatty acid diethanolamides derived from fatty acids
containing more than 65% by weight of oleic acid.
6. A detergent as claimed in Claim 1, characterized in that component (e) consists
of water-soluble salts of citric acid, ethylene diamine tetra-(methylenephosphonic
acid), or diethylene triamine penta-(methylenephosphonic acid) and mixtures thereof.
7. A detergent as claimed in Claim 1, characterized in that component (f) consists
of from 7 to 13% by weight of ethanol and propylene glycol.
8. A detergent as claimed in Claims 1 to 7, characterized in that it contains from
0.1 to 1.5% by weight of enzymes.
9. A detergent as claimed in Claims 1 to 8, characterized in that it contains triethanolamine.
10. A detergent as claimed in Claims 1 to 9, characterized in that it has a pH value
of from 7.2 to 9.
1. Agent liquide de lavage comprenant (a) de l'alkylbenzène-sulfonate de sodium contenant
10 à 14 atomes de carbone dans le groupe alkyle linéaire, (b) des alcools éthoxylés
hydrosolubles contenant 12 à 18 atomes de carbone dans le radical hydrocarboné et
5 à 10 groupes d'éther-glycol, (c) un savon hydrosoluble dérivant d'acides gras saturés
ou insaturés, contenant 12 à 18 atomes de carbone, (d) du diéthanol- amide d'acides
gras, (e) des agents de séquestration de la classe des acides polycarboxyliques et
des acides polyphosphoniques, (f) des solvants organiques miscibles à l'eau et de
l'eau, caractérisé en ce que la fraction du constituant (a) représente 5 à 15% en
poids, celle du constituant (b) 7 à 20% en poids, celle du constituant (c), calculé
sur les acides gras, 6 à 16% en poids, celle du constituant (d) 7 à 15% en poids,
celle du constituant (e) 0,2 à 3% en poids et celle du constituant (f) 5 à 15% en
poids, avec cette réserve que le rapport de (a):(b):(c):(d) est égal à 1:(1-2):(1-2):(1,5-2,5),
tandis que le constituant (d) dérive d'acides gras contenant 16 à 18 atomes de carbone
avec plus de 50% d'acides gras à insaturation unique.
2. Agent selon la revendication 1 caractérisé en ce que le constituant (a) est constitué
de 6 à 10% en poids de dodécylbenzènesulfonate de sodium.
3. Agent selon la revendication 1 caractérisé en ce que le constituant (b) est constitué
de 8 à 15% en poids d'alcools gras éthoxylés ou d'oxoalcools, contenant de 12 à 16
atomes de carbone et de 6 à 9 groupes d'éther glycol.
4. Agent selon la revendication 1 caractérisé en ce que le constituant (c) est constitué
de à 15% en poids (calculé sur l'acide gras) de savons de sodium ou de triéthanolamine,
qui dérivent d'acides gras de coco, de l'acide oléique ou de leurs mélanges.
5. Agent selon la revendication 1 caractérisé en ce que le constituant (d) est constitué
de 8 à 15% en poids de diéthanolamides d'acides gras, qui dérivent d'acides gras dont
la fraction en acide oléique représente plus de 65% en poids.
6. Agent selon la revendication 1 caractérisé en ce que le constituant (e) est constitué
de sels hydrosolubles de l'acide citrique, de l'acide éthylènediaminetétra-(méthylènephosphonique)
ou de l'acide di- éthylènetriaminepenta-(méthylènephosphonique), ainsi que de leurs
mélanges.
7. Agent selon la revendication 1 caractérisé en ce que le constituant (f) est constitué
de 7 à 13% en poids d'éthanol et de propylèneglycol.
8. Agent selon les revendications 1 à 7 caractérisé en ce qu'il contient de 0,1 à
1,5% en poids d'enzymes.
9. Agent selon les revendications 1 à 8 caractérisé en ce qu'il contient de la triéthanolamine.
10. Agent selon les revendications 1 à 9 caractérisé en ce que son pH est de 7,2 à
9.